Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Formatierung von Buchtexten
ZwergenTurner
11.12.2009, 13:59
Hi Leute
Ich bin gerade dabei ein Fantasybuch zu schreiben, aber wenn ich dann einer Person in den Kopf schauen will um die ihre Gedanken nieder zu schreiben, ärgere ich mich immer wieder wenn ich die passende Schriftart für die Gedanken nicht finde. In anderen Büchern gibt es dfür eine so passende Schriftart. Weiß jemand wie die bei Word heißt.
Ist zwar nur eine mikrige Kleinigkeit und sollte mich nicht weiter stören, aber wenn ich es wüsste würde es irgendwie "proffesioneller" wirken.
Bedanke mich schon im voraus für die Antworten*ja*
Antigone
11.12.2009, 14:50
Meistens werden Gedanken einfach kursiv dargestellt. Vor Experimenten mit mehr als einer Schriftart würd ich abraten.
lg, A.
Die Alternative zu kursiv, die ich verwende, sind die einfachen Anführungszeichen. 'Kommt auch ganz gut', denke ich mir.
Ansonsten pflichte ich Antigone bei: keine Experimente mit Schriftarten *nein*!
In diesem Forumsteil ist der Thread besser aufgehoben. ;)
ZwergenTurner
11.12.2009, 16:58
Ja schon klar. Kann jetzt sein, dass ich ein bisschen nervig klinge, aber schaut doch mal in ein Buch (Eragon würde sich sehr anbieten) und da werded ihr sehen, dass die Gedanken nicht kursiv sind sondern sie eine andere Schriftart haben.
Es ist wirklich nicht unbedingt wichtig, weil ich es ja zum Spaß schreibe, aber ich hab mir gedacht: wenn ich es schon mache, dann wenigstens richtig.
Wenn es niemand weiß ist es ja auch egal, aber ich hab mir einfach gedacht, wenn ich es wo herausfinden kann, dann hier.
lg ZwergenTurner
schaut doch mal in ein Buch (Eragon würde sich sehr anbieten)
Habe ich gerade. Also ich würde sagen, das ist kursiv. Zwei verschiedene Schriftarten in einem Buch sind mir eigentlich noch nicht untergekommen...
Zwei Schriftarten in einem Buch kenne ich wirklich nur von Terry Pratchett - die Art, wie Tod redet.
Ansonsten ist mir eine andere Schrift noch nie begegnet. Nur Kursiv, oder eine andere Farbe (dabei ging es aber um die Geschehnisse, die parallel auf einer anderen Welt passierten).
Und generell würde ich sagen: Wenn du für dich am PC schreibst, halte sich so einfach wie möglich. OK, bei den Überschriften kannst du dich etwas verspielen, aber der Text selber sollte so schlicht wie möglich sein... ist angenehmer für die Augen.
Außerdem kannst du ziemlich sicher davon ausgehen, dass die Autoren der Bücher die Gedankengänge ursprünglich auch kursiv verfasst haben. Die verschiedenen Schriftarten im Buch stammen eher vom Verlag...
Und falls du mal was mit Ausschreibungen zu tun hattest: Da wird meistens eine einheitliche Schriftart im Text verlangt. Ich gehe davon aus, dass das bei Verlagen auch so ist.
Habe ich gerade. Also ich würde sagen, das ist kursiv. Zwei verschiedene Schriftarten in einem Buch sind mir eigentlich noch nicht untergekommen...
Ich denke auch, dass es eine Schriftart ist. Das Aussehen besonders bei Serifen-Schriften verändert sich zwischen normaler Schrift und kursiver Schrift.
Georgia normal - Georgia kursiv
Times new roman kursiv - Times new roman normal
Book Antiqua normal - Book Antiqua kursiv
Man sieht die Unterschiede, oder?
Ich gehe davon aus, dass das bei Verlagen auch so ist.
Ist es. In aller Regel auch eine der gängigen, nichtproportionalen Schriftarten (TMR, Courier z. B.). Weil ... es gibt wunderschöne, tolle Schriften, doch wer die nicht auf dem PC hat, kann sie eben auch nicht darstellen (z. B. bei Online-Einreichungen).
ZwergenTurner
11.12.2009, 19:11
Jetzt wo ihr es sagt habe ich Eragon noch einmal genauer unter die Lupe genommen und ihr habt völlig recht. Es ist ganz normal mit TMR und TMR kursiv geschrieben. Unglaublich, dass mir das nicht von Anfang an aufgefallen ist, denn ich habe am Anfang auch kursiv vermutet, aber irgendwie verstrickte ich mich immer weiter in dieses, eigentlich fast vollkommen unnötige, Thema... usw.
Zum Glück gibt es noch andere Fantasy Fans die sich nicht so leicht verwirren lassen.:D
Danke für eure Hilfe
Achja wenn wir schon beim Thema sind, ist es eigentlich schlimm wenn man statt diesen seltsamen Pfelílen bei der direkten Rede die hier " benutzt?
Achja wenn wir schon beim Thema sind, ist es eigentlich schlimm wenn man statt diesen seltsamen Pfelílen bei der direkten Rede die hier " benutzt?
Wüsste nicht, was daran schlimm sein sollte. Ich verwende die immer, und es gibt auch genug Bücher, in denen " verwendet wird.
Achja wenn wir schon beim Thema sind, ist es eigentlich schlimm wenn man statt diesen seltsamen Pfelílen bei der direkten Rede die hier " benutzt?
Wüsste nicht, was daran schlimm sein sollte. Ich verwende die immer, und es gibt auch genug Bücher, in denen " verwendet wird.
Das machen die Verlage dann eh, wie es bei ihnen Standard ist: Du schickst mit >> ... << ... die nehmen die „ ... “ ... oder die "..." oder umgedreht.
[...]
Achja wenn wir schon beim Thema sind, ist es eigentlich schlimm wenn man statt diesen seltsamen Pfelílen bei der direkten Rede die hier " benutzt?
Sind die Pfeile nicht einfach die französische Schreibweise für " im Deutschen? Zumindest wurde mir das mal so zugeflüstert.
Sind die Pfeile nicht einfach die französische Schreibweise für " im Deutschen? Zumindest wurde mir das mal so zugeflüstert.
Denke ich auch, mir sind diese Art von Anführungszeichen bisher auch glaub ich nur in französischen Texten und deutschen Romanen untergekommen :D
Auch wenn ich zugegebenermaßen nicht sehr viele englische/amerikanische Bücher lese und mir daher nicht vollkommen sicher bin, was das betrifft: Ich meine mich zumindest erinnern zu können, dass im englischen (und/oder?) amerikanischen Harry Potter entweder diese " oder diese ' Anführungszeichen verwendet werden.
Aber letztendlich ist es denk ich tatsächlich wurscht...
@ Bardin: REDET TOD NICHT EINFACH NUR SO? (Also die entsprechende Schrift in Caps und etwas kleiner als der Rest?)
Auch wenn ich zugegebenermaßen nicht sehr viele englische/amerikanische Bücher lese und mir daher nicht vollkommen sicher bin, was das betrifft: Ich meine mich zumindest erinnern zu können, dass im englischen (und/oder?) amerikanischen Harry Potter entweder diese " oder diese ' Anführungszeichen verwendet werden.
Aber letztendlich ist es denk ich tatsächlich wurscht...
Ich lese ziemlich viele englische Bücher... letztere Anführungsstriche sind mir dabei häufiger vorgekommen. Diese doppelten Teile kenne ich eigentlich nur aus dem Deutschen.
@ Bardin: REDET TOD NICHT EINFACH NUR SO? (Also die entsprechende Schrift in Caps und etwas kleiner als der Rest?)
UPS JA KÖNNTE SEIN... ^^ ABER WEIL DA SO ZWISCHEN GROß- UND KLEINBUCHSTABEN UNTERSCHIEDEN WIRD, DACHTE ICH AN EINE ANDERE SCHRIFTART.
TJA, SO KANN MAN SICH IRREN...
(TROTZDEM: IST JA NE HEIDENARBEIT, GROß- UND KLEINBUCHSTABEN UNTERSCHIEDLICH ZU FORMATIEREN ... OBWOHL IM ENGLISCHEN NICHT SO ANSTRENGEND WIE IM DEUTSCHEN... ^^)
ZwergenTurner
13.12.2009, 15:38
Ja so leicht kann man sich irren :). Jetzt weißt du wie es mir ergangen ist :D
Ich danke euch allen für die sehr nützlichen Infos. DANKE
lg ZwergenTurner
Im Übrigen ist es auch eine Heidenarbeit, jedes Mal diese Pfeile anstatt denen hier " zu benutzen. Ich tummel mich dann ständig in der Zeichentabelle und habe die Pfeile schon direkt im Kopierer und setze nur noch dazwischen den Text ein. Da würd ich mich ja dumm und dämlich kopieren, wenn ich jedes mal auf 'Kopieren' und 'Einfügen' klicken würde. :rolleyes:
neoxinnia
13.12.2009, 16:16
Hm... nicht unbedingt.
Ich benutzte diesen anderen Anführungszeichen, die Französischen. Ich hab gesehen, dass sie in den meisten Büchern, die ich lese verwendet werden und deshalb habe ich sie mir auch angewöhnt.
Ich habe den beiden einfach neue Tastenkombinationen gegeben. (Strg+2 bzw Strg+3) Also das funktioneirt sogar ganz gut. Man braucht einen Moment, bis man sich daran gewöhnt Strg+2 bzw 3 zu drücken, anstatt die Hochstelltaste und 2 zu drücken, aber wie gesagt, wenn man sich mal daran gewöhnt hat, ist es kein Problem mehr. Ich benutzt jetzt nur noch diese, weil sie mir inwzsichen auch irgendwie besser gefallen, als die normalen Anführungszeichen.
neo
Koboldkind
15.12.2009, 10:45
Um das eigentlich abgehandelte Thema nochmal aufzurollen (^^"), bleib bei einer Schrift. Es gibt genügend Arten und Satzzeichen, die man für Gedanken, andere Welten etc. benutzen kann.
FETT ist schön, wiegesagt benutzt TOD sie, und das auch noch ohne Anführungszeichen, was das FETT nochmal unterstreicht. So kann man es auch mit Kursiv halten (unterstrichen ist eher unüblich in Romanen, oder?), es bringt schon viel, dieses "Zeichen" oder dieses ´Zeichen` oder dieses >Zeichen<, wahlweise auch <so> zu benutzen. Eine Freundin hat die spRaCHe DeR pflAnZEn dann so dargestellt, was auch recht interessant ist.
Ansonsten reicht es auch, die wörtliche Rede normal zu lassen und einfach voran zu stellen, dass die Person sprach wie der Wind über tausend Gräbern, das Rascheln von toten Ästen und so weiter (so wurde TODs Stimme beschrieben :D)
Gedanken halte ich, wenn ich sie aus dem neutral geschriebenen Text heraushalten will, in Kursiv. Aber es gibt auch den Text, der recht nah an einer Person ist, da werden die Gedanken entweder durch einen Absatz deutlich gemacht oder sie zeichnen sich einfach dadurch als Gedanken aus, weil sie mit "Ich" geschrieben sind, weil es Fragen sind, die sich der Charakter stellt.
Dass die Anführungszeichen dann meist als >> und << dargestellt werden, musste ich auch gerade nachschlagen. Lieber wäre es mir, wenn der Verlag bei " und " bleibt, da ich gerne mal >< verwende, und das fällt dann später ja gar nicht mehr auf. Aber ich denke/hoffe, das kann man dann aushandeln. Wenn die Pfeile unabdingbarer Bestandteil des Textes sind, dann werden sie vielleicht ein Einsehen haben.
Hilft das? War das so allgemeingültig? :)
Kleiner Tipp am Rande - wenn es geht solltest du zur Auszeichnung von Überschriften, Kursiven etc nicht nur einen Schriftschnitt nutzen, sondern auch gleichzeitig einen eindeutigen Stil verwenden (Gedanken, Kapitleüberschriften, etc.) damit man später, sollte es mal in ein Satzprogramm einlaufen, darauf zurück greifen kann. Das macht es professionell, für die Leute, die es mal ansehen sollen.
Viele Schriften zu verwenden sieht immer schnell schlimm aus und niemand mag den Text mehr lesen. Gute Typografie ist schwer zu finden/ansichtssache jedoch gibt es wie in der Gestaltung auch hier do's and don'ts. Falls deine Systemschriften nicht ausreichen und du versprichst keinen Satzbetrieb zu quälen kannst du dir hier (http://www.urbanfonts.com/)etwas besseres herunter laden.
Im übrigen bitte keine Satzarbeiten in Word machen - sieht bei jedem, der es öffnet eh anders aus und ist abhängig vom System und eingestelltem Papierformat, wie sich etwas darstellt. Im Gegensatz dazu benutz man Satz- und Layoutprogramme für diese Zwecke.
ZwergenTurner
06.01.2010, 15:21
Ich hab sogar noch eine Frage? ^^
Da Titel und die bisherige Diskussion eigentlich bissher recht gut gepasst haben, dachte ich mir mach ich gleich hier weiter.
Also diesmal geht es um Absätze. Manche Bücher wimmeln nur so davon und die Hälfte des Buches sind dann nur leere Zeilen, wegen der vielen Absätze.
Nur bei meinem "Werk" ( falls man es denn so nennen darf^^) machen sich Absätze sehr rar.
Darum würde ich ein paar Tips, wo und wann man die denn am besten macht, gebrauchen, denn ich habe an manchen Stellen teilweise über eine halbe (A4)Seite keine davon und ich bezweifle, dass das richtig so ist *wunder*
Ich danke jeder Hilfe schon im voraus.
Antigone
06.01.2010, 16:03
Absatz auf alle Fälle bei:
Direkter REde, wenn jemand neu zu sprechen beginnt
Wenn die Perspektive wechselt (sofern du Perspektiven trennst)
Wenn eine neue Szene beginnt
Bei langen Szenen würd ich auch zwecks besserer Lesbarkeit von Zeit zu ZEit einen Absatz machen. Sieh es als eine Art geistiges Luftholen für den Leser.
lg, A.
Also ich bin ja kein Schriftsteller ;-) meine aber mal gelernt zu haben, dass man mit Absätzen gliedert; also einen Gedanken ausführen, erklären und dann macht man einen neuen Absatz.
Wenn du kein Gefühl dazu hast, wann, wie oder wo ein Absatz hin gehört empfehle ich dir einfach mal die Lektüre einer Sonntagszeitung (aber bitte nicht die Bild/Express sondern etwas mit gutem Schriftbild). Artikel über ein paar Seiten/Spalten länge sind i.d.R. schön gegliedert.
Sollten deine Texte ausarten und du interessierst dich dafür, wie man es vielleicht auch schreiben/ausdrücken kann empfehle ich dieses Buch:
Wolf Schneider: Deutsch für Kenner
Es entkrampft vieles.
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