Hathor
10.02.2010, 20:30
Schon bald nach ihrer Hochzeit entdeckt Liddy die sadistische Ader ihres Mannes Arthur. Nach der Geburt ihres Sohnes gerät er zunehmend außer Kontrolle. Er verletzt Liddy, schlägt und missbraucht sie. Um ihres Kindes willen erträgt sie zunächst schlimmste Demütigungen. Doch dann begreift Liddy, wie wahnsinnig Arthur tatsächlich ist, und nimmt den ungleichen Kampf auf.
Sie informiert die Polizei und reicht die Scheidung ein. Arthurs Anwälten gelingt es jedoch, Liddy als nicht zurechnungsfähig hinzustellen. Während Liddy um ihr Sorgerecht kämpft, werden weibliche Leichen gefunden, die Opfer eines äußerst brutalen Serienkillers.
Mit Mystery hat der Roman leider nichts zu tun. Dafür mit Horror. Aber kein Vampir-Zombie-Gespenster-Horror, sondern mit Horror, der in vielen "Beziehungen" alltäglich ist. Mit Horror, den ein Mensch, der mit diesem Horror glücklicherweise nie zu tun hatte, als reinen Wahnsinn empfindet.
Das Cover warnt mit dem Zusatz Hardcore schon ein wenig vor. Trotzdem war die Brutalität, der genau beschriebene Sadismus und die Abartigkeit ein starkes Stück...
Wie schon in "Evil" nimmt sich Jack Ketchum kein Blatt vor den Mund, nennt die Dinge beim Namen und zoomt den Horror unerträglich nah heran. Gleichzeitig sind die Beschreibungen der Gewalt und der sexuellen Handlungen niemals Selbstzweck, sondern wichtiger, geradezu essentieller Teil der Handlung.
Der Autor kann schreiben, keine Frage. Trotzdem möchte ich alle Jugendlichen eindringlich vor der Lektüre warnen.
Das Schlimmste an dem Buch sind die Ohnmacht, die man empfindet über Dinge, die immer wieder durch die Maschen des Gesetzes schlüpfen und vor allem der Schluss. Ich saß minutenlang wie gelähmt und hatte nur einen Gedanken: NEIN!
Sie informiert die Polizei und reicht die Scheidung ein. Arthurs Anwälten gelingt es jedoch, Liddy als nicht zurechnungsfähig hinzustellen. Während Liddy um ihr Sorgerecht kämpft, werden weibliche Leichen gefunden, die Opfer eines äußerst brutalen Serienkillers.
Mit Mystery hat der Roman leider nichts zu tun. Dafür mit Horror. Aber kein Vampir-Zombie-Gespenster-Horror, sondern mit Horror, der in vielen "Beziehungen" alltäglich ist. Mit Horror, den ein Mensch, der mit diesem Horror glücklicherweise nie zu tun hatte, als reinen Wahnsinn empfindet.
Das Cover warnt mit dem Zusatz Hardcore schon ein wenig vor. Trotzdem war die Brutalität, der genau beschriebene Sadismus und die Abartigkeit ein starkes Stück...
Wie schon in "Evil" nimmt sich Jack Ketchum kein Blatt vor den Mund, nennt die Dinge beim Namen und zoomt den Horror unerträglich nah heran. Gleichzeitig sind die Beschreibungen der Gewalt und der sexuellen Handlungen niemals Selbstzweck, sondern wichtiger, geradezu essentieller Teil der Handlung.
Der Autor kann schreiben, keine Frage. Trotzdem möchte ich alle Jugendlichen eindringlich vor der Lektüre warnen.
Das Schlimmste an dem Buch sind die Ohnmacht, die man empfindet über Dinge, die immer wieder durch die Maschen des Gesetzes schlüpfen und vor allem der Schluss. Ich saß minutenlang wie gelähmt und hatte nur einen Gedanken: NEIN!