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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ränge, Stufen und Titel


Tzulanor
07.08.2009, 19:01
Hallo alle zusammen,

mich beschäftigt schon seit einiger Zeit eine ganz genaue Frage.
In der Fantasy gibt es ja seit jeher unterschiedlich mächtige Wesenheiten, Geschöpfe und andere Kreaturen.

Ich überlege schon einige Zeit, welche Ränge, Stufen oder Titel ein z.B.: Magier/Zauberer tragen könnte. Genauso interessiert mich ob ein Herrscher zwangsläufig als König oder Kaiser benannt werden muss.

Gibt es da nichts, was ihr einmal gelesen habt oder in eurem Kopf herumspukt?

Würde mir sehr helfen - danke!

Rineth
07.08.2009, 19:05
So auf Anhieb fällt mir nur wenig ein. Gelesen habe ich mal "Jäger" als eine Art Polizei oder "Magistrat" was auch eine Herrscher-Art war.
Aber ich denke dem einen oder anderen fallen bestimmt noch mehr ein;)

HMP
07.08.2009, 19:14
Genauso interessiert mich ob ein Herrscher zwangsläufig als König oder Kaiser benannt werden muss.


Nun, im Prinzip kannst Du dafür zum Einen so ziemlich jeden Titel nehmen, den es in unserer realen Welt auch gibt. Das können Adelstitel (Imperator, Kaiser, König, Herzog, Graf, Baron usw.) sein oder auch militärische Ränge (es soll ja auch Militärreiche geben) oder auch Präsident, Senator, Konsul etc. pp. Es muss einfach zu Deiner Welt passen. Selbst in einer extrem üblen Diktatur kann es einen Präsidenten geben.

Natürlich kannst Du - was ich in aller Regel tue - selbst Titel erfinden. In meinen Welten gibt es in aller Regel nur meine selbsterfundenen Titel (die ich Dir natürlich nicht verraten werde ... was sicher verständlich ist :D).

Du kannst einen Herrscher zum Beispiel "Quam" nennen. Seine Minister "Li-Quam". Militärisch könntest Du den Befehelshaber "Herem" nennen, die Generäle oder Admiräle unter ihm "Li-Herem", Hauptleute "Ter-Herem", einfache Unteroffiziere "Sul-Herem".

Bei Magiern könntest Du irgendwelche Stufen einführen. Der Obermagier ist der "Zunur", ein Magier darunter der "Pe-Zunur", einer der 3. Stufe wäre ein "On-Zunur" usw. ...

... und das habe ich gerade frei erfunden *ja*!

Deiner Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Atain
07.08.2009, 19:16
Hi,

also ganz spontan fallen mir da schon ein paar Sachen ein:

Fumulus (bei uns ein Medizinstudent im Praktikum) eignet sich doch auch als Magierrang, finde ich, neben dem allseitsbekannten Novizen oder Anwärter.

desweiteren: Aspirant, Eingweihter, Mysterienkundiger, Hierophant, Magusmagnus, Hexenmeister, Arkaner Hüter, etc.

Für weltliche Herrscher: Imperator, Hetmann, Großvesir, Allvater, der Göttliche, Sonnenherrscher, Shah (iranisch), Väterchen (zwergisch?),
Tipp: in wiki : "Herrschertitel" eingeben

In der Grauzone zwischen okkulter und weltlicher Macht: Großinquistior, Quästor,

und natürlich am Besten selber etwas ausdenken ;)

ok, ich hoffe das hilft
Atain

Heryst
09.08.2009, 09:01
Tja, dass ist der Vorteil (oder ist es ein Nachteil?) von Fantasy-Welten: Dir sind keine Grenzen gesetzt.
Im Moment arbeite ich auch an einem neuen Projekt und die Idee, sich eigene Herrschertitel auszudenken reizt mich sehr. Dann kämpfen keine Generäle in den Schlachten, sondern Azmare und Zukare.

Herrscher andere Namen zu geben find ich sogar besser, als bei König und Kaiser zu bleiben.

Koboldkind
09.08.2009, 11:29
Das stimmt einerseits, ich muss mir dann nur merken, wie genau ich wen genannt habe und eine Rangfolge dazu basteln. Obwohl man sich ja auch einfach an bestehenden Rangabzeichen z.B. der Bundeswehr orientieren kann.

Aber wenn man in seiner Welt sich an bestehnden Kulturen orientiert, vor allem Sprachlich, hilft es anfangs, bei bereits vorhandenen Rangbezeichnungen zu bleiben. Ich habe "Das kleine Namenslexikon" von Dietmar Urmes, da sind im Anhang einige viele Titel, Ränge, Ämter drin, das ist eine schöne Fundgrube. Von Abd (arab. Knecht) bis Magister und Pabst findet man von vielen Kulturen etwas.

SargAsmus
09.08.2009, 13:39
Hi,

also ganz spontan fallen mir da schon ein paar Sachen ein:

Fumulus (bei uns ein Medizinstudent im Praktikum) eignet sich doch auch als Magierrang, finde ich, neben dem allseitsbekannten Novizen oder Anwärter.


nur der genauigkeit halber: der praktikant ist kein fumulus, sondern ein fAmulus, was aus dem lateinischen kommt und soviel heißt wie "diener".

Feuerfluegel
09.08.2009, 14:28
Ich hätte da auch noch einen Tip für dich.
Wenn dir nichts einfällt, dann such einfach mal bereits vorhandene Titel oder Bezeichnungen in anderen Sprachen. Im Spanischen, im Italienischen, Französischen, Lateinischen etc. und wandel diese Begriffe etwas ab. Dann bekommst du ganz oft fantastisch anmutende Namen und Begriffe, die aber dennoch einen interessanten Hintergrund aufweisen.

Imhotep
11.08.2009, 21:09
Ich überlege schon einige Zeit, welche Ränge, Stufen oder Titel ein z.B.: Magier/Zauberer tragen könnte. Genauso interessiert mich ob ein Herrscher zwangsläufig als König oder Kaiser benannt werden muss.

Herrscher- hängt davon ab, welche Vorstellung du von der Geschichte dieser Welt hast, und was ein Herrscher in ihr bedeutet. Möglich wäre Identifikation mit Tieren (der Falke, der Löwer von ...). Am besten wären Titel, die sich aus der Geschichte dieser Welt ergeben und auf sie verweisen.

Magier ... tja, da denke ich grad selber nach. Kommt drauf an, was Magie in Deiner Welt bedeutet und welche Stellung die Magier dort haben.


Fumulus ... eignet sich doch auch als Magierrang, finde ich, neben dem allseitsbekannten Novizen... Großinquistior, Quästor ...

Woher kennen die Menschen einer Fantasy-Welt Latein?

Dexter
11.08.2009, 21:40
Woher kennen die Menschen einer Fantasy-Welt Latein?

Woher können sie Deutsch? Oder Englisch?

Irgendwie muss man die Leute ja nennen und ich finde man sollte sich nicht immer so viel Gedanken um jedes Detail machen*eyesroll*

Imhotep
11.08.2009, 22:31
Woher können sie Deutsch? Oder Englisch?

Irgendwie muss man die Leute ja nennen und ich finde man sollte sich nicht immer so viel Gedanken um jedes Detail machen*eyesroll*

Sprache des Buches und Sprache der Figuren im Buch sind verschiedne Paar Schuhe. Offizielle Ränge und Titel gehören zum zweiten.

(Ich frage mich, ob schon jemand auf die Idee gekommen ist, den Herrn der Ringe auf Elbisch herauszugeben)

PaganPunk
12.08.2009, 01:45
Sprache des Buches und Sprache der Figuren im Buch sind verschiedne Paar Schuhe. Offizielle Ränge und Titel gehören zum zweiten.

(Ich frage mich, ob schon jemand auf die Idee gekommen ist, den Herrn der Ringe auf Elbisch herauszugeben)

Wieso? Ich glaube kaum, dass die meisten Menschen im MIttelalter wussten, woher der Begriff "Kaiser" , "König" etc., kam. Du kannst ja mal ein Buch auf orkisch rausbringen... oder du musst im Umkehrschluss deinen Orks einen "Generalfeldmarshall" vorsetzen.

Imhotep
12.08.2009, 11:11
Wieso? Ich glaube kaum, dass die meisten Menschen im MIttelalter wussten, woher der Begriff "Kaiser" , "König" etc., kam.

Die Frage ist, woher kommt das Latein in der Fantasy Welt. Analog wäre das in etwa so, als hätten sich altägyptische Generäle vor 5000 Jahren auf deutsch "Generalfeldmarschall" genannt. Ein Titel in einer Sprache die sie gar nicht kennen konnten. (Gilt natürlich nur, wenn die Fantasy-Welt wirklich keine Verbindung zu unserer hat).

Mithras
17.08.2009, 15:58
Die Frage ist, woher kommt das Latein in der Fantasy Welt. Analog wäre das in etwa so, als hätten sich altägyptische Generäle vor 5000 Jahren auf deutsch "Generalfeldmarschall" genannt. Ein Titel in einer Sprache die sie gar nicht kennen konnten. (Gilt natürlich nur, wenn die Fantasy-Welt wirklich keine Verbindung zu unserer hat).

Einige Fantasy-Welten orientieren sich an Kulturen und Zivilisationen unserer Welt. Auch die Sprache wird nicht neu erfunden, sondern größtenteils übernommen. Viele Autoren machen sich über die Sprache, die in einer Welt gesprochen wird, keine Gedanken und erfinden allenfalls ein paar Dutzend Namen und Bezeichnungen. Wer eine ganze Sprache verwenden will, muss sich an bestehenden Beispielen orientieren oder ein Sprachwissenschaftler wie Tolkien mit zu viel Freizeit sein.
Viele Fantasy-Welten basieren daher sprachlich und kulturell auf unserer Welt, sei es Aventurien, die Menschenwelt in Bernhard Hennens Elfenzyklus oder die Gezeitenwelt. Und daher können auch einige konkrete Bezeichnungen übernommen werden.

Ich orientiere mich generell an realen Kulturen und Sprachen, wenn ich mir die Namen, Titel usw. ausdenke. Allerdings mache ich mir normalerweise Gedanken über die realen Hintergründe eines solchen Wortes, damit ich weiß, ob es sich so einfach verwenden lässt.

Mit dem Titel Kaiser habe ich meine Probleme, da er auf einen Eigennamen zurückgeht. Bei imperator (Feldherr) sieht's schon anders aus, schließlich handelt es sich dabei um einen allgemeinen Begriff. Dennoch suche ich für "meinen" (römisch beeinflussten) Kaiser einen anderen Namen, einen lateinischen Begriff, der von Würde zeugt, nicht einfach nur rex (König). Ich würde ja gerne augustus, doch obwohl der Name nur etwa "der Erhabene" bedeutet, erweckt es den Anschein, als sei er ausschließlich der Eigenname einer geschichtlichen Persönlichkeit. Ich bin daher noch am Überlegen, wie mein Kaisertitel lauten soll. Ansätze sind rex, maximus (der Größte), aeternus (der Ewige/Unsterbliche), divinus (der Göttliche) und caelestis (der Himmlische).

Obwohl ich kein Altgriechisch beherrsche, fällt es mir leichter, pseudo-griechische Herrschertitel zu fingieren. "n-Archien" wie etwa Tetrarchien, Pentarchien usw. gab's zu in der Geschichte des Öfteren. In Fantasyromanen stößt man außerdem bisweilen auf den Titel Tetrarch. Ich habe den Herrschernamen Presbytarch(es) erfunden (kA, ob er schon vorher existierte), ein Neologismus aus den griechischen Wörtern presbyteros = Ältester/Priester und archein = herrschen. Er ist sowohl das weltliche als auch das geistliche Oberhaubt eines Reiches, das sich an Ostrom/Byzanz orientiert, also so etwas wie Papst und Kaiser in einer Person. Ihm untergeben sind die so genannten Oktarchen, die unterschiedliche weltliche und geistliche Ämter bekleiden.

Das waren ein paar Beispiele für mein Vorgehen. Letztlich stehen dem Erfinder aber alle Türen offen. Gut, mit Titeln wie Führer bzw. Duce wäre ich vorsichtig, aber mehr fällt mir nicht ein.

Dragonologist
03.02.2010, 14:48
Momentan gibt es ein ziemlich praktisches Phänomen: Du kannst als Gelehrtenränge "Bakkalaurea/us", "Magister/ra", "Doktor/in" und "Professor/in" verwenden und jeder weiß noch was gemeint ist, aber es sind trotzdem historische Begriffe, wegen der Einführung von Bachelor/Master/MbH. Schade, ich hätte lieber einen lateinischen Titel. Aber was will man machen. Englisch ist das neue Altgriechisch.

Atlantachen
30.04.2010, 15:52
Also Herrscher (für Elfen) sind bei mir für gewöhnlich einfach Herren oder eben Herrscher. Ich weiß, ich bin ein Einfaltspinsel.

Bei Riesen, Zwergen, Trollen etc. würde ich wahrscheinlich König nehmen.

Tierische Wesen wie Drachen oder Einhörner haben meistens Älteste. Das sind dann die besonders weisen Vertreter der Art, die auch junge unterrichten.

Ich finds auch klasse, sich Titel selbst auszudenken, aber meist schreibe ich nur Kurzgeschichten, da lohnt sich das nicht. Wenn ich was mit Fantasy spiele, kann ich mir das immer nicht merken und mach mir auch fast nie Notizen dazu. Folglich muss man sich entscheiden, ob sich das für die jeweilige Geschichte lohnt. Grundsätzlich find ich das aber super, vor allem wenn man das so gut kann wie HMP.

Konnte ich weiterhelfen?

Alcarin
01.05.2010, 17:18
Ich habe auch einige Schwierigkeiten mit Rangnamen und Titeln. Meine Ansicht ist, dass diese Namen irgendwie zu der Kultur ihrer Träger passen müssen. Aber welche Kultur kann man so einfach passend in eine Fantasywelt versetzen? Bei einer römisch- griechischen Kultur kann ich mir das nur schwer vorstellen. Nicht ohne Grund, glaube ich, hat J.R.R. Tolkien bei seinen Schilderungen des hochzivilisierten Gondors darauf verzichtet andere Titel als die von König, Truchsess, Prinz und Heermeister aufzuführen. Komplexe Kulturen lassen sich nur schwer in eine phantastische Umgebung versetzen.
Leichter ist es vielleicht mit einfacheren Kulturen wie den Germanen (siehe Rohirrim). Dort gibt es nur die einfachen Formen von König, Königssohn/- Tochter, Fürst, ev. Graf und sonstiges.
Ich meinerseits kann mir schwer vorstellen, wie eine römisch angehauchte Armee mit Legaten, Tribunen, Zenturionen und Decurionen organisiert in Legionen, Manipel, Kohorten und Zenturien gegen Feinde wie Drachen, Kobolde und Monsterspinnen in den Kampf zieht. Das geht irgendwie nicht.

Ilargi-Zuri
01.05.2010, 17:56
Ich empfinde Rangtitel größtenteils als verwirrend!
Deswegen habe ich es so gemacht, zumindest in meinen Geschichten, es gibt einen Herrn, für gewöhnlich nenne ich ihn Häuptling oder König und der Rest muss sich beweisen, als Krieger oder Magier oder Handwerker und dann wird der Mann/die Frau in den Rat aufgenommen, diese Ratsmitglieder werden alle mit Fürst angesprochen!
Ich finde das ist übersichtlicher, als Herzog, Graf, Baron, Erzherzog,etc.

Dragonologist
01.05.2010, 18:32
Ich finde das ist übersichtlicher, als Herzog, Graf, Baron, Erzherzog,etc.
Das kommt stark auf die Geschichte an, finde ich. Wenn ein komplexes politisches System insbesondere mit Diplomaten involviert ist, kann es äußerst reizvoll sein, mit der fragilen gesellschaftlichen Stellung des Einzelnen zu spielen. Hierarchien eröffnen eine völlig neue Ebene der Kommunikation und Emotionen; Standesdünkel kann eine Person vollkommen anders auf einen Niedrigeren als auf einen Höheren reagieren lassen. Je nachdem, ob ein Charakter aufrichtig oder intrigant ist, wird auch seine Reaktion bei der Konfrontation mit einem streng gegliederten System ausfallen.

Harlekin
01.05.2010, 20:19
Ich meinerseits kann mir schwer vorstellen, wie eine römisch angehauchte Armee mit Legaten, Tribunen, Zenturionen und Decurionen organisiert in Legionen, Manipel, Kohorten und Zenturien gegen Feinde wie Drachen, Kobolde und Monsterspinnen in den Kampf zieht. Das geht irgendwie nicht.

Wie bereits oft genug gesagt wurde, hängt alles von der Wahl des Settings ab. Angenommen, die Geschichte spielt innerhalb einer Kultur, die sich an den Mongolen orientiert, wäre Khan oder Großkhan auch als Titel denkbar. Schon mal "Codex Alera" gelesen? Die Reihe spielt in einer fiktiven Welt, die an das Römische Imperium angelehnt ist, weswegen dort solche Bezeichnungen wie Kursor, Princeps und Legionares auftauchen (Harlekin fühlt sich schmerzhaft an die letzte Lateinarbeit erinnert :rolleyes:). Was dabei letztlich rauskommt, sind römische Legionäre, die mithilfe von Elementbändigung aus "Avatar" gegen humanoide Schwarminsekten, telepathische Yetis, Blutopfer praktizierende Werwölfe und carnivorische Elfen, die sich Terrorvögel zur Jagd abrichten, kämpfen. Falls es eine Reihe gibt, die noch übertriebener ist, teilt es mir doch bitte mit :D

Pidraeg
12.06.2010, 13:27
Es müssen ja auch nicht immer Adels- oder Magiertitel sein:rolleyes:. Es gibt ja auch genügend andere Bevölkerungsschichten, die mit Standesdünkeln behaftet sind. So könnte es in einer belebten Stadt zum beispiel Handwerker-, Kaufmanns,-Akademikertitel geben, die sehr verschieden sind und die Stellung der einzelnen Personen innerhalb der Gesellschaft/ des fragilen Rängesystems anzeigt. Auch hätte man dann wie in Antike und Mittelalter einen geschichtlichen Hintergrund, dass die Akteure versuchen, ihrem Stand zu entfliehen, gesellschaftlich aufsteigen oder Ständebarrieren aus emotionalen Gründen zu brechen. Damit hätte man schon allein aus dem Ständesystem einer einzigen Großstadt Stoff für unzählige Geschichten gezogen*ja*.

Wie bereits gesagt wurde, ist es sicher ratsam, die Ränge und Titel der angelehnten Gesellschaft anzupassen, damit nicht plötzlich bei einem Kriegervolk aus den kargen Steppen irgendwo Consuln, Prätoren, Inquisitoren oder Legaten auftauchen, sondern eher Khane, Hohepriester oder meinetwegen auch Mogule.
Man sollte sich deshalb Gedanken über die angelehnte Kultur machen und über ihre Sprache und ihr Standessystem, damit es nachvollziehbar bleibt.;)

Vapor
12.06.2010, 22:12
Ich persönlich neige dazu keinen rang zu vergeben den es in der Wirklichen Welt nicht auch mal in irgndeiner Weise gab.
Zum mindest bei den Millirtärischen Titeln bemühe ich mich einfach die aus der Normalen Welt zu übernehmen.

Wenn ich jetzt ein Umfangreiches Hierarchiesystem aufbaue und es nicht wirklich Fundamental wichtig ist das es viele verschiedene Ränge gibt würde ich es versuchen relativ einfach zu Halten.

bei mir läuft das meistens dann auf Einfacher Soldat Feldwebel Hauptman Feldmarschal General heraus.

Magier nutze sind bei meistes in Orden organisiert.

Der höchste Rang im Orden ist Primus oder Prim für Frauen auch Prime
Die können unter sich noch einen Primus Maximus wählen der den Orden
nach außen vertritt meistens der Dienstälteste oder mächtigste Primus/Prime

Dannach kommt dann Elder dann ein Normaler Magus wobei Magus auch Gleichbedeutend mit Voll ausgebildet ist. also ein Voll ausgebildeter Magier der kleine und Mittelschwere Zauber sicher beherrscht ohne das ihm Fehler unterlaufen. Davor kommen dann noch im Ränge innerhalb der Ausbildung die aber an und für sich ohne bedeutung sind. Anwärter Initant Famulus etc.

Meistens gibt es dann noch Eine ordensunabhängige Bezeichnung für den Magiekundige die in der Lage sind sich selbst dauerhaft am leben zu Halten sprich nichtmehr altern.
ich nenne die "Magister Vitalis " Magister halt und Vitalis für Leben.

für einige andere Fähigkeiten gibt es dann ebenfalls noch Sondertitel. wobei Vitalis allerdingst der bekannteste ist und man jemanden der Magister Vitalis und noch eine andere Magisterfähigkeit hat ist Magister aeternus. aeternus ist ewig.

Bisher habe ich mir noch keine Religion in ihrer Gesamtheit ausgedacht, würde allerdings je Nach art der Religion auch dafür Beispiele aus Real existierenden Religionen übernehmen damit keine Verwirung auftaucht.

Vielleich wenn jemand direkt Regelmäßig mit seiner Gottheit in Kontakt tritt.
für so jemanden einen Sonderrang wie Beispielsweise in Zeitalter der 5 von Trudi Cana??? wo die 5 Leute die alle nase lang mit den Göttern in Kontakt treten die Weißen genannt werden.

Wobei das ein Blöder Titel war.

Mann sollte halt bei den Titeln
Darauf Achten das sie Passen.

Nun man sollte auf wenn man keine Nachschlage seite für die Titel im Buch haben will Titel wählen die möglichst Selbsterklärend sind.

Hauptmann kann jeder einigermaßen was man anfangen mehr als mit Sho Rasak.

Ich denke es ist zwar schön wenn jemand die Fantasy auf alles in seinen Geschichten anweden will allerdings ist es zummindest bei diesen profanen Sachen einfacher wenn man sich leicht verständlich ausdrückt.

Zudem schaft man dann ein höheres Pensum mit vielleicht wirklich Interessanten oder wichtigen Sachen.


Naja hoffe ich konnte Helfen.
Mfg Vapor