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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die letzte Legion


Nuramon
18.02.2008, 20:26
Ich war wieder einmal in der Videothek.....

Die letzte Legion ist eine Mischung aus mittelalterlichen Prügelaction und Humor.

Um was gehts:

Rom, im Jahr 476: Am Vorabend der Krönungszeremonie des zwölfjährigen Romulus Augustulus zum neuen Kaiser von Rom wird der barbarische Heerführer der Goten Odoaker in Rom vorstellig. Er fordert von Orestes, dem Vater des designierten Caesar, ein Drittel Italiens, das ihm angeblich als Lohn für die Unterstützung der römischen Armeen versprochen gewesen sein soll. Orestes lehnt ab. Daraufhin droht Odoaker mit Hinweis auf die letzten ermordeten Kaiser unverhohlen mit Romulus' Tod.

Am nächsten Tag wird Romulus von seinem Vater unter den Schutz von Aurelius, dem Hauptmann der 4. Legion, gestellt. Dies nützt jedoch wenig, als kurz darauf die Barbarenarmee Rom erobert. Während Orestes wie auch seine Frau Julia getötet werden, wird sein Sohn zusammen mit seinem Lehrer Ambrosinus nach Capri verbannt.

Hier entdeckt Romulus das Schwert von Julius Caesar und kommt einer alten Prophezeiung auf die Spur, wonach sich die Klinge nur in die Hand eines wahren Herrschers füge.

Mit Hilfe von Aurelius, der Romulus und Ambrosinus von Capri befreit, versucht die Gruppe, ins Oströmische Reich nach Konstantinopel zu fliehen, um hier Asyl zu erlangen. Der oströmische Kaiser verweigert jedoch die Unterstützung und es kommt zur Flucht nach Britannien, wo man in der 9. Legion die letzte dem Kaiser ergebene Legion vermutet.

In Britannien stellt sich jedoch heraus, dass sich die Legionäre von Rom verraten glaubten und sich bäuerliche Existenzen aufgebaut haben. Als dem angelsächsischen Herrscher Vortegern zugetragen wird, dass sich der rechtmäßige Kaiser in Britannien aufhält und er das sagenumwobene Schwert Cäsars in seinem Besitz mit sich führt, kommt es zur Entscheidungsschlacht, die sich auf Grund der Loyalität der ehemaligen Söldner der 9. Legion schließlich zugunsten der Römer entscheidet.

Am Ende des Films stellt sich Ambrosinus als Merlin heraus, der als Hüter des Schwertes Caesars gilt und jetzt einem neuen Knaben als Lehrer dient: Artus. Angelehnt an die Sage um Excalibur (im Film trägt Cäsars Schwert eine Inschrift, von der zuletzt nur noch „E.. S.. Calibur...“ zu sehen ist) wird hier eine weit hergeholte Version von Romulus als Uther Pendragon und Artus als dessen Sohn angeboten.

Ich fand den Film echt gelungen und der Schluß verleiht dem ganzen noch ein bischen Magie.

Conan
17.03.2009, 19:09
Anfangs hatte ich ja eigl. noch gehofft, mir einen richtig guten Sandalenfilm ansehen zu können. Aber das war dann wohl doch nichts...:(

Denn die (historische) Story hat manchmal eine dermaßen unlogische Handlung mit Logiklöchern, die groß genug für eine ganze Legion sind .^^
Das Ganze wirkte auf mich dazu auch noch unfreiwillig komisch - obwohl es ja ernst gemeint war. In der Richtung ist der Film "Meine Frau, die Spartaner und ich" die eindeutig bessere Alternative.;)
Das einzig Positive wäre, daß der Film, wenn man ihn wirklich nur als reinen Abenteuerfilm betrachtet, dann doch einigermaßen funktioniert. Denn bei der Handlung wird (viel!) mehr Wert auf Action und Fantasy gesetzt (wie z.B. die typische Ein-Mann-Armee), als auf eine einigermaßen historische Genauigkeit.
Man wollte insgesamt wohl mehr unterhalten und nicht ein halbwegs präzises Bild von der damaligen römischen Welt liefern. In diesem Sinne hat dieser manchmal altmodisch anmutende und schlichte Sandalen-Unfug seinen Zweck eigl. vollkommen erfüllt.
Ich fand den Film echt gelungen und der Schluß verleiht dem ganzen noch ein bischen Magie.
Was für mich an diesem Film besonders bitter ist, das der starke und gute Anfang, der einen "Gladiator" verspricht, für mich nur ungefähr bis zu Beginn des zweiten Drittels gerecht wird. Und bereits dann stürzt der Film in einer Weise ab, dass man schon vermuten möchte, den Machern sei das Budget ausgegangen.:rolleyes:

Mein Fazit: Freunde von "Gladiator" oder "King Arthur" sollten lieber die Finger von diesem Machwerk lassen. Und wenn man sich den Film doch ansieht, ist es wohl auch besser, wenn man keine allzu hohen Erwartungen daran hat. Letztlich ist er m.M.n. kein Film, den man nun unbedingt gesehen haben muss.
Ich für meinen Teil kann diesen Film jedenfalls nicht unbedingt weiterempfehlen.

engelchen
18.04.2009, 11:37
Ich fand den Film auch nicht überzeugend. Ich hatte mir ihn auch nur angeseen, weil Aishwarya Rai-Bachchan, eine meiner Lieblingsschauspielerinnen mitgespielt hat, aber naja. Der Film war nicht ganz logisch, nicht spannend genug und es fehlt einfach etwas. Fazit: Muss man nicht gesehen haben, ist jetzt aber auch nicht so, dass der Film total schlecht ist. Aber halt nicht gut (genug).