Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Jennifer Fallon - Der unsterbliche Prinz, Kapitel 18 - 35
Hunderte Jahre lang regierten die Gezeitenherrscher das Land Amyrantha, bis ihre magischen Kräfte nachließen. Inzwischen sind sie kaum mehr als eine Legende. Da taucht eines Tages ein Mann auf, der behauptet, Cayal, der unsterbliche Prinz, zu sein. Die junge Herzogin Arkady kann nicht daran glauben, und doch übt der Unbekannte eine enorme Anziehungskraft auf sie aus ...
Und hier Teil 2 unserer Leserunde:
Bitte in diesem Thread alles zu den Kapiteln 18 und 35.
So, ich hab eben Kapitel 32 beendet. Ich kann das Buch einfach kaum weglegen. :rolleyes:
Im 2. Teil erfahren wir jetzt endlich etwas über Cayals Vergangenheit. Ich finde gut, dass es nicht an einem Stück erzählt wird, sondern in Abschnitten. Ich glaube es wäre mir sonst etwas langatmig vorgekommen. Aber so ist es echt in Ordnung. Arkady fängt so langsam an Cayal zu glauben, obwohl sie es selbst noch nicht wahrhaben möchte.
Mit Arkady hab ich leider ein Problem. Sie ist mir doch zu perfekt und deshalb unsympathisch geworden. Soo intelligent und soo wunderschön und hat auf alles eine Antwort..versteht alles immer sofort..und die Crasii lieben sie..
Lustig fand ich übrigens den Obermotz-"Kater" Taryx. Ein richtiger Proll *g*
[Taryx:]"I hear one of my cubs took out a Jelidian snow bear last night."
Stellan nodded. "She certainly did."
"Damn, I'm good," he preened.
:D Er könnte ruhig noch öfter vorkommen.
Auch hab ich das Gefühl, dass Tilly noch eine wichtige Rolle spielen wird. Sie scheint ja doch mehr über die Tide Lords und das Tarot zu wissen, als die anderen. Vielleicht ist sie ja die neue "custodian of the lore" (-> Hüterin der Weisheit?) Das, was Krynan war.. Ich meine mich zu erinnern, dass die lore auch im Zusammenhang mit den Tarot Karten genannt wurde, finde aber die Stelle nicht mehr..
Wie schon vermutet, haben Mathu und Kylia vor zu heiraten. Stellan soll mit Arkady ins Exil nach Torlenia gehen, Cayal soll Hawkes übergeben werden..
Ich bin gespannt, wie Jaxyn reagiert. Mitnehmen wird ihn Stellan ja wohl nicht.
Politik und Intrigen sind wieder mal ein großes Thema bei Fallon.
Mir gefällt's =)
Politik und Intrigen sind wieder mal ein großes Thema bei Fallon.
Mir gefällt's =)
Ob das den Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Autoren ausmacht? Manchmal glaube ich das :D
Mit dem Wechsel der Erzählungen von Cayal und dem Fortgang der eigentlichen Geschichte läuft das Buch zweigleisig weiter und Cayal beginnt, die Geschichte der Herrscher der Gezeiten zu erzählen. Auch diese Geschichte hat Fahrt und Spannung, dadurch läuft das ganze Buch recht dynamisch ab. Neben dem höchst ulkigen Taryx (der aber auch zeigt, was für eine Gefahr die Crasii für Menschen darstellen können), wird vor allem die Feline Chikita eingeführt. Die kampflustige Crasii, die einen Bären wie nichts erledigt, dürfte noch eine größere Rolle übernehmen. Ich kann mir allerdings nicht helfen, ich finde den Namen bescheuert.
Der bedauernswerte Stellan bestätigt das Sprichwort, dass keine gute Tat ungesühnt bleibt. Das wird sicher Probleme mit Jaxyn zur Folge haben. Die Entscheidung des Königs wirkt zwar etwas bösartig, hat aber etwas nachvollziehbares. Wesentlich nachvollziehbarer als das rumgezicke von Declan Hawkes gegenüber Arkady. Was für Vorwürfe kann er an sie richten, wenn er als Spymaster des Königs unterwegs ist? Dieser Szene kann ich gar nicht folgen.
Wesentlich nachvollziehbarer als das rumgezicke von Declan Hawkes gegenüber Arkady. Was für Vorwürfe kann er an sie richten, wenn er als Spymaster des Königs unterwegs ist? Dieser Szene kann ich gar nicht folgen.
Und Arkady zickt nicht rum? Macht sie ihm nicht auch Vorwürfe?
Sie will doch was von ihm.. Er reagiert nur auf sie. Und macht nur seinen Job. Wenn sie das nicht verstehen kann - Pech für sie.
Ich finde jedenfalls nicht, dass Declan rumzickt. Er bleibt ja relativ ruhig die ganze Zeit und will eigentlich nur weg, um seine Arbeit zu erledigen. SIE hält ihn auf.
Okay, Declan sagt, sie haben nur wegen des Geldes geheiratet. Aber sie macht ihm genauso Vorwürfe. Da wäre ja noch die Sache mit Declans Großvater. Wenn er ihn nicht sehen möchte, ist das seine Sache. Da sollte sich Arkady nicht einmischen.
Sorry, ich musste Declan jetzt mal verteidigen *g*
Übrigens: Ich hoffe, es kommt nicht irgendwann raus, dass Declan in Arkady verliebt ist/war..Das fänd ich gar nicht toll *nein*
Sorry, ich musste Declan jetzt mal verteidigen *g*
Ich war schon dabei, hier die Mega-Anwort zu tippen, warum das alles totaler Käse ist. Nur hat das wenig Sinn, wenn du letzten Endes einfach nur Declan Hawkes verteidigen willst ; )
Nebenbei darf man ja auch gespannt sein, wann denn die Tide Magic (Gezeitenmagie?) wieder einsetzt. Schliesslich wird sich ja alles komplett ändern, wenn die Gezeitenherrscher wieder über ihre gewaltige magische Kraft verfügen. Angesichts dessen, dass es sich um eine Trilogie handelt, tippe ich mal darauf, dass am Ende des ersten Buches die Kräfte in den Herrschern wieder erwachen.
Es wäre auch ganz nett, ein bisschen etwas über die Natur dieser Gezeiten zu erfahren. Bisher stehen die da immer einfach so als Begriff im Raum, sind allenentscheidend, aber man weiss so gar nichts davon.
Und, gibt es irgendwo bis hierhin irgendwelche Entfernungsangaben, z.b. von Lebec nach Balkor? Wenn ja, habe ich sie übersehen. Wenn ich mir die "Weltkarten" auf den ersten Seiten ansehe, kommt es mir so vor, als hätte Frau Fallon einen recht kleinen Planeten entworfen, schätzungsweise die Größe vom Nordpol bis Sizilien, oder so.
Ich war schon dabei, hier die Mega-Anwort zu tippen, warum das alles totaler Käse ist.
Was soll "totaler Käse" sein? X.X
aus gegebenem Anlass revoziere ich:
Declan Hawkes zickt nicht rum, das passt nicht zu ihm. Er verhält sich nur einfach so *wort mit s am anfang*.
Ich nehme allen Käse zurück. Heute abend gibts Pizza : )
Pantalaimon
13.06.2009, 18:59
Die Karten im Buch sind völlig unleserlich und m.E. auch völlig unnötig. Bevor man so etwas Schlechtes abdruckt, sollte man vielleicht besser ganz darauf verzichten. Okay, um zu gucken, wo Magreth liegt, habe ich nochmal die Karte aufgeschlagen, aber mich nur erneut wegen der Unleserlichkeit geärgert.
Schade, wo ich doch echt großer Fan des Lyx-Verlages bin...
Aber zum Inhalt des zweiten Abschnittes.
Ich fand es großartig, endlich ein bisschen mehr von Cayal zu erfahren. Wie er überhaupt zu dem wurde, was er ist, und wieso er es so verabscheut unsterblich zu sein. Wie viele Menschen wollen nicht gerade das; Unsterblichkeit. Ich gebe zu, mir wäre es auch zu langweilig, aber ich dachte erst, Cayal hätte sich bewusst aus welchem Grund auch immer, für die Unsterblichkeit entschieden. Dass er dann meh roder weniger betrogen wurde, ist schon grausam.
Dass die einzelnen "Familienmitglieder" nun alle im Tarot wiederzufinden sein sollen, finde ich bisher noch ein wenig weit hergeholt. Okay, der Einsiedler ist nachvollziehbar, aber wer sollen all die Anderen sein?
Ich bin vor allem gespannt, was sich Arcady ausgedacht hat, um Cayal zu retten. Die Begnadigung Warlocks hatte ja offensichtlich nur am Rande damit zu tun. Ich fand es jedenfalls herrlich, wie sich die Beiden auf dem Gefängnishof wieder rumgezankt haben. Irgendwie hab ich den Eindruck, sie haben einander doch auf irgendeine Art gern. Und Warlock wird sicherlich noch eine wichtige Rolle spielen.
Ich kann mir allerdings nicht helfen, ich finde den Namen bescheuert.
Da muss ich vollkommen zustimmen. Die Namen sind manchmal etwas komisch. Auch der Name des Königs "Enteny"... klingt, alsob Frau Fallon gern "Anthony" geschrieben hätte, sich dann aber nicht geraut hat, da dieser Name nicht fantasy-konform ist. Und Chikita, oh mein gott... was hat sie sich denn dabei gedacht?
Die Figur Chikita find ich bisher auch nicht so spannend. Kommt da noch mehr? Oder sollen wir nur gezeigt bekommen, dass Felide grausam gut kämpfen können?
Den ersten Spion find ich auch etwas seltsam, sorry mila. :) Ich hoffe, wir erfahren auch bald etwas mehr über ihn. Und ich hoffe ebenfalls, dass sich nicht rausstellt, dass er damals in Arcady verliebt war.
Pantalaimon
15.06.2009, 20:00
Wurde das tatsächlich gesagt, dass Jaxyn ein Unsterblicher ist?
Ich dachte, das wäre auch nur wieder so eine Namensgleichheit, wie bei dem potenten Kater.
Wobei ich auch glaube, dass der Jaxyn aus Cayals Erzählungen der selbe ist, der am Hof ein merkwürdiges Spiel spielt. Ich hab wohl nur überlesen, dass das wirklich so ist.
@Anita: Bis wohin hast du denn gelesen? In diesem Thread gehts nur bis Kapitel 35.
Wurde das tatsächlich gesagt, dass Jaxyn ein Unsterblicher ist?
Ich dachte, das wäre auch nur wieder so eine Namensgleichheit, wie bei dem potenten Kater.
Wobei ich auch glaube, dass der Jaxyn aus Cayals Erzählungen der selbe ist, der am Hof ein merkwürdiges Spiel spielt. Ich hab wohl nur überlesen, dass das wirklich so ist.
Ach so, Du meinst es gibt da noch mehr Doppelnamen? Stimmt, das könnte natürlich sein. Das ist eine ziemliche Herausforderung, da alles auseinanderzuhalten *seufz* und im falschen Thread hab ich auch noch gepostet sry. Editieren geht aber glaub nicht mehr :( kann mir da evtl ein Mod helfen und das auseinanderschnippeln?
kann mir da evtl ein Mod helfen und das auseinanderschnippeln?
Ich habe den Beitrag verschoben. ;)
Doch zum Buch. Die Handlung nimmt jetzt wirklich fahrt auf und das Buch macht wirklich Spass. Mal keine 08/15 Protagonisten, sondern Figuren mit Ecken und Kanten. Manchmal fühle ich mich fast an Martins Song of Ice and Fire erinnt, aber die Geschichte ist nicht so komplex und auch nicht so boshaft (zumindest bis jetzt). ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Roman - ich dachte ja schon, ich finde keine Buch mehr, dass mir begeistern kann.
Ich find auch die Art und Weise, wie die Erzählung gewoben wird, sehr gut. Keine Langen Passagen sondern ein ständiger Wechsel. Trotzdem verliert man nicht den Überblick. Und erst nach und nach erfährt man die Erklärungen für all das, was man zu Beginn nicht verstand. Auch das ist gut.
Um mehr zu sagen ist es noch zu früh. Morgen werde ich wohl bis Kapitel 35 kommen, dann poste ich meine Meinungen.
Vielen Dank fürs Beitrag verschieben, Rusch.
Ich bin da absolut Deiner Meinung, dass der Aufbau der Geschichte sehr gelungen ist. Ich mag diese Abwechlsung von Aktualität und früheren Ereignissen sehr und bin mir total gespannt, wies weitergeht. Hab mich sogar auf Arbeit dabei ertappt, wie ich mir ausgemalt habe, was wohl als nächstes kommt.
Was mir noch aufgefallen ist, ist die dreifache Ebene. Einerseits die Personen als Gezeitenfürsten, dann als Figuren im Tarot und dann noch mit "neuen" Figuren, die nach ihnen benannt sind. So werden auch verschiedene Ebenen miteinander verwoben und vieles verwischt sich, was auch mit dem langsamen in Vergessenheit geraten der Überlieferung einhergeht.
Cayal ist also ein kompletter Außernseiter? Die Menschen fürchen ihn als Gezeitenfürst und seine Mit-Unsterblichen hassen und verfolgen ihn für das verlöschen der Flamme. Interessant, dass es nur neun Gezeitenfürsten gibt. Das ist ja fast schon überschaubar, allerdings wenn man bedenkt, welche Macht die haben, dann reicht schon einer.
Ich mal Warlock sehr. Er ist eine geheimnisvolle, aber sympathische Figur. Dass die Autorin auch mal Kapitel aus seiner Sicht schrieb, war überraschend -ich hoffe, er taucht später wieder auf.
So, Halbzeit und ich stelle befriedigt fest, dass ich noch keine Ahnung habe, wie dieses Buch ausgehen könnte. Es gibt mehrere Möglichkeiten, manches lässt sich erahnen, aber es kann auch ganz anders kommen. Wie schön: Mal ein Fantasy Buch, bei dem man nicht schon nach 20 Seiten weiß, wie das ganze ausgehen wird.
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