Feuerfluegel
04.09.2009, 14:03
Ich bin ganz überrascht, dass es zu dieser Reihe, noch keinen Thread gibt. Zumindest habe ich bisher keinen gefunden.
Ich habe jetzt den ersten Band "Das erste Horn" dazu gelesen und dachte mir, ich stelle es mal vor.
Kurzbeschreibung der Amazon Redaktion
Ein verschneiter Gasthof im hohen Norden: Havald, ein Krieger aus dem Reich Letasan, kehrt in dem abgeschiedenen Wirtshaus "Zum Hammerkopf" ein. Auch die undurchsichtige Magierin Leandra verschlägt es hierher. Die beiden ahnen nicht, dass sich unter dem Gasthof uralte Kraftlinien kreuzen. Als der eisige Winter das Gebäude vollständig von der Außenwelt abschneidet, bricht Entsetzen aus: Ein blutiger Mord deutet darauf hin, dass im Verborgenen eine Bestie lauert. Doch wem können Havald und Leandra trauen? Die Spuren führen in das sagenhafte, untergegangene Reich Askir ...Ein sensationelles Debüt mit einer intensiven, beklemmenden Atmosphäre, die in der Fantasy ihresgleichen sucht.
Am Anfang war ich wohl etwas skeptisch. Ein alter Mann als Ich-Erzähler erschien mir nicht ganz so passend, um meine Neugierde zu wecken, aber weit gefehlt. Richard Schwartz schafft es Geheimnisse anzudeuten und die erst im Laufe des ganzen Buches zu offenbahren. Geheimnisse die Orte angehen, die Charaktere und auch die Geschichte. Gerade so viel um neugierig zu machen, aber nicht genug um sofort zu viel vorweg zu nehmen und so den Lesespaß zu mindern.
An vielen Stellen musste ich schon die Augenbrauen hoch ziehen und hatte einen angenehmen Aha-Effekt.
Das Setting ist für die Story die erzählt wird, sehr gut gewählt, wenn es zu Beginn auch nicht besonders innovativ erscheint. Aber bereits nach zwei drei Seiten kann man in die Geschichte versinken, da sie sehr einfach geschrieben ist und auch die Charaktere alle einen eigenen Hintergrund, eine eigene Persönlichkeit und eigene Motive haben. Sie gewinnen im Laufe des Buches regelrecht an Tiefe und an einigen Stellen, war ich doch seltsam berührt.
Den Leser erwarten einige Überraschungen. Aber es gibt nicht nur ernste Stellen, gerade die Dunkelelfe Zokora ist immer für einen Lacher gut. Auch wenn das vielleicht gar nicht ihre Absicht sein mag.
Ich war fasziniert, wie es der Autor schafft mit der Zeit Stückchen für Stückchen der Geheimnisse zu offenbahren.
Der Leser bekommt nicht alles direkt vor den Latz geknallt, sondern ist zunächst erst einmal unwissend. Das ändert sich mit der Zeit.
Ich mag Magie und war dementsprechend angenehm überrascht, dass diese verschiedenen Arten von Magie, darunter fallen meiner Ansicht nach auch die legendären Bannschwerter so einen großen Teil der Geschichte einnehmen.
Was es mit dem Titel auf sich hat, wird erst recht spät klar, aber ist dann auch sehr gut gewählt.
Des Weiteren kann ich sagen, ich der eigentlich Elfen hasst, konnte sich sehr gut mit ihnen arrangieren, mochte sie sogar, war fast schon fasziniert.
Auch das Cover sagte mir überraschender Weise zu.
Die Seiten sind sehr dick muss ich leider sagen, so sind die knapp 400 Seiten mit weniger Inhalt gefüllt als erhofft, auch ist die Schriftart recht groß gewählt und auch der Rand ist sehr großzügig bemessen. Aber ansonsten würde ich das Preis-Leistungsverhältnis noch positiv bewerten.
Ein paar weitere Mankos, muss ich dennoch anmerken. An manchen Stellen, wirken die Beschreibungen, dessen was der Protagonist sieht und wahrnimmt unglaubwürdig lang. Mitten in einem Kampf, mag er ja wohl nicht die Zeit haben, alles genau unter die Lupe zu nehmen.
Ebenso hat es mich gestört, dass bestimmte Personen, quasi Deus ex Machina auftauchen, auch bestimmte Gegebenheiten. Aber es war weniger intensiv angewendet als es klingen mag.
Daher kann ich recht gut darüber hinweg sehen.
Die Spannung die aufgebaut wird und die vielen Details die langsam offenbahrt werden entschädigen mich für die Kleinigkeiten, die ich bemängelt habe und gerade zwei Szenen waren wie ein Geschenk für mich:
1. Als sich rausstellt, dass Havald ebenso ein Bannschwert trägt.
2. Der Appell des ersten Horns an die Gefährten.
Alles in Allem kann ich sagen, dass es ein guter Auftakt zu einer Reihe sein kann, das Buch hat mir gefallen und ich werde mir mit Sicherheit auch den zweiten Band zulegen.
4,5 Sterne
Ich habe jetzt den ersten Band "Das erste Horn" dazu gelesen und dachte mir, ich stelle es mal vor.
Kurzbeschreibung der Amazon Redaktion
Ein verschneiter Gasthof im hohen Norden: Havald, ein Krieger aus dem Reich Letasan, kehrt in dem abgeschiedenen Wirtshaus "Zum Hammerkopf" ein. Auch die undurchsichtige Magierin Leandra verschlägt es hierher. Die beiden ahnen nicht, dass sich unter dem Gasthof uralte Kraftlinien kreuzen. Als der eisige Winter das Gebäude vollständig von der Außenwelt abschneidet, bricht Entsetzen aus: Ein blutiger Mord deutet darauf hin, dass im Verborgenen eine Bestie lauert. Doch wem können Havald und Leandra trauen? Die Spuren führen in das sagenhafte, untergegangene Reich Askir ...Ein sensationelles Debüt mit einer intensiven, beklemmenden Atmosphäre, die in der Fantasy ihresgleichen sucht.
Am Anfang war ich wohl etwas skeptisch. Ein alter Mann als Ich-Erzähler erschien mir nicht ganz so passend, um meine Neugierde zu wecken, aber weit gefehlt. Richard Schwartz schafft es Geheimnisse anzudeuten und die erst im Laufe des ganzen Buches zu offenbahren. Geheimnisse die Orte angehen, die Charaktere und auch die Geschichte. Gerade so viel um neugierig zu machen, aber nicht genug um sofort zu viel vorweg zu nehmen und so den Lesespaß zu mindern.
An vielen Stellen musste ich schon die Augenbrauen hoch ziehen und hatte einen angenehmen Aha-Effekt.
Das Setting ist für die Story die erzählt wird, sehr gut gewählt, wenn es zu Beginn auch nicht besonders innovativ erscheint. Aber bereits nach zwei drei Seiten kann man in die Geschichte versinken, da sie sehr einfach geschrieben ist und auch die Charaktere alle einen eigenen Hintergrund, eine eigene Persönlichkeit und eigene Motive haben. Sie gewinnen im Laufe des Buches regelrecht an Tiefe und an einigen Stellen, war ich doch seltsam berührt.
Den Leser erwarten einige Überraschungen. Aber es gibt nicht nur ernste Stellen, gerade die Dunkelelfe Zokora ist immer für einen Lacher gut. Auch wenn das vielleicht gar nicht ihre Absicht sein mag.
Ich war fasziniert, wie es der Autor schafft mit der Zeit Stückchen für Stückchen der Geheimnisse zu offenbahren.
Der Leser bekommt nicht alles direkt vor den Latz geknallt, sondern ist zunächst erst einmal unwissend. Das ändert sich mit der Zeit.
Ich mag Magie und war dementsprechend angenehm überrascht, dass diese verschiedenen Arten von Magie, darunter fallen meiner Ansicht nach auch die legendären Bannschwerter so einen großen Teil der Geschichte einnehmen.
Was es mit dem Titel auf sich hat, wird erst recht spät klar, aber ist dann auch sehr gut gewählt.
Des Weiteren kann ich sagen, ich der eigentlich Elfen hasst, konnte sich sehr gut mit ihnen arrangieren, mochte sie sogar, war fast schon fasziniert.
Auch das Cover sagte mir überraschender Weise zu.
Die Seiten sind sehr dick muss ich leider sagen, so sind die knapp 400 Seiten mit weniger Inhalt gefüllt als erhofft, auch ist die Schriftart recht groß gewählt und auch der Rand ist sehr großzügig bemessen. Aber ansonsten würde ich das Preis-Leistungsverhältnis noch positiv bewerten.
Ein paar weitere Mankos, muss ich dennoch anmerken. An manchen Stellen, wirken die Beschreibungen, dessen was der Protagonist sieht und wahrnimmt unglaubwürdig lang. Mitten in einem Kampf, mag er ja wohl nicht die Zeit haben, alles genau unter die Lupe zu nehmen.
Ebenso hat es mich gestört, dass bestimmte Personen, quasi Deus ex Machina auftauchen, auch bestimmte Gegebenheiten. Aber es war weniger intensiv angewendet als es klingen mag.
Daher kann ich recht gut darüber hinweg sehen.
Die Spannung die aufgebaut wird und die vielen Details die langsam offenbahrt werden entschädigen mich für die Kleinigkeiten, die ich bemängelt habe und gerade zwei Szenen waren wie ein Geschenk für mich:
1. Als sich rausstellt, dass Havald ebenso ein Bannschwert trägt.
2. Der Appell des ersten Horns an die Gefährten.
Alles in Allem kann ich sagen, dass es ein guter Auftakt zu einer Reihe sein kann, das Buch hat mir gefallen und ich werde mir mit Sicherheit auch den zweiten Band zulegen.
4,5 Sterne