Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dragon Age: Origins
Noch eine Woche, bis eines der ambitioniertesten Computerrollenspiele der letzten Jahre erscheint: Dragon Age
Inzwischen ist der Hype um das Spiel in vollem Gange und auch ich selbst bin seit einem guten halben Jahr der Vorfreude erlegen und verfolge jeden Newsschnipsel und hab jeden Trailer ein dutzend Mal gesehen.
Und je mehr ich über Dragon Age erfahre, desto überzeugter bin ich, daß hier wirklich Grosses bevorsteht.
Das liegt zum einen an Bioware, die bereits ein paar legendäre Rollenspiel vorweisen können: Baldurs Gate, Knights of the old Republic, Mass Effect sind dabei nur die absoluten Highlights, die Bioware veröffentlicht hat.
Insbesondere Mass Effect hat eindrucksvoll gezeigt, daß Videospiele spannende Geschichten inzwischen genauso intensiv erzählen können wie Bücher oder Filme. Mass Effect bot eine mitreissende Story mit Wendungen und dutzenden Subplots, interessante und glaubwürdige Charaktere die auf die eigenen Handlungen nachvollziehbar reagieren und die Möglichkeit, die Geschichte nicht nur aktiv nachzuspielen, sondern durch die eigenen Entscheidungen auch wirklich beeinflussen zu können. Und das alles wurde durchaus filmreif präsentiert. Alles in allem war und ist Mass Effect für mich das beste Spiel der letzten Jahre.
Diesen Ansatz überträgt Bioware jetzt auf eine Fantasywelt, Ferelden, die von den sogenannten Darkspawn bedroht wird, gar finsteren Dämonen, die sich der Körper der Lebenden bemächtigen. Magier sind davon besonders bedroht, mehr erfährt man im Trailer des Mage-Origins (Auf die Origins gehe ich gleich noch ein). Meist zerstritten und organisiert, werden die Darkspawn alle paar Jahrhunderte von einem Erzdämon vereint und versuchen, die Welt zu vernichten. Zum Zeitpunkt des Spiels sind seit der letzten Invasion 400 Jahre vergangen und man tritt den Grey Wardens bei, einer Art Orden, der nur ein einziges Ziel hat: Die Welt vor den Darkspawn zu beschützen. Man sollte die Burschen dabei aber nicht mit edlen Rittern in strahlender Rüstung verwechseln: Bei der Wahl ihrer Mittel sind die Grey Wardens nicht an moralische Grundsätze gebunden; das "Grey" im Titel kommt also nicht von ungefähr.
Vor 400 Jahren waren die Grey Wardens eine mächtige und einflussreiche Organisation, überall respektiert, zahlreich und jeder Warden hatte seinen Greifen. In den 400 Jahren ohne ernsthafte Bedrohung durch die Darkspawn hat dieser Orden allerdings an Bedeutung verloren. Die Greifen sind ausgestorben, das Ansehen ist gesunken und das gute Dutzend übrig gebliebener Wardens wird nicht überall mit offenen Armen empfangen. Und nun steht eine neue Invasion bevor: edit: youtube-link gelöscht
Rekrutierungstrailer der Grey Wardens: edit: dito
Das alleine bietet schon jede Menge Potential, aber Bioware geht dabei noch einen Schritt weiter. Man hat die Wahl zwischen sechs verschieden "Origin-Stories", d. h. Hintergrundgeschichten der Charaktere, die man in den ersten Spielstunden bestreitet bevor man zum Hauptplot gelangt und die sich auch im späteren Spielverlauf immer wieder auswirken.
Im Origins-Trailer wird das ganz nett gezeigt: edit: dito
Neben den Origins wird auch demonstriert, welche Entscheidungen man treffen kann. Es wird zwar nicht möglich sein, zum bösen Overlord zu mutieren und die Welt zu vernichten, aber wie man die vorgegebenen Ziele erreicht, ist einem relativ freigestellt und so mancher verzichtet auf Moral, wenn es darum geht, die Welt zu retten.
Die einzelnen Origins werden auf der offiziellen Homepage ebenfalls per Trailer vorgestellt: http://dragonage.bioware.com/hero
Man merkt dabei schon sehr deutlich, wieviel Wert auf die Geschichte gelegt wird und mit wieviel Liebe zum Detail gearbeitet wird. Und ich bin sicher, daß die Originstories dafür sorgen werden, daß man sich noch intensiver mit seinem Charakter identifiziert.
Soviel zu den inneren Werten. Aber das Auge isst ja bekanntlich auch mit. Auch dafür wird gesorgt sein:
Creating a living world: edit:dito
The Creatures of Dragon Age: edit:dito
Wer hat noch vor den Grey Wardens beizutreten?
In Peace - Vigilance
In War - Victory
In Death - Sacrifice
Pantalaimon
31.10.2009, 11:31
Bitte achte auch bei youtube-links auf das Copyright. Und wenn im Trailer schon zu Beginn die Warnung erscheint, dass dieser erst ab 17 jahren freigegeben ist, wäre es nett, von vorne herein hier darauf zu verzichten, da hier auch jüngere Mitglieder unterwegs sind.
Vielleicht kannst Du einfach die Stichwörter nennen, die man bei youtube eingeben muss um auf die entsprechenden Links zu gelangen.
merci.
Alcarinque
04.11.2009, 07:43
DragonAge macht auf mich einen sehr guten Eindruck, auch wenn sie wohl mit dem Blut etwas übertrieben haben (aber ab einer gewissen Menge wird es dann sowieso eher wieder komisch) was mich aber sicher nicht stöhrt und klingt insgesamt doch sehr interessant.
Was mich allerdings etwas stört ist die Tatsache, das man bei dem Spielekonzept doch tatsächlich mal die Möglichkeit gehabt hätten, die Kämpfe mehr oder weniger realistisch zu machen. Aber man verwendet lieber wieder die bescheuerten Posertechniken, mit maximalem Gefuchtel und minimaler Wirkung. *mph*
Da allzu taktische Rollenspiele normalerweise nicht so meins sind, werde ich wohl noch etwas warten und mir dann die Gold-Edition oder so holen.
Vom übertriebenen Bluteinsatz habe ich in den "richtigen" Gameplaytrailern interessanterweise nie etwas gesehen. Auch in den zahlreichen Videoreviews gehts unblutig zur Sache. Ich glaube inzwischen, daß diese Blutfontänen in den 2-3 Trailern nur ein Marketing-Gag waren, um die "Boah, da gibts aufs Maul"-Kiddies zu erreichen.
In Amerika ist das Spiel jetzt raus und in den bisherigen Reviews wirds über den grünen Klee gelobt. Videoreviews gibts auf gamespot.com, ign.com oder giantbomb.com. Pluspunkte gibt es für:
- exzellente Story, glaubwürdige Hintergrundwelt
- Interessante Charaktere, die einem durch gute Dialoge und Vioceacting (im Original u.a. Tim Curry, Kate Mulgrew) tatsächlich ans Herz wachsen
- Hohe Wiederspielbarkeit durch die Originstories, verschiedene Lösungsmöglichkeiten der Quests und verschiedene Dialoge je nach aktueller Gruppenzusammenstellung
- Unglaublicher Umfang. Allein für die Hauptquest kann man 20-40 Stunden einplanen, jede Menge Sidequests verlängern das Spiel noch. Und wir reden hier von einem einzigen Spieldurchlauf
Je nach Reviewer kommt der taktische Kampf durch seinen hohen Schwierigkeitsgrad als Plus oder Minus weg. Ich persönlich mag es, auch mal ordentlich herausgefordert zu werden und die Fülle an Optionen und Spell-Combos werte ich für mich persönlich als Plus.
Einhelliges Fazit: Ein Fest für Old School-Rollenspieler
Was die realistischen Kämpfe betrifft: Ignorance is bliss :-D Mich störts nicht, wenn die verwendeten Kampftechniken realistisch betrachtet Blödsinn sind. Zum einen kann ich es aufgrund mangelnder Fachkenntnis nicht beurteilen, zum anderen sind mir das Gameplay und die Auswahl an unterschiedlichen Taktiken und Vorgehensweisen einfach wichtiger.
Ich freu mich auch schon riesig auf das Spiel und hoffe, dass ich heute oder zumindest am Wochenende dazu komme es mal anzutesten.
Normalerweise hätten viele Spieler, die sich die Standard-Edition gekauft haben, gestern schon los legen können. Durch einen Produktionsfehler (Discs wurden falsch gepresst), mussten viele Versionen wieder zurückgeschickt und neu beordert werden. Ärgerlich sowas. Aber dadurch verschiebt sich das Ganze lediglich nur um ein bis zwei Tage.
Ich hoffe nur, dass man den Reviews und Tests einigermaßen vertrauen kann und dass der Hype auch mal berechtigt ist. Ich bin da eher etwas vorsichtig, zumal ich schon ein paar mal zu oft von der anfänglichen Begeisterung mitgerissen wurde, nur um später enttäuscht zu werden.
Vorfreude ist da - aber ich vertrau da eher auf mein eigenes Spielvergnügen.
Hat jemand von euch DA:O vorbestellt und die Bonus-Items abgesahnt?
Ich habs seit heute (Steam sei Dank :-)) und es wird dem Hype gerecht. Ich hab genau das bekommen, was ich wollte: Ein episches Rollenspiel, spannende Geschichte, herausfordernde Kämpfe und tolle Charaktere.
Die Graphik auf meiner Uralt-Möhre sieht jetzt nicht atemberaubend aus, allerdings habe ich die Details auch arg runterschrauben müssen. Dafür läuft es flüssig und atmosphärisch machen Orzammar oder die Festung in Ostagar jede Menge her.
Die Bonus-Items aus diversen Quellen (Character Creator, Dragon Age Journeys, Preorder, usw.) habe ich alle erhalten. Dafür zickt der wesentlich interessantere Bonus-Content (Wardens Keep, Stone Prisoner) rum. Ich warte einfach mal ab, bis mein neuer Rechner geliefert wird. Wenns auf dem immer noch nicht funzt, wird der Support genervt.
Hier vorab mein erster Eindruck des Spiels. (Zur Info: Ich spiele einen kriegerischen Dalish-Elfen auf Stufe 9, mittlerweile)
Im direkten Vergleich zu NWN ist die Auswahl deutlich beschränkt, was Rassen- und Klassenwahl angeht.
Die einzelnen Professionen bieten dafür aber spezifische und relativ vielfältige Auswahlmöglichkeiten. Beispiel Krieger: Dieser hat Skill-Trees zu: Kampf mit Waffe + Schild, 2-Waffenkampf, 2-händiger Waffenkampf usw. und daraus jeweils auch noch mal ein paar Unterkategorien.
Dazu gibt es noch für jede Profession Spezialisierungsmöglichkeiten, z.B. (bleiben wir beim Krieger): Templer, Champion, Berserker …
(Allein schon die Ladebildschirm-) Musik ist bombastisch
Schöne Landschaften, Städte und Häuser. Es sieht alles sehr lebendig und einfach nur schön aus, obwohl die Grafik nicht unbedingt auf dem neuesten Stand ist. Aber was rede ich da. Ich bin ein RPGler, der heutzutage noch Baldurs Gate spielt … ;)
Begleiter reden auf Reisen einfach mal so untereinander. Im Lager kann man dann tiefergreifende Gespräche führen. Die Dialoge sind im Allgemeinen unterhaltsam und fördern die Atmosphäre. Die deutsche Synchro ist ausnahmsweise sogar gut! Das Verhältnis ist auch nochmal ein wichtiger Punkt bei den Reisegefährten. Die Reaktionen auf gewisse Aktionen haben eine tragende Rolle.
Die Waffenauswahl ist ebenfalls sehr beschränkt, was ich persönlich sehr sehr schade finde. Alle Rollenspiele, die ich kenne, werfen DA:O in den Schatten, aber locker.
Des Weiteren sehen viele Waffen aus, wie diese Larp- bzw. Latexwaffen, ein ganz dicker Minuspunkt bei Meiner einer! Hinzu kommt noch das nicht gerade seriös wirkende Geblinke, sobald ein Effekt auf eine Waffe gewirkt wird, sei es Gift, Frost, oder Elektro. Ich amg sowas nicht. Das kann ruhig bei dem Comic-Grafik-Spiel WoW so sein, aber bitte nicht bei solch einem RPG. Das nervt doch.
Alles in Allem ein klasse RPG, das sich sehen lassen kann. Ich freu mich mit meinem derzeitigen Charakter die Gegend weiter unsicher zu machen, bin aber auch unheimlich auf die anderen Origins gespannt.
Die Graphik auf meiner Uralt-Möhre sieht jetzt nicht atemberaubend aus, allerdings habe ich die Details auch arg runterschrauben müssen
Ich hab alles in höchster Auflösung und es spielt sich zum Glück auch flüssig. Also Grafik á la Oblivion erwartet dich zwar nicht, aber ich sag mal so: Schön, dass du bald 'nen neuen Rechner kriegst :D
Dafür zickt der wesentlich interessantere Bonus-Content (Wardens Keep, Stone Prisoner) rum
Also mit dem Stein-Golem hatte ich überhaupt keine Probleme. Ich werde ihn zwar nicht mitnehmen, weil er unheimlich nervt (die Stimme ist grausam und das ist auch nicht meine Art Humor, so wie die den gestaltet haben ...), aber Probleme gab es bei der Quest jetzt nicht. Ich behaupte einfach mal, das liegt am Rechner? Ansonsten heißt es wirklich: Support nerven
Ah, da fällt mir nochwas zum Thema Stimmen ein. Ähnlich wie bei BG, NWN etc. hat man eine kleine Auswahl an Stimmen für den eigenen Char. Wieso zum Teufel hören sich 5/6 Stimmen an wie Weicheier?! Also da hätte ich mir wirklich mehr Vielfalt gewünscht. Kommt halt nicht gut, wenn man einen Mr. Bad Elf spielt und der hört sich an wie 12 :rolleyes:
Jedes Lob ist verdient, wenn es darum geht Dragon Age Origins zu beschreiben. Bioware ist es mal wieder gelungen ein großartiges Rollenspiel zu erschaffen, das vor allem durch seine epische Geschichte und glaubwürdige Charaktere lebt.
Aber bei all dem Lob, darf der Tadel nicht fehlen. Denn so gut das Spiel auch sein mag, hat es mich eher enttäuscht als begeistert.
Ich will meinen eigenen Charakter spielen!
Ausgerechnet die viel gelobten "Origins" haben mir von Anfang an die Laune verdorben. Diese bieten eine einzigartige Einführungsgeschichte für jeden Charakter, den man erschafft. Ein tolles Feature, würde man jetzt denken. Ja, in der Tat. Doch sorgt dieses Feature für Einschränkungen, die mir nicht schmecken.
Es ist zum Beispiel logisch, dass die Entwickler unmöglich genug Zeit gehabt hätten, jede Klassen- und Rassenkombination mit einer Origin abzudecken. Als Folge davon, wurde die Charakterentwicklung auf sehr wenige Möglichkeiten beschnitten. Wählt man zum Beispiel einen Menschlichen Krieger aus, muss man die Adelsorigin spielen, auch wenn man vielleicht lieber in der Gosse angefangen hätte. Elfen haben keine Möglichkeit bei den Dalish zu beginnen, wenn sie sich dafür entscheiden Magier zu werden. Noch heftiger geht es bei den Zwergen zu. Sie können gar keine Magier werden. Warum? Angeblich wegen ihrer angeborenen Magieimmunität. Interessant dabei ist, dass diese Immunität 20% beträgt, während die Drow aus dem D&D Universum bei 50% sehr gute Magier abgeben.
Neben diesen Einschränkungen kommt die allgemein eher mager ausgefallene Charakterentwicklung. Drei Rassen, drei Klassen und die Origins, von denen je nach Rasse und Klasse maximal zwei zur Verfügung stehen. Mir fehlt die Vielfalt aus NWN 2. Da helfen auch die späteren Spezialisierungen nicht viel, die gerade mal vier neue Talente freischalten.
Probleme mit dem anderen Geschlecht? Bestechen Sie die Dame doch einfach!
Eine der Stärken von Bioware, war schon immer das Erschaffen lebendiger und glaubwürdiger Mitstreiter, die sich dem Helden im Laufe seines Abenteuers anschlossen. Auch in DA:O haben die Entwickler in dieser Beziehung ganze Arbeit geleistet. Nach und nach begegnen wir Charakteren, die sich unserer Sache verschreiben. Natürlich haben die Charaktere ihren eigenen Kopf und natürlich sind sie lange nicht mit jeder Entscheidung des Helden einverstanden. Das sorgt für Atmosphäre und macht unheimlich viel Spaß. Die Atmosphäre geht aber spätestens dann wieder flöten, wenn man sich das neu implementierte Geschenke-System ansieht. Der Held darf seinen Mitstreitern nun nämlich Geschenke machen, die er beim Abgrasen der Landstriche findet. Hat man also mal wieder herzlos einen Unschuldigen abgeschlachtet (was zumindest der süßen Bardin Leliana nicht schmecken durfte), müllt man das arme Fräulein so lange mit Krimskrams zu, bis sie uns wieder richtig lieb hat. Wenn das mal nicht realistisch und atmosphärisch ist!
Irgendwie ... nö
Insgesamt ist mein Eindruck vom Spiel eher seltsam als alles andere. Es will erwachsen rüber kommen, schafft es aber nicht wirklich. Das viele Blut, das nach den Kämpfen an meinen Recken klebt, ist nur die erste halbe Stunde unterhaltsam. Auch die Anspielungen auf Grausamkeiten und die Schlechtigkeit der Menschen wirkt irgendwie gestellt. Man erkennt die Absicht dahinter und stellt diese in Frage.
Es fehlt das Augenzwinkern, wie es das in fast allen Bioware-Rollenspielen gegeben hat. Es greift das Sprichwort: Wer sich selbst zu ernst nimmt, der wird nur selten ernst genommen.
Fazit
Ich habe jetzt viel negatives Zeug geschrieben da oben. Aber ich würde das Spiel trotzdem jedem Rollenspieler empfehlen. Denn so wie das negative Zeug stimmt, stimmt auch das positive. Und davon gibt es ebenfalls reichlich.
grey
grey:
Deinen Ausführungen kann ich im Grossen und Ganzen nicht zustimmen.
Insbesondere die mangelnde Auswahl kann ich gar nicht nachvollziehen. Jede Origin bietet die Auswahl zwischen zwei Klassen (Ausnahme Magier) was die Kombinationen am Anfang auf 11 erhöht.
Natürlich könnte man sich mehr wünschen, das DLC-Konzept oder die unvermeidliche Erweiterung bieten sich dafür ja an, Allerdings sollte man schon im vernünftigen Rahmen der Spielwelt bleiben. Zwergenmagier gibts nun mal nicht und warum sich ein Elfen-Apostate nicht vernünftig umsetzen lässt, dürfte auch klar sein.
Der Vergleich mit starren Systemen, die keine Wahl bei der Charakterentwicklung bieten, gefällt mir auch nicht. Dragon Age bietet mehrere Wege an, wie man seinen Charakter ausbaut. Andere Systeme geben diesen Ausbau vor und verpassen jedem Skilltree dann einen eigenen Klassennamen.
Krieger mit Zweihandwaffen: Barbar
Krieger mit Schild: Ritter
Magier mit Heilsprüchen: Kleriker
Schurke mit Giften und Dolchen: Assassine
Mir fällt die Wahl, welche Vorgehensweise ich besser finden soll, nicht sonderlich schwer ;-)
Was ich dagegen auch nur halbherzig umgesetzt finde, sind die Spezialisierungen, wobei ich da jetzt nur den Krieger wirklich beurteilen kann. Aber die Nützlichkeit eines Champions ist so viel höher als die eines Templers oder Berserkers, dass es sich von selbst verbietet, seine Punkte woanders reinzustecken. Da wäre mehr Feintuning angebracht gewesen.
Geschenke:
Kann man geteilter Meinung sein. Ich finde es spieltechnisch(!) eine nette Idee, um kleine Fehler wieder auszubügeln. Ich fände es eher demotivierend, wenn mir aufgrund einer falschen Entscheidung sämtlichen Dialog-Optionen und Nebenquests eines Charakters verloren gehen. Daß es unrealistisch ist, daß Frauen eine Missetat vergessen und nie wieder zur Sprache bringen, weiß ich natürlich selber :-D
Geschenke verlieren immer weiter an Wirkung, wer sich ständig gegen die Interessen eines Charakters entscheidet, kann das nicht mit Geschenken ausbügeln und an gewissen Punkten der Geschichte kann man Entscheidungen treffen, die zum unwiderbringlichen Verlust des NSC führen.
Ernsthaftigkeit:
Du hast nicht sonderlich viel Zeit mit Alistair oder dem Hund verbracht, oder? ;-) Lauf mal eine Weile mit Alistair und Morrigan rum, die zufälligen Dialoge zwischen den beiden sind Gold wert.
Auch unabhängig von den Charakteren gibt es einige ziemlich schlagfertige Antwortmöglichkeiten. Habe manches mal bereut, daß mein Ex-Lord Aeducan zu dienstbeflissen war, um sie auszuwählen :-D
Mir ist auch schon ein Easteregg aufgefallen und wer bei den Sacred Ashes nicht automatisch an Indiana Jones gedacht hat, muss blind durchs Leben gelaufen sein.
Ich mag das ernste und düstere Setting, habe aber trotzdem oft genug gegrinst. Ich finde die Balance daher verdammt gelungen. Ist natürlich aber alles subjektives Empfinden.
Mein größter Kritikpunkt (Und der hat mich wirklich das ganze Spiel über richtig gestört):
Der eigene Charakter bleibt durch die fehlende Vertonung völlig blass und wirkt viel zu passiv. Das wird noch verstärkt durch die Tatsache, daß die Dialoge im Spiel natürlich angepasst werden und den NPCs mehr Text geben, damit man nicht ständig auf eine neue Dialogoption klicken muss.
In Mass Effect spricht auch der eigene Charakter, ist in den Dialogen gleichwertiger beteiligt und wirkt dadurch viel lebendiger und weniger losgelöst vom Rest der Spielwelt.
Daß es natürlich nicht finanzierbar ist, das Spiel für jede Origin jeweils mit Männlein und Weiblein komplett neu zu synchronisieren, weiß ich selber. Schade finde ich es trotzdem.
grey:
Deinen Ausführungen kann ich im Grossen und Ganzen nicht zustimmen.
Insbesondere die mangelnde Auswahl kann ich gar nicht nachvollziehen(...)
Es ist natürlich denkbar, dass ich DA:O etwas zu hart beurteile. Aber wer seine helle Freude an der Charakterentwicklung in NWN2 hatte und schon in Mass Effect aufgrund der mageren Auswahl enttäuscht gewesen ist, der steht der Sache offenbar sehr kritisch gegenüber. :)
(...)Geschenke verlieren immer weiter an Wirkung, wer sich ständig gegen die Interessen eines Charakters entscheidet, kann das nicht mit Geschenken ausbügeln und an gewissen Punkten der Geschichte kann man Entscheidungen treffen, die zum unwiderbringlichen Verlust des NSC führen.
Es stimmt, dass es irgendwann einen Punkt gibt, wo man nicht mehr zurück kann. Aber, dass die Geschenke an Wirkung verlieren fällt nicht weiter ins Gewicht, da man wirklich mehr als genug davon findet. Man kann die Mitstreiter regelrecht damit bewerfen. Frei nach dem Motto: Mag mich gefälligst wieder oder ich höre nicht auf!
(...)Ich mag das ernste und düstere Setting, habe aber trotzdem oft genug gegrinst. Ich finde die Balance daher verdammt gelungen. Ist natürlich aber alles subjektives Empfinden.
Das ist wahr. Für mich haben sie diese Balance jedenfalls nicht wirklich hin bekommen. Aber ich habe endlich die Option entdeckt, die das Blut an den Charakteren abschaltet. ^^
Mein größter Kritikpunkt (Und der hat mich wirklich das ganze Spiel über richtig gestört):
Der eigene Charakter bleibt durch die fehlende Vertonung völlig blass und wirkt viel zu passiv.(...)
Wenn man davor Mass Effect gespielt hat, ist das wirklich eine Umstellung. Dafür glänzen die anderen Charaktere mit einer tollen Vertonung. Aber das hat glaube ich schon jemand geschrieben.
Ich hab mich noch nicht sehr genau mit dem SPiel beschäftigt. Der Freund meiner Schwester hat es sich letztens besorgt und nörgelt ständig rum, die Charaktere würden so viel sprechen und es gäbe auch ständig lange Sprechszenen, sodass er dann manchmal gar keine Lust mehr drauf hat.
Wobei ich die Grafik gesehen habe und ich muss schon sagen Hut ab. Ist nicht schlecht. ;)
Ob ich mir das Spiel kaufen werde? Vielleicht, wenn es billiger geworden ist. Habe keine Lust, 55 € (o.Ä.) für ein PC-Spiel auszugeben, wenn ich genau weiß, dass ich keine Zeit haben werde, es zu spielen. ;)
Aber wenn es billiger wird, werde ich es mir evtl. kaufen.
Nebelkrähe
23.11.2009, 16:51
Ob ich mir das Spiel kaufen werde? Vielleicht, wenn es billiger geworden ist. Habe keine Lust, 55 € (o.Ä.) für ein PC-Spiel auszugeben, wenn ich genau weiß, dass ich keine Zeit haben werde, es zu spielen. ;)
Aber wenn es billiger wird, werde ich es mir evtl. kaufen.
Ganz genau mein Gedankengang. Ich habs in über einem Jahr noch nicht mal geschafft Drakensang durchzuspielen.
Zudem bin ich seit NWN 2 etwas skeptisch geworden, was Bioware-Spiele angeht. Das Ding war mir von der Steuerung her zu haklig und die Story gefiel mir auch nicht: zu pseudoepisch und schwarz weiß.
Aber ich hoffe auf DAO. Man soll ja auch NSC durch entscheidungen verlieren können, das lässt hoffen.
Ich hab mich noch nicht sehr genau mit dem SPiel beschäftigt. Der Freund meiner Schwester hat es sich letztens besorgt und nörgelt ständig rum, die Charaktere würden so viel sprechen und es gäbe auch ständig lange Sprechszenen, sodass er dann manchmal gar keine Lust mehr drauf hat.
Hm... wenn man keine Lust auf Rollenspiel, Story und Dialoge hat, kann man sich Dragon Age in der Tat klemmen. Wieder jemand, der sich vorher nicht informiert hat und aufgrund der Trailer dachte, er bekäme ein Actionspiel. Da hält sich mein Mitleid doch in Grenzen :-D
Preis ist natürlich Ermessenssache. Allerdings kosten alle aktuellen Spiele 49,99€ aufwärts (Call of Duty kostet bei Steam sogar 59,99€), dafür bekommt man aber auch eine Spielzeit von ca. 70 Stunden geboten. Und da sind Replays (die sich absolut lohnen, weil man in einem einzigen Spiel nicht alles zu sehen bekommt) nicht eingerechnet. Von der Preis/Leistung wird man derzeit nicht viel finden, daß sich mehr lohnt.
Zur Story steht hier schon einiges, mehr findet sich in den genannten Quellen.
Schwarz/Weiss kann man lange suchen, man hat im Grunde ständig nur die Wahl zwischen grau und grau, "richtige" Lösungen sucht man bis zum Schluss eigentlich immer vergebens.
Preis ist natürlich Ermessenssache. Allerdings kosten alle aktuellen Spiele 49,99€ aufwärts (Call of Duty kostet bei Steam sogar 59,99€), dafür bekommt man aber auch eine Spielzeit von ca. 70 Stunden geboten. Und da sind Replays (die sich absolut lohnen, weil man in einem einzigen Spiel nicht alles zu sehen bekommt) nicht eingerechnet. Von der Preis/Leistung wird man derzeit nicht viel finden, daß sich mehr lohnt.
Naja, also ich kann ein geduldiger Mensch sein, wenn es um Geld geht (wohl weil ich noch geiziger als ungeduldig bin :p), und bei PC-Spielen muss man ja zum Glück nicht zuuu geduldig sein. Überhaupt, bei Computern schreitet der (Preis-)Verfall ja zum Glück recht schnell voran. Die Spiele, die nächstes, übernächstes und überübernächstes Jahr usw. rauskommen, werden wahrscheinlich noch wieder neue Dimensionen erreichen. ;D
Um das hier nich vollkommen Off-Topic zu führen, ich finde, das Spiel hört sich sehr interessant an. Ich mag RPGs, und wenn es gute RPGs mit vielen Möglichkeiten sind, mag ich sie noch mehr. :D
Wenn das Spiel ein klein wenig günstiger geworden ist, kaufe ich es mir vielleicht. Hört sich jedenfalls nach etwas an, was mir Spaß machen würde. Komme nur momentan leider nicht zum PC-Spiele spielen, also würd es sich auch nicht lohnen, jetzt schon das das SPiel zu kaufen, wenn es ohnehin in einer Ecke Staub ansetzen würde. Außerdem bin ich pleite und mein Weihnachtswunschzettel ist schon viel zu lang. Mist. ^^
Spielzeit von ca. 70 Stunden
Naaja. Ich saß zwar nicht mit einer Stoppuhr jedes Mal vor'm Monitor, aber wie 70h kam mir das nicht vor. Und ja, ich spiele gerne auch die Nebenquests und höre mir auch die Dialoge an etc.
Apropos: Das Spiel wechselt mMn zwischen sehr dialoglastigen und sehr kampflastigen Sequenzen. Und wenn man die Gespräche nicht dauernd weg klickt, machen diese "70 h" oder wie viele Stunden das tatsächlich auch sein mögen, sehr viel aus.
Schwarz/Weiss kann man lange suchen, man hat im Grunde ständig nur die Wahl zwischen grau und grau, "richtige" Lösungen sucht man bis zum Schluss eigentlich immer vergebens.
Auch das kann man so nicht unbedingt stehen lassen. Oft hat man die Möglichkeit das Arschloch zu spielen oder den strahlenden Paladin. Wenn man diese Grauwerte mal mit dem Spiel "The Witcher" vergleicht, sag ich nur: Witcher wins - was das angeht. Denn hier heißt es tatsächlich: Wähle das kleinere Übel. Und auch dann scheint die Wahl nicht immer prickelnd ;)
Also DA:O ist keinesfalls eine Offenbarung. Jetzt wo ich's einmal durch hab, kann ich sagen: Es ist gut, ja. Aber ob man's in den Himmel loben will ...
Wie man sehen kann, ist die anfängliche Begeisterung auf jeden Fall ein wenig entschwunden. Ich denke, ich werd erstmal bissl Pause machen und dann sieht man mal weiter.
Noch ein paar Worte zur Spieldauer:
Ich weiß noch, dass ich bei Baldurs Gate tatsächlich Wochen und Monate dran hing, das war ein Spielerlebnis! Ähnlich wie bei Oblivion, da hatte man zwar nicht immer neue Optionen (wie bei DA:O), aber auch bei diesem Spiel hing ich öfters vor'm PC.
Aber vielleicht liegt's auch daran, dass ich als alter RPG-Yunkie einfach auch mal was Neues brauche, keine Ahnung.
Stopuhr ist nicht nötig, die Spielzeit wird im Savegame angezeigt. Und da steht bei mir halt 78 Stunden. Lässt man die Zeit weg, in der das Spiel lief, ich aber nicht vorm PC saß, bleiben halt locker 70+ übrig. Und ich habe mindestens 25% der Nebenquests nicht gemacht, das Achievement für 75% Nebenquests blieb mir verwehrt.
Und natürlich machen die Dialoge einiges dieser Spielzeit aus. Ich wüsste jetzt nicht, warum man die als elementaren Bestandteil des Spiels nicht berücksichtigen sollte. Bei meinen Büchern rechne ich bei der Angabe der Seitenzahl ja auch nicht die Dialoge raus X.X
Den strahlenden Paladin konnte ich nie spielen. Die "wichtigen" Entscheidungen spielten sich immer im Rahmen "Bevorzuge ich Fraktion A vor B oder umgekehrt?", "Töte ich das besessene Kind oder opfere ich die Mutter?", "Mache ich den netten Kerl zum König, der nicht regieren kann oder doch das skrupellose Schwein, das aber bessere Verhältnisse für sein Volk schafft?"
Witcher habe ich auch gespielt (zumindest bis zum Deus Ex Machina und dem Teleport zur Hochzeitsgesellschaft. Die ganze bis dahin super aufgebaute Spannung war komplett dahin. Das war das mieseste Break der Computerspiel-Historie!). Die Entscheidungen spielten sich da auf einem ähnlichen Level ab.
Oblivion fand ich komplett zum Gähnen. Das relativ freie Attribut/Fertigkeitssystem war zwar nett gedacht, führte aber zum Grinden, auf das ich in einem Single-Player-Spiel nun wirklich komplett verzichten kann. Story hat mich von Beginn an ziemlich kalt gelassen und wurde auch nur zufällig hier und da mal weitergeführt.
Daß die Monster mit dem eigenen Level mitwachsen (und man bei falscher Steigerung der eigenen Werte in Relation dann auch noch schwächer werden kann!) hat dem Spiel dann aus meiner Sicht den Todesstoss versetzt und in die Ecke wandern lassen.
Diese komplett freien Sandbox-Games, in denen man zwar 5000 Locations erkunden kann, von denen aber 4900 keine weitere Bedeutung haben, sind einfach nichts für mich. Fallout 3 hat mich aus dem Grund trotz des tollen Settings nicht begeistern können.
hi Seppel
also ich habe auch Oblivion gespielt, muss aber sagen, es war eines der besten spiele, die ich bis jetzt habe. Ich mag solche freien Erkundungsgänge und mit dem Verskillen hatte ich nie Probleme^^
The Witcher habe ich auch gerade gezockt, doch nur bis Ende Kapitel 2 da es mir dann zu langweilig wurde. Aber das ist nicht das Thema dieses Threads.
Zu DAO: Ich werd´s mir zu Weihnachten holen, da es ja ein top Game sein soll.
Und endlich mal wieder ein uncut Game. The Witcher war sowas von überhaupt nicht blutig und Dark Messiah auch nicht, da ich die gecuttete Version hab. Da wird DAO mal wieder ne Abwechslung.
Da mir der Osterhase allgemein den Buckel runterrutschen kann, hab ich mir für dieses lange Wochenende DragonAge Origins zugelegt und mich in meinem Arbeitszimmer eingeschlossen :D.
Ich bin zwar erst bei Spielstunde 13 (und lt. Charakterstatistik bei 8% des Spieles, also wenn man das hochrechnet, werden es sicher über 70 Stunden), doch bisher ziemlich euphorisch.
Okay, das Intro ist recht schwach im Vergleich zu The Witcher, und wie schon erwähnt wurde, die Rassen- und Klassenwahl ziemlich eingeschränkt, aber das alte Baldur's Gate oder NWN2 - Gefühl wieder voll da ;).
Vor allem die Dialoge sind der Hammer!
Der Freund meiner Schwester hat es sich letztens besorgt und nörgelt ständig rum, die Charaktere würden so viel sprechen und es gäbe auch ständig lange Sprechszenen, sodass er dann manchmal gar keine Lust mehr drauf hat.
Dazu kann ich nur sagen: FAAAAALSCHES Spiel gekauft *grins*.
Gerade diese langen und gut durchdachten Dialoge machen Dragon Age interessant. Für mich ist das wie ein interaktiver Fantasyfilm.
Und die Sticheleien zwischen den Begleitern bringen mich regelmäßig zum Schmunzeln, und sie wirken nie aufgesetzt oder wie ein zufallsgeneriertes Geplapper.
Über Story und Quests kann ich noch zu wenig berichten.
Die Grafik ist toll - vor allem die Mimik von Gesprächspartnern ist gut gelungen.
Das Kampfsystem ist altbekannt: Pause - Aktionen auswählen - kämpfen - Pause etc....
Allerdings verliere ich schon mal die Übersicht, liegt aber sicher auch daran, dass ich lieber aus der Schulterperspektive spiele als in Draufsicht.
Doch was mir noch aufgefallen ist: die Kämpfe sind beinhart. Damit meine ich nicht die blutbefleckten Recken, sondern die Kampfschwierigkeit.
Selbst auf der "normalen" Stufe wird mein Grüppchen von Elitegegnern in Sekunden zerpflückt ;). Laufendes Speichern ist also Pflicht.
Somit ein erster Erfahrungsbericht. Bisher würde ich absolut eine Empfehlung aussprechen für DAO.
Blackbird
12.04.2010, 13:20
Zu DA:O kann man irgendwie ziemlich viel schreiben.
Für mich steht fest, dass es trotz grafischer Schwächen das beste Spiel ist, dass mir jemals in's Laufwerk gekommen ist und wahrscheinlich auch lange das beste sein wird - DA:O 2 könnt's natürlich toppen.
Das grandiose daran ist halt die Story selbst und vor allem das Storytelling. Nahtlose Übergänge zwischen Sequenzen, in denen irgendetwas erzählt wird und Dialogen, welche auch sehr komplex sind. Viele Informationen über die Welt, alles ist schlüssig, spannend und wendungsreich. Eine bessere Story habe ich in einem Spiel noch nie erlebt und wahrscheinlich auch in den wenigsten Filmen.
Kampfsystem sagt mir auch sehr zu, vor allem, weil's eben nicht im D&D-Stil ist, das hat mir bei Baldur's Gate nämlich gar nicht gefallen. Die Kämpfe sind anspruchsvoll, aber fair und durchaus schaffbar (natürlich nur mit pausieren). Vor allem als Schurke macht's unglaublichen Spaß, sich hinter die Gegner zu schleichen, Momentum anzuschmeißen und dann in einem Wahnsinnstempo zu schnetzeln. Und bei den Magiern ist wirklich genial, dass sie unglaublich vielseitig sind - man könnte das Spiel mehrmals als Magier durchspielen und jedes Mal einen völlig anderen Skilltree wählen, jeder würde auf seine Art und Weise Spaß machen.
Musik ist gut, Sprecher sind gut, Grafik ist auch nicht zum Wegschauen und bei einem solchen Spiel sowieso nebensächlich. Der Großteil der Charaktere gefällt mir, vor allem Alistair ist einfach unglaublich sympathisch. Das Spiel macht so ziemlich alles richtig. Pflichtkauf für jeden, der Rollenspielen auch nur im Ansatz etwas abgewinnen kann. Ich liebe es!
Hallo zusammen,
also dem was hier so uber DAO geschrieben wird, kann ich nur zustimmen.
Ich fand auch, dass die Story wirklich eine der besten ist, die ich bis jetzt gespielt habe.
Und ich fand die Dialoge überhaupt nicht nerfig, sondern im Gegenteil. Wer eine tirfgründige Story will, braucht eben auch viel Texte, die die Story vertiefen.
Was mir auch sehr gut gefallen hat war, dass man im Lager mit den einzelnen Charakteren reden kann, um etwas über ihre persöhnliche Geschichte zu erfahren und auch ihre persöhnlichen Quests zu erhalten.
Bei den Dialogen fand ich, dass man seinen Gesprächspartner und sich selbst aus der Nahaufnahme betrachten und bewundern konnte.
Bewundern konnte man auch die wunderbaren Effekte, die bei den einzelnen Zauber entstanden. Und die Grafik kann sich meiner Meinung nach vollkommen sehen lessen, auch wenn sie nicht die allerbeste ist.
Ich fand es auch gut, dass man sich einen Partner raussuchen konnte. Ich zum beispiel war mit Leliane zusammen.
Allgemein kann ich sagen, Dragon Age ist ein legendäres Spiel;););)
Die Story ist schön düster und erwachsen, die Kämpfe und vor allem die Kampfschreie wirken nicht so...kindlich und absolut unangebracht wie in anderen games, in denen der Schlachtruf wie eine freundliche Begrüsung klang. Und wie gesagt, die Story und vorallem das Ende ist wirklich perfekt gelungen.
PS: @Gilead:
Wegen dem Schwierigkeitsgrad: Mir gings auch so wie dir, ich fand die Kämpfe recht schwer. Dann hab ich auf leicht gezockt. Dann jedoch ab etwa Mitte des Spiels waren sie zu leicht, da hab ich sogar auf Alptraum keine Probleme gehabt. Die meiste Zeit jedoch habe ich auf normal gespielt
LG, Faraiel
Ach ja... Kauft euch alle Dragon Age Orinins AWAKENING!!!!;););););)*grins**grins**grins*
Über 85 Spielstunden, 1400 Dialogen und 2000 besiegten Gegnern später ....
.... eine abschließende Zusammenfassung :D
Dragon Age Origins ist ein Wahnsinnsspiel! Ja - das habe ich von The Witcher auch schon gesagt, doch DAO setzt da nochmal eins drauf. Überhaupt sind die vergangenen Jahre ein Fest für Rollenspieler. Mass Effect, Fallout 3, The Witcher, DAO - eines besser als das andere.
Ich habe im vorigen Post ja schon einiges geschrieben, doch nun kann ich auch mehr über die Story sagen. Und die ist wahrlich atemberaubend ... und episch! Nach den vier großen Hauptquests, in denen man in gut 70 Spielstunden die Gruppen für den Endkampf vereinen muss und der Meinung ist, jetzt kommt das Finale, wird man bald eines besseren belehrt ;). So schnell wird man von BioWare nicht in den Sieg entlassen.
Vermutlich war DAO - abgesehen von den Total War-Titeln Rome und Medieval2 - das Spiel, dass mich am längsten beschäftigt hat.
Fairerweise muss ich aber erwähnen, dass einige Quests schon stark in die Länge gezogen werden. Das Labyrinth im Turm der Magier oder auch die Tiefen Wege der Zwergenstadt hätte ruhig etwas kürzer sein dürfen.
Verbesserungswürdig sind meiner Meinung nach auch die Ausrüstungsgegenstände. Einsammeln tut man in erster Linie wenig Brauchbares, und die wirklich tollen Sachen bei den Händlern sind unbezahlbar. Stärker wird man in erster Linie durch die ausbaubaren Fähigkeiten. Beim zweiten Mal durchspielen werd ich wohl auf einige Mods zurückgreifen ;).
Alles in Allem ist DAO jedenfalls eines der besten Spiele, das ich je auf meiner Festplatte hatte. Eine tolle Geschichte mit großartigen Dialogen, humorvoll, spannend, traurig, brutal und erotisch ... voll Wendungen und Schicksalsschlägen. Ein Muss für jeden Rollenspieler.
Nachdem ich selbst freudig das Spiel durchgespielt habe, kann ich euch voller Freude mitteilen, dass:
2011 wird die Fortsetztung des Games herauskommen wird. Diesmal wird der Char selber sprechen und Hawke heißen (endlich ^^ ) Das Game wird des Weiteren für die Xbox360 und den Pc erhältlich sein.
nähere Infos unter : spieletipps.de
mfg
Februar 2011 schon - das ist schön.
Aber nur ein fixer Protagonist "Hawke" - das ist weniger schön.
Naja wird trotzdem mit Sicherheit gespielt ;)
Ja, hab ich auch gelesen.
Es wird - angeblich - um Hawkes Geschichte, Vergangenheit usw, gehen und nicht um einen Kampf von Gut gg Böse.
Angeblich kann man Hawke nach seinem Geschmack verändern, jedoch kann er nur Mensch sein.
Hawke soll angeblich ein Arenachampion in seinem Dorf gewesen sein. Das Dorf - Lothering - wurde ja in DAO zerstört, also musste Hawke fliehen.
Deshalb würde ich sagen, der 2. Teil spiel während des ersten, aber das ist nur meine eigene Spekulation^^
Mehr weiss ich leider auch nicht.
LG, Faraiel
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