Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wolfgang und Heike Hohlbein
DIe beiden haben fantastische Bücher zusammen geschrieben. Unter anderem Krieg der Engel, Unterland, Die Prophezeihung oder auch Drachenfeuer. Die Genres sind überwiegend sehr schön mit der Realität verknüpft. Die Bücher erzählen von historischen Grundlagen (auch wenn sie erdacht sind), um die ein wirklich spannendes Szenario aufgebaut wird.
Zu Krieg der Engel, meinem absoluten Favourit:
Im Mittelpunkt der Handlung steht Eric, ein gutsituierter Anwaltssohn, dessen Vater sich gerade im Wahlkampf um den Posten des örtlichen Bürgermeisters befindet. Immer wieder wird er von einem Albtraum gequält, in dem er einen brennenden Cherub, der auf dem Dach einer Kathedrale steht, sieht. Er erwacht jedoch immer bevor er weiß, ob der Engel von dem Dach stürzt oder nicht.
In der Hoffnung, diesen Träumen zu entgehen, sucht er Rat bei einer alten Lehrerin (Frau Wellstadt-Roblinsky), die sich mit ihm – zum Hohn seiner Mitschüler – in einem Café trifft. Doch während dieses Treffens geschieht es: Das Café wird von einem schwarzen Engel zerstört und Erics Lehrerin verschwindet spurlos. Seitdem wird Eric von dem aufstrebenden Polizisten Breuer und dessen älteren und erfahrenen Kollegen Schollkämper nicht mehr aus den Augen gelassen. Er bekommt Hilfe von ungeahnter Natur: den Engel Chep, der schon seit Erics Geburt dessen Schutzengel ist.
Diesem Ereignis folgen weitere übernatürliche Ereignisse, unerklärlich für Erics Verstand.
Er erfährt – von Chep –, dass er auserkoren ist die Welt zu retten, wenn die letzte Schlacht (Armageddon) ausgetragen wird. Ohne es zu wissen – oder es zu wollen, steht er auf einmal im Kampf zwischen Gut und Böse. Ein für ihn oft lebensbedrohliches Unternehmen. Immer wieder wird er von dem bedrohlichen Engel Azrael aufgesucht, der versucht ihn entweder zu töten oder zu entführen. Glücklicherweise erscheint Chep immer zum richtigen Zeitpunkt und kann sein Leben retten.
Nach vielen schier unüberwindbaren Hindernissen, furchtbaren Ereignissen (z.B. dem Verschwinden seiner Eltern, einem Voodoo-Zauber, mit dem ihn seine jamaikanische Haushälterin Andrea schützen will, einer Nacht im Gefängnis, einem Aufenthalt in einer Nervenklinik) steht er am Ende vor der großen Kathedrale aus seinem Traum. Es ist soweit: die Heere sind bereit für die letzte Schlacht. Doch Armageddon findet nicht statt, da Eric seine Gegner – ohne es zu wissen – überlistet und der Kampf nicht stattfindet. Zum Schluss eröffnet Chep, der in der ganzen Handlung meist etwas tollpatschig dargestellt wird, wer er wirklich ist...
Quelle: Wikipedia
wenn ihr auch das ein oder andere Buch gelsen habt, teilt mir doch mal eure meinnung darüber mit. die hohlbeins sind und bleiben meine lieblingsautoren.
lg
Ja, Wolfgang und Heike Hohlbein, da scheiden sich die Geister. Und bevor hier der Sturm losbricht, will ich schnell meine Meinung über Herrn Hohlbein loswerden.
Den am meisten gegen ihn vorgebrachten Vorwurf, das "Von sich selber Abschreiben" kann wohl niemand entkräften. Besonders in den neueren Büchern, von denen ich ein oder zwei gelesen habe, wärmt er hauptsächlich alte Ideen wieder auf. Auch der Protagonist ist immer nach demselben "sympathischer Antiheld" -Muster gestrickt, was mich persönlich aber eher wenig stört, ich mochte die Charaktere in Hohlbeins Büchern immer gern.
Wenn ich also sage, ich mag Hohlbeins Bücher, dann bezieht sich das nur auf die "Alten", die waren wirklich klasse, die Neueren vermögen es nichtmehr, sich vom Durchschnitt abzuheben oder liegen gar darunter. Mit den "alten" Büchern meine ich beispielsweise die "Enwor Saga", "Märchenmond" oder andere Bücher aus den Achtzigern, jenen Tagen also, in denen Hohlbein nochnicht unter dem (wahrscheinlich vom Verlag auferlegten) Zwang litt, jedes Jahr mindestens zehn Bücher zu schreiben, sondern er Zeit hatte, seine Ideen besser auszuarbeiten. Natürlich waren damals die Ideen auch noch nicht ausgelutscht, denn in jener Zeit hat er sie ja erstmals verwendet.
Wenn ihr auch das ein oder andere Buch gelsen habt, teilt mir doch mal eure Meinung darüber mit. Die Hohlbeins sind und bleiben meine Lieblingsautoren.
Bevor ich mein Lieblingsbuch von Hohlbein erwähne, sei mir noch kurz die Bemerkung gestattet, dass du zwar um die Meinung der anderen bittest, uns deine eigene jedoch (abgesehen von dem "Lieblingsautorenkommentar") gänzlich vorenthälst. Nach mehreren langen Wikipediazitaten schreibst du zwei Zeilen dazu, das ist so natürlich nicht Sinn der Sache und ich bin sicher, dass dir noch einfällt, was du so toll an ihren Büchern findest, um es dann nachholend zu posten ;)
Also; mein Lieblingsbuch von Hohlbein ist der Drachenzyklus (bestehend aus den Geschichten "Die Töchter des Drachen" und "Der Thron der Libelle"). Die Welt ist abwechslungsreich und gut beschrieben. Die Idee die hinter dem Buch steckt habe ich so vorher noch nirgends gesehen. Grob gesagt vermischt Hohlbein in dem Buch Fantasy und Science Fiction Elemente, was eine wirklich spannende Geschichte ergibt.
kk dann werd ich wohl mal posten, was mich an ihre bücher praktisch "fesselt"^^
also in einem muss ich dir beipflichten. Die Bücher werden tatsächlich immer schlechter, was ich sehr bedauernswert finde. Trotzdem muss ich in dem Punkt contra geben, als das du gesagt hast, das er so gut wie alle ideen wiede rneu aufgewärmt hat. gut, er hat "von sich selbst geklaut", hat aber die ideen alle neu verwurstet, sodass sie ein ganz neues netz von ideen bilden, was ich persönlich sehr gut finde. aber gut, daran scheiden sich die geister.
naja, zu meiner einschätzung was hohlbein-lektüren betrifft: ich halte die beiden für sehr gute schrieber, ´die einzig und allein unter großem zeitdruck nicht sein "normales" niveau auf die reihe bekommt. schade aber rman kann ncihts machen. Und da er wahrscheinlich hohe Konditionen für seine Arbeit dort kriegt, wird er unter Garantie nciht aussteigen.
so, ich hab mal wieder viel zu viel geschrieben und komm nciht auf den punkt. ich versuchs jetzt mal:
mich fasziniert an den Büchern schlichtweg beinahe alles. Angefangen an der Struktuierung. Man erfährt nicht am anfang alles, nein, man muss mitdenken und erfährt erst im Laufe des Buches, worum es sich "wirklich" dreht. Das finde ich bewunderswert, denn ich hab das auch mal versucht, so zu schreiben und empfand es als sehr schwer, den sinn quasi zu "verstecken" und drumrum zu schreiben.
Erst hab cih gedacht: Hallo, was schreibt der sich denn für nen scheiß zusammen? Naja, errare humanum est, kann ich da nur sagen. Irgendwann war ich so fasziniert davon, ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Immer war ich in Gedanken dabei, hab die Geschichte selbst weitergesponnen. Das ist selten bei mir, dass mich ein Buch schlicht und ergreifen so mitreisst, das man wirklich hautnah dabei ist.
Auch wenn´die Geheimnistuerei so manch einen arg stört, mich fasziniert es und ich glaube das ist ein wichtiger aspekt, der mich zum begeisterten hohlbein-leser gemacht hat.
desweiteren finde ich die ideen ganz toll. beispielsweise bei "krieg der engel". die schwarze kathedrale, der kampf zwischen den engeln, die anstalt...einfach alles. das flair ist unbeschreiblich und der "gänsehaut-effekt" hält das ganze buch lang an.
ich kann das gar nicht richtig beschreiben. diese bücher sind einfach "wie für mich gemacht". Ich denke, jeder hat solche bücher, die einfach nie langweilig werden, egal wie oft man sie liest. für mich gehören die großen hohlbein-werke einfach dazu.
Ollowain
18.02.2008, 18:54
Hohlbein ist gar nicht mein Fall. Mir missfällt der Schreibstil schlichtweg. Ich habe in unserer Bücherei mal in eines seiner Bücherreingeschaut und die erste Seite gelesen... Diese ganze erste Seite war eine Beschreibung der Personen. Das fand ich sehr enttäuschend, vor allem, da mir eine Freundin vorher davon vorgeschwärmt hatte. Später hab ich mich dann mal durch ein anderes seiner Bücher gebissen. Die Geschichte war überaus interessant - der einzige Grund, warum ich es zuende gelesen habe - aber der Hauptcharakter war mir vollkommen zuwieder *tsts*
Hohlbein ist gar nicht mein Fall. Mir missfällt der Schreibstil schlichtweg. Ich habe in unserer Bücherei mal in eines seiner Bücherreingeschaut und die erste Seite gelesen... Diese ganze erste Seite war eine Beschreibung der Personen. Das fand ich sehr enttäuschend, vor allem, da mir eine Freundin vorher davon vorgeschwärmt hatte. Später hab ich mich dann mal durch ein anderes seiner Bücher gebissen. Die Geschichte war überaus interessant - der einzige Grund, warum ich es zuende gelesen habe - aber der Hauptcharakter war mir vollkommen zuwieder *tsts*
Da geht es mir ähnlich... sowohl mein Cousin als auch meine Schwester verschlingen Hohlbein förmlich, ich kam nach 3 Kapiteln "Genesis" nicht mehr weiter... wie Ollowain auch schon sagte, mag ich den Stil auch nicht, scheinbar ist der ziemlich polarisierend...^^
Ich habe in dem Buch und auch anderen Auszügen, die mir mal in die Finger geraten sind, nichts finden können, was mich wirklich am Lesen hielt. Die Charaktere blieben mir zu lange unpersönlich, falls sie mir überhaupt nochmal "näher gekommen" wären - für mich ist in einer Geschichte einfach wichtig, dass man sich in die Charaktere reinleben, mit ihnen mitfühlen kann (so geht's mir beispielsweise bei Harry Potter; Ich finde, Rowlings Charaktere kommen einem nach 2 Büchern shcon wie alte Bekannte vor :)) - und das fehlt mir bei Hohlbein oder zumindest ist es für meinen Geschmack nicht ausführlich genug vorhanden. Und mit hineinleben können meine ich keine ellenlange Beschreibung, wie sie Ollowain erwähnt hat, sondern Möglichkeiten, in den Chara Einblick zu gewinnen, nicht sein Äußeres haarklein auseinandergenommen zu bekommen, sondern Teile seiner Seele einsehen zu können.
gegen Hohlbein an sich habe ich nichts und ich finde es auch lobenswert, wie er sich zB für Jungautoren interessiert (und sogar einen eigenen Preis, äh, "stiftete"), aber seine Bücher sind glaube ich einfach nicht mein Fall =/
Ich mochte Hohlbein als ich jünger war auch ausgesprochen gerne, zumindest habe ich viele Bücher von ihm gelesen. Nach einger Zeit haben die Muster allerdings angefangen sich zu wiederholen, wurden immer abstruser und waren nur noch wenig innovativ. Inzwischen lese ich kein Hohlbein mehr, aus den schon genannten Gründen. Viele der Hauptcharaktere erscheinen mir unsympathisch, sein Schreibstil wird auhc nicht besser und die Spannung bleibt ebenfalls auf der Strecke. Ich finde, die Behauptung, dass man, wenn man ein Buch von ihm gelsen hat alle anderen auch kennt, trifft es eigentlich ganz gut. Das letzte Buch was ich von ihm gelsen hatte war Dunkel. Das fand ich richtig mies und seitdem habe ich eigentlich auch nichts mehr von Hohlbein angerührt.
Zwei Bücher habe ich aber in durchaus positiver Erinnerung, eins war sogar lange Zeit mein Lieblingsbuch. Zum einen war das Märchenmond, schöne Welt, nette Ideen. Das andere, und da stimm ich mit bisou überein, ist Krieg der Engel. Das Buch hat mich auch vollkommen gefesselt und ich habe es verschlungen. ^^
Ich habe es allerdings schon lange nicht mehr in der Hand gehabt, deswegen weiß ich nicht, ob sich meine Einstellung inzwischen nicht schon längst geändert hat.
Ich kann nyx nur zustimmen. Früher mochte ich Hohlbein sehr gern, aber nach einiger Zeit waren die Geschichten "abgenutzt" und wiederholten sich nur noch. Der hier gelobte Krieg der Engel erinnert mich zB in vielen Elementen sehr stark an "Der Greif", wobei ich jetzt nicht sagen kann, welches Buch zuerst auf dem Markt war. Aber es ist ein gutes Beispiel dafür, dass Hohlbein nur noch begrenzt innovativ ist. Mit der Chronik der Unsterblichen geht es mir ähnlich. Während die ersten 3 Bände noch Neuigkeiten boten, waren die Folgebände zumeist nur ein Aufguss der vorherigen Geschehnisse in anderen Kulissen.
Nichtsdestotrotz sind die Geschichten für Fantasy-Einsteiger allemal zu empfehlen. Zu hoffen bleibt aber, dass sie sich nach einer ersten Orientierungsphase mehr den Perlen der Fantasy-Literatur zuwenden.
LG Myriel
Dragontear
28.02.2008, 13:24
Ich habe von Hohlbein noch nicht viele Bücher gelesen, und meine Meinung dazu teilt sich ein wenig!
"Die Prophezeiung" fand ich einfach nur noch klasse, das Buch habe ich in einem Zug durchgelesen! Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen (vor allem die ägyptischen Götter) und der Hauptcharakter war mir auch sympahtisch!
Allerdings hab ich dann " Das Druidentor" gelesen! Und da ist es mir irgendwie total vergangen! Die Geschichte zieht sich ewig hin und ist über weite Teile des Buches eigentlich uninteressant! Und die Hauptcharaktäre haben mich nur noch genervt!
Und seitdem hab ich keine Hohlbein Bücher mehr angerührt!
Achja Hohlbein... Ich rühre kein Buch mehr von ihm und seinen Verwandten an. Ich schließe mich hier den meisten Meinungen an - Der Schreibstil gefällt mir nicht und ich finde seine Geschichten nicht hm.. ausgearbeitet genug. Es kommt einem wirklich manchmal so vor,als hätte er sich nicht genug Mühe mit den Büchern gegeben. Klar, er produziert auch eine Menge! Da achtet man bestimmt nicht mehr so auf die Qualität... Bei ihm passt wirklich "Masse statt Klasse".
Ich beziehe mich mit meiner Meinung auf die Bücher "Die Zauberin von Märchenmond", "Das Buch" und "Das Blut der Templer". Bei allen dreien hat mir irgendewas gefehlt. Die Charaktere sind total blass geblieben. Ich konnte mich nicht in sie einfühlen und auch keine Sympathien entwickeln, da man einfach zu wenig über sie erfahren hat. "Das Buch" hab ich nach der Hälfte oder so aufgehört, da die Geschiche immer verwirrter, unglaubwürdiger und unlogischer wurde.
Ich bin auch nicht gerade der Hohlbein-Fan. zB Das Druidentor ist schrecklich...
Aber zwischendurch gibts schon auch die eine oder andere Perle. Die ersten drei Bände der Chronik der Unsterblichen habe ich recht gerne gelesen, und
relativ gelungen finde ich Unterland. Ein dickes Buch, das ich in sehr kurzer Zeit verschlungen habe. Die Geschichte war spannend, und den beiden Hohlbeinen gelang es dieses Mal, die Spannung bis zum Schluss durchzuhalten. Bis zur für mich sehr überraschenden Auflösung.
Logik sucht ihr aber besser nicht. Muss auch nicht sein in einem Fantasybuch ;)
Rotkätzchen
28.02.2008, 15:09
Nun ja, ich verstehe irgendwie auch nicht, weshalb er (+ Verwandschaft) irgendwann auf Masse statt Klasse bzw. Quantität statt Qualität zu setzen angefangen haben. Es muss doch auch für einen Schriftsteller sinnvoller sein, lieber alle 2 Jahre ein herausragendes Buch auf den Markt zu bringen, anstatt pro Jahr 4 eher Mittelmäßige. Um Geld kann es bei den Hohlbeins doch wohl nicht mehr gehen, oder?
"eine Dunkelheit, die mehr war als die Abwesenheit von Licht"
In wievielen seiner Bücher kommt dieser Satz Büchern eigentlich vor? ;)
Ich werde demnächst mit "Am Abgrund" - Die Chronik der Unsterblichen 1 loslegen. Vampirgeschichten mag ich nunmal, ich hoffe, auch Hohlbein hat daraus etwas Erquickendes erschaffen.
Na, dann lies aber nicht zu viele Bände und hör nach dem dritten oder so besser auf. Dann gibt's nämlich nur noch einen Aufguss der ersten Bände. :rolleyes:
Logik sucht ihr aber besser nicht. Muss auch nicht sein in einem Fantasybuch ;)
Auch wenn Fantasywelten nicht real existieren, sondern von jemanden ausgedacht wurden, so müssen sie mMn aber doch logisch sein. Die Logik muss ja nicht unbedingt mit den Gegebenheiten in der Realität übereinstimmen, aber es vergällt mir echt den Spaß am Lesen, wenn die Erzählung in sich nicht stimmig ist.
Sorry für OT, aber der kleine Widerspruch musste mal sein.
LG Myriel
SemSimkin
02.03.2008, 17:45
Ja, bei mir war es ebenfalls eine Art Jugendkonsum-Periode ;). Toll fand ich "Die Töchter des Drachen" und "Der Thron der Libelle". Die ersten 6 Bände der Chronik der Unsterblichen waren noch einmal ein letztes qualitatives "Aufbäumen" (7 + 8 sind doch sehr flach) und zZ beiße ich mich ab und zu durch diese Anders-Saga :rolleyes: ... aber auch nur um seinen Aufbau und die Perspektive zu analysieren. Grundsätzlich ist sein Lebenswerk schon beachtlich, aber inzwischen geht er beim Schreiben vor wie die US-Army: Schnell rein, irgendwelche Instant-Lager innerhalb von Stunden hochziehen, Plan 0815 durcheiern und Unzulänglichkeiten durch puren Masse-Nachschub ausgleichen. Und wenns mal droht schiefzugehen, warten ja immernoch ´n paar Flugzeugträger wie die Ueberreuter oder die Random House vor der Küste ! :D
RJ Crack
12.03.2008, 19:48
Es ist schon lange her, als ich mein letztes Buch von den Hohlbeins gelesen habe, da mich die Elfen-Saga nun ziemlich beschäftigt und Hohlbein mich erstmal nicht mehr interessiert.
Allerdings ist die Buchreihe "Genesis" noch mein größtes Favo, was ich bis jetzt gelesen habe. Genesis hat mich von hinten bis vorne sehr beeindruckt und wage es nicht, irgendeine Kritik über diese Geschichte zu äußern. Dabei muss ich sagen, dass es nicht die Story war, die mich so beeindruckt hatte. Was mir sehr nahe ging, war die Dichte der Rollenverteilung eines jeden Charakters, die dort mitspielten. Jede Figur hatte dort sein eigenes Schema und deren Rollen war für mich so fantastisch gut verteilt und spielten in Genesis so eine große Rolle, dass ich jetzt noch sehr davon angetan bin. Allein noch die Erinnerung, wieviel Spaß und Sucht mich damals an das Buch gepresst hatten, erfüllen mich noch mit einer Bewunderung, die ich den Hohlbeins zolle.
Und bis jetzt kam kein einziges Buch gegen diese eine Buchreihe "Genesis" an, die ich gelesen habe. Ich warte auf den Tag, wo ich einen neuen Helden in meinem Buchregal stehen habe.
Ansonsten muss ich sagen, dass bis jetzt jedes Buch schön zu lesen war, dass ich von den Hohlbeins habe. Nein, stimmt nicht. "Anubis" hat mich zwar bis zur letzten Seite gefesselt, aber es war eher eine Qual, weil einfach kein Action dahinter lag und ich verzweifelt die Seiten gefressen habe, ohne auf den erhofften Höhepunkt zu treffen.
Wolfgang und Herike holbein hab gerade erst Drachenthal gelesen und Fand es Wirklich Fantastisch ich konnte Garnichtmehr aufhören mit lesen
Drachenthal
Die Entdeckung
Eltern sind schrecklich!
Das findet auch Rebekka, als sie erfährt, dass sie ins Internat muss. Doch kaum ist sie in Schloss Drachenthal angekommen, traut sie ihren Augen nicht: Elfen flitzen zwischen den Blumen herum, ein Einhorn galoppiert durch den Schulwald und dann ist da noch der geheimnisvolle Peer, den außer ihr niemand sehen kann. Hat das alles vielleicht mit dem Internat Märchenmond zu tun, von dem Rebekka träumt, und dem alten Magier Themistokles?
Als Rebekka versucht, das Geheimnis um Schloss Drachenthal zu lösen, beginnt ein fantastisches Abenteuer ...
Drachenthal
Das Labyrinth
Märchenmond gibt es wirklich! Davon ist Rebekka felsenfest überzeugt. Schließlich kennt sie Peer, der vor langer Zeit aus dieser Welt der Zauberer, Drachen und sprechenden Tiere verbannt wurde. Die Suche nach ihrem unglücklichen Freund führt Rebekka in die düsteren Kellergewölbe von Schloss Drachenthal. Als sie dort in die Falle ihrer Todfeindin Samantha tappt, scheint nur noch die graue Königin der Ratten helfen zu können. Doch die misstraut allen Menschen - und plötzlich befindet sich Rebekka auf einer fantastischen Reise zwischen den Welten...
Drachenthal
Die Zauberkugel
Märchenmond ist in Gefahr!
Der fiese Drache Feuer findet heraus, dass die Zauberkugel des alten Magiers Themistokles mit Rebekkas Computer verbunden ist, und fasst einen teuflischen Plan: Samantha, seine Verbündete, verseucht Rebekkas Computer mit einem Virus. Im Internat bricht daraufhin das Chaos aus. Und es kommt noch schlimmer: Der Virus ergreift auch von Themistokles' Zauberkugel Besitz. Ein magischer Computervirus in einer magischen Welt erweist sich jedoch als lebensgefährlich - und das nicht nur für die Bewohner Märchenmonds.
Drachenthal
Das Spiegelkabinett
In Rebekkas Leben geht in letzter Zeit alles schief. Sogar ihre Freunde wenden sich von ihr ab! Mit einem Besuch auf dem Rummelplatz will sie sich ablenken. Aber als sie das Spiegelkabinett betritt, gerät sie in das Reich hinter den Spiegeln, wo der Junge Peer Andermatt lebt. Gemeinsam suchen sie nach einem Ausweg aus dem Schattenland zwischen den Welten. Doch auch der fiese Drache Feuer aus Märchenmond hat die Spiegel durchschritten - und plötzlich befindet sich Rebekka wieder in einem haarsträubenden , spannenden Abenteuer.
Drachenthal
Die Rückkehr
Rebekka und der Magier Themistokles sind Opfer eines fiesen Tricks geworden: Denn die beiden haben Körper getauscht und plötzlich befindet sich Rebekka auf der Zauberuniversität Drachenthal im Land Märchenmond, dem Reich der Elfen, Drachen und sprechenden Tiere, und Themistokles in der Privatschule Drachenthal auf der Erde. Verrückt! Es beginnt eine Serie haarsträubender Verwechslungen und ein turbulentes fantastisches Abenteuer.
Pfuh, einige Bücher von Hohlbein fand ich gut (Märchenmond beispielsweise), andere gar nicht. Mittlerweile lese ich eigentlich nichts mehr von ihm.
Das Problem ist, er schreibt nicht nur von sich selbst, sondern auch von anderen Autoren ab.
Ich habe in seinen Texten Elemente von Perceval gefunden, keltischen Sagen, sehr viel von Tolkien, was ich schade finde.
Aber man kann das auch einfach Intertextualität nennen. ;)
Hab gerade "Die Bedrohung" gelesen. Es geht um einen Menschenjungen, der sich mit einem Elbenmädchen anfreundet. Doch die Menschen imDorf haben viele Vorurteile gegen die Elben.
Zwar ist das Buch eher für jüngere Leser, aber die Idee, ineiner Fantasygeschichte gegen Nazis und Rassenhass aufzurufen, gefällt mir sehr gut
also ich beginne gerade Hohlbein zu lesen und es ist schon von anfang an ein sehr gespaltenes Verhältnis gewesen...als Info: ich befinde mich gerade in Teil 3 der Enwor-Saga "Das Tote Land" und bin eigentlich auch relativ begeistert, allerdings gibt es ständig neue Lesetiefs, wo ich am liebsten zuklappen und das Buch zurückbringen würde...z.B: Teil 1, Seite 1....ich hab ca. 1 Woche gebraucht um mich dann doch mal da durchzuquälen, aber diese ersten Seiten waren echt nicht unbedingt prickelnd, danach liefs wie geschmiert^^
also ich beginne gerade Hohlbein zu lesen und es ist schon von anfang an ein sehr gespaltenes Verhältnis gewesen...als Info: ich befinde mich gerade in Teil 3 der Enwor-Saga "Das Tote Land" und bin eigentlich auch relativ begeistert, allerdings gibt es ständig neue Lesetiefs, wo ich am liebsten zuklappen und das Buch zurückbringen würde...z.B: Teil 1, Seite 1....ich hab ca. 1 Woche gebraucht um mich dann doch mal da durchzuquälen, aber diese ersten Seiten waren echt nicht unbedingt prickelnd, danach liefs wie geschmiert^^
Und die Enwor Saga ist wirklich super, abgesehen von ".....hrgmpfllll....."
Es gibt schlimme Erlebnisse bei Büchern, das lernt man spätestens bei George R R Martin, aber Hohlbein hat mit Enwor ein derart unverschämtes Ende zusammengebastelt, dass ich jeden nur davor warnen kann.
Nachdem das letzte Buch von Hohlbein, "Anubis", mich nur mäßig gefesselt hatte, werde ich die neuen Bücher wahrscheinlich nicht lesen, jedoch habe ich gerade begonnen, die Enwor-Saga noch einmal zu lesen, da diese meiner Meinung nach wirklich eines von Hohlbeins besten Werken darstellt. Ich kann Livrion da nur zustimmen:
Und die Enwor Saga ist wirklich super, abgesehen von ".....hrgmpfllll....."
Es gibt schlimme Erlebnisse bei Büchern, das lernt man spätestens bei George R R Martin, aber Hohlbein hat mit Enwor ein derart unverschämtes Ende zusammengebastelt, dass ich jeden nur davor warnen kann.
Eine Frage stellt sich mir hierbei jedoch, nämlich die, ob du mit dem verkorksten Ende das Ende des 10. Bandes meinst (womit du mein Verständnis hättest), oder dieses merkwürdige "11. Buch", aus dem ich nicht wirklich schlau werde (ich habe es nicht gelesen, für mich ist die Reihe nach dem 10. Band zu Ende und ich verstehe nicht, was in dem 11. Buch noch behandelt werden sollte).
N
Eine Frage stellt sich mir hierbei jedoch, nämlich die, ob du mit dem verkorksten Ende das Ende des 10. Bandes meinst (womit du mein Verständnis hättest), oder dieses merkwürdige "11. Buch", aus dem ich nicht wirklich schlau werde (ich habe es nicht gelesen, für mich ist die Reihe nach dem 10. Band zu Ende und ich verstehe nicht, was in dem 11. Buch noch behandelt werden sollte).
Den 10.
Den 11. habe ich auch gelesen, aber der Sinn dieses Buches hat sich für mich nicht erschlossen.
Von Hohlbein habe ich wirklich nicht viel gelesen. Märchenmond und der Folgeband 'Märchenmonds Erben' war da noch das Beste ;) Allerdings war ich zu der Zeit in der 5. KLasse, ein Neuling im Fantasybereich und fand's irgendwie genial.
Inzwischen muss ich sagen, dass mir bei seinen Bücher die Farbe fehlt. Es ist alles teilweise ziemlich lieblos.
Habe 'Tochter der Himmelsscheibe' gelesen, da groß versprochen wurde, es ginge dabei um die Himmelsscheibe von Nebra. Nix war. Kommt kein einziges Mal vor und von den großartigen Recherchen zu diesem Thema merkt man wirklich nichts. Zum einen benehmen sich die Charaktere wie Eisenzeit, sehr frühe Antike, aber auf der anderen Seite haben sie bereits komplexe Häuser, unterirdische Stollen für den Bergbau, und dann kommen wieder die Steinkreise in's Spiel. Also, ist irgendwie ein Mix aus allen möglichen Epochen.
Und das Buch zieht sich ziemlich in die Länge, wie immer beginnt es mit Mutter und Tochter, die aus einem geheimnisvollen unbekannten Land geflohen sind, niemand weiß, wer sie wirklich sind und blabla. 0815 eben.
In Zukunft werde ich auch die Finger von Hohlbein lassen, außer es schallt aus allen möglichen Foren, dies sei ein Meisterwerk der Fantasy, dass man auf keinen Fall verpassen darf. Aber ansonsten werde ich einen große Bogen um das Hohlbein-Regal in der Buchhandlung oder Bibliothek machen.
Holbein habe ich vor allem mit 14/15/16 gelesen (was ja nu nich soo lange her ist...). Vor allem die Chronik der Unsterblichen und die Templerin - Saga haben mir sehr gut gefallen. Aber, wie viele vor mir schon geschribene haben, irgentwie wird die Story in seinen Buechern sehr vorhersehbar und eher flach. Die Chronik, als Beispiel, nimmt einfach kein ende...irgentwann kommt noch ein Buch in dem Andrej im 2.WK mitkaempft....vielleicht uebertrieben, aber so fuehlt es sich fuer mich an.
Ich habe aufgehoert viel Holbein zu lesen als ich nach Kanada gezogen bin....der wird hier einfach nicht verkauft xD. Nicht das ich todtraurig waere^^.
LG MDHS.
Nangyala
07.01.2009, 18:50
Hallu! :)
Ich liebe die Bücher, die Herr u. Frau Hohlbein zusammen geschrieben haben.
Meine liebsten sind Katzenwinter, Drachenfeuer, die Märchenmondreihe u. Unterland.
Was Meister Hohlbein allerdings alleine, ohne seine Frau schreibt, finde ich nicht ganz so gelungen, z.B. die Chronik der Unsterblichen. Gefiel mir halt nicht, aber ist ja nicht schlimm.
Eines, was er alleine schrieb, gefällt mir aber widerrum sehr gut: Wyrm.
Whua, was f. ein tolles Buch, ich kann es nur empfehlen! :)
Herr Hohlbein ist auch ein sehr netter Mensch im Privatleben. So erinnerte er sich an mich, als ich neben ihm in Neuss in der Straßenbahn saß, dass er mir auf einer Buchmesse sein Autogramm in den ersten Märchenmond-Band schrieb.
Aber nichtsdestotrotz, nett hin od. her:
er sollte mehr mit seiner Frau schreiben, ich glaube, sie bringt den letzten fantastischen Kick in's Buch, der ihm fehlt.
Die Hohlbeins habe ich immer gerne gelesen. Auch wenn der Meister ohne seine Frau geschrieben hat.
Und das obwohl, oder gerade weil viele der hier genannten Schreibsünden wirklich vorhanden sind. Ja, er wiederholt sich. Ja, fast in jedem Büch geschieht etwas und es gilt eine fremde Dunkelheit im Innern von etwas zu fühlen, die mit spinnenartigen Gliedern nach der Seele zu greifen versucht. Ja, seine Charaktere sind oft einfach nur platt und ihre Dialoge bestenfalls naiv. Und ja verdammt, in jedem Buch von Hohlbein mobilisiert der Held mehrmals, oft in Stundentakt seine aller letzten verbleibenden Kräfte. :D
Aber ich liebe ihn. ^^
Angefangen habe ich mit Enwor. Danach kamen Bücher wie Der Greif, Die Bedrohung (die Bedrohung ist ein wirklich tolles Buch mit einer sehr guten Botschaft am Ende), Der Widersacher, Das Druidentor (was gar nicht mal sooo schlecht ist ^^), Die Rückker der Zauberer, Märchendmond, Dunkel ...
Wo ich gerade bei Dunkel bin:
Das letzte Buch was ich von ihm gelsen hatte war Dunkel. Das fand ich richtig mies und seitdem habe ich eigentlich auch nichts mehr von Hohlbein angerührt.
Ich kann überhaupt nicht verstehen was dir an dem Buch nicht gefallen hat, Nyx. :D Da gab es einfach alles: Gewalt, Eifersucht, Sex und Vampire. Ich liebe dieses Buch. Nicht zuletzt wegen der attraktiven Vampirdame Vera, die es mir damals sehr angetan hat. *gg*
Und das zehnte Buch der Enwor Reihe ist toll! Ich habe schon viele Bücher von Hohlbein gelesen und es ist wirkich selten, dass er den Lesern ein so zufriedenstellendes Ende beschert: Fast alles wurde aufgelöst und erklärt! :eek: Das ist bei Hohlbein ziemlich selten.
Man darf einfach nicht den Fehler machen das elfte Buch zu lesen. Denn da wird das alles wieder zunichte gemacht. *nein*
Na jedefalls wollte ich mal eine Lanze für den Meister brechen. So schlecht ist er gar nicht. Alle die ihn nicht mögen sind wahrscheinlich schon viel zu verwöhnt durch anspruchsvollere Fantasy-Literatur. :D
Was hier noch gar nicht angesprochen wurde:
Hohlbein schreibt auch gute Märchen und hat glaube ich auch einige gute Nicht-Fantasy-Bücher. Wie zum Beispiel dieses hier:
Kurzbeschreibung
Im Haus der Bartels herrscht Hochstimmung, hat Claire doch soeben ihr zweites Kind zur Welt gebracht. Da sie dennoch an ihrem Gartenhaus weiterarbeiten will, sucht sie ein Kindermädchen. Die junge Peyton, die wie eine Mischung aus Florence Nightingale und Mutter Teresa wirkt, bietet sich an und erhält den Job. Aber kaum daß das Kindermädchen sich im Haushalt unentbehrlich gemacht hat, kommt es zu immer neuen Zwischenfällen und kleinen Katastrophen. Mit jedem Tag lädt sich die Stimmung mehr auf - bis alle nur noch auf die große Explosion warten ...
Ich habe es gelesen und fand es gut. :)
P.S.
"eine Dunkelheit, die mehr war als die Abwesenheit von Licht"
In wievielen seiner Bücher kommt dieser Satz Büchern eigentlich vor? ;)
:D :D :D
Du willst nicht wissen wie oft ich diesen Satz früher in meinen Geschichten verwendet habe. *ja*
Feuerfluegel
11.01.2009, 15:51
Als Jugendliche habe ich mich immer wieder an einzelne Bücher heran gewagt. Dennoch eine rechte Begeisterung wollte sich einfach nicht einstellen.
Ich habe "Das Druidentor" gelesen.
Es war noch ganz nett. Zwischendurch aber zu langatmig. Ich wollte wirklich wissen, wie er die Geschichte auflöst und war vom Ende sehr enttäuscht. Es war einfach zu abstrus, nicht mehr ganz stimmig. Ich hatte das Gefühl, dass das Buch endet, genau an dem Punkt, wo er etwas Spannendes hätte aufbauen können.
"Dunkel" habe ich ebenfalls gelesen.
Mir gefiel damals der Klappentext. Aber dennoch hat mir die Idee nicht gefallen, wie er beschreibt, wie der Vampirismus übertragen wird. Einige der Sexszenen haben mich sogar angewidert. Und Vera war mir immer sehr unsymphatisch. Hatte das Gefühl sie sei eine 0815 Vampirfrau. Ihre mysteriöse Art hatte ich auf gleiche Weise schon viel zu oft bei anderen Vampiren entdeckt.
Das Ende war ein bisschen abrupt. Zack. Alte Freundin tot. Mann ist jetzt Vampir. Bei mir blieb die Frage offen: "Und was jetzt?" Und ich bekam keine Antwort.
"Wolfsherz" habe ich ebenfalls gelesen.
Sehr hervorsehbar. Nach und nach werden die Protagonisten zu Wölfen. Da es die ganze Zeit darum ging, hatte ich zumindest die Hoffnung, dass am Ende sich alles wieder zum Guten wendet. Ja, falsch gedacht. Was mich sehr geärgert hat. Da es keinen Spannungsbogen gab und auch das Ende sich nicht in einem sprachlichen Höhepunkt entlud, (zumindest in der Geschichte aber) war ich am Ende sehr enttäuscht. Ich hätte mir gewünscht, dass es den Protagonisten gelingt, wieder Mensch zu sein.
"Krieg der Engel" war dann noch in meiner Leseliste.
Da muss ich dann aber sagen, das habe ich nicht zu Ende gebracht. (Nicht weil ich das Buch so doof fand, aber es war das Buch meines Exfreundes, ich habe mich getrennt, bevor ich es zu Ende gelesen hatte)
Dennoch. Der Protagonist hat mir nicht so sehr gefallen. Es war immer das Schema: Eric glaubt einen Hoffnungsschimmer gefunden zu haben, der wird dann aber wieder zu nichte gemacht. Und das über zumindest die 400 Seiten hinweg, die ich gelesen habe.
Sein Schutzengel hat mich ein wenig genervt. Der war so trotzig und naja, ersteinmal ein wenig schwach, zu schwach, meiner Meinung nach. Schwach bin ich selbst, ich will das nicht auch noch lesen müssen.
Trotzallem hätte ich schon gerne noch erfahren, was es mit dem Schutzengel tatsächlich auf sich hat.
Allein deswegen hätte ich das Buch vermutlich zu Ende gelesen. Vielleicht tue ich das mal irgendwann.
Des Weiteren habe ich noch ein Stargate Sg1 Buch von Hohlbein gelesen.
Aber darüber kann ich nichts positives sagen. Darüber habe ich aber bereits in einem anderen Thread Beschwerde eingelegt. ;)
Ich glaube, das war alles was ich von Hohlbein gelesen habe. Hat mir nicht so sehr gefallen. Aber als Lektüre für Zwischendurch (wenn grad nichts besseres im Schrank steht) ist Hohlbein doch ganz ok.
Und das zehnte Buch der Enwor Reihe ist toll! Ich habe schon viele Bücher von Hohlbein gelesen und es ist wirkich selten, dass er den Lesern ein so zufriedenstellendes Ende beschert: Fast alles wurde aufgelöst und erklärt! :eek: Das ist bei Hohlbein ziemlich selten.
Uha!!!!!!!!!
Grad das zehnte Buch hat die ganze (damals für mich) tolle Reihe zunichte gemacht.
"Dunkel" habe ich ebenfalls gelesen.
Mir gefiel damals der Klappentext. Aber dennoch hat mir die Idee nicht gefallen, wie er beschreibt, wie der Vampirismus übertragen wird. Einige der Sexszenen haben mich sogar angewidert. Und Vera war mir immer sehr unsymphatisch. Hatte das Gefühl sie sei eine 0815 Vampirfrau. Ihre mysteriöse Art hatte ich auf gleiche Weise schon viel zu oft bei anderen Vampiren entdeckt.
Das Ende war ein bisschen abrupt. Zack. Alte Freundin tot. Mann ist jetzt Vampir. Bei mir blieb die Frage offen: "Und was jetzt?" Und ich bekam keine Antwort.
Vera als 0815 Vampirfrau? Da kann man sehen, wie unterschiedlich die Eindrücke sein können. ^^ Vera wirkte auf mich eigentlich überhaupt nicht wie eine typische Vampirfrau (nicht, dass ich damals besonders viele Vergleichsmöglichkeiten hatte ^^).
Vera wirkte auf mich zunächst nicht einmal wirklich wie eine Frau, sondern eher wie eine Jugendliche, ein Mädchen, dem plötzlich unbegrenzte Macht offenbart wurde. Sie handelte meist nach ihren wildesten Instinkten, war spielerisch grausam und behielt bei allerdem dennoch den Überblick über alles was um sie herum geschah. In ihrer grausamen Trivialität lag für mich mehr Faszination als in jeder mystischen Elfe mit Engelsgesicht. Ich kenne bis heute kein Extrem, das reizvoller wäre. Aber das ist natürlich nur meine Meinung. :D
Des Weiteren habe ich noch ein Stargate Sg1 Buch von Hohlbein gelesen.
Aber darüber kann ich nichts positives sagen. Darüber habe ich aber bereits in einem anderen Thread Beschwerde eingelegt. ;)
Hohlbein hat Bücher zu Stargate geschrieben? Das habe ich gar nicht gewusst. Gleich mal googlen. Danke für den Tipp, Feuerfluegel! :)
Uha!!!!!!!!!
Grad das zehnte Buch hat die ganze (damals für mich) tolle Reihe zunichte gemacht.
Ich akzeptiere und respektiere jede Meinung. Allerdings würde ich schon gerne wissen, warum du so empfunden hast. ;)
Ich akzeptiere und respektiere jede Meinung. Allerdings würde ich schon gerne wissen, warum du so empfunden hast. ;)
Das ist nett von dir und dazu hab ich schon mal was geschrieben.
Hm.....wie macht man jetzt den Spoiler noch mal???
Diese "Auflösung" mit einer Berohung durch Raketen, das Erscheinen von Fahrstühlen und ähnlichem Blödsinn in einer mittelalterlichen Weölt hat für mich alles kaputt gemacht
Das ist nett von dir und dazu hab ich schon mal was geschrieben.
Hm.....wie macht man jetzt den Spoiler noch mal???
Diese "Auflösung" mit einer Berohung durch Raketen, das Erscheinen von Fahrstühlen und ähnlichem Blödsinn in einer mittelalterlichen Weölt hat für mich alles kaputt gemacht
Das verstehe ich um ehrlich zu sein nicht.
Die ganze Reihe war geprägt von den Hinterlassenschaften der alten Völker, die darauf hinwiesen, dass Enwor einst von zwei sehr fortschrittlichen Rassen bewohnt wurde, die miteinander Krieg geführt hatten. Das hätte dir schon in der Stadt Elay, Ennarts Turm und in der Festung Caran auffallen müssen. Überall gab es Hinweise auf uralte Technologie und fast alles was die Bewohner Enwors für Zauberei hielten, ließ sich auf die Technologie der Alten zurückführen. Sogar die Quorl waren lediglich die Schöpfung einer dieser Superrassen. Sie waren die Antwort auf die Sternenbestie, welche die ultimative Waffe darstellen sollte. ;)
Das verstehe ich um ehrlich zu sein nicht.
Die ganze Reihe war geprägt von den Hinterlassenschaften der alten Völker, die darauf hinwiesen, dass Enwor einst von zwei sehr fortschrittlichen Rassen bewohnt wurde, die miteinander Krieg geführt hatten. Das hätte dir schon in der Stadt Elay, Ennarts Turm und in der Festung Caran auffallen müssen. Überall gab es Hinweise auf uralte Technologie und fast alles was die Bewohner Enwors für Zauberei hielten, ließ sich auf die Technologie der Alten zurückführen. Sogar die Quorl waren lediglich die Schöpfung einer dieser Superrassen. Sie waren die Antwort auf die Sternenbestie, welche die ultimative Waffe darstellen sollte. ;)
Ist das tatsächlich so?
Dann hab ich damals (ist ca. 13 Jahre her) die Reihe wohl nicht richtig gelesen
Ist das tatsächlich so?
Dann hab ich damals (ist ca. 13 Jahre her) die Reihe wohl nicht richtig gelesen
Ist wirklich so, ja.
Für mich war gerade dieser Mix aus Fantasy und SciFi das faszinierende an Enwor. Die Reihe stellt überzeugend dar, wie ein postapokalyptisches Volk mit dem Erbe seiner Väter wohl umgehen würde.
Die ehrwürdigen Frauen (Erisch) zum Beispiel bewahrten sich große Teile des Wissens. Sie benutzten unter anderem die "Scanner", welche rote Strahlen verschossen - gewöhnliche Laserwaffen, könnte man vermuten. Sie besaßen auch viel Wissen über die Heilkunst und benutzten mystische Geräte, die Heilen konnten. Alles Hinweise. Die Satai benutzten Waffen, welche aus Sternenstahl geschmiedet wurden. Ernath war "unsterblich", weil er seinen Körper beliebig oft klonen konnte. In Caran gab es "lebendige Spiegel", welche bewegliche Bilder von anderen Orten zeigten. Videoschirme, ohne Zweifel! Und so weiter und so fort.
Lies die Reihe unbedingt noch mal und achte auf die Hinweise. Du wirst überrascht sein. ;)
Enhiliel
11.02.2009, 21:04
Ich bin ein riesiger Fan von Wolfgang Hohlbein und hab schon massig Bücher von ihm gelesen.
Schattenjagd, Azrael, Anders, Die Flut, Die Welle, Krieg der Engel, etc.
Die Tochter der Himmelsscheibe fandt ich leider etwas nervig und langatmig...
Aber sonst les ich die Bücher ziemlich flüssig durch.
Viele meinen, dass er nur "abschreibt". Aber wenn in der Geschichte ein Elbe/Elfe vorkommt, dann heißt das nicht gleich, dass er Herr der Ringe nachmacht...
Man sieht immer und auch bei anderen Autoren Ähnlichkeiten mit Herr der Ringe. Aber das liegt einzig daran, dass Tolkien dieses Genre (blödes Wort) Fantasy erst richtig rausgebracht hat. Sozusagen der Urvater des Fantasy.
Ich gehöre in die Reihe derer, der Hohlbein früher verschlungen haben und ihn heute nicht mehr anrühren. Ich habe seine Werke geliebt, angefangen hab ich mit den 'Kevin von Locksley'-Büchern, später dann Märchenmond und diverse Andere. Mit der Zeit wurde es dann doch recht eintöning, irgendwie wiederholte sich die Handlung gerade in den dicken, einbändigen Werken doch ziemlich. Und irgendwann kam dann der Zeitpunkt, wo ich die Bücher nicht mehr lesen mochte.
Ich habe früher oft Hohlbein-Bücher gelesen, doch es gibt so viel gute andere Fantasy auf dem Markt, dass ich heute nur im Notfall darauf zurückgreife. Die Geschichten scheinen sich tatsächlich immer wieder zu wiederholen.
Davon möchte ich aber "Anders" oder die "Genesis"-Trilogie ausschliessen, denn diese fand ich ausgesprochen gut, spannend geschrieben, mal etwas anderes. Doch andere Bücher musste ich weglegen, wie beispielsweise "Der Greif", mit dem ich immer mal wieder beginne, mich aber nie überwinden kann, ihn fertig zu lesen.
fairytale
16.02.2009, 12:54
Bei mir war es das selbe. Ich habe Hohlbein verschlungen als ich jünger war. Märchenmond war glaube ich eines der ersten Büchern bei denen ich weinen musste - die Bücher haben mich einfach gefesselt. Auch die Töchter des Drachen zählt zu einen von meinen absoluten Lieblingen! Auch seine Version der Niebelungensage finde ich super!
Ich finde seine neueren Bücher allerdings nicht so toll - die alten lese ich aber von Zeit zu Zeit noch gerne ein 2tes, 3tes,....mal durch :D
Crass...ich lese gerade diesen thread nach langer zeit mal wieder und fühlte mich in meinem entschluss die enwor-saga nach band 5 für mich als beendet zu erklären bestätigt, gerade wo doch alle erzählen, wie schlecht das ende ist.
Dann kommt da auf einmal einer und erzählt was von raketen und fahrstühlen, meint dass das schlecht wäre und weckt somit meine begeisterung für die saga wieder.
Wer die verschiedenen Anzeichen von den alten Völkern überlesen hat, muss sich zwangsläufig Fragen stellen, auf die es so natürlich keine klaren Antworten geben kann.
Ich habe eigentlich schon recht früh mitbekommen, worin der Konflikt liegt, zumal ja stellenweise direkt von den alten, hochzivilisierten Völkern und ihrem Krieg die Rede ist. Ich dachte dann jedoch zwischenzeitlich, dass Hohlbein von dieser Schiene wieder abkommt und war erstmal enttäuscht.
Aber wenn er darauf tatsächlich noch weiter eingeht, ändert das eigentlich alles, denn gerade diese fiktive historische Grundlage machte meines Erachtens auch "Der Stein der Macht" so interessant und diese Hintergründe weiter zu erforschen gefiel mir eigentlich ganz gut.
Ich denke mit diesem Vorwissen, werde ich es noch einmal angehen, die letzte Hälfte der Saga auch noch hinter mich zu bringen.
Danke auf jeden Fall für den kleinen Motivationsschub^^
Das letzte Buch welches ich von Hohlbein gelesen habe, war Avalon und hat mich ehrlich gesagt nicht besonders überzeugt.
Es ist zwar spannend geschrieben - wie alle seiner Bücher - allerdings ist die Handlung etwas gar weithergeholt.
Mein absolutes Lieblingsbuch von Hohlbein ist DUNKEL, dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt.
Desweiteren finde ich die Bücher wie Der Greif, Das Buch, Anubis oder Krieg der Engel sehr gelungen.
Mich fasziniert wie es Hohlbein immer wieder gelingt eine Fantasy-Geschichte zu schreiben die in die heutige Zeit passt.
Eine angenehme Alternative zu vielen anderen Fantasy-Bücher welche sich hauptsächlich im "Mittelalter" abspielen.
Seraphina
05.08.2009, 18:16
Also von Hohlbein kenne ich bloss "Krieg der Engel" und "Märchenmond".
Beide Bücher haben mir aber ziemlich gut gefallen.
Angeblich sollte auch die Verfilmung von "Das Druidentor" im TV ausgestrahlt werden. Und "Azrael" gar als Kinofilm.
Doch bisher habe ich nix Näheres darüber gehört. X.X
"Krieg der Engel" war dann noch in meiner Leseliste.
Sein Schutzengel hat mich ein wenig genervt. Der war so trotzig und naja, ersteinmal ein wenig schwach, zu schwach, meiner Meinung nach. Schwach bin ich selbst, ich will das nicht auch noch lesen müssen.
Trotzallem hätte ich schon gerne noch erfahren, was es mit dem Schutzengel tatsächlich auf sich hat.
Allein deswegen hätte ich das Buch vermutlich zu Ende gelesen. Vielleicht tue ich das mal irgendwann.
Wenn du´s noch wissen willst ...
Das war alles bloss Tarnung und Taktik!
Chep ist in Wahrheit der Erzengel Michael. Allerdings hat dieser offenbar sein flapsiges Verhalten nicht völlig gespielt.
Nobody´s perfekt! ^^
Weißer Drache
06.08.2009, 14:57
Bei mir stehen noch einige Hohlbein-Bücher im Schrank, die ich gern lesen möchte; zumindest Anubis, Horus und Das Druidentor fallen mir jetzt ganz spontan ein.
Schattenjagd interessiert mich ebenfalls, aber das habe ich (noch) nicht.
Gelesen habe ich von ihm bislang leider nur die Märchenmond-Reihe, Midgard und Wolfsherz und habe ihn größtenteils als positiv empfunden.
Mit Märchenmond habe ich mich lange lange hingezittert. Den ersten Band vor viieelen Jahren gekauft, habe ich weitere viele Jahre gebraucht, um ihn vernünftig zu Ende zu lesen. Wahrscheinlich war ich damals zu jung, um mich für diese Art von Fantasyromanen begeistern zu können. Jedenfalls als ich das Buch vor wenigen Jahren dann endlich mal von vorn bis hinten durchlas, hat es mich doch schon ziemlich in seinen Bann gezogen. Ich mag weite Reisen in Büchern und große landschaftliche Ausmaße.
Die beiden Forsetzungen haben mir ebenfalls viel Spaß gemacht. Allerdings hatte ich beim dritten Band, der zwar recht lustig und actionreich war, doch den Eindruck, dass dem Autor ein wenig die Puste ausgegangen ist. "Wie durch ein Wunder verletzte er/sie/es sich nicht." steht mir da eindeutig zu oft oÔ Und das Ende des Showdowns fand ich auch ausgesprochen abrupt; es wirkte doch ein bisschen an den Haaren herbeigezogen.
Na ja, gut. Hier und da ein paar kleine Schwächen und Ungereimtheiten, aber alles in allem ein schöner Zeitvertreib und am Ende des 3. Bandes musste ich mir schon eine Träne verbeißen, weil's einfach aus und vorbei war ^^
Dass ich Midgard gelesen habe, ist auch schon einige Jahre her, aber es ist für mich immernoch eines der am häufigsten zur Hand genommenen und durchgeblätterten Bücher. Keine Ahnung, ob ich vorher schon mal einen Roman derart verschlungen habe?!? Am meisten fasziniert hat mich a) die Schilderung der Götter und der rauen Witterungsverhältnisse (*g*) und b) Yggdrasil... Oh Mann... Dass einen die Beschreibung eines Baumes und seines Umfeldes so beeindrucken kann oô Das Kapitel habe ich inzwischen so oft gelesen, dass ich es beinahe auswendig kann. Traumhaft. Ich kann mich immer richtig mit Leib und Seele in diese Szene hineinversetzen *schwärm* Allein dafür hat Hohlbein schon bei mir einen Stein im Brett.
Irgendwann muss ich das ganze Buch nochmal lesen.
Möglichst bald.
Wolfsherz hält sich mit Midgard bei mir prima die Waage. Zugegeben, ich bin mit etwas anderen Vorstellungen an den Roman drangegangen - hatte mehr Wolfs-Fantasy erwartet - und war zwar sehr überrascht, aber keineswegs enttäuscht, dass er nicht meinen Erwartungen entsprach. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an stark gefesselt und es war eines der Bücher, die man nachts, bevor man das Licht ausmacht, nochmal ganz kurz zur Hand nimmt, weil man nur noch einen Abschnitt lesen möchte und dann (mindestens 50 Seiten später) feststellt, dass es sich JETZT auch nicht mehr lohnt zu schlafen, weil eh bald der Wecker geht. Spannend bis zur letzten Seite. Ehrlich. Ein paar Druckfehler, okay, aber die trüben das Lesevergnügen nicht.
Also, ich habe gute Hohlbein-Erfahrungen gemacht und freue mich auch schon auf die nächsten Bücher, die ich von ihm lesen werde ^^
Ich habe Hohlbein als Fantasyautor inzwischen sehr zu schätzen gelernt. Allerdings muss ich sagen, dass mein erster Hohlbein garnicht aus diesem Bereich kam. Ich spreche vom "Das Siegel".
Insgesamt waren bisher aber alle Bücher die ich von ihm gelesen habe sehr lesenswert. Langeweile kommt nie auf. Wirklich ein toller Schriftsteller.
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Mhh ich muss mich in dem Thema nun auch mal äussern.
Ich hab mir schon einige Gedanken zu Hohlbein gemacht, da man ja doch sehr viel solcher Sachen hört, die auch hier mehrmals geschildert werden.
Scheint doch nicht so seltsam zu sein, wies mir da geht. Normalerweise kann ich mich früher oder später für jedes Fantasy Buch begeistern (bin da nicht sehr wählerisch/anspruchsvoll idR bilde ich mir meine Meinung über ein Buch erst am Ende).. aber ich hab 5 Bücher von ihm (manche davon auch von beiden) im Regal stehen, angefangen, ein paar Seiten gelesen und abgebrochen. Ich kann mir einfach nicht helfen, irgendwas stört mich.
Dabei geht es mir nichtmal um die Wiederholung seiner alten Ideen oder ähnlichem (wäre auch seltsam nach ein paar Seiten). Ich schätze, ich mag seine Schreibweise nicht sonderlich...
Die Märchenmond Reihe möchte ich aber trotzdem unbedingt noch lesen, da die Story für mich toll klingt und ich auch von vielen Leuten Gutes darüber höre, die eigentlich eher nicht gerne Hohlbein Bücher lesen.
Ich bin gespannt :x..
Als ich jünger war fand ich Hohlbein ganz toll, doch irgendwann regte es mich auf das immer kurz vorm Schluss eine so langatmige Phase kam, dass ich letztendlich das Buch in die Ecke schmieß und es niemals beenden werde.
Er ist sicherlich kein schlechter Autor, aber mir fehlt bei ihm einfach die stabilität in seinen Werken, damit meine ich das er vielleicht nicht grade zu Anfang das Spannungsbarometer zuweit in die Höhe treiben sollte, sondern es lieber langsam anziehn.
Wenn ihr Bücher habt die wirklich packend vom Anfang bis in den Schluss sind, dazu vollkommen schlüssig dann würde ich mich freuen wenn ihr die mir posten würdet, ich schau sie mir mal an vielleicht ist da ja was für mich dabei; kommt mir aber nicht und macht eine Auflistung seiner gesammelten Werke, dann schreibe ich ihn sofort wieder ab *grins*
Hab, als ich mit Fantasy anfing, auch H. u. W. Hohlbein verschlungen und hatte dannn irgenwann die Nase voll, weil alles immer irgenwie gleich war.
Was ich aber von ihm auf alle Fälle empfehlen kann, sind "Die Töchter des Drachen" sowie der Nachfolgeroman "Der Thron der Libelle". Vorallem der zweite ist mal ein bischen was anderes.
Hab beide jetzt erst vor kurzem wieder mal gelesen.
Zangetsu
23.09.2009, 11:24
Hohlbein hat für mich eine ganz besondere Bedeutung, da ich durch ihn praktisch erst richtig ins Fantasygenre eingetaucht bin.
Ich hatte schon vorher eine Vorliebe für (Jugend-) Bücher mit einem Touch Mysterie, Fantasy oder auch SciFi, aber als ich mit 14 Hohlbeins "Die Prophezeiung" sowie "Unterland" geschenkt bekommen habe, war es um mich geschehen. Ich wollte mehr.
Also war das erste Ziel die örtliche (kleine, aber feine) Bücherei, in der ich nach und nach die vorhandenen Bücher des Autors auslieh, aber auch durch ihn aufmerksam gemacht vermehrt Ausschau hielt nach fantastischer Literatur i.a.
Gerade aufgrund meines damaligen Alters als auch meines Status als Fantasyneuling fielen mir die hier genannten Kritikpunkte nicht weiter auf.
Heute - mit etwas Erfahrung in dem Sektor - kann ich nur Zustimmen, dass seine älteren Bücher weit besser sind als seine neuen. Außerdem bilde ich mir ein, mich immer mehr aus der Hauptzielgruppe vieler Bücher zu entfernen, die tw in meinen Augen doch eher für ein jüngeres Publikum (sagen wir unter 18) geeignet sind. Ist vielleicht auch Geschmacksache, aber gerade beispielsweise mit Märchenmond konnte ich nicht viel anfangen (war zu dem Zeitpunkt vielleicht 19), mit dem Greif gings mir ähnlich. Gerade bei Märchenmond schlug mein Problem zu, dass ich mich mit Hauptpersonen jünger als 16 nicht wirklich identifizieren kann, selbst 16 ist zuweilen grenzwertig.
Als besonders gut habe ich die beiden zuerst genannten Bücher im Kopf (vermutlich auch, da sie eben meine ersten beiden Hohlbein waren^^). Ebenfalls in Erinnerung geblieben ist mir ein Hexer, weiß nicht mehr genau, welcher.
Ansonsten gehören vor allem die hier im Thread genannten Verdächtigen zu meiner Favoritenliste. Die Töchter des Drachen/ Der Thron der Libelle gehören sicher mit zu seinen besten Büchern.
Die Saga von Garth und Thorian hat mir damals (mit 16) glaube ich auch ganz gut gefallen, wie ich sie bei heutigem Lesen empfinden würde, kann ich nicht sagen.
Die Chronik der Unsterblichen habe ich bis Göttersterben gelesen, gerade die ersten Bände waren wirklich gut. Aber wie hier schon öfters betont, wiederholt sich irgendwann auch viel und verliert dadurch dann auch seinen Reiz.
Schließlich war ich von Azrael fasziniert, ist aber auch schon ne Weile her.
In Jüngerer Vergangenheit hat mich dann vor allem die Enwor Saga begeistert. Gerade die ersten 10 Bände waren wirklich spaßig, über das Ende lässt sich streiten. Bin mit mir selbst noch nicht einig, ob es mir nun gefällt oder nicht. Aber ob es mir gefällt oder nicht: Wirklich schlecht im objektiven Sinne ist es eigentlich nicht und die Reihe könnte hier eigentlich abgeschlossen werden.
Das elfte Buch hat mich dann doch sehr verwirrt. Ich dachte immer nur, was ist hier denn los? Dann Band 12... Die Fortsetzung durch Dieter Winkler war anfangs ja fast noch ok, hatte aber nichts mit Skar zu tun, zumindest anfangs nicht. Den weiteren Fortgang der Serie betrachte ich dann eher gemischt, gerade Skars Rolle fand ich nicht so toll. Und die Bedeutung des elften Bandes hat sich mir auch während des 15ten Bandes nicht erschlossen (ok, es fehlen noch eine Hand voll Seiten). Aber wie gesagt, gerade die ersten Bände haben Spaß gemacht.
Ich hätte noch eine Frage: Hat jemand Hohlbeins Schattenchronik gelesen? Vor zwei Jahren (+-) gab es bei Weltbild einmal einen Schuber für ca. 30€, der alle Bände der Serie enthielt, und ich rege mich noch heute darüber auf, dass ich das Angebot zu spät entdeckt habe. Kann mir jemand sagen, wie die einzustufen sind?
*gg* Die Einschaetzung, dass es ein "Hohlbeinalter" gibt und dieses im Teenager-Bereich liegt, liest man oefter, und ich kann sie aus eigener Erfahrung bestaetigen. Ich glaube, das liegt daran, dass die einerseits sich haeufig wiederholenden Stilmittel und Formulierungen und die andererseits doch reichlich abgedroschenen und teilweise verworrenen Plotlinien mit zunehmenden Alter einfach mehr auffallen. Mit 15 hat mir das Plot-Chaos der Enwor-Reihe noch nichts ausgemacht, mit 20 hat mich das Plot-Chaos der Hexerreihe einfach nur noch genervt.
Plot-Chaos der Enwor-Reihe, werden die Fans derselben jetzt fragen? Ja, allerdings: Ich kann den Motivationen der Charaktere im Wesentlichen nicht folgen, jedenfalls ab dem 6. Band. Bis dahin ist alles noch halbwegs nachvollziehbar (und die Reihe somit halbwegs OK), danach wechseln die Chars ihre Gesinnung teilweise wie das Hemd. Gerade Del scheint (um es bildhaft auszudruecken) mindestens drei Gummimasken uebereinander zu tragen, die Rolle der "Ueber-Quorrl" verstehe ich gar nicht, und was es mit diesen Zauberpriestern auf sich hat, ist auch unklar. Der einzige vernuenftige Char scheint Kiina zu sein. 'n bissel mager, finde ich.
Und Plot-Chaos der Hexer-Reihe? Wem ich da nach spaetestens dem Dagon-Zyklus noch etwas erklaeren muss, dem kann ich nicht mehr helfen. Ich bin froh, dass ich das Meiste vergessen habe. Die beiden ersten Sammelbaende "Der Hexer von Salem" und "Neues vom Hexer von Salem" sind nett, alles Weitere ist nur noch widerspruechlich und verworren.
Seine Ein-Band-Werke sind hingegen sogar ganz akzeptabel. "Die Heldenmutter" oder "Die Toechter des Drachen" lesen sich flott, und da erzaehlt er auch eine vernuenftige Geschichte. Meinen vagen Erinnerungen nach (20 Jahre her, dass ich sie in den Haenden hatte) ist die Sprache nix Besonderes, aber auch nicht so schlecht, dass sie nerven wuerde.
Von beiden zusammen habe ich uebrigens noch nichts gelesen, kann also nur ueber Buecher von ihm allein reden.
Ich muss sagen ich war was Hohlbein an geht immer etwas skeptisch, weil er doch auffällig viele Bücher in sehr kurzer Zeit veröffentlicht. Habe aber trotzdem Elfenblut gelesen. Das Buch hat mir doch recht gut gefallen. Es war meistens recht spannend und flüssig geschrieben. Gestört hat mich etwas das die Geschichte die ganze Zeit nur aus der Sicht der Hauptperson (Pia) erzählt wird. An die vielen Klammern muss man sich auch etwas gewöhnen. Das Ende ist zwar irgendwie etwas plötzlich aber die Geschichte ist ja noch nicht zu Ende. Denn das war ja erst der erste Teil von Die Chroniken Der Elfen. Also ich habe zwar schon noch bessere Bücher gelesen, kann dieses aber durchaus empfehlen.
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