Hathor
17.10.2009, 08:29
33 n. Chr., Galiläa: Er war der einzig wahre Freund und Vertraute Jesu. Umgeben von Verrätern, wurde er wie Jesus Opfer einer Verschwörung. Micah, der 13. Jünger, nutzt die letzten Momente seines Lebens, um eine Botschaft zu verfassen, von der das Überleben der Menschheit abhängen wird. Gegenwart, New York: Der Computerspezialist Gil Pearson entdeckt in einem mittelalterlichen Dokument Hinweise auf den Verbleib von Micahs Manuskript. Gemeinsam mit der israelischen Sprachexpertin Sabbie Karaim macht er sich auf die Suche nach der Kupferrolle – und gerät in tödliche Gefahr.
Der Klappentext klang viel versprechend und interessant.
Der Grundgedanke ist auch gut. Die Idee eines besonderen Freundes Jesu und dessen besondere Mission fand ich bemerkenswert. Und die Schnitzeljagd in der Gegenwart ist zwar nicht originell, gibt aber immer wieder Stoff für reißerische Romane.
Es ist bloß schade, dass die an sich gute Idee zwei ziemlich schreibuntalentierten Autoren (Richard und Rachael Heller) kam und nicht einem wirklich guten Erzähler. Man kann zu Dan Brown stehen wie man will, aber packend schreiben kann er. Und in seinen Händen hätte das was werden können. Bis zur Verfilmung :D
Was aber R. und R. Heller daraus machen, ist dürftig. Zwar habe ich recht zügig weitergelesen, weil ich wissen wollte, wie denn nun des Rätsels Lösung laute... Auf diesem Weg musste ich mich aber durch langatmige Passagen quälen. Und der Gipfel des Unsinns war die Auflösung und das letzte Kapitel. Vorsicht, auf dieser klerikalen Schleimspur inklusive Moralhammer kann man leicht ausrutschen...
Fazit: Ein "Sehr gut" für die Idee. Ein "Ungenügend" für die Ausführung.
Und eine Ohrfeige für die Übersetzerin, die anscheinend ihre Muttersprache noch weniger beherrscht als das Englische.
Der Klappentext klang viel versprechend und interessant.
Der Grundgedanke ist auch gut. Die Idee eines besonderen Freundes Jesu und dessen besondere Mission fand ich bemerkenswert. Und die Schnitzeljagd in der Gegenwart ist zwar nicht originell, gibt aber immer wieder Stoff für reißerische Romane.
Es ist bloß schade, dass die an sich gute Idee zwei ziemlich schreibuntalentierten Autoren (Richard und Rachael Heller) kam und nicht einem wirklich guten Erzähler. Man kann zu Dan Brown stehen wie man will, aber packend schreiben kann er. Und in seinen Händen hätte das was werden können. Bis zur Verfilmung :D
Was aber R. und R. Heller daraus machen, ist dürftig. Zwar habe ich recht zügig weitergelesen, weil ich wissen wollte, wie denn nun des Rätsels Lösung laute... Auf diesem Weg musste ich mich aber durch langatmige Passagen quälen. Und der Gipfel des Unsinns war die Auflösung und das letzte Kapitel. Vorsicht, auf dieser klerikalen Schleimspur inklusive Moralhammer kann man leicht ausrutschen...
Fazit: Ein "Sehr gut" für die Idee. Ein "Ungenügend" für die Ausführung.
Und eine Ohrfeige für die Übersetzerin, die anscheinend ihre Muttersprache noch weniger beherrscht als das Englische.