Hathor
09.06.2009, 20:24
"In einem kleinen Dorf in Kalabrien gibt es offenbar einen Jungen, der Wunderheilungen vollbringt. Schreiben Sie etwas darüber!" Mit diesen Worten wird der Journalist Sebastian Vogler von seinem Chefredakteur in den Süden Italiens geschickt.Fest entschlossen, nicht irgendeinem Aberglauben zu verfallen, beginnt Vogler mit seinen Recherchen. Doch bald muss er erkennen, dass der junge Raffaele tatsächlich in der Lage ist, Menschen zu heilen. Und damit nicht genug: Es scheint eine merkwürdige Verbindung zu anderen Phänomenen dieser Art zu geben.Vogler reist quer durch Europa, um das Rätsel zu lösen. Und er findet heraus, dass sich hinter Raffaele eine Verschwörung verbirgt, die nicht nur weit in die Vergangenheit reicht, sondern sich anschickt, die Zukunft der Menschheit für immer zu verändern. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt
Die Kurzbeschreibung klingt nach einem der momentan auf der Dan-Brown-Welle schwimmenden Dutzendroman. Stimmt aber nicht...
Andreas Brandhorst ist ein begnadeter Erzähler, der es versteht, Spannung aufzubauen und glaubhafte Charaktere zu erschaffen. er versteht es auch, für Überraschungen zu sorgen und o Wunder! - und hier übertrifft er Dan Brown sogar noch um Längen: es gelingt ihm sogar noch ein halbwegs origineller und nachvollziehbarer Schluss.
Allerdings darf ich auch nicht verschweigen, dass das Buch mit seinen mehr als 600 Seiten entschieden zu lang ist. Ein paar Szenen hätten zugunsten des Erzähltempos gestrafft werden können und einige Doppelgleisigkeiten in der Handlung vermieden.
Trotzdem ist Äon für mich rasante, interessante, beste Mystery-Unterhaltung - sogar mit einigen sehr aufschlussreichen Aussagen. Was beispielsweise die Bibel, den Kinderkreuzzug oder den einen oder anderen Papst betrifft.
Als Urlaubslektüre allerdings weniger geeignet. Denn ich prophezeie euch, dass ihr das Buch innerhalb kürzester Zeit lesen werden wollt, darüber alle Urlaubsaktivitäten vergesst und letzten Endes ein dickes Buch mitgeschleppt habt, das gerade mal für 2 oder 3 Tage reicht... :D
Die Kurzbeschreibung klingt nach einem der momentan auf der Dan-Brown-Welle schwimmenden Dutzendroman. Stimmt aber nicht...
Andreas Brandhorst ist ein begnadeter Erzähler, der es versteht, Spannung aufzubauen und glaubhafte Charaktere zu erschaffen. er versteht es auch, für Überraschungen zu sorgen und o Wunder! - und hier übertrifft er Dan Brown sogar noch um Längen: es gelingt ihm sogar noch ein halbwegs origineller und nachvollziehbarer Schluss.
Allerdings darf ich auch nicht verschweigen, dass das Buch mit seinen mehr als 600 Seiten entschieden zu lang ist. Ein paar Szenen hätten zugunsten des Erzähltempos gestrafft werden können und einige Doppelgleisigkeiten in der Handlung vermieden.
Trotzdem ist Äon für mich rasante, interessante, beste Mystery-Unterhaltung - sogar mit einigen sehr aufschlussreichen Aussagen. Was beispielsweise die Bibel, den Kinderkreuzzug oder den einen oder anderen Papst betrifft.
Als Urlaubslektüre allerdings weniger geeignet. Denn ich prophezeie euch, dass ihr das Buch innerhalb kürzester Zeit lesen werden wollt, darüber alle Urlaubsaktivitäten vergesst und letzten Endes ein dickes Buch mitgeschleppt habt, das gerade mal für 2 oder 3 Tage reicht... :D