Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : mit Autor Bernd Rümmelein - Kryson 01: Die Schlacht am Rayhin, Seiten 397-Ende
397-502 Die Schlacht am Rayhin
503-537 Nachwehen
538-559 Epilog
Und wieder mehr gelesen, als ich geplant hatte:eek: Jetzt sind's nur noch 100 Seiten, schade eigentlich^^ *langsam sich mit dem Thema Nachfolgebände auseinandersetzt*
Ja. O.K., ich kann verstehen, wenn für manche Rezensenten Madhrab (warum will ich eigentlich immer Mandrab schreiben? Heißt nicht so das Streitross von Lan, dem Behüter aus Rad der Zeit?) und Sapius zu sehr wie Superhelden rüberkommen. Aber als fleißiger Anime-Gucker bin ich Helden, die mit ihrem Schwert im Handstreich 100, gar 1000 von Gegnern wegfegen oder Blitze aus Stäbe schleudern gewöhnt.:)
Nein ganz ehrlich, die Zahlen zur Größe der jeweiligen Truppen erscheinen mir im Vergleich zur Größe und Population von Kryson sogar angemessen. Da wird bei den Prinzen von Amber deutlich mehr übertrieben... von Drachentotem will ich jetzt mal gar nicht reden (Millionen, Milliarden, Billionen...)
Dass sich Grimmgour vor der Schlacht noch schnell einen bl*zensiert* lässt, wow, mutig sowas zu schreiben, aber das passt natürlich perfekt zu diesem Testosteron gesteuerten Monstrum. Bislang sehr kurzweilig die Schlacht, dabei bin ich gar nicht so ein großer Freund von Schlachten. Vermutlich liegt es daran, dass hier mehr die Taktik, als das Abschlachten im Vordergrund steht und auch noch Zeit bleibt, im Verletztenlager zu verweilen. Renlasol hat sich auch emanzipiert und fällt nicht einmal mehr über die eigenen Füße, schöne Entwicklung^^
Nur eins habe ich nicht verstanden: Die Frauen, die sich selbst geopfert und in die Luft gesprengt haben: Wieso war das Zeug, dass sie sich umgebunden haben, nach dem durchqueren des Flusses noch brenn- und explosionsfähig? Ansonsten tickt Kryson physikalisch doch zumeist wie die Erde, dies scheint mir jedoch eine ziemliche Abweichung zu sein.
Bernd Rümmelein
11.01.2010, 20:57
Nur eins habe ich nicht verstanden: Die Frauen, die sich selbst geopfert und in die Luft gesprengt haben: Wieso war das Zeug, dass sie sich umgebunden haben, nach dem durchqueren des Flusses noch brenn- und explosionsfähig? Ansonsten tickt Kryson physikalisch doch zumeist wie die Erde, dies scheint mir jedoch eine ziemliche Abweichung zu sein.
Keine Abweichung.
Das Haijarda kann mit Wasser nicht gelöscht werden. Es schadet ihm auch nicht. Im Gegenteil, es verstärkt die Wirkung ggf. noch.
Ich habe dazu im Vorfeld recherchiert und es gab so einige Stoffe - auch schon im Mittelalter oder deutlich davor z.B. in der Antike - die nicht ohne weiteres zu löschen waren und schon gar nicht mit Wasser.
Stell dir eine Verbindung vor, die z.B. Natrium oder Kaliumnitrat enthält oder diverse Öle, die schwerer als Wasser sind. Ähnliche Ergebnisse wurden schon sehr früh mit Pech, Schwefel, Salpeter und diversen Harzen erzielt.
Beim Haijarda habe ich mich am fast nicht löschbaren "griechischen Feuer" orientiert, das ja im 7. Jahrhundert sehr berüchtigt gewesen sein soll.
Feuerfluegel
12.01.2010, 20:24
Ich habe selten so eine gute Schlachtbeschreibung gelesen. Noch bin ich nicht ganz durch mit dem Buch, stecke quasi mitten im Duell zwischen Madhrab und Grimmgour, aber die Athmosphäre ist wirklich großartig getroffen.
Die Szene mit den Selbstmordattentäterinnen hat mich doch schwer mitgenommen. Ich glaube das war für mich, von allen Beschreibungen am bedrückensten, auch wenn die Beschreibung der Szene recht kurz gehalten wurde.
Spannend war natürlich noch zu sehen, wie Renlasol ("Renli" wird ihm nun nicht mehr gerecht) sich selbstlos mitten in die Schlacht stürzt und an der Seite der Sonnenreiter kämpft und ihnen dann auch noch teilweise das Leben rettet. Renlasol ist mein ganz persönlicher Held. :D
Und vielleicht habe ich ja tatsächlich recht damit, dass Madhrab ihn zu dem Bluttrinker schickt. Sapius hat das ja auch schon vorgeschlagen.
Wo wir dann auch schon beim Thema sind. Sapius ist ja quasi auferstanden. Da ist mir fast ein Stein von Herzen gefallen. Auch wenn er diesmal einen schweren Preis zu zahlen hatte. Die Beschreibungen seiner Magie waren nicht unbedingt neu, aber dennoch eindrucksvoll.
Mein einziger Kritikpunkt war allein die Folter des Spähers. Diese Szene kam mir zu abrupt, zu einfach. Das war sehr ärgerlich. Dass weder er noch seine Liebste überleben (bzw. gerettet werden) hatte ich mir aber fast schon gedacht.
Außerdem gefiel mir die Szene nicht so sehr, in der Madhrab sich gegen den Gesang der Todsänger durchsetzen musste. Da bin ich glaube ich zu sehr Mädchen. Es hieß ja einige Zeit vorher schon häufiger, dass die Liebe die stärkste Magie ist. Dennoch scheint der Gedanke an Elischa seinen Widerstand überhaupt nicht zu beeinflussen. Stattdessen aber das altbekannte Motiv des Schmerzes und das Singen seiner eigenen Klinge. Da hätte mir das romantische Motiv vermutlich besser gefallen und es wäre sogar logisch gewesen.
Jetzt bin ich nur noch gespannt, wie alles endet. Die Folgeteile werden gleich morgen bestellt.
Ah, ich sollte noch erwähnen, dass ich es nicht gut fand, dass Warrhard sterben musste. *vor sich hin grummelt* Aber leider macht diese Szene das ganze etwas glaubwürdiger. Also noch mehr, als zuvor. Nicht jeder "Gute" kann überleben.
Gwantharab musste ja nun auch sein Leben lassen. Aber er hatte die Wahl. Ich kann sein Ehrgefühl verstehen, aber er hätte wissen müssen, dass er diese finale Runde nicht überleben kann.
Ah, ich sollte noch erwähnen, dass ich es nicht gut fand, dass Warrhard sterben musste. *vor sich hin grummelt* Aber leider macht diese Szene das ganze etwas glaubwürdiger. Also noch mehr, als zuvor. Nicht jeder "Gute" kann überleben. Ich denke, er wird wieder kommen, er muss einfach wiederkommen. Oder er wird unsere Helden im Totenreich oder vom Totenreich aus unterstützen. Aber irgendeine Rolle wird er noch spielen, warum sonst die ausführliche Einführung im Prolog?
Ich habe das Buch gestern zu Ende gelesen. Dass ich das in so kurzer Zeit geschafft habe, ohne es mir vorgenommen zu haben, ist ein gutes Zeichen. *ja*
Was das Aufplatzen von Muskeln, Abtrennen von Körperteilen und grausame Verletzungen betrifft, hätte es für mich in der Schlacht ruhig eine Nummer kleiner sein könne. Zumal ich mich frage, ob das zügige Abtrennen von Körperteilen mit dem Schwert pathologisch überhaupt möglich ist (eine Frage, die ich mir bei jedem zweiten Anime stelle). Ich kann's mir irgendwie nicht so recht vorstellen. Mit welchen Verletzungen Madhrab dann noch weiter kämpft... Das hat mir ein klein wenig die Glaubwürdigkeit genommen. Sein Mantra "Reiß dich zusammen, konzentiere dich, gib nicht auf", war mir zu wenig mystisch. Das klang für mich mehr, als wolle er eine Klausur schreiben, statt unmenschliche Schmerzen zu überwinden.
Unterm Strich hat es mich aber nicht all zu sehr gestört, über diese Abschnitte kann ich hinweglesen, wenn ich den roten Faden der Geschichte reizvoll finde - und das ist er hier auf jeden Fall. Ich frage mich nur, ob die Geschichte nicht ein breiteres Publikum angesprochen hätte, wenn's auch eine Nummer kleiner gegangen wäre.
Wie Yilassa den jungen Renlasol zum Mann gemacht hat: Alle Achtung, die Szene hatte was:) Jetzt weiß ich auch, warum otherworld den Roman als "Fantasy für Erwachsene" bezeichnet.:D Ehrlichgesagt stört es mich immer wieder an der typischen Jugendbuch Fantasy, wie sich die Autoren um das Thema Sex herumschreiben. Das ist hier nicht so. Frei heraus, natürlich, ohne zu platt zu wirken: Gut gemacht.*thumbsup*
Dass Madhrab Grimmgour grausam verstümmelt überleben lässt, wird sich sicher noch rächen. Im Grunde genommen leistet sich Madhrab hier eine Schwäche, die ihn aber wieder menschlicher macht und von einem Gary Stu entfernt. Als jemand, der Akif Pirinccis "Der Rumpf" gelesen hat, frage ich mich jedoch, ob es nicht eine größere Strafe gewesen wäre, ihm sein Geschlechtsorgan nach Abtrennen der Gliedmaßen zu belassen...*teufel*
Sehr gut, dass der erste Band nicht mit einem üblen Cliffhanger endet, sondern abgeschlossen ist. Es bleibt genug Spannung für Nachfolgebände, aber auch nur das Lesen dieses ersten Bandes befriedigt. So muss das bei einem guten Zyklus sein.
Mein Fazit: Große High Fantasy Epen werden mich nie zu Begeisterungsstürmen hinreißen können. Aber Kryson ist eine ordentliche Geschichte in ordentlicher Sprache und kann m.E. mit den großen englischsprachigen Zyklen wie "Rad der Zeit" oder "Schwert der Wahrheit" mithalten. Von mir drei von fünf Sternen.
Feuerfluegel
13.01.2010, 22:23
Ich denke, er wird wieder kommen, er muss einfach wiederkommen. Oder er wird unsere Helden im Totenreich oder vom Totenreich aus unterstützen. Aber irgendeine Rolle wird er noch spielen, warum sonst die ausführliche Einführung im Prolog?
Ja, das hatte ich mich auch gefragt. Als er denn dann tot war, war ich etwas geplättet. Irgendwie war dafür die Einleitung im Prolog doch etwas zu deutlich. Ich hoffe doch, dass er zurück kehrt, auf die eine Art oder die andere, ganz egal. Und seine Schneetiger bitte auch. :D
Obwohl ich muss sagen, der Epilog hatte ebenfalls durchaus seine reizvollen Momente. Vorallen die Welt aus der Sicht des Falken. Ich konnte mir den wundervollen Vogel so gut vorstellen und war traurig, als er so grausam und unsauber zu Tode kam.
Alles in Allem rundet der Epilog den Prolog noch ein weiteres Mal ab, ohne dabei alzu geschliffen zu wirken. Gefiel mir gut.
Ich habe das Buch gestern zu Ende gelesen. Dass ich das in so kurzer Zeit geschafft habe, ohne es mir vorgenommen zu haben, ist ein gutes Zeichen. *ja*
Bei mir war es erst heute morgen soweit, aber dennoch ging es mir ähnlich. Normalerweise lasse ich mir für Leserundenbücher extra viel Zeit, damit es zu keinem Wettrennen ausartet, aber Kryson war endlich mal wieder ein Buch das mich restlos begeistert hat und da war langsamer Lesen einfach nicht drin.
Was das Aufplatzen von Muskeln, Abtrennen von Körperteilen und grausame Verletzungen betrifft, hätte es für mich in der Schlacht ruhig eine Nummer kleiner sein könne. Zumal ich mich frage, ob das zügige Abtrennen von Körperteilen mit dem Schwert pathologisch überhaupt möglich ist (eine Frage, die ich mir bei jedem zweiten Anime stelle). Ich kann's mir irgendwie nicht so recht vorstellen. Mit welchen Verletzungen Madhrab dann noch weiter kämpft... Das hat mir ein klein wenig die Glaubwürdigkeit genommen. Sein Mantra "Reiß dich zusammen, konzentiere dich, gib nicht auf", war mir zu wenig mystisch. Das klang für mich mehr, als wolle er eine Klausur schreiben, statt unmenschliche Schmerzen zu überwinden.
Hier will ich nur auf die Frage eingehen, ob es möglich ist, mit einem Schwert einfach so Gliedmaßen abzutrennen. Madhrabs Schwert ist ja schärfer als alle anderen, soweit ich das verstanden habe, da war das also noch mit einer Art von "Magie" erklärbar, ansonsten habe ich von Waffen ebenso zu wenig Ahnung. Mit einem Streitkolben kann man das meiner Meinung nach aber nicht. Damit kann man zertrümmern, aber nicht abschneiden. Aber ein bisschen Drama braucht ja so eine Schlacht auch. :D
Wie Yilassa den jungen Renlasol zum Mann gemacht hat: Alle Achtung, die Szene hatte was:) Jetzt weiß ich auch, warum otherworld den Roman als "Fantasy für Erwachsene" bezeichnet.:D Ehrlichgesagt stört es mich immer wieder an der typischen Jugendbuch Fantasy, wie sich die Autoren um das Thema Sex herumschreiben. Das ist hier nicht so. Frei heraus, natürlich, ohne zu platt zu wirken: Gut gemacht.*thumbsup*
Hier gilt ausnahmsweise mal nicht die Devise "Weniger ist mehr". Ohne platt wirken zu wollen. Hier hätts für mich auch gern mehr sein können. Gefiel mir sehr die Szene. Das ganze war sehr glaubwürdig, da es sowas auch heute noch gibt. Der Reiz der sexuellen Lust um sich wieder lebendig fühlen zu können. Und wer weiß? Renlasol und Yilassa machen sich ja nun gemeinsam auf den Weg. Wer weiß, wie es weiter gehen wird. Außerdem ist da ja noch das Mädchen aus Renlasols Dorf. Vielleicht taucht sie in den Folgebänden ja tatsächlich mal auf. Vielleicht als Gegnerin der Sonnenreiter. Weil sie sie nun hasst oder sich rächen will oder so. Da könnte man zumindest noch schöne Sachen entwickeln. Dass Renlasol sie zuerst nicht erkennt, später dann aber doch und in einen Gewissenskonflikt gerät oder so. (Aber ich schweife ab, an dieser Stelle soll es genug sein)
Dass Madhrab Grimmgour grausam verstümmelt überleben lässt, wird sich sicher noch rächen. Im Grunde genommen leistet sich Madhrab hier eine Schwäche, die ihn aber wieder menschlicher macht und von einem Gary Stu entfernt. Als jemand, der Akif Pirinccis "Der Rumpf" gelesen hat, frage ich mich jedoch, ob es nicht eine größere Strafe gewesen wäre, ihm sein Geschlechtsorgan nach Abtrennen der Gliedmaßen zu belassen...*teufel*
Hah, als er ihn verstümmelt hat, war ich ganz begeistert und hätte am liebsten gejubelt. Habs dann aber gelassen, weil ich befürchte, genau wie Warin, dass das ganze noch ein Nachspiel haben wird und es ja auch bei allen Klan einen bitteren Nachgeschmack hinterließ. Dieses Gefühl wird dem Leser sehr gut vermittelt.
Im Großen und Ganzen kann ich nur sagen, dass ich restlos begeistert bin. Von mir bekommt das Buch einfach mal, hmmmmm ...... hmmmmm...... sagen wir mal 5 von 5 Punkten. :)
Bernd Rümmelein
13.01.2010, 23:45
Ich denke, er wird wieder kommen, er muss einfach wiederkommen.
Dass ich das in so kurzer Zeit geschafft habe, ohne es mir vorgenommen zu haben, ist ein gutes Zeichen. *ja*
Zumal ich mich frage, ob das zügige Abtrennen von Körperteilen mit dem Schwert pathologisch überhaupt möglich ist (eine Frage, die ich mir bei jedem zweiten Anime stelle).
Ich kann's mir irgendwie nicht so recht vorstellen. Mit welchen Verletzungen Madhrab dann noch weiter kämpft... Das hat mir ein klein wenig die Glaubwürdigkeit genommen.
Ich frage mich nur, ob die Geschichte nicht ein breiteres Publikum angesprochen hätte, wenn's auch eine Nummer kleiner gegangen wäre.
Mein Fazit: Große High Fantasy Epen werden mich nie zu Begeisterungsstürmen hinreißen können. Aber Kryson ist eine ordentliche Geschichte in ordentlicher Sprache und kann m.E. mit den großen englischsprachigen Zyklen wie "Rad der Zeit" oder "Schwert der Wahrheit" mithalten. Von mir drei von fünf Sternen.
So... so, was du so über Warrhard alles denkst. Der Mann ist mausetot. Sein Herz wurde verschlungen. Sein Kadaver verrottet an den Ufern des Rayhin.
Schön, das freut mich.
Mit genügend Schärfe an der Klinge und Kraft schneiden sich Fleisch und Knochen wie Butter. Es geht, habe ich mir sagen lassen. Ich habe mir während meines Studiums mal eine Obduktion angesehen. Mir ist heute noch ganz schlecht von dem Gestank.
Ein in die Ecke getriebenes, angeschlagenes Tier kann enorme Kräfte entwickeln, wenn es um das Überleben und noch viel mehr geht.
Das wäre möglich... dazu hätte ich schon beim Schreiben auf eine Veröffentlichung und ein größeres Publikum abzielen müssen. Wer konnte denn schon ahnen, dass ich den Preis gewinnen und in einem renommierten Publikumsverlag verlegt werden würde. Ich jedenfalls nicht :D
Das Fazit ist toll. Danke. Ich fühle mich geehrt.
Bernd Rümmelein
13.01.2010, 23:50
Ich hoffe doch, dass er zurück kehrt, auf die eine Art oder die andere, ganz egal. Und seine Schneetiger bitte auch. :D
Hah, als er ihn verstümmelt hat, war ich ganz begeistert und hätte am liebsten gejubelt.
Im Großen und Ganzen kann ich nur sagen, dass ich restlos begeistert bin. Von mir bekommt das Buch einfach mal, hmmmmm ...... hmmmmm...... sagen wir mal 5 von 5 Punkten. :)
Warrhard ist tot.Denkbar wäre eine andere Variante. Vielleicht gibt es jemanden, der ihm ähnlich ist.
Ähm... die Szene war nicht für Jubelstürme gedacht. Aber... ok. Ich kann es verstehen. Vielleicht war es eine kleine Befreiung.
Wow. *cool* Vielen Dank. Das Urteil freut mich wirklich sehr.*ja*
Warrhard ist tot.Auf der einen Seite schade, auf der anderen Seite herrlich "gegen den Strich" geschrieben.
Denn alle Trekkies werden es wissen: Die Stammbesatzung kehrt immer zurück.*beam* Sterben tun nur die anderen. Wenn's hier mal nicht so ist, finde ich das richtig erfrischend:)
Bernd Rümmelein
14.01.2010, 21:35
Auf der einen Seite schade, auf der anderen Seite herrlich "gegen den Strich" geschrieben.
Denn alle Trekkies werden es wissen: Die Stammbesatzung kehrt immer zurück.*beam* Sterben tun nur die anderen. Wenn's hier mal nicht so ist, finde ich das richtig erfrischend:)
Danke, Warin.
Ja, nun... stimmt. Irgendwie fände ich es bei Star Trek richtig übel, wenn es anders wäre, wobei ich mich ja noch zu den Original-Trekkies zähle, die auf das gute alte Raumschiff Enterprise mit Kirk, Spock, Scotty und Pille stehen. Den neuen Film mit der verjüngten Besatzung fand ich aber irgendwie richtig familiär und heimelig (bis auf Uhura, die ich als nicht ganz so hübsch in Erinnerung hatte). Mir sind dabei fast dauernd die Tränen gekommen... das war... *cool*
Aber als fleißiger Anime-Gucker bin ich Helden, die mit ihrem Schwert im Handstreich 100, gar 1000 von Gegnern wegfegen oder Blitze aus Stäbe schleudern gewöhnt.:)
Und ich als begeisterte "Spiel der Götter"-Leserin erst recht :D
Wobei Madhrab so einigen Personen da schon Konkurrenz macht^^ *an Karsa denk*
Hab das Buch eben beendet und fand es insgesamt echt gut. Werde sicher weiterlesen, nur dürfte das noch eine Weile dauern, weil ich eh schon soo viele Reihen angefangen habe und erstmal meinen SUB abbauen möchte und und und...
Vorallen die Welt aus der Sicht des Falken. Ich konnte mir den wundervollen Vogel so gut vorstellen und war traurig, als er so grausam und unsauber zu Tode kam.
Das fand ich auch.. Das war sehr traurig. Der Falke wurde so schön beschrieben.
Ich kann es eh nicht haben, wenn Tiere sterben :(
Die Schlacht fand ich sehr gut, spannend und vor allem glaubhaft beschrieben. Ohne Rücksicht zu nehmen, ohne den Leser zu schonen. Krieg ist nun mal dreckig und brutal und grausam. Da sollte man das auch so darstellen. Den Tod von Gwantharab zum Beispiel fand ich sehr traurig. Besonders die Stelle kurz bevor er stirbt und an seine Familie denkt.
Aber wie schon vorher jemand gesagt hat.. Es sterben nicht nur die "Bösen".
Hah, als er ihn verstümmelt hat, war ich ganz begeistert und hätte am liebsten gejubelt. Habs dann aber gelassen, weil ich befürchte, genau wie Warin, dass das ganze noch ein Nachspiel haben wird und es ja auch bei allen Klan einen bitteren Nachgeschmack hinterließ. Dieses Gefühl wird dem Leser sehr gut vermittelt.
Äh...ist es komisch, wenn man bei der Verstümmelung an "Die Ritter der Kokosnuss" denken musste? :o Da gibts eine ähnliche Szene...
Aber mal abgesehen davon fand ich es schon sehr heftig von Madhrab. Und unvorsichtig. Klar, dass von Grimmgour später noch was kommt.. Da hätte er eigentlich dran denken müssen.
Am meisten bin ich jetzt gespannt auf Renlis Handlungsstrang..er zieht ja wirklich mit Yilassa los. Ich wusste es! :D
Hoffentlich bekommen wir im nächsten Band mehr von Quadalkar (der übrigens jetzt für mich aussieht wie Christopher Lee :D ) zu lesen.
Mein Fazit: Sehr zu empfehlen. Ich werd das Buch meinem Papa andrehen.. Dem könnte das gefallen. *thumbsup*
Bernd Rümmelein
15.01.2010, 23:22
Äh...ist es komisch, wenn man bei der Verstümmelung an "Die Ritter der Kokosnuss" denken musste?
Hoffentlich bekommen wir im nächsten Band mehr von Quadalkar (der übrigens jetzt für mich aussieht wie Christopher Lee :D ) zu lesen.
Mein Fazit: Sehr zu empfehlen. Ich werd das Buch meinem Papa andrehen.. Dem könnte das gefallen. *thumbsup*
Danke, Mila. Freut mich sehr. Hm..., mag dein Papa sowas?
Klar, darfst du. Ritter der Kokosnuss ist einer meiner Lieblingsfilme und speziell diese Szene ist genial, obwohl sie im Buch nicht so lustig gedacht war. "Der blöde Bauer" und die "Troja" - Szene fand ich auch umwerfend komisch.
Och nö... bei Quadalkar nicht an Christopher Lee denken, es sei denn, ihr stellt ihn Euch jünger vor und ja, im nächsten Band gibt es viel über die Diener des dunklen Hirten und ... Quadalkar
Danke, Mila. Freut mich sehr. Hm..., mag dein Papa sowas?
Eigentlich liest er am liebsten historische Romane..Aber ich konnte ihn durch A Song of Ice and Fire, Acacia und besonders David Gemmell von der Fantasy überzeugen.. Er liest gerne über Schlachten und deshalb könnte es ihm gefallen.
Och nö... bei Quadalkar nicht an Christopher Lee denken, es sei denn, ihr stellt ihn Euch jünger vor und ja, im nächsten Band gibt es viel über die Diener des dunklen Hirten und ... Quadalkar
Dann halt ein jüngerer Christopher Lee :D
Feuerfluegel und ich wir überlegen mal weiter.. ;)
Hmm..ich glaub ich brauche das 2. Buch doch schon früher^^
So ich habe das Buch jetzt zum zweiten mal ausgelesen. Die Schrecken der Schlacht har Bernd echt super beschrieben (Ja so eine Schlacht ist halt brutal und schrecklich). Allgemein hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen. Es besitzt genügend Eigenständigkeit (obwohl es die gängigen Klischees meiner Meinung nach noch etwas mehr bedient als die Bände 2 und 3) und hat auch viel Tiefe. Also kann Kryson sehr Empfehlen.*thumbsup*
Bernd Rümmelein
16.01.2010, 23:02
So ich habe das Buch jetzt zum zweiten mal ausgelesen. Die Schrecken der Schlacht har Bernd echt super beschrieben (Ja so eine Schlacht ist halt brutal und schrecklich). Allgemein hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen. Es besitzt genügend Eigenständigkeit (obwohl es die gängigen Klischees meiner Meinung nach noch etwas mehr bedient als die Bände 2 und 3) und hat auch viel Tiefe. Also kann Kryson sehr Empfehlen.*thumbsup*
Danke dir, Gar. Kannst du sagen, welcher Band dir bislang am besten gefallen hat?
Danke dir, Gar. Kannst du sagen, welcher Band dir bislang am besten gefallen hat?
Hm eigentlich sind alle Super. Aber Zeit Der Dämmerung ist vielleicht noch einen Tick besser wie die anderen. Wobei ich die Schlacht im ersten Band wie schon gesagt auch sehr gelungen finde.
Bernd Rümmelein
16.01.2010, 23:25
Danke. Ja, Zeit der Dämmerung ist auch mein ganz persönlicher Favorit als Autor, wobei das ein schwieriger Band ist. Aber es stecken viele Ideen und Herzblut drin.
Waaah, ich bin auf Seite 500, die Schlacht hat gerade ihr Ende gefunden. Ich muss sagen, so eine Mischung aus grotesker Brutalität, Gewalt und Kriegshandlung in dem Ausmaß habe ich noch nie gelesen. Die Einzelheiten an sich sind einfach.. schwer verdaulich. Dass Warrhard gestorben ist fand ich etwas enttäuschend, ich dachte, da kommt während den Folgebänden noch mehr. ;o Dass Solras Geliebter so.. gefoltert, geschändigt und gedemütigt wurde.. wah. Also auch hier braucht man nach diesem Buch ne gehörige Portion Sonne und ich gehe erstmal frühstücken, obwohl mir der Appetit vergangen ist. Und werde gleich dann das Buch zu Ende lesen.
...
Ich habe das Buch soeben beendet.
Puh. Ich weiß grad nicht, was ich sagen soll.^^ Irgendwie war es ja klar, dass Grimmgour nicht verreckt. Schade.
Die Quest um Renli ist toll und die Szene mit der Verführung durch Yilassa habe ich mir direkt 2 Mal hintereinander durchgelesen, die war echt super, da habe ich so gegrinst. xD Ich hoffe, da entwickelt sich noch gehörig was. hihi. :p
Irgendwie ist aber nochwas verkehrt: Am Anfang steht, dass nur 37 Eiskrieger überlebt haben. Dann sind es irgendwie doch nur 36, und bei der Berichterstattung gegenüber dem Fürsten sind es dann wieder 37. X.X
Ein paar Rechtschreibfehler habe ich auch noch entdeckt:
Tiefe, hässliche Narben durchzogen sein Gesicht , ließen es zusammen mit seinem schief hängenden Kiefer seltsam verzerrt erscheinen.
Seite 406, 2 Abschnitt unten.
[...] schlenderten Elischa und Madhrab langsam nebeneinander (Leerzeichen) her [...]
Seite 348, oben.
Zwei sind mir leider entfallen.
Schön aber, dass der Prolog und der Epilog aufeinander abgestimmt sind. Nun gibt es verschiedene Zweige und Richtungen, in die die Geschichte laufen kann und viele Möglichkeiten, diese zu Nutzen. Ich bin wirklich sehr gespannt drauf, warte aber trotzdem die nächste Leserunde zu Teil 2 ab. Ich hab ja sowieso noch genug zu lesen da. :)
Irgendwie ist aber nochwas verkehrt: Am Anfang steht, dass nur 37 Eiskrieger überlebt haben. Dann sind es irgendwie doch nur 36, und bei der Berichterstattung gegenüber dem Fürsten sind es dann wieder 37.
Da stimmt schon alles. Es sind immer 37. Denn da steht: "Sechsunddreißig überlebende, ihre Wunden leckenden Eiskrieger hatte Hassard am Ende nur noch um sich versammeln können." Hassard selbst ist dann Nr. 37
Nur müsste es da doch eigentlich leckende und nicht leckenden heißen oder?
Plusquamperfekt
17.01.2010, 19:59
Ich habe das Buch ja heute früh beendet. Es hat mir sehr gut gefallen, auch die Schlacht war recht schön erzählt.
Denn nach dem Kapitel "Schicksalshafte Begegnungen" kommt ja das längste Kapitel des Buches mit über hundert Seiten: Die Schlacht am Rayhin
Vor der Schlacht ist die Spannung fast greifbar. Alle sind bereit. Die Truppen formieren sich, die Schlacht steht bevor. Meiner Meinung nach hätte man hier noch ein bisschen mehr die Anspannung die über dem Feld liegt vermitteln können, aber so wie es hier gelöst ist finde ich es natürlich auch sehr schön.
Madrabhs Handlungsstrang kommt mir doch noch ein kleeein bisschen unwahrscheinlich vor. Er rennt einfach so durch die Massen, kein Speer, keine Axt berührt ihn auch nur und er metzelt Hunderte, nein Tausende nieder.
Was mir gefallen hätte wäre wenn er am Ende kurz vor seinem Ziel von den Todessängern verführt worden wär (so ganz hab ich das mit dem Schwert auch nicht verstanden), aber nun ja, er musste ja noch gegen Grimmgour kämpfen.
Dieser Handlungsstrang war aber auch mein einziger Kritikpunkt an der Schlacht. Alles um Sapius fand ich einfach nur spannend und dramatisch und als er seine Magie benutzt hat *wow*. Dass er zwischendurch Tavernenlieder gröllt fand ich im ersten Moment ein bisschen komisch, hat der Schlacht aber keinen Abbruch getan. Ganz ehrlich, ich habe mir schon Gedanken gemacht wie ich die Schlacht verfilmen würde. Ich habe da ganz genaue Vorstellungen :p
Dass dann die Eiskrieger kommen hatte für mich etwas unglaublich dramatisches, eine Hoffnung in letzter Sekunde, vielleicht der letzte Schubs in die richtige Richtung. Das hat mich ein bisschen an die Szene im "Herrn der Ringe" erinnert, wo die Elfen kurz vor der Schlacht nach Helms Klamm kommen. Tja, einfach herrlich. Dass Warrhard stirbt ist natürlich sehr traurig, aber iwie fand ich, das hat das Buch noch realischtischer gemacht. Krieg ist nicht harmlos, Krieg ist nicht sanft, das hat diese Szene gezeigt und das ist besser als wenn nur unbekannte Nebencharaktere sterben (von denen aber viele an der Zahl.)
Der letzte Kampf Grimmgour vs. Madrabh war ja irgendwie das, worauf alles hinauslief. Beiden und auch den Lesern war von Anfang an klar, dass sie die Schlacht würden entscheiden müssen.
Den Kampf an sich finde ich sehr gut beschrieben, aber das danach *pfui*
Am Liebsten hätte ich Madrabh eigenhändig den Hals umgedreht. Mit dem was er getan hat , hat er die Grenze zwischen sich un Madrabh zerstört. Hätte er wirklich Größe, wirklich Stolz hätte er Grimmgour einfach getötet. Mit dem was er getan hat wird er den Opfern Grimmgours nicht gerecht. Ich mag Grimmgour nicht, aber ich hoffe er wird M. wiederfinden *muhaha*
Aber was wäre ein Buch ohne Charaktere, die man so richtig schön verabscheut.
Insgesamt eine der besten Schlachten die ich jemals gelesen habe. Ohne die für mich übertriebene Kraft Madrabhs vielleicht die beste.
Madrabhs Handlungsstrang kommt mir doch noch ein kleeein bisschen unwahrscheinlich vor. Er rennt einfach so durch die Massen, kein Speer, keine Axt berührt ihn auch nur und er metzelt Hunderte, nein Tausende nieder.
Aaach, der hat doch seine Dingsbums-Magie, wie heißt die noch gleich..?
Ich hab schon Sachen gelesen, die sind noch unglaubwürdiger. Madhrab ist halt DER Krieger. Jemand, den es schon lange nicht mehr gegeben hat. Und vielleicht hat er ja die Unterstützung eines Gottes oder so.
Ich mag Grimmgour nicht, aber ich hoffe er wird M. wiederfinden *muhaha*
Das hoffe ich auch.. Und ich würd es nicht schlecht finden, wenn Grimmgour der "Gewinner" der nächsten Begegnung wird.. Das hätte was. Irgendwie muss Madhrab doch für seinen Fehler bezahlen.
..Je mehr ich über das Buch nachdenke, desto überzeugter bin ich davon mir doch schneller als geplant die Fortsetzung zu kaufen...
Es gibt ja so einen schönen kleinen Laden in Bochum.... *g*
Bernd Rümmelein
17.01.2010, 21:25
Aaach, der hat doch seine Dingsbums-Magie, wie heißt die noch gleich..?
Und vielleicht hat er ja die Unterstützung eines Gottes oder so.
Irgendwie muss Madhrab doch für seinen Fehler bezahlen.
..Je mehr ich über das Buch nachdenke, desto überzeugter bin ich davon mir doch schneller als geplant die Fortsetzung zu kaufen...
Es gibt ja so einen schönen kleinen Laden in Bochum.... *g*
Die Magie der Bewahrer heißt "Tarsalla". Durch sie ist er in der Lage, die Zeit einzufrieren bzw. zu verlangsamen, während er sich weiterhin normal bewegen kann. Eine sehr starke und gefährliche Magie, die ihn aber bei übermäßiger Anwendung selbst verzehrt und Kräfte raubt.
Ja, Madhrab besitzt die Gabe des Kriegers. Ein Geschenk der Kojos.
Hier kommt ein Spoiler im Vorgriff auf die weitere Entwicklung Madhrabs nach dem ersten Band...
Keine Sorge, Madhrab wird noch genug durchmachen und erleiden müssen, was diesen schwer verzeihlichen Fehler mehr als vergessen machen lässt.
Nur zu... der Buchladen freut sich. Und ich natürlich noch viel mehr.*cool*:D
Ich muss sagen, so eine Mischung aus grotesker Brutalität, Gewalt und Kriegshandlung in dem Ausmaß habe ich noch nie gelesen. Die Einzelheiten an sich sind einfach.. schwer verdaulich.
Dass Warrhard gestorben ist fand ich etwas enttäuschend, ich dachte, da kommt während den Folgebänden noch mehr.
...
Genau das war der Sinn der Sache. Der Krieg und die Schlacht sollten nicht zum Selbstzweck verkommen. Es musste daher schonungslos, abschreckend und grausam sein, so wie Krieg ist. Es gibt keine Sieger, nur Verlierer, gleichgültig auf welcher Seite sie stehen. Nichts durfte beschönigt werden oder zur reinen Actionszene werden. An diesem Kapitel sollte sich niemand erfreuen, auch wenn es hart ist. Die Szenen während der Schlacht sollten insbesondere auch das danach "glaubwürdig" machen und emotional bewegen.
Warrhard musste sterben. Er war auf seine Art ein Held. Die Figur an sich ist wichtig. Allerdings mehr ihre Charaktereigenschaften. Achtung Spoiler Vorgriff auf Folgebände: Ich brauche Warrhard als Grundlage für einen anderen, nicht weniger interessanten Charakter. Es war daher nur logisch, dass er sterben musste. Du wirst überrascht sein;-)
Da stimmt schon alles. Es sind immer 37. Denn da steht: "Sechsunddreißig überlebende, ihre Wunden leckenden Eiskrieger hatte Hassard am Ende nur noch um sich versammeln können." Hassard selbst ist dann Nr. 37
Nur müsste es da doch eigentlich leckende und nicht leckenden heißen oder?
Prima! So ist es in der Tat richtig.
Hassard ist die Nr. 37 und wenn sozusagen aus seiner Sicht berichtet wird, ist es logisch, dass er selbst nur mit 36 weiteren Kameraden zurück kehrt. Meine Güte, was habe ich an diesen Zahlen gerechnet. Mathematik! ;)
Genau das war der Sinn der Sache. Der Krieg und die Schlacht sollten nicht zum Selbstzweck verkommen. Es musste daher schonungslos, abschreckend und grausam sein, so wie Krieg ist. Es gibt keine Sieger, nur Verlierer, gleichgültig auf welcher Seite sie stehen. Nichts durfte beschönigt werden oder zur reinen Actionszene werden. An diesem Kapitel sollte sich niemand erfreuen, auch wenn es hart ist. Die Szenen während der Schlacht sollten insbesondere auch das danach "glaubwürdig" machen und emotional bewegen.
Warrhard musste sterben. Er war auf seine Art ein Held. Die Figur an sich ist wichtig. Allerdings mehr ihre Charaktereigenschaften. Achtung Spoiler Vorgriff auf Folgebände: Ich brauche Warrhard als Grundlage für einen anderen, nicht weniger interessanten Charakter. Es war daher nur logisch, dass er sterben musste. Du wirst überrascht sein;-)
Na klasse, nur noch mehr Rätsel! *mph* Dann muss ich mich beeilen und die Folgebänade ja eigentlich schnell lesen! :p ABER ich warte doch lieber auf die Leserunde und hoffe, dass das nicht lange sein wird.
Da hast du natürlich recht. Krieg ist etwas schlimmes und bisher habe ich noch nie so eine Darstellung wie bei der Schlacht am Rayhin wahrgenommen.
Von daher ist die Umsetzung natürlich ideal. Allerdrings grauts mir davor, noch Schlimmeres mitzumachen. Schon diese Schlacht war schwer verdaulich, ich hatte teilweise nen Knoten am Hals und Gänsehaut. Also reife Leistung. :)
Bernd Rümmelein
17.01.2010, 21:42
Die Quest um Renli ist toll und die Szene mit der Verführung durch Yilassa habe ich mir direkt 2 Mal hintereinander durchgelesen, die war echt super,
... da habe ich so gegrinst.
Irgendwie ist aber nochwas verkehrt: Am Anfang steht, dass nur 37 Eiskrieger überlebt haben. Dann sind es irgendwie doch nur 36, und bei der Berichterstattung gegenüber dem Fürsten sind es dann wieder 37.
Wieso hast du da so gegrinst? *flöt*
Nein, es sind immer 37 s.o. (36+1 = 37) *hrhr*
Wieso hast du da so gegrinst? *flöt*
Nein, es sind immer 37 s.o. (36+1 = 37) *hrhr*
Ich schwöre, dass es so war!
Bernd, ich bin ein Fan von.. oehm.. nunja. Erotischen Szenen? Ich mag sowas, vor allem, wenn es nicht nur ums fi***** geht. :D
Da ist es halt schön beschrieben und wirkt nicht aufgesetzt.
Bernd Rümmelein
17.01.2010, 21:54
Was mir gefallen hätte wäre wenn er am Ende kurz vor seinem Ziel von den Todessängern verführt worden wär (so ganz hab ich das mit dem Schwert auch nicht verstanden), aber nun ja, er musste ja noch gegen Grimmgour kämpfen.
Dass er zwischendurch Tavernenlieder gröllt fand ich im ersten Moment ein bisschen komisch, hat der Schlacht aber keinen Abbruch getan. Der letzte Kampf Grimmgour vs. Madrabh war ja irgendwie das, worauf alles hinauslief. Beiden und auch den Lesern war von Anfang an klar, dass sie die Schlacht würden entscheiden müssen.
Hätte er wirklich Größe, wirklich Stolz hätte er Grimmgour einfach getötet. Mit dem was er getan hat wird er den Opfern Grimmgours nicht gerecht. Ich mag Grimmgour nicht, aber ich hoffe er wird M. wiederfinden *muhaha*
Aber was wäre ein Buch ohne Charaktere, die man so richtig schön verabscheut.
Du wirst lachen. Es gab einen Plot, in dem genau das passiert wäre. Madhrab wäre von den Todsängern überwunden worden und fortan - selbst ein Todsänger - die stärkste Waffe der Rachuren geworden. Ich habe mich aber bewusst dagegen entschieden, weil es mir für Madhrabs Entwicklung zu einfach gewesen wäre und ich keinen "Darth Vader" haben wollte, was mir irgendwie für Kryson zu vorhersehbar gewesen wäre.
Die Liederszene gehört für mich selbst zu den ganz grotesken Situationen während der Schlacht, weil sie zugleich die ganze Hilflosigkeit und Verzweiflung ausdrückt, sich gegen die Übermacht zu wehren. Sie ist daher symbolisch gedacht. Selbst ein starker Magier muss auf solche Tricks zurückgreifen, um sich gegen die Todsänger wehren zu können. Ich mag die Idee immer noch sehr und stelle mir das auch bildlich bzw. filmisch umgesetzt vor :D
Die Szene mit Madhrab war für mich wichtig, denn sie zeigt eine entscheidende Schwäche des Charakters. Bei allen Stärken und vielleicht überragenden Fähigkeiten zeigt er eben in diesem Abschluss die allergrößte Schwäche von allen und macht sich dadurch in seiner Unmenschlichkeit menschlich und angreifbar. Ich würde ihn dafür nicht verdammen. In seiner Wut und der Frustration aus der Schlacht heraus (Zyagral, Gwantharab, die Schändungen etc.) beging er einen Exzess. Gewiss ein Fehler. Dennoch denke ich, dass seine Reaktion auch ein klein wenig nachvollziehbar war. Edel und gut war es nicht und es hatte keine Größe. Genau... das ist für Madhrab wichtig. Hätte er anders reagiert, wäre er ein wahrer Held gewesen. Und genau das wollte ich unbedingt vermeiden.
Bernd Rümmelein
17.01.2010, 21:56
Ich schwöre, dass es so war!
Bernd, ich bin ein Fan von.. oehm.. nunja. Erotischen Szenen? Ich mag sowas, vor allem, wenn es nicht nur ums fi***** geht. :D
Da ist es halt schön beschrieben und wirkt nicht aufgesetzt.
Ok. Prima. Jetzt habe ich es verstanden *cool*
Ok. Prima. Jetzt habe ich es verstanden *cool*
Wargh. Da denken andere natürlich immer an was schmutziges. Dabei bin ich so lieb ...
Feuerfluegel
17.01.2010, 23:45
Was mich im Nachinein noch interessiert, da ich gerade Teylens Post im Thread davor gelesen habe und mich daran erinnerte, was es nun mit Renlasols "Glück" auf sich hat.
Ich meine Madhrab erwähnte diesen Umstand zu irgendeinem anderen Klan. Dass Renlasol zwar in jede Pfütze treten würde, die er findet, sich aber nie verletzen würde.
Ich denke auch seine Rolle in der Schlacht ist ein weiterer Hinweis. Immerhin ist das seine erste Schlacht und er bleibt als einer der Wenigen unverletzt.
Hat er auch das Blut der Altvorderen in sich, oder ist es auch eine Gabe der Kojos oder oder oder...
Was mich im Nachinein noch interessiert, da ich gerade Teylens Post im Thread davor gelesen habe und mich daran erinnerte, was es nun mit Renlasols "Glück" auf sich hat.
Ich meine Madhrab erwähnte diesen Umstand zu irgendeinem anderen Klan. Dass Renlasol zwar in jede Pfütze treten würde, die er findet, sich aber nie verletzen würde.
Ich denke auch seine Rolle in der Schlacht ist ein weiterer Hinweis. Immerhin ist das seine erste Schlacht und er bleibt als einer der Wenigen unverletzt.
Hat er auch das Blut der Altvorderen in sich, oder ist es auch eine Gabe der Kojos oder oder oder...
In "Diener Des Dunklen Hirten" gibts da etwas mehr hinweise aber genau erfährt man es auch noch nicht.
Plusquamperfekt
18.01.2010, 16:31
So, hier nun meine Meinung zu dem letzten Kapitel und dem Epilog.
*Buch aus dem Regal hol und nochmal schnell überflieg*
Vorab nochmal eine Frage an dich, Bernd:
Gibts es in Kryson eigentlich Stunden? Ich dachte es gäbe nur Horas.
Denn auf Seite 475 steht:
S. 475 Zeile 31-32
Bis zur Dämmerung [...] verblieben nur noch wenige Stunden.
Das Kapitel Nachwehen gefällt mir sehr gut. Hier wird eine der Sachen aufgegriffen, die in anderen Büchern oft einfach unter den Tisch geschoben, eine Tatsache die mich stört. Denn oft ist es so, dass nach dem Krieg alles wieder Friede-Freude-Eierkuchen ist, wer nunmal tot ist, der bleibt tot (wenn auch nicht immer) und wer überlebt, fühlt sich genau wie vorher, keine seelichen "Schäden", keine Erinnerungen an das Grauen, welches man miterlebt hat. Tja, ist ja schön, aber leider ein wenig unwahrscheinlich. Das ist hier nicht so, "Renli" (obwohl ihm dieser Name nicht mehr gerecht wird habe ich ihn mir angewöhnt) und Yilassa beschrieben dieses Gefühl als "Schatten über ihrer Seele". Sehr treffend.
Wie sie diesen Schatten loswerden ist auch sehr nett *grins*. Diese Szene war sehr schön aufgebaut, es wurde nicht zu viel gesagt, nicht zu wenig. das gefiel mir ausgesprochen gut. Mal sehen was da noch kommt, sie sind ja jetzt schließlich zusammen auf Reise.
Auch freue ich mich auf die Weiterführung der Geschichte, ich liebe Strorys mit vielen Handlungszweigen.
Alles in allem ein würdiger Abschluss des Buches (Ich weiß, da kommt noch das Epilog, also ein würdiges letztes Kapitel), welches so wie es aufhört Lust auf mehr macht.
Meine Meinung zum Epilog kommt dann nachher.
Bernd Rümmelein
18.01.2010, 22:05
Vorab nochmal eine Frage an dich, Bernd:
Gibts es in Kryson eigentlich Stunden? Ich dachte es gäbe nur Horas.
Eigentlich gibt es nur die Hora. Die Stunde muss uns irgendwie durchgerutscht sein... hm...*mph*
Plusquamperfekt
20.01.2010, 15:18
So, jetzt mein Abschluss Beitrag zu Kryson 1:
Das Epilog fand ich solide, allzu viel neues erfährt man ja nun nicht, aber es ist ein lockerer Abschluss für ein wunderbares Buch.
Die Sache mit dem Vogel ist schon hart, ich dachte nicht, dass die Wirkung des "Gifts (?)" so schnell einsetzt. Das zeigt noch mal die Ausmaße des schwarzen Hürtens (, der es ja vermutlich war.)
Das der Fürst traurig ist kann man ja verstehen, ist schon hart.
Alles in allem ein tolles Buch, dem ich
*hmm*
*überleg*
*grübel*
*sabber*
5 Sterne gebe :)
Bernd Rümmelein
20.01.2010, 21:56
Alles in allem ein tolles Buch, dem ich
*hmm*
*überleg*
*grübel*
*sabber*
5 Sterne gebe :)
Wow... vielen Dank!*cool* *party*
Verräter
24.01.2010, 12:56
Ich bin jetzt auf Seite 450, d.h. noch mitten in der Schlacht, aber ich werde jetzt nicht mehr weiter lesen. Habe auch noch keine Beiträge von euch in diesem Thema gelesen, das mache ich sobald ich mich dazu entschließen kann weiter zu lesen.
Nur halte ich das Kapitel "Die Schlacht am Rayhin" einfach nicht mehr aus.
Madhrab ist ein Superman im Kryptonit-Schutz-Anzug! Und das ist alles was ich kritisieren möchte, aber genau DAS verdirbt mir im Moment jeglichen Spaß an diesem Kapitel.
Ich habe mir ein paar Notizen gemacht:
Seite 408
Madhrab und Gwantharab sehen Solras durch das Fernrohr, Gwan will Grimmgour töten und Madhrab sagt gekürzt folgendes:
Nein, [...] Ich werde mich des Schänders selbst annehmen. [...]Grimmgour ist ein gefährlicher Gegner, selbst für einen Bewahrer wie mich. Die Gefahr, von ihm getötet oder schwer verletzt zu werden, ist viel zu groß. [...] Bleibt einfach am Leben[...]."
Das größte Problem an seiner Überheblichkeit ist für mich, dass sie berechtigt ist. Madhrab, der UBERWARRIOR, der einfach alles kann und das besser als alle anderen. Er ist der NiceGuy, der die Bösen Männer tötet... spannend....
Wie soll ich diesen Charakter noch ernst nehmen? WIE?
Seite 410
Hier gibt es ein Paradebeispiel für eine Eigenheit im Text, die mir schon von Anfang an aufgefallen ist und mich jedesmal wieder aus dem Lesefluss bringt.
Ein Sonnenreiter und ein Rachure treffen sich in der Mitte und als der Reiter sich abwenden will, wird er von der Klinge des Feindes niedergeschlagen. Und dann folgender Satz:
Der Sonnenreiter stürzte lautlos in den Fluss und war auf der Stelle tot.
Das von mir rot markierte Anhängsel des Satzes braucht nun wirklich niemand.
ebenso wie in einigen Kapiteln davor mehrfach erwähnt wird, dass Sapius sich in diesem Moment nicht bewegen kann.
Das sind lauter Dopplungen die mich stören. Für mich langt es, wenn man eine Information 1x gibt.
Seite 414/415
Die Todsänger singen, Madhrab fühlt sich ein wenig unwohl, während alle anderen schon wie Kleinkinder auf dem Boden liegen und weinen.
Klar doch, Madhrab ist schließlich viel tollererer als der Rest, den haut so schnell nichts um. *mph*
Seite 421
JAAAAAAAA! JAH! TOD DEM MADHRAB! http://www.smileygarden.de/smilie/Huepfend/huepfend_012.gif
Hier allerdings auch wieder so eine Info, die man eigentlich nicht braucht.
Er hatte sich getäuscht. Das war ein Fehler. Unvorsichtig hatte Madhrab die drohende Gefahr unterschätzt und wurde prompt bestraft.
Ja, das wissen wir. Wir waren dabei. Das ganze ist erst vor 2 Zeilen passiert.
Seite 422
Ist das was auf dieser Seite passiert ernst gemeint? Okay... ich sage jetzt nichts zum Massaker durch Madhrab, nein ganz im Gegenteil, ich habe wirklich kein Problem wenn Madhrab im Alleingang eine ganze Horde von Feinden niedermetzelt. Wenn ich das hier kritisiere müsste ich das auch in meinem derzeit Lieblingsbuch im Bereich der Fantasy tun, also ist das in Ordnung. Mit der Magieanwendung dieser einen Bewahrer übermensch Technik kann ich damit Leben, ...
...
... ... ...
aber nachdem er angeschossen wurde? (Und der Zauber jetzt nicht mehr wirkt!) Auch in Ordnung!
Was ich mich nur Frage ist, wie er sein Schwert schwingt und gleichzeitig mit Dolchen und Wurfsternen "flink und gezielt" seine Gegner umhaut, wo er doch vermutlich nur eine Hand nutzen kann, weil man ihm in die Schulter geschossen hat!
Und natürlich, den letzten Satz den ich bis jetzt gelsen habe: Seite 449/450
Ylissas Antwort auf Gwantharabs Frage, warum zum Henker sie eigentlich diesen verdammt blöden Plan hatten, sich selbst zwischen Feinden einzukesseln." Weil ihn die Rachuren sonst im geschwächten Zustand sofort angegriffen hätten. Es wäre sein und unser aller Ende gewesen. Das Opfer musste gebracht werden."
Ich kann Ylissa nur zustimmen. Natürlich ist Madhrab wichtiger als tausende liebende Familienväter und treue Krieger. Ohne seine ultimative Übermacht gegenüber grundsätzlich allem kann die Schlacht unmöglich geschlagen werden. Den Göttern sei Dank kann er ja jetzt wieder laufen und ist bereit auch noch den Rest der Armee im Alleingang zu zerschlagen.
Ich will wirklich nichts dagegen sagen, dass es genug Menschen gibt die das Buch mögen.
Aber ich bin jetzt endgültig an dem Punkt angelangt, an dem ich nicht mehr wissen möchte wie es weiter geht.
* Dafür stört mich Madhrab einfach viel zu sehr.
Plusquamperfekt
24.01.2010, 16:31
Meine komplette Meinung zum Buch gibt es jetzt in diesem Thread: Kryson - Die Schlacht am Rayhin (http://www.fantasy-forum.ch/showthread.php?t=3416)
Wollt ich nur noch mal erwähnen, falls Bernd diesen Thread noch nicht gesehen hat, ist ja gut möglich, schließlich passiert im Fantasy-Literatur-Unterforum ja immer sehr viel, und wenn man nicht alle halbe Stunde die letzten Beiträge checkt, kann man da schon mal was übersehen.
Un kein Autor will doch feedback seiner Leser verpassen (sind ja schon 10 Beiträge oder so.)
Bernd Rümmelein
24.01.2010, 21:47
Aber ich bin jetzt endgültig an dem Punkt angelangt, an dem ich nicht mehr wissen möchte wie es weiter geht.
* Dafür stört mich Madhrab einfach viel zu sehr.
Ok..., das ist dein gutes Recht. Schade. Ich kann leider nicht sehr viel dazu sagen. Vielleicht hilft es ja, wenn ich sage, dass es mir in der dir so verhassten Figur Madhrabs eben nicht darauf ankam, einen Überhelden zu schaffen. Im Gegenteil. Er ist ein Extrem. Ein Sinnbild einer Macht, das im Grunde zum Scheitern verurteilt ist. Es gibt keine Helden. Bei all seinen Stärken - so ist er angelegt - ist er dennoch zum Scheitern verurteilt. Er ist die eigentlich tragische Figur der Geschichte. So hoch er fliegen mag, so tief muss er fallen. .
Ich kann verstehen, wenn du an dieser Stelle nicht weiter liest. Viel kommt bis zum Ende des ersten Bandes nicht mehr. Aber um Kryson und die Folgebände zu verstehen, musste Madhrab so sein und handeln.*ja*
Bernd Rümmelein
24.01.2010, 21:48
Und kein Autor will doch feedback seiner Leser verpassen (sind ja schon 10 Beiträge oder so.)
Klar, natürlich nicht. Ich habe die Beiträge gelesen und mich sehr darüber gefreut *ja*:D
ich habe das buch jetzt auch fertig gelesen und das ganze noch einen tag wirken lassen, bevor ich mich zu diesem kommentar hinsetzte.
nach dem durchlesen der anderen beiträge kam ich zum schluss, dass mir diesesmal ganz andere sachen aufgefallen sind, als den anderen. ich fand z.B. nich warrhards tod als so schlimm, sondern hatte eher das gefühl, dass es die eiskrieger im allgemeinen hart getroffen hat - vielleicht auch etwas ungerecht.
ok, die klan haben tausende soldaten geschickt und nur wenige haben überlebt, aber die eiskrieger hattens schon so schwer in ihrer heimat und dann kommen sie noch zu hilfe mit ihren schneetigern und von den 500 überleben nur 37! Mir ist das Detail von der Schlacht als am grausamsten vorgekommen.
im letzten kapitel hab ich lust bekommen, mehr von sapius und seiner familie zu erfahren. die geschichte um renlasol wird sicher auch spannend und noch für einige überraschungen gut sein, aber die erwähnung von sapius vater hat mich dann doch mehr interessiert. drachen sind ein thema, das nach der ganzen drachen-fantasy-manie der letzten jahre in einem eigenen stil in der geschichte verpackt sein muss, sonst ists mir immer zu klischeehaft.
noch mal zurückzukommen zu vor der schlacht. da gibts eine stelle wo elischa zu ihrem geliebten sagt/bzw. er das fühlt, dass nichts sie trennen könnte und sie überall zusammen sein würden. da dachte ich dann einige seiten lang:
ah - jetzt stirbt er und sie muss ihn mit hilfe ihrer magie (der liebe) aus dem reich der toten holen...
apropo - das find ich dann doch etwas gemein. die sowieso schon privilegierten magier, die auf der erde magie nutzen dürfen haben auch noch so ein schönes totenreich, während dem otto-normal-verbraucher nur das nicht gerade paradies verheißende schattenreich bleibt.
fast am eindruckvollsten fand ich die szene im eispalast. als corusal mit dem neuen befehlshaber spricht und man schon sieht, dass der anders ist, als sein freund. sie kennen sich noch nocht so und kleinigkeiten sind für missverständnisse vorprogramiert. tief berührt hat mich dann der blick, den corusal auf die pantoffeln geworfen hat. und mit einemal ist ihm die ganze situaion klar geworden. erst diese kleinigkeit hat ihm gesagt, dass sein guter freund gestorben ist. das fand ich so realistisch: das gehirn versagt im ersten moment vor dem riesen schock und auch wenn man hört, was passiert ist, versteht man es nicht richtig - und dann mit so was unwichtigem wie den pantoffeln kommt alles hoch
fazit:
nicht nur deine geschichte, deine welt, sondern auch deine charaktere haben einen ungewohnten tiefgang.
manchmal etwas zäh zu lesen wegen der bereits gehörten doppelungen aber dennoch ein buch, das man nicht so leicht aus der hand legt
4 von 5 punkten (*und sicher die nächsten bände kauf*)
:)
Bernd Rümmelein
31.01.2010, 21:56
ok, die klan haben tausende soldaten geschickt und nur wenige haben überlebt, aber die eiskrieger hattens schon so schwer in ihrer heimat und dann kommen sie noch zu hilfe mit ihren schneetigern und von den 500 überleben nur 37! Mir ist das Detail von der Schlacht als am grausamsten vorgekommen.
im letzten kapitel hab ich lust bekommen, mehr von sapius und seiner familie zu erfahren. die geschichte um renlasol wird sicher auch spannend und noch für einige überraschungen gut sein, aber die erwähnung von sapius vater hat mich dann doch mehr interessiert. drachen sind ein thema, das nach der ganzen drachen-fantasy-manie der letzten jahre in einem eigenen stil in der geschichte verpackt sein muss, sonst ists mir immer zu klischeehaft.
fast am eindruckvollsten fand ich die szene im eispalast. als corusal mit dem neuen befehlshaber spricht und man schon sieht, dass der anders ist, als sein freund. sie kennen sich noch nocht so und kleinigkeiten sind für missverständnisse vorprogramiert. tief berührt hat mich dann der blick, den corusal auf die pantoffeln geworfen hat. und mit einemal ist ihm die ganze situaion klar geworden. erst diese kleinigkeit hat ihm gesagt, dass sein guter freund gestorben ist. das fand ich so realistisch: das gehirn versagt im ersten moment vor dem riesen schock und auch wenn man hört, was passiert ist, versteht man es nicht richtig - und dann mit so was unwichtigem wie den pantoffeln kommt alles hoch
fazit:
nicht nur deine geschichte, deine welt, sondern auch deine charaktere haben einen ungewohnten tiefgang.
manchmal etwas zäh zu lesen wegen der bereits gehörten doppelungen aber dennoch ein buch, das man nicht so leicht aus der hand legt
4 von 5 punkten (*und sicher die nächsten bände kauf*)
:)
Ich stimme dir zu. Das Schicksal der Eiskrieger ist besonders hart. Nicht einmal 10 % haben die Schlacht überlebt. Du hast meine Intention richtig erkannt. Sie stehen - allerdings wie einige andere auch - für die Folgen des Krieges und dafür, dass es keine Sieger gibt.
Sapius und Renlasol werden ihren wesentlichen Teil im 2. Band bekommen. Und die Drachengeschichte ist sicherlich anders, als man es bislang gewohnt ist.
Und auch zum Abschluss im Eispalast, auch hier hast du mit der Pantoffelassoziation genau die Stelle gefunden, die mitunter emotional am Wichtigsten ist und den ersten Band abschließt. Der Kreis schließt sich mit diesem Blick. Corusal hatte es erwartet und doch irgendwie von sich geschoben. In diesem Moment wird ihm klar, dass er seinen besten Freund verloren hat.
Vielen Dank! Ich freue mich.*ja*
ExLibris
09.02.2010, 08:01
So ich habe das Buch nun auch vor ein paar Tagen beendet.
Die erste Hälfte der Schlacht fand ich etwas mühsam, viele Wiederholungen der auswegslosen Situation. Madhrab muss die Todsänger im Alleingang ausschalten, und ich kann nur daran denken, ob Ohropax nicht die einfachere Lösung gewesen wären. Beleidig war ich als Gajachi getötet wird. Überhaupt kommen Tiere im Buch eher schlecht weg. :rolleyes:
Richtig in Schwung kam es erst, als die Eiskrieger endlich auftauchen, diese erhoffte Wendung hat mir gut gefallen. Und war mir nach dem auffälligen Hinauszögern sehr willkommen.
Die Schlacht gipfelt im Zusammentreffen von Madhrab und Grimmgour, und das war für mich das interessanteste. Plötzlich verändert sich Madhrab, in einem Moment will man ihn anfeuern und zujubeln Grimmgour fertig zu machen, und schon im nächsten fragt man sich, was er da eigentlich tut. Er geht zu weit. Madhrab ist nicht mehr der strahlende, souveräne Held. Die Brutalität der Szene fand ich mutig, und hat sich ausgezahlt. Man zweifelt an Madhrab, ganz koscher ist er in dem Moment nicht.
Die Geschichte endet wie sie beginnt, im Eispalast, mit den Blümchenpantoffeln. Ein witziges, und nun auch trauriges Andenken an Warrhard. Es gibt zwar eine Fortsetzung, trotzdem schließt sich am Ende der Kreis, was ich sehr schön fand.
Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, der mittlere Teil hat mir am besten gefallen. Ich vergebe **** und würde es weiterempfehlen.
Und vielen Dank an Bernd für die Zeit, die ausführlichen Erklärungen und Kommentare waren sehr interessant! *bookworm*
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