Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Marion Zimmer Bradley - Die Nebel von Avalon
AMBERschattensturm hat mich gerade auf die Idee gebracht einen Thread zu dem "Klassiker" aufzumachen. ;)
Es ist Morgaine, die Hohepriestipn des Nebelreichs Avalon und Schwester von Artus, die hier die wahre Geschichte von ihrem königlichen Bruder erzählt, von den Rittern seiner Tafelrunde, allen voran Lancelot, und von den Mysterien diesseits und jenseits dieser Welt. Wohl zum ersten Mal erzählt eine Frau diese wundersame Geschichte, zeigt die christlich stilisierten Heldengestalten in einem neuen Licht und erinnert daran, daß einst Frauen die Macht in den Händen hielten: Sie lenken im Verborgenen das Geschick ihrer Zeit und setzen den König der Legenden auf den Thron, geben ihm das heilige Schwert Excalibur, mit dem er die Sachsen für immer vertreibt.
Aber es geht um mehr bei diesem Kampf auf Leben und Tod. Rituale, Magie, visionäre Einsichten, Versagen und Größe fordern die Menschen heraus, die um den richtigen Weg des Glaubens und des Lebens ringen. In der Enthüllung des Mysteriums vom Heiligen Gral erfüllt sich das Schicksal von König Artus und seinen Rittern. Es ist Höhepunkt und Abstieg zugleich, denn Avalon, die Insel der Apfelbäume, die alte Welt der Naturreligion, versinkt unwiederbringlich in den Nebeln der Zeit.
Es ist schon länger her, seit ich das Buch gelesen habe. Aber ich habs in relativ guter Erinnerung. Obwohl es so einige Längen hatte, hab ich die Geschichte sehr gemocht. Und der Schreibstil hat auch dazu beigetragen, dass mich das Buch nie gelangweilt hat. Hab an der deutschen Übersetzung nichts auszusetzen.
Die Charaktere fand ich auch gut dargestellt. Viele mochte ich sehr gerne (zB. Morgaine, Lancelot) und einige konnte ich weniger leiden (die Königin..keine Ahnung, wie man den Namen schreibt^^ Guenevere?)
Es ist jedenfalls eine schöne, märchenhafte, tragische und traurige Geschichte.
Ich hab dann auch mal mit "Die Wälder von Albion" angefangen, was ja vor den "Nebeln von Avalon" spielt, aber das hat mir weniger gefallen..Langweilig und vorhersehbar..
Du warst 2 Minuten schneller als ich... *nein*
Ich lese momentan auch "Die Nebel von Avalon" und es gefällt mir bisher überaus gut, so dass ich schonmal ein paar weiter Bücher von Marion Zimmer Bradley bestellt habe.
Aber um ein endgültiges Resumeè ziehen zu können, habe ich noch ein paar Seiten vor mir.
Aber es wird nicht lange dauern bis ich das Buch durch habe, weil ich es förmlich verschlinge :)
Oh, ein Thread zu einem meiner vielen Lieblingsbücher :)
Vor einigen Jahren habe ich MZBs Bücher regelrecht verschlungen. An der Avalon-Reihe gefiel mir vor allem, dass die Artussage aus Sicht einer Frau erzählt wird. Frauen sind die Hauptpersonen, Frauen treiben die Handlung voran und sind die wahren Helden...
Und ich mochte auch, dass die Autorin sehr lebendig, interessant und historisch bewandert schreibt.
Auch mein Lieblingsbuch sind die Nebel... Alle anderen sind nicht schlecht, reichen aber an die Nebel bei weitem nicht heran.
Ich erinnere mich gerade daran, dass ich unter dem Eindruck des Romans und aus Verehrung für Morgaine deren Namen im alten Forum als Nick hatte :)
Ich stimme allen meinen Vorschreibern zu! Die Nebel von Avalon war glaube ich das erste Buch mit über 500 Seiten, an das ich mich damals rangetraut hab. Ich hatte schon davon gelesen und hab dann die hässliche Bild-Reihe-Ausgabe gekauft. Den "tollen" Schutzumschlag hatte ich schnell vernichtet.
Die Art und Weise, wie Marion Zimmer Bradley die Geschichte erzählt, hat mich sehr fasziniert. Ich war ziemlich ungeduldig, da sich die Story am Anfang doch ziemlich zieht. Ich war drauf aus, dass endlich was spannendes passiert. Dann hab ich aber endlich das Buch auf mich wirken lassen und konnte so den Zauber und die Magie besser aufnehmen. Die Geschichte bleibt doch sehr "realitätsnah", also man kann alles, was passiert, irgendwo nachvollziehen. Daher fasziniert es wahrscheinlich nochmal um so mehr. Und es macht Spaß mit Morgaine mitzuleiden und mitzufreuen. ;)
Im Gegensatz zu heute hab ich, glaube ich, ziemlich lange für das Buch gebraucht. Ne Woche, wenn ich mich recht erinnere. :D
Feuerfluegel
22.07.2009, 12:35
Meine Mama hat das Buch damals von Weltbild bekommen, es war irgendwie ein Mängelexemplar und da sie es nicht lesen wollte, hat sie mir das Buch in die Hand gedrückt.
Ich war zunächst ersteinmal sehr sehr neugierig.
(Es waren diesmal tatsächlich Mängel, die vielen Rechtschreibfehler waren dann irgendwann so gehäuft, dass es mich tatsächlich extrem genervt hat)
Und ich muss sagen die ersten drei Viertel des Buches haben mich richtig gefesselt. Ich konnte kaum aufhören zu lesen, ich war fasziniert von dem neuen Blickwinkel.
Aber das letzte Viertel zog sich für mich nur noch hin, es wurde immer etwas abstruser, etwas wirrer, etwas ungeplanter. Der Schwerpunkt lag dann noch extremer auf dem Akt geschlechtlicher Liebe. Und zwar fast nur noch. Die Intrigen, die geschmiedet wurden rückten in den Hintergrund und wenn sie auftauchten basierten sie auf eben jenem oben genannten. ;)
Dennoch muss auch ich sagen, dass ich aus Verehrung, aber einer anderen Person, damals der Meinung war, dass wenn ich mal eine Tochter bekomme, sie dringend diesen Namen haben müsse.
Hab ich mir dann aber doch wieder anders überlegt. :D
Nimue hat mir sehr sehr gut gefallen, sie kam nur kurz vor und sie war eine sehr tragische Person, aber dieser Abschnitt der Geschichte hat mich ganz besonders berührt.
Ich habe weil mir die Nebel so gut gefallen haben, auch noch "Die Wälder von Albion" gelesen, was mir auch ganz gut gefallen hatte. Und ein weiteres, an dessen Titel ich mic nicht mehr genau erinnere. Aber dieses gefiel mir nicht so sehr. Eine der Frauen, geht mit einem Mann in eine (röm?)-Provinz? Und wird da nicht besonders glücklich. Oder so ähnlich war die Geschichte. Das war mir einfach zu abgegriffen als dass ich da besonders viel Spannung hätte empfinden können.
Auch mein Fazit: "Die Nebel von Avalon" gefielen mir aus dem Zyklus am Besten. Empfehle ich auch zu lesen.
3,5 von 5
AMBER schattensturm
22.07.2009, 12:39
Tut mir leid. Wie bereits zuvor erwähnt, habe ich die Nebel zwar ganz gelesen, gefallen haben sie mir aber nur bedingt und das obwohl ich ein großer Fan der Artussage bin. Was mir daran nicht gefiel? MZB, wie Hathor sie so praktisch abkürzt, schafft es meiner Ansicht nach nicht ein überzeugendes Bild des kulturellen und historischen Umfeldes, in dem sich die Artussage bewegt, zu zeichnen. Zwar ist die Lektüre lange her und ich kann mich irren, doch wo ist der Konflikt Kelten gegen Sachsen, der das eigentliche Thema des Mythos ist? Die Verkürzung auf alter Glaube gegen Christentum erscheint mir da extrem verkürzt. Und was ist mit Artus? Der sagenhafte König der Briten ist wenig inspirierend. Warum er zu einer derart großen Heldenfigur geworden ist, wird aufgrund des Buches nicht einsichtig. Zwar ist es mal etwas anderes, die Sage aus weiblicher Sicht präsentiert zu bekommen, wenn dabei aber der Blick fürs Ganze verloren geht, ist das bedauerlich.
Erneut empfehle ich als Gegenentwurf die Warlord Chronicles von Bernard Cornwell: "The Winter King", "Enemy of God" und "Excalibur". Cornwell gelingt es eine altbekannte Geschichte so neu zu erzählen, dass man sie in einem ganz anderen Licht sieht. Seine Charaktere sind innovativ, seine historische Einordnung bestechend und der Kunstgriff mit dem Erzählercharakter Derfel genial.
Plusquamperfekt
22.07.2009, 17:18
Hallo zusammen,
meine Oma hat mir das Buch geschenkt (sie hats schon dreimal gelesen) und ich werde demnächst damit anfangen. Ich liebe Historische Fantasy *freu*
Mfg
Pqp
Antigone
22.07.2009, 22:29
MZB ist eine meiner ganz großen Schreibvorbilder und war maßgeblich daran beteiligt, dass ich jemals ernsthaft mit schreiben angefangen habe (zusammen mit Stephen King...:D)
Die Nebel von Avalon hab ich früher so oft gelesen, dass ich sie quasi auswendig konnte. Heutzutage sind ja Frauen als Protas nichts Neues mehr, aber damals war das eine Sensation (wenn man diverse Ketten-Bikini-tragende weibliche Conans außen vor läßt!).
Unglücklicherweise waren die beiden nachfolgenden "Vorgeschichte"-Bände nichts anderes als ein verunglückter Versuch, an diesen großen Erfolg anzuknüpfen. Ich hab zwar auch beide im Bücherregal, kann mich aber nicht mal mehr an den Inhalt erinnern. Na ja, und die Verfilmung war typisch amerikanisch-grottig.
lg, A.
Ich habe das Buch mit 14/15 gelesen und ich habe es verschlungen, dabei ist das Buch ein richtiger Wälzer. Ich habe das Buch in sehr guter Erinnerung, auch wenn ich heute denke, ich war wohl noch ein wenig zu jung damals für dieses Buch. Aber die Thematik von keltischer Religion vs Christentum hat mich zu der Zeit noch lange danach beschäftigt. MZB hat es mit diesem Buch auch geschafft mein Interesse für die Kelten und ihre Geschichte zu wecken.
Und die Geschichte vom Gesichtspunkt einer Frau aus zu erzählen, war faszinierend und macht aus der altbekannten Sage was ganz eigenes. Ehrlich gesagt, gefällt sie mir auch besser ;)
Die 'Vorgänger' habe ich auch gelesen, wobei mir die Herrin von Avalon glaub ich noch am besten gefallen hat.
Eigentlich sollte ich mir die Nebel von Avalon noch einmal zu Gemüte führen, wäre interessant zu wissen, wie die Geschichte auf mich als Erwachsene wirken würde :D
Ich habe übrigens nach den Avalon Büchern so ziemlich alles von MZB gelesen, was sie geschrieben hat. Ganz besonders hatte es mir die Darkover Serie angetan. Aber auch Das Haus zwischen den Welten (so hiess es glaub ich) und natürlich die Geschichte über Troja auch aus weiblicher Sicht erzählt :)
Ich habe das Buch mit 14/15 gelesen und ich habe es verschlungen, dabei ist das Buch ein richtiger Wälzer. Ich habe das Buch in sehr guter Erinnerung, auch wenn ich heute denke, ich war wohl noch ein wenig zu jung damals für dieses Buch.
Ich habe das Buch ebenfalls recht früh zum ersten mal gelesen. Ich glaube ich war 16, genau weiß ich es allerdings nicht mehr und habe jetzt aber vor Kurzem die Zeit gefunden, es erneut zu lesen.
Und ich kann Dir nur empfehlen es nochmal zu lesen. Man entdeckt einfach ganz neue Aspekte die sich einem in "jungen Jahren" einfach nocht nicht erschlossen haben.
Und es wird garantiert auch beim zweiten Durchgang keine Langeweile aufkommen. Einfach ein tolles Buch.
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Sebbi83
www.musicmonster.fm (http://www.musicmonster.fm)
Ich habe das Buch ebenfalls recht früh zum ersten mal gelesen. Ich glaube ich war 16, genau weiß ich es allerdings nicht mehr und habe jetzt aber vor Kurzem die Zeit gefunden, es erneut zu lesen.
Und ich kann Dir nur empfehlen es nochmal zu lesen. Man entdeckt einfach ganz neue Aspekte die sich einem in "jungen Jahren" einfach nocht nicht erschlossen haben.
Und es wird garantiert auch beim zweiten Durchgang keine Langeweile aufkommen. Einfach ein tolles Buch.
*grins* Ehrlich gesagt habe ich mir das Buch, gleich nachdem ich meinen Beitrag gepostet habe, bestellt. Aber diesmal werde ich es mir selbstverständlich auf englisch durchlesen.
Abgesehen davon bin ich überrascht, dass das Buch einem männlichen Leser gefällt. Aber angenehme Überraschung ;)
Wie oft ich das Buch schon gelesen habe, weiß ich gar nicht mehr ... drüfte etwa fünf- oder sechsmal gewesen sein.
Mich hat die Sage um King Arthur einfach schon immer interessiert und irgendwann wurde es mir zu langweilig, immer wieder zu lesen, dass die böse Schwester Morgaine alle ins Unglück stürzt und eine falsche hinterlistige Schlange ist. Ich fand ihr Bild eben sehr einseitig und als ich dann zufällig den Film im Fernsehen gesehen habe, wusste ich sofort, welches Buch ich mir als nächstes anschaffe.
Das Buch, der Film und der Soundtrack gefallen mir auch heute noch sehr gut und ich greife wirklich gerne darauf zurück.
Besonders gut gefällt mir an den 'Nebel von Avalon', dass man neben der Sage um King Arthur auch noch viele andere Dinge zu 'sehen' bekommt. Unter anderem alte Riten, königliche Intrigen und ein Stück weit das damalige Leben (Obwohl ich jetzt nicht sagen kann, dass da alles historisch richtig ist)
Und obwohl das wirklich ein dicker Wälzer ist, verschlinge ich das Buch jedes Mal und kann einfach nicht mehr aufhören zu lesen :D
Die Nachfolgebände haben mir nicht ganz so gut gefallen ... habe sie auch je nur einmal gelesen, da sie mich nicht ganz so sehr gefesselt haben und ich mich irgendwie nie so richtig mit den Protagonisten anfreunden konnte.
Seraphina
27.07.2009, 18:21
Dieses Buch hat mich auf den Geschmack von historischer Fantasy gebracht. Und dadurch auch auf meine aktuelle Lieblingsautorin Juliet Mariller ( danke! :) )
Von der Avalon-Reihe habe ich:
- Das Licht von Atlantis
- Die Ahnen von Avalon
- Die Wälder von Albion
- Die Nebel von Avalon
wobei das letzere am interessantesten ist!
Den Film fand ich übrigens ganz gut ( auch wenn er vieles weglässt ).
Vindfell
29.08.2009, 07:18
Ich finde den Stil in dem dieses Buch verfasst ist nicht gerade gut. Die Handlung kommt des öfteren sehr langsam voran, jedoch auch keine anderen Interessanten Informationen zutage kommen und der eigentliche Hintergrund des Buches kommt etwas zu kurz.
Aber im Gegensatz zu den beiden anderen Büchern sind die Nebel von Avalon noch lesbar.
Schande über mich - ich hab noch kein Buch der Reihe gelesen, dabei steht das schon so lange auf meiner Wunschliste... :(
Ich denk ich werd es mir bald mal zulegen und bin auch schon wirklich gespannt, da ich aus einigen Ecken schon viel Gutes gehört habe.
Felaróf schließ ich mich an - die Sage hat mich auch schon immer fasziniert.
also ich liebe dieses Buch mittlerweile, auch wenn ich zugegebener Maßen viel Geduld brauchte, mich an den langatmigen und ausschmückenden Schreibstil von MZB zu gewöhnen, die halt doch sehr feminin schreibt, in Anbetracht der Tatsache, das das Buch die Sichtweise einer Frau deklariert als Protagonistin und nicht aus der eines Mannes, wo halt Schlachten detailliert beschrieben werden und nicht der Kampf mit der Spindel, der Fruchtbarkeit etc :p
Aber im nachhinein bin ich sehr froh, das ich durchgehalten habe.....fesselt mich mittlerweile doch sehr stark das Buch (bin mittlerweile auf Seite 700) und bleibe entgegen meine sonstigen Lese-Angewohnheiten doch länger in der Leseecke, als ichs bei anderen Büchern gewöhnt bin *ja*
Was ich ansonsten seites der Arthus-Saga noch sehr empfehlen kann, wäre die Elfendämmerung-Trilogie von Jean-Louis Fetjaine (weitere Bücher Stunde der elfen und Nacht der Elfen), die jedoch anders daherkommt, als viele hier erwarten würden :D
RainbowPrincess
30.08.2009, 12:08
Hm... Ich habe dieses Buch im letzten Jahr von meinem damaligen Religionslehrer bekommen.
Hatte es erst länger liegen gelassen, aber dann irgendwann aus lauter Langerweile gelesen. Und ich war begeistert.
Dazu muss ich sagen es war das 1. buch was ich gelesen hab das über Artus erzählt (klar ich kannte die Story schon vorher aber halt nur grob und hatte eig keine Ahnung worum es nun wirklich ging). Seit diesem Buch liebe ich solche Geschichten ich verschlinge sie regelrecht =)
"Die Nebel von Avalon" habe ich nun schon seit einiger Zeit abgeschlossen und es hat mir sehr gefallen. Sogar so gut, dass ich prompt weitere Bücher von Marion Zimmer Bradley bestellt habe. Meine Liste ist zwar noch nicht komplett, aber bisher schmückt mein Bücherregal zusätzlich:
"Die Wälder von Albion"
"Die Herrin von Avalon"
"Das Licht von Atlantis"
"Die Feuer von Troja"
und den "Ruwenda" 5-Teiler.
Inzwischen bin ich beim unteren angelangt, und habe beschlossen, dass Marion Zimmer Bradley sicherlich eine meiner Lieblingsautoren geworden ist. :)
hallo,
als begeisterte mzb leserin hab ich mich natürlich auch schon vor jahren über die nebel von avalon gestürzt. hab jetzt,nach euren meinungen,wieder richtig lust es nochmal zu lesen.
wie die meisten anderen ,bin auch ich der meinung,dass die anderen bücher dieses zyklus nur ein fader abklatsch sind
die ruwenda-saga hab ich auch verschlungen und die bücher über glenreven(weiss jetzt nicht ob mans so schreibt) kann ich nur wärmstens empfehlen.*ja*
Die Nebel von Avalon.. ich glaub da war ich so um die 14, 15 rum.
Ich habe das Buch verschlungen! Vor allem, das die Geschichte aus der Sicht der Morgaine (die in den meißten anderen Versionen als "die Böse" dargestellt wir) erzählt wird hat es mir angetan. Allgemein gab es kein reines schwarz und weiß was die Motivation der einzelenen Charaktere betrifft, sondern viele feine Grauabstufungen.
Und damals.. tja.. *wird rot* die Szenen über die uhm körperliche Liebe, die fand ich damals allerdings seeeeeehr interessant *teufel*
Ich bin mir nicht sicher ob ich MZB mit diesem Buch entdeckt habe, oder ob das "Luchsmond" war. Auf jedenfall habe ich nach den Nebeln von Avalon ihre Bücher nur noch so verschlungen. Zum Glück hatte unsere örtliche Bücherei ne ganz ordentliche Sammlung :)
Zu meinen Lieblingsbüchern von ihr gehören neben den Nebeln, die Feuer von Troja, die Herrin der Falken und ihre Kurzgeschichtensammlungen, bzw. Anthologien "Schwertschwester", "Feuerschwester".. usw.
Schade das Marion Zimmer Bradley schon gestorben ist...*nein*
Die Nebel von Avalon - mein persönliches Lieblingsbuch von Marion Zimmer Bradley - und um genauer zu sein eigentlich das einzige Buch aus der Avalon Reihe, das mir nachhaltig in Erinnerung geblieben ist.
Die anderen Bücher der Reihe sind auch nett zu lesen, reichen aber meiner Meinung nach vom Tiefgang und von der Eindringlichkeit her nicht mehr an die Nebel von Avalon heran.
Die Artus Saga in die Nebel einmal aus der Sicht der jungen Morgaine und der späteren Herrin vom See zu erleben und die oftmals so verklärten Helden der Tafelrunde als normale Menschen mit Fehlern, Schwächen und z.T. heidnischen Wurzeln kennenzulernen, war einmal erfrischend anders *ja*.
Das war eines meiner ersten Fantasybücher und es hat mir supergut gefallen, es war sehr spannend! Es war auch so geschrieben, dass ich gut in diese mittelalterliche Welt eintauchen konnte, angefangen von Sprache bis über die Handlungen, einfach toll! Was mir mitunter am Besten gefallen hat war, dass von vielen Charakteren das Leben von der Kindheit bis zum Tod bzw. ins Alter dargestellt wurde - das fand ich super, dadurch wird auch vieles klarer. Es ist auch aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben.
Zum Beispiel fühlte sich ja Morgaine immer etwas ungeliebt von ihrer Mutter, aber am Anfang wird dann dargestellt, dass sie sich schon gut um das Kind kümmerte
Naja es ist schon eine Zeit lang her, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich denke es wäre ein 2. Lesen wert :)
Ich habe auch noch zwei der Vorgeschichten gelesen, "Die Wälder von Albion" und "Die Herrin von Avalon", aber "die Nebel von Avalon" ist das beste Buch dieser Reihe! Überhaupt gefallen mir die Bücher nicht von ihr, wo diese andere Frau mitschreibt, man merkt genau wo Marion Zimmer Bradley schrieb und wo die andere, denn das andere war langweilig (ich glaub das war im 2. Teil).
Jetzt möchte ich auch noch kurz zu den Wäldern von Albion was schreiben - es war total spannend, nur war es mir viel zu tragisch und dieser Schluss war echt die Härte
Für alle endet es schlecht und jeder kriegt das, was er nie wollte!!! Wenn ihr einen Blick auf meine Signatur werft, könnt ihr euch viell. denken, das ich sowas nicht unbedingt mag.... ;)
Seraphina
18.01.2010, 18:13
Jetzt möchte ich auch noch kurz zu den Wäldern von Albion was schreiben - es war total spannend, nur war es mir viel zu tragisch und dieser Schluss war echt die Härte
Für alle endet es schlecht und jeder kriegt das, was er nie wollte!!! Wenn ihr einen Blick auf meine Signatur werft, könnt ihr euch viell. denken, das ich sowas nicht unbedingt mag.... ;)
Da es bei Frau Bradley ständig so zuzugehen scheint, mag ich die historischen Fantasy-Romane von J. Marillier lieber. Dort gibt es zumindest nach extremen Strapazen ein bittersüßesHappy-End ( welches allerdings auch nicht ewig anhält, aber immerhin ).
Vielleicht meint man, daß Bradleys Schicksale realistischer sind, aber für mich waren die zu überzogen tragisch.
Im Falle Morgaines finde ich, daß die ein ziemliches Pech mit Männern hat.
Einer entpuppt sich als ihr Bruder.
Ein anderer ist in ihren Bruder verliebt ... und in dessen Frau.
Ein weiterer wird wegen Verrat hingerichtet.
Ein anderer wird ermordet.
Am Ende bleibt sie alleine.
Auch der Rest der Charaktere ist ziemlich unglücklich.
Das mag ich gar nicht. Ein bisschen Liebes-/Lebensglück sollte es schon geben.
Im Falle Morgaines finde ich, daß die ein ziemliches Pech mit Männern hat.
Einer entpuppt sich als ihr Bruder.
Ein anderer ist in ihren Bruder verliebt ... und in dessen Frau.
Ein weiterer wird wegen Verrat hingerichtet.
Ein anderer wird ermordet.
Am Ende bleibt sie alleine.
Danke für die Info, da hast du Recht mit dem Pech, so genau wusste ich es gar nicht mehr ^^ Obwohl ich es bei den Nebeln von Avalon nicht ganz so schlimm fand wegen der Tragik.
Seraphina
20.01.2010, 19:57
Danke für die Info, da hast du Recht mit dem Pech, so genau wusste ich es gar nicht mehr ^^ Obwohl ich es bei den Nebeln von Avalon nicht ganz so schlimm fand wegen der Tragik.
Eigentlich schon, denn ...
... keiner wird glücklich am Ende!
Das betrifft nicht nur Morgaine!
Deswegen ziehe ich Marillier vor. Bei ihr ...
... quälen sich die Leute auch extrem, aber am Ende bekommen die meisten doch noch irgendwie ihr wohlverdientes Happy-End ... meistens!
Eigentlich schon, denn ...
... keiner wird glücklich am Ende!
Das betrifft nicht nur Morgaine!
Deswegen ziehe ich Marillier vor. Bei ihr ...
Also Marillier kenne ich gar nicht.
Aber wegen der Artussage, die ja bei den Nebeln von Avalon das Hauptthema ist, finde ich passt eine gewisse Tragik auch dazu zur Gesamtsituation. Es gibt ja einen gewissen Handlungsstrang. Sicher, gewisse Leute hätten glücklicher sein können, aber so gestört hat mich das gar nicht.
Das Ende fand ich nicht mal so schlecht, also zwecks Morgaine, wie sie sich dann mit der fremden Kultur versöhnte. Aber bei den Wäldern von Albion habe ich am Schluss echt geweint, als Eilan oder wie sie hieß starb und es war einfach alles so traurig und bei den Nebeln von Avalon kam ich da besser klar irgendwie.
Also es ist jetzt sicher schon 8 Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe, aber wenn ich so drüber nachdenke möchte ich es direkt nochmal lesen, also wenn ich mich so zurückerinnere, es war sehr spannend.
Zwecks Morgaine...
in Erinnerung geblieben ist mir nur das mit Artus und dass sich ein anderer in sie verliebt hätte, den sie nicht wollte, einen den sie wollte und der sie nicht liebte, aber wer war der der wegen Verrat hingerichtet wurde bzw. der 4.?
in Erinnerung geblieben ist mir nur das mit Artus und dass sich ein anderer in sie verliebt hätte, den sie nicht wollte, einen den sie wollte und der sie nicht liebte, aber wer war der der wegen Verrat hingerichtet wurde bzw. der 4.?
Soweit ich mich erinnern kann, war das Accolon, der dazu verleitet/'verhext' wurde, Arthus im Zweikampf das Schwert Excalibur zu stehlen. Vielleicht verwechsle ich da etwas, aber ich bin mir zu 70% sicher, dass es so war. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, dass er hingerichtet wurde, sondern dass Arthus ihn im Zweikampf besiegt und getötet hat.
Ich glaube, ich muss das Buch noch einmal lesen ... habe das zwar schon mehrmals verschlungen, aber anscheinend blieb leider doch nicht so viel hängen. Dabei waren die Nebel von Avalon schon immer eines meiner Lieblingsbücher.
Seraphina
20.01.2010, 21:27
Soweit ich mich erinnern kann, war das Accolon, der dazu verleitet/'verhext' wurde, Arthus im Zweikampf das Schwert Excalibur zu stehlen. Vielleicht verwechsle ich da etwas, aber ich bin mir zu 70% sicher, dass es so war. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, dass er hingerichtet wurde, sondern dass Arthus ihn im Zweikampf besiegt und getötet hat.
Ich meinte den neuen Merlin ( Name vergessen ).
Er hat ...
... glaube ich den Gral entwendet und wurde dafür verurteilt.
Morgaines letzter Liebhaber Accolon starb auch und sie wurde von dessen Vater Urien ( mit dem sie verheiratet war! ) beschuldigt und als Hexe verflucht.
Ich meinte den neuen Merlin ( Name vergessen ).
Ich denke, du meinst Kevin, der den Kelch aus Avalon entwendete...
Das ist eine der Stellen, die mich aufgeregt haben, genau wie die bigotte Gwenhwyfar. Alles Schöne und Edle der alten Zeit muss diesen christlichen Mantel übergeworfen bekommen und entweiht werden. :rolleyes:
Die Nebel von Avalon ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher (was nicht zuletzt auch an meinem Nick erkennbar ist ;) ).
Ich hab dieses Buch von meiner Stiefmutter geschenkt bekommen und da ich bereits den Film dazu auf DVD besaß, hab ich mich erst gar nicht dafür interessiert es auch zu lesen. So stand das Buch gute 5 Jahre erstmal unberührt in meinem Bücherregal. Irgendwann begann ich mich dann wieder ein bisschen mehr für die Artussage zu interessieren und mir viel ein, dass es in den Nebel von Avalon ja auch darüber ging. So nahm ich mir die Zeit doch mal darin zu schmöckern und schon bald war ich gefesselt.
Viele Charaktere sind so gut beschrieben, dass man sich in sie hinein versetzen konnte. Auch wenn sie teilweise total verschiedene Einstelllungen hatten konnte man sie doch nachvollziehen.
Bisher war dies mein erstes Buch das ich von MZB gelesen habe, aber es wird bestimmt auch nicht mein letztes bleiben.
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