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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Jennifer Fallon - Der unsterbliche Prinz, Prolog - Kapitel 17


Rusch
09.06.2009, 18:52
Hunderte Jahre lang regierten die Gezeitenherrscher das Land Amyrantha, bis ihre magischen Kräfte nachließen. Inzwischen sind sie kaum mehr als eine Legende. Da taucht eines Tages ein Mann auf, der behauptet, Cayal, der unsterbliche Prinz, zu sein. Die junge Herzogin Arkady kann nicht daran glauben, und doch übt der Unbekannte eine enorme Anziehungskraft auf sie aus ...


Und hier Teil 1 unserer Leserunde:

Bitte in diesem Thread alles bis Kapitel 17.

Pantalaimon
10.06.2009, 09:47
Dann fange ich mal an.

Ich muss sagen, das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Der Prolog war zwar etwas gewöhnungsbedürftig und hat mich mehr an Ayla und den Clan der Bären erinnert, aber ich hoffe, dass wir dazu noch ein wenig mehr im Buch erfahren. Es war schon ziemlich kalt, wie einfach es für die Frau war, sich von ihrem geliebten Mann zu verabschieden. Schicksal hin oder her, sowas steckt man doch nicht so leicht weg. Vor allem, wenn auch noch ein Kind im Spiel ist. Aber abwarten, vielleicht kommt ja da noch was...

Die Charaktere gefallen mir auch äußerst gut. Und ich finde es sehr lustig, dass es Hunde- und Katzenmenschen gibt, die sich auch so zueinander verhalten wie Hund und Katze. Im ersten Moment hab ich mir gedacht, oje, wie kann man das ein so dickes Buch lang glaubhaft durchhalten, dass es eine Rasse gibt, die wie Hunde aussehen und auch so handeln. Also, so unterwürfig und ergeben, wie man es halt von Hunden kennt. Aber Warlock scheint ja ein wenig aus der Art zu schlagen.

Was mir besonders gut gefällt, sind die relativ kurzen Kapitel. Man kann problemlos schnell mal ein Kapitel lesen, ohne dass man Angst haben muss mitten im Geschehen abbrechen zu müssen.

Später mehr...

Rusch
10.06.2009, 12:02
Der Prolog war mal wieder typisch für so ein dickes Werk. Ein Ereignis aus der Vergangenheit, dass später noch Auswirkung auf die Gegenwart hat.

Doch zur Geschichte selbst. Die Sache mit der Hinrichtung war amüsant. Auf die Antwort, warum der Gezeitenprinz auf die Enthauptung bestand warten wir noch. Offensichtlich suchte er den Tod.
Die Sache mit den Sklavenrassen fand ich auch interessant, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob nicht alle drei zur selben Spezies gehören. Aber man wird sicherlich noch mehr darüber lesen.

Der Stil ist recht gefällig und gut zu lesen. Ich bin bislang recht zufrieden.

sueño
10.06.2009, 12:47
Der Anfang ist "eingängig", lässt sich locker lesen, auch auf englisch. Die Ereignisse der Vergangenheit mit den Katastrophen von vor 1000 Jahren und ihren vielen Opfern dürften sicher bald in der Geschichte des unsterblichen Prinzen eine Rolle spielen.

Eines fand ich nicht ganz passend:



Da kommt in Gestalt von Declan Hawkes der "king´s spymaster" vorbei, um eine für den Gefängnisleiter ziemlich kitzlige Angelegenheit zu untersuchen. Der Kerkermeister bricht erst in kalten Schweiss aus und dann provoziert er den obersten Spion pausenlos und zeigt ihm, dass er ihn offenbar für doof hält. Fand ich vom psychologischen Punkt der Konfrontation her ziemlich unlogisch. Psychounlogisch quasi.

Mila
10.06.2009, 14:38
sueño, du musst hier doch nicht spoilern :D

Ich hab auch schon angefangen, bin jetzt bei Kapitel 10 und immer noch begeistert! Das Buch ist ein echter page-turner und ich muss mich zusammenreißen, um nicht alles auf einmal zu lesen..

Der Prolog hat mir gut gefallen. Kurz, knapp und spannend. Viele Sachen sind offen geblieben. Was es mit dieser lore auf sich hat.. Wie heißt das im deutschen? Schrift? Überlieferung?
Oder was Krynan erlebt hat, was aus seinem Kind geworden ist... Ich denke, wie Pantalaimon, dass da noch was kommt. Vielleicht lebt Krynan ja noch ;-)


Es war schon ziemlich kalt, wie einfach es für die Frau war, sich von ihrem geliebten Mann zu verabschieden. Schicksal hin oder her, sowas steckt man doch nicht so leicht weg. Vor allem, wenn auch noch ein Kind im Spiel ist.

Das ist mir auch aufgefallen. War schon ziemlich emotionslos.. Krynan tat mir in dem Moment sehr leid.

Die Charaktere finde ich einfach klasse. Niemand wirkt blass und ich kann mit fast jedem was anfangen. Meine Lieblingsperson ist der Spymaster Declan Hawkes. Der ist schon ne coole Sau ;-)
Nur hab ich die Befürchtung, dass er einer der ersten ist, die den Löffel abgeben.. Ist immer so bei meinen Lieblingen :(

Aber auch Cayal ist interessant. Die Hinrichtungsszene fand ich auch ganz witzig..obwohl der Arme ganz schön leiden musste. Ich bin gespannt, wann aufgeklärt wird, wie er zum immortal geworden ist.
Über Arkady les ich auch gerne.. Obwohl ich befürchte, dass sie eine neue "Adrina" werden könnte.. (Adrina ist ein Charakter aus Fallons Dämonenkind-Trilogie..)
Da gibts schon ein paar Ähnlichkeiten. Sie kämpfen beide um Anerkennung und werden nicht richtig für voll genommen, obwohl sie intelligent sind und ziemlich viel auf dem Kasten haben.. Ich hoffe nur, dass Arkady nicht alle Charaktereigenschaften von Adrina übernimmt.. Adrina war mir immer zu zickig.. Bis jetzt siehts aber nicht so aus. Arkady ist ziemlich schlagfertig..oder wirkt jedenfalls so.



Und ich finde es sehr lustig, dass es Hunde- und Katzenmenschen gibt, die sich auch so zueinander verhalten wie Hund und Katze.

Gut, dass du das erwähnst. Ich bin bis jetzt davon ausgegangen, dass beides hundeartige Wesen sind... Hätte mal sofort die Vokabeln nachgucken sollen, aber ich kannte das Wort feline nicht und dachte, dass es frei erfunden wäre :D :rolleyes:


Aber Warlock scheint ja ein wenig aus der Art zu schlagen.

Ich hab den Verdacht, dass Warlock noch sehr wichtig wird. Vielleicht ist er sogar ein Nachfahre von Krynan?

Naja, mal sehen, was noch passiert. Bis jetzt gefällts mir wirklich außerordentlich gut!

sueño
10.06.2009, 18:29
Was es mit dieser lore auf sich hat.. Wie heißt das im deutschen? Schrift? Überlieferung?


"Überlieferung, Wissen, Lehre, die Kunde von irgendwas"

Mila
10.06.2009, 23:58
"Überlieferung, Wissen, Lehre, die Kunde von irgendwas"

Jup, danke, aber da es so viele Übersetzungen davon gibt, wollte ich wissen, wie genau das in der deutschen Übersetzung des Buches heißt.. Einfach so.. Damit ich nicht immer "lore" sagen muss :D Und klar ist, dass wir von der gleichen Sache reden. =)

sueño
11.06.2009, 11:22
Aha. ..ich dachte, du meinst mit "im deutschen" einfach "auf deutsch" : )

So, bis Kap.17 ist schon geschafft. Das Buch lässt sich wirklich recht locker durchlesen. Stellan Desean erweckt Mitgefühl beim Leser, seine Lage ist alles andere als einfach. Anscheinend ist er auch ein bisschen ZU nett, denn den verzogenen Bengel Mathu mitzunehmen war sicher alles andere als eine gute Idee.

Das Interview von Arkady und Cayal war schon spannend. Der unsterbliche Tide Lord erzählt ihr Dinge, die jahrtausende her sind und sie krampfhaft die Lücke in seiner Erzählung, ohne ihm eine Sekunde zu glauben. Die Vermutung fällt nicht gerade schwer, dass die mythische Ebbe bald vorüber sein dürfte, und die dann folgende Flut Cayal seine Kräfte wieder beschert. Dann kann Frau Fallon die Action starten lassen.

"The Tides" , die Gezeiten, sind im englischen der Ursprung einiger Sprachwendungen, die auf deutsch zwar problemlos übersetzbar sind, aber deren "universelle Bedeutung" dabei verlorengeht. "The tide is turning" , was wörtlich den Gezeitenwechsel meint, ist ein ganz allgemein gebrauchter Ausdruck für einen Umschwung oder Wechsel aller Art. Wenn das nächste mal "the tide turns", und der Tide Lord seine magischen Kräfte zurückerhält, sagt auch der sprachliche Ausdruck, dass uns richtig etwas bevorsteht.

Mila
11.06.2009, 15:06
Ich bin jetzt auch mit Kapitel 17 fertig..und werd auch wahrscheinlich gleich weiter lesen :D Hach, das Buch ist wirklich toll! Fallon könnte Robin Hobb als meine Lieblingsautorin verdrängen *g*



Stellan Desean erweckt Mitgefühl beim Leser, seine Lage ist alles andere als einfach. Anscheinend ist er auch ein bisschen ZU nett, denn den verzogenen Bengel Mathu mitzunehmen war sicher alles andere als eine gute Idee.

Also bei mir erweckt der kein Mitgefühl. Ich mein...er kann ja weiter seinen Geliebten haben - aber einmal kurz Arkady schwängern? Mensch, der soll sich nicht so anstellen. Kann doch nicht so schwer sein. Sie hat ihm doch schon ein paar Möglichkeiten vorgeschlagen.. Und wenn die erstmal nen Erben haben, ist seine Situation viel ungefährlicher. Er könnte es selbst ändern.

An ihrer Stelle würde ich das nicht so locker hinnehmen, dass ihr Mann sie nicht haben will. Entweder Arkady ist echt so hart im nehmen, oder sie kann ihre Gefühle sehr, sehr gut verstecken.. Klar, es ist keine romantische Beziehung, aber ein bisschen mehr Interesse hätte ich da doch erwartet..hm..

Mathu hingegen find ich ziemlich lustig :D Die Szenen im Bordell waren herrlich! Auch die Szene, in der Hawkes vorgeschlagen hat, was mit den anderen Jungs zu tun ist, hat mir gefallen :D

Mal schauen, was sich da noch mit Mathu und Kylia entwickelt.. Was ich von ihr halten soll weiß ich noch nicht genau. Sie könnte ein kleines intrigantes Biest sein..Oder einfach ein naives Kind.

Jaxyn Aranville ist auch so ein undurchsichtiger Chara. Klar, er hat Pläne für sich.. Aber trotzdem weiß ich noch nicht genau, was er eigentlich erreichen möchte. Richtig "böse" ist er ja wohl auch nicht. Ich denke, er hat einfach Angst irgendwann abgeschoben zu werden..

Interessant fand ich übrigens auch dieses "chameleon crasii". Scheint wohl doch mehrere verschiedene Rassen zu geben.. Bin gespannt, was es noch alles gibt.

Dieses Tide Lords Tarot erinnert mich übrigens ein bisschen an das Deck of Dragons aus Eriksons Büchern :D

Bei Erikson gibt es, anstatt der Tide Lords, die sogenannten "Ascendants", die auch sehr mächtig sind, nur nicht unsterblich. (:( )
Und da gibt es auch Karten von.. Nur nochmal unterteilt in verschiedene Häuser..
Naja, ich schweife ab.. Jedenfalls ist mir aufgefallen, dass es ähnlich ist.

anita
11.06.2009, 22:59
Der unsterbliche Prinz gefällt mir bisher sehr gut. Dank dem Prolog war ich sofort mitten in der Geschichte und bekam Informationen zur Situation. Es wurden die Gezeitenfürsten bei ihrem Zerstörungswerk geschildert, sowie das Wissen, welches von der Bruderschaft bewahrt werden soll.

Die Überlieferung selbst im Tarot zu verstecken, finde ich eine tolle Idee. Einerseits wird so direkt der Zusammenhang zum (deutschen) Cover hergestellt, andererseits wird dieser Faden später durch das Tarot von Lady Ponting (meiner Meinung nach ein sehr interessanter und nicht zu unterschätzender Charakter) wieder aufgenommen. Hier sieht man sehr deutlich, was in den letzten tausend Jahren - zumindest bei den Menschen - an Wissen verlorengegangen ist.

Was bei den Crasii und evtl. auch bei den Feliden noch vorhanden ist, ist ungewiss. Vieles der frühen Geschichte Glaebas scheint verlorengegangen und dadurch in das Reich der Mythen verschoben worden zu sein.
Arkady erhofft sich mehr Informationen durch die mündlichen Überlieferungen der Crasii. Dies weist meiner Meinung nach Parallelen zu unserer Welt auf, denn auch hier wird altes Wissen oft durch „niedere“ bisweilen gar ausgegrenzte Gesellschaftsschichten mündlich tradiert.

Die Charaktere sind sehr schön eingeführt worden und ich mag vor allem Stellan in seiner ganzen Art einerseits seinen eigenen Konflikt zu verdrängen und doch Mathu zu helfen und von diesem ganz anders wahrgenommen zu werden.
Auch Warlock ist ein interessanter Charakter, auch wenn er meiner Meinung nach bisher eher flach ausgearbeitet ist. Jaxyn kann ich nicht ausstehen. Seine janusköpfigkeit und vor allem sein Benehmen gegenüber der Crasii trieb mich beim Lesen bisweilen fast zur Weissglut. Ich hoffe doch, dass da das letzte Wort noch nicht gesprochen ist und er im Verlaufe der Story seine Quittung erhält.

sueño
11.06.2009, 23:24
Also bei mir erweckt der kein Mitgefühl. Ich mein...er kann ja weiter seinen Geliebten haben - aber einmal kurz Arkady schwängern? Mensch, der soll sich nicht so anstellen. Kann doch nicht so schwer sein. Sie hat ihm doch schon ein paar Möglichkeiten vorgeschlagen.. Und wenn die erstmal nen Erben haben, ist seine Situation viel ungefährlicher. Er könnte es selbst ändern.


Sehr charmant. "Ey, das bisschen schwul sein kann doch nicht so schlimm sein, stell dich nicht so an!" Ich verstehe es so, dass er es eben nicht kann, beim allerbesten willen nicht, obwohl er ja wirklich Gefühle für Arkady hat.

Das ist aber auch nur ein Teil seiner Klemme. Er hat sich Jaxyn ausgeliefert und muss darauf vertrauen, dass dieser undurchsichtige Kerl beider Geheimnis bewahrt. Er wirkt alles andere als vertrauenswürdig und bisher riecht es sehr danach, als ob das noch in Schwierigkeiten ausartet. Angesichts dieser Lage wäre es für ihn wirklich besser gewesen, Mathu sonstwohin gehen zu lassen.

Dieses höfische Geplänkel ist aber nur Beiwerk, die eigentliche Spannung rührt daher, was Arkady mit dem Gefangenen machen wird, der behauptet, unsterblich zu sein. Sie wetzt ja schon die Messer : )

Mila
11.06.2009, 23:31
@sueño

Hm, aber er ist halt der Duke. Ein sehr wichtiger Mensch mit einer sehr großen Verantwortung *g*
Ich finde, er sollte es wenigstens probieren. Mensch, ob er das möchte oder nicht.. Er muss halt einen Erben bekommen. Der König hat ihm doch schon gedroht, seine Frau auszutauschen. Es wäre doch auch in seinem Interesse. Einmal doll anstrengen, Baby machen und dann kann er weiterleben, so wie er es mag (wenn Jaxyn dann noch mitmacht...).

EDIT:
Es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten, wie sie von ihm schwanger werden kann, ohne dass sie direkt Sex haben.. Äh..ja..

anita
12.06.2009, 06:41
Ich kann Stellans Problem gut nachvollziehen. Ganz so einfach ist es ja doch nicht einfach mal so einen Erben zu produzieren. Einerseits rein aus Sicht der Natur, das klappt nicht einfach so nach einem Mal. Andererseits muss das - ich interpretier den als "Erben" bezeichneten Nachfolger, sowie die Bemerkungen über Kylia als Patriarchat - ja nicht zwingend ein Junge sein.

Pantalaimon
12.06.2009, 09:56
EDIT:
Es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten, wie sie von ihm schwanger werden kann, ohne dass sie direkt Sex haben.. Äh..ja..

Da muss ich Mila echt Recht geben. Natürlich hat er sicherlich eine Abneigung gegen intime körperliche Berührungen mit einer Frau, aber es gibt auf jeden Fall noch die ein oder andere Möglichkeit der Befruchtung, ohne dass Stellan direkt mit Arkady Sex haben muss.
Dass das erste Kind ein Mädchen werden könnte, ist die eine Sache, aber wenn Arcady erstmal schwanger ist, könnte zumindest keiner mehr vermuten, dass Stellan sich mehr dem männlichen Geschlecht hingezogen fühlt.

Jaxyn mag ich auch nicht sonderlich, ich hab auch noch nicht wirklich eine Ahnung wie gefährlich er ist. Einerseits scheint er ziemlich selbstsüchtig zu sein, andererseits will er vielleicht auch tatsächlich Gutes für Stellan.
Jedenfalls fand ich es allzu köstlich, dass er die Erlaubnis von Stellan hat, Arcady zu umgarnen. Das könnte auf jeden Fall noch sehr amüsant werden.

Was mit Mathu ist, ist ja eingentlich abzusehen: Er bekommt Kylia und Jaxyn wird das nicht passen. Aber vielleicht (hoffentlich) irre ich mich ja.

anita
12.06.2009, 11:22
Jaxyn mag ich auch nicht sonderlich, ich hab auch noch nicht wirklich eine Ahnung wie gefährlich er ist. Einerseits scheint er ziemlich selbstsüchtig zu sein, andererseits will er vielleicht auch tatsächlich Gutes für Stellan.
Jedenfalls fand ich es allzu köstlich, dass er die Erlaubnis von Stellan hat, Arcady zu umgarnen. Das könnte auf jeden Fall noch sehr amüsant werden.


Oh ja, das dürfte noch für Amusement sorgen. Zumal ja Arkady sicher eher zu Cayal hingezogen fühlt und Jaxyn richtiggehend verabscheut. Da bin ich mir doch schon sehr gespannt!

Rusch
12.06.2009, 14:19
Die Beziehung von Stellan und Arkady finde ich sehr interessant: Sie bekommt den gesellschaftlichen Status, er zumindest für eine gewisse Zeit einen Schutz für seine homosexuellen Triebe. Und auf der menschlichen Ebene verstehen sich beide sehr gut. Nur denke ich, dass Jaxyn Aranville daran bald etwas ändern wird. Hat er nicht befunden, dass entweder Arkady oder er Stellan verlassen muss. Das sind Spannungen vorprogrammiert.

Jennifer Fallon schreibt sehr kompakt. Ich merke, dass mich das Abends beim Lesen sehr ermüdet. Nicht falsch verstehen. Der Stil ist nicht schlecht.

Na mal sehen, wie die ganze Geschichte weitergeht.

sueño
12.06.2009, 14:42
Die Beziehung von Stellan und Arkady finde ich sehr interessant: Sie bekommt den gesellschaftlichen Status, er zumindest für eine gewisse Zeit einen Schutz für seine homosexuellen Triebe. ...

Jennifer Fallon schreibt sehr kompakt. Ich merke, dass mich das Abends beim Lesen sehr ermüdet. Nicht falsch verstehen. Der Stil ist nicht schlecht.


Arkadys ursprünglicher Antrieb für diese Ehe war aber ein ganz anderer (wobei ich nicht weiss, ob das bis Kap.17 schon erwähnt wurde). Der Status als Herzogin war nur Beigabe, so sehr sich Declan Hawkes auch darüber mokiert.

...hm...kompakt? So unterschiedlich kann man das empfinden. Für mich liest sich das locker runter.