Warin
13.02.2008, 19:06
Brockhaus verschiebt sein Hauptgeschäft mit Lexika praktisch komplett ins Internet. Die Kehrtwende ist eines der bislang spektakulärsten deutschen Beispiele für die Bedrohung traditioneller Geschäftsmodelle durch das Web.
Ab dem 15. April wird der Mannheimer Verlag seine traditionsreiche "Brockhaus Enzyklopädie" mit mehr als 300.000 Stichwörtern online kostenlos anbieten und dort über Werbung finanzieren. Auf Papier kostete die 30-bändige Ausgabe mit rund 24.500 Seiten bislang mindestens 2670 Euro. "Die 21. Auflage der Enzyklopädie war voraussichtlich die letzte - ab jetzt findet alles online statt", sagte ein Sprecher.
"Wir dachten, wir könnten in der Printwelt noch einmal richtig glänzen. Doch wir mussten einsehen, dass die Leute im Internet suchen", sagte Verlagschef Ulrich Granseyer, dessen Firma das Standardwerk seit mehr als 200 Jahren herausgibt. Stefan Portune, Geschäftsführer der Mediaagentur Initiative Media, die Unternehmen bei der Platzierung von Anzeigen berät, sagte: "Die Umstellung ist ein Meilenstein: Ein Medium stellt seine bisherige Existenzgrundlage um." Quelle: Financial Times Deutschland
Ja ist es denn zu fassen? Eine Institution wie den Brockhaus soll es nicht mehr geben? Wie bitte schön soll man denn Wiki zum Angeben ins Regal stellen o.O
Ne, Spaß beiseite, also ich hätte mir nie einen Brockhaus gekauft - und wenn die das Lexikon nun in gleicher Qualität für lau (von der Werbung mal abgesehen) ins Netz stellen, dann kann ich das nur begrüßen. Ein weiterer Schritt, Wissen billig der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Gefällt mir.
Ab dem 15. April wird der Mannheimer Verlag seine traditionsreiche "Brockhaus Enzyklopädie" mit mehr als 300.000 Stichwörtern online kostenlos anbieten und dort über Werbung finanzieren. Auf Papier kostete die 30-bändige Ausgabe mit rund 24.500 Seiten bislang mindestens 2670 Euro. "Die 21. Auflage der Enzyklopädie war voraussichtlich die letzte - ab jetzt findet alles online statt", sagte ein Sprecher.
"Wir dachten, wir könnten in der Printwelt noch einmal richtig glänzen. Doch wir mussten einsehen, dass die Leute im Internet suchen", sagte Verlagschef Ulrich Granseyer, dessen Firma das Standardwerk seit mehr als 200 Jahren herausgibt. Stefan Portune, Geschäftsführer der Mediaagentur Initiative Media, die Unternehmen bei der Platzierung von Anzeigen berät, sagte: "Die Umstellung ist ein Meilenstein: Ein Medium stellt seine bisherige Existenzgrundlage um." Quelle: Financial Times Deutschland
Ja ist es denn zu fassen? Eine Institution wie den Brockhaus soll es nicht mehr geben? Wie bitte schön soll man denn Wiki zum Angeben ins Regal stellen o.O
Ne, Spaß beiseite, also ich hätte mir nie einen Brockhaus gekauft - und wenn die das Lexikon nun in gleicher Qualität für lau (von der Werbung mal abgesehen) ins Netz stellen, dann kann ich das nur begrüßen. Ein weiterer Schritt, Wissen billig der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Gefällt mir.