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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aliens - gibt es sie wirklich?


Warin
16.02.2008, 06:19
Was haltet ihr eigentlich von Aliens?*beam*Nein, keine kleine grüne Männchen, die die Erde vernichten wollen, sondern außerirdisches Leben in welcher Form auch immer.

Ich frage mich, welche Vorstellung verrückter ist. Die, dass wir in diesem riesigen Universum völlig allein sein sollen oder die von phantastischen Lebensformen, die uns eines Tages besuchen kommen.

Wahrscheinlich sind beide Überlegungen verrückt. Meine Überzeugung ist, ja, auch auf anderen Planeten kann sich Leben entwickeln, weit weg, weit vor oder weit nach unserer Zeit. Kontakt ausgeschlossen. Es gibt sie also - aber wir werden ihnen nie begegnen. Irgendwie schade, oder?

Nuramon
16.02.2008, 09:25
Also gesehen habe ich noch keine...obwohl ich ja glaube das unsere Nachbarin eine ist :D
Nein im Ernst. Es ist einfach zu groß - Das Weltall um alleine zu sein. Man kann es sich ja fast garnicht vorstellen.
Ich würde mir aber wünschen, das wir irgendwann mal echte Beweise finden würden das es Leben auf anderen Planeten gibt (es sei denn die Ausserirdische Lebensform währe für uns tötlich) .
Nicht so wie die Videos von Area 51.
Die AREA 51 im Westen der Vereinigten Staaten gelegen, gilt als wahrscheinlich geheimstes militärisches Testgelände der Welt. In diesem abgelegenen Winkel der Erde soll Gerüchten zufolge, die immerhin schon seit den frühen sechziger Jahren immer wieder verstärkt an die Öffentlichkeit dringen, die US-Airforce mit UFO- Technologie experimentieren. Insider berichten,dass auf Area51 abgestürtzte Raumschiffe einer außerirdischen Zivilisation im Verborgenen gehalten,untersucht und sogar Test geflogen werden. Tatsächlich werden seit Jahren über dem Versuchsgelände immer wieder Manöver von diskusförmigen Flugkörpern beobachtet. Offiziell will keine US- Behörde die Existenz geheimer Testgebiete bestätigen.

Pantalaimon
16.02.2008, 11:28
Ich denke auch, es ist vermessen zu glauben, wir wären die einzigen Lebewesen im unendlichen Universum.
Trotzdem müssen andere Lebensformen ja nicht so ausschauen wie wir. Vielleicht sind es nur Licht- oder Energie"körper" oder sowas wie Bakterien, etc.

Mit dem Besuchen bin ich allerdings eher skeptisch. Wieso sollte uns jemand besuchen? Oder vielleicht sind sie ja schon da, und wir können sie nur nicht wahrnehmen. Wer weiß ...

Spooky
*hide*

Hathor
16.02.2008, 11:35
Ich bin von der Existenz außerirdidschen Lebens felsenfest überzeugt.

Unsere Erde ist ja nicht das Maß aller Dinge, nicht der Mittelpunkt des Universums. Lediglich ein kleiner Planet am Rande einer Galaxis, die noch nicht einmal ansatzweise erforscht wurde. Von all den anderen Galaxien gar nicht zu reden...

Es erschiene mir äußerst anmaßend zu glauben, nur wir Menschen hätten das, was wir intelligentes Leben nennen. (Ich glaube ja nichtmal, dass alle Menschen dieser Einschätzung entsprechen.)

In welcher Form allerdings dieses Leben existiert, das kann sich unser begrenztes Denken wohl kaum ausmalen. Obwohl es viele versuchen. Ob jemand recht hat, werden wir wohl wirklich nie erfahren. Sehr schade.

Es könne sogar sein, dass die "Aliens" schon hier sind und wir sie nicht wahrnehmen. So wie eine Ameise oder ein Silberfischchen die Existenz von Menschen nicht registriert und nicht verstehen kann. Obwohl ich mir nicht anmaßen will zu wissen, was Ameisen oder Silberfischchen denken und empfinden.

EDIT: Da hatten wir ja wohl zeitgleich denselben Gedanken, Pantalaimon ;)

Moon
16.02.2008, 17:54
Es ist einfach zu groß - Das Weltall um alleine zu sein. Man kann es sich ja fast garnicht vorstellen.

Da muss man sich wohl einfach anschließen.

Und um auch mal auf die kleinen grünen Männchen zu kommen:
Dass es diese gibt, bzw. sie uns auch gern mal Besuche abstatten finde ich auch realistisch.

Das Weltall ist sehr groß. Vielleicht wohnen diese Aliens auch sehr weit weg.
Das könnte aber doch dann auch leicht erklären, dass gerade durch diese utopischen Entfernungen die Aliens auch utopische Technologien usw. besitzen und es so kein Problem wäre uns mal zu besuchen :p

Desweiteren halte ich Zeugenberichte oftmals glaubhafter als Erklärungen ( oder Erklärungsversuche ) seitens Wissenschaftler. Besonders auch wenn Leute, die ich ein wenig kenne, einem erzählen, dass sie eine Begegnung mit Aliens hatten.
Dieser Punkt festigt meine Überzeugung der Existenz der Aliens auch sehr^^

Ollowain
16.02.2008, 18:26
Da das Universum sich immer weiter ausdehnt ist es nicht möglich, dass wir die einzigen Lebensformen sind. Damit meine ich, dass es irgendwo im All sicher nocheinmal Bedingungen wie auf der Erde gibt.
Dass uns Aliens eins Tages erreichen - oder wir gar sie - halte ich für - zumindest zu unseren Lebzeiten - für überaus unwahrscheinlich.
Da wir Menschen mit einem Bruchteil der Lichtgeschwindigkeit sieben Erdenjahre zum Mars brauchen und das Licht acht Minuten von der Erde zur Sonne halte ich es für nicht wahrscheinlich, dass uns jemand, der außerhalb des Sichtradius unserer Teleskope lebt uns erreichen könnte. Entweder hat er nämlich Raumschiffe mit (Über-)Lichtgeschwindigkeit oder er war Jahrzehnte lang auf der Reise. Und ich denke nicht, dass letzeres Irgendjemand tun würde, nur um uns zu besuchen. Da mit einem Besuch eben auch gewisse Risiken verbunden wären; neue Krankheitserreger zum Bleistift. Von Komunikationsproblemen mal ganz abgesehen.
Außerdem setzt diese Idee vorraus, dass es "da draußen" Aliens gibt, die technisch hochentwickelt sind; höher entwicket sind als wir. Und wenn man bedenkt, wie lange es von den ersten bis zum heutigen Menschen gedauert hat - immerhin 4,5 Milliarden Jahre - und wir immer noch nicht in der Lage sind, unsere Probleme unter Kontrolle zu kriegen, geschweige denn, unser System zu verlassen oder uns mit einer halbwegs den Verhältnissen oder der Größe des Universums angemessenen Geschwindigkeit im Raum zu bewegen, dann habe ich so meine Zweifel, dass es eine Zivilisation zu unseren Lebzeiten schafft, uns zu erreichen.
Und wer sagt, dass es für diese überhaupt lohnend wäre, unseren Planeten zu erreichen? Ich persönlich denke, dass die anderen Planeten unseres Systems weit mehr Rohstoffe hergeben als unsere gute alte Erde.
Aber hoffen kann man ja - auch wenn mir die Vorstellung irgendwie gar nicht gefällt... *hide*
Vor allem wenn ich bedenke, von was für Menschen unsere Nationen repräsentiert werden - das müsste ja schon mal gleich am Anfang einen schlechten Eindruck machen :rolleyes:

sueño
16.02.2008, 19:52
Angesichts der Unzahl an Galaxien mit in Frage kommenden Sonnensystemen ist es kaum vorstellbar, dass kein anderes Leben ausser auf der Erde existieren soll. Angesichts der Distanzen ist es aber genausowenig vorstellbar, dass sich die diversen Lebensformen einander zum Kaffee besuchen kommen.

Ich denke, das ist das beste, was uns passieren kann. Die Hysterie, die beim Auftauchen fremder Lebensformen hier ausbrechen würde, wäre einfach zu viel für uns.

John Doe
16.02.2008, 20:03
Entweder hat er nämlich Raumschiffe mit (Über-)Lichtgeschwindigkeit oder er war Jahrzehnte lang auf der Reise.

Jahrzehnte wären wohl deutlich zu wenig, wenn man bedenkt, wie groß alleine die Milchstraße ist.

Unten ist ein Auszug aus den angeblichen MJ12-Dokumenten, die durch Sicherheitslücken im Regierungsnetzwerk an die Öffentlichkeit geraten sein sollen und großes Aufsehen erregt haben. Wissenschaftler haben darüber diskutiert, frühere Pentagon-Mitarbeiter sollen keine Anzeichen dafür gefunden haben, dass sie gefälscht sind und sogar das FBI hat in dieser Richtung ermittelt. Die US-Regierung dementiert die Authentizität dieser Unterlagen.

http://img229.imageshack.us/img229/9819/picturekz1.jpg

Sanatii
16.02.2008, 22:23
Es wäre erschreckend, wenn es keine Außerirdischen Lebensformen geben würde. Intelligent oder nicht, aber das wäre doch sowas von Platzverschwendung und so etwas "Besonderes", wenn sich nur auf der Erde Leben entwickelt hätte. Nein, das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Da müsste ich mein ganzes Weltbild umkrempeln und mir die Frage stellen, ob es vielleicht doch einen Gott gibt, der das alles erschaffen hätte. - Nee *nein*
Aber ernsthaft. Ich bin überzeugt, dass es sie wirklich gibt, dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass sie Kontakt aufnehmen werden bzw. schon haben.

Dornkirk
16.02.2008, 22:29
Ich persönlich denke, dass die anderen Planeten unseres Systems weit mehr Rohstoffe hergeben als unsere gute alte Erde.


71% der Erdoberfläche bestehen aus Wasser und Wasser ist ein überaus wertvoller Rohstoff.

An Außerirdische glaube ich auch immerhin ist das Universum unendlich, es ist also unmöglich dass es kein weiteres Leben im Weltall gibt, sofern ich den Begriff unendlich richtig verstanden habe. Aber das uns Aliens besuchen kommen oder vielleicht schon hier sind, das halte ich für ausgeschlossen. Im ganzen Universum gelten schließlich dieselben Physikalischen Gesetzte und es gibt keine höhere Geschwindigkeit als die Lichtgeschwindigkeit.

Kepheus
16.02.2008, 23:35
Ich habe mich ein wenig mit der Entstehung des Lebens beschäftigt, es ist wirklich erstaunlich, was alles zutreffen muss, damit Leben überhaupt möglich wird. Dennoch wäre ich nicht überrascht, gäbe es außerirdisches Leben, auf manchen Asteroiden wurden ja sogar Aminosäuren gefunden. Kontaktaufnahme halte ich hingegen für unmöglich, aus den hier schon genannten Gründen, die Fortbewegungsmittel sind einfach viel zu langsam in Relation zur Größe des Universums, egal wie ausgefeilt die Technologie ist.
Apropos Größe des Universums:
[...]immerhin ist das Universum unendlich[...]
Wer hat dir das denn erzählt? Das Universum ist keinesfalls unendlich, sonst könnte es ja nicht mehr expandieren. Genau dies tut es jedoch.

Im ganzen Universum gelten schließlich dieselben Physikalischen Gesetzte und es gibt keine höhere Geschwindigkeit als die Lichtgeschwindigkeit.
Ja, schließe mich voll an. Es gibt objektiv keine höhere Geschwindigkeit als Lichtgeschwindigkeit, deshalb würde es ja auch so lange dauern, interstellare oder gar intergalaktische Reisen durchzuführen.

Grey Wolf
16.02.2008, 23:53
Im ganzen Universum gelten schließlich dieselben Physikalischen Gesetzte und es gibt keine höhere Geschwindigkeit als die Lichtgeschwindigkeit.

Derzeit nicht. Früher meinte man ja auch, die Schallmauer könne nicht durchbrochen werden. Vielleicht is es ja möglich...^^

Aber davon abgesehen kam man ja auch schon auf die Idee, mittels Raumkrümmung könne man enorm schnell von a nach b. Is natürlich nur Theorie, da es noch niemand erforscht hat, oder gar getestet. Wir kommen derzeit ja nich mal weiter, als bis zu unserem Mond.

Das es Außerirdisches Leben gibt, halt ich für sehr wahrscheinlich. aber ich glaube auch nich, dass die zu meinen Lebzeiten hier aufkreuzen. is auch besser für die Alliens, wenn man bedenkt, wie die Menschen auf Fremdes reagieren...

Dornkirk
17.02.2008, 13:09
Wer hat dir das denn erzählt? Das Universum ist keinesfalls unendlich, sonst könnte es ja nicht mehr expandieren. Genau dies tut es jedoch.

Der Mann heißt Einstein und auf die Idee bin ich gekommen durch seinen überaus weißen Ausspruch: Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. :D

Aber im Ernst, zeichnet sich das Unendlich nicht gerade dadurch aus das es ständig wächst. Gibt es eine fixe Grenze für das Universum oder nicht. "Unendlich" nenne ich so was und diesen Begriff kann man eben schwer fassen.

Kepheus
17.02.2008, 16:30
Der Mann heißt Einstein und auf die Idee bin ich gekommen durch seinen überaus weißen Ausspruch: Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. :D


Dumm nur, dass man zu Zeiten Einsteins noch davon ausging, dass das Universum statisch sei. Heute weiß man aber, dass es expandiert. Der überaus weise Spruch trifft daher heute nurnoch zu höchstens 50% zu ;)
Was den "Raum" oder wie auch immer man es nennen will betrifft, in den das Universum expandiert, so kann dieser von mir aus so unendlich sein, wie er will.

Dr. Borstel
18.02.2008, 17:49
Und wer sagt, dass es für diese überhaupt lohnend wäre, unseren Planeten zu erreichen? Ich persönlich denke, dass die anderen Planeten unseres Systems weit mehr Rohstoffe hergeben als unsere gute alte Erde.

Nur wegen der Rohstoffe? Diskutieren wir hier denn gerade darüber, was für Rohstoffe wir auf fremden Planeten erbeuten könnten? Die Außerirdischen werden doch mit Sicherheit ähnlich neugierig auf uns sein, wie wir auf sie. So ein Kontakt würde meiner Meinung nach schon lange Reisen rechtfertigen. Schon der Ressource "Wissen" wegen.

Ich glaube an Außerirdische. Die Frage, ob es welche gibt, hat sich mit nie gestellt, ich frage mich eher, wo. Wie whrscheinlich ist es, dass sich noch welche in unserer Galaxie aufhalten? Angeblich soll es auf dem Mars Spuren von früherem Leben geben - Leben zumindest in der Form, wie es das auch bei uns vor 2 Milliarden Jahren gab. Auf dem Mars hat es die jahre nicht überdauert, bei uns schon. Macht bislang eine Qute von 50% - ist doch gar nicht so übel :p Also, wenn in unserem System mindestens zwei Planeten potentiell lebensfähig sind bzw. waren, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, noch viele andere in dieser Galaxis finden, und selbst die Chance auf intelligentes Leben ist nicht eben schlecht.

Ich glaube an Gott, wenn auch in anderer Form, als die meisten Religionen das tun, und sehe keinen grund, weswegen ein riesiges Universum existieren sollte, wenn nur auf einem einzigen Leben existiert. Das macht keinen Sinn, selbst wenn man berücksichtigt, dass die Entscheidungen Gottes für uns nicht nachvollziehbar sind. Für diejenigen, die nicht an Gott glauben, macht es ebenfalls keinen Sinn, dass kein anderes Leben existieren sollte, denn was soll Abermilliarden von Planeten denn so von unserem unterscheiden? Selbst wenn unsere Erde ein Fall ist (bezüglich der lebensfähigen Atmosphäre), wie es ihn nur alle Millionen von Planeten gibt, bleiben immer noch genug übrig, dass es in den vielleicht unendlichen Weiten da draußen Millionen, vielleicht mehr bewohnbare Planeten geben kann.

Ob sie uns besuchen kommen, ist eine ganz andere Frage. Dass es in unserer Galaxis Spezies gibt mit entsprechend hohen technischen Möglichkeiten, um uns zu erreichen, ist unwahrscheinlich, da wie gesagt ein Großteil der Planeten tatsächlich unbewohnbar sind und diejenigen, die womöglich Leben hervorgebracht haben, vermutlich ähnlich lange dafür gebraucht haben wie wir. Angesichts der Massen an Wasser auf unserer Welt bräuchten andere Rassen vermutlich sogar noch länger, um zu entstehen und einen Intelligenzstand zu erreichen, wie wir ihn haben. Daher halte ich es für wahrscheinlich, dass wir die höchstentwickelte Spezies in unserer Galaxis sind. Einen Grund, warum Außerirdische aus anderen Galaxien das Wagnis aufnehmen sollten, eine Expedition in unserer Milchstraße (wer hat sich dieses dämliche Wort eigentlich ausgedacht?) zu unternehmen, sehe ich spontan eher nicht, und selbst wenn sie einen hätten, wäre dafür erstens ein noch höherer Entwicklungsstand nötig, und zweitens wäre dann die Chance, dass sie augerechnet in unserer Galaxis landen, eher klein. Also werden wir zumindest ein paar tausend Jahre wohl noch alleine zurechtkommen.

My two cents ;x

John Doe
18.02.2008, 22:18
Dumm nur, dass man zu Zeiten Einsteins noch davon ausging, dass das Universum statisch sei. Heute weiß man aber, dass es expandiert. Der überaus weise Spruch trifft daher heute nurnoch zu höchstens 50% zu ;)

Wissen tut man es ja eigentlich nicht, man beobachtete die Sterne, stellte eine Hypothese auf und rechnete daran herum. Mathematisch mag die Rechnung zwar aufgehen, aber das ist kein zwingender Beweis für die Realität;-)

Kepheus
19.02.2008, 16:04
Wissen tut man es ja eigentlich nicht, man beobachtete die Sterne, stellte eine Hypothese auf und rechnete daran herum. Mathematisch mag die Rechnung zwar aufgehen, aber das ist kein zwingender Beweis für die Realität;-)

Du hast es doch selber schon gesagt: Man hat die Sterne beobachtet. Genauer gesagt war es Edwin Hubble der im Jahr 1929 entdeckte, dass sich die von ihm beobachteten Galaxien von ihm entfernten, und zwar mit einer Geschwindigket, die exponentiell zum Abstand steigt. Das lässt nur einen Schluss zu, nämlich dass das Universum expandiert. Wissen tut man es also doch. Denn wenn sich alle Objekte im All vom Beobachter entfernen, so lässt das eben nur diesen Schluss zu.
"Hubbles Entdeckung schockierte die Welt, weil das Universum nach vorgefasster wissenschaftlicher und philosophischer Meinung in seiner Gesamtheit als statisch, ewig und unveränderlich galt. Diese Lehrmeinung stürzte Hubble mit einem Schlag vom Sockel [...]"(Brian Greene - "Der Stoff, aus dem der Kosmos ist", S.266)

nazgul666-rr
21.03.2008, 22:33
also ich finde, dass es durchaus exaterristische Intelligenz im All gibt - es ist schlieslich verdammt groß - und es viele Galaxien und um so mehr Planetensysteme - warum sollen wir dann allein im Universum sein?

Das Universum ist vll nicht so dicht bevölkert wie in Star Trek, aber ich zweifle es nicht an, dass es noch anderes Leben im Universum gibt

Frage ist nur wie können wir mit ihnen Kommunizieren oder sie besuchen

Heryst
22.03.2008, 18:55
Für mich ist die Frage auch schnell beantwortet: Ja, ich denke, es gibt außerirdisches Leben.

Jetzt kommt das Aber: Leben beginnt schon weit vor Menschen, Tieren oder Pflanzen, sondern schon bei Mikroorganismen, Bakterien oder so. Es ist durchaus möglich, das es auf dem Mars schon leben gab, lange bevor es den Menschen gab. Nur leider ist dem Mars die Atmospähre etwas flöten gegangen und dann wurde es kalt.

In den tiefen des Alls gibt es sicherlich zig tausend Welten, auf denen es flüssiges Wasser gibt, für Wissenschaftler die Grundlage für mögliches Leben. Da könnten dann riesengroße Fische herumschwimmen, wo ein Pottwal im Vergleich nur so groß wie eines ihrer Jungtiere :)
Und auch ist es doch nicht so verwegen, dass sich in den tiefen des Alls eine Zivilisation aufgebaut hat, die unserem ähnelt. Vielleicht sind sie weiter fortgeschritten, befinden sich in 'ihrem' Mittelalter, oder die Zivilisation ist schon längst wieder verschwunden, weil sie ausstarb.
Alles ist möglich, man sollte sich nicht den Kopf zerbrechen, ob und vor allem wann Aliens kommen könnten. Wenn sie böse sind und uns überlegen, haben wir sowieso die A****karte gezogen

Belle Morte
22.03.2008, 20:04
Klar gibt es die, massenweise, und die fahren IMMER im Auto vor mir ò.ó

ExLibris
25.03.2008, 08:54
Ich denke immer, warum sollten wir die einzigen sein? Soviel Platz wäre doch Verschwendung für uns Menschen auf diesem kleinen Planeten.
Leben entwickelt sich, wo immer lebensfähige Atmosphäre herrscht. Aber nur weil wir Menschen Sauerstoff brauchen, bedeutet das für mich nicht, dass es nicht irgendwo Leben gibt, das etwas anderes atmet, oder überhaupt nicht atmet, weil der Organismus ganz anders aufgebaut ist.
Auch auf unserem Planeten existieren Lebewesen unter extremen Bedingungen, die für uns selbst lebensfeindlich sind. Die Evolution ist eben faszinierend.

Ehrlich gesagt wäre es für mich auch ziemlich uninteressant, ob sie am Mars Wasser oder Einzeller oder sonstiges Getier finden würden. Wissenschaftlich sicher eine Sensation, aber persönlich nicht recht aufregend. Und dass wir irgendwann auf intelligentes Leben stoßen halte ich für unmöglich. Die Größe des Universums ist die natürliche Barriere die uns daran hindert. Zeit und Raum machen es unmöglich. Vielleicht ist das so beabsichtigt.
Ich glaube trotzdem dass es außerirdisches Leben gibt, auch wenn es vielleicht niemals einen Beweis dafür geben wird.

DisAster
31.03.2008, 15:40
Gab es hier überhaupt einen User, der meinte, es gäbe keine anderen Lebewesen? ^^

Na, nehmen wir einmal an sie könnten die Lichtgeschwindigkeit überwinden und uns wirklich erreichen, - ich habe einmal eine Dokumentation über ausserirdisches Leben gesehen, wie es wirklich existieren könnte, und die Beispielplaneten waren sehr sehr unterschiedlich aufgebaut- so könnten sie niemals unseren Planeten selbst betreten, zumindest aus meiner Sicht her. Vielleicht ist unser Sauerstoffgehalt beispielsweise zu niedrig oder zu hoch. Sie haben doch gänzlich andere Lebensbedingungen, denen sie sich angepasst haben. Wir würden auch fremde Planeten auf denen Leben existiert eher von der Ferne betrachten und auch sozusagen "studieren", als das Risiko eingehen sie zu betreten und dort vielleicht zu krepieren.

Belle Morte
31.03.2008, 15:44
nur aus der Ferne? wir? nee, da ist der Mensch viel zu neugierig und der Ami würde Öl suchen wollen *grins*

DisAster
31.03.2008, 16:00
nur aus der Ferne? wir? nee, da ist der Mensch viel zu neugierig und der Ami würde Öl suchen wollen *grins*

... Also wenn man wirklich annimmt, dass wir dort kaum, bzw. gar nicht überleben könnten (trotz aller möglichen Alternativen, die wir uns ausdenken würden) und die Kommunikation mit diesen Lebewesen schwer fällt (da sie vielleicht auch verschiedene Sprachen besitzen wie wir, und wir diese Laute eventuell nicht einmal aussprechen könnten), hielte ich selbst die Amis nicht für so doof.


Was mir Angst bereiten würde, wäre ein Planet, der genauso aufgebaut ist, wie die Erde, und auf dem es wirklich Menschen gibt. o.O
Allerdings würden diese sich dann bestimmt anders entwickeln, und naja, unwahrscheinlich ist´s.

Belle Morte
31.03.2008, 16:11
Das hat mit doof nix zu tun, sondern mit der Tatsache, daß sich einfach eine Möglichkeit erschliessen wird, wenn eine "gebraucht" wird.

Riordian
01.04.2008, 16:49
Also ich muss sagen es juckt mir richtig in den Fingern mich zu diesem Thema zu äussern. (Was der Grund ist für den ich mich hier registriert habe)

Ich sage einfach mal das was ich denke wie es ist bzw. sein könnte.
1. Wenn der Mensch jemals in der Lage sein sollte fremde Welten geschweigeden fremde Rassen zu untersuchen wird er es tun ich meine wofür währen wir sonst hier?
2. Warum sollten Aliens nicht auch Interesse an uns haben? Ich meine wir sehen doch ziemlich schmackhaft aus oder nicht? :D
Ich denke auch das eine Spezies die in der Lage ist Raumschiffe (die bis zu uns reichen und wir leben nun wirklich am A**** der Milchstraße) zu bauen nur so danach lechtzen wird eine andere Spezies kennen zu lernen die bereit für eine Zusammenarbeit ist.
3. Ob Freund oder Feind ist ja wohl egal ich denke es ist wichtig zu erfahren das der Mensch nur einer von viele in unserem Universum ist es gibt gar eine Formel die dies berechnet. Ich würde einfach der Logik folgen und meiner Logik nach ist das Universum erstens zu groß zweitens zu Bunt und drittens zu bewohnt um uns allein zu lassen.
Es gibt tausende Arten von Käfern wieso nicht auch tausende von humanoiden Kreatur es müssen keine Menschen sein aber es reicht wenn wir uns verständigenkönnen.

bisou
05.04.2008, 17:41
*muahaha*

ääh ja ich glaube schon.
warum denn nicht?
ich mein, nur weil wir ´menschen zu doof sind, um mich lebewesen anderer planeten/galaxien kontakt aufzunehmen, ist das doch nicht ausgeschlossen.

an die möglichkeit, dass es einen planeten gibt, der der erde ähnelt/gleicht, kann ich mich nicht gewöhnen. einerseits halte ich es für ausgeschlossen, dass sich die dort eventuell ansässigen lebensformen genauso entwickelt haben wie wir. denn ich bin davon überzeugt, dass teile unserer entwicklung an einigen individuen gehangen haben. wenn es diese personen nicht gegeben hätte, wären wir eventuell ein paar level weiter unter unserem jetzigen bildungsniveau (wenn man es so bezeichnen möchte :D).
Ich fände es mal interessant, sich mit aliens zu befassen. fände ich echt spannend, wenn man sich mal über da unterschiedliche leben austauschen könnte.

Rusch
07.04.2008, 08:43
Wenn ich mir so ansehe, wie vielfälltig das Leben auf der Erde ist, wenn man bedenkt, dass es so viele Welten gibt und eine vielzahl ähnliche Bedingungen wie die Erde aufweisen und Leben in unserer Form möglich werden kann, wenn man bedenkt, dass eine Vielzahl andere Foren von Leben möglich sind, dann kann die Antwort nur Ja lauten.

Rayk
20.04.2008, 18:50
Ich glaube, dass es außerirdisches Leben -in welchem Entwicklungsstadium auch immer- gibt.
Es wird doch auch vermutet, das Leben auf der Erde käme eventuell erst durch einen Meteroiten hierher. Dann entwickelte es sich nach den Bedingungen dieses Planeten.
Außerirdische werden wahrscheinlich aufgrund der anderen Konditionen auf anderen Planeten eher keine grünen Männchen oder Klingonen sein, sondern eher etwas mit nichts auf unserer Erde vergleichbares. Viel abstrakter als in Science-Fiction Filmen.
Aber wahrscheinlich wird sich auf fremden Planeten auch eine "Herrscher-Spezies", wie wir Menschen es hier sind, hervorheben und vielleicht im Moment auch darüber nachdenken, ob sie eventuell doch nicht allein im Universum sind.

Vielleicht suchen sie schon nach uns...X.X

Nejira
20.04.2008, 19:08
Ich glaube auch, dass es außerirdisches Leben gibt, dafür ist das Universum einfach zu groß - und Leben heißt auch Pflanzen, Pilze, Mikroben... Kann sein, dass wir dieses Leben nicht einmal erkennen würden, selbst wenn wir uns die Nase daran stößen, weil es einfach so anders ist, als alles Leben auf der Erde.
Ich glaube allerdings nicht an UFO-Geschichten und die ständigen Berichte von Leuten, die angeblich von Außerirdischen entführt wurden - warum sollten sich Aliens nicht offen zeigen, wenn sie uns entdeckt hätten. Und treffen werden wir alle sowieso niemals irgendwelche Aliens - es sei denn, sie sind sehr viel weiterentwickelt als wir und finden uns, bevor wir sie finden. Aber dazwischen steht erst einmal eine riesige Entfernung...

Zitat von Kepheus:
Wer hat dir das denn erzählt? Das Universum ist keinesfalls unendlich, sonst könnte es ja nicht mehr expandieren. Genau dies tut es jedoch.

Die große Frage ist dann aber: Wo expandiert es hinein???????

Ich finde übrigens nicht, dass sich die Existenz von Aliens mit dem Glauben an Gott wiedersprechen. - Ebensowenig wie Evolutionstheorie (egal was die Amis sagen) oder andere Wissenschaftliche Gebiete!

Maranwe
20.04.2008, 23:27
Ich kann immer wieder nur betonen... The Truth is out there ^^

Ne aber echt.. ich denke bisher hatten wir noch keinen Kontakt. Okay mal abgesehen von MiB und so :D

Ne also... Kornkreise wurden ja so ziemlich entlarvt... und Die Entführungen.. naja das is n Thema für die Verschwörungsfreaks wenn man mal Akte X gesehen hat ;D

EvanKorrigan
16.09.2008, 18:45
Wenn wir die einzigen im Universum sind, ist es ganz schön leer...
Vor allem sehe ich es aber so: egal wie gering die Wahrscheinlichkeit ist, das auf einem fremden Planeten leben existiert, das Universum ist groß genug, dass es immer noch sehr viele Zivilisationen geben müsste, alles andere wäre statistischer Müll.
Sollten sie uns tatsächlich einmal begegnen, denke ich, sind sie aber nicht feindlich. Wer reist schon tausende von Lichtjahren weit um Stunk zu machen?

Sith-Lord
17.09.2008, 03:56
falls es welche geben sollte, davon gehe ich jetzt mal aus, werden die eher einen großen bogen um uns machen und zwar aus einem ganz einfachen grund: wenn die mit irgendwelchen technischen geräten die fernsehausstrahlungen der 20er und allen weiteren jahrzehnten empfangen, dann denken die sich bestimmt: "oh, da machen wir wohl besser nicht unseren urlaub, die sind ja voll verkorkst!"

ciao
Sith-Lord

EvanKorrigan
18.09.2008, 21:25
Oder sie haben Angst, dass die Amis versuchen sie aus dem Orbit zu bomben, was ich mir durchaus vorstellen könnte.

ExLibris
19.09.2008, 08:00
Woher sollen sie denn wissen was "Amis" sind? :D
Sollten sie uns tatsächlich einmal begegnen, wären sie sicher so gespannt wie wir. Ich glaube nicht, dass das erste Treffen kriegerisch verlaufen würde. Wozu denn. Interessant ist es aber schon, wie die erste Annäherung sein könnte. Solange es nicht wie in "Mars Attacks" abläuft. :p

EvanKorrigan
19.09.2008, 16:07
Sie würden in diesem Fall schnell rausfinden, was Amis sind.
Wenn es zu einer Auseinandersetzung kommt, ist diese mit Sicherheit nicht geplant, aber beide Seiten würden auch sehr nervös sein.

elbenweib
22.09.2008, 16:34
Wenn wir die einzigen im Universum sind, ist es ganz schön leer...


Aber es gibt ja noch andere Universen. ;)

Ich weiß nicht, ob es noch leben im Universum gibt, einige Sachen sprechen dafür (größe z.B.), einige Sachen dagegen (allg. die Wahrscheinlichkeit das Leben wie wir es kennen entsteht). Was aber wahrscheinlicher ist, ist dass wir und eventuelle andere Lebewesen uns nie treffen werden, weil die Abstände zwischen den Galaxien einfach unvorstellbar groß sind. Unser nächster Galaxie-Nachbar ist, glaub ich, schon ein paar 1000 Lichtjahre entfernt. Wenn man also nicht irgendeine Möglichkeit findet schneller als das Licht zu reisen, dann kommen wir da wohl nie hin. Die einzig andere Möglichkeit auf Leben zu stoßen, wäre innerhalb unserer eigenen Galaxie. Aber keine Ahnung, wie schnell das gehen könnte und wie weit die Forscher da sind.

SemSimkin
26.09.2008, 00:11
Hmm, ja ist natürlich alles Spekulation, aber auch ich bin mir fast sicher, dass es irgendwo noch ne andere Bande gibt, die sich mindestens die gleiche Frage stellt ... oder schonmal lustig herumsucht, was man denn so findet. Hoffentlich werden wir nicht so "gefunden" wie die Ureinwohner, welche Engländern Spaniern und Franzosen zum Opfer gefallen sind :rolleyes: ! Denn ob es sowas wie eine Weltraum UN gibt dürfte bezweifelt werden.

Lythande
26.09.2008, 21:36
Da schließe ich mich meinen Vorrednern an, denn auch ich denke, dass es andere Zivilisationen und Wesenheiten im Universum gibt. Die Entfernung spielt sicher eine große Rolle, weshalb wir noch keiner anderes Spezies begegnet sind, doch mich würde am meisten interessieren, was die für Technik und geistige Entwicklung haben. Vielleicht gäbe es eine ausgeprägte Form der Telepathie oder sonstiger psychischer Kräfte, die wir uns nur bedingt vorstellen können.

Black Knight
27.09.2008, 14:08
Also ich glaub daran*ja**ja*
obwohl ich nicht daran glaube ob wenn sie unseren planeten finden würden wir interessant für sie wären und das sie gleich bei uns um die Ecke wohnen:D:D
Gruß Black Knight

Wall Hadrian
28.09.2008, 13:14
Mein bis heute gültiges Weltbild zu diesem Thema hat damals der Film "Contact" maßgeblich geprägt.

Statistisch gesehen müsste es "Leben", ähnlich wie auf der Erde, im Universum geben, gegeben haben oder noch geben werden!
Voraussetzung ist nätürlich, dass es zwangsweise immer auf Planeten,
die die gleichen Voraussetzungen wie die Erde haben, über kurz oder lang dazu kommt.
Schlagwort "Aminosäureketten", die Bausteine der DNS ...

Als SiFi-Fan (Star Trek etc.) und als Verfechter der These, dass der Mensch sich eben doch nicht alles vorstellen kann, ist es bestimmt auch möglich, dass "Leben" anders entstehen ...*ja*!

Im gesamten Universum muss es also noch anderes Leben geben!!

Ich teile aber auch die Vorstellung, dass wir als Spezies Mensch nie auf Aliens, die so weit entwickelt sind wie wir, treffen werden. Laut Statistik sind Planeten, die Leben hervorbringen zu weit voneinander entfernt.


Da "Alleinsein" aber immer *zensiert* ist, fände ich es natürlich viel schöner, wenn kwasi um die Ecken ne kleine grüne Truppe sitzt, für die wir das beste "Big Brother" aller Zeiten sind. Eine Rasse, wie im Film "Contact" auch, die uns nur beobachtet und abwartet.

Avrina
28.09.2008, 21:44
Also, dass wir ganz alleine im ganzen Universum sind, finde ich etwas übertrieben. Es gibt so viele Planeten und Sonnensysteme... bestimmt sind einige Planeten bevölkert, von irgend einer Spezies, die vielleicht sogar viel intelligenter ist als wir selbst sind.
Ja, manche werden jetzt den Kopf darüber schütteln... "Intelligenter als wir? Unsinn!"
Aber ich glaube daran. Irgendwo auf einem fernen Planeten lebt eine Spezies, die bestimmt einen höheren Entwicklungsstatus (was Intelligenz angeht) hat als wir.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es Welten gibt, auf denen es etwas besser ist als bei uns... wenn ich mir diese hier ansehe... Tiere, die vom Aussterben bedroht sind, Kriege, Tierquälereien, diese Brutalitäten...
Es gibt bessere. Ja.

Aber alleine im Universum sind wir sicher nicht. :)

Hathor
29.09.2008, 11:26
Aber ich glaube daran. Irgendwo auf einem fernen Planeten lebt eine Spezies, die bestimmt einen höheren Entwicklungsstatus (was Intelligenz angeht) hat als wir.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es Welten gibt, auf denen es etwas besser ist als bei uns... wenn ich mir diese hier ansehe... Tiere, die vom Aussterben bedroht sind, Kriege, Tierquälereien, diese Brutalitäten...
Es gibt bessere. Ja.


Ja, es gibt sicher bessere, viel bessere. Und natürlich viel weiter entwickelte und intelligentere. Ich meine: wir beurteilen unsere Intelligenz anhand von uns selber entwickelten Kriterien. Wir messen mit unseren eigenen Maßstäben. Ich bin sicher, dass auch die Stubenfliegen (nehme ich jetzt einfach als Beispiel. Ich hätte auch jedes andere Lebewesen einsetzen können) glauben, die Welt drehe sich nur um sie. Bis dann ein Mensch mit der Fliegenklatsche kommt und ihr den Garaus macht.

SiLL
05.10.2008, 14:37
Naja, es ist meine Überzeugung, dass damit ein Bewusstsein entstehen kann, ein sehr komplexes Nervensystem vorhanden sein muss - wie zum Beispiel unser Hirn. Die paar Nervenzellen einer Stubenfliege reichen gerade so aus, dass die frisst, umherfliegt, scheißt und sich paart, aber sicher nicht für ein Bewusstsein. Daher habe ich auch nie ein schlechtes Gewissen, wenn ich Insekten zermatschen muss - wo kein Bewusstsein ist, kann auch niemandem Schaden zugefügt werden. ;)
Zum eigentlichen Thema: Es scheint unplausibel, dass Raum und Zeit begrenzt ist. Ich kann mir dies zumindest nicht vorstellen. Wenn es also unendlich viel Raum und Zeit gibt, gibt es in der Theorie auch eine unendlich große Wahrscheinlichkeit für unendlich viel Leben.
Wenn man diese Theorie weiterspinnt, müsste es sogar eigentlich unendliche viele Erden geben, auf denen unendlich viele Forenuser unendlich oft genau das gleiche Schreiben wie wir.
So, das klingt etwas wirr - ist es auch - aber ich finds dennoch plausibel :D

Conan
06.10.2008, 19:16
Ja, das es Leben im All gibt, würde ich jetzt auch annehmen. *beam* Wieso denn eigentlich nich´? Nur intelligentes und höherentwickeltes Leben dürfte hingegegen schon sehr viel seltener sein. Die Entwicklung intelligenter Lebewesen dauert m.E. auch sehr lange und setzt stabile Lebensbedingungen über große Zeiträume voraus. Aber was ist überhaupt Intelligenz? Ich hab´ keine Ahnung, wie beschreibt man das... ? Vielleicht so:

...wir beurteilen unsere Intelligenz anhand von uns selber entwickelten Kriterien. Wir messen mit unseren eigenen Maßstäben.

Nach den heutigen Maßstäben würde ich jedenfalls auch behaupten, das ein Kontakt mit wem oder was auch immer, da draußen nicht so schnell stattfinden wird. Die Entfernungen sehe ich da als erstes Problem und auch das Erkennen bzw. Wahrnehmen von diversen Botschaften. Wer weiß, ist vielleicht auch besser so... *hide*

Die paar Nervenzellen einer Stubenfliege reichen gerade so aus, dass die frisst, umherfliegt, scheißt und sich paart, aber sicher nicht für ein Bewusstsein.

Ja, sicher längst nicht für das Bewußtsein eines Menschen, aber wer weiß... Sie sind jedenfalls weitaus komplexer und höher entwickelt als es zunächst den Anschein hat. ;)

Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen. (Arthur Schopenhauer 1788-1860)

Melyanna
07.10.2008, 14:49
Hmm.. ich glaube nicht, dass wir das einzige Leben im Universum sind. Allerdings bezweifel ich sehr stark, dass wir in naher Zukunft anderes Leben kennenlernen. Und ich glaube daran, dass Leben ganz anders aussehen kann und von uns vielleicht gar nicht entdeckt werden kann. Soviel dazu.

Zugegeben hatte ich als Kind tierischen Schiss vor Aliens - bin dann aber paradoxerweise zu einem riesen SciFi-Fan geworden. Ich glaube das ganze hat mir in dem Alter einfach geholfen, die Welt ein wenig rationaler zu sehen.

Aber auch das wollte ich nicht erzählen - sondern das ich vor 2 Wochen ein "Erlebnis der dritten Art" hatte.
Als ich im Death Valley war, flogen über mir Lichter. Sichtbar wie die von einem Flugzeug, aber anders angeordnet. Zudem flogen sie nicht wie ein "normales" Flugzeug, sondern viel langsamer und nicht in gerader Linie.

Ich war nicht die einzige, die diese Lichter sah. Überall auf den Wegen standen Leute und starrten hoch. "It isn't a plane!" hörte man von dem ein oder anderen.

Was es genau war, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass in der Nähe des Death Valley direkt ein Militärflughafen liegt und ich schon bei Tageslicht einige Flugzeuge gesehen habe, die "anders" (wenn auch nicht viel anders) aussahen. Fakt ist für mich, dass es mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit eine Militärmaschine war. In der Abgeschiedenheit des Death Valleys wirkte das alles auf jeden Fall sehr surreal und irgendwie schon cool. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie dann solche Ufo-Sichtungen entstehen.

Aber das Aliens sich gerade die Wüste Nevadas/Californiens aussuche um darüberzufliegen und die Menschheit auszuspionieren. Nein.. das glaub ich nicht. :D

marxn
01.11.2008, 17:45
Seh ich ähnlich...schon allein die Herangehensweise, dass Leben immer nur da entstehen kann, wo Wasser ist, finde ich sehr einseitig...wieso machen wir uns keine Gedanken über Lebensformen, die völlig wasserunabhängig sind...vllt leben sie längst unter uns und wir können sie bloß nicht sehen, womöglich sind einige von uns selbst Aliens, ergriffen von einer Macht, die wir als solche gar nicht spüren....ok, ich geb zu, dass das alles etwas abwegig klingt (aber viele wissenschaftliche Erkenntnisse klangen zu ihrer Zeit auch abwegig), trotzdem glaube ich auf jeden Fall an anderes Leben, denn sonst (Zitat Jodie Foster, "Contact") "wär das alles ne ziemliche Platzverschwendung".

Ich hab ne zeitlang mal geglaubt, Dinosaurier wären Aliens gewesen, die ihre Toten auf der Erde bestattet haben...naja ich war auch mal jung^^

An Vorstellungen á la Indepedence Day oder E.T. glaube ich irgendwie nicht so richtig, diese Lebensformen sind uns noch zu ähnlich, ganz zu schweigen von Star Wars oder Star Trek....

Tovena
04.11.2008, 11:21
ich denke, wenn auserirdisches wesen auf unserer erde gelandet wäre, hätte man bei der entdeckung alle filme im fernseher unterbrochen für diese wichtige nachricht. auch deshalb, als warnung, vor etwas, was vielleicht doch nciht friedlich sein könnte.

es gab doch mal so ne kleine, goldene pyramide, die auf unserem planeten geladent ist, die mehr strahlung auf die waage nahm, wie nen atomkraftwerk wenn es explodiert. manche glauben, dass das auserirdische waren. kann der ausage auch nur nachvollziehen, jedes gerät gibt strahlung ab. wäre es auch nicht möglich, dass eine so hohe strahlung entsteht, wenn die entfernung rießig ist?

ich glaub, dass auf anderen planeten genauso wissen eingesetzt wird wie bei uns. die haben ja auch das gleiche. sonst müsste es ja wirklich andree chemieformen geben. ist aber auch nicht auszuschließen.

nochmal zurück: manche glauben allerdings, dass das eine britische (oder wie auch immer) waffe gewesen sein soll. aber, die solche strahlung aussetzt...?

grey
28.11.2008, 00:32
Was mich immer sehr gestört hat war, dass Wissenschaftler außerirdisches Leben nach irdischen Maßstäben suchen. Also suchen sie nach Wasser und Luftatmosphäre in der Annahme, nur auf solchen Welten könne sich Leben entwickeln.

Ich persönlich halte diese Forscher für fantasielose Idioten. Kann sich keiner von denen Vorstellen, dass sich die Lebensbedingungen außerhalb unseres Planeten in eine völlig andere Richtung entwickeln könnten? X.X

Wahrscheinlich haben auch die Aliens nur deswegen noch keinen Kontakt zu uns aufgenommen, weil ihre Forscher nach radioaktiven Gasriesen suchen, in der Annahme irgendwo anders könne sich kein Leben entwickelt haben. *mph*

Conan
28.11.2008, 15:42
Ja, Leben in welcher Form auch immer, könnte auch m.M.n. (fast) überall möglich sein. Nur müssen, wie ich finde, die Bedingungen selbst für einfache Lebensformen über "längere Zeit" stabil bleiben, damit sie sich zu intelligenterem "höheren Leben" entwickeln können.

Bei den Gasriesen sehe ich das Problem, dass dort die Lebensbedingungen viell. doch auf Dauer etwas zu extrem sind. Die meisten haben sicherlich auch keine feste Oberfläche und eine solch extreme Schwerkraft, die nicht nur alles unten hält (boa...welch´ Logik xD), sondern die auch jede Menge größerer Brocken (Asteroiden) aus weitem Umkreis anzieht - wie z.B. der Einschlag von Shoemaker-Levy-9 (ø ~ 4Km) 1993 auf Jupiter.
Solche Gasriesen dienen m.M.n. auch mehr als "Kugelfänger" für die kleineren Planeten, auf denen, wie ich finde, sich Leben zu allererst und am effektivsten entwicken kann. Sollte es dennoch möglich sein, das sich auf solchen Planeten wirklich Lebensformen entwickeln können, was ich nicht unbedingt ausschließe, dann würden sie m.M.n. schon ziemlich ~ abstrackt aussehen.

Und ich vermute, mit einem sogenannten "Kontakt" sieht es noch viel viel bescheidener aus, als mit Leben auf Gasriesen. Selbst wenn man die Lichtgeschw. als Maßstab nimmt - die Entfernungen sind doch einfach zu groß und die (unbewohnten?) Systeme sind einfach zu zahlreich, um in dieser unendlichen Masse von Sternen eine Art Zivilisation zu finden.

grey
30.11.2008, 20:50
Die Frage ist: Hat sich das Leben auf der Erde entwickelt weil die Bedingungen es zuließen, oder hat sich das Leben den irdischen Bedingungen schlicht angepasst? ;)

Wenn es das Letztere ist, was spricht dann dagegen, dass sich das Leben auf einer Welt mit einer anderen Umwelt ebenfalls entsprechend anpasst? Tatsächlich kann dann buchstäblich überall Leben entstehen. In unendlich vielen denkbaren und undenkbaren Formen.

Bertvogel
25.06.2009, 17:13
Die Frage ist: Hat sich das Leben auf der Erde entwickelt weil die Bedingungen es zuließen, oder hat sich das Leben den irdischen Bedingungen schlicht angepasst? ;)

Wenn es das Letztere ist, was spricht dann dagegen, dass sich das Leben auf einer Welt mit einer anderen Umwelt ebenfalls entsprechend anpasst? Tatsächlich kann dann buchstäblich überall Leben entstehen. In unendlich vielen denkbaren und undenkbaren Formen.

Das nervt mich auch immer an den Theorien. Warum soll Leben nur in den Zonen möglich sein, in den Wasser flüssig vorkommt? Woher wissen die das?
Dass es nichtintelligentes außerirdisches Leben geben kann, steht wohl außer Frage, da dieses bereits auf dem Mars für möglich gehalten wird.
Und intelligentes Leben? Bei durchschnittlich angeblich 1-2 Milliarden Sonnen pro Galaxie, bei ungefähr (aus dem Kopf, stimmt hoffentlich) einer Milliarde Galaxien, geht man von durchschnittlich 5 Planeten pro Sonne aus, ist die Wahrscheinlichkeit einfach zu hoch, dass es x-mal Intelligenz im Universum geben muss.

dugie
25.06.2009, 21:26
Hier mal Prof H. Lesch, der das ganz nett erzählt mit den Aliens:

http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-centauri/alpha-centauri-ausserirdische-2001-ID1208425636753.xml

Ich habe früher mal endlos centauri geguckt und kanns nur jedem empfehlen.

Aliens könnten tatsächlich wie bei Star Trek ;-) wie wir aussehen:

http://www.wired.com/wiredscience/2009/04/thermodynamino/

Ich bin allerdings der Meinung, dass die Lebensform, die so große Räume und Zeit überlebt, um zu uns zu kommen, nicht unbedingt von uns wahrgenommen werden muss.

Und last not least: Lichtgeschwindigkeit als Endgeschwindigkeit der Informationsübertragung mag richtig sein, aber es gibt ja auch noch die Raumkrümmung oder vielleicht andere Sichtweisen der Dinge, die wir nicht erforschen, weil wir nicht daran glauben können und es mit unkorrigierbaren Aussagen von Gelehrten leben müssen, ohne selbst ein Urteil zu bilden.

Lýkospir
30.06.2009, 23:39
Hmmm, wägen wir das mal ab ...


Dafür, dass sicha uf dem Planet Erde Leben entwickelt hat, mussten sehr, sehr viel Zufälle passieren. Und dass diese Zufälle geschehen sind, ist ein weiterer Zufall.

Das Universum selbst ist riesengroß. Keiner weiß, woher es kommt und ob es irgnedwo einen Anfang und ein Ende gibt. Es wäre also keineswegs auszuschließen, dass es irgendwo anders auch Lebewesen gibt.

Nun ist die Frage, ob diese Form von Lebewesen auch die gleichen Lebensbedingungen wie ddas Leben auf unserem Planeten braucht, um existieren zu können. Und hier ist meiner Meinung nach der Denkfehler vieler Wissenschaftler. Sie suchen nach Leben, dass den gleichen oder ähnlichen Bedingungen wie wir auferlegt ist. Aber woher wissen wir, dass dieses "Leben" in den Weiten dieser Welt sich vllt. überhaupt nicht ernähren muss, Luft braucht, um leben zu können und dass es nur bei bestimmten Temperaturen überleben kann?

Ich denke nicht, dass die Erde der einzig bewohnte Planet ist. Es gibt dort draußen bestimmt irgendwas, was wir nicht erwarten aber das trotzdem lebt. Wer weiß, ob es überhaupt ein Herz und ein Blutkreislauf hat?

Bertvogel
01.07.2009, 13:24
Sie suchen nach Leben, dass den gleichen oder ähnlichen Bedingungen wie wir auferlegt ist. Aber woher wissen wir, dass dieses "Leben" in den Weiten dieser Welt sich vllt. überhaupt nicht ernähren muss, Luft braucht, um leben zu können und dass es nur bei bestimmten Temperaturen überleben kann?



Sehe ich genauso. Der Vortrag von dem Lesch ist zwar sehr interessant, aber eben diese Kette von Zufällen, die zur Schaffung des Menschen führte, wird möglicherweise etwas ganz anderes ergeben. Wäre ganz interessant zu lesen, wie die Wissenschaftler dann erzählen, dass sie eben dieses und nichts anderes schon immer vorausgesagt hatten.
Schade, ich hätte es gerne noch erlebt!

Artok
01.07.2009, 16:19
Nun, man muss erst mal sagen, unser Planet, unsere Erde, ist eigentlich ein Musterstück. Hier trafen viele glückliche und zufällige Ereignisse aufeinander, die Leben erst ermöglichten. Es ist ja zumindest bekannt, dass in unserem Sonnensystem und "näherer Umgebung" kein weiteres intelligentes Leben herrscht. Kleinstviecher vermutet man hingegen schon, aber eher so am Rande des Sonnensystems.

Auf jeden Fall werden wir sehr lange suchen zu müssen und vermutlich erst beim nächsten Stern etwas finden, der selbst mit Lichtgeschwindigkeit erst in ein paar Jahren anzutreffen wäre. Aber selbst da ist es nicht sicher. Unser Sonnensystem ist nicht unbedingt das größte im Universum, aber es gehört dennoch zu denwertvollen Seltenheiten. DASS es Leben gibt, auch intelligentes Leben, kann man nur vermuten. Wer weiß, vielleicht sind wir sogar die ersten? Einer muss ja den Anfang machen.

Eins ist sicher: Planeten mit ähnlichen Bedingungen wie auf der Erde gibt es durchaus. Soweit ich weiß, soll einer der Jupitermonde sogar ein gewisses Klima für sich entwickelt haben! Aber das ist jetzt reine Theorie.

Nun kann natürlich Leben auch vielleicht unter manch anderen Bedingungen entstehen. aber gewisse Grundvorrausetzungen müssen ebenfalls erfüllt sein. Auf einer Sonne oder einem Planeten, der eine bestimmte Wärme überschreitet, oder wo nichts wächst und gedeiht, da rechne ich in der Regel mit keinem Leben.

Aber die Sache mit dem Leben ist eine komplizierte Sache der Kosmologie, bis hin zur Biologie und Chemie.

Dennoch hofe ich natürlich wie viele Andere auch, dass wir irgendwann mit anderen Männchen von außen Ping Pong spielen dürfen :D

Conan
01.07.2009, 17:26
Nun ist die Frage, ob diese Form von Lebewesen auch die gleichen Lebensbedingungen wie ddas Leben auf unserem Planeten braucht, um existieren zu können. Und hier ist meiner Meinung nach der Denkfehler vieler Wissenschaftler. Sie suchen nach Leben, dass den gleichen oder ähnlichen Bedingungen wie wir auferlegt ist.
Warum soll Leben nur in den Zonen möglich sein, in den Wasser flüssig vorkommt?
Die höchste Artenvielfalt hat sich auf der Erde am Äquator entwickelt, wo die Vorraussetzungen dafür doch iwie sehr optimal sind und desto extremer die Bedingungen werden, desto mehr nimmt die Vielfalt ab. Einige hundert Kilometer um den geographischen Südpol geht die Artenvielfalt z.B. fast gegen Null.
Gut, nun soll man nicht immer von sich auf andere (Außerirdische) schließen, aber es muss schließlich einen guten Grund dafür geben. Und selbst nach mehreren Jahrmilliarden der Evolution hat sich auf der Erde daran nicht viel geändert.

Wasser ist auch so mit das einzigste Element, das bei "Zimmertemperatur" flüssig ist und auch sonst verhält es sich im Zusammenhang mit anderen Stoffen relativ neutral.
Alle anderen flüssigen Elemente & Stoffe sind entweder chemisch sehr agressiv oder instabil.

Auf Planeten, in denen Wasser nur in fester Form vorkommt, kann sich m.M.n. nichts entwickeln - sprich, alles ist eingefroren und somit bewegungsunfähig. In ausschließlich festen Stoffen - selbst bei irdischen Temperaturen - können sich Moleküle m.E. nicht zu komplexeren Verbindungen (zu Leben) organisieren.
Um höhere Lebensformen hervorzubringen sind auch viele verschiedene chemische Elemente in einer "angemessenen Verteilung" von nöten. Vorzugsweise solche, die nicht radioaktiv sind oder sehr stark mit anderen Stoffen reagieren - also nur die, die auf lange Zeit stabil bleiben. Allzu hohe Temperaturen würden zudem komplexe Verbindungen ebenfalls zerstören.
Es ist m.M.n. daher schon sinnvoll, nach Orten im All zu suchen, die unserer Erde wenigstens in gewisser Hinsicht ähnlich sind.*ja*
Es gibt dort draußen bestimmt irgendwas, was wir nicht erwarten aber das trotzdem lebt. Wer weiß, ob es überhaupt ein Herz und ein Blutkreislauf hat?
Die gibt es auch auf der Erde z.B. Viren und Bakterien...
Höhere Lebewesen, egal wie sie aussehen mögen, müssen aber letztlich iwie eine Art von Stoffwechsel haben - was wiederrum ein "Herz" oder einen (Blut)Kreislauf vorraussetzt.
DASS es Leben gibt, auch intelligentes Leben, kann man nur vermuten. Wer weiß, vielleicht sind wir sogar die ersten? Einer muss ja den Anfang machen.
Tja wer weiß, kann schon sein - möglich ist alles... ;)

Bertvogel
01.07.2009, 17:52
Die höchste Artenvielfalt hat sich auf der Erde am Äquator entwickelt, wo die Vorraussetzungen dafür doch iwie sehr optimal sind und desto extremer die Bedingungen werden, desto mehr nimmt die Vielfalt ab. Einige hundert Kilometer um den geographischen Südpol geht die Artenvielfalt z.B. fast gegen Null.
Gut, nun soll man nicht immer von sich auf andere (Außerirdische) schließen, aber es muss schließlich einen guten Grund dafür geben. Und selbst nach mehreren Jahrmilliarden der Evolution hat sich auf der Erde daran nicht viel geändert.

Am dichtesten besiedelt soll die Erde zur Zeit der Dinosaurier gewesen sein, als auf der gesamten Erde tropisches Klima und ein höherer Sauerstoffgehalt herrschte.
Deine Argumente - in allen Ehren - sind plausibel, aber das Beispiel mit den Dinosauriern zeigt, dass es auch etwas anders geht.
Und wer weiß, vielleicht geht es auch ganz ganz anders. Das Leben ist ein Tauschsystem, man profitiert voneinander. Ob ein Tauschsystem unter noch kaum vorstellbaren Bedingungen möglich ist?
Dass die "Variante erdähnlich" die einzige sein soll, überzeugt mich aufgrund des Unwissens über das Leben noch nicht.

Gruß Bertvogel

HMP
01.07.2009, 19:07
Aber die Sache mit dem Leben ist eine komplizierte Sache der Kosmologie, bis hin zur Biologie und Chemie.



Die Kosmologie beschäftigt sich eher nicht mit dem Leben. Sie beschäftigt sich mit dem Universum als solchem, seinem Ursprung, seiner Entwicklung und den kleinen und großen Strukturen, Galaxien, Galaxienhaufen, Urknall usw. Das Leben spielt in der Kosmomlogie nur eine untergeordnete und unbedeutende Rolle.

Zu Frage als solcher:
Es kommt natürlich darauf an, nach welcher Art von Leben man sucht. Theoretisch sind auch andere Lebensformen als wir "Kohlenstoffeinheiten" möglich. In aller Regel suchen aber die Astronomen nach "Leben in unserem Sinne" und dieses Kriterium schränkt die Auswahl dann schon erheblich ein. Leben in unserem Sinne braucht flüssiges Wasser, der Planet muss sich in der - nach diesen Kriterien - Ökosphäre befindet.

http://www.weltderphysik.de/de/7280.php

Legt man andere Kriterien an, dann ist durchaus auch Leben, das auf anderen Grundsätzen basiert möglich - es ist dann aber kein Leben in unserem Sinne mehr.

Irgendwo früher in diesem Thread wurde bereits einmal über die Anzahl der Galaxien im Universum gesprochen. Derzeit schätzt die Kosmologie diese Zahl auf etwa 100 Milliarden = 100.000.000.000. Schätzen wir vorsichtig, es gibt nur einen einzigen Planeten pro Galaxis, auf dem die gleichen Zufälle wie bei uns abgelaufen sind, dann sind das 100.000.000.000 Planeten mit Leben in unserem Sinne. Bei einer Anzahl von etwa 100 Milliarden Sonnen pro Galaxis macht das ...0,000000001 % der Sonnen im Universum haben Planeten mit Leben in unserem Sinne. Diese Zahl sollte der Zufall zustande bringen.
http://www.br-online.de/wissen-bildung/spacenight/sterngucker/deepsky/galaxien.html

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die so genannte Drake-Gleichung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Drake-Gleichung

(die zum Beispiel Leben, das auf Silizium oder Schwefel basiert, was durchaus möglich ist, nicht berücksichtigt).

Ebenfalls interessant ist in dem Zusammenhang das Fermi-Paradoxon:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fermi-Paradoxon

Grundsätzlich (und meine Meinung) wissen wir noch viel zu wenig über das Universum, um genaues sagen zu können. Ich denke, die Wahrscheinlichkeit, dass es Aliens gibt (in unserem Sinne oder in anderem Sinne) ist hoch. Doch bislang ist alles noch Theorie.

Artok
01.07.2009, 22:08
Die Kosmologie beschäftigt sich eher nicht mit dem Leben. Sie beschäftigt sich mit dem Universum als solchem, seinem Ursprung, seiner Entwicklung und den kleinen und großen Strukturen, Galaxien, Galaxienhaufen, Urknall usw. Das Leben spielt in der Kosmomlogie nur eine untergeordnete und unbedeutende Rolle.

Ob wirklich eine so untergeordnete Rolle? Also ich weiß nicht. Die Kosmologie ist eine Mischung aus Astrophysik und Philosophie. Und die Philosophie beschäftigt sich durchaus auch mit dem Leben bzw dem Menschen. Und das Leben konnte nur Dank des Kosmos überhaupt entstehen. Und nun ist es sozusagen die fortschrittlichste Entwicklung des Universum, das Leben. Lebewesen, die nicht nur nach physischen Gesetzesmäßigkeiten handeln, sondern auch über sich selbst entscheiden können.

HMP
02.07.2009, 04:51
Ob wirklich eine so untergeordnete Rolle? Also ich weiß nicht. Die Kosmologie ist eine Mischung aus Astrophysik und Philosophie. Und die Philosophie beschäftigt sich durchaus auch mit dem Leben bzw dem Menschen. Und das Leben konnte nur Dank des Kosmos überhaupt entstehen. Und nun ist es sozusagen die fortschrittlichste Entwicklung des Universum, das Leben. Lebewesen, die nicht nur nach physischen Gesetzesmäßigkeiten handeln, sondern auch über sich selbst entscheiden können.

Es geht in der Astronomie im Allgemeinen und in der Kosmologie im Besonderen nicht darum, den Sinn des Universums oder die Aufgabe des Menschen darin zu ergründen.
(Quelle: http://lexikon.astronomie.info/kosmos/index.html)

Es gäbe noch etliche andere Quellen dazu. Sicher beschäftigt sich die Kosmologie auch irgendwo mit dem Leben (wann, wie, wo ist es möglich), aber zentrales Thema in der Kosmologie ist das Leben nicht.

Artok
02.07.2009, 14:31
Hm ok, vielleicht hast du da ja Recht (Wenn es schon so viele Quellen gibt)

Doch Fakt bleibt ja, dass das Leben und speziell nochmal der Mensch eigentlich eine hohe Entwicklung im Universum sind (Zumindest scheint es so). Einfach ausgedrückt, Urknall, Universum entstanden, Leben entstanden in einem kleinen winzigen Teil, und so weiter zwirbel zwirbel zwirbel :D

Heryst
04.07.2009, 21:08
@ Lýkospir

Ich möchte noch einmal auf deinen Bezug auf den Denkfehler eingehen, dass die Wissenschaftler konkret nach Planeten suchen, die ähnliche Eigenschaften haben, wie unsere.
Dafür gibt es einen sehr einfachen Grund: Die Erde beherbergt Leben.
Es wäre dementsprechend nur logisch, dass es auf anderen Planten, die in der 'lebensfähigen' Zone um ihren Stern kreisen, sehr wahrscheinlich ist, dass dort auch Leben herrschen könnte.

Deswegen sucht man speziell auch nach Wasser auf dem Mars, dort könnte es vor Millionen von Jahren Seen und Meere gegeben haben, wo sich zumindest Einzeller drin getummelt haben.
Auch Europa, einer der Jupiter-Monde ist ein guter Kanditat in unserem Sonnensystem. Seine Oberfläche ist aus Eis, aber die Risse auf seiner Oberfläche deuten darauf hin, dass dieses Eis mal flüssig war. Unter der Eisschicht könnte noch immer ein Meer sein, worin sich Leben tummeln könnte.
Das Dunkelheit und Kälte kein Problem für hartnäckiges Leben ist, sieht man einen See in der Antarktis.
Der soll, so weit ich weiß seit 300.000 Jahren zugefroren sein. Die Fische da unten schwimmen in Wasser, welches unter 0°C hat, erfrieren aber nicht, weil sie ein biologisches 'Frostschutzmittel' haben.

Mich würde von den Moden des Jupiters auch Io interessieren. Er ist bis heute vulkanisch aktiv und auf der Erde gibt es Bakterien, die fühlen sich nur in Schlammtümpeln wohl, die um die 90°C haben.

Also Fakt ist, dass Leben fast überall entstehen kann. Fakt ist auch, dass es sich seiner Umgebung anpasst. Ansonsten würde es schlichtweg aussterben.
Welche Möglichkeiten im All existieren, durch die sich Leben entwickeln kann, wissen wir Menschen nicht.
Leben kann ein tierähnliches Wesen sein, oder eine schleimige Masse mit den Ausmaßen eines Busses.

Und selbst wenn heute in diesem Moment irgendwo in unserer Galaxie ein Wesen existiert, welches in der Lage ist, ins All zu reisen, würde es wahrscheinlich Millionen von Jahren dauern, wollte es uns besuchen.
Raumkrümung wurde ja schon genannt, welches theoretisch auch schon gut erklärt wird.
Mich würde interessieren, was ihr von meiner persönlichen Theorie haltet :D

Ich hab keine Quellen, also entschuldigt, falls etwas vollkommen falsch ist. Erinnere mich nur so gut daran, da ich es mal gelesen habe.

Neutrinos gehören zu den Elementarteilchen 113 verteilen sich pro 1cm³ und ihnen kann keine Masse zugeordnet werden, ähnlich wie beim Photon, unserem Licht.
So, jetzt ist es aber so, dass diese Neutrinos immer wieder verschwinden, anderswo tauchen plötzlich welche auf.
Was wäre, würden diese Neutrinos in eine Art andere Dimension gezogen? Was wäre, wenn die physikalischen Gesetzmäßigkeiten dort anders wären wie in unserem 'normalen' Raum? Und was wäre, wäre es dort möglich, aus unserer Sicht sehr viel schneller als das Licht voran zu kommen?
Wenn man jetzt ein Raumschiff hätte, welches nah an die Lichtgeschwindigkeit heran kommen würde und dann in diese andere Dimension schlüpft, könnte dieses Schiff viele Male schneller sein, als das Licht und es könnte woanders wieder in den normalen Raum landen, viele Lichtjahre weiter, vielleicht in nur wenigen Minuten.

Watro
04.07.2009, 22:01
Es gibt Millionen von Sonnensytemen... warum sollte nur unseres einen Planeten beherbergen, der leben enthält?

Wasser gibt es woanders und sogar einige kleinstlebewesen sind mit meteoren hierher gekommen... vor vielen Millionen Jahren.

Ich bin überzeugt das es, wenn auch sehr sehr sehr weit weg, leben woanders gibt

Imhotep
07.07.2009, 00:12
Was Leben auch immer ist: auf jeden Fall wird es ein wechseklseitiger Austausch von Materie und Energie sein.

Das führt zwangsläufig zu Einschränkungen, z.B. was Temperaturen betrifft: ist es zu kalt, laufen Reaktionen schlichtweg so langsam ab, dass die Sonne zur Supernova wird, bevor ein Lebewesen dort auch nur einen Schritt tun könnte. Ist es wiederum zu heiß, werden komplexere Verbindungen unmöglich.

Einschränkend ist auch die Bindungsfähigkeit von Elementen: Kohlenstoff ist diesbezüglich unschlagbar.

Weiterhin muss auch die Energie von irgendwoher kommen, um überhaupt Reaktionen in Gang zu setzen- ob das nun Sonnenlicht oder Vulkanschlote sind. Sieht der Planet aus wie der Erdmond, hat Leben keine Chance.

Schließlich können komplexere Informationen nur mehr oder weniger festen Zuständen gespeichtert werden (auch wenn der flüssige Anteil bis zu 99% gehen könnte)- Gaswelten scheiden also auch aus.

Übrigens: es ist nur ein paar Jahrzehnte her, da hat man sich ausgemalt, was für eine Fülle an Leben auf der Venus existieren muss. Als die ersten Sonden dort landeten fanden sie Stürme mit hunderten Stundenkilometern und Schwefelregen, bis sie nach ein paar Minuten den Geist aufgaben,.

Watro
07.07.2009, 08:43
Willst du damit sagen das du es für unmöglich hälst das es irgendwo... unter den Millionen Sonnensytemen, kein einzigen Planeten geben kann der leben enthält? (ausser unserer?)

Ich rede nicht von den ganzen since fiction geschichten. sowas halte ich in der tat für unwarscheinlich.

Aber einige millionen oder milliarden lichtjahre weiter weg, ist die warscheinlichkeit von fremden leben doch sehr groß. (nur für uns unerreichbar... und wir für sie wohl auch)

Bertvogel
07.07.2009, 12:27
@Imhotep

Nach einem Film über Tiefseebewohner muss ich dir vehement widersprechen.
Diese Vielfalt der Erscheinungen dürfte es nach deiner Theorie nicht geben.
Es dürfte sie nicht mal in der Einfalt geben.
Wenn Informationen nur im festen Aggregatzustand speicherbar sind, frage ich dich:
Wie funktioniert dann unser Hirn?

Immer nur von einem funktionierenden Modell auf die Funktionsfähigkeit im Allgemeinen zu schließen, ist ein Trugschluss!

Imhotep
07.07.2009, 20:46
Willst du damit sagen das du es für unmöglich hälst das es irgendwo... unter den Millionen Sonnensytemen, kein einzigen Planeten geben kann der leben enthält? (ausser unserer?)

Ich halte es für möglich, dass wir die einzigen Lebewesen im Universum sind.

Es gibt unzählige Sonnensysteme (unsere Galaxis hat über 2 Bio. Sonnenmassen); aber kein Sonnensystem sieht aus wie das andere (und keine Galaxie wie die andere)- vielleicht treffen alle notwendigen Voraussetzungen wirklich nur hier zu.

Wenn es aber irgendwo sonst Leben gibt, wir aber keine Chance haben, damit in Kontakt zu kommen, ist mir das herzlich egal.

Nach einem Film über Tiefseebewohner muss ich dir vehement widersprechen.
Diese Vielfalt der Erscheinungen dürfte es nach deiner Theorie nicht geben.
Es dürfte sie nicht mal in der Einfalt geben.

Warum? Die Lebewesen der Tiefsee sind Materie-Energie-Wechselsysteme; Grundbaustein ist auch dort Kohlenstoff; die Temperaturen sind konstant; sie gestatten chemische Reaktionen in ausreichender Geschwindigkeit.
(Was die Umgebung die Tiefseeschloten allerdings beweist; Leben braucht kein Sonnenlicht. Aber halt eine Energiezufuhr.)

edit: Grundbaustein unseres Gehirns ist ebenfalls Kohlenstoff.

Immer nur von einem funktionierenden Modell auf die Funktionsfähigkeit im Allgemeinen zu schließen, ist ein Trugschluss!

Im Gegenteil. Nur wenn ich von dem ausgehe, was ich weiß, kann ich überprüfen, ob meine Schlüsse nicht nur logisch, sondern auch empirisch richtig sind.

Ansonsten ist das reine Glaubensfrage. Da treten dann Aliens nur an die Stelle Gottes (gibt sogar eine Sekte, da darauf aufbaut: die Raelianer).

Watro
13.07.2009, 08:57
Ich würde jetzt aber Aliens nicht mit Gott vergleichen... wer Aliens anbetet der... naja... :D

Denn im grunde wären uns diese Wesen vll evolutionsmäßig vorraus, aber sie wären nicht wirklich uns höher gestellt. (Seelisch gesehen zumindest) und im grunde bezieht sich, zumindest für mich, der glaube an Gott auf ein höheres Geistiges Wesen (aber das gehört auch woanders hin)


Und was das leben außerhalb angeht: Ich halte es für sehr unwarscheinlich das wir die einzigen sind... die chancen sind einfach sehr hoch bei der menge von Planeten.

Ob das allerdings wichtig ist... nunja... erstmal nicht... bis zu dem zeitpunkt wo wir diese treffen sollten... und ob das passiert... wage ich in der tat zu bezweifeln... zumindest werden wir alle dies wohl nicht mehr erleben^^

Yussuf der Esel
13.07.2009, 18:21
Wenn wir davon ausgehen, dass das Universum unendlich ist, dann gibt es auch Aliens. Dann gibt es auch eine Welt, die genauso ist wie unsere nur ein winziges bisschen anders. Will sagen: Es gibt alles, was möglich ist.
Dass wir auf so Aliens stoßen ist aber unwahrscheinlich. Höchstens auf Einzeller oder so nen Bio-Kram. ;)
Aber man weiß ja nie. :p



--- * 200 Jahre später* ---

--- LOGBUCH ---

...

12.Juni, Sonntag: Und wieder wurden wir von den Riesenameisen überfallen. Der Schaden beläuft sich zwar nur auf zwölf Kisten Batterien, aber bis die Raumfähre mit Nachschub kommen, werden wir wohl im Jenseits sitzen und den Engelchen beim Singen zuhören.

13.Juni, Montag: Heute stürmten hunderte Ameisen unser Lager. Hätten wir doch nur nie nach Außerirdischen gesucht. Das haben wir davon. Die Welt ist nun jeglicher Gefahr bewusst. Wir werden es nicht überleben.

... ?



:rolleyes::p;)

Watro
13.07.2009, 18:25
Naja...^^

Man muss ja nicht mit dem schlimmsten rechnen gell?^^

Kannja auch sein das wir uns dan mit diesen Aliens gut verstehen^^

Dean
13.07.2009, 22:00
So...nun will ich auch meine Meinung kunttun *Finger knack*

Zur Frage ,,Gibt es aliens´´. Dort kann man mit 1000% sagen ,,Es wird sicher irgendwo Leben geben, wenn auch nur auf dem Stand von Mikroben´´.

Doch was wir eben aus dem begriff aliens machen. Ich meine seht euch mal um.
Area 51, Roswell, Diese ganzen Majatheorien, das die Kristallschädel von aliens sind und die Aliens 2012 zurückkehren am Ende des Majakalenders. Ganz Recht: Wir interpretieren immer anders.
Stellt euch mal die Frage: Was würde passieren wenn Aliens 2012 kommen sollten? Ganz recht, die Menschen gerieten in Panik. Die Aliens wollen Frieden, geben uns vielleicht sogar die Technik wie sie herkamen. Doch die Menschen rasten aus und vielleicht fangen sogar einige Länder mit der Mobilmachung an... fragt euch mal an der Stelle von Aliens? Würdet ihr Frieden mit so einem Volk wollen? Ihr sagtet nichtmal einen Ton und sie machen Mobil? Soviel dazu wenn Aliens ankommen.

Doch wie oben gesagt, ist die Chance das 2012 oder in geraumer Zeit Aliens hier kommen Sehr Sehr Sehr Sehr Sehr Sehr Sehr Sehr Sehr Sehr Sehr gering.
Aber ich finde ein Zitat aus der Britishen Serie Doctor who sehr passend, es bezieht sich nicht auf Aliens sondern auf was anderes:
,,Können sie sich das vrostellen: Kein Oben, kein Unten, kein Licht, kein Dunkel, keine Zeit, keine Materie?´´. Die Antwort: Nein...wir Menschen können uns solche Sachen nicht vorstellen. So auch nicht was wir Menschen aus Aliens machen sollen.

Ich meine: Wieviele Theorien zu Aliensichtungen gibt es? Wieviele Leute sagen, sie seien Entführt?. Wieviele Menschen glauben das Maja Kontakt mit Aliens hatten und diese als ,;Götter´´ angesehen haben. Und sie sagen 2012 kehren ihre Götter am Ende einer Kalenderischen periode zurück, um die Welt neu zu formen. Wir Menschen wären nach ihrem glauben schon 4 mal eine Hochzivilisation gewesen, mussten aber neu Anfangen, weil Aliens es so wollten.
Die Menschen haben nichtmal Beweise, und verhunzen den Glauben an Aliens damit.

Also Meine Meinung: Es gibt sicher irgendwo Aliens, doch ob sie uns beobachten oder in Nächster Zeit wie 2012 besuchen kommen, halte ich zwar nicht für soganz unmöglich. Aber halt doch für recht zu Wage hergeholt.


PS: Wer neugierig geworden ist einfach googlen auf 21.12.2012:D

SemSimkin
14.07.2009, 00:01
Hmm. Eine tolle Parabel auf die Alien "Religion" ist der Film Contact aus den 90ern ...

Gerade weil es dort nie WIRKLICH um Aliens geht !

Und zu dem echten Kontakt-hin-Kontakt-her Problem: Wer sagt denn, dass die Aliens nicht auch so gerne und oft "ausrasten" und mobilmachen wie wir ? Natürlich ist es seit Jahrzehnten verpönt, einfache Aggressor Szenarien zu entwerfen ... dank Roddenberry diesem Gutmenschen :rolleyes: . Aber man muss sich mal anschauen was passiert ist, wenn Europäer auf unterentwickelte Menschen gestoßen sind: Sie haben Sie umgebracht, ihr Land genommen und sie vielleicht noch versklavt wenn sie nützlich waren. Und das war DIESSELBE Spezies ...

Zum Beispiel ist Krieg der Welten von Wells eine 1:1 versteckte Kritik an dem Plan der Europäer im 19. Jhdt. Schwarz-Afrika mit Vize-Staaten wie Südamerika zu überziehen. Also nicht nur diese relativ lose Kolonisierung.
Von Süden gings los. Bis Südafrika hats noch gereicht, dann war der Breitengrad zu ungünstig für europäische Landwirtschaft und Nutztiere. Ferner starben die Siedler reihenweise an Malaria (und nicht umgekehrt die Eingeborenen an Pocken wie in Südamerika). Exakt das passiert auch im Krieg der Welten ...

Watro
14.07.2009, 00:47
Das es Aliens gibt, wie wir sie uns vorstellen hab ich ja auch nicht gesagt.. ich sagte nur das ich sicher bin das es woanders leben gibt... wie auch immer es ausehen mag... ich hab keine ahnung...

Aber das es Aliens gibt wie wir sie uns vorstellen... das halte ich sogar für sehr sehr unwarscheinlich.

Imhotep
14.07.2009, 15:53
Ich würde jetzt aber Aliens nicht mit Gott vergleichen... wer Aliens anbetet der... naja... :D

Was ich damit meinte: in beiden Fällen nicht den Hauch eines Beweises. In beiden Fällen wollen Menschen glauben, dass da etwas existiert. In beiden Fällen ist den Gläubigen auch egal, ob es tatsächlich nachweisbaren Kontakt gibt. So gesehen ist der Glaube an Aliens eine Art "säkularisierter Religion".

Wenn wir davon ausgehen, dass das Universum unendlich ist ...

Kann nicht sein- sonst wäre der Nachthimmel taghell erleuchtet durch das Licht unendlich vieler Sterne. Da die Sterne nur Lichtpunkte vor schwarzem Hintergrund sind, ist ihre Anzahl endlich. Da sie endlich ist, muss auch unser Universum endlich sein. (Selbst wenn es nur in 1% des Universums Sterne gäbe- "unendlich" geteilt durch 100 wäre immer noch unendlich).

Watro
14.07.2009, 16:17
Soweit ich weiß ist nach der Urknalltheorie es so, das unser Universum sich noch ausbreitet... also immer größer wird... ob das jetzt stimmt... ka...

Bertvogel
14.07.2009, 16:31
Kann nicht sein- sonst wäre der Nachthimmel taghell erleuchtet durch das Licht unendlich vieler Sterne. Da die Sterne nur Lichtpunkte vor schwarzem Hintergrund sind, ist ihre Anzahl endlich. Da sie endlich ist, muss auch unser Universum endlich sein. (Selbst wenn es nur in 1% des Universums Sterne gäbe- "unendlich" geteilt durch 100 wäre immer noch unendlich).

Ist das sicher? Wenn schon 100 Mia x 100 Mia Sterne nicht ausreichen, reichen dann unendlich viele Sterne zur Erhellung des Nachthimmels? Vor allem, wenn deren Licht hierhin noch unterwegs ist?

HMP
14.07.2009, 17:21
Ist das sicher? Wenn schon 100 Mia x 100 Mia Sterne nicht ausreichen, reichen dann unendlich viele Sterne zur Erhellung des Nachthimmels? Vor allem, wenn deren Licht hierhin noch unterwegs ist?

Das ist das Olbers-Paradoxon:

http://de.wikipedia.org/wiki/Olbers-Paradoxon

Bertvogel
14.07.2009, 18:54
Das weiß ich schon. Ein heller Sternenhimmel soll nur gegeben sein, wenn das Universum unendlich groß und unendlich alt ist.
Was, wenn das Universum zwar unendlich groß, aber nicht älter als die angenommenen schlappen 13,7 Mia Jahre seit dem Urknall ist?
Dann sind einige Strahlen hoffentlich gut zu Fuß!

HMP
14.07.2009, 19:09
Was, wenn das Universum zwar unendlich groß, aber nicht älter als die angenommenen schlappen 13,7 Mia Jahre seit dem Urknall ist?

Gegenfrage: Kann etwas begrenzt Altes unbegrenzt groß sein? Wann, zu welchem Zeitpunkt, hätte es sich in die Unendlichkeit ausgedehnt? Wann hatte es die Zeit dazu?

Gäbe es unendlich viele Sterne, dann wären sie an unendlich vielen Punkten im Universum... kurz gesagt: sie wären überall! Würde man nur auf ein paar Sterne verzichten - sagen wir, damit unser Sonnensytem existieren kann - wäre die Anzahl der Sterne Unendlich minus X ... und damit nicht mehr Unendlich.

Wäre das Universum unendlich und wäre es mit einer unendlich vielen Sternen gefüllt, dann wäre unser Universum ein einziger Stern.

Ist es aber offensichtlich nicht. Also gibt es eine begrenzte Anzahl von Sternen, also ist unser Universum begrenzt groß.

Ich hoffe, ich konnte es anschaulich verdeutlichen, was ich meine.

Etwas, was nur eine begrenzte Zeit hatte, sich auszudehnen, kann in dieser Zeit nur eine begrenzte Größe erreichen. Ich denke nicht, dass unser Universum wie wir es kennen, den Sprung von Größe X auf Unendlich unbeschadet überstanden hätte.

Imhotep
14.07.2009, 19:12
Was, wenn das Universum zwar unendlich groß, aber nicht älter als die angenommenen schlappen 13,7 Mia Jahre seit dem Urknall ist?

Wie soll aus einem (zeitlich) endlichen Universum folgern, dass es (räumlich) unendlich ist? Da müsste es doch mit "wahnsinniger Geschwindigkeit" expandiert haben. Das beißt sich doch irgendwie ...

edit: wer zu spät kommt ...

Heryst
14.07.2009, 19:32
Ähm, was ist das denn jetzt hier?
Zum Licht der Sterne: Selbst wenn es unendliche viele Sterne gäbe, könnten wir nicht alle sehen von der Erde aus.
Ich meine gehört zu haben, es würde in der Nacht taghell sein, weil wir ins Zentrum unserer Galaxie blicken können. Es ist aber nicht taghell, weil es auch noch Dunkelnebel gibt und anderer Kram, der uns schlicht die Sicht versperrt, ist wie Nebel.
Aber auch dann, so glaube ich, dass hier ein Gedankenfehler gemacht wird: Es kann unendlich Raum geben, mMn, aber die Materie, dass scheint bewiesen ist begrenzt und schließlich muss ja auch eine bestimmte Masse erreicht sein, dass ein Stern 'zündet'
Von daher kann es nicht unendlich viele Sterne geben.
Aber ich glaube, so langsam kommen wir vom eigentlichen Thema ab.

HMP
14.07.2009, 20:00
Zum Licht der Sterne: Selbst wenn es unendliche viele Sterne gäbe, könnten wir nicht alle sehen von der Erde aus. Kosmologisch gesehen sehen wir überhaupt keinen Stern, sondern nur das Licht, das sie ausstrahlen. Selbst unsere Sonne ist schon schon 8 Minuten älter, wenn wir ihr Licht sehen. Gäbe es unendlich viel Sterne ... gäbe es unendlich viel Licht.

Ich meine gehört zu haben, es würde in der Nacht taghell sein, weil wir ins Zentrum unserer Galaxie blicken können. Es ist aber nicht taghell, weil es auch noch Dunkelnebel gibt und anderer Kram, der uns schlicht die Sicht versperrt, ist wie Nebel. Stimmt.

Aber auch dann, so glaube ich, dass hier ein Gedankenfehler gemacht wird: Es kann unendlich Raum geben, mMn, aber die Materie, dass scheint bewiesen ist begrenzt und schließlich muss ja auch eine bestimmte Masse erreicht sein, dass ein Stern 'zündet'


Der Raum - so wie wir ihn kennen - definiert sich über Materie: die Anzahl der Atome im Universum usw.

OK, mit Aliens hat das nur bedingt etwas zu tun. Aber auch Aliens leben höchstwahrscheinlich in diesem unserem Universum - dem einzigen, das wir kennen ;) ...

Bertvogel
15.07.2009, 08:27
Gegenfrage: Kann etwas begrenzt Altes unbegrenzt groß sein? Wann, zu welchem Zeitpunkt, hätte es sich in die Unendlichkeit ausgedehnt? Wann hatte es die Zeit dazu?

Schöne Gedankengänge. Ich habe dazu einen eigenen Thread eröffnet.

Gruß Bertvogel

Kaiser Heinrich
29.07.2009, 20:00
Ich sag dazu, dass ich an Aliens glaube und hoffe, es gibt sie

biene-3126
30.07.2009, 22:36
OK, mit Aliens hat das nur bedingt etwas zu tun. Aber auch Aliens leben höchstwahrscheinlich in diesem unserem Universum - dem einzigen, das wir kennen ;) ...

Also:

1. ich glaube an auserirdische egal welcher form, farbe oder größe

2.glaube ich nicht dass sie in unserer Galaxis anzutreffen sind sondern in irgend einer anderen

3.das wars von mit

mfg biene-3126:D

Sven
14.09.2009, 21:52
in mexiko fandet man ein ailien doch ein mensch dachte es wäre eine ratte und ertrinkte sie und später verbrannte der mensch im auto

Magitorius
15.09.2009, 09:05
Ich denke auch, es ist vermessen zu glauben, wir wären die einzigen Lebewesen im unendlichen Universum.
Trotzdem müssen andere Lebensformen ja nicht so ausschauen wie wir. Vielleicht sind es nur Licht- oder Energie"körper" oder sowas wie Bakterien, etc.

Mit dem Besuchen bin ich allerdings eher skeptisch. Wieso sollte uns jemand besuchen? Oder vielleicht sind sie ja schon da, und wir können sie nur nicht wahrnehmen. Wer weiß ...

Spooky
*hide*

Also ich denke auch, dass es irgentwo im Universum noch andere Planeten mit Leben gibt. Allerdings denke ich nicht, dass Außerirdische zu Besuch kommen werden.
Ein bisschen Wissenschaftlich muss man ja auch denken:

1. Die Lebewesen müssen nicht immer höher entwickelt sein. Wie schon gesagt, Bakterien oder Ähnliches können wohl kein Raumschiff bauen.


2. Wenn wir mal davon ausgehen, dass Einstein vielleicht doch recht hatte, und man sich nicht schneller als das Licht bewegen kann, würden die uns nie erreichen. (Es sei denn sie leben 500 000 000 Jahre) ;)


Man kann sich natürlich irgentwelche Wurmlöcher oder so was vorstellen, durch die sie fliegen können. Aber ich denke das ist Star Trek, ob das wirklich so einfach klappt, bezweifliche ich. So lange wir noch in diesem Universum sind, wir für die Außerirgischen mit Sicherheit die gleiche Physik gelten, wie für uns auch.

Naja wenn ich schon eine Ing.-Wissenschaft studiere, muss ich mich doch an die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse halten. Es ist natürlich möglich, dass wir in ein paar Jahren was ganz neues Entdecken. Dann ändere ich den Beitrag auch sehr gerne. :)

Aber das alles darf einen natürlich nicht davon abhalten, sich weiterhin Gedanken zu diesem Thema zu machen. Man darf seiner Fantasy freien Lauf lassen. Tu ich ja auch regelässig. :o

Gruß
Magitorius

Bertvogel
15.09.2009, 09:43
Zumindest Lem äußerte mal den Gedanken, dass Intelligenzen insektoid organisiert sein könnten. Er verwies dabei auf die Effizienz von Ameisen und Bienen, soweit ich mich noch dunkel daran erinnere.
Wenn aber Insekten sich soweit organisieren können, erhebt sich die Frage, wo die Untergrenze für organisiertes Arbeiten für die Komplexität von Lebewesen liegt.
Den "heutigen Stand der Wissenschaft" als Grenze für die Fähigkeit der Bildung von Intelligenz heranzuziehen, halte ich für unsinnig, da dieser Stand morgen schon der Stand von gestern ist. D.h. das Einzige, was wir fast als gesichert annehmen können, ist, dass das heutig Gültige morgen ungültig ist.
Für einen Science-fiction Autor sollte der Stand von heute sowieso keine Fessel sein.

Magitorius
15.09.2009, 12:16
Ich bezweife ja gar nicht, dass die Lebewesen intelligent seien können.
(man sollte einen Beitrag immer komplett lesen) Aber dass sie schneller als das Licht reisen können, um uns überhaupt zu erreichen, das bezweifel ich schon. Gewisse gesetzmäßigkeiten gelten, auch wenn man neue Technologie erfindet.

Naja und SF-Autoren schreiben Geschichten. Nicht alle diese Sachen, sind unbedingt auch machbar.

Obwohl wenn ich so drüber nachdenke wären einige SF-Geschichten doch toll in der Wirklichkeit. So unsterblich zu sein, würde mich auch sehr gut gefallen. ;)

Gruß
Magitorius

Bertvogel
15.09.2009, 13:15
Du hast behauptet, dass nur höhere Entwicklungsformen Raumschiffe bauen können, (immer die Beiträge genau lesen, vor allem die eigenen :D), und Lem stellt zunächst mal die Insekten - und schließt einfache Lebensformen nicht aus - dieser Behauptung entgegen.

Pantalaimon
15.09.2009, 13:21
Darf ich an dieser Stelle nochmal auf den "Zitier-Button" hinweisen?
Gerade, wenn sich die Antwort auf einen Kommentar auf die nächste Seite schiebt, wäre ein kurzes Zitat nicht schlecht.

Masterboy
15.09.2009, 22:08
Ich denke das es Auserirdische gibt, nicht ganz in der Hollywood Form der 60 iger, sondern irgendwie Auserirdisch :D

Gut gesehen habe ich noch keinen oder hat sich mir noch nicht zuerkennen gegeben. Was ja nicht heissen soll das es keine gibt. Wir sind alleine im Universum ist ein Egoistischen und veraltetes Gedankengut. "Die Erde ist ne Scheibe" und "Sie hat Rote Haare, sie hat den Teufel in sich. Verbrennt die Hexe" gehören der Vergangenheit an. Die Mensch glauben an alles was man ihnen weis macht.

Wie sich die Menschheit verhält wenn wirklich ein Raumschiff landet, mag keiner zu wissen. Ich hoffe nicht so wie in Amerikanischer Manier.

gruss Masterboy

Alcarinque
16.09.2009, 10:09
Da ich da gerade drüber gestolpert bin:Was mich immer sehr gestört hat war, dass Wissenschaftler außerirdisches Leben nach irdischen Maßstäben suchen. Also suchen sie nach Wasser und Luftatmosphäre in der Annahme, nur auf solchen Welten könne sich Leben entwickeln.

Ich persönlich halte diese Forscher für fantasielose Idioten. Kann sich keiner von denen Vorstellen, dass sich die Lebensbedingungen außerhalb unseres Planeten in eine völlig andere Richtung entwickeln könnten? X.X Nun, die Erde ist im Moment der einzige Planet auf dem nachweislich Leben entstanden ist. Da liegt es nahe nach ähnlichen Planeten zu suchen.
Wir haben im Moment keine Anhaltspunkte (oder Ideen) wie Leben sonst aussehen könnte (mit Ausnahme von silizumbasiertem Leben), nach was sollte man also sonst suchen? Nach grünen Gasriesen mit rosa Punkten?

Das es Leben da draußen gibt halte ich für ziemlich wahrscheinlich, wie es aussieht kann ich mir allerdings nicht vorstellen, wir sind mit unseren Erfahrungen auf unseren Planeten beschränkt. Kein Wunder das alle von uns erfundenen Aliens irgendwie wie modifizierte Menschen oder Tiere ausschauen.

Alle unsere Kategorien von wegen weiter entwickelt, intelligenter etc. basieren auf unserer Kultur unseren Werten und Vorstellungen.
Wir tun uns schon schwer die Kultur der Inka, Aborigines, Japaner ja sogar unserer Vorfahren in der Antike oder im Mittelaltert wirklich zu verstehen, dabei sind sie von der selben Gattung, wie können wir uns auch nur ansatzweise vorstellen ein Wesen zu verstehen das einer komplett fremden Evolution entstammt?

Es besteht als tatsächlich eine, wenn auch geringe Möglichkeit, das sie tatsächlich nur hierhergekommen sind um Amerikanern Sonden in den Arsch zu schieben. :p

Bertvogel
16.09.2009, 10:35
Moment.
Grey spricht von der Unfähig- oder Unwilligkeit, sich erdunähnliches Leben vorzustellen bzw. sogar dem Abstreiten der Möglichkeit, dass es erdunähnliches Leben gibt.
Du sprichst von Suchparametern, die du (bzw. die Wissenschaftler) für die Suche nach Leben verwendest, weil du den Suchparameter "erdähnlich" für chancenreicher hälst. Das sind zwei ganz unterschiedliche Sachen.

Welche Suchparameter du wählst, und wo außerirdische Intelligenz wahrscheinlicher ist, ist nicht Gegenstand der Debatte.

Alcarinque
16.09.2009, 10:58
Sorry, ich habe nicht vollständig Zitiert, habe das nun korrigiert, er spricht sehr wohl von der Suche.


Bei den theoretischen Möglichkeiten gibt es einige sehr interessante Ideen und Forschungen, spontan weiß ich allerdings keinen Link. Allerdings ist man da im Moment wohl primär auf Kohlenstoff- bzw Silikonverbindungen fixiert, weil das die bisher einzigen bekannten (bzw vorstellbaren) Möglichkeit für Leben sind.

Ein "ich könnte mir vorstellen das es Leben in der Korona der Sonne gibt" ist zwar ganz nett für einen SciFi Roman, aber solange man nicht wenn auch nur ansatzweise beschreiben wie das funktionieren könnte, ist es eben SciFi und keine Wissenschaft.

Bertvogel
16.09.2009, 13:14
Es gab vor kurzem eine Sendung auf Phönix, die Leben ohne Sauerstoff, ohne Wasserstoff und ohne Sonne untersucht hat. Sie geht sogar davon aus, dass Leben eben unter diesen Bedingungen erst entstanden ist. Eine Sonde soll nach ich glaube dem Mond Europa geschickt werden. Dort wird Leben erwartet - allerdings nicht intelligentes-, Zig Kilometer unter dem Meeresspiegel kocht dort eine organische Suppe.
Leben wurde auf der Erde z.B. in Steinen gefunden, wo man es für unmöglich gehalten hat, Pilze, Moose, Flechten, ohne Wasserbedarf.
In einer atomaren Wiederaufbereitungsstätte irgendwo in Schweden, wurden Bakterien in Tiefen von mehreren Kilometern gefunden, wo man es nie für möglich gehalten hat. Nun muss untersucht werden, ob die Bakterien die Fässer mit dem Atommüll angreifen können.

Die Beweise für Leben unter extrem unwirtlichen Bedingungen sind erbracht.
Ob gar intelligentes Leben möglich ist, steht in wahrstem Sinn des Wortes in den Sternen.

Conan
16.09.2009, 20:55
Die Beweise für Leben unter extrem unwirtlichen Bedingungen sind erbracht.
Mh... Das ist doch aber eigl. nichts Neues, oder?*wunder*

Jedoch, muss man sich schon fragen, warum das Leben auf der Erde ausgerechnet auf Nukleinsäuren (RNA / DNA) basiert - und nicht auf anderen Möglichkeiten, sofern es denn überhaupt welche gab?
Und was sind denn eigl. "unwirtliche Bedingungen" für die Bausteine des Lebens?

Also zuerst würd´ ich sagen: Keine allzu hohe kosmische Strahlung bzw. Radioaktivität, keine zu hohen oder zu niedrigen Temperaturen und das nicht allzu häufige Vorkommen von Stoffen, die aggressiv mit anderen Elementen reagieren. Wenn diese (und noch einige andere) Dinge halbwegs passen, dann steht der Entwicklung von Leben ja eigl. nichts mehr im Weg.*ja*
Aber desto "extremer" die Umgebung, desto schlechter können m.M.n. höher entwickelte Organismen entstehen.

Beispiel: Die ersten Menschen gab´ es viell schon vor einigen Jahrmillionen, aber die entstanden ja auch nicht gleich aus dem "Nichts". Und die "Vorläufer" des Menschen stammen ja wiederum von anderen Arten ab.
Die evolutionäre Entwicklung hin zu uns nahm also insgesamt mehrere dutzend viell. sogar mehrere hunderte Millionen Jahre in Anspruch.

Auf der Erde gab es in der Zeit viele grundlegende Veränderungen, die auch einige Massensterben auslösten. Jedoch waren die Bedingungen (als Ganzes) immer stabil genug, so das sich immer komplexere Lebewesen entwickeln konnten und die Evolution kam nur selten zum Erliegen.
Manche Orte auf dem Leben vorkommt mögen viell. extrem erscheinen - doch wenn die Rahmenbedingungen stimmen und wichtig(!) sie auch über lange Zeit hinweg konstant bleiben, dann sind sie am Ende doch gar nicht mehr so extrem.;)
In geschmolzenem Gestein (Lava) oder z.B. in einer reinen Wasserstoffatmosphäre oder auf Planeten, auf dem nur wenige Elemente vorkommen, wird man aber m.E. wohl vergeblich nach (intelligentem) Leben suchen.:D

Es gab vor kurzem eine Sendung auf Phönix, die Leben ohne Sauerstoff, ohne Wasserstoff und ohne Sonne untersucht hat.
Wobei es für viele Arten doch nun wirklich keine Herrausforderung darstellt, wenn Sauerstoff fehlt. Sauerstoff ist doch schon eher ein" Abfallprodukt" vieler Lebewesen. Die Atmosphäre der Erde war ja zu Beginn der Evolution vermutlich (jedenfalls für unsere Verhältnisse) auch nicht gerade "angenehm" und das nicht nur in Bezug auf Sauerstoff.
Und du meintest wohl auch Wasser, oder? Denn Wasserstoff kommt auf der Erde in reiner Form eh nicht vor - oder zumindest nur sehr sehr kurz.
Wobei, es stimmt schon, wenn kein Wasser vorhanden ist, dann fehlt natürlich schon eine sehr wichtige Grundlage.

Dumdidu
16.09.2009, 21:22
Also ich glaube an Aliens.

Warum?

Mhh, bin nicht so voreingenommen, dass ich glaube, das wir die Einzigen sind, die hier im Universum herum wuseln.

Mein Physikprof hat einmal gemeint, dass es zu einem gewissen Prozentsatz wahrscheinlich ist, dass es Planeten gibt, die bzgl. Lage und Bedingungen unserer Erde sehr ähnlich sind. Gerade da ist es dann auch möglich, dass Leben entsteht.

Bin mal gespannt, wenn es zu einem Angriff kommt, ob dann die Weltbevölkerung immer sich noch gegenseitig die Köpfe einrennt oder ob es dann heißt: Alle gegen einen. :)

Im Radio habe ich letztens gehört, dass wir eigentlich froh sein sollen, das sich noch kein Alien mehr uns gemeldet hat, denn wenn so etwas passiert, können wir eh davon ausgehen, dass diese was von uns wollen und dies muss nicht heißen, das sie uns freundlich gesinnt sind. ^^
Ihr Entwicklungstand muss auch dementsprechend hoch sein und das wäre dann für uns wiederum nicht so gut :)

sueño
16.09.2009, 23:10
Im Radio habe ich letztens gehört, dass wir eigentlich froh sein sollen, das sich noch kein Alien mehr uns gemeldet hat, denn wenn so etwas passiert, können wir eh davon ausgehen, dass diese was von uns wollen und dies muss nicht heißen, das sie uns freundlich gesinnt sind. ^^
Ihr Entwicklungstand muss auch dementsprechend hoch sein und das wäre dann für uns wiederum nicht so gut :)

Eine andere Ansicht lautet: "Der Beweis, dass es intelligentes Leben im All gibt, ist die Tatsache, dass sie keinen Kontakt mit uns aufnehmen".

Bertvogel
17.09.2009, 06:48
Mh... Das ist doch aber eigl. nichts Neues, oder?*wunder*

Natürlich nicht. Wenn aber stets für die Annahme von Leben auf anderen Planeten ideale Bedingungen verlangt werden, dann muss eben auf diesen dem widersprechenden Allgemeinplatz verwiesen werden. *ja*
Leben ist eben unter Bedingungen ohne Wasser, Sauerstoff, oder gemäßigte Temperaturen möglich.
Und intelligentes Leben?
Voraussetzung für intelligentes Leben ist u.a. dort, wo reicher geistiger und sonstiger Austausch herrscht. Unwirtliche Bedingungen stehen dem nicht entgegen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist Nahrung bzw. Nahrungs- und Kräfteüberschuss, der irgendwo "verbraten" werden musste. Die Überlegenheit des Cro-Magnon Menschen gegenüber dem Neandertaler beruhte m.E.n. darauf.
Wobei es für viele Arten doch nun wirklich keine Herrausforderung darstellt, wenn Sauerstoff fehlt. Sauerstoff ist doch schon eher ein" Abfallprodukt" vieler Lebewesen.
Und du meintest wohl auch Wasser, oder?
Sauerstoff wurde in dem Fernsehbeitrag als lebensbegünstigendes Element genannt, wenn andere Voraussetzungen schlecht sind. Das Beispiel dazu weiß ich leider nicht mehr. Schade, dass ich den Film nicht aufgenommen habe.
Klar, ich meinte Wasser.

Imhotep
17.09.2009, 20:23
Sicher, Leben ist anpassungsfähig. Aber auch nicht unbegrenzt. Letztlich geht es um Übermittlung von Informationen und um Materie-Energie-Wechselwirkungen. Ist es zu heiß, sind komplexere Verbindungen und Reaktionsketten unmöglich. Ist es zu kalt, kommen chemische Reaktionen zum Erliegen bzw. verlangsamen sich immer mehr. Extrem sind Temperaturen von ein paar hundert Grad nur insofern, als sie am unteren Ende der Skala liegen (kälter als -271 Grad wirds nicht), verglichen mit den Temperaturen einer Sonne sind das nur unbedeutende Varationen.

Setzt man voraus, dass im ganzen Universum dieselben Naturgesetze gelten und dieselben Elemente existieren, ist auch hier die Auswahl nicht unbegrenzt. An Stabilität und Flexibilität kann mit Kohlenstoff eigentlich nichts konkurrieren (auch nicht Silizium, weil damit die Reaktionen zu langsam ablaufen).

Conan
17.09.2009, 20:49
Sicher, Leben ist anpassungsfähig. Aber auch nicht unbegrenzt. Letztlich geht es um Übermittlung von Informationen und um Materie-Energie-Wechselwirkungen.
Sehe ich auch so, denn wenn diese "Informationen" schon in ihrer Anfangsphase (dauernd) durch zu krasse Bedingungen zerstört werden, dann ist wohl keinerlei biologische Entwicklung möglich.
Wenn aber stets für die Annahme von Leben auf anderen Planeten ideale Bedingungen verlangt werden, dann muss eben auf diesen dem widersprechenden Allgemeinplatz verwiesen werden.
Leben ist eben unter Bedingungen ohne Wasser, Sauerstoff, oder gemäßigte Temperaturen möglich.
Dem würd´ ich dir nicht widersprechen - jedenfalls was das irdische Leben betrifft.;)

Nur... Leben kommt aber (nach bisherigem) Kenntnisstand in unserem Sonnensystem nur auf der Erde vor und nicht auf den vielen anderen Planeten und zahlreichen Monden, die ja eine Fülle von unterschiedlichen (und nicht gerade sonderlich extremen) Bedingungen zu bieten haben.

Wenn Leben also auch ganz ohne Wasser, Sauerstoff oder gemäßigten Temperaturen einfach so entstehen kann, dann müsste es ja in unserer Umgebung geradezu von Leben wimmeln!?
Bisher hat man aber jedenfalls nicht mal eine einzige Mikrobe entdeckt. Wobei eigl. schon allein durch die Stoffwechselprodukte von Organismen an der Atmosphäre zu erkennen wäre, ob dort Leben existiert.
Außerdem hat man schon seit Jahrzehnten Millionen von (Radio)Frequenzen abgesucht und es wurde nicht mal ein einziger Hinweis gefunden, die von intelligentem Leben stammen könnten - absolut gar nichts.

Wenn z.B. auf dem Mars jemals Leben existiert hat - von dem man ja annimmt, dass er mal zumindest für einige Zeit "erdähnliche Bedingungen" gehabt hat - dann müssten sich doch dort leicht Spuren von Leben finden lassen. Aber so wie es (im Moment) aussieht, war und ist er zu jeder Zeit "klinisch Tod"... Sprich: absolut "Keimfrei".

Gut, nun kann man sagen, dass wir einfach noch nicht (gründlich) genug gesucht haben und die Erforschung des Weltraumes noch in den Kinderschuhen steckt.

Aber ich denke, dass für die Entstehung von Leben noch ein anderer sehr wichtiger Faktor entscheidend ist, der viell. bisher einfach nur übersehen wurde... Und dieser "Faktor" kommt m.M.n. nur sehr sehr selten vor.*ja*

Gwyneth
17.09.2009, 23:40
Ich finde das Thema interessant, aber leider kommt man nie auf einen grünen Zweig und ich glaube ich werde die Zeit auch nicht mehr erleben, wenn einige wichtige Dinger noch klarer werden.
Wenn man bedenkt das man nicht einmal sicher ist, wie groß das Universum ist, bin ich mir eigentlich sehr sicher, dass es iiiirgendwo da drausen Leben gibt.

Es ist aber auch ein komisches Gefühl zu denken, wir seien ganz allein. So viele Planeten und nur hier ists passiert?
Da muss im Plan des Universums ja einiges schiefgegangen sein im Plan.
Irgendwie kann ich mir das so nicht vorstellen.

Aber eben glauben, nich wissen.

Eine andere Ansicht lautet: "Der Beweis, dass es intelligentes Leben im All gibt, ist die Tatsache, dass sie keinen Kontakt mit uns aufnehmen".

Das gefällt mir sehr, sehr gut. :D

Bertvogel
18.09.2009, 08:38
Das ist ja das Schöne. Wir müssen auf keinen grünen Zweig kommen, sondern bewegen uns im Bereich spekulativer Prognostik, wie sie vager kaum noch geht. :). Was macht mehr Spaß? *rofl*
Die neuen Teleskope, die sich steigernde Fähigkeit, erdähnliche Planeten zu finden, und die Marsmission 2018 wird uns in naher Zukunft weitere Erkenntnisse bringen.

Heryst
18.09.2009, 13:26
Nein, auf einem grünen Zweig kommen wir hier mit Sicherheit nicht, es sei denn, Außerirdische hätten DSL *rofl*

Ich finde es interessant, dass einige die Art und Weise wie Ameisen oder Bienen leben, als Zeichen der Intelligenz herbei ziehen.
Ich bin seit Jahren der Auffassung dass jedes Lebewesen nur so intelligent ist, um zu überleben.
Für Ameisen ist der Staat überlebenswichtig, weil wenn nämlich jede Ameise für sich sorgen müsste, ohne Schutz durch Kämpferinnen, würde sie es viel schwerer haben, vor allem die Königin, die als einzige doch den Winter überlebt.
Ihre schönen Straßen, die die Ameisen machen, funktionieren auch nur, weil sie Duftstoffe nutzen, um den Weg markieren. Wenn es mal regnet, finden einige den Heimweg nicht mehr.
Bei den Bienen ist es ja ähnlich, wenn sie ihren Tanz machen, um den anderen mitzuteilen, wo es eine Nahrungsquelle gibt.
Somit stellt sich doch die Frage, warum der Mensch so aus der Reihe tanzt. Um zu überleben muss er eigentlich sich vor Raubtieren schützen können, auf Nahrungssuche gehen und seine Nachkommen schützen, damit diese überleben.
War der Aufwand an Intelligenz etwa so groß, dass der Mensch zu viel Potential für andere Dinge hatte? Er hat sich immer weiter entwickelt, aus Faustkeilen wurden Speere und schließlich Schwerter, bis zu Bomben, die ganze Länder lahm legen können.
Aber auch im medizinische Bereich hat sich einiges getan. Das Wissen von heilsamen Kräutern, ging über Salben und Pillen bis zur heutigen Chemotherapie.

Ich denke, dass es ein entscheidenes Element auf der Erde gibt, was für die Entwicklung des Menschen und somit auch die Entwicklung von Intelligenz von entscheidener Bedeutung ist: Die Jahreszeiten.
Ohne Sommer oder Winter hätten sich die Menschen nie auf welchsende klimatische Bedingen einstellen müssen.
Ohne Jahreszeiten hätten sie sich nei die Frage stellen müssen, wie kalt es in den nächsten Tagen wird, denn erfrieren will sicher keiner, oder wann der beste Zeitpunkt ist den wandernden Mammuts zu folgen.

Zum Glück ist die Ekliptik bei allen Planeten unseres Sonnensystems nicht bei 0° und damit dürfte es auch in anderen Systemen Jahreszeiten vorhanden sein.

Aber vielleicht ist auch ein anderes Element sehr wichtig: Feinde.
Der Mensch war während seiner ersten Zeit ständig von Gefahren umgeben. Mammuts, die einen einfach mal umrennen können, Säbelzahntiger, die stark genug sind, einen Menschen mit nur einen Hieb förmlich auseinander zu reißen, aber auch harmlose Hirsche, die ein Geweih von drei Metern hatten, waren für die Menschen eine Gefahr, um nicht zu sagen, eine Gefahr für das Leben.
Um sich davor schützen zu können musste es für den Menschen möglich sein, sich einmal zu wehren, zum anderen aber auch die Natur des Feindes zu verstehen. So soll man bei Schlangen, die schlechte Laune haben sich nicht bewegen, weil die einen dann nicht sehr gut wahrnehmen können.

Demnach müsste eine intelligente Spezies auf einem fremden Planeten wahrscheinlich auf dem Land leben, weil mir das Verstecken im Wasser einfach viel zu effektiv ist, und es muss vor Feinden nur so wimmeln, aber es muss vor allem eine Möglichkeit geben, sich im Notfall vor diesem Feind zu schützen

So, ich hör auf. Ich könnte noch stundenlang so weiter machen :D

Masterboy
19.09.2009, 11:51
Wie ich schon sagte ich könnte mir vorstellen das es Auserirdische gibt. Ganz zu schweigen das wir alleine hier sind.

Ich stelle mal eine kleine Theorie auf. Statistisch gesehn gibt es die meisten Ufo´s Sichtungen im Süden der USA, Mexiko und Japan.


Japan scheit irgendwo klar, da die Kids was PC Games und mit Hochentwickelter Technologie in Form von Spielzeug von Kindesbeinen an angeht Grossgezogen werden.

Das mit einem die Fantasie durchgeht kann man da sicherlich verstehn. Die Japaner sind ja auch durch ihre Science Fiction Filme in den 80 igern ( Gozilla usw ) bekannt dafür das sie gerne Auserirdische als Monster bzw als Helden darstellen.

Die Amerikaner sind bekannt für ihre Eroberungswut in Richtung All. Science Fiction Serien wie Enterprise ( Archer, Kirk, Janeway etc ) oder gar Kinofilme wie Krieg der Welten, Starship Troopers oder gar Independence Day zeigen wie das Thema "Auserirdische, gut oder Böse ?" behandelt wird. Auf Amerikanischer Manier werden zuerst Menschen ( Amerikaner :D ) vernichtend geschlagen und dezimiert. Da kommt ein Held und spricht ein paar Worte und schon gehts Bergauf. Das Quentchen Glück in Form einer Bakterie, die jene Auserirdische Tötet oder in Form eines Computervirus *cool* ... Fantastisch :rolleyes:


Auserirdische sind Böse wird uns über diese Filme vermittelt. Gut, anders lässt sich der Movie auch nicht verkaufen. Eine 2 Stündige Teepartie zwischen der Queen, Aliens und dem Predator würde sicherlich Interessant erscheinen aber sicherlich keinen vorm Ofen locken.*grins*

In den Ballungszentren im Süden der USA wimmelt es nur von Sci-Fi Freaks. Die gerne sehen möchten das ein Auserirdischer bei denen im Vorgarten landet und seine Katze verspeist.

Amerikaner sind verrückt nach Sci-Fi und deren Helden da könnte einem schon die Fantasie verrückt spielen.

Aber warum Mexiko ? Die Mexikaner haben sicherlich anders zutun um nach Auserirdischen zu schauen. Schliesslich kommt es uncool rüber wenn man über die Grenze in die USA plötzlich schreit "Da ! Seht ein Ufo" und die Grenzploizei weiss wo man ist :eek:


Im grossen und ganzen glaube ich an Auserirdische, nur kann man bei den ganzen Ufosichtungen 90 % von Fakes, Sinnestäuschungen oder ähnlichen reden.
Im Gegenzug steht wenn ein Besucher aus dem weiten des Alls den Planten "erforschen" möchte sicherlich nicht wie die Fliege zum Licht auf die Grossstädte zufliegt. Eher die unbesiedelten Gegenden würde ich bevorzugen.

Desweiteren glaub ich kaum das die Radarstationen oder gar die kompletten Geheimdienste der Erde nichts davon mitbekommen das ein Ufo bzw Raumschiff auf die Erde in die Atmosphäre ein dringt. Der Bauer von neben an aber später eine Willkommens Party feiert.


Lebt in Frieden bis die Macht mit euch ist , Masterboy :D

Bertvogel
19.09.2009, 14:18
Wir Deutschen hätten immerhin ein Bürokratiealien schaffen können. Wurde bestimmt schon mehrfach versucht, ist bis zur Entstehung aber sicherlich jedesmal bis zur atomaren Auflösung zerquatscht worden.

Galran Zhadar
27.09.2009, 13:26
Ich glaube das es Ausserirdische gibt, doch ich halte es für sehr unwahrscheinlich das wir jemals auf welche Treffen werden. Das Universum ist riesig, mehr als das, es ist unberechenbar gigantisch. Irgendwo kann man sicherlich noch Leben entdecken, doch wie sollen wir zu Aliens oder die Aliens zu uns gelangen? Das einzige was wir momentan können ist irgendwelche Sonden auf den Mars zu schleudern, in der Hoffnung einem kleinen, grünen Männchen zu begegnen. Vielleicht unterliegen manche Aliens auch ganz anderen Naturgesätzen, vielleicht sind sie für uns noch nicht einmal wahrnehmbar. Vielleicht sind sie gigantisch oder winzig klein, vielleicht haben sie keinen Körper. Es könnte auch sein, das irgendwo Leben existiert das uns gleicht, es kann aber auch sein das die anderen Lebensformen im All für unsere kleinen Gehirne nicht begreifbar ist, sprich das sie "übernatürlich" sind. Ich als Phantastiker würde gerne mal andere Lebensformen kennenlernen, doch halte ich es auch für besser wenn die Menschheit nie auf Aliens trifft. Ich glaube es gibt Dinge, die wir Menschen nicht sehen oder begreifen sollten, wer weiß, vielleicht würden wir die Aliens aus Angst töten oder sie uns. Oder wir würden ausflippen, weil wir ihre Anwesenheit nicht begreifen könnten, darüber hinaus gibt es noch genug anderes auf unseren eigenen Planeten zu entdecken, und viel Geld das dazu verwendet wird jeden Krater des Mondes einzeln zu erforschen könnte man auch weitaus sinnvoller nutzen. Ich finde es allerdings trotzdem immer sehr interresant wenn Sci-Fi Autoren ihrer Weltraum-Fantasie freien Lauf lassen und ferne Welten und Aliens erfinden *ja*

Klars
04.03.2010, 09:52
Ich bin überzeugt davon, dass sich auch auf anderen Planeten Leben entwickelt hat. Die Warscheinlichkeit, dass unser kleiner und aus galaktischer Sicht ziemlich unbedeutender Planet die grosse Ausnahme darstellt, halte ich für doch eher gering.
Wie hoch entwickelt das ausserirdische Leben ist? Nun ja, es wird genau wie bei uns Abstufungen geben.
Einmal angenommen, irgendwo hat sich eine Lebensform entwickelt, die der unseren so weit überlegen ist, dass sie die Möglichkeit hat, weite Entfernungen mit geringem Zeitverlust zu überbrücken.

Ich versuche immer, mir vorzustellen, was solche Wesen wohl von uns halten müssten.
Von einer Art, die Wesen der eigenen Art in Kriegen tötet oder sie verhungern lässt.
Die auch noch andere Arten ausrottet oder deren Erbgut manipuliert, wenn es von Vorteil für sie ist.
Von Wesen, die ihren Planeten rücksichtslos ausbeuten und dadurch langsam aber sicher zugrunde richten.

Ich glaube nicht, dass sie mit uns in Kontakt treten wollten.
(allein das ausgestrahlte Vormittagsprogramm sollte abschreckend genug sein) ;)

Wenn sie gütig und nachsichtig wären, würden sie höchstwarscheinlich einfach abwarten um zu sehen, in welche Richtung unsere Entwicklung letztendlich geht.

Wenn sie ähnlich geartet sind wie der Mensch (also relativ streitsüchtig, rücksichtslos und kriegerisch), würden sie uns (als Hauptparasiten) ausrotten und den Planeten übernehmen.

*Arya*
04.03.2010, 19:40
Wie oben schon gesagt wurde, bei so vielen Galaxien kann ich mir nicht vorstellen, dass nur die Erde intelligentes Leben beherbergt. Andererseits ist es unheimlich unwarscheinlich, dass überhaupt ein Planet in einem Sonnensystem die perfekte Entfernung zur Sonne hat, dass Leben überhaupt möglich ist...also ich schwanke immer wieder. Ich bin mir allerdings sicher, dass noch nie Aliens in unserer Nähe waren.

@Klars

Ich bin ziemlich sicher, dass der Fortschritt nur deswegen möglich ist, weil die Menschen ausbeuten und immer mehr und mehr wollen. Jemand der zufrieden ist und glücklich, ohne nach dem Motto "größer, schneller & weiter" zu leben, wird gleichzeitig in seiner Entwicklung stehen bleiben. Ein Einzelner macht keinen unterschied, aber wenn alle so denken würden, wäre wir noch in Höhlen.
Ich will damit nicht sagen, dass es ok ist. Der Zweck heiligt niemals die Mittel. Aber trotzdem, gerade diese "Gier" des Menschen nach Macht und Ruhm und Erfolg ist die Grundlage für jeden Fortschritt, denn (trauriger weise) niemand wird selbstlos zum Wohle anderer forschen und entwickeln.
Klar, Neugier sollte in einer perfekten Welt ausreichen, tut sie aber nicht.

HMP
04.03.2010, 20:52
Klar, Neugier sollte in einer perfekten Welt ausreichen, tut sie aber nicht.

Ein wesentlicher Bestandteil des Wortes "Neugier" ist "-gier" ;): Die Gier nach Neuem. In einer perfekten Welt gibt es keine Neugier - weil es nichts Neues gibt. Sie ist perfekt. Wonach sollte man noch streben? Was verändern? Man könnte sich nur vom perfekten Zustand entfernen. Und noch "perfekter" geht nicht ... etwas ist entweder perfekt oder nicht.

Was ich damit sagen will: Es ist gut, dass wir Menschen neugierig sind. Dass man diese "Gier" wie alles andere auch übertreiben oder falsch betreiben kann ... ist menschlich. Denn wir Menschen sind am wenigsten perfekt. Und auch das ist gut so.

Klars
05.03.2010, 09:08
Andererseits ist es unheimlich unwarscheinlich, dass überhaupt ein Planet in einem Sonnensystem die perfekte Entfernung zur Sonne hat, dass Leben überhaupt möglich ist...
Nun könnte es aber möglich sein, dass sich Leben nicht nur unter den Bedingungen entwicheln kann, die auf unserem Planeten bestimmend sind.
Ich bin mir allerdings sicher, dass noch nie Aliens in unserer Nähe waren.
Wie kannst Du da so sicher sein? ;)

@Klars
Ich bin ziemlich sicher, dass der Fortschritt nur deswegen möglich ist, weil die Menschen ausbeuten und immer mehr und mehr wollen. Jemand der zufrieden ist und glücklich, ohne nach dem Motto "größer, schneller & weiter" zu leben, wird gleichzeitig in seiner Entwicklung stehen bleiben. Ein Einzelner macht keinen unterschied, aber wenn alle so denken würden, wäre wir noch in Höhlen.
Höher, schneller, weiter.....bis man eines Tages evtl. merkt hoppla, das war jetzt dann doch zu weit! Und die Natur sagt ätsch, zu spät erkannt ;).
Nun haben wir es ja mit den "alten" Methoden geschafft, den Höhlen zu entkommen ;) und hätten jetzt die Möglichkeit, umsichtiger mit unseren verbliebenen Resourcen umzugehen.
Ich will damit nicht sagen, dass es ok ist. Der Zweck heiligt niemals die Mittel.
Das Problem ist, dass es wenig bringt, wenn ein Einzelner dieser Meinung ist.
Wenn alle so denken würden, könnten wir vielleicht verhindern, dass wir uns eines Tages selbst vernichten. ;)
Aber trotzdem, gerade diese "Gier" des Menschen nach Macht und Ruhm und Erfolg ist die Grundlage für jeden Fortschritt, denn (trauriger weise) niemand wird selbstlos zum Wohle anderer forschen und entwickeln.
Du meinst, kein Mensch?
Da bin ich mir auf lange Sicht nicht sicher. Im Moment sind noch die skrupellosen Ausbeuter an der Macht (die immer noch die Vorgehensweise der Höhlenmenschen an den Tag legen) und der Rest macht mehr oder weniger mit.
Wenn sich das nicht irgendwann ändert, schaufelt sich die Menschheit vielleicht schon bald ihr eigenes Grab.
Aber zum Glück sind wir ja sehr lern- und anpassungsfähig.

HMP
05.03.2010, 13:00
Andererseits ist es unheimlich unwarscheinlich, dass überhaupt ein Planet in einem Sonnensystem die perfekte Entfernung zur Sonne hat, dass Leben überhaupt möglich ist...
Nun könnte es aber möglich sein, dass sich Leben nicht nur unter den Bedingungen entwicheln kann, die auf unserem Planeten bestimmend sind.


Oh, das habe ich glatt überlesen:

Unheimlich unwahrscheinlich? Wäre es dann, wenn es nur ein paar Sonnen im Universum gäbe. Doch je mehr Sonnen es gibt, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass es diese Planeten gibt:
Würfel zweimal - und die Wahrscheinlichkeit, dass Du eine 6 würfelst ist gering. Wüfel 10mal und sie wird höher. Würfel 1.000mal und die Wahrscheinlichkeit liegt noch höher, dass bei einem Wurf eine 6 dabei ist.
Nimm 5 Würfel und würfel 2mal - die Wahrscheinlichkeit, dass einer der Würfe so endet, dass alle Würfel dieselbe Augenzahl zeigen ist sehr gering. Würfel 10mal ... würfel 1.000mal ... würfel 1.000.000mal ...

Unsere Milchstraße hat rund 100 Mrd Sonnen. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein, zwei, drei ... Sonnen dabei sind, die Planeten in einer geeigneten Umlaufbahn haben, auf dem Leben nach unserem Verständnis möglich ist? Rechne das hoch auf das Universum ...

Es ist also eher unheimlich wahrscheinlich (wenn auch nicht sicher), dass es solche Planeten gibt. Ob es jemals KOntakt gibt oder schon gab, ist ein anderes Thema ...

Imhotep
05.03.2010, 13:43
Unsere Milchstraße hat rund 100 Mrd Sonnen. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein, zwei, drei ... Sonnen dabei sind, die Planeten in einer geeigneten Umlaufbahn haben, auf dem Leben nach unserem Verständnis möglich ist? Rechne das hoch auf das Universum ...

Es ist also eher unheimlich wahrscheinlich (wenn auch nicht sicher), dass es solche Planeten gibt. Ob es jemals KOntakt gibt oder schon gab, ist ein anderes Thema ...

Die Möglichkeit von Leben ist aber nicht nur eine Frage des Sonnentyps und der Umlaufbahn. Schon eine schnellere (langsamere) Eigenrotation der Erde könnte einen höllischen Unterschied machen. Oder eine geringfügig veränderte Zusammensetzung der Atmosphäre. Oder die Häufigkeit von Metoriteneinschlägen.

Alles Kleinigkeiten, aber wenn die nicht zusammenpassen, hätte sich auf der Erde niemals Leben entwickeln können, da entweder zu heiß, zu kalt oder zu unbeständig. Sonne und Umlaufbahn sind nicht die einzigen Rahmenbedingungen, die zusamenkommen müssen (das tun sie auch bei Venus und Mars)- es sind noch unzählige Faktoren mehr, und wir wissen nicht mal wirklich, wieviele noch entscheidend sind.

Wir wissen nicht, wieviele Würfel man überhaupt braucht. Mit Wahrscheinlichkeit können wir hier nicht argumentieren, denn dafür fehlen schlichtweg die nötigen Daten ...

Klars
05.03.2010, 13:56
Die Möglichkeit von Leben ist aber nicht nur eine Frage des Sonnentyps und der Umlaufbahn. Schon eine schnellere Eigenrotation der Erde könnte einen höllischen Unterschied machen. Oder eine geringfügig veränderte Zusammensetzung der Atmosphäre. Oder die Häufigkeit von Metoriteneinschlägen. Alles Kleinigkeiten, aber wenn die nicht zusammenpassen, hätte sich auf der Erde niemals Leben entwickeln können, da entweder zu heiß, zu kalt oder zu unbeständig. Sonne und Umlaufbahn sind nicht die einzigen Rahmenbedingungen, die zusamenkommen müssen (das tun sie auch bei Venus und Mars)- es sind noch unzählige Faktoren mehr, und wir wissen nicht mal wirklich, wieviele noch entscheidend sind.
Das stimmt natürlich.
Sicher sind "Riesen" wie Jupiter und Saturn eine wichtige "Versicherung" für uns, da sie mit ihrer vergleichsweise hohen Anziehungskraft viel "Treibgut" auf sich ziehen, sozusagen abfangen und dadurch von der Erde fernhalten.

Und doch bin ich der Meinung, dass sich Leben evtl. anderswo auch unter weitaus "ungünstigeren" Bedingungen entwickeln kann. Wie hoch entwickelt dieses ausserirdische Leben sein kann, steht wohl in den Sternen *Wortspielgmacht* ;)

Imhotep
05.03.2010, 14:04
Und doch bin ich der Meinung, dass sich Leben evtl. anderswo auch unter weitaus "ungünstigeren" Bedingungen entwickeln kann. Wie hoch entwickelt dieses ausserirdische Leben sein kann, steht wohl in den Sternen *Wortspielgmacht* ;)

Was wäre dann der Unterschied zwischen dem Glauben an Succubus-Dämonen oder Außerirdische? Die Nicht-Existenz lässt sich im einen wie im andern Fall nicht beweisen :D

OT: Persönlich denke ich, wenn wir wirklich Außerirdische treffen, wäre es der reine Horror- etwa so, wie wenn wir schäferhundgroße intelligente Spinnen antreffen würden. Da wäre einfach nichts menschliches, an das wir unsd halten könten.

*Arya*
05.03.2010, 14:04
Ich schreib noch später ausführlicher, jetzt nur kurz was zur Wahrscheinklichkeit. Mit unendlich vielen Galaxien steigt mathemtisch gesehen auch die Wahrscheinlichkeit für mehr Planeten mit Atmosphäre, es bleibt aber trotzdem noch etwas wie ein doppelter, dreifacher oder auch vielfacher Lottogewinn und wir kennen ja die Chancen dafür ;)

@Imhotep

Ich denke gerade andersrum, ich glaube dass es ähnlich wie bei Star Trek wäre und die Aliens uns ähnlich wären. Im Laufe der Evolution hat sich einfach herauskristallisiert, welcher Körper am besten geeignet ist um intelligent zu sein und auch wenn wir noch weit vom Ideal entfernt sind (bzw. nie dort ankommen werden), so hat es doch einen Grund warum wir da sind, wo wir sind.

Warin
06.03.2010, 18:54
Ich habe mal alle Diskussionen zu Wahrscheinlichkeiten hierhin verschoben:

Wahrscheinlichkeits-Theorien (http://www.fantasy-forum.org/showthread.php?t=3797)

Ist ja ein interessantes Thema, das nicht mehr viel mit Aliens zu tun hat, dafür aber einen eigenen Thread verdient hat.*ja*

Klars
06.03.2010, 23:32
Was wäre dann der Unterschied zwischen dem Glauben an Succubus-Dämonen oder Außerirdische? Die Nicht-Existenz lässt sich im einen wie im andern Fall nicht beweisen :D

Sicher, man könnte es auf alles ausdehnen, das sich nicht beweisen lässt.
Edit:
Auch auf Succubus- Dämonen, wenn es hier nicht um Aliens ginge *ja*

Waldkauz
09.03.2010, 18:25
Interessante Diskussion.
ich für meinen Teil glaube, dass es möglich ist, dass es außerirdisches Leben gibt. Aber es ist auch genauso gut möglich, dass es keins gibt.
Ich bin in der Beziehung gewissermaßen Agnostiker ;). Und genau wie die religiösen Agnostiker, bin ich der Meinung, dass es (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt) keinerlei Auswirkung auf mein Leben hat. D.h. irgendwie ist es mir egal :D.

Als ich eure Beiträge gelesen habe, ist mir aber auch mal wieder eine Überlegung eingefallen, die ich mal im Biologieunterricht hatte. Und zwar, was wäre wenn es noch etwas anderes außer Leben und Nicht-Leben gäbe.

Ich weiß, dass klingt jetzt ziemlich komisch und ich kann mir es auch nicht vorstellen, was es seien könnte. Aber aus der Sicht eines unbelebten Universums ist das Leben an sich ja auch schon ziemlich unvorstellbar.
Außerdem ist die Defintion von Leben ja ziemlich eng:

Leben ist eine Eigenschaft, die Lebewesen von unbelebter Materie unterscheidet. Wesentliche Merkmale für Leben sind: Es ist in der Lage sich fortzupflanzen, es hat einen Stoffwechsel und es bildet nach außen abgeschlossene Gebilde. (wikipedia)

Also wer weiß, was es dort draußen noch so alles gibt...

Dragonologist
13.03.2010, 16:44
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es irgendwo noch andere Lebensformen gibt als das Gekrabbel hier auf der Erde. Ehrlich, so viel Platz, der wäre doch an uns verschwendet. Außer natürlich wenn wir sowieso nur eine unwichtige Begleiterscheinung eines viel wichtigeren Prozesses sind.
Wir Menschen wissen so wenig...vermutlich hat das Leben noch unzählige clevere Wege zur Entstehung gefunden, die wir uns nicht einmal erträumen könnten.
Aber ob jemals zwei Lebensformen relativ gleichzeitig so weit sind, miteinander in Kontakt treten zu können, ist fraglich.