Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Verwaiste Thron - Claudia Kern
Pressestimmen
"Ein fesselndes Debüt! Episch, wuchtig, erdig - so muss Fantasy sein." (Michael Peinkofer )
Kurzbeschreibung
Die überwältigende Saga einer jungen deutschen Autorin!
Es ist ein großer Tag für Ana, die einzige Tochter des Fürsten von Somerstorm. Ihr siebzehnter Geburtstag beginnt mit den Darbietungen von Gauklern und Schaustellern - und endet in einem Massaker an ihrer Familie! Jetzt ist Ana auf der Flucht, nur begleitet von einem Leibwächter, den sie kaum kennt und dem sie noch weniger traut. Auf Burg Somerstorm, ihrer verlorenen Heimat, herrschen nun die geheimnisvollen Nachtschatten - und der Mord an Anas Familie war nur der Anfang ihrer düsteren Pläne! Der erste Roman einer farbenprächtigen Trilogie voller Abenteuer, Intrigen und geheimnisvoller Geschöpfe.
Kurzbeschreibung
Eine überwältigende Saga
Ana, die einzige Tochter des Fürsten von Somerstorm, befindet sich auf der Flucht vor den geheimnisvollen Nachtschatten. Die Gestaltwandler haben - so glaubt Ana - ihre gesamte Familie ermordet und so die Kontrolle über das Fürstentum an sich gerissen. Ana flieht nach Szranizar und findet dort tatsächlich Unterstützung. Doch plötzlich steht die Armee der Nachtschatten vor der Stadtmauer. Die Verteidiger sind chancenlos - und so muss Ana erneut die Flucht ergreifen ...
Kurzbeschreibung
Die Schrecken der Vergangenheit ...
Es herrscht Krieg! Und während die Armeen der Nachtschatten und der Menschen sich gegenseitig vernichten, kehren die Vergangenen zurück. Das Wiedererstarken der Magie hat auch diesem uralten Volk neue Macht verliehen. Von Nachtschatten und Menschen gleichermaßen gejagt, flüchtet Ana in ihre Heimat Somerstorm. Sie ahnt nicht, dass ihr ehemaliger Leibwächter Jonan ebenfalls auf dem Weg nach Norden ist. Und auch die Vergangenen sind ihr auf den Fersen - denn in Somerstorm liegt der Schlüssel zum Geheimnis ihres Daseins ...Der phänomenale Abschluss einer großartigen Trilogie voller Abenteuer, uralter Bedrohungen und geheimnisvoller Geschöpfe!
Ich lese zurzeit gerade diese Trilogie und bin doch recht angetan. Ich bin halb durch den 2. Band Verrat.
Was mir am meisten gefällt ist die Sprache die Claudia Kern verwendet. So sollte man ein Buch schreiben! Deutsch in seiner klarsten Form. Ich kann das Buch lesen und muss nicht über kunstvoll verschachtelte Sätze mit blumig-bunten Adjektiven stolpern. Die Sätze sind kurz und informativ. Es ist ein leichtes sich in die Geschichte reinziehen zu lassen, so dass einem nicht mehr auffällt dass man eigentlich liest.
Eigentlich ist genau das der Normalfall im Englischen... :p und mitunter ein Grund wieso ich Bücher auf englisch so gerne lese. Schön zu sehen, dass es auf Deutsch auch geht. :)
Und dann noch kurz was zur Geschichte :D.
Sie ist sehr solide, in sich schlüssig, ruhig und trotzdem spannend. Die Geschichte lebt von ihren Charakteren. Das Buch lässt sich beschreiben als angenehmes Lesevergnügen. Die Geschichte ist vielleicht nicht die Riesensensation, aber der Erzählstil macht es wett. Manchmal lohnt sich ein Buch auch der Sprache wegen. *ja*
Der einzig wirklich negative Punkt für mich ist die Bezeichnung Nachtschatten für die Gestaltwandler. Der geht für mich gar nicht, der klingt zu kommerz und hat irgendwie auch nicht wirklich einen Bezug zu den Wesen die Kern da erschaffen hat. Aber das ist auch das einzigste, dass ich an daran kritisieren möchte. :)
Schlussbeurteilung erfolgt, sobald ich die Trilogie zu ende gelesen habe.
Ich hab den 1.Teil in 1 1/2 Tagen gelesen und das sagt eigentlich schon alles. Das Buch hat mich von der ersten Seite an total gepackt und ich musste einfach immer wissen, wie es weitergeht..
Den von Idalia schon erwähnten Schreibstil fand ich auch klasse. Man konnte das Buch ruhig und entspannt lesen und sich an der schönen Sprache erfreuen ohne sich anstrengen zu müssen *g* Es muss also nicht immer kompliziert sein. ;-)
Die Story ist wieder mal nicht wirklich neu, aber die Umsetzung ist sehr gelungen. Die verschiedenen Handlunsstränge sind nie langweilig und langatmige Erklärungen gibt es auch kaum. Ich hab zwar die Passagen über Ana und Jonan am liebsten gelesen, mochte aber auch die anderen Personen gerne. Rickard wäre die einzige Person, mit der ich noch nicht richtig warm geworden bin, aber es ist ja auch schwer in einem Buch mit noch nicht einmal 400 Seiten alle Personen gleich gut auszuarbeiten. Ansonsten gelingt es der Autorin wirklich gut.
Ana zum Beispiel mag ich sehr gerne. Sie ist zwar eine reiche Fürstentochter, die noch nie wirklich gearbeitet hat und von der Außenwelt relativ abgeschottet gelebt hat, aber trotzdem ist sie auf ihrer Flucht nicht am Jammern, sondern bleibt realistisch und gewöhnt sich an die neue Situation.. So ist das mal was anderes als das ewig naive und verwöhnte Prinzesschen.
Jonan mochte ich auch gerne, da er so geheimnisvoll ist, obwohl mir schon relativ am Anfang klar wurde, dass er auch ein Nachtschatten ist.. Fand am Ende traurig, dass Ana sich von ihm getrennt hat :( Die beiden sollen doch ein Pärchen werden.. Hoffentlich finden sie sich am Ende wieder.. (Jaja, meine romantische Ader^^)
Noch erwähnenswert sind für mich die vielen Details, die die Autorin erwähnt.. Die machen für mich die Welt noch interessanter und die Geschichte überlegter.
Zum Beispiel wäre da die Sache mit der Ewigen Garde, deren Mitglieder (angeblich) alle keine Zähne haben und die Erklärung dazu.. Fand ich spannend.
Und Schwarz-Weiß Malerei gibt es auch nicht wirklich. Es sieht zwar am Anfang so aus..aber lasst euch überraschen ;-)
Der Name "Nachtschatten" hat auch nicht wirklich gepasst, finde ich. Bis jetzt jedenfalls noch nicht. Aber soo viel wissen wir ja auch noch nicht über sie.
Insgesamt ist das Buch wirklich lesenswert und für ein Debut spitzenmäßig. Ich freue mich, dass es doch noch eine deutsche Autorin gibt, die mich begeistern konnte.
8,5/10 Sternen (das Buch war ein bisschen zu teuer...für die Seitenanzahl)
Teil 2 ist schon bestellt.
Verrat ist seit gestern abend auch beendet.
Das Buch geht genauso gut weiter wie der Vorgänger. Die Geschichte bleibt spannend und flott, was sicher auch an den neuen POV Charakteren liegt.
Am meisten interessieren mich immer noch die Kapitel zu Ana und Jonan, die nun leider getrennt sind :( Das stört mich ja..
Was mir gut gefällt sind die verschiedenen Begegnungen zwischen den Hauptcharakteren. Dadurch entstehen viele spannende Situationen.
Nur eine Szene fand ich wenig nachvollziehbar. Marta mag Ana nicht und macht sich dauernd über sie lustig.. Auch scheint sie ihr wenig zu glauben. Aber als Ana sich als Ana Somerstorm zu erkennen gibt, glaubt Marta das sofort und unterwirft sich ihr. Fand ich etwas schwach.
Ansonsten sind die Charaktere aber wieder alle gut beschrieben und machen glaubhafte Entwicklungen durch..
Gruselig fand ich das Geheimnis um die Ewige Garde.. Aber ich will nicht zu viel verraten ;-)
Das Ende hat mir super gefallen. Es ist offen, überraschend und schockierend. Wobei es mich sicher gestört hätte, wenn der 3. Band noch nicht erschienen wäre.
Tja.. Rickard scheint ja hinüber zu sein^^ Und wenn nicht...will ihn Ana SO sicher nicht mehr heiraten *g* Die gehört ja eh zu Jonan...Ich hoffe auf ein paar schöne Szenen mit den beiden in Band 3.
Naja..Teil 3 hab ich schon angefangen gestern *zu Idalia glubsch und sich schäm*
Aber ich hab erst knapp die Hälfte *g
Waechter
18.09.2009, 08:08
Man kann die Bücher gut lesen, da stimme ich zu. Aber das Du so schnell durch kommst, liegt auch daran, dass es weniger als 400 großzügig bedruckte Seiten pro Roman sind. Ich hätte mir bei dem Stoff, den die Trilogie hergibt, gewünscht, dass einige Handlungsstränge ausführlicher geraten wären und die Wandlung der Charakter nicht so plötzlich passierte.
Zu Teil 3:
Die Sprache ist immer noch schön, die Handlung spannend.. Bis zum Ende. Das hat mir leider nicht gefallen. Erstmal ist alles viel zu schnell passiert.. Da hat es sich die Autorin zu einfach gemacht, denke ich..
Die Szene in der Höhle fand ich etwas lasch und zu wenig durchdacht.. Craymorus zieht einfach von allen Kraft ab (wie auch immer?) und tötet Daneel, Mellie ohne Probleme...aha..das ging mir zu leicht. Dass er dann noch selbst drauf geht und vorher noch Rickard endgültig kalt gemacht hat, fand ich etwas zu beiläufig erwähnt..
Außerdem finde ich, dass am Ende zu wenig aufgeklärt worden ist... Was läuft jetzt auf Somerstorm ab? Herrscht Gerit über die Burg? Was ist mit den Nachtschatten? Geht die Jagd nach ihnen weiter? Oder leben alle glücklich und zufrieden?
Was ich mir persönlich noch gewünsch hätte, ist leider auch nicht eingetreten...
Jonan und Ana sind leider nicht wirklich zusammen gekommen :(
Obwohl das Ende da relativ offen ist.. Vielleicht schreibt Claudia Kern ja nochmal über die beiden...Ich würde mich freuen ;)
Trotz aller Nörgelei gerade war die Trilogie auf jeden Fall ein Glücksgriff und ich kann sie nur jedem ans Herz legen!
EDIT: Ich hatte vergessen...
Das unverständlichste aber war der Abgang von Schwarzklaue...Was war denn da los? :D Der verfolgt die ganze Zeit Korvellan, um ihn zu töten, dann treffen sie aufeinander, Korvellan sagt irgendwas und auf einmal mag Schwarzklaue lieber andere Orte aufsuchen und zerstören..und er geht weg..einfach so...
Achja, und sorry für die vielen Spoiler...Ich musste mich über das Ende aufregen und anders ging es nicht.
Ich hab die Trilogie nun auch zu ende gelesen.
Der Schreibstil bleibt durchs Band weg, einmalig gut. Die Geschichte verliert nie an Spannung, aber wird nie hektisch. Bis zum Schluss. Ich hab erst zum Ende hin gemerkt, was teilweise wirklich vor sich ging. Da hätte Kern doch lieber ein wenig mehr Brotkrummen gestreut, das war dann doch ein wenig zu anspruchsvoll um da 100% nachzusteigen.
Wie und was genau Craymorus sort schlussendlich gemacht hat, werde ich wohl nie erfahren.
und das mit Mellie, den Vergangenen, hat für mich auch nur bedingt Sinn gemacht. Leider. Obwohl der Gedanke Potential hätte...
Was aber Kern sehr gut gemacht hat, ist zu zeigen, dass die "Bösen" nicht schlechter und nicht besser sind als die "Guten". Und wie Gerit genau das nach und nach einsah. Auch wenn Korvellan nicht immer ganz so nett war.
Übrigens, Korvellans Plan wurde einem am Ende schnell hingeklatscht und das wars - nicht so gut gemacht.
Jedenfalls, ich würde mich freuen wenn Frau Kern noch eine Fortsetzung schreiben würde über Ana und Jonan. :D
Sternevergabe: 4 von 5 Sternen *thumbsup*
Feuerfluegel
28.12.2009, 07:37
Ich habe bisher nur "Sturm" gelesen und bemühe mich hiermit nun um eine recht ausführliche Meinung.
Ein ganz fantastisches Debüt.
Ich kenne viele Leser, die zunächst skeptisch sind, wenn es heißt, das ein neues Werk einer neuen deutschen Autorin auf den Markt kommt, aber Claudia Kern belehrt, mich zumindest, damit eines Besseren.
„Sturm“ liest sich einfach und kann dennoch viele andere Werke durch sein Ideenreichtum, die abwechslungsreichen Charaktere und die wunderbar gestaltete Welt überbieten.
Kern verzichtet auf einfache Schwarz- und Weißmalerei und gibt so allen ihren Protagonisten Stärken und Schwächen mit auf den Weg. Ebenso wirken weder die vermeintlich Guten überzeichnet und unglaubwürdig, noch sind die Bösen einfach nur böse.
Jedes Volk und jeder Landstrich bekommt eigene Rituale, Götter, Glaubensformen und Verhaltensweisen zugesprochen und auch die Geschichte der Welt wird perfekt in die Handlung eingeflochten.
Nichts wirkt erzwungen, oder aus der Hand gebrochen, alles findet seinen Platz und lässt so die Handelnden und die Welt plastisch und logisch erscheinen, ohne dabei große Mühe zu zeigen.
Wunderbar gefielen mir auch die Auszüge aus einem fiktiven Geschichtswerk am Anfang jedes Kapitels. Manchmal scheinen sie nicht wichtig für die weitere Handlung zu sein, aber von Zeit zu Zeit erkennt der Leser auch hier Zusammenhänge, die das Verständnis vereinfachen.
Genauso gut gefiel mir auch die stilisierte, recht einfach gehaltene Karte im Inneren des Buchdeckels. Sie ist nicht notwenig um Pässe, Routen und Standorte von Ländern zu begreifen, gibt dem Leser aber dennoch das Gefühl, sich besser zurecht finden zu können, sollte es denn einmal nötig werden.
Im Großen und Ganzen habe ich nichts Negatives zu dem Buch zu sagen.
Alle Charaktere wirkten auf mich spannend, teilweise sogar sehr überraschend, sind dem Leser emotional nahe und sind sicher mit einer der Hauptgründe, warum das Buch so lebendig ist.
Ana, das Mädchen aus dem Klappentext, mag ich von ihnen wohl am wenigsten, entwickelt sich ihre Persönlichkeit noch am wenigsten und bleibt sie doch noch sehr nah an dem Klisheebild vieler weiblicher Helden. Dennoch gewinnt auch sie im Laufe der Geschichte einige Sympatiepunkte. Außerdem lernt der Leser Vieles, da er durch ihre Augen einen Teil der Welt kennen lernt. Das Motiv der Reise bzw. der Flucht mag nicht neu sein, ist hier aber so wunderbar ausgearbeitet, durch die vielen fremden Völker und Länder, die man kennen lernen kann, dass das Motiv nicht als Hauptbestandteil der Geschichte wahrgenommen wird.
Ihr kleiner Bruder, anders als Ana, verändert sich im Laufe seiner ganz eigenen Geschichte sehr. Bleibt dabei aber im Rahmen des Glaubwürdigen und ihn konnte ich wohl am besten verstehen.
Auch der Prolog des Werkes führt den Leser erstmal enorm hinters Licht. Viele Geheimnisse gilt es zu entdecken und viele Eigenarten kennen zu lernen. Auch schlägt Kern eine runde Brücke zwischen Prolog und Hauptgeschichte. Alle Fäden haben Sinn, werden zusammengeführt und so manches ist am Ende des Buches noch offen. Generell kann „Sturm“ nicht einzeln stehen bleiben. Die beiden nächsten Bücher dieser Trilogie sind ein Muss.
Alles in Allem ein perfekt durchkomponiertes Werk.
Absolut empfehlenswert 5 von 5 Punkten.
Cover:
Das Cover ist wunderschön. Das Hintergrundbild, das fast wie eine Fotografie wirkt, besticht durch perfekte Farbgebung und der nötigen Portion Fantastik und Mysterium. Auch der Schriftzug und die farblich passenden Ranken an der Buchseite sind mehr als passend. Beides ist etwas vom Bild des Covers angehoben. Auch hier, eine schöne Komposition aus Abstraktem und Plastischem.
Preis/Leistung:
13 Euro sind nicht wenig für 368 Seiten und ich hätte sie sicher auch nicht gerne ausgegeben, wäre das Buch nicht so lesenswert. So kann ich nur sagen, dass das Verhältnis von Preis und Leistung durchaus in der Wage gehalten wird. Immerhin sind die Buchseiten sehr groß, wenn auch die Schrift vielleicht hätte etwas kleiner ausfallen können.
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