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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fantasy Völkerromane - Die Elfen, die Orks, die Zwerge, etc.


Rusch
14.02.2008, 11:39
Man liest ja ständig von neune Romane wie "Die Elfen", "Die Zwerge", "Die Orks" usw.

Was ist davon gut, was nicht?

Ollowain
14.02.2008, 16:54
"Die Zwerge" und die Nachfolger habe ich regelrecht verschlungen. Der Erste Band kam mir zwar etwas klischeehaft vor
Held ohne richtige Wurzeln - bzw. er kennt sie nicht - , böser Magier, der besiegt werden muss, was nur mit einer besonderen Waffe machbar ist...
aber das ist Ansichtssache.

"Die Elfen", ein Genuss. Der erste Band war verdammt lang, aber nicht langatmig.
"Elfenwinter" und "Elfenlicht" - die Fortsetzungen - finde ich ebenfalls sehr gut. Vor allem, da sie in der selben Geschichte mit bekannten Personen spielen und die Hintergründe etwas mehr ausleuchten.

"Die Orks" fand ich entäuschend, da der erste Satz - wie ich schonmal irgendwo gelesen habe - alles über den Inhalt aussagt. Mir persönlich ist das Buch teilweise einfach zu sehr auf Action, Schlachten, Gemetztel und Perversion aus.
Und dieser Band lies am wenigsten auf eine Fortsetzung vermuten - aber nein, es gibt eine - so weit ich weiß mit der alten (eigentlich besiegten?) Bösewichtin o.O (Gelesen habe ich ihn noch nicht, aber mein Bruder hatte mit die ungefähre Handlung gespoilert.)

Bei "Die Trolle" gefällt mir der Schreibstil sehr gut. Die Beschreibungen der Umgebungen und Handlungen beispielsweise sind in einer guten Länge gehalten und ich konnte mir die Welt sehr gut vorstellen.
Auch hier gibt es eine Fortsetzung, zu der ich aber wirklich nichts sagen kann :o

Das sind alle "Reihen" die ich bisher gelesen habe. Die Elfen, Zwerge und Trolle würde ich auf jeden Fall weiterempfehlen weiterempfehlen. Die Orks nicht unbedingt.
Was mich bei allen aber ein wenig nervt, sind diese Schlachten zwischen "Gut" und "Böse" - oder besser zwischen den Seiten der Helden und ihren Feinden - auf die diese Romane immer hinauszulaufen scheinen und die (natürlich) die Helden immer gewinnen - mal mit dem Verlust eines wichtigen Charakters mal ohne. Einzig bei den Trollen kam mir die Sache da zu 100% authentisch vor.

Dornkirk
14.02.2008, 17:11
Ich kenne davon "Die Orks" von Stan Nicholson und "Die Zwerge" von Markus Heitz. Dann habe ich noch von "Die Drachen" gehört das einer meiner Freunde gelesen hat und laut ihm ziemlich schlecht sein soll. Das war mein Abstecher in die HdR "FanFiction".

"Die Zwerge" ist an sich ein gutes und solides Buch. Heitz schreibt wie gewohnt spannend und sehr flott. Der Action-Anteil in dem Buch ist relativ hoch und die Welt wirkt sehr lebendig und glaubhaft. Die Zwerge ist für mich das ideale Einstiegsbuch in die Fantasy. Wer Herr der Ringe gesehen hat findet sich in diesem Buch gleich super zurecht und es gibt kaum stellen die richtig langweilig sind oder an denen man hängen bleiben könnte.

"Die Orks" gefiel mir nicht so gut. Zum einen mag ich Nicholsons Schreibstil nicht der meiner Meinung nach einfach schon zu "ausführlich" ist und außerdem sind die Orks, die darin beschrieben werden, nicht so wie ich mir Orks vorstelle. Das heißt sie weichen ziemlich von ihrem Vorbild aus "Herr der Ringe" ab. Außerdem ist die Hintergrundgeschichte sehr dürftig, zumindest für ein Buch mit fast 800 Seiten.

Wer gibt diese Bücher eigentlich in Auftrag?

John Doe
14.02.2008, 17:54
Diese Bücher haben an und für sich überhaupt nichts mit Tolkiens Werken zu tun, oder? Ich meine jetzt in Bezug auf Geographie, Kultur und dergleichen..

Lyndwyn
14.02.2008, 17:58
"Die Elfen", ein Genuss. Der erste Band war verdammt lang, aber nicht langatmig.
"Elfenwinter" und "Elfenlicht" - die Fortsetzungen - finde ich ebenfalls sehr gut. Vor allem, da sie in der selben Geschichte mit bekannten Personen spielen und die Hintergründe etwas mehr ausleuchten.



*fan*
Bis jetzt hab ich nur "Die Elfen" und deren Nachfolger gelesen, und mir haben die Bände auch super gefallen! Dabei war, glaube ich der erste Band (also: "Die Elfen ;) ) mein Lieblingsteil... Die Geschichte ist sehr schön ausgearbeitet und die Charaktere verschieden, so dass es nicht nur einen Helden gibt, der, wie in so vielen Büchern, die Welt retten muss :D

Razor
14.02.2008, 18:07
Diese Bücher haben an und für sich überhaupt nichts mit Tolkiens Werken zu tun, oder? Ich meine jetzt in Bezug auf Geographie, Kultur und dergleichen..
Es gibt keinerlei Bezug bzw. Ähnlichkeiten zu Tolkiens Werken.

Dr. Borstel
15.02.2008, 16:19
"Die Orks" waren mein Einstieg in die Fantasy, aber mittlerweile finde ich sie natürlich nicht mehr besonders gelungen. Haudraufgemetzel ohne jeglichen Tiefgang und eine Ork-Königin, die ein Einhorn als Dildo benutzt - das sagt wohl alles über das Buch aus. "Die Zwerge" finde ich nach wie vor nett, meiner Meinung nach der perfekte Einstieg ins Genre. Zwar lange nicht so gut wie Heitz' Ulldart-Reihen, aber durchaus nett. Band Drei der Reihe kann man allerdings vergessen, der war wiohl eines der miesesten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Band Vier tue ich mir eher nicht mehr an.
Hennen's "Die Elfen" sticht wohl als einige Reihe wirklich hervor, da wirklich gut geschrieben. Die ständigen Zeitsprünge im ersten Band sind zwar auf Dauer nicht das Gelbe vom Ei, aber trotzdem ist die Story klasse, das hilft darüber hinweg. Der zweite Band ist meiner Meinung nach der beste der Reihe, und auch der dritte kann sich sehen lassen.
Noch mehr von diesen Völker-Romanen muss ich aber ehrlich gesagt nicht lesen, vor allem angesichts der zweifelhaften Meinungen, die darüber kursieren (eine Ausnahme wäre Hennen's Elfenritter-Reihe, die ja weitere ortsetzungen von "Die Elfen" darstellen.

Rusch
15.02.2008, 16:31
Also ich fasse zusammen:

Die Elfen und die Zwerge *Huii*
der Rest *Pfui*

Richtig?

Dr. Borstel
15.02.2008, 16:33
Wie gesagt, das meiste habe ich nicht gelesen (Goblins, Zentauren, Drachen, Halblinge und co.), aber gutes habe ich darüber bislang noch nicht gehört, also würde ich das so unterstreichen.

Ollowain
15.02.2008, 19:13
Also ich fasse zusammen:

Die Elfen und die Zwerge *Huii*
der Rest *Pfui*

Richtig?

Jo, das trifft's.
Ach btw, kennt einer von euch "Die Anderen"

LaZy
16.02.2008, 21:23
Die Trolle fand ich sehr gut, die Zwerge also allew drei Teile fand ich sehr sehr gut (bin aber auchn Zwergenfan), Elfen mochte ich cniht sooo, liegt wohl daran, dass ich eine Abneigung gegen Elfen habr (klar als Zwergenfan^^)

Von den Drachen sollte man die Finger lassen. Orks fand ich ganz gut eigentlich, allerdings hätte es keiner Fortsetzugn bedurft.

Dr. Borstel
18.02.2008, 17:13
Ach btw, kennt einer von euch "Die Anderen"

Ja. Ganz amüsante Parodie, auch wenn die Gags wirklich nicht immer zünden, und der Humor bisweilen etwas ins Vorpubertäre abgleitet. Allerdings wird besonders "Die Elfen" fantasievoll ins Lächerliche gezogen, "Die Zwerge" ebenfalls. Bei den "Orks" ist das nicht ganz so gelungen, zu "Die Trolle" kann ich nichts sagen, da ich das Original nicht kenne. Wer bei der Parodie eine sinnvolle Ramenhandlung erwartet, sollte sich von dem gedanken schnell verabschieden, das Buch ist eher ein wirrer, sinnloser Mix aus den vier Vorlagen. Dennoch unterhält das Buch ganz gut.

Táralóm
22.02.2008, 13:50
Ich find es sehr interessant, dass sich momentan alle auf die "Die ..."-Bücher stürtzen.... Versteht das einer?

Hathor
22.02.2008, 14:20
Ich find es sehr interessant, dass sich momentan alle auf die "Die ..."-Bücher stürtzen.... Versteht das einer?

Wenn ein Roman so offensichtlich auf der HdR-Welle mitschwimmen will, bin ich schon mal misstrauisch. Aus diesem Grund habe ich solche Romane bisher erfolgreich verweigert. Mag sein, dass es nur eine Masche der Verleger ist und die Autoren gar nichts dafür können.

Rotkätzchen
22.02.2008, 15:59
Wenn ein Roman so offensichtlich auf der HdR-Welle mitschwimmen will, bin ich schon mal misstrauisch. Aus diesem Grund habe ich solche Romane bisher erfolgreich verweigert. Mag sein, dass es nur eine Masche der Verleger ist und die Autoren gar nichts dafür können.
Ja, das ist ganz offensichtlich, aber davon haben nicht nur die Verlage, sondern auch die Autoren profitiert. Herr der Ringe war ein Massenhit und aus den jeweiligen Einzelvölker Romane zu machen garantierte schon mal einen Verkaufshit, weil viele Leser einfach mehr vom Herr-der-Ringe-Universum lesen wollten. Allerdings werden solche Erwartungen vollständig betrogen, denn aus der Herr-der-Ringe-Welt Mittelerde gibt es nur die Trilogie, das Silmarillion, den Hobbit, die vergessenen Geschichten und neuerdings "Die Kinder Hurins", wobei all diese Zusatzstories VOR der Trilogie angesiedelt sind, z. T. über 4000 Jahre.

Ich habe "Die Orks" gelsen, auch "Die Zwerge" und habe auch "Elfenlicht" irgendwo unangetastet rumliegen. Von den erstgenannten hat mich eigentlich keines verführt, mir eine Fortsetzung zuzulegen. Bei den Orks spielen sozusagen sämtliche Mythischen Völker, von denen man je irgendwann und irgendwo mal gehört hat, eine kleine Rolle, bei den Zwergen wiederum sind die Grundvoraussetzungen genau wie bei Tolkien verteilt: Die Elben unsterblich und schwindend, die Zwerge Bergbauer und Schmiede und ungehobelt im Umgang, die Menschen sterblich aber zuletzt doch verlässlich. Ziemlich abgekupfert, muss ich sagen und auch wenig innovativ. Selbst die Art und Weise wie der böse Magier zuletzt getäuscht wird, erinnert verdächtig an die Taktik, die auch ARAGORN und GANDALF anwenden, um Sauron abzulenken, damit Frodo sozusagen freie Fahrt zum Schicksalsberg hat.

Grundsätzlich gilt jedenfalls: Weder die Orks, noch die Zwerge noch die Elfen in ihren SOLO-Büchern haben irgendetwas mit Tolkiens Mittelerde zu tun. Wie Hathor schon anmerkte, war die Betitelung wohl eine Marketingmasche der Verlage, die allerdings aufgegangen ist.

Trotzdem heißt das natürlich nicht, dass die Bücher schlecht wären oder was auch immer. Offensichtlich haben die Bücher eine Menge Fans gewonnen und das spricht für sie. Ich zähle mich nicht dazu, allerdings was das Lesen auch keine Zeitverschwendung. Die Orks- und Zwergen-Werke, die ich kenne, haben ihre Momente, aber insgesamt war ich nicht sonderlich beeindruckt. Andererseits muss man sich auch fragen, ob Fantasy überhaupt sinnvoll möglich ist, ohne Tolkien hie und da in Völkereigenschaften und Naturgesetzen 1:1 zu übernehmen.

emerelle
22.02.2008, 17:13
Also "Die Elfen" "Elfenwinter" und "Elfenlicht" finde ich wirklich am besten auch "Die Ordensburg" ist nicht schlecht da sie ja zu den ersten drei Büchern dazu gehört... dennoch der Erste Band ist einfach der beste..

"Die Zwerge" hab ich auch gelesen und fand sie auch nicht schlecht.. obwohl sie mir am Anfang überhaupt nicht gefallen haben da für mich die Geschichte erst mal keinen Sinn ergeben hat... zur Mitte hin fand ichs dann aber auch richtig gut...

Sanatii
22.02.2008, 17:20
Wenn ein Roman so offensichtlich auf der HdR-Welle mitschwimmen will, bin ich schon mal misstrauisch. Aus diesem Grund habe ich solche Romane bisher erfolgreich verweigert. Mag sein, dass es nur eine Masche der Verleger ist und die Autoren gar nichts dafür können.

Dem kann ich mich anschließen. Ich hab zwar seit einer Ewigkeit die Zerge ff zhaus rumliegen (hat mir mal eine Freundin in die Hand gedrückt und noch nicht zurückverlangt) aber überwinden konnte ich mich noch nicht. Werd sie wohl ungelesen retournieren. Irgendwie will ich da, dann doch nicht mitschwimmen auch wenn sie garnix mit HdR am Hut haben.

Martin_
22.02.2008, 17:50
Natürlich ist man abgeneigt gegenüber Büchern, die einfach auf nur im Strom mitschwimmen! Viele Bücher sind auch Mist, das kann man nicht anders sagen.. aber "Die Elfen" und "Die Zwerge" sing echt gut zu lesen. Die beiden Reihen kann ich nur empfehlen ;)
Aber an Herr der Ringe wird sowieso nie ein Buch rankommen oder?? Mir fällt auf die schnelle auf jedenfall keins ein! ( ok, der Kleine Hobbit war auch genial xD - dann halt:" an Tolkien kommt sowieso nie einer ran " ^^)

Ollowain
24.02.2008, 16:10
Andererseits muss man sich auch fragen, ob Fantasy überhaupt sinnvoll möglich ist, ohne Tolkien hie und da in Völkereigenschaften und Naturgesetzen 1:1 zu übernehmen.
Es wäre sicher schwer. Aber hielte man sich zum Beispiel in der heutigen Zeit und schreibt etwas mit, sagen wir mal Nixen, dann dürfte man sich um Parallelen drücken können. Aber das Thema Fantasy ist mittlerweile so groß, dass es fast unmöglich ist, etwas zu schreiben was nicht schonmal irgendwie irgendwo aufgegriffen wurde.

Die Elben unsterblich und schwindend, die Zwerge Bergbauer und Schmiede und ungehobelt im Umgang, die Menschen sterblich aber zuletzt doch verlässlich.
Aber stelle man sich mal unsterbliche Zwerge vor, die Bäume pflanzen, sich rasieren und bärtige, ungehobelte Elfen, die sich regelmäßig so richtig einen hinter die Binde kippen? :rolleyes: Und die Menschen haben nichts anderes zu tun, als sich mit den Elfen zusammen zu betrinken und wenn's Stress gibt, hauen sie einfach ab. :p ;)

Martin_
24.02.2008, 17:06
Aber stelle man sich mal unsterbliche Zwerge vor, die Bäume pflanzen, sich rasieren und bärtige, ungehobelte Elfen, die sich regelmäßig so richtig einen hinter die Binde kippen? :rolleyes: Und die Menschen haben nichts anderes zu tun, als sich mit den Elfen zusammen zu betrinken und wenn's Stress gibt, hauen sie einfach ab. :p ;)

:D:D:D Das muss man sich erstmal vorstellen :p
______________
Es gibt auch andere Fantasy Bücher, z.B: Die Kobolde. Das Buch hat herzlich wenig mit Romanen wie HdR oder Die Elfen zu tun. Da wird im ersten 3tel des Buches sehr viel über Kobolde erzählt und außer ab und an Menschen kommen eigentlich kaum andere Wesen vor. Also von dedr Idee ist das Bcuh gut ;) Aber es ist ..eh.. etwas langatmig geschrieben und Spannung wird auch eher wenig aufgebaut. Im Gegensatz zu Die Elfen oder Die Zwerge ist das Buch eher nicht zu empfehlen ;) Trotzdedm nicht schlecht ;)

Suráya
24.02.2008, 18:42
lol @ Ollowain, das ist eine sehr interessante Vorstellung :D

zu den Büchern:

Meine Lieblinge sind die Elfen und die Zwerge, sowie Elfenritter.

Der Schreibstil von Markus Heitz und Bernhard Hennen ist unglaublich Bildreich und erfreut einen immer wieder und plötzlich stellt man dann beim Lesen fest... "huch, es ist ja schon nach zwölf" *lach* *ja* passiert mir sehr oft sowas *ja*

Mir gefallen aber besonders diese inneren Geschichten, Legenden und Sagen, die das Ganze noch lebendiger werden lassen.

Rusch
25.02.2008, 00:53
Ich habe den Threadtitel geändert, bitte nicht wunder.

Aber das ganze hat ja, wie festgestellt wurde, recht wenig mit dem Herrn der Ringe zu tun.

Allanon
25.02.2008, 11:37
Schade das wir die Buchreihen so zusammengefasst durchgehen, ich finde jedes der Bücher einzeln gäbe da mehr her.
Mehr oder weniger zufrieden habe ich so ziehmlich alle im Regal stehen und gelesen, ausnahme bilden bisher die Halblinge und die Kobolde.

Bis auf die Namensgebung der Rassen, würde ich nicht unbedingt auf Tolkien zurückschauen. Die Charakter der Rassen/Völker , finde ich, werden von den Autoren so hingebogen, dass sie in den Rahmen der jeweiligen Geschichtsabhandlung passen. Jede der Reihen hat dabei etwas für sich. Wobei ich mich den meisten hier anschließen möchte, die Orks und die Drachen sind nicht ganz so gelungen, wobei mir neben den Elfen und Zwergen, v.a. die Trolle hervorragend gefallen. Sie werden in ein gänzlich anderes Licht gestellt als man es nach Tolkien vermutet hätte.

liebe Grüße

Allanon

Hathor
25.02.2008, 11:58
Schade das wir die Buchreihen so zusammengefasst durchgehen, ich finde jedes der Bücher einzeln gäbe da mehr her.


Das kannst du doch gerne machen, eröffne ruhig den einen oder anderen Thread. Dieser hier ist dann eher für die Übersicht derartiger Werke und den Vergleich.

SemSimkin
25.02.2008, 18:00
Ja das ist eben wirklich der Masseneffekt der HdR Filme. Ich habe allein vier Kumpels, die früher niemals Fantasy gelesen hätten (einer hat sowieso nie in der Freizeit gelesen) und <zack> seh ich da Die Zwerge oder Die Elfen auf dem Nachttisch rumliegen. Grundsätzlich natürlich super, wobei es, wie schon angesprochen, die Gefahr birgt, dass Ramsch nur dem Umsatz Willen auf den Markt geworfen wird.

Myriel
26.02.2008, 09:47
Bisher habe ich schon einige der Völkerromane gelesen und ich finde, man muss da schon differenzieren:

Zwerge, Elfen und Trolle sind ganz solide Fantasystorys, die sich gut lesen lassen. Auch die Orks würde ich mit dazu zählen, aber mit einigen Abstrichen.

An die Drachen erinnere ich mich kaum noch, nur dass ich es sehr zäh und verwirrend fand.

Ganz unten rangieren Peinkofers Orks. Sprachlich gesehen war das eine einzige Tortur und hier ärgere ich mich wirklich um das Geld, was ich da zum Fenster hinausgeworfen habe.

Die danach erscheinenden Völker-Romane habe ich nicht mehr gekauft, so sehr bin ich von Peinkofer abgeschreckt wurden. Zu Kobolden, Goblins etc. kann ich also nichts beisteuern.

Was jedoch allen Romanen, die ich hier gelesen habe, gemein ist, ist, dass die titelgebenden Völker zwar durchaus im Roman auftauchen, aber ansonsten zumeist eine sehr geringe Rolle spielen. Am stärksten fand ich in der Hinsicht noch die Zwerge und Elfen sowie den 2. Band der Trolle. Ganz schwach waren da die Drachen. Daran merkt man auch, dass dies nur eine Marketingmasche der Verlage ist. Unter anderen Umständen würde man ein Buch, in dem nur 5 Drachen (oder so) vorkommen, niemals unter dem Titel Die Drachen publizieren. Aber da der Trend zu Tolkiens "Erben" so groß war nach den erfolgreichen Buchverfilmungen, nutzten die Verlage halt ihre Chance. Verübeln kann ich denen das nicht.

LG Myriel

Martin_
26.02.2008, 14:26
zu myriel: Die Kobolde ist auch keineswegs gut ;) Ist sein Geld zumindest nicht wert..

Morgen kommt das neue Fantasy Buch " Das Schicksal der Zwerge " (4tes aus der reihe) heraus. Schon jemand hier dabei, deer es sich sicher oder vielleicht zulegen wird?? Ich auf jedenfall :D

Dr. Borstel
26.02.2008, 17:41
Ich find es sehr interessant, dass sich momentan alle auf die "Die ..."-Bücher stürtzen.... Versteht das einer?

Die Frage ist wohl eher, warum ist das nur in Deutschland (bzw. im deutschsprachigen Raum, um ja niemanden zu diskriminieren) so? Weil nach Nicholls "Orks", die international ein Erfolg wurden, sind meines Wissens nur die deutschen Verlage so wild darauf geworden, plötzlich mit diesen Fantasywesen-Massenproduktionen anzukommen. Müssen wir uns jetzt wieder dem Vorwurf stellen, im internationalen Vergleich zu anspruchslos zu sein? Oder ist das einfach Zufall?

Faern
28.02.2008, 15:37
Ich würde sagen, das liegt einfach daran, dass z.B. zu "Die Elfen", "Die Zwerge", etc noch keine Übersetzungen existieren. Für die beiden hab ich mal auf amazon.com und .fr nachgeschaut. Es hat sich wohl noch keiner die Mühe gemacht, die Reihen in andere Sprachen zu übersetzen. ;)

Dark MiG
01.03.2008, 23:34
Ich würde sagen, das liegt einfach daran, dass z.B. zu "Die Elfen", "Die Zwerge", etc noch keine Übersetzungen existieren. Für die beiden hab ich mal auf amazon.com und .fr nachgeschaut. Es hat sich wohl noch keiner die Mühe gemacht, die Reihen in andere Sprachen zu übersetzen. ;)

Nun "Die Elfen" gitb es zu mindest auf Italenisch;)
Die Elfen - GLI ELFI
Elfenwinter - Gli elfi d'inverno

Bisherige Verbreitungsgebiete "Die Zwerge":
-Holland (erschienen)
-Spanien (erschienen)
-Italien (erschienen)
-Frankreich (in Verhandlung)
-Großbritannien (ab 2008; Testmarkt für USA)
-Polen (erschienen)
-Tschechien (erschienen)
-Japan (Vertrag abgeschlossen


Meine es Erachtens sich auch nur "die Elfen" und "Die Zwerge" lesen wärt. "Die Orks" so Wie "Die Trolle" habe ich auch gelesen doch war diese nicht mein fall.
Naja und "Die Drachen" habe ich mir damals aus der örtliche Bibliothek aus geborgt doch war diese Buch wirklich ein Frechheit :rolleyes:

Mittler weil mach ich jedes neue buch das mit "die ....." Anfängt einen weiten bogen.*ja*

Dr. Borstel
02.03.2008, 19:39
Ich würde sagen, das liegt einfach daran, dass z.B. zu "Die Elfen", "Die Zwerge", etc noch keine Übersetzungen existieren. Für die beiden hab ich mal auf amazon.com und .fr nachgeschaut. Es hat sich wohl noch keiner die Mühe gemacht, die Reihen in andere Sprachen zu übersetzen. ;)


Ich glaube, du hast mich etwas falsch verstanden. "Die Orks" stammt ja von einem amerikanischen Autor und wa rmeines Wissens weltweit ein Bestseller. Allerdings gab es anschließend nur in Deutschland diese ganzen Plagiate mit Zwerge, Trollen, Drachen usw. Die Frage ist, warum, wenn doch die Orks auch in vielen anderen Ländern ein Erfolg war?

Ollowain
03.03.2008, 15:51
Müssen wir uns jetzt wieder dem Vorwurf stellen, im internationalen Vergleich zu anspruchslos zu sein? Oder ist das einfach Zufall?

Ich finde die Elfen und die anderen Bände, die Hennen zu diesem Thema geschrieben hat, alles andere als anspruchslos, genauso wie die Zwerge. Das nach diesen Bänden allerhand Ramsch auf dem Markt kam, kann ich gut verstehen, denn die Bände waren ein ziemlicher Erfolg.

Das selbe Phänomen gibt es ja auch bei diesen ganze Mittelalterromanen - nachdem man eine Sparte entdeckt hatte, die bei den Leuten ankommt, wurde und wird sie mehr oder minder gnadenlos ausgeschöpft - bis es keiner mehr lesen kann und/oder will.

Und genau dasselbe passiert eben gerade mit den "Völkerromanen". *nein* Und durch all diesen Ramsch werden die guten Bücher eben runtergezogen. Jemand, der die Kobolde (oder anderen Müll mit "Die" vornedran) gelesen hat, wird sich kaum noch dazu durchringen können, einen anderen (besseren) "Die-Roman" zu lesen.

Aylis
18.03.2008, 17:12
"Die Elfen" bücher sind wirklich empfehlenswert ;)

"Die Orks" hab ich auch gelesen, aber ist auch nich so ganz mein ding.
einfach zu viele gemetzel,... das war echt schon zuviel des guten *umfall*
nichts für schwache nerven :p

vielleicht werd ich noch "Die Zwerge" lesen...

Nuramon
18.03.2008, 17:27
Ich würde die Romane nicht mit HDR vergleichen. Sie erzählen eine eigene Geschichte und sie ist sehr spannend geschrieben (zumindest Die Elfenreihe und die Zwergenbücher). Die anderen kenne ich nicht und sie reizen mich auch nicht.
Wenn man so will kann man doch fast jedes Fantasywerk mit HDR vergleichen *mph*
Aber das finde ich echt blöd. Warum muß alles mit HDR verglichen werden?

Rush hat es auf den Kopf getroffen Die Elfen und die Zwerge sind einfach spannend und unterhaltsam und vom Rest hört man nur schlechtes.

Belle Morte
21.03.2008, 00:18
"Die Orks" fand ich langweilig. Die Charaktere waren eigentlich ok, aber die Geschichte eine schlappe Schnitzeljagd - voll von langatmigen Kampfszenen.

"Die Elfen" fand ich gut, aber Teil 1 hatte so seine Längen und die Zeitsprünge fand ich etwas anstrengend.

"Die Zwerge" finde ich genial. Erstens mag ich Zwerge sowieso, die haben mehr das gewisse Oooomph und ich mag Heitz als Autor sowieso. Er neigt natürlich zum splattern und hat ein Herz für das Böse.:D


Aber das finde ich echt blöd. Warum muß alles mit HDR verglichen werden?

ist wohl PR-trächtig

Dr. Borstel
23.03.2008, 20:43
ist wohl PR-trächtig

Richtig. Es sind ja nicht nur diese Völkerromane; auf jedem zweiten Buchrücken findet man ja mittlerweile "der neue Tolkien!" Okay, etwas übertrieben, aber ohne irgendwelche Werteurteile abgeben zu wollen, lässt sich vor allem vom Schreibstil doch kaum ein Autor mit Tolkien vergleichen. Aber seit den Kinofilmen verkauft sich der Tolkien-Vergleich eben, so wie man in anderen Genres eben z.B. ständig auf einen "neuen Stephen King" trifft. Aber wer will es den Verlagen vorwerfen, die müssen sich eben auch irgendwie vermarkten, und wenn es so einfach ist, einfach einen Namen auf den Buchrücken zu schreiben und fertig, würde ich das genauso machen. Wenn allerdings diese Vergleiche z.B. in Internetforen kritiklos übernommen werden, ist das schon ein bisschen, naja, zweifelhaft ...

Wenn allerdings einfach über besser/schlechter diskutiert wird, ist das ja nichts schlechtes. Irgendwie baut ja unsere ganze Gesellschaft auf Vergleichen auf. Nur müsste man Bücher auch mal an etwas anderem messen, nicht immer nur an Tolkien.

Belle Morte
23.03.2008, 20:51
vor allem weil man in 90% der Fälle eh unten durch ist, weil man am heiligen HDR kratzt, falls man erwähnt, daß man was anderes besser findet *ja*

Dr. Borstel
23.03.2008, 21:01
vor allem weil man in 90% der Fälle eh unten durch ist, weil man am heiligen HDR kratzt, falls man erwähnt, daß man was anderes besser findet *ja*

Das widerum kommt natürlich ganz darauf an, was man besser findet - wenn man nun einen Martin, Bakker, Williams dem Herrn der Ringe vorzieht, werden die meisten einem das wohl verzeihen. Wer allerdings Die Orks besser findet - nun, da kann man es ja verstehen, wenn derjenige nicht gerade auf allgemeine Zustimmung trifft :D

Belle Morte
23.03.2008, 21:33
dann schieb ich mal ganz klar und schnell den Herrn Williams nach vorn (Martin muss ich noch lesen) und die Orks fand ich einfach nur übel, was nicht daran liegt, daß ich etwas gegen gute alte Haudrauf-Fantasy hätte *cool*

Troll Schlachter 18
27.03.2008, 22:29
Hey Fantasy Freunde,
Ich hab jetzt endlich Elfenlicht zu ende gelesen und wollte rausfinden ob es eine fortsetzung gibt, weil die bücher waren echt der hammer von bernhard hennen, aber am besten der Teile fand ich immer noch die Elfen!!

Naja zurück zur forsetzung von Elfenlicht, es wird eine geben und das buch erscheint im september mit dem titel Die Elfenkönigin!!!

Also wieder zur Frage zu kommen!!! Ich hab mir bis jetzt diese bücher durch gelesen:
Bernhard hennen: Die Elfen, Der Elfenwinter und Elfenlicht
Markus Heitz: Die Zwerge und Der Krieg der Zwerge
Christoph Hardebusch: Die Trolle

Also welche Bücher haben euch am besten gefallen so allgemein nicht nur die ich gelesen habe und warum???

Euer Freund und Waffenbruder

Namses
29.03.2008, 14:01
Also welche Bücher haben euch am besten gefallen so allgemein nicht nur die ich gelesen habe und warum???

öhm, das steht eigentlich schon so ziemlich alles in diesem thread...

Rotkätzchen
29.03.2008, 14:47
Zu B. Hennens Elfensage:

Also "Elfenlicht" habe ich noch nicht gelesen, werde es aber früher oder später, da es in meinem heiligen Bücherregal liegt. Eilig hab ichs jetzt aber auch nicht unbedingt. Hennens "Zwischenparts" in Gegenwartsform geschrieben bringen zwar stets die Story neu in Schwung und treiben sie voran, doch sie sind auch (sicher gewollt) sehr unpersönlich geschrieben. So hält Hennen dem Leser ein paar sehr dramatische Momente vor, in denen mich als Leser zum Beispiel ganz besonders der Umgang der agierenden Personen untereinander interessiert hätte. Zum Beispiel in "Elfenwinter" beim Untergang und der vorhergehenden Flucht aus dem Steinernen Garten.

Ansonsten... willkommen im Forum, Trollschlachter! ;)

LaZy
13.04.2008, 21:10
Hat jemand schon den 4ten Teil der Zwergenreihe gelesen?

Ich finde ihn eigentlich recht gut, auch wenn man am anfang eigentlich nru denkt: "WTF?!" (Anmerkung der Redaktion WTF= What the fuck)

Letztendlich löst sich dann doch zumindest FAST alles auf, Heitz hat es geschafft den 4ten Teil so zu beenden, dass er obwohl er es als nicht geplant bezeichnet, noch einen 5ten Teil schreiben könnte

Dr. Borstel
13.04.2008, 22:47
Letztendlich löst sich dann doch zumindest FAST alles auf, Heitz hat es geschafft den 4ten Teil so zu beenden, dass er obwohl er es als nicht geplant bezeichnet, noch einen 5ten Teil schreiben könnte

Bitte nicht ... :(

Ich habe richtig üble Vorurteile gegenüber Band 4, weil ich den dritten so entsetzlich langweilig fand. Eigentlich will ich keine 15€ zum Fenster rausschmeißen, nur um festzustellen, dass Heitz die selbe Story ein weiteres Mal erzählt. Der Kerl entwickelt sich langsam zu W. Hohlbein 2.0 ;)

Verräter
13.04.2008, 22:52
Also, die meisten dieser Bücher habe ich noch nicht gelesen (und bei den wenigen den Kauf bereut) aber ich bin mir nicht sicher, ob man das wirklich alles immer mit Herr der Ringe vergleichen kann oder sollte.
Natürlich, Tolkien war der Vorreiter der heutigen Fantasy-Generation und hat mehr geschaffen als die meisten anderen, aber sind Elfen, Ork, Zwerge usw. doch schon seit Jahrzehnten in Rollenspielen vorhanden. Man nehme sich dazu nur einmal Das Schwarze Auge, D&D oder Shadowrun(teilweise) um die bekanntesten einmal aufzuführen. Und die Rassen dort haben teilweise deutlich mehr Ähnlichkeit mit den heutigen Romanen hat als der Herr der Ringe.
Tolkien war einfach nur ein Pionier, der ein "Rassensystem" erschaffen hat, dass sich seit Jahrzehnten entwickelt. Der eine hält es für einen Fortschritt, der andere den Weg in den Papierkorb (wo Bücher wie Die Orks mit Sicherheit hingehören). Jeder dieser Autoren hat sich seine eigene kleine Welt zusammen geschustert, aufgebaut nach groben Richtlinien. Wo diese Linien ihren Ursprung haben wissen wir ja alle, dennoch sollte man mit Vergleichen vorsichtig sein. Die einzigen Verbindungen sind die Rassenbezeichnungen und die "ungefähren" Beziehungen zueinander. (Bei Elfen und Zwergen zusätzlich noch das Aussehen).
Daher glaube ich nicht das man das so pauschal sagen kann, die Rassenbücher als "Tolkiens Erbe". Diese Richtlinien helfen einfach dabei sich sowohl als Leser aber an vorderster Front als Autor in der Welt zurecht zu finden.

Heryst
18.04.2008, 11:47
Also von diesen Völkerromanen habe ich bisher nur den ersten Teil der Zwergen-Reihe gelesen. Ich fand das Buch nicht schlecht, aber ich kann mich nicht durchringen. Das Ende des Buches hat es nicht geschafft mich auf die Fortzetzung neugierig zu machen. Also von daher werde ich wohl nie ein weiteres Buch dieser Reihe in Händen halten.

Farodin
08.05.2008, 15:38
also falls du die bücher noch nich gelesen hast rusch...
du musst auf jeden fall die zwergenbücher und die elfenbücher lesen
also hast du in nächster zeit was zu tun mit:
"Die Elfen, Elfenwinter, Elfenlicht (,Die Elfenkönigin(Jan.09))
Elfen Ritter
-Die Ordensburg
-Die Albenmark
-(Das Fjordland) erscheint dezember 08 soweit ich weiß"

Die Beschreibung der Bücher haben ja schon andere übernommen xD

Liathano
11.05.2008, 18:00
Ich gestehe, bisher habe ich noch keinen Völkerroman gelesen, mal abgesehen von deren Parodie "Die Anderen", die locker und teilweise (!) auch sehr witzig wahr, mit britischen Humoristen der Fantasy-/SciFi Sparte aber nicht mithalten kann.

Heitz lese ich schon aus Prinzip nicht. ;)
Allerdings sollen "Die Elfen" tatsächlich überdurchschnittlich gut sein, im Gegensatz zu ihren Zwerg/Ork/Oger/Eierkuchen-Kollegen.
Auch Kim Newmans "Die Vampire", das im nächsten Jahr erscheint, hebt sich sicher positiv vom Mainstream ab.

Ebenfalls nicht schlecht sind wohl "Die Goblins". Zumindest werden sie von Patrick Rothfuss -einem mE begnadeten Autor- empfohlen, vor allem da sie sich nicht allzu ernst nehmen, sondern gängige Klischees persiflieren.

Rotkätzchen
11.05.2008, 18:24
Heitz lese ich schon aus Prinzip nicht. ;)

Aus welchem Grund denn? *Neugierig bin*

Liathano
11.05.2008, 18:39
Angelesen habe ich durchaus einige seiner Romane - und sie für qualitativ alles andere als hochwertig befunden.
Dass Autoren wie Heitz (oder auch Herr Hohlbein) dann jedoch den deutschen Fantasy-Markt dominieren und ein viel größeres Publikum/höhere Auflagen erreichen, als Autoren, die diesen Ruhm tatsächlich verdient haben, geht mir schon irgendwo gegen den Strich.
Ganz zu schweigen davon, dass "Die Zwerge" und ihre Kollegen in den Buchhandlungen den Platz und die Werbung rauben, der talentierten (Nachwuchs-)Autoren zustehen sollte und sie mMn auch vielen innovativen Ideen den Weg versperren. Das liegt natürlich an den Lesern, die diese Bücher letztlich so profitabel für den Verlag machen, noch mehr als am Autor - aber so einen kleinen Boykott kann ich mir dennoch nicht verkneifen.

SargAsmus
11.05.2008, 18:40
Heitz lese ich schon aus Prinzip nicht.

komisches prinzip, aber na ja...

Farodin
11.05.2008, 21:56
Verstehe ich auch nicht ganz
Aber ist ja deine Sache...
du verpsst das beste was die Fntasy zur Ziet zu bieten hat!!!
Liest du Bernhard Hennen auch nicht?
Das ist nämlich genauso gut xD

Liathano
11.05.2008, 22:11
"Das Beste was Fantasy zu bieten hat?!" *muahaha*
Gewiss nicht. Wie viele Fantasybücher kennst du? Kann man das so verallgemeinernd und objektiv überhaupt sagen?

Ich weiss, über Geschmack lässt sich streiten - aber es gibt durchaus Kriterien für literarische Qualität und die Völkerromane erfüllen (zumeist) eher wenige davon. Was meine Meinung angeht, habe ich mich auch erklärt. Wenn man mich anhand von Fakten vom Gegenteil überzeugen kann - gern!

Zu den "besten" aktuellen Fantasyautoren würde ich Erikson, Martin, Bakker, Rothfuss und meinetwegen auch Miéville, Gaiman, Abercrombie und einige andere zählen. Und auch deutsche Autoren gibt es jenseits der "Die Dingsdas" sehr viel bessere - Tobias O. Meißner, Walter Moers ("Zamonien"), Nina Blazon, Kai Meyer (zumindest mit seinen Jugendbüchern), Cornelia Funke ...

Farodin
11.05.2008, 22:24
Ja, meiner Meinung nach ist es momentan das beste!!
Es ist für mich eben alles drin, was ich in einem Buch haben möchte.
Action, Schlachten und eine Handlung,die logisch ist und einen zum weiterlesen anregt.

Mag sein das su anderer Meinung bist, aber ich steh nicht so auf Cornelia Funke usw. *gähn*

Dark MiG
11.05.2008, 22:39
"Das Beste was Fantasy zu bieten hat?!" *muahaha*
Gewiss nicht. Wie viele Fantasybücher kennst du? Kann man das so verallgemeinernd und objektiv überhaupt sagen?

Ich weiss, über Geschmack lässt sich streiten - aber es gibt durchaus Kriterien für literarische Qualität und die Völkerromane erfüllen (zumeist) eher wenige davon. Was meine Meinung angeht, habe ich mich auch erklärt. Wenn man mich anhand von Fakten vom Gegenteil überzeugen kann - gern!

Zu den "besten" aktuellen Fantasyautoren würde ich Erikson, Martin, Bakker, Rothfuss und meinetwegen auch Miéville, Gaiman, Abercrombie und einige andere zählen. Und auch deutsche Autoren gibt es jenseits der "Die Dingsdas" sehr viel bessere - Tobias O. Meißner, Walter Moers ("Zamonien"), Nina Blazon, Kai Meyer (zumindest mit seinen Jugendbüchern), Cornelia Funke ...

Kann ich nur zustimmen die Völkerromen sind zwar eine nett Unterhaltung und Bernhard Hennens Elfen Romane sind gar nicht mal so schlecht. Aber Größen wie Erikson, Martin, Bakker etc. spielen(schreiben) einfach in einer anderen Liga wo diese Romane einfach nicht mithalten können.;)

Dr. Borstel
15.05.2008, 20:19
komisches prinzip, aber na ja...

Aber durchaus verständlich. Heitz schreibt nette S&S, und für einen unbedarften (wobei dieses Wort keineswegs als Beleidigung verstanden werden will) Leser ist "Die Zwerge" praktisch optimal. Auf der anderen Seite wird wohl jeder zugeben, dass Heitz von Tiefgang noch nicht viel gehört hat. "Die Zwerge" macht tatsächlich auch ohne Spaß, aber der Mischmasch der Ulldart-Serie muss nicht sein.
Auf gut Deutsch: Die Handlungen in Heitz' Bücher sind vorhersehbar, die Charaktere platt, und das reicht für viele anspruchsvolle Leser schon, um vor seinen Büchern zurückzuschrecken. Damit möchte ich sie nicht schlechtmachen, aber in puncto Qualität - und das sage ich vollkommen objektiv - spielen Autoren wie Martin oder Erikson in ganz anderen Ligen.

Mordocklady
16.09.2008, 05:50
"Die Zwerge" macht tatsächlich auch ohne Spaß, aber der Mischmasch der Ulldart-Serie muss nicht sein.
Auf gut Deutsch: Die Handlungen in Heitz' Bücher sind vorhersehbar, die Charaktere platt, und das reicht für viele anspruchsvolle Leser schon, um vor seinen Büchern zurückzuschrecken. Damit möchte ich sie nicht schlechtmachen, aber in puncto Qualität - und das sage ich vollkommen objektiv - spielen Autoren wie Martin oder Erikson in ganz anderen Ligen.

Da muß ich Dir leider recht geben.

Ich habe die Ulldart-Serier auch gelesen und bin zum Schluß gekommen das Heitz gute Ansätze hat, aber bei weitem nicht immer sein Ziele erreicht. Ich habe die Zwerge noch nicht gelesen, aber ich habe so ein wenig die Befürchtung das es auch so ein unklares und schnell abgefertigtes Ende gibt wie bei Ulldart.

Das Forenpelztier
16.09.2008, 13:07
Bin ich eigentich der Einzige hier, der "Die Elfen" in der Hälfte gefrustet in die Ecke geschmissen hat, weil er es grottig fand? :>

Ich habe von den Völkerromanen die drei ersten Teile der Zwerge gelesen. Den Ersten fand ich ganz in Ordnung, ab dem Zweiten ging es stark bergab, der Dritte war in meinen Augen miserabel und den Vierten habe ich nicht angerührt.

Die Elfen habe ich, wie bereits gesagt, in der Hälfte abgebrochen. Eines der ganz wenigen Bücher, die ich nie zu Ende gelesen habe. Es war in meinen Augen vollkommen klischeeüberladen, langatmig und langweilig.

Die Orks von Nicholls sind meiner Meinung nach nicht das Papier und die Tinte wert, die für den Druck benötigt wurden. Die Geschichte ist eine Aneinanderreihung von pervertierten Sex- und Metzelszenen, der Plot der Geschichte bleibt auf der Strecke. "Splatter und Mehr Teil XXX" wäre ein angebrachterer Titel für das Buch.

Die Trolle fand ich gut. Pard und Konsorten waren mir sehr sympathisch, ebenso Stan, auch wenn er natürlich mit Klischees behaftet war. Ich fand es schön beschrieben, wie die Trolle versuchten zu lernen und, allen voran Druan, ihr Misstrauen gegenüber den Menschen langsam überwanden. Es haperte an verschiedenen Stellen mit der Konsistenz der Welt, ich hätte mir mehr Daten zum Hintergrund gewünscht. Aber das Buch kann ich empfehlen und werde demnächst auch die Fortsetzung lesen (Sobald ich das Lied von Eis und Feuer durchhabe).

Die Rückkehr der Orks von Peinkofer ist keine Kost für Liebhaber der ernsten Herr-der-Ringe-Fantasy, jedoch als leichte, amüsante Zwischenmahlzeit für einige Lacher gut. Erwartet keinen Humor auf Pratchetts Niveau.. aber mir als Ork-Fan und Über-platte-Witze-Lacher hat das Buch gefallen.

Die Goblins habe ich nach der ersten Seite zurück ins Regal gestellt, da kann ich jetzt nichts dazu sagen *g*

Enduni
16.09.2008, 20:34
Die Elfen fand ich im Gegensatz zum Forenpelztier sehr schön unterhaltsam und auch kurzweilig. Besonders dieses ... nenne ich es mal dreifache Ende hat mir sehr gefallen. Alles in allem habe ich es glaube ich dreimal gelesen, und würde es, denke ich, wieder tun. ;)

Die Zwerge ... uff, es ist sehr lange her, seit ich diesen Roman las. Aber in meiner Erinnerung hat er nicht sehr viel hinterlassen, bis auf den guten Djerun, natürlich. Ich kann sagen, dass das Buch mich unterhalten hat.

Die Orks ... nun ja, ich weiß nicht. Ich finde das Buch merkwürdig, besonders das Ende. Sie ist wohl simpel nicht mein Fall.

Die Trolle lese ich gerade. Da ich aber von Hardebuschs Sturmwelten gefesselt war, werde ich hoffentlich auch von den Trollen nicht enttäuscht.

Die Drachen würde ich als eines der schlechtesten Bücher in deutschen Regalen bezeichnen, ja, sogar weit schlechter als Eragon, der zumindest unterhalten hat; dem Buch fehlen sowohl Spannung als auch Konflikt als auch Erwartungserfüllung.

Die Halblinge, Hobbits, Goblins, Oger und Dämonen habe ich noch nicht gelesen; und werde es auch wahrscheinlich nicht. Hoffentlich kommt nur nicht bald "Die Menschen"...

Gruß,

SiLL
16.09.2008, 23:46
Also es überrascht mich doch ein wenig, wie wenig hier die Leute dem Buch "Die Orks" abgewinnen können. Ich für meinen Teil fand es überaus unterhaltsam, weder die "Metzelszenen" noch der in meinen Augen nicht übermäßige Detailreichtum haben mich gestört. Und dass noch etwas "Erotik" am Start war - mein Gott, dass hat mich nun weder gestört noch begeistert. Tiefgang, ausgereifte Hintergrunsdstory - ein Buch wie dieses braucht das nicht. Hier geht es nur um etwas Action und schöne Bilder, die man sich beim Lesen vorstellen kann. Und warum man am Anfang schon erfährt, worum es geht, müsste mir auch mal wer erklären. Ich hab das Buch zwar nicht erst gestern gelesen, aber war das Ende nicht eher überraschend?

"Die Zwerge" waren ... naja ... nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Mit Sicherheit kein Mustkauf. Aber das wurde ja schon ausreichend durchgekaut. "Die Orks" hab ich jedenfalls mit bedeutend mehr Begeisterung verschlungen :D, auch wenn es hier ebenfalls nicht übermäßig viel Tiefgang geben mag.

Zum Thema Markus Heitz: Wer aufgrund der "Zwerge" auf dessen literarisches Können schließen will, macht wahrscheinlich einen großen Fehler. Er kann mehr als das. Gelesen habe ich persönlich zwar auch noch keine anderen Bücher von ihm, aber ich habe schon viel Gutes von den "Schatten von Ulldart" gehört, unter anderem auch von einem Schulkameraden mit meines Wissens anspruchsvollen Geschmack.

Mordocklady
17.09.2008, 05:45
Zum Thema Markus Heitz: Wer aufgrund der "Zwerge" auf dessen literarisches Können schließen will, macht wahrscheinlich einen großen Fehler. Er kann mehr als das. Gelesen habe ich persönlich zwar auch noch keine anderen Bücher von ihm, aber ich habe schon viel Gutes von den "Schatten von Ulldart" gehört, unter anderem auch von einem Schulkameraden mit meines Wissens anspruchsvollen Geschmack.

Nun, ich wollte Markus Heitz nicht schlecht machen, im Grunde habe ich die Ulldart-Serie verschlungen. Doch war für mich das Ende zu verworren und läßt zu viele Fragen offen. Und oftmals war es zu offensichtlich wo es hinführt.
Ich werde mir trotzdem Die Zwerge zu gemüte führen um mir ein eigenes Urteil drüber zu bilden. *les*

Amandil
17.09.2008, 13:53
ich hab von christopher hardebusch die beiden romane über trolle gelesen. fand beide vom schreibstil her sehr gut, die geschichte war gut aufgebaut und es gab viele spannende momente, vorallem im 2. band. was mir nicht so gefallen hat war, dass eigentlich immer das gleiche passiert ist. im 1. teil kämpfen die wlachaken gegen die Masriden, im 2. teil das gleiche. sonst war das buch sehr schön zu lesen :)

Tion
19.09.2008, 20:17
ich hab die zwei ersten teile von Die Trolle glesen und jetzt les ich den dritten
die sind wirklich so geil
aber am besten fand ich noch immer Die Zwerge!!!*ja*

Hathor
19.09.2008, 21:56
ich hab die zwei ersten teile von Die Trolle glesen und jetzt les ich den dritten
die sind wirklich so geil
aber am besten fand ich noch immer Die Zwerge!!!*ja*

Aha. Und warum hast du diese Meinung? Bitte schreib doch etwas mehr als diese kargen Statements. So umfangreiche Bücher und du hast gerade mal drei Sätze dafür übrig.

Dr. Borstel
22.09.2008, 15:20
Also es überrascht mich doch ein wenig, wie wenig hier die Leute dem Buch "Die Orks" abgewinnen können. Ich für meinen Teil fand es überaus unterhaltsam, weder die "Metzelszenen" noch der in meinen Augen nicht übermäßige Detailreichtum haben mich gestört. Und dass noch etwas "Erotik" am Start war - mein Gott, dass hat mich nun weder gestört noch begeistert. Tiefgang, ausgereifte Hintergrunsdstory - ein Buch wie dieses braucht das nicht. Hier geht es nur um etwas Action und schöne Bilder, die man sich beim Lesen vorstellen kann. Und warum man am Anfang schon erfährt, worum es geht, müsste mir auch mal wer erklären. Ich hab das Buch zwar nicht erst gestern gelesen, aber war das Ende nicht eher überraschend?

Wenn es denn Erotik gewesen wäre, aber dass eine Ork-Königin irgendwelche Gefangenen mit Dildos vergewaltigt, das ist mir dann doch zuviel der Fantasie ... Klar, Tiefgang und derlei ist nicht immer nötig. Zur Abwechslung lese ich auch gerne mal gute Haudrauf-S&S. Die sollte dann aber bitteschön einfallsreich sein, und genau das war "Die Orks" meiner Meinung nach nicht. Das Ende, nun ja, fand ich relativ konstruiert, soweit ich mich noch erinnern kann ...

Zum Thema Markus Heitz: Wer aufgrund der "Zwerge" auf dessen literarisches Können schließen will, macht wahrscheinlich einen großen Fehler. Er kann mehr als das. Gelesen habe ich persönlich zwar auch noch keine anderen Bücher von ihm, aber ich habe schon viel Gutes von den "Schatten von Ulldart" gehört, unter anderem auch von einem Schulkameraden mit meines Wissens anspruchsvollen Geschmack.

Ich würde sagen, gerade Bücher wie "Die Zwerge" kann er gut genug, um weiter etwas in der Hinsicht zu machen. Bei "Ulldart" hat er so viele verschiedene Ansätze und Stile in einen Topf geworfen, dass mir das Resultat nicht mehr gefallen hat, obwohl ich etwas in der Richtung sonst eigentlich gerne lese. So stehen Band 2+3 weiter angefangen im Regal. "Die Zwerge" war unterhaltsam, zumindest die ersten beiden, und vielleicht nicht ganz mein Fall, aber nicht schlecht, wirklich nicht. Jetzt muss Heitz nur noch die Kurve kriegen und die Richtung vermeiden, in die Hohlbein abgeglitten ist, nämlich purer Kommerz. Der dritte "Zwerge"-Teil war meiner Meinung nach (und der vieler anderer) genau das.

Tion
23.09.2008, 19:51
*elf*ich hab bis jetzt erst die Zwerge (1-4) glesn und di sind echt meine Lieblingsbücher.....
Dann wollt ich unbedingt Die Trolle lesen....

sie waren von der storry her recht gut und auch sehr gut gschrieben,
aber mir ham irgendwie die orks,goblins,drachen usw. gfehlt
zwerge werden wie es sich gehört als kleine, stolze, mutige ,ein bisschen geizige Krieger dargestellt die schon einen scheinbar endlosen Krieg gegen die Trolle führen
die Magier können eigentlich überhaupt nichts außer ein bisschen leuchten^^*nein*
Die elfen haben auch eine kleine Rolle als Waldäufer die zurückgezogen in ihren tiefen Wäldern leben *elf*

Nach dem ersten Teil wollt ich am anfang den zweiten gar nicht lesen aber dann hat mich die Neugierde gepackt und ich hab ihn doch glesen
und ich bereue überhaupt nichts..*ja*
jetzt beginn ich bald mit dem dritten und ich kann die ganze Reihe nur weiteremfehlen*clap*

Enduni
26.09.2008, 22:06
Die Trolle lese ich gerade. Da ich aber von Hardebuschs Sturmwelten gefesselt war, werde ich hoffentlich auch von den Trollen nicht enttäuscht.

Und doch, zugegebenermaßen war es so.

Den Trollen fehlt meiner Meinung nach irgendetwas. Ich kann es nicht erklären, aber ein wirkliches Gefesseltsein entstand bei diesem Buch für mich nicht. Vielleicht lag es daran, dass der Großteil des Buches aus der Reise zum Ziel besteht, vielleicht liegt es auch daran, dass teilweise die Dialoge zwanghaft eine komische Note verpasst bekommen haben. Aber kann ich mich insgesamt nicht so sehr mit Den Trollen anfreunden wie mit dem Buch Sturmwelten, obgleich vom selben Autor. Vielleicht reizte mich dort die unkonventionelle Handlung?

Gruß,

Korbi789
30.09.2008, 14:56
Die Geschichte von "Die Orks" ist recht gut aber ein regelrechtes Gemetzel zieht sich durch die ganze Geschichte.

Rotkätzchen
30.09.2008, 18:35
Die Geschichte von "Die Orks" ist recht gut aber ein regelrechtes Gemetzel zieht sich durch die ganze Geschichte.
Nett zu lesen war das ganze schon, vor allem Haskeer mochte ich.
Trotzdem... hier sind es halt keine Schlachten um der Geschichte wegen, sondern eine Geschichte um der Schlachten wegen.

Cullabay
01.10.2008, 21:23
Ich habe die ersten zwei Zwerge Bücher gelesen und fand sie ziemlich gut und spannend. Den dritten Band habe ich mir dann auch gekauft aber der liegt jetzt schon seit mindestens einem Jahr ungelesen rum. Irgendwie hatte sich für mich die Serie wohl totgelaufen.
Bei den Elfen hätte ich gerne gelesen wie es mit meinem Lieblingscharakter Nuramon weitergegangen wäre aber der taucht in den folgenden Bänden ja wohl nicht mehr auf. Also habe ich sie mir nicht gekauft. Aber wenn alle so viel Lob aussprechen werde ich es vielleicht doch noch.

Maja Tadeo
05.10.2008, 13:48
Ich möchte mich nochmal zu "Die Elfen" äußern.
Ich habe bisher alles gelesen, was e davon gibt, also Die Elfen, Elfenwinter, Elfenlicht, Elfenritter - Die Ordensburg und Elfenritter - Die Albenmark.
Was mich an Bernhard Hennens Büchern fasziniert, ist, dass er alle Elemente eines Fantasybuches so gut dosieren kann. Eigentlich sollte jeder etwas in den Büchern finden, wovon er begeistert ist: Mal wirds ein bisschen ekelig, wenn Wunden genauer beschrieben werden, dann gibt es eine ganz große Romanze (bzw mehr als eine), an manchen Stellen ist das Buch nicht ganz jugendfrei, dann kommen wieder Schlachten, die aber nicht nur aus Gemetzel bestehen, sondern aus ganz viel Taktik.
Auch schön finde ich, dass es viele unvorhergesehene Wendungen gibt. Das macht die Sache noch viel spannender.
Empfehlen würde ich, bei dem Buch wirklich aufzupassen. Manchmal erkennt man Dinge an einer Farbe, und ich glaube, die Elfenleser wissen, was ich meine^^ Bei solchen Sachen muss ich mir einfach eingestehen, das Bernhard Hennen ein verdammt guter Schreiber ist.
Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Am schönsten sind da Personen, die einfach cool sind auf ihre Art und Weise. Die einfach in jede Situation noch etwas Charme bringen.

Und noch etwas ganz wichtiges: Hier finde ich nicht, dass es ein reines "gut gegen böse" ist, ins Detail möchte ich da nicht gehen, sonst verderbe ich noch den ganzen Spaß. Auch schön ist, dass man in "Elfenritter" mal auf die andere, "böse" Seite guggen darf. Das habe ich bis jetzt noch nicht oft erlebt!

Fazit: Die Bücher sind sehr zu empfehlen ;)

Edit: Ich würde auch gerne wissen, wie es mit Nuramon weitergeht, aber Bernhard Hennen meint wohl, das soll sich jeder selber denken. Ich muss zugeben, das habe ich mich noch nicht wirklich getraut. Aber vielleicht kommt ja doch noch einmal was. Ich würde an deiner Stelle, Cullabay, trotzdem die anderen Bücher lesen. Und hinterher wieder Die Elfen, das is glech ein ganz anderes Gefühl^^

Silberblut
21.02.2009, 20:08
"Die Elfen" stellen meinen Einstieg ins High-Fantasy-Genre dar, wobei mein Interesse nicht darauf zurückzuführen ist, dass mich HdR zu dieser Zeit besonders gefesselt hat. Ich hatte damals nur den Anfang des ersten Teils gesehen, war noch nicht mein Fall.
"Die Elfen" habe ich mir im Urlaub gekauft, weil ich mein bereits begonnenes Buch von Wolfgang Hohlbein, meines damaligen Lieblingsautors, zu Hause vergessen hatte. Weil dieser "Die Elfen" dann so hoch gelobt hat, habe ich es mir zugelegt, wenn auch mit etwas Skepsis, und habe mich zuerst durch die Seiten kämpfen müssen - doch dann kam die Begeisterung, die Faszination, die sich immer weiter in die Höhe gesteigert und bis heute einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat - von allen Fantasyromanen, die ich seitdem gelesen habe, war dieser am stärksten. Und deshalb zählen die Romane der "Elfen"-Reihe heute zu meinen Lieblingsbüchern.

Später habe ich mich dann den Völkerromanen von Heitz und Hardebusch zugewandt. "Die Trolle" haben mir sehr gut gefallen, der zweite Teil ebenfalls, der dritte war dann leider ein wenig mager. "Die Zwerge" haben mir auch ganz gut gefallen, die beiden Nachfolger haben dann aber dafür gesorgt, dass mir ihr Schicksal egal war. Letztes Jahr habe ich mich dann den "Orks" zugewandt, gefallen hat's mir aber nicht sonderlich. Klisches werden zwar mMn überwiegend umgangen, aber es war doch ein wenig wirr und sprachlich... na ja. Mit einem Bernhard Hennen nicht zu vergleichen.


Meine Meinung:

Von all diesen Romanen weist die Elfenreihe das höchste sprachliche Niveau auf, Spannung, Impressionen und/oder Emotionen kommen an fast keiner Stelle zu kurz, die Story kommt überwiegend ohne Klischees aus, vor allem in den weiteren Bänden, weil alles durchdacht ist, und man kann in ihnen sogar eine reale Botschaft sehen: Eine Kampfansage an religiösen Fanatismus, unverhohlene Kritik am Gotteswahn des Mittelalter, eine Aufforderung, Schwarz-Weiß- und Schubladendenken sowie festgefahrene Dogmen und Klischees zu hinterfragen oder abzulegen. Eine gelugene Synthese aus fantastischem Realismus, Sagen und Legenden, zauberhafter Magie, klassischen und völlig neuen Fantasyelementen.

Die Trollreihe gefällt mir auch sehr gut, auf ähnliche Art und Weise wie die Elfenreihe, noch etwas ungeschliffen, aber dafür, dass Hardebusch ein Neuling ist, hat er eine Leistung hingelegt, die sich sehen lassen kann. Nicht ganz so magisch und faszinierend, aber ebenfalls sehr packend.

Die Zwergenreihe bedient sich in meinen Augen zu großzügig an den gängigen, breitgetretenen Fantasklischees. Manches ist innovativ, doch ansonsten ist das Szenario eher einfach und einseitig gehalten. Sprachlich auch nicht schlecht, aber etwas plump. Langweilig wird's nicht, aber das gewisse Etwas fehlt mir.

Allgemeinplatz
21.08.2009, 18:13
Die Elfen, die Orks, die Zwerge, die Zauberer, die Trolle usw.

Falls es noch niemandem aufgefallen ist, versuchen die Verlage (oder ist es nur ein Verlag?) auf diese bescheuerte Art und Weise eine Art Wiedererkennungswert und Lesevergnügen zu suggerieren. Fürchterlich!
Jetzt weisen die Verlage gleich mit dem Holzhammer auf den Inhalt der Bücher hin.

Bei uns gibts da gleichartige Beispiele aus einer anderen Branchen:
TV: Uups - die Pannenschow, Knips - die Fotoshow, Brrrruuum - die Autoshow usw.

Da fällt mir ein:
Der Name Nutella enstand in Italien und zwar zwangsweise. Eine Zeitlang brachten die Unternehmen Konsumgüter jeglicher Coleur immer mit dem zusatz "Super" raus. So hieß Nutella ursprünglich mal "Supercrema".
Bis das ital. Parlament diesen Namenszusatz verbot und alle Produkte umbenannt werden mussten.

Mal ehrlich: Mich nervt diese Namensvergabe und ich finde sie eher abschreckend. Wie geht es euch damit? Gefallen euch solche (in meinen Augen) einfallslosen Titel? Oder ist es euch egal?

Der Allgemeinplatz

SchaTTi15
21.08.2009, 18:48
Also mir geht es eigentlich in erster Linie um den Inhalt der Bücher.
Natürlich könnten sich die Autoren mehr Müe mt den Namen geben. Ud ein guter Name spricht natürlich auch mehr an, als so ein einfallsloser Name.
Aber eigentlichist es dann ja ihr eigenes "Pech" wenn sie nicht so hohe Verkaufszahlen reinbekommen.

Wenn ich mich nach Büchern umschaue, dann suche ich mir allrdings auch immer die Bücher raus, die einen anspruchsvolleren Namen haben ud lese mirdn Inhalt durch.

Aber alles in allem ist mir der Name egal.

SchaTTi15

Dr. Borstel
21.08.2009, 20:07
Hatten wir nicht schon einen solchen Thread? Naja, bin gerade zu faul zu suchen ...

Es schreckt ab. Ich habe bislang recht gute Kritiken zu "Die Trolle" gelesen, habe mir das Buch aber immer noch nicht zugelegt, einfach weil ich nicht sonderlich viel erwarte. Dass ich "Die Elfen" gelesen habe und relativ gut fand, hilft da auch nicht viel. Normalerweise schaue ich aber nicht sonderlich auf di Titel; die können ja sowieso meist alles oder nichts bedeuten. Ich wüsste nicht, dass ich mir mal ein Buch zugelegt hätte, nur weil mir der Titel gefiel.

Vindfell
24.08.2009, 21:52
Was hier als sog. "Volksroman" ncoh relativ wenig aufmerksamkeit gefunden hat wären ncoh die Goblins:

Ich kann nur sagen das das Buch lustig geschrieben ist, das typische PnP-Rollenspieler-Klischee ein bisschen auf die Schippe nimmt. Was es allerdings, nach dem was ich über die anderen Völker-Romane in diesem Thraed gelesen habe, unterscheidet, ist, das die Hauptfigur Jig einen Antihelden abgibt.
Die beiden Nachfolgenden Bände fand ich ebenfalls spannend und konnten ebenfalls eine ordentliche Ladung Humor aufzeigen!

Faraiel
27.08.2009, 18:00
Die Elfen ist einfach super, mein zweites Lieblingsbuch
Die Orks kenne ich nicht, aber "Die Rückkehr der Orks " ist genial und die Vortsetzungen ebenfalls.
Die Zwerge fand ich bisher nicht so gut aber ich muss gestehen, nur den Prolog gelesen zu haben.
Dann gibt es ja auch noch die Kobolde... etc.
habe ich aber alle nicht gelesen.
Grüße an alle,
Faraiel

Caphalor
28.08.2009, 12:09
hey!

ich hab bisher nur die Zwerge gelesen und war hin und weg, ok ich bin auch ein Fan von Markus Heitz, die anderen Bücher hab ich noch nicht angerührt, aber ich glaube ich werde mir mal die Elfen vorknüpfen.

Lg.

Silberblut
28.08.2009, 13:30
Erwarte bloß nicht zu viel. Nicht, dass ich die Elfenromane nicht gut fände, im Gegenteil. Doch generell lässt sich sagen, dass Elfen-Fans wenig mit der Zwergenreihe anfangen können und umgekehrt.
Auch wenn sich beide Reihen eines klassischen Fantasyvolks annehmen, bestehen doch einige bedeutende Unterschiede in Sachen Szenario, Schreibstil, Handlungsverlauf, Action usw.

Im Forum von Bernhard Hennen herrscht Übereinstimmung darin, dass der Schreibstil in den Elfenromanen eleganter ist als in den Zwergenromanen und dass Charaktere wie auch das Szenario facettenreicher, tiefer, realistischer und zugleich magischer geraten sind - was Heitz-Fans naturgemäß anders sehen, da ihnen die Elfenromane weder actiongeladen und rasant noch klassisch genug sind. Ein Beispiel (Ende von "Die Elfen"): Um der Übermacht einer rassistischen Religion die Stirn zu bieten, müssen sich Elfen, Zwerge und Trolle verbünden. Die Menschen befinden sich zu diesem Zeitpunkt etwa auf dem Entwicklungsstand der Renaissance und machen mit Arkebusen und Radschlosspistolen Jagd auf die "Dämonenbrut".

Mit der etwas kitschigen Liebesgeschichte im ersten Band kann auch nicht jeder umgehen.
Außerdem wurde "Die Elfen" von zwei Autoren verfasst; erst die folgenden Bände hat Bernhard Hennen alleine geschrieben. Der Schreibstil seines Co-Autors ist noch etwas ungeschliffen und wirkt flach, wenngleich die Rolle, in die er geschlüpft ist (Nuramon und vorher auch Noroelle), gut angekommen ist. Aus für mich unerklärlichen Gründen, um das mal anzumerken. Nuramon ist mMn ein überzeichneter tragischer Held ohne Tiefe, aber das sei mal dahin gestellt.

Jedenfalls gefällt mir Heitz' Schreibstil zwar lange nicht so gut wie der Hennens, aber doch besser als der Sullivans.

Ich rate lieber vor dem Genuss der "Elfen" ab, wenn die Gefahr besteht, dass dem Leser das Buch nicht gefällt und ich davon ausgehen muss, eine Negativrezension mehr auf Amazon zu finden... :rolleyes: Das Problem besteht nämlich darin, dass "Die Elfen" gerade noch auf viereinhalb Sternen steht (Gesamtbewertung: ca. 4,27 Sterne - fällt diese Bewertung auf unter 4,25 Sterne, werden nur noch vier angezeigt). Das liegt nur daran, dass die überwiegend negativen Bewertungen des Hörbuches (das um mindestens die Hälfte der Seiten gekürzt worden ist) mit den Bewertungen des Buches zusammengerechnet worden sind. Das schadet der Gesamtbewertung merklich...

... Ja ja, ich bin ein Freak! :D


Zum eigentlichen Thema: Die Titel schrecken natürlich ab - sie wirken plump und reißerisch. Ich denke, das dient dazu, unerfahrene Fantasy-Fans (wie damals mich, der nur Hohlbein kannte) anzulocken. Letztlich kommt es natürlich auf das Buch an. Man wird feststellen, dass die Bücher wenig miteoinander zu tun haben, weder in Sachen Szenario noch hinsichtlich des Schreibstils und der Prinzipien des Autors. Oft spielen die Titelhelden nur eine Nebenrolle wie etwa in der Trollreihe oder im "Elfenritter"-Zyklus. Letztlich gefallen mir nur zwei Titel aller Völkerromane: "Elfenwinter" und "Elfenlicht". Die übrigwen Titel kann man vergessen. Entweder lauten sie "Die XYZ (Volk)" oder "Der/Die/Das ABC (meist irgendwas mit Krieg, Rache usw.) der XYZ". Homogen, plump und billig, aber mitunter ganz gute Bücher.