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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : J.K.Rowling - Harry Potter


Hathor
19.02.2008, 16:00
Was wäre ein Fantasy Forum ohne Harry Potter? ;)


"Das Haus der Dursleys hatte vier Schlafzimmer: eines für Onkel Vernon und Tante Petunia, eines für Besucher (meist Onkel Vernons Schwester Marge), eines, in dem Dudley schlief, und eines, in dem Dudley all seine Spielsachen und die Dinge aufbewahrte, die nicht mehr in sein erstes Schlafzimmer passten."Für Harry Potter, den Cousin Dudleys, bleibt da nicht mehr viel übrig und so bekommt er seinen Platz im alten Schrank unter der Treppe. Harry hat sich schon damit abgefunden, dass er bei Onkel Vernon und Tante Petunia ein ungeliebter Gast ist, doch da seine Eltern schon in seiner frühesten Kindheit bei einem Autounfall gestorben waren, ist er gezwungen, sich mit seinem Schicksal abzufinden. Bis eines Tages, kurz nach seinem elften Geburtstag ein Brief eintrifft: Harry ist in der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei aufgenommen. Nicht vergessen soll er bitte seinen Zauberstab und es bleibt ihm freigestellt, ob er eine Eule, eine Katze oder eine Kröte mitbringt. Das Schuljahr beginnt wie jedes Jahr am 1. September und die Fahrt geht mit dem Zug um elf Uhr auf Gleis neundreiviertel los -- das finden wirklich nur die Eingeweihten.
Für Harry ist das alles ein Riesenfest; endlich kann er den miesepetrigen Verwandten und dem verwöhnten Dudley entkommen. An der neuen Schule wird Harry herzlich aufgenommen und jede Menge Abenteuer warten bereits auf ihn.


Ich kann nicht sagen, ein "Fan der ersten Stunde" zu sein. Im Gegenteil. Erstmal nervte mich das Getue um dieses vermeintliche Kinderbuch.

Aber dann siegte doch die Neugier und ich habe angefangen zu lesen. Und nicht mehr aufgehört, bis ich das Buch durch hatte. Ja, es ist ein Kinderbuch, aber was für eines... Sehr spannend, sehr gut geschrieben und voller netter Einfälle.
Ja, es gibt Schwarzweißmalerei, aber das störte mich wenig, da die Handlung vieles aufwog. Erst später - als ich immer mehr Fantasy las - habe ich erfahren, dass sich die Autorin doch von anderen Werken inspirieren hat lassen. Aber wie schon gesagt, J.K.Rowling kann schreiben - das Buch war ein Lesevergnügen der besonderen Art.

*hexe*

Hathor
19.02.2008, 16:05
Für Harry Potter sind die Sommerferien bei seiner Pflegefamilie, den Dursleys, viel zu lang. Noch nicht mal an seinen Geburtstag haben sie gedacht. Und dass ihre Einladung zum Abendessen völlig chaotisch für ihre Gäste verlief, war wirklich nicht Harrys Schuld. Er hat nicht ein bisschen gezaubert, ehrlich, denn zaubern in den Ferien ist den Schülern der berühmten Schule von Hogwarts streng verboten.

Harry ist froh, als er von seinem Freund Ron für den Rest der Ferien eingeladen wird. Der Ferienmonat bei Rons Eltern ist herrlich. Mit ihnen zusammen reist Harry zum ersten Mal mittels Flohpulver. Keine schlechte Erfahrung. Doch richtig kritisch wird es, als er zusammen mit Ron am ersten Schultag das Gleis neundreiviertel nicht finden kann. Da müssen die beiden kurz den Wagen von Rons Vater ausleihen und sich seines Zaubers bedienen. Doch in Hogwart gehen merkwürdige Dinge vor sich. Harry wird von einer unheimlichen Stimme bedroht. Hatte der Hauself etwa doch recht, der ihn vor einer Intrige gegen ihn auf Hogwarts gewarnt hat? Steckt wieder einmal sein alter Feind Draco Malfoy dahinter?


Im zweiten Band werden Leser samt Harry Potter ein bisschen erwachsener, wie es in jedem Buch zu spüren ist. Ich finde das gerade so schön an den Bänden: man erfährt gerade so viel, wie auch der Protagonist selber. Stück für Stück entschleiern sich Geheimnisse, und neue entstehen.

Im zweiten Band sind mir einige der Haupt- und Nebenpersonen so richtig ans Herz gewachsen. Aber welches meine Favoriten sind, weiß ich bis heute nicht.

:wurm:<-- Basilisk :D

Moon
19.02.2008, 16:06
Mensch, Hathor kommt aber auch auf Ideen... Ein Thema zu Harry Potter *grins*!

Ich bin ebenfalls sehr spät eingestiegen, da ich zur Zeit der Erscheinung der Bücher noch gar nicht wirklich Bücher gelesen habe.

Die Bücher sind aber trotzdem klasse und ich habe bis auf den letzten auch alle zwei mal gelesen ( mit gehörigem Abstand ).
Ich habe sogar zuerst die Filme gesehen, aber dann eher nur noch ein grobes Aussehen der Charaktere aus dem Film im Kopf, als ich anfing die Bücher zu lesen.
Die Vermischung mit dem Buch hat mir aber total gut gefallen, die Charaktere waren total lebendig und mir auch sehr sympathisch.
So macht lesen Spaß ;)

/me erinnert sich an ein Thema im alten Forum:
Wer ist euer Lieblingscharakter?

Ist natürlich schwer zu entscheiden, aber ich würde mich wohl für Hermine entscheiden :)

Edit:
Ich sehe grade, dass hier jetzt die einzelnen Bände aufgeführt werden. Ich dachte es wird hier jetzt eher die allgemeine Meinung abgegeben.

Dann noch ein kurzer Kommentar zu den verschiedenen Bänden:
Früher dachte ich immer der 5. Band wäre mein Favorit gewesen, konnte es aber damals schon nicht richtig begründen und heute fällt mir dazu auch nicht wirklich was ein :D
Der 5. Band ging ( auch wegen der Anzahl der Seiten natürlich ) jedenfalls mehr auf die menschliche Ebene ein und zeigt z.B. öfters den normalen Alltag in Hogwarts. Das gefällt mir bei der Harry-Potter Reihe einfach total.
Von der Handlung, Spannung und vor allem auch Abwechslung her finde ich den 4. Band wiederum am besten.

Hathor
19.02.2008, 16:12
*freu* Mein 200. Posting und das für meinen Lieblings-HP-Band:

Harry ist mittlerweile im dritten Jahr auf der Zauberschule. Er ist so froh wie nie, als die Schule endlich wieder beginnt, denn wieder musste er seine Ferien bei den schrecklichen Dursleys verbringen. Und dann kommt auch noch die fürchterliche Tante Magda zu Besuch. Einfach grässlich. Aus Versehen lässt er sie mit einem kleinen Schwebezauber an die Decke abheben. Eigentlich bricht er damit eine Regel der Zauberer. Aber Harry droht kein Schulverweis, denn das Zauberministerium schützt ihn, da man vermutet, der gefürchtete Verbrecher Sirius Black -- aus dem gut bewachten Gefängnis Askaban entkommen -- ist hinter Harry her.

Ein schon recht düsteres Buch. Die Dementoren, das Geheimnis um Sirius Black, der Grim: das sind schon ein paar Elemente, die zeigen, dass HP nun inzwischen alles andere als ein Kinderbuch ist.

In diesem Buch kam mein Lieblingslehrer ins Spiel: Remus Lupin *lieb*

Dieses Buch habe ich sicher vier- bis fünfmal gelesen *les*

Hathor
19.02.2008, 16:21
Die Weltmeisterschaft im Quidditch ist nicht nur ein sportlicher Höhepunkt, sondern auch eine organisatorische Meisterleistung (wie geben Tausende von Zauberern und Zauberinnen sich den Anschein, eine ganz harmlose Versammlung von Muggels zu sein?). Und der im Titel erwähnte Feuerkelch spielt eine nicht unbedeutende Rolle dabei, dass die Zauberschule Hogwarts im Wettbewerb mit zwei anderen Schulen einen gewissen Vorteil erhält. Sie haben richtig gelesen: Zwar haben wir uns bisher kein einziges Mal gefragt, ob es noch andere Zauberschulen außer Hogwarts gibt -- mit seinem weiten Gelände, das sich zwischen den Gewächshäusern der Botanik-Lehrerin Prof. Sprout, dem See und Hagrids Hütte mit seinem Zoo an absonderlichen magischen Kreaturen erstreckt, schien es uns wie ein kleines perfektes Universum. Aber so wie Joanne K. Rowling die Schüler aus dem noblen Beauxbatons und dem abgelegenen Durmstrang beschreibt, die in Hogwarts zu Gast sind, muss man ihr einfach glauben, dass es die reine Wahrheit und irgendwie schon immer so gewesen ist, so wie wir ihr auch jede Menge Poltergeister, Hauselfen, Einhörner, Zentauren und sonstige magische Wesen glauben.


Lange Zeit konnte ich mich mit diesem Band nicht so recht anfreunden. Erst nachdem ich die Bände 5 bis 7 gelesen hatte, wusste ich ihn zu schätzen.

Die Quidditch-WM fand ich viel zu ausführlich beschrieben. Dagegen war das Turnier ein Highlight mit einem Knalleffekt. Die Szene auf dem Friedhof gehört zum Schaurigsten, was ich je in einem Buch, das auch für Minderjährige gedacht ist, gelesen habe. Die letzten Kapitel des Buches haben mich schwer beeindruckt.

Von nun an gings bergab.

Kepheus
19.02.2008, 16:25
Ich habe alle Bände gelesen und kann abschließend sagen, dass mir die Reihe gut gefallen hat. Was die Bücher für mich ausmacht sind zum einen natürlich die Charaktere, die einem mit jedem Buch ein Stückchen näher ans Herz wachsen, zum anderen die vielen tollen / lustigen / interessanten / verrückten (...) Ideen, die dazu beitragen, dass das Lesen von immerhin sieben Büchern nicht langweilig wird. Auch die Welt, in der "Harry Potter" spielt, ist interessant gestaltet.
Schön zu Lesen ist außerdem, wie die Autorin immer wieder Elemente einbaut, die erst viel später wichtig werden, sodass man dann diesen "Achja deshalb"-Effekt hat; sie schafft es, viele verschiedene Elemente zu einer stimmigen Gesamthandlung zu vereinen, sodass alles zusammenpasst.

Hathor
19.02.2008, 16:26
Das fünfte Schuljahr in Hogwarts: Harry ist mittlerweile ein 15-jähriger Jugendlicher, der durchaus auch mal unter Zornausbrüchen und Launen leidet und rebellisches Verhalten an den Tag legt. Den Sommer verbringt er mit den unsagbar langweiligen und nervtötenden Dursleys -- die Rückkehr nach Hogwarts sollte demgegenüber eine echte Erleichterung sein. So denkt er.
Viel ist im Vorfeld des Erscheinens der englischen Ausgabe gerätselt worden: der Pubertierende lernt die Liebe kennen, eine wichtige Person muss sterben -- stimmt, aber mehr wird nicht verraten! Nur so viel: die Zentauren aus dem Verbotenen Wald kommen erneut hervor, Lord Voldemort dringt gar in Harrys Träume ein, Harrys Blitznarbe auf der Stirn schmerzt immer stärker. Die neue Lehrerin Dolores Umbridge macht ihm das Leben auch nicht leichter: Bezweifelt sie und mit ihr das Zauber-Ministerium doch weiterhin die Gefahr, die von Lord Voldemort ausgeht. Und: Was früher ganz klar schwarz oder weiß war, gut oder böse, entpuppt sich als undurchsichtig und vielschichtig, welches ist der rechte Weg? Harry wandelt sich vom staunenden Wunderkind zum nachdenklichen Jugendlichen auf der Schwelle zum Erwachsenwerden: voller Fragen, Unsicherheit, Aufbegehren.


Auf diesen Band hatte ich sooooooooo lange gewartet. Vielleicht war ich deshalb dann vom Ergebnis so enttäuscht.

Gut gefallen hat mir Harrys Entwicklung. Dass er endlich Fragen zu stellen beginnt, pubertäre Zickigkeit und Aufsässigkeit entwickelt. Und sich auch von Dumbledore nicht mehr alles gefallen ließ.

Überhaupt nicht gefallen haben mir diese Umbridge, eine Karikatur: total überzogen und daneben. Ebenso die Weasley-Zwillinge: nichts mehr vom alten Charme, übrig sind zwei boshafte und überhaupt nicht mehr lustige Hooligans. Auch Sirius Black, bisher einer meiner Lieblinge, war nur mehr mürrisch, jammerte rum und nervte seine Umgebung.

Hathor
19.02.2008, 16:31
Diesmal muss Harry nicht wie sonst die ganzen Ferien über bei den Dursleys aushalten: Überraschend holt Dumbledore ihn ab, um einen ungewöhnlichen Besuch zu machen ... Während in der Welt der Muggel und in der der Zauberer Lord Voldemorts grausamer Einfluss immer spürbarer wird, geht es danach in Hogwarts zunächst wie gewohnt weiter. Fast zumindest: Ein neuer Lehrer unterrichtet, und allerlei Liebesverwicklungen halten nicht nur die Teenager in Aufregung. Dumbledore ist jedoch immer häufiger abwesend. Aber zwischendurch nimmt er sich Zeit, um mit Harry zusammen tief in die düstere Vergangenheit seines Erzfeindes einzutauchen. Doch Harry hat noch andere Sorgen: Er verdächtigt Draco Malfoy, sich den Todessern angeschlossen zu haben -- was niemand ernst nimmt. Und der undurchsichtige Snape scheint Draco sogar zu helfen, wo er kann. Nur gut, dass Harry das Buch mit den Notizen des geheimnisvollen Halbblutprinzen in die Hände gefallen ist. Damit kann er zumindest im Zaubertrankunterricht glänzen. Doch wer ist dieser Prinz? Und was sollen Harry und Dumbledore tun, als sie etwas über Lord Voldemort herausfinden, das den Kampf aussichtsloser erscheinen lässt als je zuvor?

Meiner Meinung nach der unnötigste und schlechteste Band der Reihe. An den Titel konnte ich mich erst gar nicht mehr erinnern, der Inhalt ist mir auch nur mehr ganz vage im Gedächtnis.

Mir schien, als seien der Autorin die Ideen ausgegangen. Oder die Freude am Schreiben. Die ersten Bände waren meiner Meinung nach mit Herzblut geschrieben, die letzten mit Blick aufs Bankkonto.

Hathor
19.02.2008, 16:40
Die Ausgangslage im letzten Harry-Potter-Band ist düster wie nie: Voldemorts Anhänger haben inzwischen die zentralen Schaltstellen der Macht übernommen und verbreiten Angst, Schrecken und Tod. Hogwarts steht Harry als Rückzugsmöglichkeit nicht mehr zu Verfügung. Und das Haus der Dursleys wird von seinem siebzehnten Geburtstag an ebenfalls nicht mehr sicher sein. Harrys Transport aus dem Ligusterweg wird lange und ausgeklügelt vorbereitet, gerät aber wegen eines Verräters bereits zu einer mittleren Katastrophe. Und kurz darauf sind Harry, Ron und Hermine ganz auf sich gestellt. Ständig auf der Flucht, müssen sie Voldemorts Horcruxe finden und zerstören. Doch die Suche zieht sich quälend dahin, scheint mehr als einmal sogar gänzlich aussichtslos. Und dann kommt es auch noch zu einem folgenschweren Streit zwischen den drei Freunden ... Doch als Harry bereits überzeugt ist, dass er Dumbledores Mission nicht wird erfüllen können, erfährt er von den Heiligtümern des Todes. Könnten sie die Wende im Kampf gegen Voldemort bringen? Oder sind diese Wunderwaffen nur die Erfindung eines Märchenerzählers?

Eigentlich waren meine Erwartungen im Keller. Ich wollte nur mehr wissen, wie alles endet und ob Harry überlebt ;)

Ich ging durch ein Wechselbad der Gefühle. Streckenweise war das Buch so langweilig, dass ich aggressiv wurde, dann wieder kam ab und zu eine nette Stelle. Ich würde sagen: von den 600 Seiten sind etwa 200 gelungen, der Rest überflüssiges Beiwerk. Besonders der Schluss bewegt sich auf Klatsch-und-Tratsch-Niveau.

Trotzdem hat mich dieses Buch mit der Reihe wieder versöhnt.

Meine Lieblingsstelle ist der Kampf von Bellatrix gegen die drei Mädchen. Und dann kam Molly... Wahnsinn!

Und mein Lieblingssatz im Buch, ein Gänsehautsatz:

"Of course it is happening inside your head, Harry, but why on earth should that mean that it is not real?"

*hexe*

Saniya
19.02.2008, 17:05
Ich bin mit dem letzten Band noch nicht sehr weit gekommen. Anfangs ist es ja noch spannend und regt an, weiter zu lesen. Aber dann kam die Zeit, in der Harry, Ron und Hermine durch die Gegend ziehen.*gähn* Hier und da mal ein paar interessante Details und das wars. Dann der ewige Zoff und die Zickereien. Als Ron dann auch noch beleidigt abrauschte und Harry und Hermine sich nur noch anschwiegen habe ich das Buch zugeklappt und nicht mehr angefasst. Zur Zeit liest meine Ma das Buch. Mal sehen. Wenn sie fertig ist werde ich vielleicht noch mal anfangen.....

Waterstorm
19.02.2008, 20:29
Ich kenne Harry Potter schon sehr lange. Ich habe die Bücher schon gelesen als der dritte Band noch nicht erschienen war und habe dann jeweils immer auf den nächsten Band hingefiebert. Die Freundin meiner Mutter hat mir Harry Potter damals empfohlen.
Ich habe bis Band 4 alle Bücher zwischen 3 und 10 mal gelesen, da ich früher keine anderen Bücher las als Harry Potter. Band 4 ist mein absoluter Lieblingsband, aber auch Band 3 fand ich sehr gut. Band 5 habe ich in einem Tag gelesen, war aber etwas enttäuscht von ihm. Band 6 fand ich schlecht. Das ganze Buch war nur dazu da um die Weichen für Band 7 zu stellen hatte ich das Gefühl. Band 7 liegt nun schon ein halbes Jahr rum. Ich habe noch keine einzige Seite gelesen, aber seit ich letztes Wochenende Dragonheart beendet habe liegt es bereit auf meinem Wohnzimmertischchen vor dem Lesesessel. Mal sehen wann ich dazu komme das Buch zu beginnen.

Rusch
19.02.2008, 20:40
Band 6 fand ich auch ganz lausig, bin aber mit Band 7 wieder versöhnt worden. Das Buch war dann doch ein gelungener Abschluss.

bisou
19.02.2008, 21:00
Also ich war mal ein großer Fan von der Potter-Welt. Allerdings möchte ich dazu noch etwas bemerken:

Das Niveau wurde meiner Meinung nach immer flacher, J.K. Rowling konnte ihre eigenen Maßstäbe nicht mehr halten, die sie in den ersten 4 Bänden gesetzt hatte.

Was ich auch ncoh zu bemängeln habe, ist, dass alle Geheimnisse, die in den Vorgängern so sorgfältig ausgearbeitet wurden, auf einmal schlagartig gelüftet wurden. Das hat mich schlicht und einfach nur erschalgen. Ich konnte damit gar ncihts anfangen. Ich persönlich hatte den eindruck, dass J.K. Rowling die Lust am schreiben verloren hat und nur noch gezwungen war, das letzte Buch endlich fertig zu kriegen.

Außerdem fand ich das Ende - den großen Zeitsprung - einfach nur enttäuschend. Von solch einer großartigen Autorin habe ich mehr erwartet, als ein Ende, wo alle glücklich und zufrieden am Bahnsteig stehen und dem davonfahrenden Zug nachwinken.
Mich fesseln Enden, die noch Platz zu weiterträumen lassen. Das war immer schon so.
Ich hab das letzte Buch ins Regal gestellt und war traurig, dass so ein - im Grunde tolles - Buch so enden musste.

Am Anfang´, als ich das Buch in händen hatte, hab ich mir gedacht. "Wow, was fürn dicker Wälzer. Wird wahrscheinlich wieder total spannend." Ja, spannend war es auch, aber nicht insoferrn, dass ich völlig ergriffen war und ich mitgeträumt habe. Leider, kann ích da nur sagen.

Für mich war Harry Potter ein Märchen. Jeder kennt es, beinahe jeder hat es gelesen, sehr viele erzählen es weiter, es wird von mal zu mal noch etwas angefügt oder weggenommen. Das fand ich gut so.
Aber warum konnten die letzten 3 Bücher nicht so gut sein, wie ihre Vorgänger? Ich meine, wenn man sich auf ein Werk solchen Umpfangs einlässt, muss man doch auch wissen, was auf einen zukommt, oder nicht?

Ich für meinen Teil bin bezüglich Harry Potter schlichtweg enttäuscht.

Akissi
20.02.2008, 11:45
Was mich an Harry Potter so fasziniert, ist die Art und Weise, wie man die Charaktere nahegebracht kriegt. Vielfach war es so, dass mich die Privatsachen der Charas viel mehr interessiert haben als das ganze Voldemort-Theater :D Die Figuren kommen einem nach kurzer Zeit schon vor wie jemand, den man schon ewig kennt. Das finde ich einfach nur bemerkenswert an den Büchern... ganz abgesehen von der Story, in der immer wieder was auftauchte, was man nicht erwartet hatte :D

Ich fand das 5te Buch am schlechtesten... gegen Ende alles etwas arg abstrus und mir persönlich stellenweise zu ungenau beschrieben, sodass ich einige Seiten mehrfach gelesen habe^^"

bisou
20.02.2008, 13:50
zu kissi:

also das fünfte buch fand ich jetzt nicht das schlechteste, es war halt etwas ungenau beschrieben. aber gut, es ist der dickste der 7 bücher, wenn sie noch mehr geschrieben hätte, wäre das echt krass geworden. ich habe mir in allen 3 letzten büchern ein paar mehr genauere beschriebungen gewünscht. aber gut, sie sind geschrieben und daran kann man jetzt auch ncihts mehr ändern.

Mila
20.02.2008, 14:04
zu kissi:

also das fünfte buch fand ich jetzt nicht das schlechteste, es war halt etwas ungenau beschrieben.

Ungenau? Wie meinst du das?

Also ich besitze auch alle Harry Potter-Bücher (Band 1-4 auf deutsch, den rest auf englisch) und habe sie schon sehr oft gelesen.

Welches Buch mir am besten gefällt, weiß ich gar nicht so genau. Ich finde die ganze Serie klasse und will da kein Buch hervorheben. Sicher, mittlerweile hab ich bessere Serien gelesen, aber Harry Potter gehört immer noch zu meinen Lieblingsbüchern.
Warum gefällts mir so gut? Das Buch lässt sich leicht lesen, hat wunderbare Charaktere, mit denen man mitfühlen kann und mit denen man sich zum Teil sehr gut identifizieren kann. Die Story ist spannend, man fiebert mit, und bleuibt oft im Ungewissen.. Besonders gut hat mir gefallen, dass es so viele Geheimnisse gab und soo viele ungeklärte Sachen, über die man so wunderbar diskutieren konnte - und die alle am Ende mehr oder weniger aufgelöst wurden.

Akissi
21.02.2008, 17:28
zu kissi:

also das fünfte buch fand ich jetzt nicht das schlechteste, es war halt etwas ungenau beschrieben.

Moment :D /Moi hat gesagt, dass ich das 5te am schlechtesten finde - im Vergleich zu den anderen. Damit meinte ich nicht, dass es allgemein gesehen schlecht ist ;) In einer Reihe gibt es nur finde ich immer ein schwächstes Glied und das ist bei HP für mich eben der 5te Band...^^

Grey Wolf
21.02.2008, 17:56
Ich fand Harry Potter auch ziemlich interessant. Habs anfangs auch nicht lesen wollen, da es ja ein "Kinderbuch" ist.
Es gibt eines, was mir immer wieder negativ aufgefallen ist. Die letzten paar Seiten im Buch gingen mir Storymäßig immer etwas zu hastig. Wirkte so, als Ob sie es nicht erwarten konnte, endlich mit dem Buch fertig zu werden.
Was mich aber immer so richtig störte, waren die Verfilmungen. Was da an Story weggelassen oder/und geändert wurde...
Hatte mich Anfangs so auf Peves gefreut^^
Auch fand ich den Harry nicht so gut gespielt, wohingegen der Ron sehr gut gespielt wurde.

Rotkätzchen
22.02.2008, 10:36
Ich hingegen fand die Mimiken des Film-Rons viel zu überfrachtet und überzogen. Vor allem, wenn er "Angst" rüberbringen sollte wie in Gegenwart von Spinnen bzw. in Teil 3 mit dem (Name fällt mir gerade nicht ein) Gestaltwandler im Schrank. Naja, aber das sieht jeder anders und das sit gut so, sonst gäbe es nichts zu diskutieren.

Von den Büchern favorisiere ich wie einige andere Teil 4, wogegen Teil 5 stellenweise viel zu langatmig gestaltet wurde. Andererseits ist Teil 5 vielleicht gerade für den Nachwuchs pädagogisch gesehen am wertvollsten, denn JKR macht klar, dass die Medien (der Tagesprophet) und die Regierung (das Zaubereiministerium) die Macht haben, einen jeden Bürger gesellschaftlich zu vernichten.

Von Teil 6 wiederum war ich schon ziemlich angetan, allerdings ist die Auflösung zum Schluss ziemlich dürftig: Malfoy war für alles verantwortlich und unternahm diese diletantischen Versuche, um Dumbledore umzubringen. :rolleyes:
An dieser mangelnden Konsistenz krankte auch schon Teil 5. Der war zwar voll mit Fragen und Geheimnissen, aber die Auflösung zuletzt war ja beinahe ein Witz: Alles ging nur darum, Voldi die Prophezeiung zu beschaffen. Im Vergleich zu den vielen Irrungen und Wendungen der Teile 3 und 4 war das gar keine Glanzleistung mehr.

An Teil 7 kann man zwar einiges bemeckern, aber letzten Endes war ich doch ganz zufrieden damit. "19 Jahre später" hätte man mit "1 Jahr später" ersetzen sollen und wenig mehr über Snape und sein Treiben hätte auch nicht geschadet, aber alles in allem empfand ich Teil 7 schon als würdigen Abschluss. Insgesamt war es eine schöne Zeit mit Harry Potter und seinen Freunden und Feinden. *ja*

Tintenherz
23.02.2008, 13:22
Harry Potter 7:

Ich finde das Buch ist eher langweilig nur das letzte oder vorletzte Kapitel wo Voldemort stirbt sind wirklich interessant... Das Ende hat sie ja angeblich schon nach dem 1.Band geschrieben. Meiner Meinung nach hört es sich auch wirklich so an. Das ende geht wirklich so aus. Alle Happy keine Kämpfe mehr Neville hat etwas mehr Grips und viele Tod, die Harry geliebt hat. Die Namen der Kinder finde ich iwie lustig. Rose hört sich sehr alt an und Hugo. Der erinnert mich immer an so ein PC-Spiel was Hugo heißt. Dieser kleine Troll. Keine Ahnung, ob es den heute noch gibt. Na ja alles in allem sind die Bücher sehr gut, wobei die besten Filme Teil 3 und 5 sind und das beste Buch Teil 5 ist. Wie seht ihr das?

LG Tintenherz

Dragontear
28.02.2008, 13:39
Ich bin auch erst später auf Harry Potter eingestiegen, da kam grad der 4. Band raus. Meine Mutter hat uns zu Weihnachten die Bände 1-3 gekauft und die hab ich in einem Zug durchgehabt! Ich finde die Bücher klasse! Die Charaktäre, wie so oft schon erwähnt :D, sind so lebendig und auch abwechslungsreich! Außerdem ist auch für jeden was dabei!

Mein Lieblingsband ist der dritte! Ich weiß nicht so ganz warum, aber ihn lese ich am liebsten!
Ich bin auch der Meinung das der Fünfte Band der schlechteste ist! Er ist ziemlich langatmig und er fesselt einen auch nicht so wie seine Vorgänger.
Die letzten zwei Bücher fand ich nicht schlecht, ich hab sie gern gelesen, aber irgendwie wurde mir Harry immer mehr unsympathischer!

Auch das Ende hat mir eigentlich so nicht gefallen mit "19 Jahre später"! Des interessiert mich doch eigentlich gar nicht, vor allem hat man sich das ja denken können, dass es so kommt und wer wen heiratet! Mich hät es viel mehr interessiert was passiert ist, nachdem sie in Hogwarts gekämpft haben!

Elenya
28.02.2008, 15:38
Ich hab auch erst sehr spät angefangen Harry Potter zu lesen (ich glaube erst nachdem der vierte Band raus war), weil es mich immer gestört hat, dass das "alle lesen". Außerdem war ich da auch noch nicht in so einem Lesealter.
Angefangen hab ich, glaub ich, nachdem ich den zweiten Teil im Kino gesehen hatte. Dann dauerte es aber auch nicht mehr lange bis ich meine "Bildungslücke" gefüllt hatte.
Im Nachhinein kann ich nur sagen dass ich die Bücher ein bisschen "überhabe". Ich hab sie einfach viel zu oft gelesen. Den ersten Band hab ich ungefähr 15-mal angefangen zu lesen.
Am liebsten mochte ich immer den dritten und vierten Band, obwohl ich am Anfang immer Angst hatte (die waren beide so düster).
Danach gings dann leider stark bergab. Auch ich habe das Gefühl, dass JKR die Reihe einfach nur noch schnellstmöglich zuendebringen wollte. Aber bei dem ganzen Rummel hätte ich auch nichts vernünftiges mehr schreiben können.
Den siebten Band hab ich an sich sehr schnell durchgelesen, aber sonderlich gut war er nicht. Besonders die Passage mit dem Einbruch ins Ministerium, Gringotts und dem Drachen fand ich extrem unglaubwürdig, auch wenn ich die ganze Sache mit dem Drachen recht amüsant fand (wer weiß schon warum).
Das Ende fand ich furchtbar. Ich hab mich durchweg bis zu der Stelle mit Molly und Bellatrix geärgert.
Und dann noch dieses "19 Jahre später" *roooaahhhr* Wie kann man seinen Sohn nur Hugo nennen?!
Aber ansonsten mag ich die Reihe "eigentlich". Aber ich werde erst mal eine seeeeehr lange Pause machen, bis ich sie das nächste Mal lese.

Liebe Grüße

Waterstorm
01.03.2008, 18:24
Ich habe letzte Woche das 7te Buch nun endlich auch gelesen. Ich muss sagen es hat mir doch ganz gut gefallen. Ich habe in der Mittagspause gelesen und am Abend nach dem Kurs. Gestern Abend habe ich das Buch dann beendet.
Ich fand die kreatuven Ideen von Rowling sehr gut. Am Ende war ich doch erstaunt wegen der Sache mit Snape ich habe durch all die Bücher durch wirklich nie genau gewusst auf welcher Seite er stand.
Ich fand die Szenen mit dem Einbruch ins Zauberministerium und Gringotts gut. Ich bin schon gespannt darauf wie es im Film umgesetzt wird. Vorallem die Sache mit dem Drachen wird die Tricktechniker wohl etwas beschäftigen.
So wie Harry beschrieben wird muss er allerdings zu einem ziemlichen Übermenschen geworden sein. Vorallem als er sich das erste mal Voldemort stellen muss im Wald. Dies fand ich etwas unglaubwürdig. Auch die Sache mit Dumbledore nachher war etwas merkwürdig.
Aber nach den meiner Ansicht nach schlechten Bänden 5 und 6 war dies ein gelungener Abschluss der wohl bekanntesten Reihe der Welt.

Mamol
02.03.2008, 21:20
*durch vorige Posts wühl*
*eigenen Senf auspack*

Nachdem ich zu Weihnachten den 7. Band auf Englisch gelesen habe, habe ich mir als Abschluss nochmals alle Bände von 1 bis 7 (diesmal auf Deutsch) durchgelesen. Wirklich gut fand ich es, die Entwicklung der Charaktere und des Schreibstils zu sehen. Angefangen von einem 11 jährigen Kind, das aber schon einiges auf der Pfanne hatte mal so nebenbei gesagt, (Wenn man ein bisschen neutraler draufblickt finde ich es eher... unwahrscheinlich, dass ein Kind so viel Mut aufbringt. Könnte aber auch daran liegen, dass ich damals eher in die Sparte ruhig, brav und feige gepasst habe.) über den miesgelaunten und ständig SCHREIENDEN Harry Potter bis zum letzten Band, etwas erwachsener, aber entschlossen und stark.

Im Gegensatz zu vielen anderen empfand ich den Band vier als eher schwach. Der fünfte hat mir sehr gut gefallen, ich mag einfach mysteriöse Träume und Orte wie die Mysteriumsabteilung. Ich trauere immer noch um Sirius, der meiner Meinung nach in Fünf zu schlecht dargestellt wurde, um ein wenig über seinen Tod hinwegzuhelfen.

Der siebte Band (das Ende hatte ich zuerst gelesen, konnte nicht anders) hat mir ehrlich gesagt super gefallen. Der düstere Anfang, ständig auf der Flucht, Voldemort so oft so knapp entronnen, die Jagd nach den Horkruxen. Dann der Kampf um Hogwarts, und als Snape sein wahres Gesicht zeigt, und man endlich alles über ihn erfährt. Die Konfrontation von Harry mit Voldemort finde ich war super gelungen, das einzig störende fand ich das "19 Jahre später" und der letzte Satz, aber sonst einfach nur gelungen und ein würdiger Abschluss.

Am Ende wundert mich nur eins, und auch nur weil ich nochmals alle zusammenhängend durchgelesen habe. Malfoy finde ich irgendwie total platt und leblos.

Ein ex-Harry-Potter-Leser (habe mir vorgenommen jetzt Frieden damit zu machen und erst in einigen Jahren wieder eines der Bücher in die Hand zu nehmen).

bisou
03.03.2008, 15:41
mhm k muss ich auch nochmal was zu sagen.

@ waterstorm: über die sache mit dem drachen habe ich mir auch gedanken gemacht, allerdings wurde der im 5. auch umgesetzt, darum denke ich, dass sie dieselben vorlagen verwenden werden. Insgesamt fand cih den Drachen allerdings schlecht umgesetzt, würde mich freuen, wenn sie es nochmal überarbeiten würden.
Aber eigentlich glaube ich, dass sie die Szene mit dem Drachen weglassen werden, wie so vieles.

@mamol: ich denke mal die stärke und motivation von harry kommt größtenteils von seinen freunden und seinem willen, das böse, das seine eltern getötet hat, zu bezwingen.
und wie später rauskommt, hat er ja auch einige fähigkeiten von voldemort bekommen. obwohl seine extremen kräfte schon erstaunlich sind.

Saro
05.03.2008, 17:33
Hallo
Ich habe auch alle Bücher gelesen, Band 3 fand ich am besten, aber Band 5 war auch gut. Bei den Filmen fand, jedoch Teil 3 am schlechtesten, bis jetzt.

gruß Saro

nazgul666-rr
05.03.2008, 17:46
so für mich waren Band 4,5 und 7 am besten - 6 war verdammt hart/schwer zu lesen auf Englisch, 7 ging da etwas lockerer runter - und 5 war das erste Buch wohl, was ich direkt nach Erscheinen gelesen hab direkt auf Englisch - 6 & 7 hab ich gar nicht mehr aufs Deutsche gewartet
die Englischen sind billiger und halt der Originaltext - bei der Übersetzung geht immer was verloren

bei den Filmen fand ich 3 noch am besten, auch wenn die alle nicht wirklich gut waren - die Bücher wirken da einfach mehr

---
ich wär dafür, dass wir ein Sub-Forum von Fantasy für die einzelnen HP Bücher/Themenkomplexe machen - in einem Thread über alle Bücher zu diskutieren kann, finde ich, im Chaos ausarten

Dr. Borstel
13.03.2008, 10:16
Hallo
Ich habe auch alle Bücher gelesen, Band 3 fand ich am besten, aber Band 5 war auch gut. Bei den Filmen fand, jedoch Teil 3 am schlechtesten, bis jetzt.

gruß Saro


Genau meine Meinung. Die ersten beiden Bücher waren zwar unterhaltsam, aber mMn etwas zu kindisch bisweilen. Band Vier war mir zu überladen, Sechs und Sieben hatten so den Beigeschmack, als wollte Frau Rowling jetzt unbedingt mal zum Ende kommen und müsse sich jetzt etwas zurechtkonstruieren, was zwar immer noch ganz nett ist, abe rnicht unbedingt mein Fall.
Alles in allem ist HP zwar overhyped, es gibt klar bessere Reihen. Allerdings ist die Reihe doch ganz gut geschrieben, und auch wenn ich mich nicht gerade als Fan bezeichnen würde, habe ich die Bücher doch ganz gerne gelesen. Bei den Filmen sieht es noch mal anders aus. Eins und Zwei waren noch ganz nett gemacht, wenn auch eher für Kinder. Der dritte Film war einfach schlecht, weil zu viel fehlte und das Buch einfach schlecht umgesetzt worden ist. 4+5 waren dann wieder ganz gut.

Farodin
08.05.2008, 16:00
Ich fand das 5te Buch am schlechtesten... gegen Ende alles etwas arg abstrus und mir persönlich stellenweise zu ungenau beschrieben, sodass ich einige Seiten mehrfach gelesen habe^^"

Ich schließ mich dir an^^
ich hab das i-wie auch nich mehr weitergelesen weils mir zu langweilig wurde
aber die letzten beiden fand ich wieder gut
vor allem den letzten auch wenn das herumgeziehe mit dem zelt etwas in die länge gezogen wurde

Nejira
16.05.2008, 12:15
Hmmm... jetzt muss ich doch noch meinen Senf dazu geben.

Ich muss sagen, dass es in der Reihe kein Buch gibt, dass mich wirklich enttäuscht hätte - auch wenn ich mir bei Band 6 irgendwie etwas mehr... Tiefe gewünscht hätte.

Im Gegensatz zu den meisten hier, ist Band 5 mein unangefochtener Lieblingsband. Die Spannung die durch die Sitution "Wir-wissen-dass-er-zurück-ist-aber-keine-glaubt-uns", Dumbledores Abwesenheit und vor allem den Feind im eigenen Haus, Umbrige, entsteht, fand ich einfach nur klasse! Auch die DA hat mir sehr, sehr gut gefallen und den Showdown im Ministerium fand ich gerade wegen den Abstrusitäten im Department of Mysteries toll.

Auch den 7. fand ich nicht schlecht. Gut, dass die Leute mal aus der Schule rauskommen (obwohl mir Hogwarts schon gefehlt hat) und die Ganze Wiederstandsgeschichte kombiniert mit dem Verfolgung von Muggelstämmigen hat mich sehr an das 3. Reich erinnert - was erschreckend aber auch spannend war.
Das beste Kapitel war meiner Meinung nach "The Prince's Tale" weil endlich mal klar wurde, welche Rolle Snape all die Jahre spielte - und weil es (wie das ganze Buch) Dumbledore von einer anderen Seite beleuchtet.
Und was "19 Years later" betrifft - ich hatte auf ein Happy End gehofft. Und was die offenen Fragen betrifft, da gibt es noch einige: Haben Harry & Co die Schule abgeschlossen? Als was arbeiten sie? (Den Beruf wissen wir nur von Neville) Was ist nach dem Kampf in Hogwarts passiert? Was ist aus Luna geworden? Was macht George ohne Fred? ...

Meiner Meinung nach, ist der 7. Band durchaus gelungen - aber die Meinung bleibt ja jedem selbst überlassen.

Liathano
16.05.2008, 12:27
Das beste Kapitel war meiner Meinung nach "The Prince's Tale" weil endlich mal klar wurde, welche Rolle Snape all die Jahre spielte - und weil es (wie das ganze Buch) Dumbledore von einer anderen Seite beleuchtet.
Und was "19 Years later" betrifft - ich hatte auf ein Happy End gehofft. Und was die offenen Fragen betrifft, da gibt es noch einige: Haben Harry & Co die Schule abgeschlossen? Als was arbeiten sie? (Den Beruf wissen wir nur von Neville) Was ist nach dem Kampf in Hogwarts passiert? Was ist aus Luna geworden? Was macht George ohne Fred? ...


Das kann ich so unterschreiben. *ja*
Der letzte Band hat mich doch glatt zum Snapefan gemacht und beim nochmaligen lesen hätte ich bestimmt die ein oder andere Träne weggedrückt.

Aber an sich war ich nicht allzu begeistert vom 7. Band. Anfang und Ende spannend - der Rest mittelmäßig bis öde. Besonders das ständige Hickhack auf der Flucht hat mich genervt.
Ich finde -obwohl die ersten Bände sicher "kindischer" waren (zu Recht: der Protagonist wuchs schließlich mit den Leser und das hat JKR SEHR geschickt gemacht)- hatten sie noch einen gewissen Zauber, der ab dem 5. Band verloren ging. Sicher waren die Bücher dennoch unterhaltsam, aber eher Mainstream, als etwas besonderes.
Frau Rowling sollte mal den Rothfuss lesen. DANN wüsste sie auch wieder, was einen guten, den Leser verzaubernden, Erzähler ausmacht. ;)

Rotkätzchen
16.05.2008, 13:44
Wirklich schlecht finde ich den 5. Band jetzt auch nicht, aber wenn man die Story darin entkleidet, bleibt wenig übrig: Voldemort will die Prophezeihung hören - das ist alles, worum es ein ganzes Jahr lang geht und woran Voldemort arbeitet. Und geheimnisvoll ist die Geschichte nur, weil keiner Harry und seine Freunde einweiht. Was eigentlich völlig idiotisch war. Denn hätte Harry gewusst, wie es um seine "Träume" steht, wäre er nie in die Mysteriumsabteilung aufgebrochen.

Alles in allem bietet Band 5 halt sehr sehr sehr sehr viele Verschnörkelungen in Form von Umbridge, Malfoys Hetzereien und Hagrids riesenhaften Halbbruder, aber an Hintergrund bietet das Buch recht wenig. Kein Vergleich zum Halbblutprinzen. Da ist von der Quiddich-Weltmeisterschaft bis hin zum rituellen Finale alles durchdacht und nachvollziehbar. Die Geschichte im Hintergrund (Voldis und Crouchs Treiben) ist ebenso vielfältig wie die Vordergrundsgeschichte um den Trimagischen Pokal. Bei Band 5 ist vorgergründig zwar viel los, aber der Hintergrund ist schon sehr schal und irgendwie ungenügend, meiner Meinung nach.

..~'Eleroa'~..
16.05.2008, 22:44
*mich auch mal meld*
Im Gegenteil zu vielen anderen fand ich den letzten Band am besten! Vorallem fand ich das Ende '19 Jahre später' echt gelungen. Ich liebe glückliche Enden und da kanns auch mal etwas 'schnulzig' werden. Irgendwie muss ich dann immer lächeln, auch wenn mir klar ist dass es eigentlich etwas übertrieben ist.

Den sechsten Band fand ich dagegen weniger gelungen. Ist der einzige Band der mir nicht so hängen geblieben ist.

Ansonsten find ich die gesammte Reihe sehr gelungen und finde die 'Moral der Geschichte', dieses Freundschaftsding gut umschrieben.


Kepheus:
Schön zu Lesen ist außerdem, wie die Autorin immer wieder Elemente einbaut, die erst viel später wichtig werden, sodass man dann diesen "Achja deshalb"-Effekt hat.

--> Da bin ich ganz deiner Meinung :) ! Find das auch immer interessant.

Merle
20.05.2008, 20:04
Meint Ihr nicht auch, das JKR vielleicht demnächst Bücher über die Kinder von Harry schreibt?

Könnte ich mir gut vorstellen. :D

Hathor
20.05.2008, 20:08
Meint Ihr nicht auch, das JKR vielleicht demnächst Bücher über die Kinder von Harry schreibt?

Könnte ich mir gut vorstellen. :D

Um Himmels Willen *eek* Das wäre ja der Gipfel des unnötigen Kitsches. Nein, es ist gut so wie es ist. Frau Rowling sind doch schon ab dem fünften Buch die originellen Einfälle abhanden gekommen. Das Thema Harry Potter ist mehr als ausgelutscht.

Maranwe
20.05.2008, 20:26
Das Thema Harry Potter schon... aber ich finde aus der "Welt" könnt man noch einiges holen... oder halt andere Storys darin schreiben.. ok muss ned unbedingt von Rowling sein die hat ja eh schon genug kohle etc. ^^

Wasserhand
20.05.2008, 20:44
Die Harry Potter Bände waren wirklich ziemlich gut, doch fand ich das man das Ende ziemlich voraussehen konnte, aufjedenfall konnten ich und mein Bruder dies

Also das mit Snape, nicht das Ende ganz hinten wo sie fast alle nocheinmal am Bahnhof standen, das fand ich wie Eleora auch gut.

Meint Ihr nicht auch, das JKR vielleicht demnächst Bücher über die Kinder von Harry schreibt?

Könnte ich mir gut vorstellen. :D

Und das würde wohl wieder in die Sparte:"Bloss-Nicht-Den-Goldesel-Schlachten-Sondern-Hundert-Bände-Schreiben!" fallen. Aber ich glaube soetwas wird die Gute nicht machen, aber wenn doch habe ich sie wohl falsch eingeschätzt.

Merle
20.05.2008, 21:52
Befürchte aber schon, daß es eine Vortsetzung geben wird.
Wenn JKR sie nicht selbst schreibt, dann von irgendwelchen "Trippbrettfahrern".
Denke, daß der Verlag da bestimmt interesse dran hat noch mehr Geld mit Potter zu machen...

Das schlimme ist nur, daß ich es (glaube ich) sogar lesen würde...

Hathor
20.05.2008, 22:06
Nein, Merle, sowas ist völlig unmöglich. Frau Rowling hat die Rechte darauf, und Trittbrettfahrer können zwar grauenhafte Fan-Fictions verbrechen, aber drucken wird sowas kein Verlag :D

Und wenn du solche Machwerke lesen willst, such mal ein bisschen im Net, da gibts jede Menge davon *grusel*

Liathano
20.05.2008, 22:15
Meint Ihr nicht auch, das JKR vielleicht demnächst Bücher über die Kinder von Harry schreibt?

Könnte ich mir gut vorstellen. :D

Außerdem hat Frau Rowling doch schon ein neues Buchprojekt - und erstmal wird sie sehen, wie das laufen wird und nebenbei noch ein paar Leute verklagen. ;)

Allanon
21.05.2008, 15:49
Nein, Merle, sowas ist völlig unmöglich. Frau Rowling hat die Rechte darauf, und Trittbrettfahrer können zwar grauenhafte Fan-Fictions verbrechen, aber drucken wird sowas kein Verlag :D

Und wenn du solche Machwerke lesen willst, such mal ein bisschen im Net, da gibts jede Menge davon *grusel*

Huhu Hathor,

ja die gibt es, ein paar aus einem von mir of genutzten Forum sind sogar vertont worden.
Was Fan Fiction angeht, bin ich nicht unbedingt ein Freund von, ich bevorzuge eigentlich eher Geschichten, die aus eigenem Antrieb heraus mit eigenen Chars ohne vorgekaute Rahmenbedingungen usw. entstanden sind. Dennoch es gibt tatsächlich ein paar FF die mir auf Anhieb genausogut oder gar noch besser als das Orginal gefallen haben.

@Merle wenn du interesse hast, schick mir ne pm dann schick ich dir einen entsprechenden Link

liebe Grüße

Allanon

Merle
22.05.2008, 20:38
@Hathor
Weiß schon, daß das so nicht rechtens ist. Dachte auch eher daran, daß JKR die Rehcte für eine FF für teuer Geld verkauft? Also nur die für eine FF.

@Allanon
klar gerne!
Her mit den Links. ;)

..~'Eleroa'~..
24.05.2008, 16:08
Meint Ihr nicht auch, das JKR vielleicht demnächst Bücher über die Kinder von Harry schreibt?

Sie hat ja bereits in einem Interviwe (schriebt man das so...?) gesagt, sie werde nicht mehr über die Welt um harry Potter schrieben. Also weder über seine Kinder, noch über andere Leute mit dem gleichen Hintergrund.

Tja... die Hoffnung müssen wir leider aufgeben ;) ...

Allanon
25.05.2008, 12:25
Sie hat ja bereits in einem Interviwe (schriebt man das so...?) gesagt, sie werde nicht mehr über die Welt um harry Potter schrieben. Also weder über seine Kinder, noch über andere Leute mit dem gleichen Hintergrund.

Tja... die Hoffnung müssen wir leider aufgeben ;) ...


So viel ich in Erinnerung habe hat sie sich aber auch schon einmal dahingehend geäussert, das man auch niemal zu früh nie sagen soll, und sie nicht weis wie es ihn ein paar Jahren in ihr aussieht.

liebe Grüße

Allanon

nazgul666-rr
25.05.2008, 13:09
nun soweit ich weiß wollte JKR höchstens noch ein Buch schreiben in der HP Welt, was in der Art eines Lexika ist

Rotkätzchen
25.05.2008, 13:47
Man sollte es besser ruhen lassen. Von einem Next-Generation-Projekt halte ich pasuchal eigentlich auch nicht viel. Man bräuchte zumindest eine halbwegs ebenbürtige Gesamtstory, denn allein mit Schulmarotten, viel Hausaufgaben und bösen Klassenkameraden lässt sich kaum ein spannendes Buch aufbauen.

[Pedanterie-Modus ein]
Apropos "Hausaufgaben": Man nennt sie so, weil man sie "zu Hause" machen muss. Die Hogwartsschüler machen sie aber nicht zu Hause, sondern in den Gemeinschaftsräumen. So ist diese Bezeichnung streng genommen unsinnig.[Pedanterie-Modus aus]

Liathano
25.05.2008, 14:07
[Pedanterie-Modus ein]
Apropos "Hausaufgaben": Man nennt sie so, weil man sie "zu Hause" machen muss. Die Hogwartsschüler machen sie aber nicht zu Hause, sondern in den Gemeinschaftsräumen. So ist diese Bezeichnung streng genommen unsinnig.[Pedanterie-Modus aus]

Aber immerhin in den Gemeinschaftsräumen des Hauses Slytherin, Ravenclaw und Co! ;)

Ich würde mir auch nicht unbedingt eine Next Generation-Reihe wünschen. Das einzige, was auf mich einen gewissen Reiz ausüben würde, wäre ein Prequel zu der Schulzeit der Marauder.

SargAsmus
26.05.2008, 19:50
also, ein next-generation-projekt würde mich auch nicht so sehr reizen. aber da Hogwarts eine lange geschichte hat, wäre vielleicht eine geschichte aus der vergangenheit spannend (zB aus den ersten gründungsjahren oder dem mittelalter)

Liathano
30.05.2008, 20:53
War ja irgendwie klar: Trotz der vollmundigen Ankündigungen, dass die Saga um den Zauberlehrling mit dem siebtem Band endgültig abgeschlossen sind, wird es einen weiteren Roman aus dem Potterversum geben. Klar, könnte man jetzt denken: Die Lizenz zum Geld drucken läßt man sich nur ungern aus den Händen nehmen, koste es was es wolle.

Falsch gedacht: J. K. Rowling hat das Buch, bei dem es sich um ein Prequel zur eigentlichen Serie handelt (also die Begebenheiten, die zum STEIN DER WEISEN führten), bereits fertig gestellt. Zur Enttäuschung aller Potter-Fans wird es jedoch nicht im Handel erscheinen, sondern - ähnlich wie BEEDLE THE BARD - zu wohltätigen Zwecken versteigert werden.
[...]

Quelle: Zauberspiegel (http://news.zauberspiegel-online.de/)

Edit: Okay, den Kommentar kann ich mir nicht verkneifen: Das nenn ich mal wieder positive PR, aber meine Güte, ist die Frau inkonsequent. Andere Seiten melden, dass das nur 800 Wörter umfassen wird ... mal schauen, ob's irgendwann im Netz landet.

Dr. Borstel
06.06.2008, 15:35
Ein richtiges Buch wird das gar nicht sein, eben nur PR ... Bei den 800 Wörtern dachte ich zuerst, ich hätte mich verlesen, aber mittlerweile scheint das sicher zu sein. Wird vermutlich wieder für einige hunderttausend seinen Besitzer wechseln, wenn nicht mehr, und Frau Rowling ordentlich Presse verschaffen, aber ich bleibe immer noch dabei, dass sie keinen weiteren Roman mehr schreiben wird.

Branka
09.06.2008, 21:07
Ich liebe die Harry Potter Bücher mittlerweile auch.
Aber ich war kein Fan der ersten Stunde. Heute sage ich dazu nur: Leider! Denn ich hab erst angefangen, als der 4. Band gerade herauskam. Und ab diesem Moment hatte es mich dann auch gepackt. Ich hab alle vorhandenen Bücher hintereinander weg gelesen und konnte kaum erwarten, dass die weiteren Bände endlich erscheinen.

Eine schöne Jugend-Fantasy-Reihe, die aber auch für Erwachsene toll ist. J.K. Rowling hat übrigens ein Potter Prequel geschrieben für einen guten Zweck http://www.boersenblatt.net/199198/template/b4_tpl_literarischesleben/

Hathor
11.06.2008, 09:59
Ein richtiges Buch wird das gar nicht sein, eben nur PR ... Bei den 800 Wörtern dachte ich zuerst, ich hätte mich verlesen, aber mittlerweile scheint das sicher zu sein. Wird vermutlich wieder für einige hunderttausend seinen Besitzer wechseln, wenn nicht mehr, und Frau Rowling ordentlich Presse verschaffen, aber ich bleibe immer noch dabei, dass sie keinen weiteren Roman mehr schreiben wird.

Die Versteigerung des 800-Wörter-Werkes "Potter Prequel" fand gestern in London statt. Es erzielte den Preis von 25.000 Pfund (etwa 31.500€).

Der Erlös geht übrigens an Charity-Projekte, und zwar unter anderem an das Programm Dyslexia Action.

Auch andere Autoren haben ein Werk gespendet, zB die Literatur-Nobelpreisträgerin Doris Lessing, Margaret Atwood und Nick Hornby.

Shadana
11.08.2008, 08:39
Ich bin auch ein Fan von Harry Potter,ich habe fast alle Bände Gelesen muss mir nurnoch den dritten Band Holen :D

Ich Find das Trimagische Turnier in Band vier hätte ruhig länger dauern können ganz besonders die erste Aufgabe und die dritte.

Das ende Im siebten band war fast so wie ich es mir erhofft hatte nur das so viele der Personen sterben mussten die ich mochte fand ich Schade.

ich
12.08.2008, 09:43
Als ich mit Harry Potter angefangen habe, konnte ich noch nicht wirklich lesen. Das 1. Buch ist also eine Ewigkeit angelesen bei mir zu Hause herumgelegen. Naja, dann ist irgendwann der Film gekommen, und seitdem habe ich diesen Band nicht mehr angerührt (was ich aber noch irgendwann vorhabe).

Die restlichen Bücher habe ich dann schon gelesen, aber ehrlich gesagt waren sie ab dem vierten Teil nur mehr langweilig. Für mich ist in der Mitte sowieso viel zu wenig passiert, und das waren großtenteil unnütze Dialoge.

Aber das ist nur meine Meinug.
(den Spruch, der unten steht, habe ich nur genommen, weil ich ihn witzig fand)

Scheunentor
05.09.2008, 03:55
Ich bin vor kurzem erst mit dem 7. fertig geworden, aber nicht weil ich spät eingestiegen bin (hab das 1. Buch ziemlich früh nach Erscheinen gelesen), sondern weil ich ab dem 4. Band irgendwie keine Lust mehr hatte. Mir fiel es unglaublich schwer jedes mal wieder ewig auf eine Fortsetzung zu warten und irgendwann war bei mir die Luft raus, obwohl ich anfangs absolut begeistert war.
Gott sei dank ist meine Freundin ein unglaublicher HP Fan und hat mich fast schon gezwungen weiterzulesen. Das war vor ungefähr einem Monat in dem ich dann schließlich Teil 5,6 und 7 förmlich verschlungen hab. Das Fieber hatte mich wieder gepackt XD. Es ist wirklich unglaublich wie sich in den Büchern langsam diese große Bedrohung aufbaut. Klar, in jedem Band muss Harry mit irgendwas fertig werden, aber das die ganze Welt so aus den Fugen gerät und Dinge die in den ersten paar Bänden erwähnt wurden plötzlich enorme Wichtigkeit für die Geschichte erlangen hat mich fasziniert. Auch kommt auf eine ganz subtile und geniale Art und Weise das älter werden der Charaktere und die Entwicklung eines neuen Weltbilds zum Ausdruck. J.K. umschifft ganz elegant das "Auserwählter"-Klischee mit dem Harry ja oberflächlich gesehen belastet ist. Allein schon die Welt in der sich die Handlung abspielt ist genial durchdacht. So viele Kleinigkeiten wurden bedacht die der Welt eine enorme Tiefe verleihen.

Kurz gesagt, Harry Potter gehört zu meinen absoluten Favoriten *ja* .

Sainz de Rouse
06.09.2008, 00:57
Harry Potter gehört auch zu meinen Favo's. ^^

Es war aber nicht immer so, mein Weg zu HP ist verworren und komisch gewesen.
Als ich nur die Kino-Werbung (vom ersten Teil) gesehen hatte, habe ich es schon zum Ordner "Schrott" dazugelegt. Doch als ich einen Sommer bei meinem Cousin verbracht hatte, und er nur diese doofen Auto-Spiele für seine Playstation hatte (was nach kurzer Zeit langweilig war), entdeckte ich das er HP 1 ebenfalls als Spiel hatte. Und da dachte ich mir: Was solls, versuchs halt. Schlimmer als diese doofen metallenen Dinger kanns nicht sein. ^^

Und bei dem Spiel, schlüpft man in die Rolle von Harry (logisch) und lernt das HP-Universum kennen, wie er es kennen lernt. Allerdings nur so ausführlich wie im Film. Und irgendwie fand ich es dann gar nicht mehr doof. ^^

Als die Schule lernte ich dann eine neue Freundin kennen, die ZUFÄLLIGERWEISE HP 1 als VHS hatte. Ich lieh es mir natürlich prompt den Film aus. Tja, und irgendwie hat es gefunkt. Ich glaube es war schon im nächsten Sommer das ich mir die DVD vom zweiten Teil kaufte. (Den ersten dann natürlich auch noch)

Und als der dritte dann ins Kino kommen sollte, begann ich das dritte Band zu lesen. ^^ (Die ersten Bände habe ich natürlich auch noch gelesen) Na ja, und irgendwie ging es immer so weiter. Ich find die Bücher einfach toll.

Rusch
11.09.2008, 11:46
Dies ist die einzige Buchfolge, die ich vorwärts sehe.

Hm, wie meinst Du das. Es ist doch eigentlich ratsam, alle Zyklen und Reihen in der Reihenfolge zu lesen, in der die Bücher erschienen sind. Machst Du dies sonst nicht?

Liathano
11.09.2008, 12:13
Klingt für mich nach einer falschen Übersetzung von "looking forward to". ;)
Ich schätze mal, Deutsch ist nicht elmz' Muttersprache (und wenn ich falsch liege, ehhh .... pardon!)

Ich ringe ja immer noch mit mir, ob ich "Tales of Beedle the bard" bestelle. Die Luxusausgabe ist schon unheimlich hübsch, sogar die englische Standardversion sieht nett aus. Aber die Geschichten reizen mich kein bisschen, eigentlich hab ich nach HP7 genug von Frau Rowling und ihren Ergüssen.

Antigone
11.09.2008, 13:20
Klingt für mich nach einer falschen Übersetzung Ich ringe ja immer noch mit mir, ob ich "Tales of Beedle the bard" bestelle. Die Luxusausgabe ist schon unheimlich hübsch, sogar die englische Standardversion sieht nett aus. Aber die Geschichten reizen mich kein bisschen, eigentlich hab ich nach HP7 genug von Frau Rowling und ihren Ergüssen.

Geht mir genauso.... Wenn die Dame nicht wirklich schon genug Geld hätte (außer, sie hat alles an der Börse verspielt?), würd ich sagen, ihr gehts nur ums Geld-Machen. Man sollte aufhören, wenns am Schönsten ist.

lg, A.

Emma Leigh
17.09.2008, 16:56
Hallo
Ich habe auch alle Bücher gelesen, Band 3 fand ich am besten, aber Band 5 war auch gut. Bei den Filmen fand, jedoch Teil 3 am schlechtesten, bis jetzt.

gruß Saro

Fast genau so sehe ich das auch.
Band 3 ist mit Abstand mein Lieblingsbuch, Film 3 ist dagegen mit Abstand der schlechteste. Vielleicht schließt das Eine ja das Andere aus.
Warum Band 3 mein Favorit ist, kann ich nicht wirklich gut erklären. Ich glaube aber, dass es daher kommt, dass Harry endlich sowas wie eine Zuhause gefunden hat, indem er die alten Freunde seines Vaters kennenlernt. Hört sich kitschig an, ist es vermutlich auch, aber nachdem ich Band 3 gelesen hab, hatte ich einfach ein gutes Gefühl im Bauch. (Ich bin wohl doch nicht so gefühlskalt und böse, wie ich mich gerne sehe ^^)
Den 3. Film fand ich, wie gesagt, schrecklich. Liegt wohl daran, dass ich zu viel erwartet hatte. Irgendwie hat mir gar nichts gefallen, nicht die Schauspieler, nicht die Veränderungen am Schauplatz und außerdem - auch wenn es keinem von meinen Freunden aufgefallen ist - war auch die Filmtechnik nicht die beste, z.B. sehr sehr schlecht animierte Nahaufnahmen, bzw. vielleicht war es gar nicht animiert, sondern nur so schlecht gefilmt, dass es wie eine misslungene Animatiion aussah.

Ja gut und zum Abschluss, was kann man da noch sagen, das noch nicht gesagt wurde?
Was mich persönlich sehr gestört hat, war die Tatsache, dass Harry und seine Freunde immer nur ganz knapp entkommen sind. Und das wird irgendwann genauso langweilig wie jemand, der nie in Gefahr gerät, weil er immer der Überlegene ist.
Na ja und zu dem "19 Jahre später" muss ich ja hoffentlich nichts mehr sagen, oder? :rolleyes:

*~Leya~*
17.09.2008, 18:53
hallo
ich bin ein grosser harry potter-fan. doch am anfang hab ich den fehler gemacht mir bei einer freundin den 2. film anzuschauen für den ich eigentlich noch zu jung war, weshalb er mir überhaupt nicht gefallen hat und mir sogar angst eingejagt hat. deshalb hab ich sofort aufgehört weiter zu lesen und hab erst 2 jahre später wieder angefangen.
dann jedoch hab ich alle bände die's gab auf einmal durchgelesen. ich war total begeistert und hab mich später über die neuen bände geärgert. was mir an den ersten 3 bänden so gefallen hat war, dass sie nicht so wie die anderen waren. harry potter war was ganz besonderes. aber ab dem 4. band wurden die bände immer mehr so wie alle fantasy-bücher zu der zeit waren.
das ist der grund warum ich die letzten bände überhaupt nicht mag und sie nur der vollständigkeit halber gelesen hab. ausser der schluss des 7. bands(die 19 jahre später und die geschichte mit snape) hat mir doch noch einigermassen gut gefallen.

Dabby
17.09.2008, 19:43
Kann ich etwa so unterstreichen. MIr gefiel der Stein der Weißen am besten, wobei ich mich gar nicht mehr wirklich an die Handlunegen der anderen Bücher erinnern kann. Aber wie schon gesagt wurde, hab ich die letzten bände auch nur gelesen um nichts verpasst zu haben. Trotzdem find ich sie nicht schlecht und bin froh sie gelesen zu haben.

Außerdem hab ich mit Harry Potter erst in die Welt der Literatur gefunden :D

..~'Eleroa'~..
19.09.2008, 20:10
Nur so nebenbei:
Joanne K. Rowling hat ja neben Harry Potter noch zwei 'Schulbücher' von Harry veröffentlicht.
Zum einen Phantastische Tierwesen & wo sie zu finden sind und dann noch Quedditch im Wandel der Zeit.
Nun ist auch das Märchenbuch Die Märchen von Beedle dem Barden , welches im letzten Band vorgekommen ist, erschienen.
Hat die jemand gelsen?
Und was haltet ihr von ihnen?

Mürtz
21.09.2008, 13:29
Geht mir genauso.... Wenn die Dame nicht wirklich schon genug Geld hätte (außer, sie hat alles an der Börse verspielt?), würd ich sagen, ihr gehts nur ums Geld-Machen.

Na ganz so schlimm ist sie nicht, die Frau Rowling. Das Geld, das durch den Verkauf von "zusätzlichen" Harry-Potter-Büchern (also Die Märchen von Beedle dem Barden etc.) eingenommen wird, geht an die Hilfsorganisation Comic Relief.



Nur so nebenbei:


Joanne K. Rowling hat ja neben Harry Potter noch zwei 'Schulbücher' von Harry veröffentlicht.
Zum einen Phantastische Tierwesen & wo sie zu finden sind und dann noch Quedditch im Wandel der Zeit.
Nun ist auch das Märchenbuch Die Märchen von Beedle dem Barden , welches im letzten Band vorgekommen ist, erschienen.
Hat die jemand gelsen?

Und was haltet ihr von ihnen?


Ich habe nur Quidditch im Wandel der Zeiten gekauft und gelesen. Das Buch ist ja ganz nett, trotzdem würde ich es nicht unbedingt weiterempfehlen. Wenn du es nicht gelesen hast, geht dir nichts verloren...

Ich schließe mich Leya und Dabby an. Auch mir haben die ersten 3 Bände immer am Besten gefallen. Sie haben noch so einen speziellen Zauber, finde ich. Meine Tante meinte einmal, dass dieser doch etwas kindliche Zauber natürlicherweise verloren geht, weil Harry in den Büchern ja auch immer erwachsener wird. Diese Erklärung erscheint mir durchaus logisch, aber trotzdem mag ich die ersten drei Bände lieber... :)

..~'Eleroa'~..
23.09.2008, 12:07
Das Buch ist ja ganz nett, trotzdem würde ich es nicht unbedingt weiterempfehlen. Wenn du es nicht gelesen hast, geht dir nichts verloren...


Hab es auch gelesen. Hast schon recht, ein Knaller ist es nicht. Aber find die Zwischenkomentare und Zeinungen ganz witzig. Aber von einem Schulbuch kann man so oder so nicht viel erwarten ;)...

Ollowain
23.09.2008, 19:45
Die Magischen Tierwesen hab ich gelesen. Total süß gemacht ^^
Definitiv was für Kinder^^ Und für die Älteren ist es, meiner Meinung nach, auch ganz nett, wenn man hin und wieder mal reinschauen kann. :rolleyes:

..~'Eleroa'~..
23.09.2008, 21:48
Definitiv was für Kinder

Nja.. bin halt Kind geblieben :D!

Ts4EVER
23.09.2008, 22:10
Der vierte war mein Favourite (also als Buch), danach wurden sie ein wenig undurchsichtig und teilweise auch irgendwie ermüdend. Die Filme sind so naja. Die ersten beiden fangen den Stil und das Feeling der Bücher recht gut ein. Zum dritten kann ich nichts sagen, weiß gar nicht ob ich den überhaupt gesehen hab. Der vierte war sehr stark gekürzt, das gefiehl mir gar nicht. Der fünfte hatte nicht mehr so das HP Feeling, aber schlecht war er nicht, recht unterhaltsam.

Sternenstaub
13.10.2008, 15:58
Harry Potter!
Für mich die absolute Nummer 1, was Fantasy-Bücher betrifft. Sie sind auch meine Lieblingsbücher!
Mir hat der siebte Band am besten gefallen. Dicht gefolgt von Band 5 und Band 3.

JKR hat da einfach etwas Einmaliges geschaffen. Diese Verbindung zwischen Fantasy und der Realität ist total toll.

Also, für mich werden die Bücher immer unangefochten Nummer 1 bleiben.

dass die Bücher für Kinder sind, finde ich persönlich überhaupt nicht. Die ersten Bände vielleicht. Aber in welchem Kinderbuch liest man etwas über: Morde, zu Tode/Wahnsinn foltern... etc.

Moki710
13.10.2008, 21:12
Ach Gott, die Potter Bücher...mit denen hab ich ja schon in der 3. Klasse angefangen...
Mir gefielen die Bücher recht gut, aber vom Siebten war ich recht enttäuscht. Ich meine: die kann doch nicht einfach die Leute reihenweise sterben lassen und dann so tun, als wäre es ein furioses Finale! Auch das dauernde hin- und herreisen von Harry, Hermine und Ron wurde nach einiger zeit langweilig. Ich hab mir nach dem lesen von Band sieben geschworen, ihn erst in zehn Jahren wieder zu lesen, wenn überhaupt...

Also im Gesamten, fand ich sie schon toll, bis auf den Siebten eben.

Neno
09.11.2008, 14:37
also, ich habe auch alle bücher und filme, die es zur zeit gibt gelesen und ich finde sie auch sehr gut.
sie sind total gut geschrieben, auchw enn sie ernst sind, sind sie lustig. es macht einfach unglaublich spaß, diese Bücher zu lesen, obwohl sie schon durch die gewisse Schreibweise schwierig zu lesen sind.

Fanni_
09.11.2008, 22:25
Ich fand den letzten am besten, der war total spannend. Den hatte ich mir auch schon vorbestellt und gleich als der gegen ca 1 Uhr kam angefangen zu lesen ich finds echt schade dass das ganze jetzt vorbei ist.:(

Katiya
17.11.2008, 15:40
Harry Potter gehört einfach ganz oben auf die Liste der Besten Fantasybücher!!! Ich hab die Bücher immer mit großer Freude gelesen und regelrecht verschlungen!!! Die Bücher werde ich mir auch noch selbst zulegen, da ich sie bisher nur von Verwandten ausgeliehen habe! Auch die Filme liebe ich!
Echt schade, dass die Bücherreihe schon zu Ende ist! Naja es kommen ja noch die restlichen Filme!*clap**fan**freu*

Idalia
18.11.2008, 20:36
Ich hab mir die Filme 1-4 im KIno angesehen, und obwohl mir die Filme sehr gut gefielen, wollte ich nie die Bücher lesen. Ich hab mir gedacht: Tcha, ich muss mir doch keine Kinderbücher reinziehen. Aber von Film zu Film hat es mich dann doch mehr gereizt, sie zu lesen, v.a. da mir die Filme immer wie weniger für Kinder fand.
Und letzten Jahr kurz bevor der 5. Harry Potter ins Kino kam, hab ich mir The Order of the Phoenix geholt und gleich verschlungen, und das obwohl ich extrem Mühe mit dem Selbstmitleid von HP hatte im ersten Teil des Buches.
Dann gleich The Halfblood Prince in einem Wisch durch und - zum Glück kam zu der Zeit grad der letzte Band raus - The Deathly Hallows.

Ach ja vom 5. Teil als Film war ich enttäuscht. Ich denke wenn man das Buch vorher gelesen hat, ist jede Verfilmung mehr oder weniger eine Enttäuschung.

Und die ersten 4 Teile, werde ich mir irgendwann auch noch zu Gemüte führen, auf jeden Fall.

*fan* Yay, yay, Harry Potter! *fan*

nyx
28.09.2009, 01:45
Ich habe, nachdem ich beim Zappen über den ersten Harry Potter Film gestolpert bin, einen ganz spontanen Re-Read der ersten drei Bände gemacht.

Ich finde es erstaunlich, wie sehr sich die eigene Perspektive verändert, immerhin war ich, als ich die Bücher das erste Mal las, immer genau so alt wie Harry selbst. Ich hatte ein wenig Angst davor, dass mir die Bücher nicht mehr so gefallen könnten, wie damals, aber das ist zum Glück nicht der Fall. Mir sind jedoch ganz andere Facetten an den Figuren und an der Geschichte aufgefallen, die mir bis dahin gar nicht (mehr) bewusst waren. Viele Dinge habe ich damals als ganz selbstverständlich hingenommen, ohne die Handlungen der Charaktere zu hinterfragen. Natürlich ist es auch interessant zu sehen, wie das ganze seinen Anfang genommen hat - und weil man nun ja auch weiß, wie alles endet, gibt einem das nochmal einen ganz anderen Blickwinkel.

Der erste Band ist mit so vielen lustigen und kreativen Ideen ausgestattet, dass man gar nicht anders kann, als in die Welt, die Harry entdeckt, hineingezogen zu werden. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, ob Rowling ihr Gesamtwerk von vorne bis hinten durchgeplant, oder ob sie einfach drauflos geschrieben hat.

Den zweiten Band hatte ich immer als ein wenig unspektakulär in Erinnerung, aber jetzt ist mir erst aufgefallen, wie sehr das Buch einem Krimi mit dem Whodunnit-Prinzip gleicht. Sehr gut, das. ;)

Der dritte Band war und ist mein Lieblingsband, auch wenn ich von der Stundenglas-Geschichte immer noch Kopfschmerzen kriege, wenn ich zu lange drüber nachdenke. *oi*

Mir ist auch bewusst geworden, wie sehr meine Erinnerung durch Filme, Fanfiction (*vogel*) und was der Potter-Hype noch mit sich brachte, verwischt und zum Teil auch verfälscht wurde. Die Filme z.B. haben mir so einige Bilder in den Kopf gepflanzt, die ich wohl nie mehr los werde, aber zu meiner Erleichterung konnte ich auch feststellen, dass sie mich nicht so sehr geprägt haben, als dass ich keine eigene Vorstellung mehr hätte. Besonders beim dritten Band war ich deswegen sehr erleichtert, da ich dort mit der Schauspielerauswahl überhaupt nicht zufrieden bin. ^^
Den ersten beiden Filmen muss man aber auch zugute halten, wie gut viele Dinge umgesetzt wurden (z.B. Quidditch, die Winkelgasse und die meisten Charaktere).

Ich denke, ich werde mir die ersten vier Bände demnächst auf Englisch zulegen (erst ab dem fünften war mein Englisch gut genug, um auch die Originale verstehen zu können :D). Dann werde ich auch besser beurteilen können, wie gut die Übersetzung der ersten Bände gelungen ist.

Mein Fazit: Es sind Kinderbücher, das steht wohl außer Frage, aber auch Erwachsene dürften auf ihre Kosten kommen, da sie wirklich witzig und spannend geschrieben sind. Wenn man die Bücher (so wie ich) als Kind gelesen hat, sollte man ruhig nochmal die Nase reinstecken. Es lohnt sich auf jeden Fall. :)
Ich zumindest, weiß jetzt wieder, warum ich Harry Potter so toll finde. :D

Levanah
28.09.2009, 11:00
Als ich von den Bücher gehört habe wusste ich nciht ma worum es geht.
Das war die Zeit wo es in den Nachrichten kam. Paar Tage später hatte sich meine Mum dann ein Buch bei einer Arbeitskollegin ausgeliehen und es lag bei ihr einfach nur doof rum. I wann hab ich mir dass dann geschnappt. "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" hieß es. Ich natürlich neugirig (so wie heute auch noch xD) und gleich mal angefangen zu lesen. Den halben Tag mit diesen Buch verbracht, dann Kommt meine Mum haim und sucht das wie blöde weil sie es zurück geben will. Ich so wahhh nein *heul* ^^ zum glück durfte ich noch zu Ende lesen. Gut ich hab für das Buch nur 2 Tage gebracuht davon mal abgesehen. Ich habe es nciht gelesen sondern verschlungen.
Tja und dann ging es weiter. Dannah hab ich mir den ersten Teil besorgt um den auch mal zu lesen. Dann kam der 4. und dann der Dritte. Lol kein wunder das ih beim lesen vom 4. teil verplant war mir fehlte die person Sirius Black die ja im dritten auftaucht. Aber nachdem der dritte dann auch gelesen war wusste ich bescheid.
Verwirrend ich weiß. Für jeden Buch hab ich maximal 4 Tage gebaucht, was schon für sich spricht denn ich bin ein langsamer leser .. ohje ich kann mich dran errinnern, das ich einmal das Buch als Kopfkissen hatte weil ich drüber eingeschlafen bin ... das geht wenn man Schlafentzug von über einer Woche hat^^ (hab da immer nur 3 stunden oder so geschlafen)

Naja .. was ich eigentlich sagen will.
Ich finde die Bücher absolut klasse. Klar sie werden von Buch zu buch ein wenig finsterer aber ist es nciht bei Jedem Fantasy Buch so, dass es immer dunkler in der Handlung wird? normal Japp! Und so is das hier ja nun auch.
Und das finde ich gut. Denn wie ein paar andere bestimmt auch bin ich älter geworden und dann kam das nächste Buch raus. Die Charaktere sind auch älter geworden und man kannte so ihre "typisch pupertären" Probleme vom eigenen Leben her. Ich meine damit Schule ist schrott die Lehrer sind Doof alles mist .. und ja .. die erste Liebe .. der erste Kuss .. die erste Beziehung ... etc.
Und dann hat man das Buch in 3 - 4 Tagen durch und denkt sich ... MEEEEEHR :D
Aber dann heißt es wieder warten auf das nächste Buch .. und warten ... und warten .. und dann kommen nachrichten und es heißt ... dann und dann kommt der und der teil raus ... wieder is man Älter geworden und blaa (hatte ich eben schon^^)

Den Schreibstil finde ich wirklich sehr ansprechend .. sie Baut nach und nach eine Spannung auf, die nicht einfach irgendwann abfällt sonder sich immer weiter aufbaut und erst am Ende des Buches wieder nachlässt. Kein wunder das ich mit einen Buch geschlafen habe.
-ihre Charaktere entwickeln sich immer weiter und man kann es wunderbar mit verfolgen wie sie erwachsen werden.

Ich find die Bücher toll
hat der eine oder andere inzwischen bestimmt rausgelesen :D
Das Ende .. also das richtige entgültige Ende .. war toll.
Gänsehaut .. ich habe ewig gebracuht um das wirklich mal zu lesen
weil wenn man das ENDE liest dann is ja das wirklich zu ENDE
aber die neugierde hat gewonnen ...
und jetzt hab ich echt ma wieder lust die Bücher zu lesen haha

man liest sich
Levanah

Warin
28.09.2009, 22:01
Hab ja auch gerade die ersten drei Bände (zum ersten Mal!:o) hintereinander weg gelesen und empfinde genau wie nyx. Die ersten beiden Bücher sind für mich nette Kinderkrimis (wie ??? oder TKKG), sprachlich einfach (für mich ein bisschen zuviel Comic-Sprache mit "aaaaaarghs" und "neeeeeeeeins"), mit vielen Wiederholungen (bedingt durch den immer gleichen Ablauf des Schuljahres), seichte, aber gute Unterhaltung für junge Leser.

Der dritte Band dagegen ist richtig, richtig gut. Der Komplexitätsschub in der Handlung kam für mich ein wenig überraschend und das Buch war so spannend, dass auch ich es nicht aus der Hand legen wollte. "Der Gefangene von Askaban" ist sicherlich ein ganz großer Wurf. Komischerweise empfinde ich Harry Potter mehr als Thriller mit Fantasy-Elementen, denn als klassischen Fantasy-Roman, was wohl an der Konstruktionsart des Plots liegen mag.

nyx
29.09.2009, 20:06
Die ersten beiden Bücher sind für mich nette Kinderkrimis (wie ??? oder TKKG), sprachlich einfach (für mich ein bisschen zuviel Comic-Sprache mit "aaaaaarghs" und "neeeeeeeeins"), mit vielen Wiederholungen (bedingt durch den immer gleichen Ablauf des Schuljahres), seichte, aber gute Unterhaltung für junge Leser.
Das mit der Comicsprache ist mir auch aufgefallen. Ich würde aber nicht sagen, dass es störend ist - ich glaube, es ist für Kinder leichter, sich die Emotionen hinter den Aussagen vorzustellen, wenn sie tatsächlich auch über das Schriftbild dargestellt werden. Einige dieser Szenen waren meine Lieblingsstellen in den Büchern, z.B. die Szene, in der Ron aufwacht und Sirius mit dem Messer in der Hand vor ihm steht. Als Kind hab ich da immer einen gewaltigen Lachanfall bekommen. :D

Jetzt bin ich wohl aus dem Alter raus, inzwischen liegt mir die leise Ironie mehr, aber wie gesagt, als Kind haben mir die Großbuchstaben und langezogenen Ausrufe sehr gefallen.

Nazurka
29.09.2009, 21:45
Ich sehe es eigentlich genauso. Mit dem Schub von Band 1+2 auf Band 3.
Der Dritte Teil ist mein zweiter "Lieblingsteil", den 5. jedoch fand ich am besten.
Ich saß da, konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich es so geil fand, als Fred und George es der Umbridge so richtig gegeben haben! Und natürlich war auch die Frustration über Harrys Lage und die von Dumbledores Armee da!
Da fiebert man halt mit. Allerdings habe ich die Bücher vor.. zwei Jahren oder so gelesen? Da hatte ich gerade erst mit dem Lesen begonnen. Es gibt deutlich bessere Fantasyromane, doch für Zwischendurch empfinde ich es immernoch als rechte Abwechslung. Als ich die Trilogie von Ralf Isau um Neschan gelesen habe, habe ich mir zuerst etwas leichteres vorgenommen. Ich fand die Welt darin schon relativ komplex, vor allem auch die religiösen Ansichten etc.
Wobei ich gestehen muss, dass ich den 7. Teil von Harry Potter noch nicht durch habe. - Bin irgendwie mitten in der MItte hängen geblieben, als mir meine große Schwester das Buch wegnahm!
Vor dem Film muss diese Lücke unbedingt gefüllt sein, wobei ich gehört habe, dass der sowieso in zwei Teilen verfilmt wird (und wahrscheinlich nicht nur wegen der Länge.. -hust- Kommerz.. -hust-

Schlangenmensch
29.09.2009, 23:08
Oh, Harry Potter...eine großartige Reihe, die sich mit dem alter der Leser der ersten Stunde mit entwickelt hat. Ok, ich gehöre nicht zu den Lesern der ersten Stunde.
Ich habe den ersten Band zum ersten mal in die Hand genommen, da gab's glaub ich bereits den dritten....und nach den ersten 20 Seiten hab ich das Buch wieder weg gelegt weil's mir einfach nicht gefallen hat.
Etwa ein Jahr später hab ich den ersten Band dann nochmal in die Hand genommen, und was soll ich sagen....die Reihe hat mir gefesselt.
Meiner Meinung nach ist der 2. Band der schwächste. Weis nicht genau wodran das liegt...aber irgendwie gefällt der mir nicht ganz so gut.
Die letzten drei - vier Bände dagegen gefallen mir ausgesprochen gut...auch wenn doch recht viele HP-Fans meinen, das die Bücher gegen Ende immer schlechter werden. Aber das ist ja bei vielen Fans so, wenn sich der Künstler weiter entwickelt.

Nazurka
30.09.2009, 21:57
die Reihe hat mir gefesselt.
Sehr geil! :p

Ja, bei mir war es auch so, dass ich den ersten Teil erst angefangen hatte, nachdem schon der 4. Teil draußen war! Allerdings war es auch wie bei dir, nach ca. 20-30 Seiten hatte ich keine Lust mehr auf das Buch.^^ Damals war ich aber auch noch nicht so eine Leseratte! :D
Ich habe die Bücher erst wieder in die Hand genommen, als ich im Fernsehen sah, dass man den 4. Film nicht verstehen könne, wenn man die Bücher nicht gelesen habe.
Vor lauter Panik also beschloss ich diese Lücke zu füllen und siehe da: Sie haben mir doch im großen und ganzen sehr gut gefallen! Vor allem war das auch die erste Geschichte dieser Art: Schule für Zauberei etc.

EDIT: als ich im Fernsehen las hatte ich geschrieben! Eigene Blödheit, erst bei anderen rummeckern und dann selbst sowas schreiben! -mich selbst tadel'- xD

nyx
01.10.2009, 19:51
So, mein Harry Potter Revival geht in die nächste Runde.

Habe jetzt Band 4 durch und bin genauso begeistert wie eh und je. ^^
In diesem Band merkt man, dass es jetzt langsam ernst wird. Sehr spannend, das. Aber von vorne...

Der Anfang des Buches ist, denke ich, von der gesamten Reihe mein Lieblingsbeginn. Die Dursleys laufen zu Hochform auf, ebenso wie die Weasleys. Die Kaminszene war einfach zu herrlich. *lol*
Die Quidditchweltmeisterschaft habe ich auch sehr gerne nochmal erlebt. Besonders schön an diesem Band finde ich, dass ein bisschen über den Rand Großbritanniens hinaus geschaut wird. Man erfährt mal ein wenig von anderen Nationen und deren Zauberern.
Sehr gut gemacht finde ich hier auch die Wendung hin zu düsteren Ereignissen. Man merkt deutlich, dass Voldemorts Schatten länger wird, ein guter Anfang für den Spannungsbogen.
Ebenfalls gefallen hat mir die "Grundsteinlegung" für die weiteren Ereignisse im Buch, allerdings so gut getarnt, dass der Leser nicht sofort weiß, wie der Hase läuft. Als ich das Buch das erste Mal gelesen habe, hat mich das Ende wirklich überrascht, wie bei einem guten Krimi. ^^
Wenn man das Ende schon kennt, ist es aber genau so spannend, das Buch nochmal zu lesen. Mir ist jetzt erst aufgefallen, wie clever die Hinweise auf den wahren Bösewicht gestreut sind, dass sowohl die tatsächlichen Ereignisse, aber eben auch die z.T. falschen Vermutungen der Charaktere Sinn ergeben könnten. Da wird man als Leser geschickt auf die falsche Fährte gelockt.

Die Schulzeit ist dann wieder das, was man aus den vorherigen Bänden kennt, allerdings mit einigen gelungenen Modifikationen, allen voran natürlich das Trimagische Turnier.
Dass Harry und Ron langsam beginnen, sich für die Damenwelt zu interessieren, ist natürlich ziemlich witzig, aber am meisten gefallen mir nach wie vor die vielen Einzelheiten und kleinen Nebenhandlungen (z.B. die Blast-Ended Skrewts, Ludo Bagman und seine kleinen Wetten oder auch Rita Skeeter und ihr Geheimnis).

Das Ende des Buches war, wie oben schon beschrieben, beim ersten Lesen für mich absolut überraschend. Spätestens nach dem ersten Avada Kedavra Fluch weiß man, jetzt wird's ernst, ab jetzt wird Harry nur noch wenig zu lachen haben. Als dann auch noch Fudge so unsäglich stur reagiert, ist klar, dass das nächste Jahr für Harry und den sich langsam formenden Widerstand nicht leicht werden wird.

So, nach dem vierten Band folgt bekanntlich der fünfte, aber ehrlich gesagt, habe ich wenig Lust den zu lesen. Für mich gibt es zwischen den beiden Bänden eine Zäsur, und Band eins bis vier gefallen mir besser als die darauf folgenden. Ich denke mal, ich werde die Bücher aber trotzdem nochmal lesen. Mal sehen, ob sich mein Eindruck inzwischen verändert hat. :)

Warin
10.10.2009, 20:37
Wir könnten ja fast eine kleine private Leserunde aufmachen;)

Bin jetzt auch mit Band 4 durch. Harry Potter wird älter und mit ihm muss auch seine Leserschaft älter werden, denn der Feuerkelch ist definitiv kein Kinder-, sondern ein Jugendbuch.

Und ich habe mich von Mrs. Rowling auch in die Irre führen lassen und den falschen verdächtigt. Schon raffiniert.

Überraschend, wie unaufgeregt und realistisch eine Autorin mit dem Thema Teenagerliebe bei Jungs umgeht. Ich konnte mich mit Ron so richtig gut identifizieren, überhaupt, so wie die beiden sich beim Ball benommen haben, so sahen meine Teenager Party Erfahrungen auch aus:)

Nazurka
10.10.2009, 20:46
Mir ist gerade so aufgefallen.. wenn ich die Bücher in der Buchhandlung gesehen hätte und sie noch nicht so ein riesenerfolg gehabt hätten, hätte ich mir wahrscheinlich 3 Mal überlegt, ob ich sie kaufe. Denn irgendwie finde ich das Cover nicht anziehend. Irgendwie ist das nicht so meins.. aber die Story an sich ist ganz gut.
Doch mein Lieblingsteil ist ja trotzdem immernoch der 5. ! :D

nyx
10.10.2009, 23:56
Wir könnten ja fast eine kleine private Leserunde aufmachen;)
Hihi, hätten wir wirklich machen können. Bin jetzt aber schon fertig mit der Reihe. Hab vor ein paar Tagen Band 7 beendet und bin jetzt ganz traurig, dass es schon wieder vorbei ist. ^^"

Nun ja, hier mal meine Eindrücke zum Rest der Heptalogie (hoffentlich stimmt der Fachausdruck jetzt auch. xD)

<<Band 5 - H.P. und der Orden des Phönix>>
Nunja, wie ich in meinem letzten Post schon angedeutet hatte, gefällt mir dieser Teil am wenigsten. Harry ist mitten drin in seiner pubertären Phase und das hat Rowling, ob gewollt oder nicht, so gut umgesetzt, dass mir Harry regelmäßig auf den Wecker geht (irgendwie schon glaubhaft, aber sooo anstrengend...). Besonders die Szene in der er Ron und Hermine anschreit, finde ich immer wieder schmerzhaft zu lesen. Oder die, in der er Dumbledores Büro zertrümmert. Auch unschön...
Überhaupt finde ich Harry in diesem Band ziemlich unausstehlich. Wäre ok gewesen, wenn er von irgendwem mal in die Schranken gewiesen worden wäre, oder wenn seine Freunde nicht immer vor Erfurcht erstarrt wären. Das hat mMn aber gefehlt, was ich ein wenig unglaubwürdig finde. Der einzige Charakter, der Harry mal ansatzweise angepflaumt hat, war Phineas Nigellus und dafür war er mir direkt sympathisch. :D

Ein weiterer Charakter, der mich mit seinem enervierden Verhalten mit den Augen rollen ließ, war Sirius, mein Lieblingschar aus den Bänden 3 und 4. Ich mein, auch hier kann man die Auslöser durchaus nachvollziehen, aber trotzdem, ich kann mir nicht helfen, er wurde mir immer unsympathischer, sodass sein Tod mir auch nicht mehr allzu nahe ging. Traurig schon, aber nicht unbedingt ein Tearjerker. Schade finde ich allerdings, dass Sirius nicht mehr erleben durfte, wie sein guter Name wieder hergestellt wurde. Habe ich mich ein wenig drüber geärgert, da ich mich auf so eine Szene eigentlich schon seit Ende des dritten Bandes gefreut hatte. *mph*

Ein weiterer erwähnenswerter Charakter ist natürlich Umbridge. Hach, diese Frau ist einfach wunderbar hassbar. ^^
Schlimmer noch als Snape. :D
Apropos Snape, endlich erfährt man ein wenig mehr über ihn und warum er Harry (und dessen Vater) so gar nicht ausstehen kann. Diese Verschiebung des Blickwinkels auf die Marauders und Snape gibt seiner Figur deutlich mehr Tiefe und Harry etwas zum drüber Nachdenken. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen Schwarz und Weiß ein wenig und Harry muss erfahren, dass sein bis dahin von ihm heroisierter Vater auch nicht perfekt war.

Zur Handlund nur so viel: Hätte ruhig ein wenig Straffung vertragen können. Besonders das DA-Gehampel und Umbridge-Sequenzen sind mMn ein wenig zu lang geraten.
Ich muss aber auch sagen, dass ich mich beim Lesen nie gelangweilt habe. Trotzdem bin ich der Ansicht, dass ein rascheres Voranschreiten der Haupthandlung nicht verkehrt gewesen wäre.

<<Band 6 - H.P. und der Halbblutprinz>>
Band 6 hat mich für die schwächelnde Leistung des fünften Bandes wieder entschädigt. Schon das erste Kapitel ist so, wie ich es von Rowling gewohnt war, zwar düster, aber auch humorvoll aus der Sicht des Premierminsters geschildert. Der arme Mann tat mir wirklich Leid. ^^
Als es dann mit Snape, Narzissa und Bellatrix weitergeht wusste ich diesmal natürlich schon, was es mit dem Unbreakable Vow auf sich hat und welche Rolle Snape zukommen würde. Das hat dem Kapitel ein ganz anderes Gewicht verliehen, ich hatte regelrecht Gänsehaut.

Überhaupt finde ich diesen Band sehr gelungen, wenn auch auf eine andere Art, als die Bände 1-4. Da ist zum einen natürlich Dumbldore, der Harry nun nach und nach Voldemorts Geschichte zeigt. Der Antagonist wird dadurch deutlicher und bekommt eine gewisse Tiefe. Seine Mutter z.B. tat mir wirklich Leid, als man mehr über ihr Leben erfahren hat. Selbst Tom Riddle selbst hätte einem Leid tun können, wenn sich nicht schon in seiner Kindheit ein Hang zum Grausamen gezeigt hätte. Die Wandlung vom Everybody's Darling zum meistgefürchteten Zauberer der Welt war schon interessant zu beobachten, auch wenn dieser Char natürlich schon sehr schwarz-weiß konzipiert ist (von wegen schon von Kindesbeinen an verdorben, keine Freunde haben wollen, etc.). Das hat mir allerdings nicht so wirklich etwas ausgemacht, meinetwegen darf ein Böser auch mal nur böse sein, solange es gut geschrieben ist.

Das Ende des Buches war natürlich unheimlich spekatuklär und verdammt spannend und dem gestorbenen Charakter würdig, wie ich finde. Auch hier war es wieder sehr interessant, alles nochmal zu lesen, und diesmal mit dem Hintergrundwissen aus Band 7.

Geradezu ironisch ist letztendlich auch die Auflösung des Rätsels um den Halbblutprinzen. Fand ich schon sehr gelungen, wie Rowling wieder einmal die Fäden hat zusammenlaufen lassen. ^^

<<Band 7 - H.P. und die Heiligtümer des Todes>>
Der letzte Teil der Reihe ruft bei mir immer ein wenig wehmütige Gefühle hervor, immerhin ist es das Ende. Danach kommt kein weiterer Potter mehr, es bleibt einem nur, alle Bücher nochmal zu lesen. :D

Der Anfang ist wieder wirklich gelungen (ich finde, für Anfang und Ende eines Buches hat Rowling wirklich ein gutes Händchen). Voldemort unter seinen Gefolgsleuten, Snape zu seiner rechten. Schon die nachfolgende Szene mit dem Mord an der Lehrerin ist ganz schön heftig, besonders als diese dann auch noch um Hilfe fleht. Mit dem Hintergrundwissen war das wirklich schlimm zu lesen.

Überhaupt geht es in dem Buch ganz schön zur Sache, besonders was die hohe Sterblichkeitsrate der Charaktere betrifft. Allein bei der Flucht aus dem Ligusterweg gibt es schon zwei Todesopfer zu beklagen. Aber gut, es ist immerhin Krieg und es wäre irgendwie auch unglaubwürdig, wenn die Death Eater immer daneben fluchen würden.
Die Actionszenen sind jedenfalls immer sehr gelungen, so war auch die Verfolgungsjagd ziemlich spannend.

Weniger spannend fand ich dann den größten Teil des Mittelteils. Besonders das endlose Campen in der Pampa war ein wenig zu viel des Guten, vor allem als dann auch noch Ron verschwindet. Da hat sich meine Ansicht nicht wesentlich geändert (naja, ist ja auch noch nicht so lange her, seit ich das Buch das erste Mal gelesen hab ^^).

Besonders gelungen finde ich in diesem Band die nähere Beleuchtung Dumbledores. Ich liebe es, wie Rowling es immer wieder schafft, authentische und interessante Charaktere zu erschaffen.

Das bringt mich auch schon zu meinem Lieblingscharakter, womöglich der gesamten Serie. The Prince's Tale ist jedenfalls mein Lieblingskapitel des Buches. Beim ersten Lesen ist mir die ganze Tragik gar nicht richtig bewusst geworden, vllt. weil ich noch ein wenig damit zu kämpfen hatte, die Handlungsstränge auf die Reihe zu bekommen. Jetzt beim zweiten Lesen ist mir erst bewusst geworden, wie stark dieses Kapitel eigentlich ist. Jap, definitiv mein Lieblingskapitel. *ja*

Die große Schlacht um Hogwarts ist natürlich von diversen Verlusten begleitet, auch sehr traurig, das. Besonders tragisch natürlich auch der Tod von Teds Eltern...

Den Epilog finde ich ganz lustig, ist schon nett zu wissen, was aus den Leuten geworden ist, auch wenn die Inforamtionen doch recht spärlich gesät sind.

Um es mit den Worten Harrys zu sagen: "All was well."
Denn alles in allem und insgesamt betrachtet gehören die Harry Potter Bücher auch heute noch zu meinen Lieblingsbüchern. :)
***

Joa, das waren so die Eindrücke meines Harry-Potter-Re-Reads.
Jetzt habt ihr Ruhe vor mir. ;)

sueño
11.10.2009, 11:59
<<Band 5 - H.P. und der Orden des Phönix>>
Nunja, wie ich in meinem letzten Post schon angedeutet hatte, gefällt mir dieser Teil am wenigsten. Harry ist mitten drin in seiner pubertären Phase und das hat Rowling, ob gewollt oder nicht, so gut umgesetzt, dass mir Harry regelmäßig auf den Wecker geht


Das deckt sich stark mit dem, was ich von dem Buch halte. Während der Wartezeit auf das 5. Buch kamen ja immer wieder Spekulationen auf über eine Schreibblockade, die Frau Rowlings plage, was sie immer dementiert hat. Beim lesen hatte ich aber schon den Eindruck, dass sie sich zum Schreiben zwingen musste. Die Handlung geht nicht mehr so flüssig ab wie zuvor und vieles wirkt gezwungen. Dazu kommt dieser mörderisch nervende Harry, den man wirklich mal nehmen und schütteln möchte und schreien "Euer Auserwähltheit sind nicht allein auf der Welt!"

Denn alles in allem und insgesamt betrachtet gehören die Harry Potter Bücher auch heute noch zu meinen Lieblingsbüchern. :)

Jetzt immer noch, wenige Tage nach dem Du sie beendet hast? Wow :D

Alcarin
11.10.2009, 12:06
Wenn den sogenannten Harry Potter- Stammlesern, also Leuten, die schon sehr früh angefangen haben die ersten zu lesen und irgendwann zwischen 16 und 19 die letzten Bücher gelesen haben, die letzten Werke nicht mehr so sehr gefallen haben wie die ersten, dann hängt das sicher auch mit dem Erwachsenwerden dieser Leser zusammen.
Harry Potter wird im Verlauf der Bücher ja auch erwachsen, aber selbstverständlich entwickelte er sich nicht genauso wie seine Leser, was- wie ich glaube- zu einer Art von Entfremdung führte.
Dazu kommt, dass viele Leser mit den Jahren Geschmack auf anspruchsvollere Literatur bekamen, denn ihr literarischer Horizont erweiterte sich ja sicher, womit ihnen erstmals Dinge in den Harry Potter- Büchern auffielen, die ihnen stilistisch oder handlungstechnisch nicht mehr so sehr gefielen.

Hathor
17.10.2009, 09:14
Obwohl mir, wie anderen auch, beim fünften und sechsten Band ein wenig die Lust am HP-Lesen vergangen ist, kann ich da nicht zustimmen:

Dazu kommt, dass viele Leser mit den Jahren Geschmack auf anspruchsvollere Literatur bekamen, denn ihr literarischer Horizont erweiterte sich ja sicher, womit ihnen erstmals Dinge in den Harry Potter- Büchern auffielen, die ihnen stilistisch oder handlungstechnisch nicht mehr so sehr gefielen.

Ich fand und finde Rowlings Schreibstil gut bis sehr gut. Und wenn ich ihn mit dem all der nachfolgenden Möchtegern-Rowlings vergleiche (muss ich Namen nennen?), dann ist er sogar ausgezeichnet.

Allerdings muss ich zustimmen, was den Eindruck betrifft, dass sich Rowling durch Band 5 und 6 spürbar unlustig gequält hat... Erst im letzten Band konnte in vielen Passagen an den Zauber und die atmosphärische Dichte der ersten Bände anknüpfen. Ich hatte immer das Gefühl, die Magie und das Einzigartige von Hogwarts haben in Band 5 und 6 gefehlt.

Vielleicht hat sich Frau Rowling auch von den Fans unter Druck oder sogar beeinflussen lassen. Als die Filme erschienen, hat sich mMn die Autorin mehr daran orientiert als an ihrer eigenen Phantasie. Düsterkeit um jeden Preis, künstlich hochgezüchtete Probleme und verkrampftes Suchen nach teenagerhaften Liebeswirren... Wenn man es allen recht machen will, dann geht das oft daneben.

Idalia
17.10.2009, 09:40
Da ich nur Band 5, 6 und 7 gelesen habe (1-4 hab ich durch die Filme abgedeckt :D ), und die eigentlich ziemlich gut fand, war mir natürlich nie bewusst, dass die ersten 4 besser sein könnten. Mir hat es eigentlich nie wirklich gefehlt, Band 1-4 nie gelesen zu haben. Obwohl ich mir schon ab und zu mal gedacht haben, ich würde die ja auch noch gerne lesen. Aber eben, ich hatte nie das Gefühl etwas verpasst zu haben.

Da nun aber hier mehrfach gesagt wurde, dass die ersten Bücher viel besser sind als die letzten, wär es vielleicht doch noch angebracht Buch 1-4 zu lesen. *ja* Gut zu wissen, sonst hätte ich doch noch was verpasst *grins*

Nazurka
21.10.2009, 10:49
Da nun aber hier mehrfach gesagt wurde, dass die ersten Bücher viel besser sind als die letzten, wär es vielleicht doch noch angebracht Buch 1-4 zu lesen. *ja* Gut zu wissen, sonst hätte ich doch noch was verpasst *grins*

Ich finde nicht, dass Band 1-4 besser sind. ô.o Okay, ich muss den 7. noch lesen, aber Band 1-3 las ich z.B. nur, weil die meinten, den 4. kann man nicht verstehen, wenn man den nicht gelesen hat.^^ Also las ich in 2 Wochen alle sechs Teile. Und ab Band 3 gehts dann aufwärts. Band 1 + 2 fand ich dagegen nicht so prickelnd. Das Ganze entwickelt sich erst nach und nach. So ab dem 3. Teil hab ich mich angefangen zu amüsieren, die ersten beiden waren also bloß Vorläufer. :D

Warin
26.10.2009, 19:18
Ich stimmt mit nyx mal wieder voll und ganz überein. Band 5 ist einfach vieeeeeeeeeeel zu lang. Umbridge, Umbridge und nochmals Umbridge. Hier war ich teilweise geneigt zu rufen: Ja, ich wei-heiß, dass sie böse ist! Zum Ende hin fand ich Umbridges Ausschweifungen nur noch übertrieben. Aus diesem Band hätte mind. 1/3 rausgekürzt werden sollen, dann hätte er sich vielleicht auf dem Niveau der anderen befunden.

Aber nach meinem Eindruck war auch Teil des Potter-Hypes, es zu "schaffen", ein wirklich dickes Buch zu lesen. Gerade bei den jüngsten Lesern ein nicht zu unterschätzendes Argument für einen dicken Roman. Ich persönlich bedauere diese Entwicklung in der Fantasy-Literatur sehr, es geht ja kaum noch was unter einer Trilogie und über 500 Seiten je Band sind ja fast schon Minimum. Die Folge sind viel Füllsel und Geschwafel. Dabei ist es m.E. eine viel größere Kunst, einen Roman knapp, fokussiert und sprachlich präzise zu schreiben, so wie es z.B. Ende und Preussler konnten.

Dennoch stimme ich Hathor voll und ganz zu, dass Harry Potter sprachlich einwandfrei ist. Rowling schreibt gekonnt einfach, wenn man die Schachtelsätze derer liest, die ihr versuchen nachzueifern, weiß man erst zu schätzen, was für eine Kunst das ist.

Ein Nebenchara, der mir persönlich sehr ans Herz gewachsen ist, ist Luna Lovegood. Als Harry, Ron und Hermine ihr Zimmer entdecken, in das Luna Portraits von den dreien gemalt hat und darunter immer wieder "Freunde" geschrieben hat, war ich richtig gerührt. Bevor ich die Bücher gelesen habe, habe ich Harry Potter immer für aussagelose Unterhaltung gehalten, aber da steckt m.E. ein recht deutliches Plädoyer gegen Mobbing (Luna, Neville, der junge Snape), Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit ("Reinblüter") drin.

Ich war froh, nach Band 6 direkt Band 7 lesen zu können, da die beiden m.E. inhaltlich zusammengehören, die Zelterei im ersten Drittel von Band 7 hätte getrost gekürzt werden können, danach fügt Rowling die Handlungsfäden erstaunlich logisch zusammen und es wird sichtbar, welch logisches Konzept sie über alle 7 Bände verfolgt. Das so eisern durchzuhalten ist schon eine Meisterleistung. Der Kampf um Hogwarts ist mir ein wenig zu überzeichnet, mir kam es vor, als ob da die Filmheinis schon Einfluss auf die Handlung genommen hätten.

Richtig begeistert haben mich die Erinnerungsfäden von Snape. In Band 6 hatte sogar ich den Glauben an ihn aufgegeben doch dann... sehr schön gelöst - und sicherlich nicht unbedingt populär bei den "Fans":)

Was Voldemort betrifft: Nu ja, zumindest stöhnt er zum Schluss nicht: "Ich bin Dein Vater", aber der Darth Vader Vergleich ist mir während aller Bände nicht aus den Kopf gegangen.:rolleyes:

ina09
31.01.2010, 02:09
Harry Potter - welch Meilenstein.

Also ich bin ja sozusagen ein Fan der 1. Stunde, am Anfang habe ich mir die Bücher nur in der Bücherei ausgeliehen (als ich sie entdeckte gab es glaub ich erst 3, das war so ca. 1999) und wie das halt in Büchereien so ist sind dann nicht alle Teile da, also mein 1. Harry-Potter Band war der 2. von der Kammer des Schreckens, aber ich war begeistert!! Dementsprechend als ich den 1. Teil nachher las kam mir dieser etwas langatmig und langweilig vor (ich mag sowieso keine langschweifigen Erklärungen). Aber ich weiß noch, dass damals irgendwas im Fernsehen war, wo die Harry Potter-Reihe vorgestellt wurde und damals wurde schon gesagt, dass es 7 Teile geben wird im Ganzen. Von daher finde ich es auch gut, dass der letzte Band keinen wirklichen Raum für eine Fortsetzung lässt (obwohl ich nicht wirklich weiß was ich von dem Schluss halten soll :/ Etwas weit hergeholt.).

Ich hab die Bücher alle nur einmal gelesen, aber dann jedes Mal hingefiebert auf den neuen Band - die letzten Teile habe ich mir dann schon selbst gekauft, waren ja ziemlich teuer... (nach dem Hype brauchte man in Bibliotheken nicht mehr fragen... so lange Wartelisten nach der Neuerscheinung!! - ich glaub der 5. hat 30 Euro gekostet!!). Meine Lieblingsbände (kann ich jetzt nur aus der Erinnerung sagen vom 1. Lesen) waren Band 2 und Band 6 mit dem Halbblutprinz, das war echt der Band wo ich vor Spannung dauernd gelesen habe!

Insgesamt finde ich die Bücher sehr sehr spannend, nur so ab ca. Band 4 wirds immer düsterer und spitzt sich immer mehr zu, sodass es da wirklich mehr für Jugendliche/Erwachsene geschrieben ist. Ansonsten fand ich die Sache mit den 7 Schuljahren und der Zaubererschule sehr gut, sehr viel Einfallsreichtum u. insgesamt waren es Bücher, die ich trotz der Länge alle relativ schnell gelesen habe.

Allanon
31.01.2010, 10:38
Von daher finde ich es auch gut, dass der letzte Band keinen wirklichen Raum für eine Fortsetzung lässt (obwohl ich nicht wirklich weiß was ich von dem Schluss halten soll :/ Etwas weit hergeholt.).



Ich weis nicht, ich denke gerade das Ende lässt viele Schlüsse zu, Harrys Hat Kinder die nach Hogwarts gehen, damit belibt viel Raum für Spekulationen. Den einzigen wirklichen Schlußstrich kann man nur in J.K Rowlings Aussagen vermuten, und auch diese bröckeln mittlerweile ja schon. Aus eine "Niemals" wurde ein man sollte niemals nie sagen. Ich selbst glaube nicht das sie sich noch einmal an den Tisch setzt und die Reihe ergänzt, auch wenn noch viele Fragen offen sind.

liebe Grüße

Allanon

EinOrk
31.01.2010, 20:35
Mit Harry Potter habe ich eigentlich auch angefangen zu lesen.
Mittlerweile habe ich die Bücher etwas zu oft gelesen und finde sie mittlerweile auch nicht mehr soooo interessant wie früher,als ich den ersten Teil in der 2. Klasse gelesen habe :)
Aber ich habe natürlich dann den 7. Teil auch gelesen.
So vom Stil und der Story her gefiel mir eigentlich immer der 3. am besten,den 2. und den 5. hasse ich fast.

Michael
03.02.2010, 09:29
Bei allem Respekt für Rowlings´ Werk sind gerade am Anfang doch einige Stellen enthalten, die nicht ganz stimmig sind. Ich meine, sogar in England muss es doch ein Jugendamt geben, daß bei einer Adoption oder Pflegschaft überprüft, ob ein Kind anständig untergebracht ist. Gerade bei einem Baby gibt es doch Nachfrage... Und wenn das Kind dann in einem Wandschrank untergebracht ist, würden doch bestimmt Fragen gestellt. Das hat mich immer gestört, vielleicht nur deswegen, weil die Bücher ansonsten so gut sind.

Allanon
03.02.2010, 12:36
Bei allem Respekt für Rowlings´ Werk sind gerade am Anfang doch einige Stellen enthalten, die nicht ganz stimmig sind. Ich meine, sogar in England muss es doch ein Jugendamt geben, daß bei einer Adoption oder Pflegschaft überprüft, ob ein Kind anständig untergebracht ist. Gerade bei einem Baby gibt es doch Nachfrage... Und wenn das Kind dann in einem Wandschrank untergebracht ist, würden doch bestimmt Fragen gestellt. Das hat mich immer gestört, vielleicht nur deswegen, weil die Bücher ansonsten so gut sind.

*lach*

Ich denke diese Stimmigkeit ist doch sicherlich der Freiheit der Autorin überlassen und wohl ein kleineres Manko. Schlimmer sind extreme logische Fehler wenn sich z. B. die Haarfarbe eine Chars alle paar Absätze ändert, wenn er in einem weiten Mantel in das Haus kommt und sich ein paar Sätze weiter die leichte Strickjacke auszieht usw. So etwas ist mir in den Büchern allerdings nie aufgefallen.

Im Gegenzug finde ich solche Kleinigkeiten auch nicht zu tragisch. Wenn man einmal in unserer realen Welt forscht, was dort den Jugendämtern und anderen Behörden so durch die Finger gleitet, dann finde ich den Wandschrank geradezu harmlos.
Selbst in Deutschland, kann man immer wieder lesen das Kinder misshandelt werden verhungern oder ihnen gar noch schlimmeres widerfährt.
So weit weg ist J. K. Rowling also gar nicht von der Wirklichkeit.

liebe Grüße

Allanon

Michael
03.02.2010, 13:22
@ Allanon

Natürlich ist es einem Autor überlassen, wie stimmig er schreibt. Aber einem Leser ist es überlassen, wie er das Geschriebene findet. Ich glaube, so was nennt man Kritik.

Mit Deinem Hinweis auf die Missstände in den Familien hast Du natürlich ebenfalls recht. Ich meinte eben nur, daß sehr gründlich geprüft wird,welche Familien ein Kind adoptieren dürfen. Freunde von mir haben gerade das Problem. Die verhandeln seit zwei Jahren mit dem Jugendamt, und dabei haben beide gut bezahlte Jobs, sie leben in einem bezahlten eigenen Haus, sind super nette und liebevolle Leute und sie ist sogar Lehrerin an einer Sonderschule, hat also schon irgendwie eine Befähigung zum Umgang mit Kindern bewiesen. Da erscheint es unwahrscheinlich, daß ein Paar ein Kind zugesprochen bekommt, das es eigentlich nicht will. Aber Rowlings schreibt ja, ich glaube, im Band sechs, daß Harrys Tante praktisch von Dumbledore gezwungen wurde, Harry aufzunehmen.

Also nichts für ungut, okay?

Allanon
03.02.2010, 16:54
Hupps,

ich wollte dich oder deinen Post nicht angreifen, ich hoffe doch das das nicht so rübergekommen ist.

Was ich vielmehr zum Ausdruck bringen wollte, das in den komplexen Sozialsystemen immer wieder das unglaublichste passiert, und das ein Junge der im Wanschrank leben muss, auch über mehrere Jahre, gar nicht so abwegig ist. Mit Geld und Einfluß ist bei den Behörden auch heute in unserer Zeit einfach noch viel möglich. Ich denke die Person DD hat in dem England in dem HP zuhause ist, auch wenn es die Muggelwelt ist, von beidem mehr als genug.

liebe Grüße

Allanon

Antigone
03.02.2010, 18:32
Ich muss gestehen, ich hab mir noch nie Gedanken darüber gemacht, was das brit. Jugendamt zum Zimmer unter der Treppe sagt. Was ich mir aber schon mal überlegt habe, ist folgendes: wie schafft es ein Kind in solchen Umständen, zu einem normalen, sozial umgänglichen Menschen aufzuwachsen? Ich kenn mich in solchen Dingen echt nicht aus, aber hat man da nicht irgendwelche entwicklungstechnischen Mankos? So nach dem Motto: fehlende Zuneigung, fehlende körperliche Kontakte, keine positiven Vorbilder. Mit so ner Kindheit müsste Harry eigentlich ein richtiger Psychopath werden.

lg, A.

sueño
03.02.2010, 22:05
Ich meine, sogar in England muss es doch ein Jugendamt geben, daß bei einer Adoption oder Pflegschaft überprüft, ob ein Kind anständig untergebracht ist.

Warum sollte das "sogar in England" so sein, bzw. dort besser als hier? In dem Punkt ist Harry Potter vielleicht näher an der traurigen Realität als in anderen Stellen der Bücher.

Bassel1996
04.02.2010, 19:00
Ich finde das Buch atemberaubend schön. Es offenbart eine Welt, die es wahrscheinlich nur in unserer Fantasie geben wird. Zu bedauern hätte ich Snapes Tod. Trotz seiner grimmiger und mürrischen Art hatte ich ein wenig Mitleid mit ihm... :( Ansonsten würde ich die Harry Potter-Reihe jedem Fantasy-Leser raten.^^

Antigone
05.02.2010, 09:29
Zu bedauern hätte ich Snapes Tod.

Ich bin ja nur froh, dass ich den 7. Band bereits gelesen habe udn du mir somit die Überraschung NICHT verdorben hast. Ich hoffe ja nur, dass das allen anderen Mitlesern hier auch so geht.

lg, A.

Galadheon
06.02.2010, 06:22
hehe ich habe alle in deutsch gelesen und will sie jetzt auf englisch lesen... naja habe mit dem buch 2 angefangen weil die library das erste nicht hatte... abr ich finde buch nummer 2 gar nicht soo guet für mich ist es das schlechteste buch das es gibt in dieser reihe....
was mir aufgefallen ist ist das die enlglischen bücher viel dünner sind als die deutschen... ist zwar eine weile her das ich sie gelesen habe abr manche dinge sind im englischen ganz angers beschriben als im deutschen...
ah ja und sie sind in einem einfachen englisch geschrieben bis jetzt :D also sehr gut für leute wo ihr englisch verbessern möchten^^

*Arya*
16.02.2010, 00:10
Ich habe mich 4 Teile lang gesträubt, HP zu lesen. Dann aber (2001/2??) hatte ich ca. 3 Jahre lang keinen Fernseher und statt dessen die Bücherei fast leer gelesen. Da blieb mir fast nichts anderes übrig :D
Der erste Band war nur auf englisch da gewesen, also nahm ich die Gelegenheit wahr ein wenig mein mieses Schulenglisch zu trainieren.

Tja, mich hat schnell der HP-Wahn gepackt und schnell hatte ich alle 4 Teile aufgeholt und konnte den 5. nicht abwarten.
Mittlerweile besitze ich alle Bücher auf englisch (die deutschen Namen klingen für mich leider grauenhaft) und habe sie alle mehrfach durchgelesen. Mir persönlich konnten die Bücher gar nicht lang genug sein, daher war der Der Orden des Phoenix auch lange Zeit mein Liebling. Bis heute bin ich bekennender HP-Bücher-Fan und absoluter Film-Gegner, obwohl ich es mehrfach versucht habe unvoreingenommen an letztere ran zu gehen.
Das Ende hat mir letzlich gut gefallen, es hat einiges Traurige aus den vorangegangenen Teilen wieder gut gemacht, wenn auch nicht alles.

Waldkauz
18.02.2010, 22:58
Zu Harry Potter muss ich mich einfach äußern:D.

Ich liebe die Harry-Potter-Bücher sehr. Wie viele andere habe ich sie erst relativ spät gelesen, so nach dem Motto "Wenn alle das mögen, dann ist es nichts", aber seitdem bin ich von diesem Vorurteil geheilt.

Harry-Potter-Lesen ist für mich wie nach Hause kommen.Ich bin damit aufgewachsen und alle Charaktere sind mir irgendwie unheimlich nah.
Band 5 war außerdem einer meiner Lieblingsbände. Gerade das viel bemägelte "Zicken" von Harry, finde ich so angemessen und glaubwürdig. Diese Hetzkampagne gegen ihn, hätte ich zumindest nicht so weggesteckt.
Ich mag auch den Schluss der Reihe. Natürlich gibt es Dinge, die ich anders gemacht hätte. Z.B. hätte ich mir gewünscht, dass auch ein paar Slytherin bei der Schlacht um Hogwarts auf Seite der "Guten" mitgekämpft hätten, aber irgendwie habe ich da so die Einstellung, dass es nun mal JKRs Chraktere sind und sie es deswegen halt am besten wissen muss...

Insgesamt gluabe ich, dass Harry Potter nicht umsonst so erfolgreich ist. Es ist irgendwie genial. Bei den Filmen bin ich zweigeteilt. Teilweise finde ich die Besetzung grauenhaft (Daniel Radcliff- der Mann mit den drei Gesichtszügen!), anderes ist gelungen. Im letzten habe ich es gehasst, dass sie so viel raus gekürzt haben und stattdessen diese seltsame Feldszene eingebaut haben. Na ja.


Ich muss gestehen, ich hab mir noch nie Gedanken darüber gemacht, was das brit. Jugendamt zum Zimmer unter der Treppe sagt. Was ich mir aber schon mal überlegt habe, ist folgendes: wie schafft es ein Kind in solchen Umständen, zu einem normalen, sozial umgänglichen Menschen aufzuwachsen? Ich kenn mich in solchen Dingen echt nicht aus, aber hat man da nicht irgendwelche entwicklungstechnischen Mankos? So nach dem Motto: fehlende Zuneigung, fehlende körperliche Kontakte, keine positiven Vorbilder. Mit so ner Kindheit müsste Harry eigentlich ein richtiger Psychopath werden.

lg, A.

Als ich das gelesen hab, musste ich an eine Studie denken, bei der herausgekommen ist, dass 1/3 von "Riskokindern" (also solche, die in ähnlichen Verhältnissen wie Harry aufwachsen), trotzdem zu ganz normalen, straken und sozialen Menschen heranwachsen. Warum das so ist weiß keiner ganz genau. Schätze Harry gehört dazu:).

Elciana
06.03.2010, 23:54
Ja ich bin der gleichen Meinung wie Waldkauz. Die Bücher sind echt klasse ich kommte sie fast nicht aus der Hand legen. Ich mag natürlich Harry am liebsten aber auch Hermine und Ron sind mir ans Herz gewachsen ach. Die Filme sind natürlich alle auch sehens wert:)