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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Richard Bachman - Regulator


Hathor
17.02.2008, 18:40
Es ist ein ruhiger Sommernachmittag in der verschlafenen Kleinstadt Wentworth, Ohio, als über die scheinbare Idylle schlagartig das Grauen hereinbricht. Futuristisch anmutende Lieferwagen durchkreuzen die Stadt und richten ein schreckliches Blutbad an. Panik macht sich unter den Bewohnern breit, denn niemand kann sich die mysteriösen Vorgänge erklären. Nur Audrey Wyler ahnt die Ursache des grauenerregenden Spektakels: Ihr autistischer Neffe Seth hatte mit seinen Eltern ein Bergwerk in dem Minenstädtchen Desperation besucht und war dort in Kontakt mit einem Monster namens TAK gekommen ...


Stephen King ist Richard Bachman und Richard Bachman ist Stephen King. King nannte Bachman einmal sein "böses Alter Ego".

Für dieses Buch ist diese Bezeichnung wohl passend. Der Roman ist eine Blut- und Gewaltorgie. Trotzdem gibt es auch zarte und feine Töne. Vor allem in den Szenen mit Audrey und ihrem behinderten Neffen. Sehr berührend.

Das Buch ist spannend, die Sprache - wie eben bei Stephen King - mitreißend und wortgewaltig. Und ein großes Plus: es ist dem Autor gelungen, einen stimmigen, versöhnlichen Schluss zu finden.