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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Trudi Canavan - Die Gilde der schwarzen Magier 01. Die Rebellin Teil 2


Nazurka
14.11.2009, 11:44
Start: Wenn wir soweit sind! :)
Teil 2: Kapitel 16 - Epilog (Seite 293 - Ende)

Rusch
01.12.2009, 12:41
Im zweiten Teil ist endlich das Vorhergesehene geschehen und Sonea ist in der Gilde gelandet. Zum Glück deutlich eher als erwartet und Rothen kümmert sich nun um sie. Mir gefallen diese Passagen.
Was mir weniger gut gefällt ist der Strang um Cery. Die Autorin hatte nun keine wirkliche Idee mehr, was sie mit dieser Figur machen soll. Jetzt wäre eigentlich der Moment gewesen, diese Figur zu einem ebenbürtigen Protagonisten auszubauen und die Figure zu entwickeln. Die Sache mit der Gefangennahme war dann eher der hilflose Versuch, etwas aus dieser Figur zu machen. Da fallen mir auf anhieb einige Wege ein, wie man die Handlung sinnvoller voran hätte treiben können. So aber wird die Figur aufs Abstellgleis geschoben bis zur weiteren Verwendung. Und auch in Hinblick auf die weitere Handlung bedeutet dies, dass der Weg weitestgehend vorgezeichnet ist. Na mal sehen.

Plusquamperfekt
01.12.2009, 14:33
Im zweiten Teil ist endlich das Vorhergesehene geschehen und Sonea ist in der Gilde gelandet. Zum Glück deutlich eher als erwartet und Rothen kümmert sich nun um sie.
Oh, auch ich fand diese Passagen waren das beste am Buch. Wie Rothen versucht Vertrauen zu Sonea aufzubauen und der Konflikt, der in Sonea spricht. Was kann sie tun? Was halten die Hüttenmenschen, jetzt, wo sie in der Gilde ist von ihr? Kann sie überhaupt in der Gilde bleiben?
Diese Sache finde ich schon recht interessant.
Zwei Szenen, die beide damit zu tun haben, sind mir auch lebhaftig in Erinnerung geblieben:
Einmal auf Seite 327, wo Sonea über Rothen nachdenkt, nachdem sie ihn eine Weile kennt. Ich glaube, diese Gedankengänge sind ganz entscheident für den Weiterergang der Geschichte.
Und auf Seite 440, der Ausspruch: "Fürchtest du dich vor der Dunkelheit, Dannyl?" Ich mag die Vertrautheit zwischen Rothen und D. Ich finde beides sind tolle Charas und in dieser Situation wurde mir das ganze dann nochmal doppelt klar.

Was mir weniger gut gefällt ist der Strang um Cery. Die Autorin hatte nun keine wirkliche Idee mehr, was sie mit dieser Figur machen soll.
Oh, du bist, was die Nervigkeit Cerys angeht noch am Anfang. Seine Monologe später, im Verlies, sind nur zum Ko**** und ich habe die auch schön überlesen. Du hast vollkommen recht, Canavan wird Cery einfach (noch) nicht gerecht.
So, meine Meinung bisher, heute werde ich nicht weiterlesen. Ich fange "den Fremden" an.
Mit freundlichen Grüßen
Plusquamperfekt

Rusch
01.12.2009, 15:13
Oh, du bist, was die Nervigkeit Cerys angeht noch am Anfang. Seine Monologe später, im Verlies, sind nur zum Ko**** und ich habe die auch schön überlesen. Du hast vollkommen recht, Canavan wird Cery einfach (noch) nicht gerecht.
So, meine Meinung bisher, heute werde ich nicht weiterlesen. Ich fange "den Fremden" an.

Hehe, seit ich das Rad der Zeit von Jordan gelesen habe, gibt es für mich den Begriff der "Weißmantel Kapitel". Das sind Kapitel, die man nur quer liest. Ich denke die Kapitel um Cery fallen vorerst auch in diese Kategorie.

Nazurka
01.12.2009, 19:39
Hehe, seit ich das Rad der Zeit von Jordan gelesen habe, gibt es für mich den Begriff der "Weißmantel Kapitel". Das sind Kapitel, die man nur quer liest. Ich denke die Kapitel um Cery fallen vorerst auch in diese Kategorie.

Bah, soweit bin ich noch gar nicht, aber dazu muss ich nun erstmal Dampf ablassen!

Ich finde diese Passagen, ebenso wie ihr, toll. Dennoch muss ich sagen, dass ich den Umgang mit Cery nicht schlecht finde. Wieso ich das finde? Ich denke, dass er gefangen genommen wird, ist eine gute Lösung. Wieso? Ich will nicht spoilern, aber das trägt masgeblich zur weiteren Entwicklung der Geschichte bei und wenn man die komplette Triolgie gelesen hat, wird das auch einleuchten. Vielleicht hätte man diese Situation in einer anderen Art und Weise befreien können, aber so arbeiten "die Diebe" nicht.. ;)

Auch finde ich nicht, dass die Kapitel zu überfliegen wären, ich finde seine Gedankengänge schon recht interessant und verstehe das Desinteresse eurerseits nicht so ganz. ;o


Im Übrigen werde ich mich morgen weiter mit dem Buch beschäftigen. ^^

Mithras
01.12.2009, 20:44
Die Episode mit der Erkundung der Gilde hätte sich die Autorin meiner Meinung nach sparen können. Sie wirkte etwas fehl am Platz, somit hat sich Canavan aber die ganzen Beschreibungen sparen können, die dann ja im nächsten Teil fällig geworden wären. Außerdem gab es da schon einige Ungereimtheiten in der Logik und auch einige Doppelungen in der Satzwahl.

Ich habe mich an dieser Stelle gefragt, weshalb die Novizen den Unterricht besuchen, obwohl es doch offensichtlich Abend ist.

Alles in allem ergibt diese Szene, gerade in Hinblick auf Band II (mit dem ich angefangen habe, aber eben noch am Anfang bin, weil ich momentan wohl doch nicht hetzen muss), dann allerdings doch Sinn. Am Ende des ersten Buches erfährt man ja, was schon die Inhaltsangabe des zweiten Buches andeutet: Ein finsteres Geheimnis wird aufgedeckt und scheint den Fortlauf der Handlung zu bestimmen.

Ich frage mich allerdings, warum Akkarin das Risiko eingeht, bei der Praxis schwarzer Magie ertappt zu werden. Wie kann er sicher sein, dass ihn niemand beobachtet - hätte er nicht Vorsichtsmaßnahmen treffen sollen? So gesehen erscheint es mir unlogisch, dass Sonea ihn dabei ertappt hat.

Canavans Schreibstil zeichnet sich im ersten Band dadurch aus, dass sie viele Geschehnisse ausführlich schildert, dabei aber den Blick auf andere Aspekte der Handlung (z.B. die charaktere) bisweilen vernachlässigt und in diesem Zusammenhang Probleme hat, auf den Punkt zu kommen. Ich benötige nicht unbedingt eine straffe Handlung, solange mich die Beschreibungen fesseln. Hier ist das nur bedingt der Fall, was aber nicht bedeuten soll, dass ich das Buch schlecht fände. Es ist ja ziemlich offensichtlich, dass es einer jüngeren Leserschaft gefallen soll, und eine solche stellt naturgemäß andere Ansprüche. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen, wobei das nicht euphemistisch, sondern sachlich gemeint sein soll: Solide Story, gut lesbar, aber das gewisse Etwas fehlt mir eben noch.

Nazurka
01.12.2009, 21:17
[...]

Ich frage mich allerdings, warum Akkarin das Risiko eingeht, bei der Praxis schwarzer Magie ertappt zu werden. Wie kann er sicher sein, dass ihn niemand beobachtet - hätte er nicht Vorsichtsmaßnahmen treffen sollen? So gesehen erscheint es mir unlogisch, dass Sonea ihn dabei ertappt hat.

Canavans Schreibstil zeichnet sich im ersten Band dadurch aus, dass sie viele Geschehnisse ausführlich schildert, dabei aber den Blick auf andere Aspekte der Handlung (z.B. die charaktere) bisweilen vernachlässigt und in diesem Zusammenhang Probleme hat, auf den Punkt zu kommen. Ich benötige nicht unbedingt eine straffe Handlung, solange mich die Beschreibungen fesseln. Hier ist das nur bedingt der Fall, was aber nicht bedeuten soll, dass ich das Buch schlecht fände. Es ist ja ziemlich offensichtlich, dass es einer jüngeren Leserschaft gefallen soll, und eine solche stellt naturgemäß andere Ansprüche. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen, wobei das nicht euphemistisch, sondern sachlich gemeint sein soll: Solide Story, gut lesbar, aber das gewisse Etwas fehlt mir eben noch.

Ja, das mit Akkarin ist schon seine sehr spannende Angelegenheit .. -geheimnissvoll grins'-

Nunja, ich denke, du bringst es auf den Punkt, auch wenn ich es nun nicht so drastisch sehen würde. Ich denke nicht, dass die Charaktere zu flach sind oder die Handlung zu straff. Vielmehr wollte sie evtl. ein gutes Gleichgewicht zwischen beidem schaffen und das ist ihr nicht ganz gelungen, was aber der Geschiche denke ich keinen großen Abbruch tut.
Sonea entwickelt sich meiner Meinung nach sehr gut, ebenso wie Rothen, Dannyl und auch die späteren Charaktere.. -fies grins'-
Aber die Nebencharaktere fallen tatsächlich etwas flach aus, wobei mich diese auch nicht allzu sehr interessieren, ich bin irgendwie immer auch Sonea und die Haupthandlung fixiert und kann nicht aufhören zu lesen, warum auch immer dies so sein mag.

Mithras
01.12.2009, 21:40
Ich sagte allerdings auch nicht, dass hier die Handlung zu straff sei! ;) Hier ist das Gegenteil der Fall. Weder ist die Beschreibung übermäßig intensiv noch die Handlung. Und wenigstens einer dieser beiden Aspekte sollte mMn verwirklicht werden. Gleichgewicht - schön und gut. Aber eine Waage befindet sich auch dann im Gleichgewicht, wenn sich nichts auf den Waagschalen befindet (Sofern deren Masse und Abstand zum Drehpunkt gleich sind - hier spricht mal wieder der Naturwissenschaftler... :rolleyes:) - wobei ich das natürlich nicht behaupte. Ich hätte mir nur einfach eine etwas straffere Handlung bei einer etwas ausgefeilteren Charakterbeschreibung gewünscht.

Rusch
02.12.2009, 08:02
Was mir jetzt aufgefallen ist, ist die sehr beschränkte Auswahl von Adjektiven. So wird die oberste Heilerin immer als streng bezeichnet. Vielleicht war die Übersetzerin nicht sonderlich kreativ und hat verschiedene Wörter so übersetzt?

Nazurka
07.12.2009, 17:47
Ich stehe ganz am Anfang des zweiten Teiles. Sonea ist momentan sehr skeptisch und Rothen versucht, ihr das Gefühl der Vertrautheit zu vermitteln.

Ich freu mich auf die Stellen mit Fergun, der entwickelt sich ja zu einem richtigen Arschloch. Denke, werde mit dem Buch vor der nächsten leserunde fertig, aber mal sehen.

Ansonsten finde ich, dass sich der Schreibstil von Canavan im 2. Teil bessert, wie seht ihr das?

Nazurka
10.12.2009, 19:49
Ich bin mittlerweile in der Mitte des 24. Kapitels und habe mal wieder so einen richtigen Hass auf Fergun entwickelt, der Cery eingesperrt hat.

Wobei man auch sagen muss, dass Cery nicht ganz die Schuld dran trägt, er war zwar unvorsichtich, konnte sich aber nicht mehr dran erinnern, wer Fergun war und wusste nur noch, dass er ihn schon mal gesehen hatte, und auch wenn Cery Fergun nicht freiwillig weitergefolgt wäre, hätte Fergun ihn halt mit Hilfe von Magie eingesperrt.

Sonea hat nun Dannyl kennen gelernt. Die Sache mit den alten Karten finde ich echt toll, ich mag sowas. :)

Ansonsten darf Sonea nun endlich mal raus aus der Wohnung von Rothen und hat auch schon den Administartor kennen gelernt.

Noch ca. 100 Seiten bis zum Ende, morgen werde ich wohl damit dann durch sein. ;)

Mithras
10.12.2009, 20:09
Wobei man auch sagen muss, dass Cery nicht ganz die Schuld dran trägt, er war zwar unvorsichtich, konnte sich aber nicht mehr dran erinnern, wer Fergun war und wusste nur noch, dass er ihn schon mal gesehen hatte, und auch wenn Cery Fergun nicht freiwillig weitergefolgt wäre, hätte Fergun ihn halt mit Hilfe von Magie eingesperrt.

Ein typischer Fall von "Ich kenne ihn, aber ich weiß nicht mehr woher." - ich persönlich hätte es begrüßt, wenn Canavan dieses Problem etwas eleganter gelöst hätte, auf welche Weise nun auch immer. Im Grunde war diese Szene recht vorhersehbar...

Nazurka
10.12.2009, 20:19
Das finde ich gar nicht mal so dramatisch, aber das SONEA sich nicht mehr an ihn erinnert und sich von ihm in um den Finger wickeln lässt, das ist schon echt die Härte. ô.o

Feuerfluegel
10.12.2009, 20:27
Ich habe die Rebellin ja auch beendet, vor äh einer Woche, oder zwei. Der zweite Teil war um Längen besser muss ich sagen. Wenn mir Cery doch ein wenig auf den Keks ging. Ein paar unelegante Stellen sind mir auch aufgefallen, aber sie haben mich nicht weiter gestört. Wirkte ein wenig auf mich, als habe die Autorin versucht möglichst alles sehr einfach zu gestalten.
Für ein Jugendbuch vollkommen in Ordnung.

Durch die Erpressung ist das "Problem" mit dem Hohen Lord etwas in den Hintergrund getreten, war aber vollkommen richtig so. Schließlich ist die Sache um Fergun etc. auch für Sonea das Hauptproblem. Sie hatte Akkarin ja quasi schon wieder vergessen, weil sie sich keinen Reim darauf machen konnte.
Die Erpressung an sich, fand ich schon sehr bedrückend. Da hat Canavan es geschafft die Atmosphäre ganz ordentlich einzufangen.

Ich habe mir mehr Szenen aus Soneas Ausbildung gewünscht. Die Visualisierungen waren für mich das spannendste Detail. Natürlich spielt dabei auch Rothens Vergangenheit eine Rolle. Da will ich in den nächsten Bänden noch mehr erfahren.
Natürlich möchte ich auch ganz dringend wissen, womit Fergun Dannyl in seiner Vergangenheit denunziert hat. Aber ich ahne da schon einiges. Seine Freunde versuchen ihm ja die ganze Zeit eine Ehefrau zu suchen. War ein schöner Dialog, als sie sich darüber unterhalten haben, dass Dannyl kein Glück bei Frauen hat. Die beiden (Rothen und Dannyl) habe ich wirklich wirklich sehr gern.

Bin auf jeden Fall gespannt auf die nächsten Bände, auch wenn ich vermutlich nicht bei den Leserunden dabei sein werde. Werde aber eure Beiträge querlesen und vielleicht dann und wann etwas einbringen. Die Vorgeschichte ist mir, glaube ich, etwas zu teuer.

Mithras
10.12.2009, 20:30
Die Sache mit Sonea war in dieser These bereits mit inbegriffen! :p Den das war dann doch vorhersehbar, was der eigentlich guten Darstellung der Spannung etwas entgegen gewirkt hat.

Feuerfluegel
10.12.2009, 20:34
Das finde ich gar nicht mal so dramatisch, aber das SONEA sich nicht mehr an ihn erinnert und sich von ihm in um den Finger wickeln lässt, das ist schon echt die Härte. ô.o

Ich glaube das hat mich wirklich am meisten gestört und war nicht mehr so ganz logisch nachvollziehbar. Rothen misstraut sie durchgehend und sehr heftig, aber Ferguns Worte werden nicht mal angezweifelt. Er ist zwar auch ein Magier, dazu noch einer, der sich als jemand, der vor Verrat nicht zurück schreckt, entpuppt, aber Sonea vertraut ihm quasi sofort.
Da war ich, sagen wir, etwas verärgert.

Nazurka
10.12.2009, 20:34
Was ja auch gar nicht so schlimm ist, wie Ina schon sagte, für ein Jugendbuch vollkommen in Ordnung! :)

Was Ina gesagt hatte, wollte ich auch nochmal aufgreifen: Die Dialoge zwischen Dannyl, Rothen und dem Administrator gefallen mir wirklich sehr gut. Sie sind interessant, man erfährt neues (Informationenfluss) und auch die Art, wie Canavan die Dialoge schreibt, gefallen mir ausgesprochen gut! :)

Nazurka
10.12.2009, 20:37
Ich glaube das hat mich wirklich am meisten gestört und war nicht mehr so ganz logisch nachvollziehbar. Rothen misstraut sie durchgehend und sehr heftig, aber Ferguns Worte werden nicht mal angezweifelt. Er ist zwar auch ein Magier, dazu noch einer, der sich als jemand, der vor Verrat nicht zurück schreckt, entpuppt, aber Sonea vertraut ihm quasi sofort.
Da war ich, sagen wir, etwas verärgert.

Nunja, klar hast du da Recht, aber dennoch muss man bedenken, dass sie ja sagt, sie will zuerst rausfinden, was Rothen ihr nun erzählt hat und was nicht. Natürlich stört es auch mich gewaltig, dass sie so leicht Fergun glaubt und Rothen so sehr misstraut, aber Rothen hat in der Hinsicht auch die ganze Vorarbeit erledigt und Fergun ist sozusagen im passenden Augenblick hinzugekommen, um Sonea noch gehöriger zu verwirren, was diese natürlich - vielleicht wegen des Alters und der neuen Situation - nicht wirklichgut einschätzen kann und ihm somit leicht in die Hände fällt (sie macht ja dann auch wirklich das, was er von ihr will, weil sie nur will, dass er Cery nichts tut, aus so was klischeemäßiges, trotzdem ganz nett gemacht, aber da bin ich ja noch nicht^^).

Mithras
10.12.2009, 20:45
Ich glaube das hat mich wirklich am meisten gestört und war nicht mehr so ganz logisch nachvollziehbar. Rothen misstraut sie durchgehend und sehr heftig, aber Ferguns Worte werden nicht mal angezweifelt. Er ist zwar auch ein Magier, dazu noch einer, der sich als jemand, der vor Verrat nicht zurück schreckt, entpuppt, aber Sonea vertraut ihm quasi sofort.
Da war ich, sagen wir, etwas verärgert.
Bedarf das weiterer Worte? :p

Natürlich möchte ich auch ganz dringend wissen, womit Fergun Dannyl in seiner Vergangenheit denunziert hat. Aber ich ahne da schon einiges. Seine Freunde versuchen ihm ja die ganze Zeit eine Ehefrau zu suchen. War ein schöner Dialog, als sie sich darüber unterhalten haben, dass Dannyl kein Glück bei Frauen hat. Die beiden (Rothen und Dannyl) habe ich wirklich wirklich sehr gern.
Pech mit Frauen muss nichts heißen, zumindest nicht bei mir! :o
Natürlich bin ich gespannt, wie sich die Sache entwickeln wird. Ich denke allerdings, dass es mich eher befremden würde, wenn die Entwicklung so verläuft wie angedeutet. Mal sehen...

Feuerfluegel
10.12.2009, 20:48
(sie macht ja dann auch wirklich das, was er von ihr will, weil sie nur will, dass er Cery nichts tut, aus so was klischeemäßiges, trotzdem ganz nett gemacht,).

Das war dann ja auch wieder vollkommen in Ordnung. Als sie dann endlich sein "wahres" Gesicht gesehen hat, war die Abfolge auch wieder gut nachvollziehbar. Mein Post bezog sich auf die kurze Zeit davor.
Aber wie gesagt, alles nur Kleinigkeiten, die mir den Lesespaß nicht genommen haben. War schon in Ordnung.
Aber auf weitere Erpressungen kann ich glaube ich verzichten. War so bedrückt während des Lesens.

Nazurka
10.12.2009, 20:55
Das muss auch nichts heißen. Egal, in welche Richtung es läuft, es ist gut so und man kann mit der Person nachempfinden und es ist gut so, wie sie es geschrieben hat und ach, lasst euch überraschen! :D

Nunja, die Novizin wird Ina gefallen, wenn sie auf das hofft, was sie gesagt hat.
Die Bedrückung während der Erpressung angeht kann ich Ina nur zustimmen. Da will man doch unbedingt, dass Cery endlich freikommt und Sonea Fergun eins auswischt, was sie ja am Ende dann auch schafft, bzw. Akkarin.

Nazurka
13.12.2009, 15:58
So, ich habe vorhin "Die Rebellin" beendet.

Ich hab auch einiges zu sagen:

Ich hätte Sonea auch in den Arsch treten können an manchen Stellen so wie Feuerfluegel. Die Stelle, als sie mit dem Finger auf Fergun zeigt und wiederholt, was Akkarin sagte, finde ich total lächerlich, das hätte sie sich wirklich sparen können, so wirkt sie ziemlich unbeholfen und unglaubwürdig, aber nun gut.

Die Gespräche zwischen Rothen und Dannyl sind so toll und amüsant, aber ich glaube, auch das habe ich schon öfter erwähnt! ;)

Die Erpressung fand ich auch sehr bedrückend, aber als die Handlung vorangeschritten ist, hat die Bedrückung der Genuugtuung Platz gemacht. Oh, wie ich mich gefreut habe, als Fergun so richtig eins reingewürgt wurde. -in die Hände reib'-

Doch auch Kritik an ein, zwei Stellen:

Als man Cery fand, bzw. Dannyl sich auf die Suche nach "etwas" (er wusste ja noch nicht, dass Cery es war) ging und plötzlich auf Akkarin traf, musste ich erneut schmunzeln. Das ist wirklich ein bisschen zuviel des Zufalls überlassen. Was machte Akkarin da unten? Er wird wohl kaum einfach einen Spaziergang im Sinne gehabt haben. Da fehlt mir eine Erklärung. Dannyl ist auch ziemlich eingeschüchtert von ihm, wofür wir auch noch keine Erklärung bekommen haben.

Die Gefälligkeit, die Cery Akkarin versprach, wird ja noch an Bedeutung gewinnen, und die Stelle, an der dies erwähnt wird, finde ich durchaus passend.

Gut finde ich auch, dass Akkarin nur von Außen betrachet wird. Er wirkt sehr geheimnissvoll, ich liebe solche Charaktere, ich will unbedingt (wieder) erfahren, wie es mit ihm weitergeht und richte auch ein Drittes "Augenmerk" auf ihn. :)

Die Stelle, an der Lorlen bei Sonea die Erinnerung findet, in der sie sieht, dass Akkarin schwarze Magie praktiziert, finde ich übrigens auch gut gemacht. Dennoch hätte die Bestürzung Lorlens deutlicher hervortreten sollen. Wenn schwarze Magie so ein Verbrechen ist, Akkarin möglicherweise sogar dafür gemordet hat, alle der Gefahr ausgeliefert sind und Lorlen schon so lange mit ihm befreudet ist, hätten mehr Gefühle gezeigt werden müssen, die dann in Soneas Gedanken einen Widerhall hätten geben können. So wirkte das ganze ziemlich blass, und nach dem Motto "egal, dann hab ich das Buch gleich fertig".

Ich freue mich dennoch sehr auf den 2. Teil, der eine deutliche Steigerung zum 1. Teil darstellt, was wir dann ab dem 20. Dezember auch bemerken werden. *ja*

Insgesamt 3,5-4 Sterne von mir. :)

Ylvina
13.12.2009, 20:25
Als man Cery fand, bzw. Dannyl sich auf die Suche nach "etwas" (er wusste ja noch nicht, dass Cery es war) ging und plötzlich auf Akkarin traf, musste ich erneut schmunzeln. Das ist wirklich ein bisschen zuviel des Zufalls überlassen. Was machte Akkarin da unten? Er wird wohl kaum einfach einen Spaziergang im Sinne gehabt haben. Da fehlt mir eine Erklärung. Dannyl ist auch ziemlich eingeschüchtert von ihm, wofür wir auch noch keine Erklärung bekommen haben.


Ich denke Dannyl ist hier eingeschüchtert, weil sich eigentlich keiner dort unten herumtreiben darf und dann wird er auch noch vom hohen Lord erwischt.


Ansonsten hat mir das Buch gut gefallen, obwohl es einige Längen bei der Flucht aufgewiesen hat.
Zum Glück steigert sich die Reihe mit Band 2 und 3 noch deutlich.

Feuerfluegel
13.12.2009, 20:34
Als man Cery fand, bzw. Dannyl sich auf die Suche nach "etwas" (er wusste ja noch nicht, dass Cery es war) ging und plötzlich auf Akkarin traf, musste ich erneut schmunzeln. Das ist wirklich ein bisschen zuviel des Zufalls überlassen. Was machte Akkarin da unten? Er wird wohl kaum einfach einen Spaziergang im Sinne gehabt haben. Da fehlt mir eine Erklärung. Dannyl ist auch ziemlich eingeschüchtert von ihm, wofür wir auch noch keine Erklärung bekommen haben.


Im ersten Moment habe ich gar nicht begriffen, dass es Akkarin war, auf den Dannyl da trifft und war kurzfristig verwirrt, wer da jetzt jeweils sprach.
Aber im Nachhinein empfand ich die Szene als passend, sie unterstreicht doch sehr interessant diese Undurchschaubarkeit des Hohes Lords.
Meine erste Vermutung (Dannyls Verunsicherung Akkarin betreffend) war, dass es etwas mit Dannyls Vergangenheit zu tun haben könnte. Man erfährt ja, dass Dannyl denunziert wurde von Fergun, nur leider nicht, in wie fern.
Aber ich lasse mich da mal überraschen.

Nazurka
13.12.2009, 20:49
Im ersten Moment habe ich gar nicht begriffen, dass es Akkarin war, auf den Dannyl da trifft und war kurzfristig verwirrt, wer da jetzt jeweils sprach.
Aber im Nachhinein empfand ich die Szene als passend, sie unterstreicht doch sehr interessant diese Undurchschaubarkeit des Hohes Lords.
Meine erste Vermutung (Dannyls Verunsicherung Akkarin betreffend) war, dass es etwas mit Dannyls Vergangenheit zu tun haben könnte. Man erfährt ja, dass Dannyl denunziert wurde von Fergun, nur leider nicht, in wie fern.
Aber ich lasse mich da mal überraschen.

Hm, ja, so habe ich das noch gar nicht gesehen (im Bezug zum Hohen Lord). Dennoch leuchtet mir die Angst Dannyls gegenüber Akkarins nicht auf. Klar wurde angedeutet, dass er eine 'schlimme' Vergangenheit hatte und er und Fergun sich als Novizen ständig geärgert haben und Fergun öfter 'gewann', aber welche Rolle nimmt Akkarin ein? Immerhin interessiert er sich noch nicht mal für Sonea und wäre wahrscheinlich auch gar nicht bei der Anhörung dabei gewesen, hätte er Cery nicht gefunden, es sei denn, er wusste Bescheid und ist Cery suchen gegangen, sonst wäre er evtl. vorher schon dabei gewesen, aber ihn lässt das ja (äußerlich) sowieso kalt.
Im Grunde kann es natürlich auch einfach nur Ehrfurcht oder so etwas sein, nunja.