Warin
19.02.2008, 19:52
Um keinen Film habe ich wohl mehr kämpfen müssen, als um diesen:)
Mit zwei Schulfreunden machte ich mich in der zweiten Laufzeitwoche auf ins Kino der Nachbarstadt. Was wir als Dune-Fans niemals für möglich gehalten hätten: Der Film lief nur eine Woche und wir mussten unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren*mph*
Dann Warten auf die TV-Erstaustrahlung. Die kam auf Pro7, damals noch ganz neu und für mich unerreichbar, da kein Kabelfernsehen. Also jemanden organisiert, der mir den Streifen aufnehmen konnte. Die Kassette habe ich heute noch. Na, als ich ihn endlich sehen konnte, war das schon ein feierlicher Moment.*fan*
Also gleich vorneweg: Es gibt wohl kaum ein Werk, das unverfilmbarer ist, als Dune. David Lynch hat es wohl noch am besten hinbekommen, auch wenn er viel, viel Geld dabei versenkt hat. Das Staraufgebot lässt sich sehen: Sein Stammschauspieler Kyle MacLachlan (ich hatte mir Paul immer anders vorgestellt, trotzdem eine gute Leistung), der Deutsche Jürgen Prochnow als überzeugender Leto Atreides, Patrick Stewart als Gurney Halleck und Sting (!) als der "schöne" Harkonnen Sohn Feyd. Schöne Filmmusik von Toto. Und dann die special effects: Unvergessen Lynch Darstellung der Navigatoren. Ehrlichgesagt fiel es mir beim Lesen der Triologie schwer, mir ein Bild dieser vom Spice entstellten Mutanten zu machen - Lynch hat es mir gegeben.
Was Lynch Adaption auszeichnet ist, dass es ihm selbst in der Kürze der Zeit glingt, die Tiefe der Charaktere nachzuzeichnen und diese nicht von special effects erdrücken zu lassen. Ganz im Gegensatz zu der wenig gelungenen SciFi-Channel Miniserie aus 2000/2003.
Letztendlich scheiterte der Meisterregisseur daran, dass man ihm nicht die Zeit und die Mittel gegeben hat, die ein solches Epos braucht (vgl. Jacksons HdR-Verfilmung). Trotzdem bleibt es ein beeindruckendes Stück Filmgeschichte, das sich Fans des Genres nicht entgehen lassen sollte.
Mit zwei Schulfreunden machte ich mich in der zweiten Laufzeitwoche auf ins Kino der Nachbarstadt. Was wir als Dune-Fans niemals für möglich gehalten hätten: Der Film lief nur eine Woche und wir mussten unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren*mph*
Dann Warten auf die TV-Erstaustrahlung. Die kam auf Pro7, damals noch ganz neu und für mich unerreichbar, da kein Kabelfernsehen. Also jemanden organisiert, der mir den Streifen aufnehmen konnte. Die Kassette habe ich heute noch. Na, als ich ihn endlich sehen konnte, war das schon ein feierlicher Moment.*fan*
Also gleich vorneweg: Es gibt wohl kaum ein Werk, das unverfilmbarer ist, als Dune. David Lynch hat es wohl noch am besten hinbekommen, auch wenn er viel, viel Geld dabei versenkt hat. Das Staraufgebot lässt sich sehen: Sein Stammschauspieler Kyle MacLachlan (ich hatte mir Paul immer anders vorgestellt, trotzdem eine gute Leistung), der Deutsche Jürgen Prochnow als überzeugender Leto Atreides, Patrick Stewart als Gurney Halleck und Sting (!) als der "schöne" Harkonnen Sohn Feyd. Schöne Filmmusik von Toto. Und dann die special effects: Unvergessen Lynch Darstellung der Navigatoren. Ehrlichgesagt fiel es mir beim Lesen der Triologie schwer, mir ein Bild dieser vom Spice entstellten Mutanten zu machen - Lynch hat es mir gegeben.
Was Lynch Adaption auszeichnet ist, dass es ihm selbst in der Kürze der Zeit glingt, die Tiefe der Charaktere nachzuzeichnen und diese nicht von special effects erdrücken zu lassen. Ganz im Gegensatz zu der wenig gelungenen SciFi-Channel Miniserie aus 2000/2003.
Letztendlich scheiterte der Meisterregisseur daran, dass man ihm nicht die Zeit und die Mittel gegeben hat, die ein solches Epos braucht (vgl. Jacksons HdR-Verfilmung). Trotzdem bleibt es ein beeindruckendes Stück Filmgeschichte, das sich Fans des Genres nicht entgehen lassen sollte.