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Plusquamperfekt
04.09.2009, 19:11
Feedback hierzu (http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?p=52876#post52876)
Bitte viel davon :D
Mfg
Pqp
Hallo!
Ich schreibe gerade an einer eigenen Anthlogie. Meine Idee gibts hier (http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?t=2838). Ich arbeite schon eine Zeit lang daran und freue mich daher über eure Meinung. Eine Saqche vorweg:
Ich bin 12 Jahre alt, habe daher also noch lange nicht ausgelernt. Bitte, bitte schreibt Feedback (http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?p=52877#post52877). Ich brauche es sehr für meinen Schreibstil.
Na das ist doch die richtige Einstellung. Ich werde natürlich ehrlich sein, aber ich fürchte bei stilistischen Fragen bin ich auch nicht gerade ein Experte von daher such dir nur raus, was für dich Sinn macht*grins*
Menschenland;
1500, 3. Zeitalter
Das ist nur eine Zahl, die sagt einem erstmal überhaupt nichts. Ich kann aber verstehen, wenn du die Zeitangaben für nötig hälst, damit man die Geschichten (werden ja anscheinend noch mehr:D) besser einordnen kann.
Rimon fuhr mit seiner gebräunten Hand durch die Einnahmen. Es war nicht viel, aber für ein karges Abendessen würde es reichen. Rimon war hochgewachsen, schmal und hatte immer ein Lächeln auf den Lippen, so auch jetzt. Nachdem ich, wie alle sechzehnjährigen in meinem Dorf, vor drei Jahren von zu Hause weggegangen war, nahm er mich auf.
Zu den ersten zwei Sätzen möchte ich sagen, dass sie mir als Einstieg sehr gut gefallen, zeigt ganz gut, wie es dem Prota und Rimon so geht. Danach stockts aber und die Beschreibung von Rimon könntest du im Laufe des Texts noch einbauen, oder andeuten, z.B. das er sich zu dem Prota herunterbeugt und die Sache mit dem lächeln irgendwo ziwschen zwei Dialogzeilen quetschst. Der übergang zum letzten Satz ist auch sehr abrupt.
Übrigens: Ein Dorf, aus dem alle 16 jährigen abhauen, wird nicht sehr lange ein Dorf bleiben;)
Er war einer der wenigen Menschen, die etwas mit mir zu tun haben wollten. Ich bin weder klug genug um die Hochschule zu besuchen, noch stark genug, um bei einem Schmied in die Lehre zu gehen. Für das Heer meines Heimatlandes bin ich zu klein, für eine Arbeit in den Minen als Gehilfe der Goldgräberzwerge zu groß. Doch Rimon sah über all dies hinweg und sagte nur: „Solange du spannend Geschichten erzählen kannst und dich mit Wenigem zufrieden gibst, bist du ein guter Lehrling.“
Irgendwie stapelt dein Prota schon ganz schön tief und vor allem hast du in den paar Sätzen schon mal zwei fette Klischees drin: Erstens gibt es in der Fantasy geradezu unmengen an Schmieden und Schmiedelehrlingen und zweitens Goldgräberzwerge! Nimms mir nicht übel, aber *gähn*
Seitdem verläuft jeder meiner Tage gleich: Aufstehen, Rimon beim singen und erzählen zuhören, zwischendurch selbst eine Geschichte an den Mann bringen, ein klägliches Abendmahl zu mir nehmen, schlafen.
So kommen wir mehr schlecht als recht durchs Leben.
„Hey Samuel“, Rimon gab mir einen leichten Schupser und weckte mich so aus meinen Tagträumen. „Hier ist dein Geld.“ Mit diesen Worten drückte er mir ein paar rote Metallstückchen in die Hand. Fünf Rono, dass würde hoffentlich für ein Stück Fleisch und ein Pfirsichbier reichen.
Wieder der ÜBergang, mich stört vor allem das Wort Tagträume. "riss mich aus meinen Gedanken" so etwas in der Art fände ich passender. Rimon könnte auch ein bisserl mehr sagen, damit wir zumindest eine Bindung zwischen den beiden erkennen können. Und zu dem käglichen Abendmahl: Im Mittelalter (geh einfach mal dreist davon aus das deine Geschichte etwa zu der Zeit spielt) war bei den meisten Leuten kein Fleisch angesagt. Brot, Dünnbier und Getreidebrei waren der Alltag der meisten Menschen. Aber zumindest passt das Pfirsichbier^^
Bevor auch ich das Lager verließ, tat ich meine Habseligkeiten in meinen Rucksack. Das kostbarste war eine Marmorschale, die so groß war wie ein halbierter Apfel. Sie war meine einzige Erinnerung, an zu Hause, ich hatte sie von meiner Familie bekommen.Ich wog sie in den Händen, schon oft hatte ich überlegt sie zu verkaufen oder im Tausch gegen Lebensmittel anzubieten, doch nie hatte ich mich wirklich von ihr trennen können. Ich betrachtete noch einmal kurz unsere Raststätte, dann machte ich mich auf den Weg, der zur Stadt führte.
Das mit dem halbierten Apfel als Größenbeschreibung finde ich irgendwie komisch und wozu soll so eine Schale gut sein? Hat sie noch eine Bedeutung für den Plot?
Ich sah mich nach einer billigen Möglichkeit ein Essen zu bekommen um und entdeckte am Rande einer heruntergekommenen Nebenstraße ein Lokal mit dem Namen „Zum trostlosen Spanferkel“.
Oh, eine klassische "Zum adjektiv Substantiv" Taverne, wie viele Abenteuer an solchen Orten schon begonnen haben*grins*
Das Restaurant war ein kleiner Pub mit einem Strohdach. Aus den Fenstern drang laute Musik.
Ja was nun? Ich fand schon Lokal ein etwas unpassendes Wort und jetzt ist es auch noch ein Restaurant und Pub. Entscheide dich für etwas, am liebsten wär mir taverne das klingt nicht so modern.
Ich ging zum Tresen bestellte mir einen Pott Pfirsichbier und ein halbes Hähnchen und lies mich an dem einzigen Tisch, an dem noch ein Platz frei war, neben einen Mann sinken. Ich war so hungrig, dass ich das Huhn mit drei Bissen herunter schlang und das Bier mit einem Zug lehrte. Erst jetzt, als mein Hunger verschwunden und mein Durst gelöscht war, betrachtete ich meinen Sitznachbarn genauer.
Das fett hervorgehobene hat mich Gestört. Sag an Stelle von Pott doch lieber Krug oder auch Maß. Die drei Bissen und den einen Zug würde ich ganz weg lassen, es wirkt einfach ein wenig lächerlich, wenn ich mir das so vorstelle. (Das Fleisch würde ich wie schon gesagt eigentlich ganz streichen).
Und bist du dir sicher, dass du einen Prota, der sich nicht mal seinen Sitznachbarn in einer heruntergekommenen Kneipe ansieht allein auf eine Fantasy Welt loslassen kannst? Gut er ist vom Dorf, aber da sollte er doch eigentlich erst recht misstrauisch sein.
Er war groß, fast so groß wie einer der Elfen, die hinter dem Horizont lebten, und er trug einen schwarzen Umhang, dessen Kapuze fast sein ganzes Gesicht bedeckte. Nur ein Schwall hellblondes, fast weißes Haar quoll unter seinem Umhang hervor. Als er meinen Blick bemerkte, wandte er den Kopf zu mir.
Woher weiß er denn, wie groß Elfen sind die hinter dem Horizont leben? Und warum machen sich Autoren immer noch die Mühe mit dunklen Kapuzen? Ein Schild auf der Stirn das "ICH BIN MYSTERIÖS" sagt ist doch so viel einfacher*grins*
Er zeigte auf meinen leeren Krug. „Möchtest du noch eins?“ Ich nickte und der Mann gab dem Wirt zu verstehen, dass er noch zwei Biere haben wolle. Dieser brachte die Getränke und der freundliche Fremde fragte: „Was führt dich in ein so schäbiges Lokal?“ „Ich bin der Lehrling eines Barden und für mehr reicht mein Geld nicht.“ „Das ist kein Grund sich zu schämen“, erwiderte der Mann der wohl bemerkt hatte wie beschämt zu Boden guckte.
Und dann lässt sich der arme Junge von einem wildfremden Mann ein Bier anschwätzen? *nein* Und das er beschämt ist, könntest du auch etwas früher zumindest andeuten, z.B. in dem er seinen Blick abwendet oder eben zu Boden guckt (nur eben ohne adjektiv^^). So wie es jetzt ist, kommt das etwas abrupt.
„Ein Barde also, kennst du denn viele Geschichten? „ Ja“, rief ich und erfreut vom Interesse meines Sitznachbarn begann ich zu erzählen. Ich erzählte von Menschen und Elfen, von Drachen und Seeungeheuern. Ich erzählte von Helden, die jeder Gefahr trotzten, von Heeren, die feindliche Städte einnehmen und von Kreaturen die gejagt, getötet und gegessen wurden.
Und dann erzählte ich eine ganz tolle Geschichte. Sie war so toll, dass ich sie gar nicht erzählen kann, daran seht ihr ja schon, wie toll sie war [/Ironie] Entschuldige, aber dieser Teil ist ja eigentlich der Wendepunkt der Geschichte und du fertigst das ganze in drei Sätzen ab? Da steht nicht wirklich, was für eine Geschichte er erzählt, da steht nicht wie der Mann reagiert, da steht nicht wie Samuel sich fühlt. Da gehört einfach mehr hin.
Irgendwann hörte ich auf zu erzählen und lauschte der Musik, welche mich in den Schlaf lullte.
Wo kommt die Musik her? Und wie kommt er darauf, dass es eine gute Idee ist, in so einer Spelunke einzuschlafen? Dein Prota kommt mir seehr naiv vor.
Plötzlich schreckte ich hoch. Rimon! Ich hätte schon vor Stunden zurück sein sollen. Ich sprang auf und rannte unter dem ohrenbetäubenden Scheppern eines zerberstenden Tellers los.
Siehst du, deshalb hättest du den Teil, in dem Samuel eine Geschichte erzählt viel stärker ausbauen müssen. So wie es jetzt ist, wird für mich als Leser gar nicht klar, wie er beim Erzählen mitgerissen wird und alles vergisst. Und warum zerberstet ein Teller nur weil er losrennt? Warum haben die in der Spelunke überhaupt Teller, die scheppernd zerbersten können und keine aus Holz?
Die Stadt war menschenleer nur hier und dort bauten Händler ihre Stände auf oder Frauen holten Wasser vom Brunnen. Ich lief durch das Stadttor, ohne den Bauern, dessen Hühner ich aufgeschreckt hatte eines Blickes zu würdigen.
Entweder du beschreibst ausführlicher, wie er die Hühner aufscheucht und fast über eins stolpert (oder so...) oder du streichst es. Im Moment lenkt das nur ab, ohne eine Bedeutung zu haben.
Als ich den Platz erreichte, an dem wir letzte Nacht unser Lager aufgeschlagen hatten, stockte mir der Atem und mein Herz stand still. dort wo vor ein paar Stunden noch unser Esel friedlich graste, lagen jetzt nur noch dessen Hinterlassenschaften. Das Feuer war sorgfältig mit Erde bedeckt. ich ließ mich neben die einstige Feuerstelle auf den Boden sinken und Tränen liefen mir über das Gesicht.
Meine einzige Chance, meine einzige Chance zu überleben, meine einzige Chance darauf später meinen Lebensunterhalt als Barde zu
verdienen, war zerstört. Ich blickte in den Wald doch sah ihn gar nicht richtig, mein Kopf dröhnte und mein Körper fühlte sich gelähmt an. es war vorbei.
Die Szene soll mitgefühl erzeugen, schafft es aber nicht. Ich weis zwar (theoretisch) warum er von Rimon abbhängig ist, aber ich denke nicht wirklich daran. Für mich wirkt das eher so: Okay, Mentor/Vaterfigurballast abgeworfen, die Geschichte ist bereit zum abheben. Und auch wenn ich es (noch) nicht besser kann: einfach schreiben, dass der Prota weint reicht ganz bestimmt nicht aus um die Trauer auszudrücken. Und er sieht das auch sehr pessimistisch, schließlich hat er gerade einen Mann mehrere Stunden unterhalten, so hilflos kann er gar nicht sein.
Der Fremde sah mich ruhig an. Schließlich sagte er: „Nichts passiert zufällig. Schon bald wird der Tag kommen, an dem du eine Entscheidung zu treffen hast.“ Mit diesen Worten zog er einen blauen, etwa handgroßen Stein hervor. „Bewahre diesen Stein gut auf. Er wird dir helfen den richtigen Weg nicht zu verlassen, auch wenn er oft steiniger wirkt als der Falsche.“
Seltsamer Fremder? Check. Sehr vage Prophezeiung? Check. MacGuffin? Check.
Entschuldige, aber das ist wirklich Klischee auf einem Klischee-Sandwich mit Klische oben drauf (und einer kleinen Klischee-Beilage *grins*).
Als ich meinen neuen Besitz in die Hand nahm, war dieser ungewöhnlich warm. Von ihm ging ein Impuls aus so sanft wie das Rauschen des Meeres, doch gleichzeitig besaß er die Härte der besten Diamanten der Zwerge. Ich wollte den Mann fragen was all dies zu bedeuten hatte, doch als ich aufblickte war er fort. Langsam stieg die Sonne höher und ich fühlte mich allein, so allein wie noch nie.
Eine letzte Frage: Woher weiß der bettelarme Samuel, wie hart die besten Diamanten der Zwerge sind?
Das ganze klingt jetzt vermultich etwas heftig und ich bin mir sicher, dass Leute mir mehr Schreiberfahrung als ich noch mehr finden, aber ich wollte schon noch sagen, dass die Geschichte schon ganz gute Ansätze zeigt und ich mich nicht durch sie durch quälen musste. Ich habe schon wesentlich schlecheteres gelesen (und vermutlich auch geschrieben, obwohl ich das nie zugeben würde*grins*). Wenn ich dann noch bedenke, dass du erst zwölf bist, würde ich auf jeden Fall sagen, dass du weiter schreiben solltest, denn da ist bestimmt noch was zu holen.
P.S. Ich finde Klischees nicht prinzipiell schlecht, wenn man sie wohl dosiert und gekonnt einbaut, können sie eine Geschichte sogar bereichern, imho sollten sie dann aber nicht so ernst genommen werden, sondern mit einem kleinen Augenzwinkern beschrieben werden. Wir haben hier auch irgendwo einen Thread über Fantasy-Klischees, den könntest du dir auch mal ansehen (wenn du das noch nicht getan hast)
Plusquamperfekt
05.09.2009, 08:39
@Dexter: Vielen Dank für deine Hilfe!
Ich werde heute oder morgen mich nochmal an die Geschichte heransetzen.
Wegen den Klischees, ja es sind viel zu viele. Meine nächste Geschichte enthält aber weniger und es würde mich freuen wenn du auch die líest und bewertest.
Mfg
Pqp
Hallo,
also Dexter hat ja nun schon das meiste gesagt.
Ich habe trotzdem noch ein paar kleine Anliegen.
Also wenn du die Geschichte nochmal durchgehst, achte auf die Rechtschreibung. Das man zum Beispiel mal nach einem Punkt klein weiter schreibt oder ein Wort vergisst passiert jedem mal. ( Ich spreche aus eigener Erfahrung)
Am Anfang hätte ich auch noch ein längeres Gespräch eingebaut, indem man z.B etwas über den Hauptchara erfährt oder wie es in seiner Stadt aussieht.
Sonst bin ich sehr zufrieden, besonders mir dem Ende von Teil zwei da i glaube, das dieses Ende an das Ende von Teil eins anknüpft.
So, nun zu Teil zwei ( ich habe kein extra Thread gefunden, also bewerte ich den Teil auch mal hier)
Also du sagtest ja, dass der Nomade der Lüfte aussieht wie ein normaler Wüstenbewohner. Aber ich würde ihn trotzdem noch ein wenig mehr beschreiben, zumal ja jeder Mensch anders aussieht. Also du könntest ja z.b sagen: Sein blondes Haar fiel ihm in nassen Strähnen ins Gesicht, seine blauen Augen musterten seinen Gegner... die hohen Wangenknochen...die vollen Lippen... seine Flügel hatten die Form eines Rabenflügels..
Sowas in der Art. Und du könntest auch noch die Bucht und allgemein die Landschaft näher beschreiben.
Das Letzte was ich anmerken will ist die Ich-Perspektive: Das ist aber eher eine Sacher der Ansicht ( Wortwitz^^)
Also was ich damit meine: Ich finde in der Er-Perspektive(3. Person...ach nee^^) kann man den Chara und was mit ihm passiert besser beschreiben.
z.b : Sein Haar glänzte... Mein Haar glänzte... naja ich finde "sein" klingt da besser.. Aber das ist wirklich nur wie man es besser findet.
Also allgemein bin ich sehr zufrieden mit deiner Geschichte( Teil 1+2) und wenn sie mal veröffentlicht wird, kaufe ich sie auf jeden Fall.
PS: Die Jahreszahlen sind eine gute Idee, hatte ich auch. Wenn du willst kannst du ja auch noch ne Ortsangabe dazumachen.
Hoffentlich konnte ich helfen
Grüße, Faraiel
PaganPunk
12.09.2009, 20:28
Also ich muss echt meinen Respekt ausdrücken! Wenn du mit 12 schon so gut bist, dann wirst du den Literaturnobelpreis in meinem Alter kriegen ;-) Es sind sicher ein paar Tippfehler drin, aber der Stil ist in Ordnung.
Das mit der Taverne finde ich nicht so dramatisch, weil er ja dort nicht angeheuert wird sondern da einfach pennt und für reisende Gibt es auch heutzutage keine andere Möglichkeit als in einem Gasthaus zu Schlafen.
Der Seelenvampir
13.09.2009, 22:21
Ich finde sie durchaus angenehm zu lesen, vor allem, wenn man dein Alter betrachtet. Abgesehen von den bisher genannten Kritikpunkten, denen ich nichts hinzuzufügen habe, muss ich sagen, dass ich mich auf weitere Geschichten von dir freue.
Alurl daewle et nox vobiscum.
Plusquamperfekt
16.09.2009, 18:00
@dem Seelenvampir, PaganPunk und Faraiel: Vielen Dank für euer Feedback!
Also wenn du die Geschichte nochmal durchgehst, achte auf die Rechtschreibung. Das man zum Beispiel mal nach einem Punkt klein weiter schreibt oder ein Wort vergisst passiert jedem mal. ( Ich spreche aus eigener Erfahrung)
Ja, hatte echt noch keine Zeit zum überarbeiten. Immer kam irgendwas dazwischen (z.B. heute meine fetten Lateinhausaufgaben *mph*). Bei durchgehen auf Sinn- und Stilfehler, werde ich auch die Rechtschreibung nochmals durchsehen.
So, nun zu Teil zwei ( ich habe kein extra Thread gefunden, also bewerte ich den Teil auch mal hier)
Richtig, ich habe keinen Extra Thread eröffnet, denn es ist ja eine Sammlung von Geschichte.
Sowas in der Art. Und du könntest auch noch die Bucht und allgemein die Landschaft näher beschreiben.
Das Letzte was ich anmerken will ist die Ich-Perspektive: Das ist aber eher eine Sacher der Ansicht ( Wortwitz^^)
Also was ich damit meine: Ich finde in der Er-Perspektive(3. Person...ach nee^^) kann man den Chara und was mit ihm passiert besser beschreiben.
z.b : Sein Haar glänzte... Mein Haar glänzte... naja ich finde "sein" klingt da besser.. Aber das ist wirklich nur wie man es besser findet.
Ja, mir hat bei dieser Anthologie die Ich-Perspektive einfach besser gefallen. Ich wollte pro Kapitel einen Haupterzähler und fand daher die 1.Person am schlüßigsten. Wenn ich in den Ferien oda so mal Zeit habe, kann ich vielleichjt ja auch eine zweite Fassung schreiben. Die dann in der 3. Person.
Also allgemein bin ich sehr zufrieden mit deiner Geschichte( Teil 1+2) und wenn sie mal veröffentlicht wird, kaufe ich sie auf jeden Fall.
Nee, veröffentlichen möchte ich es och nicht *grins*. Aber vielen Dank für das Kompliment.
Ich finde sie durchaus angenehm zu lesen, vor allem, wenn man dein Alter betrachtet. Abgesehen von den bisher genannten Kritikpunkten, denen ich nichts hinzuzufügen habe, muss ich sagen, dass ich mich auf weitere Geschichten von dir freue.
Also ich muss echt meinen Respekt ausdrücken! Wenn du mit 12 schon so gut bist, dann wirst du den Literaturnobelpreis in meinem Alter kriegen ;-) Es sind sicher ein paar Tippfehler drin, aber der Stil ist in Ordnung.
Und nochmals Vielen Dank!
Mfg Pqp
Mir gefällt Deine Geschichte sehr gut. Sie liest sich flüssig, streut meiner Meinung nach an den richtigen Stellen Informationen ein, sprich Fragen, welche bei mir beim Lesen aufpoppten, wurden kurze Zeit später beantwortet, was einen angenehmen Lesefluss bescherten. Zudem wurde ich total neugierig und würde gerne wissen, wie die Geschichte ausgeht, was dahintersteckt, was geschehen ist und was geschehen wird.
Deinen dritten Text finde ich weniger gelungen, weil er sich imho einfach so langsam liest.
Die letzten Strahlen der untergehenden Sonne färbten den Himmel in einem blutigen Rot. Die Hauptstadt Gerlingen, rechts und links gesäumt von dem Lenosgebirge, zeichnete sich am Horizont ab. Um diese Zeit war auf der Straße, die zur Stadt führte, nicht mehr viel los, nur noch wenige Karren, beladen mit Getreide und Gemüse passierten das Stadttor. Morgen würde Markttag sein und die Bauern, die schon heute anreisten würden am meisten Umsatz machen. Ein wenig Trauer kam bei diesem Gedanken in mir auf. Der Markt war immer das wichtigste Ereignis in meiner Heimatstadt gewesen und wie gerne wäre ich morgen durch die Reihen von Ständen geschlendert oder hätte wenigstens der Taverne „Zum trostlosen Spanferkel“ einen Besuch abgestattet, welches seit nunmehr dreißig Jahren von meinem Vater bewirtschaftet. Aber selbst das war natürlich unmöglich. Es hätte meinen ganzen Auftrag gefährden können. Niemand durfte mich sehen, ich sollte mich eigentlich gerade in Kirdingsdorf, einer Stadt westlich des blauen Meeres aufhalten. Und von meinem Geschick, im Verborgenen zu agieren, hing schließlich der ganze Plan ab.
Ich habe hier mal fett hervorgehoben, was ich für Info-Dump halte, wobei man da vermutlich noch mehr streichen könnte.
Beim ersten Kursiv hervorgehobenen Satz klingt es zuerst so, als würde es den Prota traurig machen, dass die Bauern die zuerst da sind den meisten Umsatz machen, und nicht dass er nicht auf den Markt gehen kann (Was ist das überhaupt für ein sentimentaler Killer?)
Der zweite Kurisvsatz ist einfach falsch es müsste ", welche/die seit nunmehr dreißig Jahren von meinem Vater bewirtschaftet wurde"
Der wichtigste Teil meines Vorhabens würde bald folgen.
Auch bekannt als: Der einzige Teil des Vorhabens.
Ich machte mir keine Sorgen, bisher hatte alles gut geklappt
Warum auch nicht, noch hat er ja garnichts getan*grins*
Langsam verschwand auch das letzte Schimmern am Himmel. Dunkelheit legte sich über das Land.
Ich weiß nicht, wie oft ich diese Sätze schon gelesen habe...
Die Lichtung, auf die ich zusteuerte, war von hohen Tannen gesäumt. Auch stand hier und dort ein Laubbaum, der aber zu dieser Jahreszeit noch keine Blätter trug.
Infodump. Er ist an einer Lichtugn im Wald, der Rest ist egal.
Auf der Lichtung waren im Umkreis von einem Meter um ein flackerndes, fast heruntergebranntes Feuer einige Dinge verstreut. Die meisten dieser Dinge waren für mich vollkommen nutzlos.
Die Verstreuten Dinge sind deinem Prota egal, also können sie auch uns egal sein.
Auf der Lichtung waren im Umkreis von einem Meter um ein flackerndes, fast heruntergebranntes Feuer einige Dinge verstreut. Die meisten dieser Dinge waren für mich vollkommen nutzlos. Es roch nach Harz. Und da saß er. Wie mein Auftraggeber gesagt hatte war er allein. Der Mann, der leicht verborgen an einem Baumstamm lehnte war, das konnte man sogar auf diese Entfernung sehen, vor Sorge angespannt. Sein gebräuntes Gesicht, war von Haar umgeben, das so aussah als wäre es noch nie richtig geschnitten worden. Ich umrundete die Lichtung, sorgsam darauf bedacht, kein Geräusch zu machen. Der Fremde, der jetzt mit dem Rücken zu mir saß, holte eine Flöte hervor und setzte sie an die Lippen. Dann fing er an ein weitverbreitetes Lied zu spielen, indem es um die Schlacht des Curus, eines geflügelten Kriegers, ging, der drei Aufgaben bewältigen musste, erst dann durfte er eine menschliche Frau heiraten.
Infodump habe ich wieder fett hervorgehoben.
Was mich ausserdem stört, ist dass es ja angeblich völlig Dunkel ist und dein Prota vorsichtig durch den Wald laufen muss, aber erkennt, dass der Mann am anderen Ende der Lichtung noch nie beim Frisör war*grins*
Ich zog etwas aus meinem Gürtel. Es war ein Messer, zu groß für einen Dolch und zu klein um Säbel genannt zu werden.
*rofl* Also "Ich zog mein Messer". Es wird den Prota wohl nicht überrascht haben, dass er das Messer gezogen hat, schließlich ist das sein eigener Gürtel und keine Wundertüte:rolleyes:
Dieses Messer war Arbeit des Nordens und die Schneide war mit dem Gift der Loa-Bera Schlange bestrichen. Dies Gift war in Mengen ein Vermögen wert, da besagte Schlangenart nur in wenigen Wäldern zu finden war. Allein die drei Tropfen, die für diese Waffe benutzt worden waren, besaßen auf dem Schwarzmarkt einen Wert von mindestens 80 Tiren. Das Besondere an dem Gift war, dass es sofort lebenswichtige Organe angriff und niemals in der Wirkung nachließ.
Mann, der Norden muss ja ein toller Schmied sein *grins*
Abgesehen davon: Wozu braucht er ein Gift an der Waffe? Und dann auch noch ein derart teures? Wieviel kann das Gift denn noch ausmachen, wenn der Prozess des Vergiftens das Durchbohren des Opfers mit ca. dreißig zentimeter Stahl involviert?
Es war schon ein sehr lohnender Lebensweg, dem ich mich da verschrieben hatte. Aber eben auch ein gefährlicher. Ein sehr gefährlicher.
Und das fällt ihm natürlich genau jetzt ein.
Doch dieser Auftrag war vergleichsweise leicht und würde kein großes Risiko bergen. Der Fremde hatte seinen Platz noch immer nicht verlassen. Ich schlich mich leise an ihn heran. Die Nacht war ruhig, nur hier und dort hörte man einen Vogel. Ich war jetzt nur noch wenige Zentimeter von meinem Opfer entfernt. Eine graue ärmellose Tunika bedeckte den Rücken des Mannes, der sich nun schutzlos vor mir befand. Kurz bevor ich zustach, hatte ich die Hand auf den Mund meines Opfers gelegt. Kein Laut drang durch die Nacht. Dann zog ich das Messer aus der Wunde. Der leblose Körper des Barden sackte vor mir zusammen. Ich reinigte meine Waffe am Umhang des Fremdens. Es war vorbei. Doch es würde noch eine lange Nacht werden.
Infodump wieder fett, und woher weiß er auf einmal, dass der Mann Barde war?
Prinzipiell ist es ganz schlecht in Action-Szenen Plusquamperfekt zu benutzen (auch wenn du so heißt ;)). Es nimmt einfach die Fahrt raus.
Und warum würde es noch eine lange Nacht werden? Muss er noch zehn leute töten oder was? Eigentlich ist er doch fertig und alles was er noch tun muss ist weggehen und irgendwo schlafen. Es gibt ja nicht mal mögliche VerfolgerX.X
Wie gesagt, ich fand die Geschichte jetzt nicht so toll, aber schreib auf jeden fall weiter.
PaganPunk
19.10.2009, 08:46
Also meiner Meinung nach hast du dich auf jeden Fall stilistisch verbessert und inhaltlich ist es auch ganz gut, und diese Dumb- Sachen, die Dexter beschrieben hat, kann man ja wieder raus streichen.
Interessant, wie sich einige der Feedbacks hier von meinem Eindruck deutlich unterscheiden. Aber so darf es ja auch ruhig sein :D
In einem Punkt scheinen wir aber einer Meinung zu sein: in Anbetracht deines Alters von 12(!! bin fast skeptisch ;)) Jahren finde ich deine Ausdrucksweise aussergewöhnlich!
Auch die Kritik an deiner Rechtschreibung kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
Ich habe Geschichten gelesen von Leuten die doppelt so alt sind wie du und wesentlich mehr Fehler machten, und deren Stil auch nicht über die Maßen besser war als deiner.
Nun zur Geschichte selbst:
sie ist noch nicht sehr überschaubar, was aber eigentlich nicht weiter schlimm ist. Ich mag Geschichten, die sich erst nach und nach in ihrer Bedeutung offenbaren. Aber sehe ich das richtig? du schreibst aus drei Perspektiven in der Ich-Form? Oder vielleicht ist das auch ein- und diesselbe Person in verschiedenen Ebenen der Geschichte....
Egal, du brauchst es hier auch nicht zu verraten. Aber alleine schon diese Vorgehensweise ist für einen Zwölfjährigen... wow :)
Der Stil ist sicherlich ausbaufähig, aber da mache ich mir eigentlich keine großen Sorgen bei dir. Denn wie schon PaganPunk schrieb, sehe auch ich bereits im letzten Kapitel eine deutliche Steigerung, die mich im ersten Moment sogar an einen anderen Verfasser denken ließ ;)
Also bleib weiter dran, denn du hast augenscheinlich eine große Portion Talent zur Verfügung gestellt bekommen....
lg
Gilead
Plusquamperfekt
02.11.2009, 12:37
Hallo!
@anita:
Vielen Dank für dein Feedback. Genau diesen Effekt, den du beschreibst, wollte ich erzeugen. Um aber nicht zu viele Fragen "aufpoppen" zu lassen, löse cih zwei sehr wichtige Fragen in der 5. Geschichte auf. Ind der 4. kommt dann noch mal ein neuer Protagonist (ein Elf:D) Oh, jetzt habe ich mich schon wieder verquatscht, aber diese beiden Geschichten liegen hier schon (fast) fertig rum, ich brauch sie nur noch überarbeiten und abtippen.
@Dexter:
Vielen Dank für dein Feedback. Manchesvom Info-Dump wird später noch wichtig, z.B.: Das:
[...] ich sollte mich eigentlich gerade in Kirdingsdorf, einer Stadt westlich des blauen Meeres aufhalten. [...]
aber natürlich hast du recht, manches werde ich noch streichen müssen. Ich fande nur selbst die Geschichte war zu kurz, desshalb wollte ich noch was hinzufügen. Blöde Idee. Nächstes mal mehr Handlung, weniger Füllen.
Auch bekannt als: Der einzige Teil des Vorhabens.
und
Und warum würde es noch eine lange Nacht werden? Muss er noch zehn leute töten oder was? Eigentlich ist er doch fertig und alles was er noch tun muss ist weggehen und irgendwo schlafen. Es gibt ja nicht mal mögliche Verfolger
Ist sogesehen nicht richtig, denn er hat davor etwas getan und es kommt noch etwas (Was und Warum wird in Geschichte 10 erklärt). Aber auch hier hast du recht, entweder in dieser Geschichte andeuten oder beide Sätze weglassen.
@PaganPunk:
Vielen Dank für dein Feedback. Vielen Dank für das Kompliment. Das ist schon lustig, die Hälfte meiner Leser (im Reallife) findet diese am Besten, die andere Hälfte am schlechtesten X.X.
@Gilead:
Vielen Dank für dein Feedback. Naja, zwölf bin ich nun nicht mehr (sondern 13 :D), aber da ich die Geschichten ja mit zwölf geschrieben habe, nehme ich das Kompliment dankend an. Nein, die dritte Geschichte ist nicht von einem anderen Verfasser ;), sondern auch von mir. Nur liegen zwischen der ersten un der dritten Geschichte 3 Monate (wie man sieht bin ich kein Schnellschreiber) und ich habe versucht mich so gut wie möglich weiterzuentwickeln. Und so hat sich halt auch mein Stil verändert (hoffentlich zum Besseren) ;)
Zur Geschichte: Es gibt ungefähr 20 Personen, die mal der Ich-Erzähler sind. Das ist wie, als würde man Tagebucheintrage sammeln und zu einem Abenteuer zusammenlegen. Denn auch in meinem "Buch" sind die Schnipsel nicht in der richtigen Reihenfolge. Das sit sozusagen so wie ein Puzzel. Das hat einen Vorteil, ich kann wenn ich etwas üben möchte (in der nächsten Geschichte Wortwitz) und gucken will wie der Leser das findet, dieses Sprachliche etwas Jemandem (einem meiner Protas) geben und der spricht und denkt nunmal so. Punkt. Dann wechsel ich eben den Stil, aber auch nur weil ich zwischen den Figuren wechsl (<-- Das war jetzt nicht so gut erklärt, ich hoffe man versteht es trotzdem :D
Und auch einen Dank an alle, die die Geschichte nur gelesen haben (z.B.: pulzi :D), ich finde es toll, wenn ihr Interesse an ihr habt. Vielen Dank
Mfg pqp
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