Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : mit Autor Bernd Rümmelein - Kryson 01: Die Schlacht am Rayhin, Seiten 007-124
007-028 Prolog
029-059 Eilige Schritte
060-080 Madhrabs Sorge
081-103 Gefahr im Verzug
104-124 Vergiftete Klingen
Hab das Buch eben begonnen und wollte schon einmal kurz was anmerken.
Ich denke, ich werde das Buch sehr konzentriert lesen müssen. Die Sätze sind mir größtenteils zu lang und verschachtelt.. Da geht auch schonmal ein Satz über einen ganzen Abschnitt.
Wahrscheinlich fällt mir das auch so sehr auf, weil ich in letzter Zeit fast nur englische Bücher gelesen habe und da die Sätze eher kurz und knapp gehalten werden.
Bin gespannt, wie die anderen das sehen.
Ich bin weiterlesen *les*
Die Sätze sind mir größtenteils zu lang und verschachtelt.. Da geht auch schonmal ein Satz über einen ganzen Abschnitt.Das ist mir am Anfang auch aufgefallen, da waren zwei oder drei Satzmonster dabei, die ich als Lektor angestrichen hätte. Im weiteren Verlauf verliert sich das aber völlig. Entweder sind die Sätze nicht mehr so lang, oder ich habe mich einfach dran gewöhnt.:)
Ich bin mit diesem Abschnitt durch (sogar noch 30 Seiten weiter) und zufrieden.*ja* Ich mein, es ist ja allgemein bekannt, dass ich kein Freund von High-Fantasy bin und bei Büchern mit Karte vorne und Namenserläuterungen hinten eher mit den Augen rolle. Aber in Kryson bin ich gut reingekommen und habe auch gerne weitergelesen.
Viel passiert ist ja eigentlich noch nicht. Man lernt die Hauptcharaktere kennen - aus ihrer jeweils eigenen Perspektive. Dabei auch einen Blick aus der Perspektive der "Bösen" werfen zu dürfen, ist ungewöhnlich und erscheint reizvoll.
Toll fand ich den Eispalast zu Beginn. Da habe ich gleich mal eine Frage an Bernd: Ist das reine Phantasie, oder warst du selbst schon mal in einem Eishotel (http://de.wikipedia.org/wiki/Eishotel)?
Was mich ein wenig irritiert, ist die Art der Informationsvermittlung. Wir sind bei einem Chara, der im aktuellen Geschehen ist und der erinnert sich dann an irgendetwas in der Vergangenheit und geht dabei immer weiter in die Vergangenheit zurück, um schließlich doch wieder zur aktuellen Handlung zurückzukehren. In der Kommunikationslehre würde ich das "Blümchen" nennen, wobei es da Aufgabe des Moderators ist, die Diskussion wieder auf den Kern zurückzuführen. Hier drehst du als Autor selbst Schleifen. Hat mich nicht unbedingt gestört, ist mir aber aufgefallen bei Warrhard, Sapius, Renlasol und Nalkaar. Bin mal gespannt, ob ich die Infos später wirklich noch alle brauche.;)
Ansonsten habe ich leichte "Rad der Zeit" Assoziationen:
RdZ: Behüter, die durch Eid an die Aes Sedai gebunden sind
Kryson: Bewahrer, die ein ebensolcher Eid an die Orna bindet, aber das kann eben auch daran liegen, dass ich wie gesagt ansonsten nicht viel High Fantasy Erfahrungen habe.
Bernd Rümmelein
09.01.2010, 18:07
Hey... der Otherworld by Ueberreuter Look in der Leserunde. Toll!!! Und vielen Dank dafür, da fühle ich mich doch gleich heimisch.
@Mila
Schachtelsätze sind... meine Schwäche ;) Allerdings habe ich mich im Verlauf des Buches und dann von Band zu Band damit weiter zurückgenommen. Es besteht also Hoffnung. Aber ich gebe dir recht. Kryson ist nicht so leicht zugänglich. Man braucht m.E. eine Weile, bis man drin ist. Wichtig ist, sich auf den Stil einzulassen. Sonst wird es schwierig.
@Warin
Der Eispalast entspringt im Wesentlichen der Phantasie. Ich war zwar noch nicht in einem Eishotel, habe aber in einem Gletscher in knapp 3.500 Mnetern Höhe eine Eisbar besucht. Das war sehr beeindruckend und hilft, die Phantasie in diese Richtung anzuregen.
Zugegeben, am Anfang werden in Rückblicken sehr viele Informationen vermittelt. Teils mehrfach. Ein Teil davon ist der Ausgestaltung der Welt und ihrer historischen Verankerung geschuldet. Wenn auch nicht unbedingt gleich im ersten Band und nicht mit allen kleinen Details, wirst du sie später brauchen. Den Begriff "Blümchen" kannte ich so noch nicht. Aber ein klein wenig "Ausschmücken" der Welt Krysons gehörte für mich dazu. Ich kann mich nur schwer davon trennen... :D
Die Parallele zu "Rad der Zeit" hinsichtlich der Aes Sedai mit ihren Behütern ist sicherlich auf den ersten Blick vorhanden. Allerdings bleiben m.E. die Behüter im Rad deutlich im Hintergrund und erfüllen hauptsächlich die Beschützerrolle für die Magierinnen. In Kryson hingegen handelt es sich um zwei Orden, die einen bestimmten Zweck im Kräfteausgleich um das Gleichgewicht erfüllen und der Orden der Sonnenreiter ist deutlich eigenständiger. Sie sind daher anders angelegt.
Das mit den langen verschachtelten Sätzen ist mir zwar auch aufgefallen, stört mich aber nicht. Lässt sich meiner Meinung nach trotzdem gut lesen. Mir gefällt sehr gut das Dinge und Empfindungen oft sehr detailreich beschrieben werden. In dem Teil des Buches finde ich von den Charakteren Sapius am interessantesten. Er ist auf der einen Seite ja sehr arrogant und abgehoben anderseits aber auch wieder zögerlich und nervös.
Plusquamperfekt
09.01.2010, 20:44
*Notizen hervorkram*
Ich bin bis jetzt auf Seite 76 und werde den Abschnitt wahrscheinlich noch heute durchlesen. Hier also meine Meinung bisher:
Als ich mit dem Buch begonnen habe, musste ich mich gleich mal umgewöhnen. Der Stil ist ... schwer.
Manches musste ich zweimal lesen, weil ich beim ersten Mal lesen gar nicht richtig wahrgenommen hatte. Und zur Karte und zum Glossar (wenn auch zu zweiterem weniger) musste ich schon hinblättern. Zerstört natürlich denn Lesefluss, gibt der Welt um Kryson allerdings Tiefe.
Ja, die Schachtelsätze sind mir auch aufgefallen. Ein gutes Beispiel dafür ist S. 18, 2. Abschnitt. Den habe ich auch beim ersten Mal lesen nicht richtig verstanden.
Was mir sehr gut gefällt ist die Tiefe und die Charakterbeschreibung der unterschiedlichen Protagonsiten.
Selbst wenn man ein Kapitel aus der Sicht eines Charakters sieht, kriegt man dessen Schwächen noch gut mit. Warrhards Unverständnis oder Sapius Arroganz, gegeüber dem für ihn einfachem Volk, sie alle geben den Personen Eigenleben.
Die Rückblicke am Ende des Prologs und fast das ganze 2. Kapitel über, nerven mich mit der Zeit ein bisschen. Ich will einfach wissen wie die Geshcichte weitergeht und da hätte man manche Lebensgeschichten mMn auch einfach weglassen können. Hoffentlich wird das mit der Zeit noch weniger, denn bisher ist ja nicht wirklich viel passiert.
Die ganze Welt versuche ich zu verstehen und will deshalb jedes winzige Detail aufnehmen. Dazu hilft natürlich auch eine Leserunde, die noch mal ein anderes Licht auf die Geshcichte wirft.
Habe ich das eigentlich richtig verstanden: Menschen gibt es in Ell nicht, nur Nno-bei-Klan?
Bisheriges Fazit: Schöne Charaktere in einer komplexen Welt. Der Stil ist schwierig und manchmal wären weniger Rückblende deutlich mehr. Trotzdem ein solider Start und ich freue mich aufs weiterlesen.
* Notizen wieder weg tu und weiterlesen geh*
Bernd Rümmelein
09.01.2010, 21:46
@Gar
Sapius ist einer der Schlüsselcharaktere in Kryson. Wenn du so willst, der rote Faden der (Haupt-)Geschichte. Er ist auf seine Weise als Charakter sperrig. Es müsste eigentlich schwer fallen, anfangs für ihn Sympathien zu entwickeln.
@Plusquamperfekt
Gerade am Anfang ist der Einstieg besonders schwer, weil öfter von Gerüchten aus 2. Hand gesprochen wird, ohne im Prolog mehr zu enthüllen. Das gilt genauso für die Katastrophen, die Eisbergen heimsuchen. Sie sind für die Alchovi vollkommen unerklärlich und bleiben zunächst auch für den Leser unklar. Eisbergen ist durch das Riesengebirge abgetrennt vom Rest der Klanlande. Von daher kommen Nachrichten oft erst verspätet oder verfälscht im Eispalast an. Auf S. 18 im 2. Abschnitt wird auf ein solches Gerücht hingewiesen, was weder Corusal noch Warrhard mit eigenen Augen gesehen oder auf andere Weise bestätigt bekommen haben. Dieser Abschnitt deutet lediglich die Auswirkungen des Krieges der Rachuren gegen die Klan an. Der dort genannte "Schänder" wird später noch wichtig. Er ist der Feind, der Hauptgegner im ersten Band. Ein Rachurengeneral. Die Klan haben ihm diesen Namen gegeben, weil er sich auf besonders grausame Weise in seinen Taten hervorgetan hat.
Der Aufbau ist langsam. In der Tat. Das habe ich - für die sechsbändige Reihe - bewusst so gewählt. Band 1 legt die Basis. Dabei ist mir durchaus klar, dass man ein gewisses Durchhaltevermögen braucht. Leider. Für das Verständnis der Geschichte sind die Rückblicke - auch wenn sie zuweilen nerven mögen oder anstrengend werden - aber wichtig. Empfehlung: Dranbleiben. Irgendwann bist du richtig in der Geschichte drin.
Ja ich finde Sapius da auch nicht symphatisch aber halt interessant. Das er einer der Schlüsselcharaktere ist weiß ich schon da ich schon alle drei Bücher gelesen habe.*ja*
@Plusquamperfekt: Die Nno-bei-Klan kann man sich denke ich mal eigentlich wie Menschen vorstellen. In der Erklärung ist ja auch von menschlichen Zügen die Rede.
Die letzten beiden Kommentare habe ich noch nicht gelesen, da ich mich noch nicht zuspoilern möchte, entschuldigt. ;)
Zum Cover: Mir gefällt es sehr gut, ich finde, es wirkt geheimnissvoll, und sowas mag ich. Dass die Figur von Band zu Band enthüllt werden soll finde ich eine klasse Idee. :)
Ansonsten habe ich bisher erst den Prolog gelesen.
Die verschachtelten Sätze bereiten mir keine Schwierigkeiten, ich mag sowas sogar ganz gern.
Allerdings komme ich irgendwie nicht in die Geschichte rein. Es sind mir für den Anfang irgendwie zu viele Informationen, die ich noch nicht richtig zuordnen kann, und das wurmt mich irgendwie. Allerdings denke ich, dass sich das auch bald legen wird.
Ansonsten ist der Eispalast natürlich toll, ich mag sowas.
Der Fürst und der Eiskrieger zu Beginn sind mir beide unsymphatisch. Ich hoffe, die werden nicht zu den Protagonisten.
Lese morgen weiter, bin müde. Bis dahin, gute Nacht. :)
Bernd Rümmelein
09.01.2010, 23:21
@Nazurka
Hm... interessanter Gedanke, Warrhard und Corusal nicht zu mögen *ja*
Ich mag die sperrigen Typen eigentlich gerade und Warrhard besonders.
Den freiheitsliebenden, rebellischen Krieger und Anführer der Eiskrieger, der sich gegen die gängigen Konventionen stellt. Er ist eben einer der macht, was er will. Corusal wirkt anfangs wie ein kalter Schnösel, dem es an Entschlossenheit mangelt. Im Prolog muss man ihn wirklich nicht mögen. Dafür lieben ihn die Eisbergener umso mehr. Mal sehen, vielleicht wird er dir eines Tages noch sympathisch... wie auch immer... mach dir diesbezüglich bitte keine Sorgen.
@Gar
Du hast recht. Die Nno-bei-Klan sind den Menschen ähnlich. Was ich in diesem Zusammenhang gerne erwähnen will, weil es jemand während der Lektüre des Buches erst spät festgestellt hat und verwirrt war... die Rachuren sind nicht gleich den Chimären, die sie ja für allerlei Zwecke in ihren Brutstätten züchten.
Ich hab eben das 2. Kapitel (Seite 80) beendet.
Entweder ich habe mich an den Stil gewöhnt, oder aber die Bandwurm-Sätze sind weniger geworden. Lässt sich jetzt sehr gut lesen.
Dabei möchte ich auch nochmal bemerken, dass ich den Stil am Anfang auch nicht schlecht fand. Nur ungewohnt und nicht so einfach.
Bis jetzt sind mir noch keine unrunden Formulierungen aufgefallen.. (bei Abercrombie war das fast bei jedem 3. Satz^^)
Da gibts nichts zu meckern.
Nur sind mir bis jetzt leider schon 3 Rechtschreibfehler aufgefallen.
Seite 65:
Renlasol hoffte nur, dass es nicht allzu zu schrecklich werden würde.
Seite 26:
Das Verteidigungsheer stand in den letzten Vorbereitungen und wartete händeringend auf die versprochenen Eiskrieger, Denn bald schon[...]
..und den anderen finde ich nicht mehr.. Hätte ich mir mal die Seiten aufgeschrieben.
Zum Inhalt:
Viiele Informationen im Prolog und ersten Kapitel. Man lernt schon eine Menge über das Land, die Vergangenheit, die Machtverhältnisse etc., aber es ist natürlich noch nicht wirklich spannend. Was ich aber nicht schlimm finde, da das Ende des ersten Kapitels neugierig macht und das 2. Kapitel mir dann sehr, sehr gut gefallen hat. Hier bekommt Lordmaster Madhrab, über den wir auch schon vorher viel erfahren haben, seinen ersten Auftritt.
Madhrab erscheint auf den ersten Blick wie ein perfekter Held. Aber das stört mich nicht. Ich hab eine Schwäche für starke, mächtige Kerle mit Schwertern.. ;) Deshalb mag ich ihn sehr gerne. Auch Madhrabs Knappe Renlasol finde ich durch seine Tollpatschigkeit und dadurch, dass er seinem Herrn unbedingt alles recht machen möchte, sehr sympathisch (Die Abkürzung "Renli" gefällt mir :D erinnert mich an Renly aus "A song of ice and fire").
Die Szene mit Brairac war schon hart. Aber sehr gut beschrieben, wie ich finde. Man konnte gut mit dem armen Renli mitfühlen.
@Nazu
Ab Kapitel 2 gibts keine Info-Flut mehr. Halt durch! ;)
Bis jetzt gefällt mir das Buch.
EDIT: Jetzt hoffe ich auf den ersten Auftritt einer Frau im nächsten Kapitel :p
Feuerfluegel
10.01.2010, 02:03
@Gar
Sapius ist einer der Schlüsselcharaktere in Kryson. Wenn du so willst, der rote Faden der (Haupt-)Geschichte. Er ist auf seine Weise als Charakter sperrig. Es müsste eigentlich schwer fallen, anfangs für ihn Sympathien zu entwickeln.
Faszinierend, ich mochte Sapius von Anfang an sogar recht gern. Seine "Arroganz" habe ich gar nicht so sehr, als solche wahrgenommen. Es ist ein irgendwie typisches Verhalten, eines mächtigen, aber auch mehr Wissenden, anderen gegenüber. Diese Einstellung erlebe ich sehr oft auch an der hiesigen Universität.
Auch seine Rückblicke seinen Schüler betreffend, empfand ich als interessant zu lesen. Ich liebe solche "Zwischenszenen" in denen man etwas mehr über die Charakter und ihr Leben erfährt.
In diesem Zusammenhang mochte ich natürlich auch die Erklärungen zu den Bewahrern. Einzig störend waren für mich die Bezeichnungen Lordmaster und Overlord. Selbst die Magier haben einen fremdartigen, eigenen Titel und diese Titel wirkten wie aus einem schlechten Science Fiction Schinken übernommen.
Warrhard dagegen mochte ich im Prolog nicht. Seine rauhe Art war noch erträglich und auch seine Gefühle Gebäuden gegenüber, fand ich sehr ansprechend, aber diese arrogante Art sowohl dem Fürsten als auch den Bediensteten gegenüber war mir dann doch zuviel.
Den Fürsten konnte ich ganz gut leiden. Er wirkte nicht wie ein entscheidungsunfreudiger Kerl, sondern eher wie ein besorgter Führer seines Volkes. Seine Überlegungen zeigten mir eher seine besonnene Art und auch die Zweifel ob jenes Eidbruches machten ihn zu einem glaubwürdigen Charakter.
Zum Thema Schachtelsätze: Der erste störte mich ein wenig, auch der zweite, danach hatte es für mich diesen typischen 3D Kino Effekt. Die ersten zwei Minuten empfindet man die veränderte Wahrnehmung als störend, kurz darauf aber ist man auf andere Dinge konzentriert und bemerkt diese Wahrnehmung (die Schachtelsätze) nicht mehr. Außerdem finde ich, dass du eine sehr schöne Sprachmelodie bemühst, die mir das Lesen sehr angenehm gestaltet.
Auch gefiel mir der Prolog, weil er in einer eisigen Gegend spielte. Ich liebe Fantasy in solchen Gefilden und daher kann ich mich nur den Meinungen über den Eispalast anschließen. Wunderschöne Bilder.
Sehr weit bin ich ja leider noch nicht gekommen, aber das werde ich jetzt ändern. ;) Die Nacht ist noch lang.
Ich bin auf Seite 65 und habe beim nächsten kommenden Rückblick erst einmal abgebrochen. Ich bin zwar sehr gespannt auf ein paar Hintergründe zu Renlasol, aber noch einen Sprung zurück ertrage ich in dieser Nacht nicht mehr. :-)
Bisher bin ich mir nicht so sicher wo es hingeht. Das ganze hat für mich durchaus Potential, aber im Moment nerven die ganzen eingestreuten Informationen etwas. An sich habe ich nichts gegen eine gewisse Beschreibungstiefe und auch nichts gegen Hintergrundinformationen, aber für mich hauen sie derzeit immer mitten in die Handlung rein und wirken an der jeweiligen Stelle nicht immer passend. Es ist fast so, als hätte die Geschichte an einem früheren Zeitpunkt begonnen werden müssen, um all die Informationen entweder in der erzählten Zeit oder zumindest mehr im Fluß erzählen zu können.
So... während des Lesens habe ich mir einige Notizen und Stichworte gemacht. Vorsicht, ab und zu albern und nicht als Beleidigung gemeint.
Riesengebirge - Da musste ich leider sofort an das Riesengebirge auf der Erde denken und an Rübezahl, der dort leben soll und von dem ich als Kind Geschichten gelesen habe.
Im Prolog. Die Quellenangabe. Ich fand das schon beim Wüstenplaneten faszinierend wie immer wieder Quellenangaben für irgendwelche Zitate angegeben werden. Sind die Zahlen reiner Zufall oder steckt da mehr hinter? :)
Zwei Sonnen an entgegengesetzten Horizonten? Wie das funktioniert wüsste ich gerne. In dieser Welt kommen die Bewohner jedenfalls nicht so schnell auf die Idee, dass sie um die Sonne kreisen würde. In dem Zusammenhang irritiert mich auch die Zeitangabe 'Sonnenwenden' jedes Mal. Auf der Erde gibt's pro Jahr zwei Sonnenwenden. Auf einer Welt mit zwei Sonnen, dann...? Wieviel sind 1000 Sonnenwenden denn nun in Erdenjahren? 1000, 500, 250? Mal abgesehen davon, dass, wenn ich mich nicht verlesen habe, auf die/eine Sonnenwende ziemlich bald der Herbst folgt...?
Bei der Erwähnung der Teppiche im Eispalast dachte ich sofort an die bösen Stiefel von Warrhard... und war höchst amüsiert, dass die kurz darauf auch erwähnt wurden. Insgesamt hat die ganze Eispalast-Szene, trotz des ernsten Treffens, aber irgendwie etwas albernes. Boden schrubbende Diener, stinkender Krieger, Hausschuhe vom Chef. Ich habe mir das die ganze Zeit bildlich vorgestellt und musste ziemlich schmunzeln.
Anunzen? Penunzen?
Was jagen die Moldawar denn sonst, wenn sie eine Jagdtechnik entwickelt haben bei der sie verdammt hoch aus dem Wasser springen?
Bei der Erwähnung der Eisprinzessin musste ich zuerst an die Geschichte "Conan und die Tochter der Frostriesen" denken. Und ein wenig an eine Szene aus dem ersten Band von A Song of Ice and Fire (was ich erschrocken abgebrochen habe, nachdem ich schon in den ersten Kapiteln einen Lieblingscharakter hatte.) Ich bin gespannt was sich wirklich dahinter verbirgt.
Die Entscheidung, die Corusal zu treffen hat, fand ich eigentlich offensichtlich. An erster Linie steht natürlich die eigene Stadt und das eigene Land. Es hätte mich gewundert, wenn er anders entschieden hätte.
Sapius wird nie Ruhe finden, ist also unsterblich? (Etwas später dann die Erkenntnis: sehr wohl sterblich, kann aber sehr alt werden.)
Malidor ist Anakin oder Luke Skywalker (Kräfte, die aber ungeschult den Nutzer zu Dummheiten verleiten können) ^^ und Kaysahan ist eine männliche Version von Jessica Atreides. *grins* j/k. Im Grunde war ich erst ein wenig irritiert, dass die Sonnenreiter einerseits neutral sein sollen, aber andererseits die Leibgarde für jemanden stellen. Dann aber kamen mir die Bene Gesserit aus Dune in Erinnerung, die einerseits anderen dienen, aber... nun ja, nicht wirklich neutral sind, aber zumindest ihrer eigenen Agenda folgen. In dem Zusammenhang stolperte ich über den albernen Vergleich für Kaysahan.
Sapius gefiel mir eigentlich in seinem bisherigen Abschnitt. Charakterlich ist er wahrscheinlich wirklich nicht der sympathischste, aber ich kann seinen Standpunkt durchaus verstehen. Außerdem stelle ich mir eine Unterhaltung mit ihm interessanter vor als z.B. mit Warrhard. :) Dieser wiederum erschien mir in seinen Gedankenstrukturen bisher erschreckend eingleisig.
Ansonsten ist Renlasol trotz der wenigen Seiten, die ich ihn bisher gelesen habe, normalerweise ein Charakter von der Sorte, die ich sofort mag. Umso gespannter bin ich darauf wie jetzt sein Rückblick aussieht... morgen... nach ner Mütze voll Schlaf.
Mit langen Sätzen hatte ich ansonsten keine weitergehenden Probleme. Andererseits lese ich Stellen, die nicht ganz im Gehirn ankamen, ohnehin mehrfach, ohne dass es mich sonderlich stört.
Nur sind mir bis jetzt leider schon 3 Rechtschreibfehler aufgefallen.Mir sind auch zwei, drei (noch andere) aufgefallen, Tippfehler und Wortdoppelungen. Hab sie mir jetzt aber nicht notiert.
Daher die Frage an Bernd: Wäre es für Dich, z.B. für eine weitere Auflage, von Interesse, wenn wir hier Fehlerchen rausschreiben würden? Normalerweise lasse ich Anmerkungen dazu weg, solange es sich um eine überschaubare Zahl handelt, damit kein falscher (negativer) Eindruck entsteht.
Was die Sympathiewerte der Charaktere betrifft: Ich habe in einem Interview mit Dir gelesen, dass ausgerechnet Nalkaar Dein Lieblingschara wäre. Das beste ist: Ich kann das nachvollziehen.*ja* Auf der einen Seite ist sein Kopf zwar "voll boshafter Ideen", wie er die Klan am besten vernichten kann. Auf der anderen Seite scheint ihn das Verhalten des Schänders abzustoßen. Ein eiskalter Architekt des Todes mit einer außergewöhnlichen Fähigkeit, der durch eigenes Zutun seine Seele verlor. Hat was Voldemort-mäßiges:)
Ich glaube übrigens, langsam einen roten Faden in den Rückblenden erkennen zu können.
Sind die verdörrten Felder von Renlasols Eltern und die Moldawar das Werk von Quadalkar und seinen Bluttrinkern? Ich glaube, so eine Andeutung gelesen zu haben.Ich gebe zu, man muss verdammt aufpassen, um jedes geschickt gestreute Informationsfitzelchen zu einem Weltbild zusammenzusetzen. Aber das macht das ganze ja auch spannend.
Bei ein paar Namen, gerade am Anfang, ging es mir wie Teylen: Ich musste schmunzeln. Alchovi klingt für mich einfach zu sehr nach Anchovi und dann noch die Sache mit den pedikürten Füssen und Samtpantöffelchen ließen mir den Herrscher schnell wie eine verweichlichte Witzfigur erscheinen. Doch Warrhard's (noch so ein Schmunzler: "War" und "hard", was für ein Name für einen Krieger:)) Respekt lehrt mich, dass der Mann nicht zu unterschätzen ist*ja*
Bernd Rümmelein
10.01.2010, 14:02
@all
Wow... Ihr seid richtig fleissig gewesen ;)
@Mila und Warin
Die Rechtschreibfehler und teils noch vorhandenen Wortdoppelungen stören mich auch. Dabei sind wir eigentlich ganz gut und mehrfach durch Lektorat und Korrektorat gegangen. Vielleicht wäre es in der Tat hilfreich, das mal zu sammeln und aufzuschreiben, damit wir das in Zukunft bei einer anderen Auflage korrigieren können. Finde ich schade, dass wir in unseren Korrekturläufen nicht mehr entdeckt haben.
Hm... die Frau müsste eigentlich bald kommen.
@Feuerflügel
Ich denke auch, dass man sich an den Stil gewöhnen kann. Es braucht seine Zeit, aber dann geht es. In der Tat habe ich versucht, einen Rhythmus oder wie du es genannt hast, eine Melodie, in die Sätze zu bringen. Wird der Text laut gelesen, lässt sich das - auch in den längeren Schachtelsätzen - einfach feststellen. Johannes Steck hat den Rhythmus sehr gut erkannt und wunderbar interpretiert. Das ist ein wirklich erstaunlicher Effekt.
Schön, dass du Corusal magst. Er ist wichtig für die Geschichte. Allerdings spielt er im ersten Band noch keine allzu große Rolle. Erst im zweiten und dritten Band kommt er richtig zur Geltung und er ist mitnichten ein Weichei.
@Teylen
Ich finde deine Anmerkungen prima.
Zum Riesengebirge... hm... ja, als Kind mochte ich Rübezahl. Ein wunderbares Märchen. Allerdings hatte ich beim Schreiben von Kryson eher einen anderen Gedanken. Es sollte im Grunde nur die enorme Größe und Höhe der Berge des Riesengebirges ausdrücken, dessen höchster Berg - der Choquai - mit seinem Gipfel auf mehr als 11.000 Meter Höhe kommt.
Die Quellenangaben in den Texteinschüben sind frei erfunden. Sie haben... ähm... keine größere Bedeutung, außer dass sie eine solche vielleicht vermuten lassen und gut aussehen.*grins*
Oh, ja, die zwei Sonnen. Was habe ich an diesem Modell gefeilt, um es plausibel werden zu lassen. Ich hatte zunächst nur ein Bild vor Augen.
Also die Idee basiert auf einem System, das ein Astrophysiker und Mathematiker für mich nach meinen Vorstellungen entwickelt hat. Ich habe gefragt, ob das funktionieren könnte und er hat mir dann ein Modell aufgezeigt und berechnet. Die Sonnen bewegen sich sozusagen in einer "Acht" um Kryson. An den Polen siehst du in einem solchen Modell rotierende Sonnen und du hast verschiedene Dämmerungszustände in der Mitte. In der Tat ergibt sich dann einmal am Tag der Effekt, dass die Sonnen - abhängig vom Standpunkt - in gegengesetzter Richtung aufgehen, sich zur Mittagszeit überschneiden und am Abend wieder in der gegengesetzten Richtung untergehen. Eine Sonnenwende ist länger als ein Jahr. Daraus ergibt sich folgende Zeitrechnung im Modell. Sonnenwenden, Monde, Tage, Horas und Sardas. Eine Sonnenwende besteht aus vierzehn Monden - du darfst auf dieser Grundlage die Jahre selber ausrechnen :D - , ein Mond aus vierzig Tagen, ein Tag aus dreißig Horas und eine Horas aus zehntausend Sardas oder eben der Dauer einer entsprechenden Anzahl gleichbleibender Wimpernschläge.
Auf einem anderen Kontinenten Krysons ergibt sich deshalb ein zweiter, hochinteressanter Effekt. Auf einem Teil ist es immer Nacht und auf dem anderen immer Tag. Aufgrund der Lage gibt es keine Verschiebung und eine feste Grenze.
Anunzen... hm... eher ein Wortspiel. Die Münze steckt irgendwo drin.
Jagdverhalten der Moldawar... hm... wie wäre es mit Flugdrachen, den uralten Erzfeinden der Moldawar?
Die Eisprinzessinnen. Mehr dazu gibt es leider erst in den Bänden 2 und 3.
Sapius ist ein Langlebiger, nicht unsterblich.
Oh nein... Malidor ist nicht Anakin oder Luke Skywalker und Kaysahan auch nicht Jessica Atreides. Bitte nicht diese Assoziationen *mph*. Sie haben ihre Bedeutung, aber die ist doch etwas anders angelegt ;)
@Warin
Ja, Nalkaar ist mein Lieblingscharakter. Ich glaube, er wirkt vor allem deshalb so gut, weil er in den meisten Szenen mit Grimmgour auftritt und im Vergleich zu diesem Charakter nur gewinnen kann.
Der rote Faden müsste sich mit jeder Rückblende deutlicher hervortun. Allerdings gibt es auch ein paar Irrwege.
Hm... soll ich die Frage im Spoiler verraten? Hier hat eher der dunkle Hirte seine Finger im Spiel, aber das ist ja nicht weit von Quadalkar weg.
Der Name Alchovi ist wahrscheinlich etwas ungeschickt gewählt, weil er diese Assoziation "Anchovi" leider schon mehrfach hervorgerufen hat.
Warrhard sollte in der Tat nicht unterschätzt werden. Er denkt zwar sehr gradlinig, aber er hat durchaus seine Stärken.
Stimmt Nalkaar ist auf seine Art faszinierend.*ja* Die etwas versteckten Informationen finde ich nicht nur gut sondern denke das diese teilweise den Reiz des Buches aus machen. Eben das die Geschichte komplex und vielschichtig ist und sich einem manches erst nach und nach erschließt.
@Bernd
Ich hab gerade deine Erklärung zu den Sonnen gelesen. Das ist ja alles sehr, sehr gut durchdacht!
ich hätte da mal eine Frage: Wie lange hast du gebraucht, bis du wirklich angefangen hast die Geschichte zu schreiben? Also wie viel Zeit hast du vorher mit Recherche usw. verbracht? Ich hab mal gelesen, dass Steven Erikson (Das Spiel der Götter) 5-6 Jahre nur mit der Vorbereitung zu seinem ersten Buch beschäftigt war. :eek:
Bin jetzt mit dem ersten Teil durch und zufrieden. Die Frau ist tatsächlich aufgetaucht (:D) und ist jetzt mit Sapius auf dem weg zu Madhrab und ich bin schon gespannt auf das Zusammentreffen. Elischa scheint ja Sapius' Geschichte über den dunklen Hirten nicht zu glauben. Wie Madhrab das wohl sieht?
Der Blick ins Lager der Rachuren fand ich sehr interessant. Gut, dass es verschiedene Perspektiven gibt. Das mag ich eh gerne.
Mein Lieblingschara ist bis jetzt immer noch Madhrab. Wobei ich den Todsänger Nalkaar auch spannend finde...
Feuerfluegel
10.01.2010, 14:48
Nun gut, zu den Wortdoppelungen ist mir auch ein ganz grober Schnitzer aufgefallen:
Während er sah, dass die Wangen leicht gerötet waren, konnte er die Augenfarbe konnte nicht erkennen
Seite 83 oben, erster Absatz
Ansonsten ist mir aufgefallen, dass in den Schachtelsätzen oft Kommata fehlen. Laut amtlichen Regeln (ja, ich studiere das und beschäftige mich oft und viel damit) müssen Einschübe in Schachtelsätzen durch Doppelkomma gekennzeichnet werden. Die fehlen häufiger mal. Es sind manchmal also nicht die Sätze ansich, die den Lesefluss stören, sondern die etwas seltsame Zeichensetzung. Wenn mir wieder ein Beispiel unterkommt, werde ich es hier kurz erwähnen. Ansonsten stören mich die Fehler nicht.
Zum Inhalt: (bis Seite 90)
Renli gefällt mir als Charakter sehr gut. Auch die Geschichte seiner Auswahl hat mich etwas betroffen gemacht. Vorallem dieser Rückblick macht deutlich, warum er sich nach Kräften bemüht zu gefallen, ihm scheint ja bewusst zu sein, dass er eigentlich nur als Ersatz ausgewählt wurde und er daher an Stärke und Klugheit den anderen Ausgewählten unterlegen ist.
In diesem Zusammenhang gefiel mir natürlich auch Madhrab. Da er aus der Sicht Renlisols beschrieben wird, kann er noch für einen Moment so eine gewisse geheimnisvolle Ader bewahren und trotzdem in seiner Art und Weise mit dem Knappen umzusehen, sympatisch wirken.
Ich glaube dieses Kapitel gefiel mir bisher tatsächlich am besten.
Ich mag auch Rückblicke so gerne. Anders als andere hier stören mich die vielen Informationen recht wenig, eigentlich garnicht. Ich mag sowas halt sehr sehr gerne. So die Geschichte einer Welt kennenzulernen, finde ich sehr sehr gut gelungen.
Ach Mensch, ihr schreibt alle soviel, ich muss immer erst alles nachlesen und habe mich sogar etwas verspoilert. *mph*
Bin nun mit dem 2. Kapitel ebenfalls durch.
Wah, seit mir nicht böse, aber ich komme irgendwie immer noch nicht in die Geschichte rein und ich weiß einfach nicht, woran es liegt. Irgendwie muss ich ständig nochmals lesen, weil meine Gedanken abgeschweift sind oder wieder eine Rückblende dran kam. Ich mag Rückblenden eigentlich auch sehr gerne, allerdings war mir das zuviel und ich denke, ich bin mit dem Informationsgehalt überfordet. Ich mache mir da aber gerade keine Gedanken dazu und lese einfach weiter und hoffe, dass sich das von selbst legt. Leider fehlen mir dadurch oft auch Bezüge, ich muss ständig ins Glossar schauen, um nochmal nachzulesen, was jetzt was ist und wer welche Funktion hat und wer mit wem wie wo was zu tun hat (klingt verwirrend, ich weiß :p).
Ich denke, dass das auch an mir liegt, andere haben ja kein Problem damit. Tut mir Leid!
Ansonsten gefällt mir das Kapitel um "Renli" (ich liebe diese Namen ebenfalls *grins*) und Madhrab am besten. Die Szene mit dem geschwärzten Bein und dem Heiler fand ich wirklich toll. Auch wenn ich sowas eigentlich nicht lesen kann, weil ich sonst immer Phantomschmerzen bekomme, habe ich mich dazu aufgerafft und bin dir dankbar, dass du dies nicht noch näher erläutert hast, die Gerüche, der Eiter und die Farbe schwarz haben schon alles erledigt bei mir!
Mit dem Sprachstil komme ich nun auch ganz gut zurecht. Ich hoffe wirklich sehr, dass ich erstmal keine Rückblenden mit vielen Informationen zu lesen bekomme. Eigentlich macht mir sowas nichts aus, aber irgendwie habe ich jetzt Kopfschmerzen und muss das Buch erstmal weglegen um die Informationen zu bearbeiten. *mph*
Das alles soll nun aber nicht bedeuten, dass ich mit der Geschichte und deren Verlauf nicht zufrieden bin - ganz im Gegenteil! Ich frage mich, wo das alles nun hinführen mag.
Das System mit den Sonnenwenden habe ich auch noch nicht ganz verinnerlicht, ich kanns mir irgendwie nicht vorstellen, aber ich lese es nachher nochmal und hoffe, dass ich das verstanden habe. :)
EDIT: Die Namen sind schwer! Ich stolper in Gedanken immer über die Aussprache und ärgere mich darüber und dann sind es auch so viele verschiede, dazu muss ich auch erstmal einen Bezug verinnerlichen.
Solange schreibe ich die Namen einfach von anderen Beiträgen ab, damit ihr wisst, wen ich meine! :D
Plusquamperfekt
10.01.2010, 16:27
*Notizen wieder heraushol*
So, ich habe gestern den ersten Teil beendet.
Das Ende des zweiten Kapitels ist sehr interessant. Die Beschreibung der Amputation, war sehr gut, nicht zu wage, nicht zu detailreich. Du hast gut das Mittelmaß zwischen Ekel und Unverständnis gefunden (zumindest für mich) und hast die Szene so für mich sehr interessant gemacht.
Ganz Ehrlich: Ich hätte mich wohl noch öfter übergeben als Renli.
Den Konflikt den Madhrab in sich spürt finde ich sehr schön. Hat er das richtige getan? Würde sein alter Freund lieber tot sein, als zum Krüppel zu werden? Das gibt der ganzen Szene noch eine neue Ebene und das gefällt mir.
Im jetzt kommenden Kapitel erwacht ja Sapius und findet sich in der Gewalt der Frau wieder (, die meiner Meinung nach auch doller hätte zuschlagen können, sein Holzkopf hätte das schon ausgehalten. Ich finde ihn so unsymphatisch *mph*)
Die Beschreibung von Sapius auf Seite 88 ist einfach göttlich. Ich habe mich so abgelacht. Die Frau ist eh ein sehr schöner Charakter.
Die Legende ist kompliziert, manches musste ich bis zu 3x lesen, aber am Ende habe ich es glaub ich verstanden. Diese ganze Legende und die Folgen in die jetzige Zeit, ist total spannend. Ich mag solche Geschichten und Legenden sehr, die geben der Welt nochmer Tiefe. Kryson (als Welt) finde ich, durch seine Komplexheit, unglaublich interessant.
Auch ich würde gerne wissen, wieviel du vorgearbeitet hast, bevor du angefangen hast zu schreiben. Was stand schon (Karte z.B.) und was kam erst beim Schreiben zusammen?
Gibt es eigentlich ausser Ell und Fee noch anderde Kontinente in Kryson?
Also, das dritte Kapitel gefällt mir auch sehr gut.
Das fünfte Kapitel wird ja aus der Sichtn der "Bösen" geschrieben.
Zum ersten Mal kommen Szenen vor, die die Altarsfreigabe ab 16 rechtfertigen. Vergewaltigung und Menschen essen sind zwei der Lieblingsaktivitäten von Grimmgour.
Trotzdem finde ich auch dieses Kapitel recht schön. Die Geschichte der Totensänger ist zwar wieder eine Rückblende, aber eine spannende.
Jetzt wo ich weiß, wie es in den beiden Lagern so zugeht, bin ich wahrscheinlich für die Klan :D
Schachtelsätze merk ich jetzt fast gar nicht mehr, entweder das hat sich verbessert oder ich habe mich dran gewöhnt. Gut so.
Fazit bisher: Die Kapitel 3 & 4 sind sehr spannend und ich freue mich aufs weiterlesen.
*Notizen wieder einpack und gespannt weiterlesengeh*
Feuerfluegel
10.01.2010, 18:39
Im jetzt kommenden Kapitel erwacht ja Sapius und findet sich in der Gewalt der Frau wieder (, die meiner Meinung nach auch doller hätte zuschlagen können, sein Holzkopf hätte das schon ausgehalten. Ich finde ihn so unsymphatisch *mph*)
Echt? Ich mochte Elischa überhaupt nicht. Auf mich wirkte sie arrogant und hinterlistig, außerdem schien sie Freude daran zu haben, Sapius zu ärgern. Das gefiel mir gar nicht. Auch die Orna sind ja eigentlich neutral, genauso wie die Sonnenreiter und die Magier, warum also scheint sie Sapius dafür so zu verachten, dass er den Klan nicht mit Wohlwollen gegenüber tritt? Ich meine wenn ich die Inquisition durchgemacht hätte, wäre ich vielleicht auch nicht mehr so schnell bereit den Klan ihre Dummheiten zu verzeihen. Ich kann Sapius besser verstehen als diese fiese Art Elischas.
Aber das ist ja Gott sei Dank Geschmackssache.
Ich mag zum Beispiel Nalkaar auch überhaupt nicht. Grimmgour ist einfach nur dumm. Seine Gier, seine Triebe und seine Macht haben ihn so gemacht, wie er ist, aber Nalkaar ist intelligent genug um verstehen zu können, wenn er denn wollte, dass Vergewaltigungen, Menschen zu essen und zu foltern nicht Sinn der Sache ist, aber stattdessen erfreut er sich ebenfalls an den Gedanken, wie die Klan sich gegenseitig abschlachten und unter Wundbrand und Fieber leiden werden. So eine ekelhafte, gleichgültige Einstellung, wie die Nalkaars verachte ich deutlich mehr, als diese stumpfsinnige Grausamkeit Grimmgours.
Man sieht, ich habe auch den ersten Teil beendet und bin auch weiterhin fasziniert von den verschiedenen Wesenheiten und Sitten die erschaffen wurden. Also die Idee der Todsänger gefiel mir sehr. Natürlich ist auch die Idee der Rachuren super, wenn auch grausam super.
Zum Thema Fehler: Bernd hatte uns ja darauf hingewiesen, dass wir ruhig Fehler, die wir entdeckt haben, anmerken sollten, daher werde ich das jetzt noch einmal tun:
"...als er den Besucher schließlich erkannte hatte." Seite 116 Mitte, zweiter Absatz
Nur ein Rechtschreibfehler, nicht weiter schlimm...
und
Die schnell dahinfließenden und rauschenden Strömungen des durch den Regen angefüllten Rayhin verschluckten jeden Laut Seite 106 unten, zweiter Absatz
Meiner Ansicht nach, fehlen hier nach "des" und nach"angefüllten" Kommata. Ich habe auch extra nochmal nachgesehen. Aber Einschübe werden durch Kommata getrennt.
Dazu wollte ich ja ein Beispiel nachliefern.
Aber wie gesagt solche Fehler stören mich nur sehr wenig. Nur bei starken Häufungen kann ich mich schon mal ärgern.
Verräter
10.01.2010, 20:11
Okay... ich habe jetzt auch bis Seite 124 gelesen und nunja... bis jetzt bin ich nicht überzeugt.
Die bisherigen Kapitel sind meines Erachtens alles noch Einleitungen, daher erwarte ich nicht großartig viel Spannung. Ein Charakter nach dem Anderen wird vorgestellt und die Welt langsam aber sicher aus den verschiedenen Blickwinkeln beschrieben. Das gefällt mir bis jetzt ganz gut und ich fande auch die vielen Rückblenden sehr schön. Ich weiß nicht warum, aber ich mochte Rückblenden schon immer und nutze sie auch sehr viel, wenn ich mich mal mit einem Stift in der Hand erwische. Sie sind ein ausgezeichnetes Mittel (gerade zu Beginn) um das Wesen der Charaktere zu beschreiben.
Als "schwer zugänglich" habe ich das Buch ganz und gar nicht empfunden und auch Schachtelsätze sind mir keine störend aufgefallen.
Ich bin also ganz ehrlich nicht sicher was ihr meint ?!?
Mir sind nur 2 Dinge störend für den Leseverlauf aufgefallen:
1. Die ständig wiederkehrenden Worte "Horas" und "Sonnenwende".
Warum nicht wie gewöhnliche Irre von Stunden und Jahren (oder wie es manche auch gern von Sommern/Wintern) reden?
Eine schöne Welt, ein paar schöne Charaktere, vielleicht noch ein schönes Magiesystem und zur Not auch noch eine halbwegs interessante Geschichte langen mir vollkommen, damit ich von der großen Fantasie des Autors beeindruckt bin und ihm glaube, dass er sich vorher Gedanken gemacht hat, bevor er das ganze schrieb.
Die Worte verleihen der Geschichte weder mehr Tiefe, noch sind sie zu irgendetwas anderem gut, außer meinen Lesefluss zu stören und Konfusion zu steigern. Und wenn in Anhang schon steht (zu Hora): Entspricht ungefähr einer Stunde - dann kann man auch STUNDE schreiben!
2. Haufenweise Namen die durch die Gegend geworfen werden und von denen ich mir sicher bin, mindestens die Hälfte niemals wirklich zu brauchen.
Ich bezweifle dass es nochmal von großer Wichtigkeit sein wird, wer neben Madhrab noch für den Posten des Heerführers in Frage gekommen wäre.
An dem angesprochenen Kapitel will ich gar nicht viel aussetzen, aber man hätte sich sicher auch kürzer fassen können.
Der Prolog wirft einige Mysterien auf, das ist ganz gut und baut Spannung auf.
Warrhard ist ... nunja... eben ein Krieger aus dem Eis. Einsamer Held, großer Krieger, liebt die Freiheit. Gibt denke ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel mehr über ihn zu sagen, ebenso wie über den König.
Sapius dagegen klingt schon viel interessanter. Seine Auftritte waren bis jetzt beide sehr erklärend und gaben dem außenrum einen anständigen Rahmen. Erst die Aufstellung der Armee, dann seine Befürchtungen was den Dunklen Hirten betrifft.
Hier bleibt für mich persönlich eine Frage ganz besonders offen:
Wenn es diese zwei Brüder gibt (die wenn ich das richtig mitbekommen habe so etwas ähnliches wie Götter sind, quasi die Urväter aller Magie?) den weißen und den schwarzen und beide gefangen sind. Warum ist jetzt der schwarze erwacht und nicht der weiße? Hätte das für die Welt einen Unterschied gemacht? Wäre der andere vielleicht weniger gefährlich (könnte ja beabsichtigt sein -> Schwarz = Böse / Weiß = Nett) oder ist eine zu starke Gleichgewichtsverschiebung in jedem Fall äußerst schlecht?
Die Geschichte von Quadalkar (diesem super-Zauberer, der die Brüder besiegte) war sehr interessant und ich warte darauf mehr aus diesem Bereich der Geschichte zu lesen.
Das Kapitel um Madhrab fand ich auch ganz gut. Mir gefiel es, dass es aus der Sicht von Relnasol beschrieben wurde.
Die Jugendbeschreibung von Madhrab war der von Warrhard sehr ähnlich, wie ich finde. Beide kommen aus der Kälte, sind mächtige Über-Kämpfer (oder so erscheinen sie mir zumindest nach den Beschreibungen) und bis jetzt kann ich noch keinen Unterschied in der Persönlichkeit fest machen. Vermutlich ändert sich das noch.
Was mir allerdings überhaupt nicht gefallen hat war das Kapitel "Vergiftete Klingen" also das letzte in diesem Abschnitt in dem Nalkaar und Grimmgour auftauchen.
Ich sehe jetzt schon Grimmgour Tod auf irgendeinem Feld liegen, vermutlich stirbt er sehr schnell, oder 5-3 Kapitel vor Ende des Buchs. Er ist dumm wie ein Stück Brot, überheblich, wahnsinnig, grausam ... und eben alles zusammen was einen langweiligen, schon vom ersten erscheinen an zum Tode verurteilten, Antagonisten ausmacht.
Aber das scheinen alle Rachuren zu sein... ich gebe ihnen eine Chance von 1:1.000.000 aus der bevorstehenden Schlacht am Rayhin zu gewinnen, einfach weil ich glaube sie sind nur dazu da in Scharen von unseren Überkrieger-Protagonisten niedergeschlachtet zu werden.
Lasst uns hoffen ich liege falsch.
Dieses Kapitel hat mich unweigerlich daran erinnert, warum ich mich mit den Weltrettungsgeschichten einfach nicht anfreunden kann.
Meine Hoffnungen liegen als ganz klar bei Sapius und Elischa (die ich sehr interessant fand) - wer weiß welche Nachricht sie zu überbringen hat und wie sie die Fertigkeiten einer Orna auszuspielen vermag (wobei immer noch nicht ganz geklärt ist, wie weit die Kraft einer Orna überhaupt geht). Überhaupt hoffe ich sie ist ein wichtiger Charakter und verschwindet nicht einfach demnächst in eine dunkle Ecke.
Also die Idee der Todsänger gefiel mir sehr.
Mir bis jetzt noch nicht. mhh
2. Haufenweise Namen die durch die Gegend geworfen werden und von denen ich mir sicher bin, mindestens die Hälfte niemals wirklich zu brauchen.
Ich bezweifle dass es nochmal von großer Wichtigkeit sein wird, wer neben Madhrab noch für den Posten des Heerführers in Frage gekommen wäre.
An dem angesprochenen Kapitel will ich gar nicht viel aussetzen, aber man hätte sich sicher auch kürzer fassen können.
Doch die anderen Kandidaten spielen in den folgenden Büchern durchaus eine wichtige Rolle.
Bernd Rümmelein
10.01.2010, 22:27
Au verflucht... jetzt hatte ich eine riesenlange Antwort für Euch alle formuliert und dann war alles weg wegen irgendwelcher Anmeldeprobleme oder abgelaufener Sitzung... ok... muss ich eben nochmal ran. Dauert aber noch.*mph*
Nephariah
10.01.2010, 22:46
Ok, mit einiger Verspätung hab ich mir das Buch jetzt auch vorgenommen (musste vorher noch "Der Tag der Messer" beenden)
Hab jetzt grade den Prolog hinter mir.Gut, viel ist ja noch nicht passiert, auf die schon erwähnten langen,verschachtelten Sätze will ich ganicht mehr eingehen.
Eigentlich habe ich nur eine Frage:
Wo kann ich Warrhards Stiefel kaufen?xD
achja: Bernd, soll eigentlich in Warrhard das Wort "War" mitdrinstecken?
Würde ja zum Eiskrieger passen! :D
edit: ich bleib jetzt noch solange wach bis deine über mir angekündigte Antwort kommt!:D
Bernd Rümmelein
10.01.2010, 23:00
Wie lange hast du gebraucht, bis du wirklich angefangen hast die Geschichte zu schreiben? Also wie viel Zeit hast du vorher mit Recherche usw. verbracht?
Elischa scheint ja Sapius' Geschichte über den dunklen Hirten nicht zu glauben. Wie Madhrab das wohl sieht?
Also... das hört sich jetzt vielleicht eigenartig an... ca. 25 Jahre.
Aber insgesamt würde ich die Vorbereitungszeit auf etwa ein bis zwei Jahre schätzen. Es wäre nicht richtig, die gesamten 25 Jahre davor einzurechnen. Ich hatte damals ein Manuskript über den Kontinenten Fee geschrieben. Das war wirklich schwer zugänglich und es kamen nur der (uralte) Sapius als Charakter und die Lesvaraq darin vor. Die Geschichte spielt in ferner Zukunft (ja, es gibt eine). Der Geschichte fehlte aber damals vollkommen die Basis und historische Grundlage, die ihr jetzt in der Hand haltet.
Angefangen hat alles mit einer Art Stammbaum der Machtzyklen, also den Lesvaraq und dem Entwurf erster Bilder / Szenen und Charaktere. Kartenmaterial kam erst viel später dazu.
Glaubt sie die Geschichte nicht? Vielleicht verhält sie sich nur neckisch :D
Madhrab? Wahrscheinlich wie ein Antiheld so etwas einfach sehen muss ;)
Bernd Rümmelein
10.01.2010, 23:06
ich bleib jetzt noch solange wach bis deine über mir angekündigte Antwort kommt!:D
Cool! *cool* Würde ich dir aber nicht empfehlen, es sei denn du bist so ein Nachtgespenst wie ich eines bin. Ich arbeite das jetzt nicht mehr auf einmal seitenweise ab, sondern Stück für Stück.
Klar steckt in Warrhard "War" und "Hard" drin. Außerdem brauchte ich für die nordischen Namen harte Laute und daher viel "r". Klingt einfach martialisch und passt zum Charakter. :D
Warrhards Stiefel kann man bei der "Manufaktur" bestellen, die Spaikis musst du dir aber selber durch die Sohlen hämmern. ;)
Nephariah
10.01.2010, 23:14
Ja das Hard is mir auch später erst aufgefallen, weißt ganicht wieso nicht direkt oO
Ne, ich denke solange kann ich nicht mehr bleiben, morgen Schule...
Aber vorher schau ich dann nochmal rein ;-)
Ich verabschiede mich!
Will noch einige Seiten lesen vor dem Schlafen:)
Bernd Rümmelein
10.01.2010, 23:20
Stimmt Nalkaar ist auf seine Art faszinierend.*ja*
Nalkaar und die Todsänger entstammen im Grunde der griechischen Mythologie - die ich sehr liebe -, wenn auch leicht abgewandelt. Ähnliches gilt für die Chimären der Rachuren. Er ist ein sehr wichtiger Charakter in Kryson, vor allen Dingen in den Folgebänden und steht für seine eigene Art der Magie, nämlich der schweren, dunklen, klassischen Musik (stellt Euch zu Kryson Gustav Mahler... die unvollendete Zehnte und das Lied von der Erde vor oder auch Gustav Holst The Planets oder Edvard Grieg Peer Gynt).
Bernd Rümmelein
10.01.2010, 23:29
Echt? Ich mochte Elischa überhaupt nicht.
Grimmgour ist einfach nur dumm.
Oh nein, wie kannst du Elischa nicht mögen? Sie ist eine tolle Frau! Und wird nicht einfach in einer dunklen Ecke verschwinden (Befürchtung von Verräter in seinem Kommentar). Vergiss nicht, dass sie allen Grund hat, auf Sapius sauer zu sein. Immerhin wollte er sie töten. Da muss sie vorsichtig sein. Ja, sie spielt mit ihm, zieht ihn auf und neckt ihn... nun gut.
Hm. Grimmgour ist wahrscheinlich nicht so dumm, wie er sich aufführt. Er ist ein General. Sicher er stinkt und frisst und ist grausam. Aber seine Krieger folgen ihm bedingungslos. Sie fürchten und bewundern ihn. Sicher nicht, weil er nur brutal ist. Nalkaar stellt sich diese Frage im Buch auch. Offenbar merkt er nicht, dass Grimmgour ihn bewusst mit dieser Art provoziert und damit offen gegen seine herrische Mutter rebelliert.
Bernd Rümmelein
10.01.2010, 23:34
Wah, seit mir nicht böse, aber ich komme irgendwie immer noch nicht in die Geschichte rein und ich weiß einfach nicht, woran es liegt.
Keine Sorge, das wird schon. Es liegt nicht an dir, sondern an mir. Ich kenne einige Leser, denen es ähnlich erging, insbesondere in den ersten Kapiteln. Der Einstieg ist definitiv schwer. Immerhin hat die Geschichte mehrere Ebenen, die sich dem Leser aber erst viel später erschließen. Da setze ich auf die Geduld und Durchhaltevermögen der Leser. Ein Risiko gewiss, aber ich wollte es eingehen, der Geschichte wegen. Dennoch kann ich nur sagen. Durchhalten... es wird besser.
Bernd Rümmelein
10.01.2010, 23:41
Auch ich würde gerne wissen, wieviel du vorgearbeitet hast, bevor du angefangen hast zu schreiben. Was stand schon (Karte z.B.) und was kam erst beim Schreiben zusammen?
Gibt es eigentlich ausser Ell und Fee noch anderde Kontinente in Kryson?
Jetzt wo ich weiß, wie es in den beiden Lagern so zugeht, bin ich wahrscheinlich für die Klan :D
Siehe weiter oben. Da habe ich kurz etwas zum Thema Vorarbeit ausgeführt.
Kryson hat nur zwei Kontinente. Den kleineren Ell und den großen, magischen Kontinenten Fee.
So... du bist also für die Klan. Diese menschenähnlichen Wesen, die sich aggressiv über den Kontinenten verbreiten und verbreiten und vermehren, alles verdrängen was nicht zu ihnen gehört, die Ressourcen ausbeuten und... :D
Mal sehen, ob ich das so einfach zulassen kann. Das ist hier aber keine Sportveranstaltung ;)
Bernd Rümmelein
11.01.2010, 00:05
:D
... bis jetzt bin ich nicht überzeugt.
Das gefällt mir bis jetzt ganz gut und ich fande auch die vielen Rückblenden sehr schön.
Warum nicht wie gewöhnliche Irre von Stunden und Jahren (oder wie es manche auch gern von Sommern/Wintern) reden?
Und wenn in Anhang schon steht (zu Hora): Entspricht ungefähr einer Stunde - dann kann man auch STUNDE schreiben!
2. Haufenweise Namen die durch die Gegend geworfen werden und von denen ich mir sicher bin, mindestens die Hälfte niemals wirklich zu brauchen.
Ich bezweifle dass es nochmal von großer Wichtigkeit sein wird, wer neben Madhrab noch für den Posten des Heerführers in Frage gekommen wäre.
Hier bleibt für mich persönlich eine Frage ganz besonders offen:
Wenn es diese zwei Brüder gibt (die wenn ich das richtig mitbekommen habe so etwas ähnliches wie Götter sind, quasi die Urväter aller Magie?) den weißen und den schwarzen und beide gefangen sind. Warum ist jetzt der schwarze erwacht und nicht der weiße? Hätte das für die Welt einen Unterschied gemacht? Wäre der andere vielleicht weniger gefährlich (könnte ja beabsichtigt sein -> Schwarz = Böse / Weiß = Nett) oder ist eine zu starke Gleichgewichtsverschiebung in jedem Fall äußerst schlecht?
Was mir allerdings überhaupt nicht gefallen hat war das Kapitel "Vergiftete Klingen" also das letzte in diesem Abschnitt in dem Nalkaar und Grimmgour auftauchen.
Ich sehe jetzt schon Grimmgour Tod auf irgendeinem Feld liegen.
Lasst uns hoffen ich liege falsch.
Dieses Kapitel hat mich unweigerlich daran erinnert, warum ich mich mit den Weltrettungsgeschichten einfach nicht anfreunden kann.
Zwar noch nicht überzeugt, aber es gefällt dir bis jetzt doch ganz gut. Das ist doch ein Anfang. Und ja, die ersten Kapitel sind immer noch ein Einstieg, obwohl doch schon das ein oder andere geschieht, was für den weiteren Verlauf der Geschichte wichtig ist (entweder noch im ersten Band, spätestens jedoch in den Folgebänden). Und ja, Lordmaster Kaysahan und Chromlion werden sicher eine Rolle spielen. Ich weiß es :D
Mit dem Weltenbau ist das so eine Sache. Ich gebe dir recht, dass die Verwendung fremder Begriffe nicht unbedingt zwingend ist. Aber es ist eben die Arbeit an den Details, die eine Welt - zumindest geht es mir so - glaubwürdig machen. Dazu gehören neben Flora und Fauna, Staatsystemen, Völkern und Rassen, Währungen und ggf. auch eine eigene Zeitrechnung oder sprachliche Besonderheiten. Dafür gibt es dann eben den Anhang.
Das ist aber nicht so entscheidend, ich denke man versteht die Hora einfach als Zeiteinheit aus dem Kontext heraus. Wie lange sie genau dauert, war für mich nicht wichtig.
Mit der Kategorisierung oder klaren Typisierung von Gut und Böse sollte man in Kryson vorsichtig sein. Es ist nicht alles so klar, wie es im ersten Band scheinen mag. Die beiden magischen Brüder wurden von einem Lesvaraq eingesetzt, seine Nachfolge anzutreten und das Gleichgewicht zu wahren. Sie entspringen sozusagen seiner gestalterischen Macht, sind aber nicht göttlich. Erst seit ca. 5.000 Jahren beherrschen sie die Magie auf Ell. Der dunkle Hirte erwacht zuerst, weil der Fluch für ihn durch ein Blutopfer gebrochen wird. Quadalkar war sein treuester Diener und er besitzt die Seele dieses Saijkalsan. Der weiße Schäfer ist nicht weniger gefährlich. Aber für ihn bedarf es eines anderen Opfers. Nur vereint sind die Brüder stark und können ihrer Aufgabe gerecht werden. Ob sie gut oder schlecht sind wird sich zeigen.
Ob Grimmgour auf dem Feld tot liegen bleibt, schau mer mal.
Kryson ist definitiv keine Weltrettungsgeschichte. Das mag anfänglich so erscheinen und die scheinbar klare Typisierung einiger Charaktere und Superhelden sprechen vielleicht dafür. Aber lass dich davon bitte nicht täuschen. Das sind Äußerlichkeiten, die nur auf den ersten Blick so aussehen. Das kann sich schnell ändern. Es geht um Entscheidungen, Verzweiflung und Leid. Der Krieg ist nur der Rahmen dafür. In einem solchen Szenario kann es eigentlich keine Sieger geben.
Über die Todsänger habe ich ja schon gesprochen. Ich mag sie. Sie sind für mich unheimlich und mystisch. Ihre Musik gibt mir viele Spielmöglichkeiten und eröffnet mir die Chance neben den Bildern auch schreibend Klänge und Töne zu vermitteln. Sie sind für die Stimmung wichtig. In einer Schlacht wirken sie in meinen Augen immens und sind außergewöhnlich. Von daher wollte ich sie unbedingt drin haben.
Also... das hört sich jetzt vielleicht eigenartig an... ca. 25 Jahre.
Dann habe ich ja noch ein wenig Zeit. Meine Ideen gären erst seit gut 15 Jahren. :/
Anunzen... hm... eher ein Wortspiel. Die Münze steckt irgendwo drin.
Ich hielt's für ein Wortspiel hiervon: http://de.wiktionary.org/wiki/Penunze
Jagdverhalten der Moldawar... hm... wie wäre es mit Flugdrachen, den uralten Erzfeinden der Moldawar?
Cool! *cool*
Oh nein... Malidor ist nicht Anakin oder Luke Skywalker und Kaysahan auch nicht Jessica Atreides. Bitte nicht diese Assoziationen *mph*.
Sorry. Mein Hirn verbindet ständig alles mit allem, dabei springen dann die wildestens Assoziationen und Parallelen in meine Gedanken. (Darum mache ich auch einen Bogen darum meine Ideen aufzuschreiben. Ich finde ständig heraus wo mein Unterbewusstsein sie geklaut hat.)
Ich werde mich mit Assoziationen dann fortan zurückhalten. Gerade bei einigen Namen sind sie ja auch offensichtlich angelegter.
Apropos Namen. Schön finde ich, dass Du dir z.B. für die Kerle im Norden auch einen harten Klang ausgesucht hast. Ich mag das, wenn ein Autor sich die Arbeit macht.
Für meine Rollenspiel-Charaktere suche ich meist auch einen bestimmten Klang für den Namen und wenn möglich eine versteckte Bedeutung. (Auch wenn sich manch ein Name später als eine Teppichart oder etwas ähnlich blödsinniges herausstellt.)
Ansonsten weiter zu dem was ich mir so an Gedanken zwischendurch notiert habe.
* Bei Chromlion dachte ich nur: WTF!? Was der sich in Renlasols Heimat geleistet hat war wirklich mehr als daneben. Es ist wohl nicht alles Gold was glänzt (und nicht alles "gut" was sich dafür hält).
* Nonjal (Kein r-Laut im Namen :) ) - Noch einer, der charakterlich bei der Gegenseite wohl gut aufgehoben wäre.
* Saijkralsan - Nachdem es an einer Stelle in "Sai"-"jkralsan" getrennt wurde, frage ich mich jetzt wo die restlichen Silben dieses Wortes getrennt werden und wie man das überhaupt ausspricht. Manchmal wünsche ich mir weniger eine Legende in Büchern als vielmehr eine Auflistung der Namen mit Lautschrift, um irgendeine Idee zu haben wie es sprachlich mal gedacht war.
Kein sterbliches Wesen ist nur weiß oder schwarz. Die Grautöne und Nuancen dazwischen machen es erst interessant.
Für diese Worte von mir 1000 Extrapunkte. :) Ich mag sowas.
* Sapius sagt "... ich kann euch jetzt nicht alles erzählen, das würde zu weit führen." - Ha! Fiesling. Er hat doch schon alles mögliche andere erzählt, aber wo es interessant wird, führt es zu weit? :) Vor allem da sie eh nichts anderes vorhaben als schlafen... und noch nicht mal mitei*beeep*.
Wahrscheinlich hält er einfach absichtlich Informationen zurück.
Ich mag ihn jedenfalls nach der Szene mit Elischa noch ein wenig mehr.
* Elischa - Was in der Legende zu ihr gesagt wird, ist fast ein Spoiler.
Bei ihrer Szene mit Sapius werde ich noch nicht ganz warm mit ihr. Ist mir etwas zu schnippisch.
* Ach so.... Sapius hat sich mit seinem Rat doch schon kräftig bei den Klan eingemischt, aber bisher war ihm nie aufgefallen, dass möglicherweise der dunkle Hirte zurückkommt, weswegen er jetzt ganz eilig reisen muß? Wann hat er wirklich davon erfahren? Oder wann hatte er eine Ahnung und wann war er sich sicher? Irgendwo werde ich das Gefühl nicht los, dass er kräftig herummanipuliert.
* Ich bin mal gespannt, ob die Rachuren nicht irgendwann selbst zu 'Protagonisten' werden, ob sie also noch eine andere Bedeutung haben werden als nur der derzeitige (und zukünftige) böse große abscheuliche Gegner zu sein. Wenn Tode den dunklen Hirten kräftigen, dann dürfte es ihm ziemlich gleich sein wer stirbt.
* Seite 104 "..., wäre am Ende durch die mit Bogen und Steinschleudern ausgestatteten Wachen erledigt worden, ..." - Müsste da nicht "Bögen", also zwei mal Plural stehen?
* Anfangs war ich verwundert wie jemand wie Grimmgour so bescheuerte Leibwachen haben kann. Aber nach der Begegnung mit ihm habe ich keine Fragen mehr dazu. Ich mag auch weder ihn, noch Nalkaar.
* Interessant finde ich wie sich Saijkalsan auf unterschiedlichen Seiten des Konflikts wiederfinden... wenn sie denn auf unterschiedlichen Seiten sind...
So... dann werde ich mal mit Abschnitt 2 anfangen und noch ein wenig weiterlesen. Auch wenn's etwas demotivierend ist, dass jemand anderes schon fast durch ist... ich weiss zwar, dass ich lahm bin, aber am dritten Tag der Leserunde schon fast durch? Da bin ich mir unsicher, ob's noch irgendeinen Sinn macht irgendwas hier am Anfang zu posten... nun ja... ich hab's mal trotzdem gemacht.
Für die nächste Leserunde mit Autor werde ich das Buch wohl vorher anfangen zu lesen, damit ich mir schön Zeit lassen kann, Notizen machen kann... und dann trotzdem noch den Autor nerven kann. :)
Bernd Rümmelein
11.01.2010, 21:57
@all
Ich bin die nächsten beiden Tage beruflich unterwegs und komme daher voraussichtlich weniger dazu, Eure Fragen direkt zu beantworten. Deshalb an dieser Stelle heute schon. Sorry for the delay.
Feuerfluegel
11.01.2010, 22:24
* Sapius sagt "... ich kann euch jetzt nicht alles erzählen, das würde zu weit führen." - Ha! Fiesling. Er hat doch schon alles mögliche andere erzählt, aber wo es interessant wird, führt es zu weit? :) Vor allem da sie eh nichts anderes vorhaben als schlafen... und noch nicht mal mitei*beeep*.
Wahrscheinlich hält er einfach absichtlich Informationen zurück.
Ich mag ihn jedenfalls nach der Szene mit Elischa noch ein wenig mehr.
* Elischa - Was in der Legende zu ihr gesagt wird, ist fast ein Spoiler.
Bei ihrer Szene mit Sapius werde ich noch nicht ganz warm mit ihr. Ist mir etwas zu schnippisch.
Na endlich. Bin ich ja doch nicht die Einzige die Sapius mochte und Elischa nicht. Schnippisch war genau das Wort, was mir gefehlt hat. Habe mir jetzt auch mal das Glossar angesehen und ja, ich finde auch, dass in diesem einen Satz zu Elischa mehr verraten wird, als es sollte.
* Anfangs war ich verwundert wie jemand wie Grimmgour so bescheuerte Leibwachen haben kann. Aber nach der Begegnung mit ihm habe ich keine Fragen mehr dazu. Ich mag auch weder ihn, noch Nalkaar.
Auch hier stimme ich zu. Endlich noch jemand, der die Charaktere ähnlich besch.... fand wie ich ich. Auch wenn ich die Szene ganz amüsant fand, als Nalkaar den Leibwächtern gezeigt hat, wie er unter der Kapuze aussieht. Das ist doch mal wirksamer als eine direkte Drohung. Trotzdem, an seiner Stelle hätte ich die Leibwächter schon lange aus dem Weg geräumt. Man kann ja argumentieren, dass er über diesen weltlichen Dingen steht, aber irgendwie kann ich das nicht so glauben. Dafür hat er viel zu viel Interesse an anderen Dingen, wie Abschlachten, Vergiften etc. Außerdem wäre es für ihn doch nicht mehr, als eine lästige Mücke zu erschlagen.
So... dann werde ich mal mit Abschnitt 2 anfangen und noch ein wenig weiterlesen. Auch wenn's etwas demotivierend ist, dass jemand anderes schon fast durch ist... ich weiss zwar, dass ich lahm bin, aber am dritten Tag der Leserunde schon fast durch? Da bin ich mir unsicher, ob's noch irgendeinen Sinn macht irgendwas hier am Anfang zu posten... nun ja... ich hab's mal trotzdem gemacht.
Für die nächste Leserunde mit Autor werde ich das Buch wohl vorher anfangen zu lesen, damit ich mir schön Zeit lassen kann, Notizen machen kann... und dann trotzdem noch den Autor nerven kann. :)
Dieses Phänomen konnte ich jetzt schon in einigen Leserunden beobachten, aber es sollte ja nicht zu einem Wettbewerb verkommen. Ich bin zwar auch schon recht weit, aber mich interessiert dennoch, was andere zu dem Buch zu sagen haben. Und manchmal will ich auch darauf eingehen.
Einfach weiter deine Meinung schreiben. Es gibt genug Leute, die auch noch nicht weit sind, die alles gerne lesen und denk dran, der Autor wird immer Interesse an dem haben, was du schreibst.
Auch hier stimme ich zu. Endlich noch jemand, der die Charaktere ähnlich besch.... fand wie ich ich. Auch wenn ich die Szene ganz amüsant fand, als Nalkaar den Leibwächtern gezeigt hat, wie er unter der Kapuze aussieht. Das ist doch mal wirksamer als eine direkte Drohung. Trotzdem, an seiner Stelle hätte ich die Leibwächter schon lange aus dem Weg geräumt. Man kann ja argumentieren, dass er über diesen weltlichen Dingen steht, aber irgendwie kann ich das nicht so glauben. Dafür hat er viel zu viel Interesse an anderen Dingen, wie Abschlachten, Vergiften etc. Außerdem wäre es für ihn doch nicht mehr, als eine lästige Mücke zu erschlagen.
Aber hat er nicht auch selber ANgst vor Grimmgour? ;> Erschließt sich mir auch nicht ganz, da er ihm doch sofort den Gar ausmachen könnte als Todsänger. Wahrscheinlich hält er sich nur zurück, weil Rajuru seine Mutter ist.
Dieses Phänomen konnte ich jetzt schon in einigen Leserunden beobachten, aber es sollte ja nicht zu einem Wettbewerb verkommen. Ich bin zwar auch schon recht weit, aber mich interessiert dennoch, was andere zu dem Buch zu sagen haben. Und manchmal will ich auch darauf eingehen.
Einfach weiter deine Meinung schreiben. Es gibt genug Leute, die auch noch nicht weit sind, die alles gerne lesen und denk dran, der Autor wird immer Interesse an dem haben, was du schreibst.
Ich denke da genauso wie Feuerfluegel. Dennoch kann ich dich nachvollziehen, ich will das Buch auch nicht im Zwang lesen und als ich gestern die ganzen Beiträge gelesen habe dachte ich mir auch "Ja, toll, die haben das Buch in 3 Tagen durch..", was ja auch nicht schlimm ist, nur dann kann ich selbst andere Beiträge noch nicht lesen, weil ich mich sonst zuspoilere. Dennoch würde ich selbst das Buch nicht vor Leserundenbeginn anfangen, da habe ich strickt was dagegen und würde mit mir selbst ins Unreine kommen. *ja*
So, und nun zu meinen Notizen, denn ich habe den ersten Abschnitt (und ein bisschen mehr) nun auch beendet.
Was ich ein bisschen störend oder verwunderlicht finde sind die langen Reden, bzw. Monologe. Teilweise geht das über 2-3 Seiten, wo ich mir doch die ein oder andere Gefühlsregung während des gesagtem von seinem Gegenüber gewünscht hätte (in diesem Fall von Elischa zu Sapius). Außerdem fehlt mir bei diesem Gespräch auch die geheimnisskrämerei. Er erzählt einer Fremden einfach alles, was er über die Legende weiß, legt ihr alle seine Beweggründe und seine Ziele vor, ohne sich sicher sein zu können, dass sie auf derselben (eigentlich ist er doch neutral? :p) Seite steht, wie er. Meiner Meinung wird zu viel verraten, zu wenig nachgehackt. Elischa tut alles mit einem Achselzucken ab, als wäre dies ein Märchen. Wieso sollte das alles nicht der Wahrheit entsprechen? Schließlich ist sie selbst doch eine Orna und müsste wissen, dass es außer ihren Fähigkeiten vielleicht auch noch andere geben könnte, die auch besondere Begabungen entwickeln.
Dazu sehe ich jetzt schon eine klare Liebesgeschichte zwischen Elischa und Sapius, aber vielleicht auch zwischen Renli und Yilassa? :p
Auf jeden Fall sind mir alle 4 sehr symphatisch, Renli und Yilassa allen voran. Yilassa ist sooooooooo ein toller Charakter! Ich liebe ihre Eigenschaften, ihre Beschreibungen, dass sie immer ein Lächeln auf den Lippen hat, aber auch in entscheidenen Momenten ernst ist! Und sie ist eine sehr gute Schwertkämpferin! Meine Lieblingsfigur bisher! *ja* *grins*
Renli wirkt noch etwas unbeholfen, was aber gar nicht schlimm ist. Sapius wirkt.. belustigend. Dennoch finde ich ihn nicht arrogant oder unsymphatisch. Und Elischa ist momentan etwas unglaubwürdig, wird sich aber denke ich noch geben.
Mir stellt sich momentan eine Frage: Ist Quadalker nun böse oder gut oder wie genau ist seine Rolle nun im Zusammenhang mit der Gegenwart und der Geschichte der Geschichte? X.X
Die Idee mit dem dunklen Hirten und dem weißen Schäfer finde ich total toll. Hat für mich was Ying-Yang mäßiges, findet ihr nicht? xD Die Fähigkeiten des dunklen Hirten sind ja wirklich beachtlich. Ich finde es toll, dass es da so viele Möglichkeiten gibt und die Legende an sich finde ich auch total toll. Zwar habe ich einige Details noch nicht gefasst, aber das gibt sich später bestimmt noch von alleine. :)
Meine Frage ebenso: Wir spricht man Saijkalae aus?! Das ist mir ein echtes Rätsel! *ja*
Die Idee mit den Todsängern finde ich total interessant und hat auch was bedrohliches und geheimnissvolles. Ich finde die Gabe, sowas zu beherrschen total super, ist aber natürlich auch gefährlich. Und am besten ist sie sowieso nur, wenn sie in den richtigen Händen liegt und nicht missbraucht wird (was hier ja der Fall sein dürfte). Auch das Ziel der Unsterblichkeit kennen wir ja schon zu genüge! :p
Sind diese nun eigentlich lebendig oder tot? Können sie sterben? Wieso kann nur der erste von ihnen, Nalkaar, seine Macht mehren und nicht die anderen? Haben sie irgendwelche Einschränkungen?
Das Gesicht von Nalkaar war ja auch durch und durch wirklich eklig. :D
Generell finde ich, dass "Nalkaar" ein toller Name ist, und wenn sein Wesen nicht so grausam wäre, wäre er mir bestimmt als Charakter symphatisch, denn er ist durchaus intelligent und wägt seine Möglichkeiten des Handelns gut aus. Ich bin gespannt darauf, mehr von ihm zu erfahren.
Noch eine Frage: Wie sieht es mit den "Zugängen" der Saijkalae aus? Wie genau kann man sich das vorstellen? Sind diese nur mental möglich, oder auch körperlich? Wie genau sieht die Hilfe aus, die man sich mit diesen "Zugängen" zugänglich machen kann? Und hat diese Grenzen?
Dann ist mir noch was aufgefallen. Der Titel "Die Schlacht am Rayhin" deutet natürlich darauf hin, dass eine Schlacht bevorsteht. Dennoch dachte ich, dass ergibt sich dann so in der Mitte oder zum Ende der Geschichte hin. Erst ist alles gut, dann kommt ein Konflikt oder ein Krieg, alles rüstet sich.. nein, nein. Hier wird man direkt ins Geschehen katapultiert und man findet sich praktisch direkt in der Schlacht wieder. Das finde ich überraschend und wirklich gut.
Noch eine Frage: Rajuru wurde ja als Königin der Rachuren dargestellt, doch sie ist doch eine Saijkalae? Und sind diese nicht neutral? Was bewog sie damals zu diesem Schritt, gibt es da ebenfalls eine Vorgeschichte, die uns momentan nur noch vorbehalten ist? Kommt da noch eine Aufklärung? Würde ich mir als Leser wünschen.
Etwas, womit ich gar nicht klar komme: Kraftausdrücke in Fantasyromanen, die irgendwie für mich nur in unsere heutige Zeit passen. Als Nalkaar "Ihr Hurensöhne" sagte, musste ich direkt an "Kriegsklingen" denken und ich finde, dass diese Vortwahl ganz klar zu seiner scheinbaren Intelligenz entgegengestellt wird, was ich irgendwie schade finde. Ich hoffe, sowas kommt nun nicht noch öfter.
Dann habe ich gemerkt, dass du vielen Charakteren die Augenfrabe blau zuschreibst - Absicht? :D
Grimmgour ist wirklich: Bäääääääääääh" Eklig, hässlich, brutal, grausam, schrecklich, ungehobelt und ungebildet! Der kann froh sein, dass seine Mutter die Königin ist und er tun und lassen kann (anscheinend) was er will. Dennoch gute Beschreibung und ein schöner Antagonist. Ich hoffe, Madhrab gibt ihm den Rest.
Dann ist mir noch aufgefallen, dass Nalkaar und Grimmgour von sich selbst in der 3. Person Singular sprechen, ist dies auch beabsichtigt? Und wenn ja, was willst du damit asudrücken?
Außerdem ist mir noch was aufgefallen (ist ja nun schon ziemlich viel irgendwie :p): Es sind Perspektivenwechsel innerhalb der Kapitel, von denen ich nun nicht weiß, ob sie gewollt sind oder einfach passiert sind. Zumindest war ich da an manchen Stellen doch ziemlich verwirrt, als ich auf einmal nicht mehr Sapius Gedankengänge, sondern die von Elischa, oder auch nicht mehr die von Nalkaar, sondern die von Grimmgour las. Bitte um Aufklärung.
Ansonsten: Ich bin nun in der Geschichte drin, sie packt mich, ich will weiterlesen! Auch der Schreibstil ist toll und nun richtig angenehm, wenn es Rückblenden gibt, wirken sie nicht mehr deplatziert, halten sich in Grenzen und sind angenehm.
So, nun mein nächster Post zum 2. Teil!
(Sorry, dass es so viel geworden ist *grins*)
Verräter
12.01.2010, 21:45
Auf jeden Fall sind mir alle 4 sehr symphatisch, Renli und Yilassa allen voran. Yilassa ist sooooooooo ein toller Charakter! Ich liebe ihre Eigenschaften, ihre Beschreibungen, dass sie immer ein Lächeln auf den Lippen hat, aber auch in entscheidenen Momenten ernst ist! Und sie ist eine sehr gute Schwertkämpferin! Meine Lieblingsfigur bisher!
Ylissa kommt aber doch erst im Kapitel "Spähberichte" d.h. ab Seite 125 dazu, oder nicht ?! Über das Kapitel habe ich noch nicht hinausgelesen, daher kann ich deine Begeisterung für den Charakter nicht ganz nachvollziehen :) Mal schauen was mit der noch wird.
Was ich ein bisschen störend oder verwunderlicht finde sind die langen Reden, bzw. Monologe. Teilweise geht das über 2-3 Seiten, wo ich mir doch die ein oder andere Gefühlsregung während des gesagtem von seinem Gegenüber gewünscht hätte (in diesem Fall von Elischa zu Sapius).
Das ist mir im ersten Gespräch zwischen den beiden auch aufgefallen, ich habe es einfach so interpretiert, dass sich beide gern selbst reden hören. Etwas mehr Handlung/Beschreibung fände ich in dem Kapitel aber auch ganz schön, neben den Geschichten die sie zu erzählen haben.
Mir stellt sich momentan eine Frage: Ist Quadalker nun böse oder gut oder wie genau ist seine Rolle nun im Zusammenhang mit der Gegenwart und der Geschichte der Geschichte?
Nunja, also wie ich das verstanden habe ist er mehr so etwas wie neutral. Er hat unglaublich gewaltige Zerstörung herbeigerufen (was durchaus verständlich ist, nachdem was ich bislang über die Inquisition der Klan gelesen habe), dann aber sofort gestoppt als er erkannte, dass er die Kontrolle verliert.
Dann beginnt es allerdings kompliziert zu werden als er den Hirten&Schäfer hintergeht und besiegt. Weswegen er das gemacht hat, da bin ich mir nicht ganz sicher. Um das, was der dunkle Hirte ihm "angetan" hat rückgängig zu machen?
Und da es augenscheinlich nicht funktionierte, zog er sich so tief zurück wie nur möglich, benötigt allerdings Blut zum Leben und wird so zum Bluttrinker, nicht aus Bosheit, sondern aus reinem Überlebenstrieb.
Wichtig wird er wohl erst, wenn die Schlacht in vollem Gange ist und der dunkle Hirte tatsächlich erwachen sollte. Davor glaube ich spielt er für uns keine Rolle.
Noch eine Frage: Rajuru wurde ja als Königin der Rachuren dargestellt, doch sie ist doch eine Saijkalae? Und sind diese nicht neutral? Was bewog sie damals zu diesem Schritt, gibt es da ebenfalls eine Vorgeschichte, die uns momentan nur noch vorbehalten ist? Kommt da noch eine Aufklärung? Würde ich mir als Leser wünschen.
Das ist allerdings eine Interessante Frage, das wüsste ich auch gern :D
Wobei ich auch von Saipus "Neutralität" ganz und gar nicht überzeugt bin. Er war ja von Anfang an bei den Klan ein Berater, also auf einer ganz eindeutigen Stellung. Und wenn man dem, was er Alischa sagt glauben kann, so weiß er erst vor kurzem vom möglichen Auferstehen des dunklen Hirten, seine Taten können also nicht allein von dort aus kommen.
Ich schätze einfach mal Rajuru ist eine geborene Rachurin (der Schüler Saipus' ist ja auch ein gewöhnlicher Klan, wenn ich das richtig verstanden habe), eben mit der Begabung die Magie/Sajkrrrrrrrrr... was auch immer - zu nutzen.
So erkläre ich mir das.
(Und entstammt Saipus nun einen "Nicht-Klan-Volk" oder hat er sein Leben einfach mithilfe der MAgie verlängert und gilt damit quasi als ein "Langlebiger"?
Bäääääääääääh" Eklig, hässlich, brutal, grausam, schrecklich, ungehobelt und ungebildet! Der kann froh sein, dass seine Mutter die Königin ist und er tun und lassen kann (anscheinend) was er will. Dennoch gute Beschreibung und ein schöner Antagonist.
Ha! Das selbe dachte ich auch über Grimmgour, bin aber zu einem anderen Schluss gekommen ...
Feuerfluegel
13.01.2010, 07:39
(Und entstammt Saipus nun einen "Nicht-Klan-Volk" oder hat er sein Leben einfach mithilfe der MAgie verlängert und gilt damit quasi als ein "Langlebiger"?
Irgendwo recht früh wird erklärt, dass Sapius ein Tartyk ist. Die sind kleiner und dürrer als Klan und werden auch "Die Langlebigen" genannt.
Zu welchem Schluss bist du denn gekommen, was Grimmgour angeht? *neugierig ist*
Verräter
13.01.2010, 10:29
Irgendwo recht früh wird erklärt, dass Sapius ein Tartyk ist. Die sind kleiner und dürrer als Klan und werden auch "Die Langlebigen" genannt.
Zu welchem Schluss bist du denn gekommen, was Grimmgour angeht? *neugierig ist*
mhhh... kann auch sein. Muss ich wohl im Wust hunderter seltsam klingender Namen vergessen haben.
Steht sogar im Anhang so. Nur auch, dass er "seinem Volk den Rücken kehrte um Sajikalsan zu werden".
ugh... je mehr ich im Anhang lese, desto verwirrter werde ich...
und
Ich sehe jetzt schon Grimmgour Tod auf irgendeinem Feld liegen, vermutlich stirbt er sehr schnell, oder 5-3 Kapitel vor Ende des Buchs. Er ist dumm wie ein Stück Brot, überheblich, wahnsinnig, grausam ... und eben alles zusammen was einen langweiligen, schon vom ersten erscheinen an zum Tode verurteilten, Antagonisten ausmacht.
Dieses Kapitel hat mich unweigerlich daran erinnert, warum ich mich mit den Weltrettungsgeschichten einfach nicht anfreunden kann.
Das denke ich von Grimmgour.
Also ich finde es logisch das Rajuru Königin ist. Denn erstens halten sich die Saijkalsan zwar meistens aus den Angelegenheiten der Klan und Rachuren raus, aber sie sind nicht wie die Sonnenreiter oder die Orna zur Neutralität verpflichtet.(So hab ich es verstanden) Und zweitens ist ihre Stellung ja wichtig für den dunklen Hirten. Sonst könnte sie nicht so leicht einen Krieg anzetteln. Das Ziel des Krieges ist in erster Linie nämlich das viel Blut fließt, da nur so der dunkle Hirte geweckt werden kann.
In den nächsten Büchern wird man noch erfahren das sie nicht die einzige Saijkalsan ist die Macht und Einflus hat.
Feuerfluegel
13.01.2010, 15:49
Was mir allerdings überhaupt nicht gefallen hat war das Kapitel "Vergiftete Klingen" also das letzte in diesem Abschnitt in dem Nalkaar und Grimmgour auftauchen.
Ich sehe jetzt schon Grimmgour Tod auf irgendeinem Feld liegen, vermutlich stirbt er sehr schnell, oder 5-3 Kapitel vor Ende des Buchs. Er ist dumm wie ein Stück Brot, überheblich, wahnsinnig, grausam ... und eben alles zusammen was einen langweiligen, schon vom ersten erscheinen an zum Tode verurteilten, Antagonisten ausmacht.
Selbst wenn eintreffen sollte, was du denkst, dann wäre da immer noch der Antagonist Nalkaar, bei dem ich das Gefühl habe, dass er nicht so schnell aus der Reihe ausscheiden wird.
Lasst uns hoffen ich liege falsch.
Dieses Kapitel hat mich unweigerlich daran erinnert, warum ich mich mit den Weltrettungsgeschichten einfach nicht anfreunden kann.
Hm, ich würde sagen, dass die Schlacht am Rayhin ein notweniges Übel ist, aber unanwendbar. Ich denke aber nicht, dass die Welt unter geht, sollten denn die Rachuren gewinnen. Eine schöne Welt wird es nicht sein, aber sie würde weiterhin Helden hervorbringen. Ich glaube, dass dieser Band erst der Auftakt zu einer viel weitreichenderen Fantasyweltrettungsgeschichte ist. Der dunkle Hirte wird weitaus wichtiger, bzw. schlimmer sein, als Grimmgour es je sein könnte.
so, jetzt kommen noch die spätzünder - hatte erst gestern zeit das buch zu beginnen und muss gestehen, dass ich noch nicht all zu weit gekommen bin. deshalb hab ich mir jetzt auch noch nicht alle kommentare durchgelesen, um nicht zu viele informationen zur geschichte von vornherein zu bekommen.
also erster eindruck: zuerst mal war mir nicht klar was denn die klan sind: da dachte ich gleich an so was wie stamm... und war dann doch verwirrt.
die langen sätze sind zwar ganz am anfang etwas schwer zu verstehen, aber bis man dann mal in der geschichte drin ist gehts schon.
die karte fand ich etwas einfach.
so jetzt zum positiven - bin beeindruckt von der tiefe, die die welt annimmt, in dem immer wieder kleinigkeiten wie z.B das Spiel das der Fürst von Alchovi spielt einen eigenen Namen bekommt. war das nicht unglaublich schwer, sich die ganzen namen auszudenken?
muss sagen, die ersten 30 seiten regen zum weiterlesen an.... also wirds nicht lange bis zum nächsten post dauern
Bernd Rümmelein
13.01.2010, 23:01
war das nicht unglaublich schwer, sich die ganzen namen auszudenken?
Wenn die Sprachregeln nach Regionen etc. aufgestellt sind und die Charaktereigenschaften skizziert sind, dann geht es über ein Brainstorming relativ zügig voran. Die Namen entstehen spielerisch.
Bernd Rümmelein
13.01.2010, 23:02
Ich denke aber nicht, dass die Welt unter geht, sollten denn die Rachuren gewinnen.
Eine schöne Welt wird es nicht sein, aber sie würde weiterhin Helden hervorbringen.
Gewiss nicht ;)
Ganz genau *cool*
Bernd Rümmelein
13.01.2010, 23:06
... aber sie sind nicht wie die Sonnenreiter oder die Orna zur Neutralität verpflichtet.
... so ist es. In erster Linie sind sie den Saijkalrae verpflichtet. Inwieweit diese Neutralität verlangen, kommt auf ihre eigenen Ziele an. Da sie aber keine Lesvaraq sind, auch wenn sie Ulljans Nachfolge antraten, besteht hier mehr Raum für andere Wege. So versucht der dunkle Hirte immer wieder das Gleichgewicht in seine Richtung zu verschieben.
Bernd Rümmelein
13.01.2010, 23:16
Dann beginnt es allerdings kompliziert zu werden als er den Hirten&Schäfer hintergeht und besiegt. Weswegen er das gemacht hat, da bin ich mir nicht ganz sicher. Um das, was der dunkle Hirte ihm "angetan" hat rückgängig zu machen?
Das ist allerdings eine Interessante Frage, das wüsste ich auch gern :D
Ich schätze einfach mal Rajuru ist eine geborene Rachurin.
Und entstammt Saipus nun einen "Nicht-Klan-Volk" oder hat er sein Leben einfach mithilfe der MAgie verlängert und gilt damit quasi als ein "Langlebiger"?
Quadalkar fühlte sich von den Brüdern im Stich gelassen und verraten. Sie haben nichts getan, um ihn aus den Fängen der Inquisition zu befreien oder seinen Schmerz zu lindern. Nach dem er fliehen konnte, hat er sich in seinem Zorn an ihnen gerächt.
Zur Neutralität der Saijkalsan habe ich schon was geschrieben. Hier besteht ein deutlich größerer Spielraum. Sie müssen nicht zwingend neutral sein, auch wenn Sapius das manchmal so sehen mag.
Ja, Rajuru ist eine Rachurin.
Sapius ist ein Langlebiger, der dem Volk der Tartyk angehört. Den Drachenreitern. Sie sind magisch begabt und zählen neben drei weiteren Völkern zu den Altvorderen. Ihre Langlebigkeit ist auf gewisse Weise magisch und resultiert aus einer Symbiose mit ihren Flugdrachen. Steht irgendwo im Buch *ja*
Bernd Rümmelein
13.01.2010, 23:25
Dann habe ich ja noch ein wenig Zeit. Meine Ideen gären erst seit gut 15 Jahren.
* Bei Chromlion dachte ich nur: WTF!?
* Nonjal (Kein r-Laut im Namen :) ) - Noch einer, der charakterlich bei der Gegenseite wohl gut aufgehoben wäre.
* Saijkralsan - Nachdem es an einer Stelle in "Sai"-"jkralsan" getrennt wurde, frage ich mich jetzt wo die restlichen Silben dieses Wortes getrennt werden und wie man das überhaupt ausspricht.
* Ach so.... Sapius hat sich mit seinem Rat doch schon kräftig bei den Klan eingemischt, aber bisher war ihm nie aufgefallen, dass möglicherweise der dunkle Hirte zurückkommt, weswegen er jetzt ganz eilig reisen muß? Wann hat er wirklich davon erfahren? Oder wann hatte er eine Ahnung und wann war er sich sicher? Irgendwo werde ich das Gefühl nicht los, dass er kräftig herummanipuliert.
* Seite 104 "..., wäre am Ende durch die mit Bogen und Steinschleudern ausgestatteten Wachen erledigt worden, ..." - Müsste da nicht "Bögen", also zwei mal Plural stehen?
... und dann trotzdem noch den Autor nerven kann. :)
Nun ja... 15 Jahre... da kannst du doch mal was aufschreiben zwischendurch.;)
WTF? Abkürzung für "What the fuck"?
Nö, der Nonjal ist eigentlich ein Guter.
Sai - kal - san
Sapius hat Träume und Visionen. Und er hat ein offenes Auge gesehen. Ganz sicher ist er sich aber nie. Er ist von seiner Natur ein Skeptiker, der alles hinterfragt. Und ja, er manipuliert auch manchmal. *ja*
Bogen ist korrekt auch im Plural. Bögen ist Dialekt, insbesondere im Schwobaländle *grins*
Den Autor nerven? Nö... das passt schon.
Hach ohje.. ich hab versucht anzufangen.. 5 Seiten hab ich geschafft. Das liegt nicht an der Schreibweise, auch wenn einem das mit den Sätzen sofort auffällt ^^.. sondern daran das mir die Zeit fehlt und ich noch Bücher die ich davor anfing nicht beenden konnte. Hatte eigentlich geplant am WE mal endlich 2 davon zu beenden... tja.. auf einmal fingen extreme Bauchkrämpfe an, ich hing nach 5 Jahren das erste mal wieder
über der Toilette *hust* und das gleich 7x heute nacht.
Werds also dieses WE zumindest nicht mehr schaffen.. morgen dann wieder die nächste Leserunde, mit der ich auch später beginne..
Lange Rede kurzer Sinn: ich werd wohl erst in 2-3 Wochen anfangen können :(.. naja buddel ich halt wieder die alten Threads aus. ^^
Hach ohje.. ich hab versucht anzufangen.. 5 Seiten hab ich geschafft. Das liegt nicht an der Schreibweise, auch wenn einem das mit den Sätzen sofort auffällt ^^.. sondern daran das mir die Zeit fehlt und ich noch Bücher die ich davor anfing nicht beenden konnte. Hatte eigentlich geplant am WE mal endlich 2 davon zu beenden... tja.. auf einmal fingen extreme Bauchkrämpfe an, ich hing nach 5 Jahren das erste mal wieder
über der Toilette *hust* und das gleich 7x heute nacht.
Werds also dieses WE zumindest nicht mehr schaffen.. morgen dann wieder die nächste Leserunde, mit der ich auch später beginne..
Lange Rede kurzer Sinn: ich werd wohl erst in 2-3 Wochen anfangen können :(.. naja buddel ich halt wieder die alten Threads aus. ^^
Ich wünsche dir ne gute Besserung! Das hier ist ja kein Wer-liest-am-schnellsten-das-Buch-zu-Ende-Wettbewerb. Von daher lass dir nur Zeit. :)
bin jetzt auch mit dem ersten teil durch und hab mir die posts durchgelesen.
war schon sehr verwundert, als ich gehört habe, dass Nalkaar dein Lieblingscharakter ist, Bernd
ich hatte das gefühl, dass das kapitel um die rachuren sehr viel schwerfälliger zu lesen war. so ungefähr "das brauchts fürs verständniss, hat aber den schreibfluss unterbrochen". vielleicht liegts daran, dass ichs nicht so mag, wenn charaktere sich sachen denken. ich bin mehr für eine direkte rede oder wenn man die gedanken in den text einfließen lässt ohne die störenden "dachte sich". von daher war dann auch nalkaar bis jetzt der charakter der mich am wenigsten überzeugt hat.
renli find ich super. obwohl mich die abkürzung seines namens etwas gestört hat. ansonsten fängt die geschichte gerade an spannend zu werden. ich hoffe - im gegensatz zu den anderen - auf mehr rückblenden und erklärungen, weil mir das die charaktere einfach näher bringt :)
ich hab mich ja noch nicht auf einen festgelegt, der jetzt mein lieblingscharakter wäre, dafür ist es einfach noch zu früh
die geschichte sieht auf den ersten blick so aus, als ob alles in geraden bahnen verlaufen würde. die gefahr ist schon da, gut und böse haben sich profiliert und alles sollte auf eine schlacht und ein ende des bösen hinlaufen...
vielleicht liegts auch an der leserunde und an den informationen die man da bekommt - schon mal die tatsache, dass der autor sich so lange zeit genommen hat und die welt wirklich gründlich konstruiert hat - lassen vermuten, dass es so einfach nicht wird
freu mich schon auf die komplikationen :D
fast vergessen:
es sollen 6 bände werden? wann kommen die denn aller voraussicht nach raus (ohne stressen zu wollen)
Bernd Rümmelein
16.01.2010, 22:58
war schon sehr verwundert, als ich gehört habe, dass Nalkaar dein Lieblingscharakter ist, Bernd
es sollen 6 bände werden? wann kommen die denn aller voraussicht nach raus (ohne stressen zu wollen)
Lieblingscharakter. Das ist so ein Begriff. Ich finde, dass er für mich als Autor das größte Potential hat. Er ist fies, durchtrieben, hässlich und kann eiskalt sein. Aber er ist auch clever und hat seine "guten" Seiten. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich ihn ja schon über mehrere Bände begleitet habe und seine Entwicklung kenne. Das bringt mich gleich zu deiner Frage. Ja, es sollen sechs Bände werden. Band 2 und 3 sind schon draußen. Band 4 ist in Arbeit und soll im Herbst kommen (vorausgesetzt ich schaffe das). Band 5 und 6 sollen dann 2011 kommen.
Bernd Rümmelein
16.01.2010, 23:00
@Gwyneth
Lass dir die Zeit, die du brauchst. Ich wünsche dir gute Besserung.
ExLibris
18.01.2010, 12:06
Ich habe leider auch etwas den Anschluss verpasst, aber ich melde mich trotzdem noch.
Einerseits beginnt die Geschichte mit vielen Informationen, andererseits auch mit vielen Rätseln, bevor die Handlung in Schwung kommt. Anscheinend soll man sich nicht auf Gut und Böse verlassen, mir fällt es aber schwer erstmal die Rahmenbedingungen zu erkennen.
Da man durch Sapius überhaupt erst erfährt was Sajkalsan sind, bin ich natürlich davon ausgegangen, dass er für alle Sajkalsan spricht, wenn er sagt sie seien unparteiisch, leben seit der Verfolgung zurückgezogen und mischen sich selten ein. Und nicht nur eine persönliche Auslegung von Sapius. Also war ich verwirrt, dass Rajuru eine Rachurin als auch Sajkalsan ist.
... In erster Linie sind sie den Saijkalrae verpflichtet. Inwieweit diese Neutralität verlangen, kommt auf ihre eigenen Ziele an.
Schwarz, weiß, aufwecken, einschläfern, Quadalkar, .. ich vertraue einfach darauf, dass sich da noch einiges klärt. Für mich liest es sich so, dass es um Gleichgewicht geht. (vielleicht hab ich aber auch etwas verpasst)
Die melodischen aber einfachen Namen gefallen mir sehr gut! (endlich mal keine N´blkr, Y´Ndruilkr, Dýleaioneon, etc.) Warrhard, Grimmgour, Madhrab, Elischa ... Alchovi hat mich zuerst auch zuerst an Anchovi erinnert, also heißt er bei mir jetzt Fürst Alchovi. Was ich wieder schön finde. Nur Eisbergen fand ich eher witzig als fürstlich. (-bergen, -hausen) :)
Madhrab gefällt mir bis jetzt am besten, vor allem die Szene als er mit dem stolpernden Renli (ich nenn ihn mal so, obwohl er es nicht mag) zu Brairacs Zelt geht. Sein Lächeln, das Renli aber nicht bemerkt, das war genau die Stelle, bei der mich die Geschichte gepackt hat.
Was ich wieder schön finde. Nur Eisbergen fand ich eher witzig als fürstlich. (-bergen, -hausen) :)
Das ging mir zu Beginn auch so, weil es irgendwie keinen Anschluss zu den anderen Namen(sbildungen) hatte, das kriegt sich aber während dem Verlauf des Buches ganz gut ein und man gewöhnt sich dran. Passt zumindest zu den Rosaplüschpantoffeln im Palast! :D
ExLibris
18.01.2010, 19:27
Passt zumindest zu den Rosaplüschpantoffeln im Palast! :D
Ich versteh ehrlich nicht was Warrhard gegen die hat! o.O
Kleiner Fehler auf S. 75 "Hastig hob er die Axt auf und legte sie ins siedende Wasser." Auf S. 76 sagt Madhrab nochmal: "Heb die Axt auf und leg sie ins Wasser." Oder ich hab was missverstanden.
Ich versteh ehrlich nicht was Warrhard gegen die hat! o.O
Kleiner Fehler auf S. 75 "Hastig hob er die Axt auf und legte sie ins siedende Wasser." Auf S. 76 sagt Madhrab nochmal: "Heb die Axt auf und leg sie ins Wasser." Oder ich hab was missverstanden.
Passt bestimmt nicht zu seinem Charakter, für sowas ist er zu stolz, würde ich zumindest mal so annehmen.
Kann schon sein, dass so ein kleiner Fehler vorkam, hab auch zwei von dieser Sorte entdeckt.
;)
Bernd Rümmelein
18.01.2010, 22:35
Ich versteh ehrlich nicht was Warrhard gegen die hat! o.O
Mooooment... die mit Blumenmotiven aufwändig bestickten Plüschpantoffeln sind nicht rosa!!! Oder hat mir der Verlag hier etwa eine andere Farbe reingetextet? *nein*
Ich verstehe auch nicht, was Warrhard dagegen haben könnte. Ist doch toll. Warme, weiche Pantoffeln. Wahre Wunder auf glatten Eisflächen, die kuschlig warme Füße garantieren *ja*.
Na ja, er ist eben einer, der sich nicht gerne sagen läßt, welches Schuhwerk er gerade tragen soll. Wie ist das bei Euch? Wenn Ihr irgendwo zu Besuch kommt und aufgefordert werdet, Eure Schuhe gegen Strümpfe oder Hausschuhe einzutauschen? Ich mache das mit meinen Gästen auch so. Sie bekommen Gästepantoffeln oder Strümpfe mit Noppen. Mit Schuhen läuft mir keiner ins Wohnzimmer und ruiniert mir das Parkett :D
Verräter
19.01.2010, 07:04
Mooooment... die mit Blumenmotiven aufwändig bestickten Plüschpantoffeln sind nicht rosa!!! Oder hat mir der Verlag hier etwa eine andere Farbe reingetextet? *nein*
Ich habe das gerade nochmal überflogen, sowie ich das gesehen habe wird keine Farbe der Schuhe erwähnt. Trotzdem war auch meine erste Assoziation rosa.
Mir fällt es aber auch schwer überhaupt nur eine andere Farbe zu denken, wenn ich mir Blümchen-Plüschpantoffeln vorstelle. *ja*
Na ja, er ist eben einer, der sich nicht gerne sagen läßt, welches Schuhwerk er gerade tragen soll. Wie ist das bei Euch? Wenn Ihr irgendwo zu Besuch kommt und aufgefordert werdet, Eure Schuhe gegen Strümpfe oder Hausschuhe einzutauschen? Ich mache das mit meinen Gästen auch so. Sie bekommen Gästepantoffeln oder Strümpfe mit Noppen. Mit Schuhen läuft mir keiner ins Wohnzimmer und ruiniert mir das Parkett :D
Da frage ich mich persönlich, ob es nicht sinnvoller ist gleich einen Fußboden einzusetzen, der auch mit Schuhen nutzbar ist.
Da geht mir die Nützlichkeit vor.
ExLibris
19.01.2010, 09:51
Ich mache das mit meinen Gästen auch so. Sie bekommen Gästepantoffeln oder Strümpfe mit Noppen. Mit Schuhen läuft mir keiner ins Wohnzimmer und ruiniert mir das Parkett :D
Also verarbeitest du mit der Diener-polieren-Boden-Szene ein persönliches Trauma? :D So ein Parkett ist schon heikel.
Bernd Rümmelein
20.01.2010, 21:54
Also verarbeitest du mit der Diener-polieren-Boden-Szene ein persönliches Trauma? :D
Nicht wirklich ;)
Jedenfalls hat noch kein Gast versucht, unseren Parkettboden mit Dornen unter den Schuhen zu betreten oder ihn mit einer Schlingenklinge aufzureissen.:D
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