Hathor
17.02.2008, 19:24
Als Dreijährige lässt sie einen Steinregen auf ihr Elternhaus niederregnen, weil ihre Mutter ihr in einem Anfall religiösem Wahns nach dem Leben trachtet. Als Sechzehnjährige muss sie einen Augenblick tiefster Demütigung erleben. Schon immer von ihren Mitschülern wegen ihrer scheuen zurückhaltenden Art gehänselt, wird sie auf dem Abschlussball der Schule das Opfer eines bösen Streichs. Schmerz, Enttäuschung, Wut treiben Carrie zum Äußersten, die beseelt und besessen ist von einer unheimlichen Gabe: Mit schierer Kraft ihres Willens entfesselt sie ein Inferno, gegen das die Hölle ein lieblicher Garten Eden ist. Das ist Carrie - beseelt, besessen von einer unheimlichen Gabe mit ungeheurer Tragweite und furchtbaren Folgen.
Lange Zeit kannte ich nur den unappetitlichen Film von Brian de Palma, der mich überhaupt nicht zum Lesen des Buches animiert hat.
Schließlich habe ich den Roman doch gelesen und kann nur raten, das reißerische Machwerk von Film zu vergessen.
Der Roman ist wahrlich kein Meisterwerk, aber er ist lesenswert. Er ist Stephen Kings Erstlingswerk, ein wenig unausgegoren in Stil und Sprache. Aber immerhin verhalf es dem Autor zu Bekanntheit.
Im Gegensatz zum Film versteht man im Buch Carries Verzweiflung und Hilflosigkeit. Ihr Wunsch, es der bigotten Mutter recht zu machen und trotzdem auch von anderen akzeptiert zu werden. Und als das pubertierende, unsichere Mädchen von vermeintlichen Freunden unsterblich blamiert wird, tut das beim Lesen fast körperlich weh.
Lange Zeit kannte ich nur den unappetitlichen Film von Brian de Palma, der mich überhaupt nicht zum Lesen des Buches animiert hat.
Schließlich habe ich den Roman doch gelesen und kann nur raten, das reißerische Machwerk von Film zu vergessen.
Der Roman ist wahrlich kein Meisterwerk, aber er ist lesenswert. Er ist Stephen Kings Erstlingswerk, ein wenig unausgegoren in Stil und Sprache. Aber immerhin verhalf es dem Autor zu Bekanntheit.
Im Gegensatz zum Film versteht man im Buch Carries Verzweiflung und Hilflosigkeit. Ihr Wunsch, es der bigotten Mutter recht zu machen und trotzdem auch von anderen akzeptiert zu werden. Und als das pubertierende, unsichere Mädchen von vermeintlichen Freunden unsterblich blamiert wird, tut das beim Lesen fast körperlich weh.