Bhang
29.11.2009, 17:14
Eines Tages. so lautet eine alte Prophezeiung der Grennach, werden zwei Schwestern die Kluft zwischen weißer und schwarzer Magie überwinden und das Schicksal der Welt neu bestimmen - wenn es ihnen gelingt, das Geheimnis der magischen Herzen zu lösen. Doch die zauberkräftigen Kleinodien sind seit langer Zeit verschollen und noch wissen die beiden Mädchen, Anida und Adina, nichts voneinander.
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Mit ihrem ersten Roman liefert Susanne Gerdom märchenhafte Fantasy ohne viel Blutvergießen. Im Auftakt zu ihrer Anida-Trilogie bedroht eine dunkle Macht aus der Provinz Nebelhort die Welt. Deshalb müssen die Zwillinge Adina und Anida zusammenkommen und die Herzen, geheimnisvolle Schmuckstücke der Grennach, wieder an einem Ort vereinen. So lautet eine alte Prophezeiung. Von dieser Prophezeiung und auch voneinander wissen die Zwillinge allerdings nichts. Die störrische und dürre Anida bricht aus ihrem Elternhaus aus, schließt sich einer Schwesternschaft an und versucht, sich als Frau in einer archaischen Welt zu behaupten. Adina, genannt Eddy, wächst dagegen in einer Parallelwelt auf, als Diebin in den Großstadtslums am Rande eines galaktischen Imperiums.
Mit anmutigen Formulierungen entführt Susanne Gerdom ihre Leser in die Welt(en) ihrer Heldinnen, macht sie in allen Einzelheiten und mit Humor mit den Figuren vertraut. Dabei umgibt Anidas Welt immer etwas Märchenhaftes, während in der Science-Fiction-Handlung, die Adina in der ersten Person erzählt, harte und freche Töne überwiegen. All das verheißt ein Lesevergnügen für Freunde deutscher Fantasy im Stile von Markus Heitz oder Harald Evers.
Es handelt sich hier um eine Triologie, wobei die Geschichte im Grunde nach dem zweiten Band bereits abgeschlossen ist.
Reihenfolge:
- Anidas Prophezeiung
- Die schwarze Zitadelle
- Das Herz der Welt
Ich hab die Bände in den aussortierten Büchern meiner Mutter gefunden und es wirklich nicht bereut, sie mit nach Hause geschleppt zu haben
Angenehm empfand ich nicht nur den wunderbaren Schreibstil, sondern auch das die Helden nicht zu sehr mit genretypischen Klisches behaftet sind.
Hervorheben muss man ganz klar den ersten Band dieser Reihe. Richtig gut gelungen finde ich dort die Sprünge zwischen den beiden Welten.
Während Anida sich recht erfolgreich versucht in der märchenhaften Welt durchzuschlagen, kämpft Adina sich in der SF angehauchten Parallelwelt mehr schlecht als recht als Diebin in der Großstadt durch.
Beide ahnen weder voneinander, noch von der Prophezeiung bis sie eines Tages zueinander finden um ihrer Bestimmung gerecht zu werden.
Ich habe die ersten beiden Teile innerhalb von drei Tagen und Nächten wirklich verschlungen. Auch wenn Action Mangelware ist, verstand es Gerdom mich richtig zu fesseln.
Mich würde interessieren, ob hier noch jemand diese Reihe (welche wohl nicht mehr im Buchhandel erhältlich ist) gelesen hat und wie er oder sie diese Triologie bewertet.
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Mit ihrem ersten Roman liefert Susanne Gerdom märchenhafte Fantasy ohne viel Blutvergießen. Im Auftakt zu ihrer Anida-Trilogie bedroht eine dunkle Macht aus der Provinz Nebelhort die Welt. Deshalb müssen die Zwillinge Adina und Anida zusammenkommen und die Herzen, geheimnisvolle Schmuckstücke der Grennach, wieder an einem Ort vereinen. So lautet eine alte Prophezeiung. Von dieser Prophezeiung und auch voneinander wissen die Zwillinge allerdings nichts. Die störrische und dürre Anida bricht aus ihrem Elternhaus aus, schließt sich einer Schwesternschaft an und versucht, sich als Frau in einer archaischen Welt zu behaupten. Adina, genannt Eddy, wächst dagegen in einer Parallelwelt auf, als Diebin in den Großstadtslums am Rande eines galaktischen Imperiums.
Mit anmutigen Formulierungen entführt Susanne Gerdom ihre Leser in die Welt(en) ihrer Heldinnen, macht sie in allen Einzelheiten und mit Humor mit den Figuren vertraut. Dabei umgibt Anidas Welt immer etwas Märchenhaftes, während in der Science-Fiction-Handlung, die Adina in der ersten Person erzählt, harte und freche Töne überwiegen. All das verheißt ein Lesevergnügen für Freunde deutscher Fantasy im Stile von Markus Heitz oder Harald Evers.
Es handelt sich hier um eine Triologie, wobei die Geschichte im Grunde nach dem zweiten Band bereits abgeschlossen ist.
Reihenfolge:
- Anidas Prophezeiung
- Die schwarze Zitadelle
- Das Herz der Welt
Ich hab die Bände in den aussortierten Büchern meiner Mutter gefunden und es wirklich nicht bereut, sie mit nach Hause geschleppt zu haben
Angenehm empfand ich nicht nur den wunderbaren Schreibstil, sondern auch das die Helden nicht zu sehr mit genretypischen Klisches behaftet sind.
Hervorheben muss man ganz klar den ersten Band dieser Reihe. Richtig gut gelungen finde ich dort die Sprünge zwischen den beiden Welten.
Während Anida sich recht erfolgreich versucht in der märchenhaften Welt durchzuschlagen, kämpft Adina sich in der SF angehauchten Parallelwelt mehr schlecht als recht als Diebin in der Großstadt durch.
Beide ahnen weder voneinander, noch von der Prophezeiung bis sie eines Tages zueinander finden um ihrer Bestimmung gerecht zu werden.
Ich habe die ersten beiden Teile innerhalb von drei Tagen und Nächten wirklich verschlungen. Auch wenn Action Mangelware ist, verstand es Gerdom mich richtig zu fesseln.
Mich würde interessieren, ob hier noch jemand diese Reihe (welche wohl nicht mehr im Buchhandel erhältlich ist) gelesen hat und wie er oder sie diese Triologie bewertet.