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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dean Koontz - Trauma


Hathor
22.02.2008, 15:26
Jimmy Tock wird in der Sekunde geboren, in der sein Großvater stirbt. Doch kurz vor seinem Tode sprach der alte Mann noch ein letztes Mal in zusammenhängenden Worten: Er sagte die Geburtsgröße Jimmys und sein Gewicht voraus - aber auch fünf schreckliche Tage in seinem späteren Leben, die ihn und seine Lieben an den Rand der Existenz führen. Die ersten Informationen erweisen sich als auf Zentimeter und Gramm genau richtig - umso ernster weiß die Familie die Schreckensdaten zu nehmen. Dabei ist der Tag der Geburt noch gar nicht mitgerechnet, an dem bereits Fürchterliches passiert: Ein verrückter Clown, dessen Frau in den Geburtswehen stirbt, zieht seine Pistole und läuft wahllos mordend durchs Krankenhaus. Was für Schrecken mögen auf Jimmy dann erst in der Zukunft warten? Welche Albträume wird er noch durchleben müssen? Und welche unfassbar böse Kraft steht hinter all dem Unheil?


Normalerweise ist Dean Koontz ein Horrorroman-Autor, der immer wieder ähnliche oder dieselben Themen verarbeitet. Ich lese seine Romane recht gerne, aber sie sind verwechselbar.

Nicht dieser. Trauma hebt sich ab. Trauma enthält zwar auch ein paar kleinere Horrorelemente, aber dazu ganz koontz-untypisch eine große Portion Humor. Fast, als hätte der Autor mit einem Augenzwinkern sich selber und das Genre mit Ironie betrachtet.

Koontz kann schreiben, und er ist ein Meister darin, Spannung aufzubauen. Immer wieder führt er die Leser in die Irre. Man glaubt, den Fortgang de rGeschichte zu erraten. Aber dem ist dann doch nicht so...

Die Charaktere sind sehr sympathisch, sie wachsen einem mitsamt allen Fehlern und Schwächen ans Herz.

Leider ist es Dean Koontz nicht ganz gelungen, einen wirklich guten Schluss zu finden, der zum Niveau des Buches passt.