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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frank Schätzing - Die dunkle Seite


Hathor
14.02.2008, 16:04
Der Gemüsehändler Mehmet Üsker wird 1999 in seiner Wohnung in Köln tot aufgefunden. Die Detektivin Vera Gemini, die im Auftrag eines Klienten nach einem vor Jahren verschwundenen Bankräuber sucht, findet heraus, dass ihr Klient, der Gesuchte und der Ermordete sich kannten. Die Spur führt acht Jahre zurück und nach Kuwait.

Der Titel ist für den zwar teilweise sehr harten, teilweise auch sehr vorhersehbaren Thriller viel zu meldodramatisch. Irgendwie hatte ich mir vom Titel und auch vom Klappentext etwas Geheimnisvolles, Spannendes, sowgar Mysteriöses erwartet. Schätzing hat einen soldiden Roman geschrieben, der aber über das Mittelmaß nicht hinauskommt. Außerdem konnte ich mich mit keiner Hauptperson richtig anfreunden, deren Schicksale haben mich eher kalt gelassen.

Aber eines würde ich schon sehr gerne wissen: wie endete der Roman? Hat ihn jemand gelesen und hilft mir beim Interpretieren?

Kepheus
14.02.2008, 19:19
Ich habe das Buch gelesen, es ist allerdings schon etwas länger her, sodass ich mich nichtmehr an viel erinnere.

Ich weiß noch, dass mir das Buch recht gut gefallen hat, die Geschichte an sich war recht spannend und interessant. Ich erinnere mich, dass die Charaktere interessant und gut ausgearbeitet waren, jedenfalls die Protagonisten.
Es gab in dem Buch recht interessante Stellen und Ideen, zum Beispiel über Gewalt in den Medien in Bezug auf Kriegsberichterstattung. Auch hängen geblieben ist, dass es einen Charakter gab, der ein Spiel im Internet spielte, bei dem er eine virtuelle Realtität annahm, dazu lässt er auch einige interessante Worte fallen. Vergleichbar mit diesem "Second Life". Bemerkenswert, immerhin erschien das Buch erstmals 1997.

An das Ende erinnere ich mich nur noch sehr vage, wäre wohl keine große Hilfe bei der Interpretation, aber wenn es mir wieder einfällt, schreibe ich noch was dazu.