Watro
16.07.2009, 10:53
Ich denke viele kennen Domian.
Der Telefontalkshowmoderator der auf WDR und 1Live seine Sendung leitet und wo Leute anrufen können und über ihre Probleme oder sonst was reden wollen.^^
Und den Kölner Dom kennt wohl jeder. ;)
Diese Geschichte ist für meine beste freundin gewidmet, die den Dom sehr gern hat und ich habe ihn mal bei Domian anrufen lassen und ihm seinen frust ausreden lassen.
Der Dom bei Domian
Domian hatte gerade seinen letzten Anruf beendet und sah auf seinem Display, wer als nächster dran kam. Verwundert zog er seine Augenbrauen zusammen und las verwundert vor: „Dömchen ist dran und Dömchen ist... 760 Jahre alt...“ er rieb sich die Augen und starrte auf sein Display, ob er sich nicht verlesen habe!
Aber da dröhnte schon eine tiefe Stimme durch den Lautsprecher und ließ sein Glas auf dem Tisch herumtanzen.
„Hallo Domian!“ die Boxen drohten zu platzen. Schnell regulierten die Techniker die Lautstärke. „Ich bin’s, der Dom!“
„Wie der Dom?“ fragte Domian verdattert. „Du siehst mich doch öfter Domian!“ klang es jetzt leicht beleidigt aus der Box. „Du rennst öfter an mir vorbei!“ Domian schüttelte fassungslos den Kopf. „Du... du willst mir doch nicht sagen, das du unser Dom! Der Kölner Dom bist!“ „Aah endlich begreifst du wer ich bin!“ Die dröhnende Stimme klang erfreut. Der Moderator schüttelte den Kopf. „Das kann nicht sein! Der Dom kann doch nicht sprechen und ein Telefon kann er doch auch nicht nutzen!“ Die Stimme lachte laut auf. Es klang wie Donner! „Das stimmt ein Telefon kann ich selbst nicht nutzen aber sprechen kann ich, wenn auch nur Abends! Was meinst du warum Abends nie einer hier bei mir noch rauf darf? Aber diesmal haben sich zwei Witzbolde eingeschlossen und wollten zuerst meine Wände beschmieren.“ Er schwieg entrüstet und fuhr dann leicht belustigt fort: „Aber ihr Geschrei war köstlich als sich neben ihnen ein Mund bildete, der sie ermahnte sofort aufzuhören!“ Er lachte laut und ließ damit Domians Glas zerspringen. „Aber zum glück hatte einer ein Handy dabei und er wählte deine Nummer... und nun reden wir miteinander...“ die letzten Worte klangen richtig vergnügt, fast zärtlich.
Der Lautsprecher in Domians Kopfhörer knackte leicht. „Was er sagt stimmt!“ quakte einer seiner Crew zu ihm. „Wir haben gerade eine Bestätigung erhalten das wirklich zwei Leute im Dom sind und einer hält sein Handy gegen die Wand. Die beiden sehen sehr blass aus und zittern.
Fassungslos schüttelte Domian den Kopf. So was war ihm noch nie passiert! Und er hatte schon so einiges erlebt in seiner Sendung! Er holte tief Luft, um seiner Stimme das Zittern zu nehmen. „Nun gut... Dom...“ wieder schüttelte er den Kopf. „Das kann nicht wahr sein!“ Er merkte zu spät, das er diese Worte laut ausgesprochen hatte und der Dom reagierte dementsprechend patzig: „Es ist aber war!“ fauchte er.
Domian seufzte ergeben. „Nun gut... was ist denn dein Thema bei mir?“
„Naja...“ er klang etwas verlegen und Domian konnte sich nicht verkneifen den Dom in seiner Fantasie verlegen auf dem Boden scharrend vorzustellen.
Er unterdrückte ein Grinsen und verwarf den Gedanken wieder. Dies würde der Anruf seines Lebens werden! Der Dom! Der Kölner Dom rief bei ihm an! Gab es jemals so etwas? Nein! Und vermutlich würde es dies nie wieder geben!
„Weißt du Domian...“ die tiefe Stimme riss ihn aus seinen Gedanken. „Ich bin ja nun wirklich nicht Reisefreudig... aber ab und zu... ich würde mal schrecklich gern mit den Menschen auf meiner Platte feiern. Mich im Karneval betrinken! Rumtanzen und singen und... und mal etwas Breakdance machen!!“ Domian war entsetzt. „Aber das kannst du dich nicht machen! Du würdest damit ein Erdbeben verursachen... von den Wegen und Häusern ganz zu schweigen, die du zertrümmern würdest!“ „Das weiß ich doch!“ Rief der Dom verzweifelt. „Aber fair ist das doch nicht! Ich muss rumstehen und kann nicht mal die Tauben verjagen! Die kleinen Menschenkinder machen sich einen Spaß daraus und ich? Ich bin das Privatklo der Vögel! Der Kot juckt entsetzlich und ich kann mich nicht kratzen!“
Der Dom schnaufte. Vermutlich hatte er sich dies alles all die Jahre in sich hineingefressen und nun... konnte es endlich raus! Domian nickte verständnisvoll. „Ja das muss sicher sehr unangenehm sein...“ sagte er leise. „Pass mal auf Dom...“ der Mann holte erneut tief Luft. „Ich kann mal gern die Stadtverwaltung anrufen und bitten sie mögen dich noch mal gründlich reinigen. Das du hier anrufst dürften sie ja schon wissen. Vermutlich wird es Nicht einmal nötig sein bei ihnen anzurufen aber ich werde es notfalls trotzdem tun!“
„Ich danke dir!“ der Dom klang deutlich erleichterter. „Aber da ist leider noch etwas... es geht um den Weihrauch... er verursacht in mir immer ein schlimmes Völlegefühl. Es ist schrecklich! Zum glück kommen oft genug noch Leute rein sonst... ich weiß nicht wie es sonst für mich wäre! Und offengestanden... die Musik... seit Hunderten von Jahren immer wieder dieselben Lieder! Können die nicht auch mal was anders singen? Es gibt so viele schöne Lieder und ich höre immer dieselben! Ich will was neues hören!“
Domian zog wieder seine Brauen zusammen. „Aber draußen hörst du doch genug oder nicht?“ Ein lautes brummen war zu hören, bevor der Dom weitersprach: „Ja schon... aber die Lieder, die in mir gespielt werden... ich spüre sie am ganzen Körper bis in die Spitzen! Und daher... ich möchte einfach mal andere Lieder hören!“ Domian nickte und lehnte sich zurück um an seinem Wasser zu nippen. „Ja das kann ich gut verstehen Dom... aber ich fürchte was die Kirche angeht... da kann ich nicht viel machen... aber warum fragst du nicht mal selbst nach, wenn sich wieder einer bei dir aufhält? Spreche ihn an und bitte ihn darum mal was anderes zu spielen!“
„AAAH!! Danke!“ Der Aufschrei ließ eine der Boxen platzen, was der Dom aber nicht registrierte.
„Das ist es! Ich habe all die Zeit bei ihnen geschwiegen, das ich daran nicht gedacht hab! Er lachte laut und vor Freude auf. Zum Glück waren die übrigen Boxen nun so leise, das der Schall, diese nur noch einen kleinen Hüpfer machen ließ. „Danke Domian Danke! Ich muss jetzt leider auflegen das wird eh schon teuer genug für den Kerl hier!“
und bevor Domian noch etwas sagen konnte, war die Leitung tot.
Er blickte verdattert in die Kamera... nach einiger Zeit sagte er nur noch: „Wir beenden die Sendung schon jetzt... ich muss erst mal nach Hause.“
Der Telefontalkshowmoderator der auf WDR und 1Live seine Sendung leitet und wo Leute anrufen können und über ihre Probleme oder sonst was reden wollen.^^
Und den Kölner Dom kennt wohl jeder. ;)
Diese Geschichte ist für meine beste freundin gewidmet, die den Dom sehr gern hat und ich habe ihn mal bei Domian anrufen lassen und ihm seinen frust ausreden lassen.
Der Dom bei Domian
Domian hatte gerade seinen letzten Anruf beendet und sah auf seinem Display, wer als nächster dran kam. Verwundert zog er seine Augenbrauen zusammen und las verwundert vor: „Dömchen ist dran und Dömchen ist... 760 Jahre alt...“ er rieb sich die Augen und starrte auf sein Display, ob er sich nicht verlesen habe!
Aber da dröhnte schon eine tiefe Stimme durch den Lautsprecher und ließ sein Glas auf dem Tisch herumtanzen.
„Hallo Domian!“ die Boxen drohten zu platzen. Schnell regulierten die Techniker die Lautstärke. „Ich bin’s, der Dom!“
„Wie der Dom?“ fragte Domian verdattert. „Du siehst mich doch öfter Domian!“ klang es jetzt leicht beleidigt aus der Box. „Du rennst öfter an mir vorbei!“ Domian schüttelte fassungslos den Kopf. „Du... du willst mir doch nicht sagen, das du unser Dom! Der Kölner Dom bist!“ „Aah endlich begreifst du wer ich bin!“ Die dröhnende Stimme klang erfreut. Der Moderator schüttelte den Kopf. „Das kann nicht sein! Der Dom kann doch nicht sprechen und ein Telefon kann er doch auch nicht nutzen!“ Die Stimme lachte laut auf. Es klang wie Donner! „Das stimmt ein Telefon kann ich selbst nicht nutzen aber sprechen kann ich, wenn auch nur Abends! Was meinst du warum Abends nie einer hier bei mir noch rauf darf? Aber diesmal haben sich zwei Witzbolde eingeschlossen und wollten zuerst meine Wände beschmieren.“ Er schwieg entrüstet und fuhr dann leicht belustigt fort: „Aber ihr Geschrei war köstlich als sich neben ihnen ein Mund bildete, der sie ermahnte sofort aufzuhören!“ Er lachte laut und ließ damit Domians Glas zerspringen. „Aber zum glück hatte einer ein Handy dabei und er wählte deine Nummer... und nun reden wir miteinander...“ die letzten Worte klangen richtig vergnügt, fast zärtlich.
Der Lautsprecher in Domians Kopfhörer knackte leicht. „Was er sagt stimmt!“ quakte einer seiner Crew zu ihm. „Wir haben gerade eine Bestätigung erhalten das wirklich zwei Leute im Dom sind und einer hält sein Handy gegen die Wand. Die beiden sehen sehr blass aus und zittern.
Fassungslos schüttelte Domian den Kopf. So was war ihm noch nie passiert! Und er hatte schon so einiges erlebt in seiner Sendung! Er holte tief Luft, um seiner Stimme das Zittern zu nehmen. „Nun gut... Dom...“ wieder schüttelte er den Kopf. „Das kann nicht wahr sein!“ Er merkte zu spät, das er diese Worte laut ausgesprochen hatte und der Dom reagierte dementsprechend patzig: „Es ist aber war!“ fauchte er.
Domian seufzte ergeben. „Nun gut... was ist denn dein Thema bei mir?“
„Naja...“ er klang etwas verlegen und Domian konnte sich nicht verkneifen den Dom in seiner Fantasie verlegen auf dem Boden scharrend vorzustellen.
Er unterdrückte ein Grinsen und verwarf den Gedanken wieder. Dies würde der Anruf seines Lebens werden! Der Dom! Der Kölner Dom rief bei ihm an! Gab es jemals so etwas? Nein! Und vermutlich würde es dies nie wieder geben!
„Weißt du Domian...“ die tiefe Stimme riss ihn aus seinen Gedanken. „Ich bin ja nun wirklich nicht Reisefreudig... aber ab und zu... ich würde mal schrecklich gern mit den Menschen auf meiner Platte feiern. Mich im Karneval betrinken! Rumtanzen und singen und... und mal etwas Breakdance machen!!“ Domian war entsetzt. „Aber das kannst du dich nicht machen! Du würdest damit ein Erdbeben verursachen... von den Wegen und Häusern ganz zu schweigen, die du zertrümmern würdest!“ „Das weiß ich doch!“ Rief der Dom verzweifelt. „Aber fair ist das doch nicht! Ich muss rumstehen und kann nicht mal die Tauben verjagen! Die kleinen Menschenkinder machen sich einen Spaß daraus und ich? Ich bin das Privatklo der Vögel! Der Kot juckt entsetzlich und ich kann mich nicht kratzen!“
Der Dom schnaufte. Vermutlich hatte er sich dies alles all die Jahre in sich hineingefressen und nun... konnte es endlich raus! Domian nickte verständnisvoll. „Ja das muss sicher sehr unangenehm sein...“ sagte er leise. „Pass mal auf Dom...“ der Mann holte erneut tief Luft. „Ich kann mal gern die Stadtverwaltung anrufen und bitten sie mögen dich noch mal gründlich reinigen. Das du hier anrufst dürften sie ja schon wissen. Vermutlich wird es Nicht einmal nötig sein bei ihnen anzurufen aber ich werde es notfalls trotzdem tun!“
„Ich danke dir!“ der Dom klang deutlich erleichterter. „Aber da ist leider noch etwas... es geht um den Weihrauch... er verursacht in mir immer ein schlimmes Völlegefühl. Es ist schrecklich! Zum glück kommen oft genug noch Leute rein sonst... ich weiß nicht wie es sonst für mich wäre! Und offengestanden... die Musik... seit Hunderten von Jahren immer wieder dieselben Lieder! Können die nicht auch mal was anders singen? Es gibt so viele schöne Lieder und ich höre immer dieselben! Ich will was neues hören!“
Domian zog wieder seine Brauen zusammen. „Aber draußen hörst du doch genug oder nicht?“ Ein lautes brummen war zu hören, bevor der Dom weitersprach: „Ja schon... aber die Lieder, die in mir gespielt werden... ich spüre sie am ganzen Körper bis in die Spitzen! Und daher... ich möchte einfach mal andere Lieder hören!“ Domian nickte und lehnte sich zurück um an seinem Wasser zu nippen. „Ja das kann ich gut verstehen Dom... aber ich fürchte was die Kirche angeht... da kann ich nicht viel machen... aber warum fragst du nicht mal selbst nach, wenn sich wieder einer bei dir aufhält? Spreche ihn an und bitte ihn darum mal was anderes zu spielen!“
„AAAH!! Danke!“ Der Aufschrei ließ eine der Boxen platzen, was der Dom aber nicht registrierte.
„Das ist es! Ich habe all die Zeit bei ihnen geschwiegen, das ich daran nicht gedacht hab! Er lachte laut und vor Freude auf. Zum Glück waren die übrigen Boxen nun so leise, das der Schall, diese nur noch einen kleinen Hüpfer machen ließ. „Danke Domian Danke! Ich muss jetzt leider auflegen das wird eh schon teuer genug für den Kerl hier!“
und bevor Domian noch etwas sagen konnte, war die Leitung tot.
Er blickte verdattert in die Kamera... nach einiger Zeit sagte er nur noch: „Wir beenden die Sendung schon jetzt... ich muss erst mal nach Hause.“