Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Stephenie Meyer - Biss zur Mittagsstunde
Für immer mit Edward zusammen zu sein – Bellas Traum scheint wahr geworden! Kurz nach ihrem 18. Geburtstag findet er jedoch ein jähes Ende, als ein kleiner, aber blutiger Zwischenfall ihr fast zum Verhängnis wird. Edward hat keine andere Wahl: Er muss sie verlassen. Für immer. Bella zerbricht beinahe daran, einzig die Freundschaft zu Jacob gibt ihr die Kraft weiterzuleben. Da erfährt Bella, dass Edward in höchster Gefahr schwebt. Und sein Schicksal liegt in ihren Händen. Sie muss zu ihm, rechtzeitig, bis zur Mittagsstunde ....
Was mir an dem zweiten Teil der Biss-Trilogie (ist es überhaupt „nur“ eine Trilogie?) positiv aufgefallen ist, Bella schmachtet nicht so viel, aber ist auch etwas schwer, weil Edward sich abgesetzt hat. Dafür wird sie fast depressiv, dies auch teilweise zu viel wird, nur Jacob Black kann sie aufheitern.... Obwohl ihr Leid fast schon zu oft beschrieben wird, konnte ich nicht wirklich mit ihr mitfühlen, neige wohl nicht genug zur Selbstzerstörung.
Die Handlung fand ich größtenteils vorhersehbar, obwohl ganz nett umgesetzt, gibt es in dem Buch kaum etwas überraschendes.
Schreibstil ist nicht schlechter oder besser geworden in Vergleich zum Vorgänger. Es liest sich leicht, aber es packt nicht wirklich. Manche Formulierungen werden zu oft benutzt, was mir etwas unangenehm aufgefallen ist.
Nette Geschichte, netter Schreibstiel. Urteil: nett
Oh, welch Urteil: Nett!
Wenn ich ein Autor wäre und jemand sagen würde, die Geschichte ist nett, dann würde ich sofort die Karriere beenden. Das ist ein Nett, wie kann man lesen, muss man aber nicht. Oder ein Nett wie: Der Autor hat sich bemüht, einen guten Roman zu schreiben.
Aber was Du geschrieben hast bekräftigt micht: Ich muss das Buch nicht lesen.
Pantalaimon
22.02.2008, 10:18
Also, ich fand das Buch mehr als nett.
Aber ich fand ja auch den ersten Band sehr fesselnd.
Nach wie vor denke ich, es ist sehr davon abhängig, in welcher Verfassung und Stimmung man ist, wenn man diese Bücher liest. Als ich Band zwei gelesen hab, hat mich der Liebeskummer fast zerrissen und ich konnte sehr mit Bella mitfühlen. Hab auch das ein oder andere Tränchen verdrückt.
Natürlich ist es ein sehr kitschiger Highschool-Vampir-Roman, aber das macht die Sache ja nicht unbedingt schlecht. Ist eben Geschmackssache.
Ich hab mich jedenfalls sehr gut unterhalten gefühlt, hab das Buch in einem Tag in mich aufgesaugt und mir direkt Band 3 bestellt.
Mein Urteil: Besser als Band 1, gute Unterhaltung, aber literarisch natürlich nicht hochanspruchsvoll...
Was mir an dem zweiten Teil der Biss-Trilogie (ist es überhaupt „nur“ eine Trilogie?)
Nein, es ist keine Trilogie. Mit "Breaking Dawn" wird für 2008 ein vierter Band angekündigt.
Das Buch ist nicht schlecht, wenn es so rübergekommen ist, dann tut es mir leid. Aber wenn jemand mich nach einem richtig guten Buch fragen würde, das ich weiterempfehlen sollte, wäre dieses Buch relativ unten auf meiner Liste und eher was für eine Freundin als für einen Freund. Aber wie schon gesagt wurde, alles nur Geschmacksache.
Es kann wirklich nur daran gelegen haben, dass mich die Handlung nicht wirklich gepackt hat, weil ich momentan nur so von Glückshormonen überschüttet werde und diese Drama um Bella nicht mitfühlen konnte.
Aber ich werde Stephenie Meyer noch eine Chance geben und den Nachfolger lesen.
@Rusch, danke für die Information, habe mir irgendwie schon gedacht, dass diese Story von der Autorin mehr ausgeschlachtet wird.
Ich bin da klar auf Pantalaimons Seite. Ich finde die Bücher ungemein mitreißend, wenn auch ohne jeden literarischen Anspruch.
Wobei man das ja auch schon fast nicht sagen kann, denn die Idee, die Geschichte von Romeo and Juliet mit der von Bella zu vergleichen und das geschickt mit in die Handling einzuflelchten schon gelungen. Mir ging es zumindest so, dass ich die ganze Zeit mitgefiebert habe, ob es denn nun noch zum Kampf zwischen Edward und Jacob kommt, und ob Jacob nun tatsächlich Paris Part übernimmt und umkommt.
Dieses Einflechten von Klassikern in die Handlung hat Meyer beim ersten und beim dritten Buch auch gemacht, jedesmal auf die Handlung des Buches abgestimmt und mit passenden Zitaten unterlegt. Beim dritten Buch z.B., hat sie den Vergleich zwischen Bella/Edward/Jacob und dem Klassiker Wuthering Heights (Sturmhöhe) gezogen. Ich finde schon, dass man merkt, dass die Autorin Literatur studiert hat.
Pantalaimon
23.02.2008, 11:29
Beim dritten Buch z.B., hat sie den Vergleich zwischen Bella/Edward/Jacob und dem Klassiker Wuthering Heights (Sturmhöhe) gezogen.
Ehrlich? Dann muss ich das doch langsam mal lesen. Liegt schon ewig hier rum.
Und Band drei auch...
Auf was war denn Band 1 bezogen? Fällt mir grad nichts Literarisches ein. Buffy?*muahaha* Aber ist ja nicht wirklich Literatur... ;) Und ich bin grad zu faul um das Buch zu holen und das Zitat am Anfang zu lesen.
Uff, weiß ich gerade gar nicht, aber ich kann mich an die Stelle erinnern, an der Bella draußen im Garten liegt und eines ihrer zerfledderten Klassiker-Bücher ließt. Ich kann's gerade aber auch nicht nachgucken, habe das Buch nämlich gerade an eine Freundin verliehen.
Vielleicht hab ich's gerade aber auch falsch in Erinnerung und das mit den Klassiker fängt erst im zweiten Band an...
Auf was war denn Band 1 bezogen? Fällt mir grad nichts Literarisches ein. Buffy?
Nein, die Bibel. :D
Nur von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen,von dem darfst du nicht essen; denn sobald du davon isset, musst du sterben. Mose 2,17
Ich hatte mir den ersten Band in einem Kiosk geholt für die lange Zugfahrt, als es endlich als TB zu kaufen gab. Ich konnte mich nämlich noch daran erinnern, dass im alten Forum es sehr gut abgeschnitten hatte, was die Meinungen der Leser anbelangt. Es wundert mich nur, dass es mir so gut gefallen hat. Ich hasse eigentlich kitschige und "romantische" Sachen. :rolleyes: Ja, die Bücher sind irgendwie kitschig, aber ich liebe sie :D
Am nächsten Tag stand ich dann auch punktpünktlich bei Öffnung des Ladens vor der Tür. Es ist furchtbar zu wissen, dass ich eigentlich die Nacht schon hätte durch lesen können *mph*
Das zweite Band hat mir allerdings nicht ganz so gut gefallen,w ie das erste. *mph* Wieso?Weil Edward eigentlich nur am Anfang und am Ende da war. Ich habe zwar schon die ganze Zeit mit Bella mitgefühlt. Liebeskummer ist nichts schönes, aber die Tatsache, dass sie Edward das alles abgenommen hat? Da predigt er ihr ein halbes Jahr lang wie er sie liebt und lässt sie danne infach fallen und das nach ihrer Geburtstagsfete? Ach komm -.- Da ist doch was faul. :rolleyes:
Aber der liebe Jacob war ja immer brav zur Stelle. Es war in gewisser Weise schon etwas herzlos von ihr ihm solche Hoffnungen zu machen. Sieh at zwar immer gesagt, dass sie Edward liebt, aber es war doch klar, dass Jacob die Hoffnung hatte, dass sie irgendwann über den vampir hinweg kommt und zu ihm kommt. *seufz* Könnte mich noch stundenlang darüber aufregen.
Und dazu kommt noch die Ausrede von Edward, dass er die ganze Zeit Victoria gejagt hätte. Meine Güte, der muss ja echt schlecht im Spurenlesen sein, wenn die doch im Grunde die ganze Zeit in der Nähe von Forks war. :rolleyes:
Nein, es ist keine Trilogie. Mit "Breaking Dawn" wird für 2008 ein vierter Band angekündigt.
Naja, in gewisser Weise wird es auch noch einen fünften Band geben, der ,,Midnight Sun'' heißen wird. Er behandelt im Grunde das erste Buch ,,Biss zum Morgengrauen'' bloß aus der Sicht von Edward Cullen. ;)
PoiSonPaiNter
13.03.2008, 19:27
Also ich hab die ersten beiden Teile eigentlich eher verschlungen als gelesen...:rolleyes: :p
Wie schon gesagt wurde, sie sind nicht besonders anspruchsvoll, aber dann doch wieder so gut das sie irgendwie fesseln.
Mit der Zeit ging mir aber das depri-getue von Bella auch ziemlich auf die Nerven, merkwürdig war dann nur wie sie selbst bemerkt hat das sie nicht mehr sie selbst ist. Mir will aber grad partout nicht einfallen wie sie darauf aufmerksam geworden ist...*wunder*
Die Handlung fand ich größtenteils vorhersehbar, obwohl ganz nett umgesetzt, gibt es in dem Buch kaum etwas überraschendes.
Da stimm ich dir zu, man konnte die Sache mit Jacob und den andern Kerlen ziemlich schnell durchschauen, wenn man das Genre auch nur ansatzweise kennt und versteht.
Allerdings hat die Story auch wieder ihre lustigen Augenblicke, die mir ein wenig gefehlt haben im Vergleich zu Band 1.
zB als Bella sich das erste Mal wieder in einem Gespräch in der Schule beteiligt und dann gesagt wird "Willkommen zurück Bella":D das fand ich dann doch sehr lustig.
Und Jacob als Gegensatz zu Edward ist eigentlich auch die eher typische Variante des Beziehungswirrwares mancher Romane. Zwei gut aussehende Typen der Eine lustig, der Andere cool. Kennt man ja nicht anders.
HopelessFreak
19.03.2008, 19:27
Gott ich liebe ihre Bücher. Stephenie ist so genial.
ICh freu so megamäßig auf den Film....hach...
Also ich fand die Bücher so...äh...naja
es ist natürlich eine total schnulzige Liebesgeschichte, also nicht so wirklich mein Fall. Aber rein vom sprachlichen sehr schön, aber an neuen Ideen mangelt es mir. Ich schlíeße mich daher Lena an. War wirklich schade, dass alles so vorraussehbar war.
Aber auf den Film freue ich mich nicht im geringsten. schau dir mal die Schauspieler an *urgs*
als ich aber erfahren habe, dass es einen vierten Band geben wird hab cih mich einfach nur gefreut
wie gesagt, keine wirklich anspruchsvolle lektüre, aber man fiebert mit und leidet dann natürlich auch mit. was das lohnen anbelang: nicht wirklich. es ist kein muss, aber wer mal wieder einen absolut kitschigen und klischeehaften liebesroman (hach ja liebe ist stärke als alles andere:rolleyes:) lesen will: bitte, dafür ist dieses buch perfekt.
aber mehr als nett ist es wirklich nicht^^
Ich muss gestehen: Mich hat der Bella und Edward Virus total gepackt:o
/me untersucht seinen Körper auf Bisswunden:D
Ich fand New Moon wesentlich packender, wesentlich spannender als Twilight und ich würde die Romane jedem empfehlen, der beginnen möchte, Bücher mal auf Englisch zu lesen, da Stephanie Meyers flüssiger Schreibstil und vergleichsweise einfache Sprache es einem wirklich leicht machen.
Manche Formulierungen werden zu oft benutzt, was mir etwas unangenehm aufgefallen ist.Das würde ich klar auf die Übersetzung schieben, im englischen Original ist mir das nicht aufgefallen.
Wobei ich Pantalaimon recht gebe, dass es sicher viel mit der persönlichen Situation zu tun hat, in der man steckt, ob man sich in einen der Charaktere hineinversetzen kann. Ich für meinen Teil kann Edward jedenfalls nur zu gut verstehen...
Und was den zweiten Band besser macht, als den ersten: Edwards Schönheit wird nicht mehr so oft angepriesen, er ist ja schlicht und ergreifend die meiste Zeit nicht da. Dafür wird nun bei Jacobs Größe und Stärke übertrieben, aber da konnte ich gut drüber hinweglesen.
Über die Aussicht auf einen vierten Band bin ich nicht sonderlich begeistert. In der Tat scheint Stephanie Meyer das ganze jetzt in die Länge zu ziehen. Dabei habe ich jetzt schon eine ziemlich klare Vermutung, worauf es hinausläuft. Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, wer oder was Bella überhaupt ist:
Sie wird von den Talenten der Vampire nicht erfasst. Genau wie die Werwölfe. Jacob ist für sie wie ein Bruder. Conclusio: Es fließt Wolfsblut in ihren Adern, irgendein Vorfahr von ihr stammt aus LaPush.
Aber: Ihre Haut ist so weiß wie die der Vampire, ihre Narbe eiskalt, Jacobs Verwandlung erfolgt nach Entdeckung ihrer Narbe, die ihn abstößt, und als sie mit Edward und Alice vor die Volturis geschleppt wird, sagt Alec zu Jane mit Blick auf Bella: "They send you out for one and you come back with two... and a half". Und ich glaube, der halbe Vampir war nicht nur bildlich gesprochen.
Meine Meinung: Bella kann nicht in einen "richtigen" Vampir verwandelt werden, auch nicht, wenn sie gebissen wird. Sie wird immer zwischen den Stühlen sitzen. Kein richtiger Wolf, kein richtiger Vampir. Sie wird ihr ganzes Leben lang ein Mensch bleiben. Zumindest zum überwiegenden Teil.
Ich bin ja mal gespannt, ob meine Theorie im dritten Band bestätigt oder bekräftig wird. Auf jeden Fall werde ich weiterlesen. Vier Sterne.
Ich will mein Geld zurück...
Den ersten Band habe ich auf Deutsch gelesen. Meine Güte, was für ein Kitsch :D Bella ist wohl das nervigste Kind, von dem ich je gelesen habe. Angeblich soll sie ja älter sein als zwölf, aber das glaube ich nie und nimmer. Hm, vielleicht ist sie auch retardiert - und ich sollte dann kein böses Wort mehr verlieren. Behinderte sind für mich tabu. Dass Edward der schönste und beste und schönste und liebste und schönste Typ Blutsauger ist, das habe sogar ich kapiert. Die Autorin hätte es nicht auf jeder Seite gefühlte zehnmal erwähnen müssen ;)
Und kichern kann er auch toll. Wahnsinn. In so einen Kerl könnte ich mich auch verlieben :rolleyes:
Nun gut, nach den vielen Jubelrezensionen hier und anderswo wollte ich der Autorin noch eine Chance geben und habe den zweiten Band im Original gelesen. Eigentlich nur angelesen. Denn an der Übersetzung kann es doch nicht liegen. Auch die englische Fassung ist nichts für mich. Dieser Schreibstil ist nichts für mich. Die Charaktere sind nichts für mich.
Die Romane sind definitiv nichts für mich.
Ich will mein Geld zurück...
Kann man auch Minus-Sterne vergeben?
Ich habe alle drei bücher gelesen wie eine bessesene!!!Das erste Band hate ich in ein paar Stunden fertig.Als ich es fertig gelesen hate fing ich wieder von vorne an.Ich glaube ich habe jedes Band ca.10 mal gelesen inerhalb von 3-4 monate.:D
Die Bücher haben voll mein geschmag getrofen wobei mich Bella oft nervt mit ihren Jacopò.ó Meine Kusine hat das vierte Buch gelesen und mir ein wenig davon erzählt.Es pasieren sehr interesande Dinge die ich nie gedacht häte.Schade das es nur vier bücher werden:(
Habt ihr auch das Buch Seelen auch von S.M. gelesen??Ist auch sehr gut.Es handelt von Auserirdische Parasiten die in die erde mit den Menschen in eine Sympiose leben,wobei Der Mensch an sich keine eigene kontrole über sein da sein hat.Es ist mal wes anderes und liest sich gut.
Ich muss gestehen: Mich hat der Bella und Edward Virus total gepackt:o
/me untersucht seinen Körper auf Bisswunden:D
Ich fand New Moon wesentlich packender, wesentlich spannender als Twilight und ich würde die Romane jedem empfehlen, der beginnen möchte, Bücher mal auf Englisch zu lesen, da Stephanie Meyers flüssiger Schreibstil und vergleichsweise einfache Sprache es einem wirklich leicht machen.
Das würde ich klar auf die Übersetzung schieben, im englischen Original ist mir das nicht aufgefallen.
Wobei ich Pantalaimon recht gebe, dass es sicher viel mit der persönlichen Situation zu tun hat, in der man steckt, ob man sich in einen der Charaktere hineinversetzen kann. Ich für meinen Teil kann Edward jedenfalls nur zu gut verstehen...
Und was den zweiten Band besser macht, als den ersten: Edwards Schönheit wird nicht mehr so oft angepriesen, er ist ja schlicht und ergreifend die meiste Zeit nicht da. Dafür wird nun bei Jacobs Größe und Stärke übertrieben, aber da konnte ich gut drüber hinweglesen.
Über die Aussicht auf einen vierten Band bin ich nicht sonderlich begeistert. In der Tat scheint Stephanie Meyer das ganze jetzt in die Länge zu ziehen. Dabei habe ich jetzt schon eine ziemlich klare Vermutung, worauf es hinausläuft. Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, wer oder was Bella überhaupt ist:
Sie wird von den Talenten der Vampire nicht erfasst. Genau wie die Werwölfe. Jacob ist für sie wie ein Bruder. Conclusio: Es fließt Wolfsblut in ihren Adern, irgendein Vorfahr von ihr stammt aus LaPush.
Aber: Ihre Haut ist so weiß wie die der Vampire, ihre Narbe eiskalt, Jacobs Verwandlung erfolgt nach Entdeckung ihrer Narbe, die ihn abstößt, und als sie mit Edward und Alice vor die Volturis geschleppt wird, sagt Alec zu Jane mit Blick auf Bella: "They send you out for one and you come back with two... and a half". Und ich glaube, der halbe Vampir war nicht nur bildlich gesprochen.
Meine Meinung: Bella kann nicht in einen "richtigen" Vampir verwandelt werden, auch nicht, wenn sie gebissen wird. Sie wird immer zwischen den Stühlen sitzen. Kein richtiger Wolf, kein richtiger Vampir. Sie wird ihr ganzes Leben lang ein Mensch bleiben. Zumindest zum überwiegenden Teil.
Ich bin ja mal gespannt, ob meine Theorie im dritten Band bestätigt oder bekräftig wird. Auf jeden Fall werde ich weiterlesen. Vier Sterne.
Also,da ich in etwa weis was in Band 4 pasiert kann ich deine überlegungen nicht zustimen.Sei gespand!!!!!*ja*
also, ich habe alle drei Bücher, die bis jetzt auf Deutsch im handel sind gelesen und fand sie total schön.
ich habe mir dann kurz bevor Breaking dawn rauskam, die erste drei Teile auch auf englisch geholt und habe nun auch Breaking dawn gelesen, mehrmals.
ich finde es eifnach wudnerschön und lese es immer wieder und schaffe es nie, nicht zu weinen, weil es einfach total gefhlvoll ist.
Ich muss sagen, dass ich den zweiten Teil ab und zu ziemlich zäh fand. Hat sich teilweise wie Kaugummmi gezogen und Jacob ging mir von Anfang an auf die Nerven.
Leider lässt er der Werwolf im dritten Teil auch nicht los
Allerdings muss ich gestehen, dass ich eines der weiblichen Wesen bin, dass so gar nicht auf Liebeskitsch, Romantik usw. steht. Zumindest im Bereich Buch und Film. Aber die Bis(s)-Reihe gefällt mir dann doch ziemlich gut. Vor allem der leichte Schreibstil machen es möglich, dass man auch die englische Originalfassung ohne Probleme lesen kann. Alle vier Bände hole ich ab und zu immer mal wieder aus meinem Regal, wenn mir wirklich langweilig ist und ich einfach mal wieder Lust habe, etwas Einfaches zu lessen.
Muss aber sagen, dass die Reihe zum Ende hin immer schlechter wird. Band vier war eigentlich nur noch langweilig und ziemlich übertrieben. Mehr möchte ich aber nicht verraten.
hi bin ne neue *wink*
ich bin grade dabei den zweiten Teil zu lesen, bin grade an der stelle wo sie nach ich glaub 4 Monaten mit Jess im Kino war.. lese nun net zuviel, bevor ich mehr weiß wie ich schon gelesen habe ;) Den ersten teil hatte ich in einer Woche aus, smile. Das fesselt mich noch nicht so sehr, wie das erste merke ich :)
*~Leya~*
11.11.2008, 14:37
ich fand den 2. teil nicht so gut wie den 1. mir hat es nicht gefallen, dass bella so down war als edward fort war. aber es hat auch ein paar gute stellen und die lese ich gerne nochmal und nochmal. aber das ganze würde ich wahrscheinlich nicht nochmal durchlesen, im gegensatz zum 1. und 3. teil.
Also ich hatte zuerst das zweite Teil gelesen, und mir gefiel es sehr und ich mag Jacob gaanz arg^^
Weil mir das zweite sehr gefiel laß ich dann auch das 1. aber ich muss schon sagen so Typen wie Edward mag ich einfach nicht... der ist einfach zuuuu Lieb..
Und Jacob dagegen ist voll cool drauf^^
KOSMOS77
05.01.2009, 12:11
Also mir hat der erste und dritte Teil bisher am besten gefallen.Was mich am 2.Teil gestört hat war diese Langeweile in der Zeit die Edward nicht da war.Ich war heil froh als Alice wieder kam.Irgendwie mag ich Jakob nicht so besonders.Trotzallem ein gutes Buch.Aber der erste u dritte Teil sind um Längen besser.Freue mich schon auf den 4.
Shayariel
14.01.2009, 16:39
Ich habe zwei der Biss-Bücher gelesen, nachdem ich Terry Pratchett - Schweinsgalopp gelesen habe. Wer Schweinsgalopp kennt, weiß, dass man sich in dem Buch ziemlich an den roten Faden klammern muss, um ihn nicht aus den Augen zu verlieren. Nun... meine Freundin war begeistert von den Biss-Büchern. Ich konnte sie nur als "nett" und gute Unterhaltung bezeichnen. Sie haben mich irgendwie unterfordert. Alles war so vorhersehbar. Bella hat absolut keine Tiefe. "Was, Edward ist ein Vampir? Beiß mich! Ich will auch einer werden!" Ja, danke. Wo ist der Interessens/Gewissenskonflikt? Wo ist die Angst? Woe sind ihre Bedenken, nicht doch zu schwach zu sein und doch menschliches Blut zu trinken? Wo ist ihr verdammter Ekelfaktor, wenn sie daran denkt, BLUT zu trinken? Tut mir ja Leid, aber ich glaube kaum, das man als normaler Mensch so plötzloch so begeistert vom Bluttrinken sein kann.
Und Edward.... ja, Edward. Der schöne, begehrte, schöne, starke, große, schimmernde, schöne Edward. Danke, ein- oder zweimal zu erwähnen, wie verdammt gut er aussieht, hätte gereicht^^
Naja... wenn man ein kitschiges Buch will, kann ich Biss nur empfehlen ;)
Antigone
14.01.2009, 17:32
Und Edward.... ja, Edward. Der schöne, begehrte, schöne, starke, große, schimmernde, schöne Edward. Danke, ein- oder zweimal zu erwähnen, wie verdammt gut er aussieht, hätte gereicht^^
;)
Und vergiss bloß die marmorne Brust nicht...*rofl*
lg, A.
Cullabay
29.01.2009, 12:43
Ich will mein Geld zurück...
Den ersten Band habe ich auf Deutsch gelesen. Meine Güte, was für ein Kitsch :D Bella ist wohl das nervigste Kind, von dem ich je gelesen habe. Angeblich soll sie ja älter sein als zwölf, aber das glaube ich nie und nimmer. Hm, vielleicht ist sie auch retardiert - und ich sollte dann kein böses Wort mehr verlieren. Behinderte sind für mich tabu. Dass Edward der schönste und beste und schönste und liebste und schönste Typ Blutsauger ist, das habe sogar ich kapiert. Die Autorin hätte es nicht auf jeder Seite gefühlte zehnmal erwähnen müssen ;)
Und kichern kann er auch toll. Wahnsinn. In so einen Kerl könnte ich mich auch verlieben :rolleyes:
Nun gut, nach den vielen Jubelrezensionen hier und anderswo wollte ich der Autorin noch eine Chance geben und habe den zweiten Band im Original gelesen. Eigentlich nur angelesen. Denn an der Übersetzung kann es doch nicht liegen. Auch die englische Fassung ist nichts für mich. Dieser Schreibstil ist nichts für mich. Die Charaktere sind nichts für mich.
Die Romane sind definitiv nichts für mich.
Ich will mein Geld zurück...
Kann man auch Minus-Sterne vergeben?
Gott sei Dank, ich stehe nicht alleine mit meiner Meinung. Keine der Personen in diesen Büchern ist für mich so geschildert, dass ich die ach so tiefen Gefühle nachvollziehen kann, die sie angeblich füreinander empfinden. Ich krieg die Krätze bei so einem Kitsch. Und um alles noch schlimmer zu machen sind die Helden der Geschichte ein total uninteressanter Teenie und ein supertollerperfekterschönercoolerstarker Glitzer-Vampir ohne jeglige Schwäche und Tadel. Ehrlich, so einen sollte jeder zu Hause haben.
Brrrr.... Also Vampire sind doch nur dann wirklich anziehend wenn man das Böse unter der verführerischen Oberfläche spüren kann. Nur das verursacht Gänsehaut.
AMBER schattensturm
29.01.2009, 16:39
Gott sei Dank, ich stehe nicht alleine mit meiner Meinung. Keine der Personen in diesen Büchern ist für mich so geschildert, dass ich die ach so tiefen Gefühle nachvollziehen kann, die sie angeblich füreinander empfinden. Ich krieg die Krätze bei so einem Kitsch. Und um alles noch schlimmer zu machen sind die Helden der Geschichte ein total uninteressanter Teenie und ein supertollerperfekterschönercoolerstarker Glitzer-Vampir ohne jeglige Schwäche und Tadel. Ehrlich, so einen sollte jeder zu Hause haben.
Brrrr.... Also Vampire sind doch nur dann wirklich anziehend wenn man das Böse unter der verführerischen Oberfläche spüren kann. Nur das verursacht Gänsehaut.
Ich wollte hier auch nichts sagen, aber mir geht es so wie Euch. Dieser ganze Trubel um diese sogar noch sub-Harry-Potter-Niveau Kinder-Romane ist unbegreiflich und eigentlich nur mit einer guten Medienkampagne des Verlages zu erklären, der verstanden hat dass man mit Fantasy-Literatur für Pubertierende gut Geld verdienen kann.
Ich wollte hier auch nichts sagen, aber mir geht es so wie Euch. Dieser ganze Trubel um diese sogar noch sub-Harry-Potter-Niveau Kinder-Romane ist unbegreiflich und eigentlich nur mit einer guten Medienkampagne des Verlages zu erklären, der verstanden hat dass man mit Fantasy-Literatur für Pubertierende gut Geld verdienen kann.
Nett, dass man als Leser dieser Romane immer direkt auf eine Stufe mit anspruchslosen, lesefremden Teenies gestellt wird, die der Werbekampagne des geldgierigen Verlags zum Opfer gefallen sind. ò.ó
Frei nach dem Motto: Nicht sachlich argumentieren, sondern gleich persönlich werden?
Ich bin zufällig über die Bücher gestolpert und hatte zuvor nie von einer Stephenie Meyer gehört, sondern einfach mal interessehalber zugegriffen. Und siehe da, mir gefielen die Bücher gut, besonders der erste Band. Ich will gar nicht bestreiten, dass ich vom Alter her der Zielgruppe noch nicht all zu fern war, aber warum sollte das eigentlich etwas Schlechtes sein, wenn ein Autor für eine bestimmte Altersgruppe schreibt? Nur weil das Buch dann evtl dem literarisch hochgebildeten Leser im gesetzteren Alter nicht gefallen könnte?
Viele beschweren sich, dass die Charaktere in den Büchern den Titel "Vampir" nicht verdient hätten, dass ein Vampir blutrünstig zu sein hat und böse noch obendrein. Nun, vielleicht beruht der Erfolg der Bücher ja darauf, dass hier das Klischee abgewandelt, bzw. ins Gegenteil verkehrt wird. Wenn man eine Horrorgeschichte erwartet, dann wird man enttäuscht, das ist klar, aber es war auch gar nicht der Anspruch der Autorin, einen Horrorroman zu schreiben.
Ach, eigentlich habe ich keine Lust mich dafür zu rechtfertigen bestimmte Bücher gut zu finden. Aber es regt mich trotzdem auf, dass man - wie oben schon erwähnt - als minder intelligent oder hormonübersteuert abgestempelt wird. ò.ó
AMBER schattensturm
30.01.2009, 00:36
Ich wollte niemanden persönlich angreifen, sondern einfach nur meinen Eindruck wiedergeben. Es tut mir leid, dass Du Dich dadurch beleidigt fühlst. Das war nicht beabsichtigt.
Punkt ist jedoch, dass der Schreibstil redundant ist, die Charaktere flach und die Handlung eine Weichspielversion von Bastei Ärzteheften unter veränderten Vorzeichen ist.
Wie ich schon in einem anderen Thread ausgeführt habe, hat sich mein literarischer Anspruch mit zunehmendem Alter gesteigert. Das ist ganz normal. Früher habe ich auch Bücher gelesen und toll gefunden, die stilistische Katastrophen waren, nur weil ich ein oder zwei Charaktere toll fand. Dafür schäme ich mich auch nicht. So etwas gehört zum literarischen Reifungsprozess, der noch lange nicht abgeschlossen sein dürfte. Dafür waren Bücher wie Schillers "Die Räuber" für mich ein Graus. Trotzdem kann ein Buch wie "Biss zur Mittagsstunde" mit "Der kleine Hobbit", der sogar für noch Jüngere geschrieben ist, stilistisch nicht mithalten.
Nun bin ich auch Linguist und von daher vielleicht besonders kritisch. Aber ich hoffte, dass man hier seine Kritik über die Qualität eines Buches äußern kann, ohne dass dies von anderen Forenteilnehmern mit anderer Ansicht als persönlicher Angriff gewertet wird. Noch einmal: Ein solcher war in keiner Weise beabsichtigt.
Auch habe ich nichts dagegen, wenn Vampire so oder anders dargestellt werden. Ich lasse mich gerne überraschen. Aber einen freundlichen, gutmütigen Vampir gab es schon früher, um nur an "Der kleine Vampir" zu erinnern, der ebenfalls besser geschrieben ist.
Ach, eigentlich habe ich keine Lust mich dafür zu rechtfertigen bestimmte Bücher gut zu finden. Aber es regt mich trotzdem auf, dass man - wie oben schon erwähnt - als minder intelligent oder hormonübersteuert abgestempelt wird.
Das hat auch niemand von Dir verlangt. Freu Dich, dass Du ein schönes Leseerlebnis hattest. Das kann und will Dir niemand nehmen.
Nun bin ich auch Linguist und von daher vielleicht besonders kritisch. Aber ich hoffte, dass man hier seine Kritik über die Qualität eines Buches äußern kann, ohne dass dies von Personen mit anderer Ansicht gleich als persönlicher Angriff gewertet wird. Noch einmal: Ein solcher war in keiner Weise beabsichtigt.Natürlich kann man das hier - habe ich auch schon des Öfteren getan. Von mir aus kannst du das Buch so schlecht finden, wie sonst nur etwas, aber mich hatte der doch recht überhebliche Ton geärgert. Und der macht schließlich die Musik.
Vielleicht war dein Posting auch nur der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte, immerhin bist du nicht der Erste, der abfällige Bemerkungen über das Buch bzw. seine Leser geäußert hat (was du nicht getan hast, ich aber so aufgefasst habe). Ich als Fan (unschönes Wort, erinnert mich direkt wieder an die kreischende Teenie-Horde, sprechen wir also lieber vom geneigten Leser) der ersten Stunde glaube, dass dem Buch seine Berühmtheit nicht unbedingt gut getan hat. Wäre es relativ unbekannt geblieben, hätten wahrscheinlich auch nur Leute, die mit dem Thema etwas anfangen können, das Buch überhaupt erst aufgeschlagen. So aber scheinen auch Menschen, die für sich den Anspruch erheben, zu wissen, dass man im Alter nur noch ausgewählte Werke alter Meister gut finden kann, nahezu dem Zwang zu unterliegen, auch solche Schundliteratur zu lesen. ;)
Natürlich kann man darüber streiten, welchen literarischen Anspuch das Buch hat, bzw. ob es diesen überhaupt haben kann. Ich behaupte, dass es zwar sprachtechnisch keine Meisterleistung ist, da sich Meyer der schlichten Alltagssprache von heute bedient (kaum zu vergleichen mit Tolkien oder gar Shakespear), dass diese Sprache für dieses Buch aber genau seinen Zweck erfüllt. Es ist schließlich so, dass keine tiefgründigen, philosophischen Fragen erörtert oder große, epische Schlachten geschlagen werden, sondern es um das Leben und Erwachsenwerden eines normalen amerikanischen Teenagers geht. Da wäre es doch äußerst unpassend, wenn die Autorin sich einer Sprache bedienen würde, die in für amerikanische Teenager unverständlichen Höhen schwebt.
Ich bin auch nicht der Ansicht, dass den Charakteren jegliche Tiefe fehlen würde, jedenfalls finde ich nicht, dass man das Buch auf eine Stufe mit diversen Heftchen stellen kann, zumindest gehe ich stark davon aus, obwohl ich ein derartiges Heftchen noch nie in der Hand hatte.
Natürlich bin ich nun auch nicht ganz unkritisch. Das Buch hat Schwächen - und davon nicht zu knapp - aber wie du schon so treffend formuliert hast, freue ich mich dessen ungeachtet ein - für mich - schönes Leseerlebnis gehabt zu haben.
AMBER schattensturm
30.01.2009, 01:56
Ich bin auch nicht der Ansicht, dass den Charakteren jegliche Tiefe fehlen würde, jedenfalls finde ich nicht, dass man das Buch auf eine Stufe mit diversen Heftchen stellen kann, zumindest gehe ich stark davon aus, obwohl ich ein derartiges Heftchen noch nie in der Hand hatte.
Du würdest Dich wundern - so schlecht geschrieben sind manche der Heftchen gar nicht mal. Habe mal meine Großtante im Schwarzwald besucht und die hatte solche Heftchen als Klolektüre. Von daher habe ich da tatsächlich bei längeren Sitzungen schon mal reingeschnuppert *les* und eines der Bastei-Lübbe Western-Heftchen fand ich damals sogar richtig klasse, wenn auch recht schwülstig. :p
Ich hoffe aber, dass Du mir nochmal verzeihen kannst. *fleh*
Cullabay
30.01.2009, 11:24
Ich finde die Vampiere halt so eindimensional dargestellt. Das hat nicht wirklich was damit zu tun, dass sie nicht böse sind (auch wenn ich persönlich böse Vampire viel interessanter finde).
Aber Stephanie Meyer ist ja nun wirklich nicht die erste, die das Klischee vom bösen Vampir auf den Kopf stellt. Bei Anne Rice hat man ja ebenfalls Louis den guten Vampir mit den Gewissensbissen. Aber hier wird im Gegensatz zu den Twilight Romanen tatsächlich das Innenleben dieses Vampirs mit all seinen Konflikten und Gewissensbissen und seelischen Qualen beleuchtet, so dass man nachvollziehen kann wer er ist und warum er so ist.
Das fehlt mir bei Meyer einfach völlig. Es werden zwar Vorgeschichten der Vampire erzählt aber die sind halt auch nur Erzählungen, die merkwürdig unpersönlich bleiben.
Was mir eben an diesen Büchern absolut fehlt ist irgendeine Person, die ich so interessant finde, dass ich mich entweder mit ihr identifizieren könnte oder mich in sie "verlieben" könnte. Die Charaktere bleiben für mich allesamt blass und flach und nicht wirklich nachvollziehbar in ihren Handlungen und Gefühlen.
Es mag Leute geben, die einwenden könnten, dass man evtl. in den weiteren Fortsetzungen mehr über die Personen erfährt. Aber ich mag nicht 4 Bücher lesen müssen um einen Charakter endlich verstehen zu können und ihn interessant zu finden.
Ja, hier entwickelt sich ein hochinteressante Diskussionen zu Vampiren in der Literatur im allgemeinen. Leider ist diese dazu verdammt, in diesem Thread unterzugehen - oder dieser Thread wird Off-Topic...
Wie wäre es, wenn Amber oder nyx zu diesem Thema einen neuen Thread ertstellen? Dann schauen sicher auch Leute rein, die an Stephenie Meyer nicht so interessiert sind.
Bitte jetzt back to topic ;)
Wie wäre es, wenn Amber oder nyx zu diesem Thema einen neuen Thread ertstellen? Dann schauen sicher auch Leute rein, die an Stephenie Meyer nicht so interessiert sind.Eigentlich haben wir da schon einen für: Vampire in tausend Farben und Formen (http://www.fantasy-forum.org/showthread.php?t=776);)
Des weiteren möchte ich mal betonen, dass Literatur zu schreiben, die Massen begeistert, in meinen Augen mehr Respekt verdient, als verquaste Sätze aneinanderzureihen, die vielleicht ein Nobelpreiskomitee überzeugen, sonst aber nirgendwo auf der Welt verstanden werden. Diesen Erfolg muss Stephenie Meyer jedenfalls erst mal jemand nachmachen und ich habe manchmal den Eindruck, dass in dem unnatürlichen Hass, der Twilight entgegenschlägt, bei dem ein oder anderen (Hobby-)Autor eine gehörige Portion Neid dahinter steckt.
Des weiteren möchte ich mal betonen, dass Literatur zu schreiben, die Massen begeistert, in meinen Augen mehr Respekt verdient, als verquaste Sätze aneinanderzureihen, die vielleicht ein Nobelpreiskomitee überzeugen, sonst aber nirgendwo auf der Welt verstanden werden. Diesen Erfolg muss Stephenie Meyer jedenfalls erst mal jemand nachmachen und ich habe manchmal den Eindruck, dass in dem unnatürlichen Hass, der Twilight entgegenschlägt, bei dem ein oder anderen (Hobby-)Autor eine gehörige Portion Neid dahinter steckt.
Die Bild begeistert ebenfalls die Massen. Ich würde aber deswegen nie soweit gehen, die Zeitung zu respektieren. Nur wenn etwas von der Mehrheit für gut befunden wird, ist es kein Indiz dafür, dass es tatsächlich gut ist. Das beweist eigentlich nur, dass jemand genug Verstand bewiesen hat, auf eine Trendwelle aufzuspringen. Oder bei der richtigen Zielgruppe zur richtigen Zeit, die richtigen Hebel gezogen hat.
Und der unnatürliche Hass der Außenstehenden erklärt sich oft einfach durch Unverständnis und Hilflosigkeit gegenüber dem Phänomen. Neid hat da eine sehr untergeordnete Rolle, denke ich. ^^
Nur wenn etwas von der Mehrheit für gut befunden wird, ist es kein Indiz dafür, dass es tatsächlich gut ist.Nein klar, dass hat natürlich eine kleine Gruppe elitärer Snobs zu entscheiden, die sich für was besseres halten. Diesen Leuten hat wohl nie jemand so gut den Spiegel vorgehalten, wie Hape Kerkeling mit seinem "Hurtz" Sketch. Aber was soll's, diese Diskussion führt ohnehin zu nichts. Ich verstehe jedenfalls genau so wenig wie Nyx, warum man es nicht einfach dabei belassen kann, dass einem das Buch nicht gefällt, das ist eine Meinung, die jeder akzeptieren kann. Dafür, dass direkt unsägliche Vergleich mit der Bild-Zeitung oder Heftchen-Romanen bemüht werden, habe ich ehrlichgesagt kein Verständnis.*nein*
So habe ich es nun wirklich nicht gemeint.
Ich kann das Buch gar nicht beurteilen, selbst wenn ich es wollte. Denn ich habe es nie gelesen. Und mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit würde mir "Biss zur Mittagsstunde" sogar gefallen, sollte ich es lesen. Ich mag Vampire, ich mag tragische Liebesgeschichten und ich habe auch nicht viel gegen Kitsch einzuwenden. ^^
Mein Ziel war es nur, einem Extrem ein anderes entgegen zu setzen.
Eigentlich haben wir da schon einen für: Vampire in tausend Farben und Formen (http://www.fantasy-forum.org/showthread.php?t=776);)
Das stimmt natürlich, Warin ;)
Aber in besagtem Thread geht es um das Wesen Vampir in seinen verschiedenen Erscheinungsformen, selber kreierte Vampire und solche in Rollenspielen. Was mir nach der Diskussion vorgeschwebt wäre, wäre ein Thread, in dem es rein um Vampire in der Geschichte der Literatur geht.
Vielleicht haben wir ja demnächst einen solchen.
Und da hätte von Bram Stoker bis Stephenie Meyer alles Platz...
Cullabay
31.01.2009, 12:11
Eigentlich haben wir da schon einen für: Vampire in tausend Farben und Formen (http://www.fantasy-forum.org/showthread.php?t=776);)
Des weiteren möchte ich mal betonen, dass Literatur zu schreiben, die Massen begeistert, in meinen Augen mehr Respekt verdient, als verquaste Sätze aneinanderzureihen, die vielleicht ein Nobelpreiskomitee überzeugen, sonst aber nirgendwo auf der Welt verstanden werden. Diesen Erfolg muss Stephenie Meyer jedenfalls erst mal jemand nachmachen und ich habe manchmal den Eindruck, dass in dem unnatürlichen Hass, der Twilight entgegenschlägt, bei dem ein oder anderen (Hobby-)Autor eine gehörige Portion Neid dahinter steckt.
*grins* Das kann schon sein, dass ein Bisschen Neid dabei ist. Ich bin zwar keine Hobbyautorin aber ich bewundere alle, die die nötige Phantasie und Fähigkeiten haben. Und die spreche ich Meyer auch gar nicht ab. Auch ist das meinerseits kein Hass auf die Bücher. Ich habe zwei davon gelesen und keiner zwingt mich dazu die restlichen auch noch zu lesen. Sie sprechen mich aus den oben genannten Gründen einfach nicht an.
engelchen
19.04.2009, 19:58
Ach, eigentlich habe ich keine Lust mich dafür zu rechtfertigen bestimmte Bücher gut zu finden. Aber es regt mich trotzdem auf, dass man - wie oben schon erwähnt - als minder intelligent oder hormonübersteuert abgestempelt wird. ò.ó
Ganz meine Meinung! Was soll das ganze eigentlich bewirken? Wer die Bücher gerne liest, liest sie halt und alle anderen können es ja bleiben lassen.
So, dann mal wieder back to topic:
Mich stört an diesem Buch so ziemlich gar nichts, Klar, es ist doof, dass Edward nur so wenig vorkommt, aber Jacob ist doch auch noch da. Und er ist super nett. Ich finde es auch total doof, dass sich alle Bis(s)-Fans mittlerweile in Team Edward und Team Jacob teilen. Ich mag beide. Schließlich identifiziere ich mich mit der Hauptperson (was mir in alles vier Bänden total leicht fällt), die nun mal Edward liebt, und für die Jacob der beste Freund ist. So ist es dann auch für mich.
Eine der witzigsten Szenen in diesem Buch sind für mich
der geklaute Porsche Turbo und die Abstimmung am Ende
Dr. Borstel
20.04.2009, 15:41
Nach dem "Genuss" des Filmes stand diese Lektüre doch unter etwas anderen Vorzeichen als die des Vorgängers, vor allem, weil meine zumindest in Anstzen vorhandene Sympatie Edward gegenüber sich im Verlaufe von "Twilight" in Wohlgefallen aufgelöst hat. Deshalb hatte ich zunächst Bedenken, ob ichi weitere kapitellange Schwärmereien seitens Bella über ihren perfekten Vampirfreund wirklich aushalten würde. Nun, wie sich herausgestellt hat, ging es letztendlich um was ganz anderes.
Bella ohne Edward, die in Depressionen versinkt - unendlich überzogen und dennoch, man fiebert trotz allem mit. Jacob fand ich schon im ersten Band reichlich sympatisch, in seinem kurzen Auftritt im Film ebenfalls; folgerichtig war es mir nur recht, wenn er einmal ein wenig in den Mittelpunkt gerückt wird. Die ganze Werwolf-Story war natürlich unglaublich vorhersehbar, aber das gilt eigentlich für die ganze Reihe und ist an sich ja nichts schlechtes.
Die Romeo-und-Julia-Parallelen haben mich ein wenig gestört, ich gebe es zu. Wenn, sagen wir, Bella sich auf einmal selbst in einen Werwolf verwandelt hätte, DANN wäre es angebracht gewesen - und sogar recht packend, vermutlich, wenn auch nicht weniger vorhersehbar. Wie auch immer, letztendlich habe ich meinen Spaß gehabt.
Ich würde nicht auf die Idee kommen, das Buch "gut" zu nennen, auch wenn ich damit vielen "Twilightern" (ein ekelhafter Neologismus ...) auf den Schlips trete. Weder ist der Schreibstil allzu gelungen noch die Geschichte sonderlich einfallsreich oder spannend. Aber, hmm, trotz allem kann ich gar nicht anders, als das Ergebnis zu mögen - und zu verschlingen, wohlgemerkt, denn ich habe, glaube ich, noch kein Buch in einem ähnlichen Tempo gelesen wie dieses; ein regelrechter Page-Turner ersten Grades, das ganze Buch hindurch. Ich hoffe doch, sie lassen sich nicht allzu viel Zeit damit, den dritten Band in Taschenbuchform zu pressen.
Zitat von Dr. Borstel
Weder ist der Schreibstil allzu gelungen noch die Geschichte sonderlich einfallsreich oder spannend. Aber, hmm, trotz allem kann ich gar nicht anders, als das Ergebnis zu mögen - und zu verschlingen, wohlgemerkt, denn ich habe, glaube ich, noch kein Buch in einem ähnlichen Tempo gelesen wie dieses; ein regelrechter Page-Turner ersten Grades, das ganze Buch hindurch.
Das is ein interessantes Phänomen, nicht wahr? Die Story birgt keine Überraschungen und auch sonst sind die Bücher nich gerad der Hammer, aber man kommt irgendwie nicht davon los. Besonders Bella hat mich mit ihrer eingeschränkten Kombinationsfähigkeit aufgeregt. Ich dachte irgendwann Jacob müsste erst mit einem großen Schild vor ihrer Tür stehen auf dem dann steht "Hey Bella, guck mal ich bin ein Werwolf" damit sie es endlich begreift.
Auch Edward machts mir nicht gerade leicht. Er liebt Bella, also verlässt er sie. Soweit is noch ok, er möchte ja keine Gefahr für sie sein. Dann hört er dass sie sich angeblich umgebracht hat also reist er nach Italien um sich auch umzubringen. Jaaaaa, da musst ich schlucken. Sein ursprünglicher Plan war es doch Bella nie wieder zu sehen, weil er eine Gefahr für sie darstellt. Ich hoffe ihr seht was ich meineX.X es macht eigentlich keinen Sinn. Wenn er ohne sie nicht leben kann und mit ihr nicht sein kann, dann kann er dieses Paradoxon nur lösen indem er sich umbringt. Das hätte er dann aber schon nach der Trennung von Bella tun sollen. Eigentlich stört mich das jetz gar nich so es geht mir nur darum dass ich Edward nicht in seinem Denken und Handeln verstehe.
Naja ansonsten hätt ich mir jetz schon mal gewünscht dass es nach der Hälfte der Reihe mal einen kleinen Showdown zwischen Jacob und Edward, oder Jacob und Alice gegeben hätte. Es hätte die ganze Sache ein wenig spannender gemacht wenn Jacob Alice auf der Treppe angegriffen hätte... is aber jetz nur meine Meinung^^
Melyanna
12.09.2009, 00:20
Ich hab ja auch zu denen gehört, die gesagt haben "Bis(s) zum Morgengrauen" war nett, ließ sich flott lesen - aber ich bin für sowas zu alt. Bin ich immer noch. :D
Aber so stand ich am Flughafen, "Ruf des Dschungels" war durchgelesen und ich brauchte neues Futter, als mir "New Moon" vor die Nase kam. Ach, dachte ich mir, das sollteste wohl auch auf englisch hinbekommen. Und 3 Tage später war's durch... Mir hat der zweite Teil auf jeden Fall besser gefallen, als der erste. Ich glaub, das lag weniger an der Originalversion, als viel mehr daran, dass es halt nicht mehr soviel um Edward geht - ich fand Jacob schon im ersten Buch sympathisch. Und irgendwie fand ich Bellas Problem "Ich mag ihn doch so, aber halt nur freundschaftlich" schon sehr überzeugend dargebracht, was Jacob zu dem sympathischem Faktor auch noch den einer tragischen Figur mitgibt. Noch ein Punkt, ihn mehr zu mögen. :)
Gut fand ich auch die imho selbstironische Feststellung Bellas, dass sie ja scheinbar von Fantasywesen umringt ist.. Passt und läßt ihre Gefühle noch ein wenig echter wirken.
Ansonsten - ich warte mal, wann es mich zum dritten Teil reißt. Ich bin noch nicht so hin und weg, dass ich ihn gleich lesen muß, aber etwas interessierter, als noch nach dem ersten Teil. ;)
Rotkätzchen
25.01.2010, 11:27
Ich muss mich dem allgemeinen Tenor weitgehend anschließen. Ganz nett, aber ein wirkliches Kompliment bringe ich nicht zu stande. Wo in Teil 1 meine Erwartungen zu niedrig waren, waren sie hier zu hoch. Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, auf jeden Fall mehr Tiefe. Mehr über die dunklen Vergangenheiten der Vampire, eine Gefahr oder ein Gegner aus dem Mittelalter, irgendwie halt etwas Rundes. Stattdessen wurde weitergeschmalzt wie bisher. Nervig war vor allem Bellas wehleidiges Selbstmitleid, so als ob sie die einzige wäre, die je Trennungsscherz durchleben musste. :rolleyes:
Anfänglich war das Grundgerüst der Story ja vollkommen identisch mit Teil 1. Waren es in Teil 1 Vampire, waren es hier die Werwölfe, die vermenschlicht und verniedlicht wurden. Und wie von den Vampiren wurde Bella quasi in ihre "Familie" aufgenommen. Dann kam das Drama um Edwards Sterbeversuch und dem Glück, dass er seinen Sonnenspaziergang ausgerechnet bis Mittag aufschieben und auch noch glücklicherweise bis zum letzten Glockenschlag warten wollte. Zum Glück war Bella da dann noch rechtzeitig zur Stelle. :rolleyes: :p :D
Was mich aufstößt sind die Entzauberungen von sowohl Vampiren als auch Werwölfen. Die Autorin stellte beide Rassen zwar anfangs als forsch, hochfahrend, abweisend und fremd vor, aber schließlich stellt sich heraus, dass die ebenso menschlich sind, wie Menschen, sich Bälle zuwerfen, Scherze machen und über Witze lachen. An diesen Vampiren ist nichts Fremdartiges, nicht Mystisches. Und dazu passend ist an den Werwölfen nichts Furchteinflößendes. Das finde ich einfach unzureichend. Selbst der italienische Vampirhochadel ist nichts als eine Horde Laberer und Plauderer, die ihre Gecken haben und schwülstig daherquatschen. Da fehlte jede Ästhetik und jeder Stil, den man doch eigentlich von Vampiren erwartet.
Auf jeden Fall glaube ich jetzt, das absolute Geheimrezept gefunden zu haben, wie ein Buch zu einem Bestseller für Jugendliche werden kann. Es ist ganz einfach: Die ganze Welt muss sich um die einzige Heldenfigur drehen, wie hier Bella. Bella wird gejagt, sie wird geliebt, sie wird beschützt und wenn sie mal wieder in Ohnmacht fällt (oder von Klippen springt), sind viele Hände da, um sie zu bemuttern. Egal ob Vampire, Werwölfe, Bella steht im Mittelpunkt und wird sogar in Italien vom vampirischen Hochadel zum Dreh- und Angelpunkt hoch erhoben. Es heißt ja oftmals, Teenager brauchen dieses Gefühl, von allen Seiten umsorgt zu werden und für alle im Mittelpunkt zu stehen. Bella erfüllt diese Sehnsüchte geradezu bravourös. ;)
Da ich Teil 3 und 4 bereits gekauft habe, werde ich sie wohl auch demnächst lesen, aber jetzt brauche ich erstmal wieder was Handfestes wie nen ordentlichen Krimi! *cool*
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