Hathor
16.02.2008, 15:29
Coraline zieht um. In dem neuen Haus wohnen außer Coraline und ihren Eltern noch einige merkwürdige Gestalten: zwei schrullige alte Theaterschauspielerinnen und ein Mann, der ein Mäuseorchester aufbauen will. Doch diese Mitbewohner sind nichts gegen das, was sich hinter der verschlossenen Tür in Coralines Wohnung verbirgt.
Dort entdeckt Coraline eine andere Welt -- die fast genauso aussieht wie ihre eigene. Zunächst gefällt es Coraline dort auch ganz gut. Ihre "andere Mutter" kocht viel besser als ihr Vater und kümmert sich aufmerksam um sie. Doch Coraline merkt schnell, dass sich hinter ihrer Freundlichkeit etwas Grässliches verbirgt. Diese Frau ist eine Kinderfängerin, und sie hat es auf Coraline abgesehen!
Rein vom Schreibstil her und natürlich wegen der Protagonistin mag man versucht sein, Coraline als Kinderbuch zu bezeichnen. Aber der Inhalt ist eine Mischung aus Fantasy, Grusel und Realität, die mir als 8- oder 9jährigem Mädchen ganz bestimmt fürchterliche Alpträume beschert hätte.
Leider ist das nicht Gaimans bestes Buch. Zu knapp und viel zu wenig ausgearbeitet sind die Schilderungen, jeder Tiefgang fehlt. Nichts wird wirklich so erzählt, dass einem Personen nahe gehen könnten. Als das Buch zu Ende war, habe ich es gerne weggelegt. Das weitere Schicksal des Mädchens bleibt verborgen, aber es hat mich auch nicht interessiert.
Schade. Wem dieses Buch in die Hände fällt und wer die anderen Werke Neil Gaimans nicht kennt, der bekommt ein völlig falsches Bild dieses begnadeten Schriftstellers.
Die Geschichte hätte großes Potential. Die Betonung liegt auf hätte. Schade, eine vergebene Chance.
Dort entdeckt Coraline eine andere Welt -- die fast genauso aussieht wie ihre eigene. Zunächst gefällt es Coraline dort auch ganz gut. Ihre "andere Mutter" kocht viel besser als ihr Vater und kümmert sich aufmerksam um sie. Doch Coraline merkt schnell, dass sich hinter ihrer Freundlichkeit etwas Grässliches verbirgt. Diese Frau ist eine Kinderfängerin, und sie hat es auf Coraline abgesehen!
Rein vom Schreibstil her und natürlich wegen der Protagonistin mag man versucht sein, Coraline als Kinderbuch zu bezeichnen. Aber der Inhalt ist eine Mischung aus Fantasy, Grusel und Realität, die mir als 8- oder 9jährigem Mädchen ganz bestimmt fürchterliche Alpträume beschert hätte.
Leider ist das nicht Gaimans bestes Buch. Zu knapp und viel zu wenig ausgearbeitet sind die Schilderungen, jeder Tiefgang fehlt. Nichts wird wirklich so erzählt, dass einem Personen nahe gehen könnten. Als das Buch zu Ende war, habe ich es gerne weggelegt. Das weitere Schicksal des Mädchens bleibt verborgen, aber es hat mich auch nicht interessiert.
Schade. Wem dieses Buch in die Hände fällt und wer die anderen Werke Neil Gaimans nicht kennt, der bekommt ein völlig falsches Bild dieses begnadeten Schriftstellers.
Die Geschichte hätte großes Potential. Die Betonung liegt auf hätte. Schade, eine vergebene Chance.