Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : mit Autor Oliver Dierssen - Fledermausland, Seiten 217-331
Sind Sie schon einmal nackt einer Fledermaus begegnet?
Das ist nur eines der Probleme, mit denen Sebastian Schätz zu kämpfen hat, und langsam weiß er nicht mehr weiter: Die GEZ hetzt ihm eine Bande von Zwergen auf den Hals. Auf einer Toilette wird er von einem depressiven Vampir überfallen. Und dann stellt sich auch noch heraus, dass die Frau, die er liebt, gar kein Mensch ist. Kann es für Sebastian noch schlimmer kommen? Ja, es kann ... Willkommen im Fledermausland!
Sebastian Schätz, Anfang zwanzig, treibt eher planlos durch Hannover. Seine Freundin Kim ist zwar überirdisch schön, hält ihn aber noch auf Abstand. Also ist für Sebastian Priorität Nummer eins, Kim ganz für sich zu erobern. Doch auf einmal häufen sich die seltsamen Ereignisse: Zuerst muss er sich nachts gegen eine Fledermaus wehren, und zwar nackt. Dann vermasselt ihm auch noch ein Vampir das langersehnte Date mit Kim. Als er schließlich von einem unheimlichen Hausgeist und ein paar korrupten Zwergen entführt wird, dämmert Sebastian Schätz so langsam, dass er da in etwas hineingeraten ist: Ist die Welt völlig verrückt geworden oder nur er selbst? Für Sebastian beginnt die längste und wildeste Nacht seines Lebens. Er muss nicht nur sein, sondern auch Kims Leben verteidigen – und am Ende ist nichts mehr, wie es einmal war ... Der definitive Vampirroman für die Generation Praktikum – umwerfend komisch und packend.
Hier geht's weiter mit Kapitel 12-17.
Hab' diesen Abschnitt jetzt zur Hälfte durch und muss mal ein wenig meinen Unmut kundtun.
Wächter der lichten Seite, Wächter der dunklen Seite, Aura, Abkommen... Langsam komme ich mir vor, als würde die Geschichte im Wächter-Universum spielen, quasi als Fanfic. Fehlt nur noch, dass jemand durchs Zwielicht geht...
Dabei wäre diese Anleihe m.E. gar nicht nötig gewesen. Die Figuren sind für mich schon so aussagekräftig genug, die Geschichte trägt sich auch ohne Anleihen an Lukianenko. Trübt m.E. ein wenig den guten Eindruck. Ach so, und gesoffen wird inzwischen auch schon fast so viel wie bei Lukianenko:)
Unsere Vermutung Kim betreffend, hat sich bestätigt, sie ist tatsächlich eine "Andere". Dagegen scheint Basti nur ein normaler Mensch zu sein. Oder doch nicht? Ich hege da nach den Aussagen der MAD Leute zu Beginn ja immer noch leichte Zweifel.
Bis hier bin ich nun auch durch. Zeit etwas Kritik zu üben:
Einige der Fragen sind geklärt, welches Seiten gibt es wie stehen sie zueinander. Die Frage wohin gehört Sebastian wirklich, was ist er und was ist Kim in Wirklichkeit bleibt offen. Vergleiche zu anderen Romanen kann ich nicht ziehen, da ich diese nicht gelesen habe. Es wurde in meinen Augen ein Gegenpart zu gut und Böse gesucht, und ein Namen mit einer Funktion zugeteil. "Wächter" Wenn es hier Namensgleichheiten gibt ist das vl. unglücklich, berührt aber nur diejenigen die einen Bezug dazu haben. für mich eine Einteilung die durchaus schlüssig ist, wenn auch ich mir hier etwas mehr Pfeffer in der Beschreibung gewünscht hätte. Etwas das die Übermacht der GEZ rechtfertigt, was macht sie so mächtig? fehlt mir bisher ebenso, wie der MAD ziemlich klein gehalten wird. Was nicht ist kann noch kommen.
Etwas gestört hat mich der Handlungsverlauf von Pjotrs Entführung Sebastians, bis hin in das Altenheim. Bisher war die Geschichte doch so aufgebaut, dass sie sich etwas in die Länge zog, Zeit fand den Leser an die Hand zu nehmen, gefüllt war von netten Randgeschichten und Beschreibungen um Sebastians Gedankengänge. Und nun, innerhalb weniger Seiten Zack -Puff lieber Leser so ist es! Schade, was ich vorher eine kleine Spur zu langatmig empfand ist mir hier ein klein wenig zu schnell abgehandelt. Ich möchte damit nicht sagen das mich die Art des Schreibens dahingehend stört, ich finde, hier hätte man etwas die Gelegenheit nutzen sollen auf den Handlunghintergrund einzugehen. Es ist nicht schlüssig warum Sebastian sich nicht einfach eine Flasche hochprozentigen nimmt und sich in eine Ecke kauert, wie er es sonst machen würde, wo ist das ganze Sebstmitleid hin?
Auch Sebastians urplötzlicher Kraftausbruch, zu plötzlich, wenn auch vorhersehbar. Aber das ist eine Momentaufnahme, über den gesamten Plot zu urteilen bevor man fertig gelesen hat ist immer schwer.
Über den Schreibstil, gibt es nichts zu mäkeln, die bereits mehrfach erwähnten Markennamen die zuhauf verwendet werden, stören mich eigentlich nicht, da sie in meinen Augen bereits fester Bestandteil unseres Sprachgebrauchs sind.
liebe Grüße
Allanon
Oliver Dierssen
15.02.2010, 16:57
Wächter der lichten Seite, Wächter der dunklen Seite, Aura, Abkommen... Langsam komme ich mir vor, als würde die Geschichte im Wächter-Universum spielen, quasi als Fanfic. Fehlt nur noch, dass jemand durchs Zwielicht geht...
Nun denn, das ist ein berechtiger Einwand. Wächter. Ich habe lange über diesem Begriff gebrütet und kenne auch Lukianenko. Irgendwo habe ich mal die Kritik gelesen, das sei eine Art Satire auf den Fachkollegen. Hm, ich weiß nicht.
Was mich bei Lukianenko wahnsinnig stört, ist dieses leichtfertige Herumjonglieren mit Gut und Böse. Dort ist ja einigermaßen klar, Gute Intervention Dritten Grades, alles gut wegsortiert.
Wenn man mal schaut: Die GEZ, eine Organisation des Guten? Der MAD, eine Brutstätte des Bösen? Hmm ... ist schwierig, eine Lanze für das eigene Buch zu brechen. Aber wer genau hinschaut, wird sehen, dass diese ganze Gut-Böse-Sache vollkommener Blödsinn ist und dass hinter allen hochtrabenden Erklärungen und Bekundungen und Moralisierungen bloß Menschen (bzw. Anthropomorphe) stecken, die von Gut und Böse genauso viel verstehen wie ihr oder ich.
Wer es aber gern formalistisch sieht: Ja, könnte im Wächter-Universum spielen. Es gibt nämlich Leute, die bezeichnen sich so. Vielleicht haben die ja auch die Lukianenko-Bücher gelesen? "Interview mit einem Vampir" ist zumindest bekannt.
Na endlich hat Sebatian sich dazu entschlossen mal was zu machen und nicht nur alles an sich vorbeiziehen zu lassen. Und dass er die Andersartigkeit seiner neuen Bekanntschaften erkannt hat, wurde auch Zeit. Das mit Pjotr hat mir allerdings leid getan. Der kann doch nicht böse sein???
Vielleicht hat er mich auch schon rumgekriegt, so wie Sebastian und seine Eltern, aber ich fand ihn sympatisch. Die neue "Macht", die Sebastian am Ende zeigt könnte die Erklärung dafür sein, warum ihn die dunkle Seite so mag.
Irgendwo hab ich jetzt die Frage gelesen, warum kim so plötzlich ihre Liebe zu Sebastian klar wird - und da ist es mir auch klas geworden. Vorher wollte sie sich verstecken und ihn auf Abstand halten, weil sie wusste, dass er ein Mensch ist. Das Amulett hat sie dann zur falschen Annahme gebracht, dass der Basti zu ihrer Art gehört und man ruhig was mit ihm anfangen kann.
Jetzt noch eine blöde Frage: Was ist Edding? Kommt am Anfang des Kapitels "Kino ist das Größte" vor und ich konnte mir darunter nix vorstellen.
Oliver Dierssen
16.02.2010, 19:14
Vielleicht hat er mich auch schon rumgekriegt, so wie Sebastian und seine Eltern, aber ich fand ihn sympatisch. Die neue "Macht", die Sebastian am Ende zeigt könnte die Erklärung dafür sein, warum ihn die dunkle Seite so mag.
Irgendwo hab ich jetzt die Frage gelesen, warum kim so plötzlich ihre Liebe zu Sebastian klar wird - und da ist es mir auch klas geworden. Vorher wollte sie sich verstecken und ihn auf Abstand halten, weil sie wusste, dass er ein Mensch ist. Das Amulett hat sie dann zur falschen Annahme gebracht, dass der Basti zu ihrer Art gehört und man ruhig was mit ihm anfangen kann.
Ich kann nur sagen: Schön, dass das so rübergekommen ist. Es ist tatsächlich gar nicht so einfach, diese Dinge zu schreiben, ohne dass die ersten in Kapitel drei schon schreien: Ha! Ich weiß alles! und doch so, dass es am Ende irgendwie rauskommt und nicht konstruiert wirkt.
Sebastian mag ja Pjotr auch. Irgendwo steht etwas wie: "als wäre wir früher auf die selbe Schule gegangen und wären nur durch einen weiterführenden Schulabschluss getrennt worden.
Jetzt noch eine blöde Frage: Was ist Edding? Kommt am Anfang des Kapitels "Kino ist das Größte" vor und ich konnte mir darunter nix vorstellen.
Edding ist ein schwarzer Filzer. Vielleicht hab ich es ja doch übertrieben mit den Markennamen ;) Strenggenommen gibt es Edding in allen Farben, aber irgendwie hat der schwarz zu sein. Tesa stellt ja auch alles mögliche her, z.B. Fensterisolationsbänder, die echt nicht schlecht sind.
Auch mich hat die Sache mit den Dunklen und Lichten und den Wächtern ein bisschen gestört. Das hätte nicht sein müssen, denn eigentlich passt das meiner Meinung nach gar nicht stimmig in die Handlung. Überhaupt gab es den einen oder anderen abrupten Bruch. Beispielsweise die Verfolgungsjagd in der Bahn, und dann plötzlich die Episode im Altenheim. Da wird man als Leser vor nicht ganz nachvollziehbare Tatsachen gestellt.
Was mich manchmal wirklich sehr stört, sind Gedanken und Vergleiche, die absolut nicht zur Szene passen, und die mir viel zu "gewollt" originell sind... so Gags um jeden Preis...
Eigentlich interessiert mich nun sehr, wie die Sache endet. Wahrscheinlich werde ich heute noch das Buch beenden, da ich für den Abend nichts anderes geplant habe.
Bin jetzt auch mit dem 3. Teil fertig geworden.
Was da zwischen GEZ und MAD los ist versteh ich noch nicht ganz. Klar ist, dass die einen ein gemeinsames Leben mit den Menschen wollen, die anderen nicht. Aber weshalb die GEZ so eine Übermacht hat, ist noch nicht ersichtlich. Vielleicht kommt das noch, aber im Moment hab ich in dem Punkt noch ein Fragezeichen offen.
Sebastian finde ich zwar ein amüsanter Charakter, weil ich wohl noch nie so verworrene Gedankengägnge und Handlungen erlebt habe, aber manchmal nervt er auch ein wenig, weil ich immer wieder denke "Mensch mach mal die Augen auf!". Dass er so lange nicht kapiert hat, dass Piotr ein falsches Spiel mit ihm spielt, fand ich dann schon ein wenig einfältig von ihm.
Seine Handlungen sind manchmal auch ziemlich absurd. Aber das gehört vermutlich einfach zu seinem total überspitzen Charakter.
Im gross und ganzen gefällt mir das Buch ganz gut. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, was ich sehr angenehm finde.
Bin gespannt wie der Schluss wird!
Pantalaimon
18.02.2010, 09:28
Ich hab nun für diesen Abschnitt recht lange gebraucht, was wohl ein Zeichen dafür ist, dass ich das Buch insgesamt nicht mehr sooo fesselnd finde.
Die Markennamen fand ich nicht schlimm, bis Oliver den Vergleich mit American Psycho gezogen hat. Das Buch ist bisher ja echt nicht schlecht, aber an American Psycho kommt es noch nicht ran, insofern fand ich den Vergleich ein wenig überzogen. Ich finde auch, dass die Geschichte insgesamt sowas überhaupt nicht nötig hat, sie ist auch ohne Markennamen als Stilmittel gut.
In diesem Abschnitt ging es mir ähnlich wie Allanon. Im Vergleich zu dem eher gemächlichen Tempo bisher, war mir die Handlung hier zu schnell, zu konstruiert. Der originelle Wortwitz hat mir gefehlt. Die verworrenen Gedanken Sebastians, die mir zu Beginn so gut gefielen.
Dass sich der Bhael nun als Schmusekätzchen geoutet hat, fand ich wiederum überraschend aber originell. Nun wird auch klar, wieso er so heiß auf Teddy in Fledermausgestalt war. War Teddy eigentlich die Fledermaus, die zu Beginn in Sebastians Schlafzimmer rumlungerte?
Oliver Dierssen
18.02.2010, 09:32
Die Markennamen fand ich nicht schlimm, bis Oliver den Vergleich mit American Psycho gezogen hat. Das Buch ist bisher ja echt nicht schlecht, aber an American Psycho kommt es noch nicht ran, insofern fand ich den Vergleich ein wenig überzogen. Ich finde auch, dass die Geschichte insgesamt sowas überhaupt nicht nötig hat, sie ist auch ohne Markennamen als Stilmittel gut.
Also versteht mich bitte nicht falsch. Mir ist durchaus bewusst, dass American Psycho ein wichtiges, aufklärerisches Buch ist. Aber ich finde es beschissen und habe es weggeworfen, das einzige Buch, das ich jemals vernichtet habe.
Was mir wichtig war: Die Markennamen sind keine Schleichwerbung, sondern Teil einer Weltanschauung. Jeder literarische Vergleich mit American Psycho oder gar William Gibson liegt mir fern.
Die Markennamen haben mich wiederum gar nicht gestört.
Dass sich der Bhael nun als Schmusekätzchen geoutet hat, fand ich wiederum überraschend aber originell.
Ich liebe den Bhael und hoffe, er erholt sich wieder. Ansonsten wäre ich sehr sehr böse... :cat:
Lass den "Basti" ins Gras beißen meinetwegen, aber ja nicht den Bhael. Oder willst du den Zorn der Götter auf dich niedergehen sehen?
Lass den "Basti" ins Gras beißen meinetwegen, aber ja nicht den Bhael. Oder willst du den Zorn der Götter auf dich niedergehen sehen?
Wobei sich mir mir hier rein von der Überlegung her, ein klitzekleiner Logikfehler auftut. Der übermächtige Bhael, vor dem jeder sich fürchtet, dem keiner entkommen kann und dem nichts und niemand gewachsen ist. Und dann kommt so ein Fahrzeug daher und - puff das war es? Darüber musste ich dann doch auch ein Weilchen nachdenken. Das hat dem so bösen und übermächtigen Wesen dann doch ein ganzes Stück vom Bild seiner unbezwingbaren Wildheit genommen. Wobei ich immer noch darüber schmunzeln muss, wie ich mir den Bhael vorgestellt hatte (Dämon), und als was er dann letztlich dargestellt wurde.
Wobei ich immer noch darüber schmunzeln muss, wie ich mir den Bhael vorgestellt hatte (Dämon), und als was er dann letztlich dargestellt wurde.
Ja, ich hatte mir auch erst ein schreckliches Ungeheuer ausgemalt :D
Aber eigentlich gab es nie eine genaue Beschreibung des Bhael. Die existierte nur in den Köpfen. Es ist wohl so, dass durch Weitererzählen und Ausschmücken das Kätzchen jedesmal ein Stück größer, wilder und gefährlicher wurde.
Die Begriffe "Hell" und "Dunkel" bzw. "Licht" und "Schatten" passen mMn nur in Bücher, die sich selbst nicht zu ernst nehmen. Einen Roman, der Anspruch auf Ernsthaftigkeit erhebt, aber die Welt in diese beiden Kategorien unterteilt, kann ich nicht wirklich ernst nehmen, aber in diesem Kontext könnte es besser kaum passen.
Oliver Dierssen
19.02.2010, 00:21
Die Begriffe "Hell" und "Dunkel" bzw. "Licht" und "Schatten" passen mMn nur in Bücher, die sich selbst nicht zu ernst nehmen. Einen Roman, der Anspruch auf Ernsthaftigkeit erhebt, aber die Welt in diese beiden Kategorien unterteilt, kann ich nicht wirklich ernst nehmen, aber in diesem Kontext könnte es besser kaum passen.
Aus meiner Sicht ist allen Beteiligten in Fledermausland klar, dass diese Begriffe ungefähr so abgenutzt sind wie die Uniformen der GEZ und nichts mit irgendwelchen moralischen Dimensionen zu tun haben. Hannover 96 nennt man ja auch "Die Roten", obwohl keiner von ihnen wirklich rot ist.
Zum Bhael: Vielleicht sollte man genau beachten, WER so schreckliche Angst vor dem Bhael hat. Ein Fledermausvampir (is klar) und ein Domowoj mit Katzenphobie. Und ihr habt schon Recht, durch Weitererzählen bauscht sich so eine Sache auf. So hab ich mir das vorgestellt.
Wobei sich mir mir hier rein von der Überlegung her, ein klitzekleiner Logikfehler auftut. Der übermächtige Bhael, vor dem jeder sich fürchtet, dem keiner entkommen kann und dem nichts und niemand gewachsen ist. Und dann kommt so ein Fahrzeug daher und - puff das war es? Na klar, unser Straßenverkehr ist so gefährlich, da kann es auch kein noch so mächtiger alter Dämon mit aufnehmen. So habe ich es zumindest interpretiert.:) Gerade den Part fand ich besonders gelungen. Genau wie die Idee, ein fahrendes Auto mit einem Fanta-Kasten zu stoppen*lol*
Ich schließ mich Hathor an. Der Bhael soll nicht ins Gras beißen. :(
Ich fand die Stelle übrigens überhaupt nicht toll. Dazu sei aber gesagt, dass ich sowas allgemein recht geschmacklos finde, da ich auf der Arbeit Katzen bzw Tiere hab, denen das wirklich passiert und ich selbst liebende Katzenbesitzerin bin. Daher gewann ich der Stell nicht mehr als ein kleines Tränchen und etwas Wut ab..aber auch nur weil ich dabei eben an gewisse reale Erlebnisse denken muss.
Bin bald fertig mit dem Buch und bin gespannt auf das Ende ^^
PoiSonPaiNter
20.02.2010, 12:23
Bin auch soweit durch...hab nur den Fehler gemacht mich beim Lesen durch Vorlesungsbeginn und ICQ stören zu lassen...was sich dann wiederum negativ auf den Lesefluss ausübte, aber egal...durch is durch...:rolleyes:
Im Gegensatz zu den andern muss ich sagen, dass ich das anziehen des Tempos gut fand. Klar es war ein Stilbruch, aber es hat der Story gut getan auf Dauer wäre das langatmige glaube ich langweilig geworden und es hat auch zum Inhalt gepasst.
Ein paar mehr Details hätte ich mir zwar auch gewünscht, z.B. zu Piotr und den GEZ Leuten, aber man kann ja nicht alles haben.
Hoffe das Tempo wird jetzt nicht wieder langsamer, kann ruhig noch ein bisschen so bleiben bis dann das Ende kommt...:rolleyes:
Außerdem zeigt Sebastian jetzt endlich mal, dass er doch nicht so ein Weichei ist und auch mal Mut beweisen kann...find ich gut...*ja* Hat ihm wieder ein paar Pluspunkte eingebracht *ja*
Sehr schade finde ich allerdings, dass sein Kotelettklopfer im Gewühl untergegangen ist...sehr geniale Idee das Ding als "Waffe" zu benutzen...:D
Zum Schluss war er mir schon fast ein bisschen zu überheblich, nachdem er Charlette ausgeschaltet hatte, hat sich aber wieder gebessert...
Zum Schluss wieder die Fragen, denen leider nur mäßig Beachtung geschenkt wird und die ich dennoch stelle:
Seite 265: "Immer wieder löste sich das Kabel, mit dem ich das Zwerg-Löschdecken-Paket verschnürt hatte. Von drinnen roch es nach abgestandenem Zigarettenrauch und Popcorn."
Dumme Frage aber: Roch das Paket oder das Kabel? X.X
Seite 275: "Ich wählte Kims Nummer von einem Münztelefon. [...]Ein Donnerschlag am Himmel warf mich von meinem Sitz."
Hat das Münztelefon sitze oder war das bevor sich Sebastian an der Haltestelle zusammengekauert hat? X.X
Seite 317: "Anni wirkte sehr zufrieden [...] als hätte sie [...] eine Runde Schnee geschippt. Aber er lag kein Schnee."
Tippfehler oder Dialekt?
Seite 321: Sebastian erklärt seine Situation im Altenheim mit "Ich konnte da nichts zu."
Das ist aber Dialekt oder? :rolleyes:
Dürfte in meinem Sprachraum so viel wie "Ich konnte da nichts für." heißen oder?
Ansonsten find ich die Idee mit dem Schmusekatzen-Monster recht lustig, genauso wie die Fanta-Attacke, die Warin ja bereits angesprochen hatte.
Auch sehr gut, dass Theodor versucht hat Sebastian zu retten, wär aber iwie schade wenn der wirklich tot ist...gefiel mir zum Schluss recht gut der Charakter...:(
Ich weiß echt nicht, das Buch ist einfach verrückt. ô.o
Bis hierhin dachte ich eigentlich wirklich, Pjotr wäre der "Böse", aber nun ist er es ja anscheinend doch nicht und Kim ist auch kein Mensch, und der vom Kiosk ja anscheinend auch nicht und die Bettler davor auch nicht.. frage mich, was Kim wirklich ist und vor allem, was die mit ihren ganzen kleinen Kinder'chen beim Schwimmkurs macht..^^
Na, jetzt Sebastian es ja doch geschafft: Die olle Nachbarin von nebenan ist ja doch nicht so lecker, wie Pjotr es sich vorgestellt haben mag. Die Idee mit dem Mantel finde ich irgendwie lustig. "Ein Außgestoßener!"
Ich erwarte nichts mehr und lasse mich nur noch überraschen.
Sebastian ist mir übrigens irgendwie immernoch unsymphatisch. Ich würde meinen, er ist ein Stalker, wenn das so weitergeht. Der lebt ja praktisch von Kim. ô.o
So sollte man sich lieber nicht von einer Frau verführen lassen, ihr lieben Männer. :p
Oliver Dierssen
26.02.2010, 22:17
Da habe ich also doch noch was gefunden, was noch nicht beantwortet wurde!
Zum Schluss wieder die Fragen, denen leider nur mäßig Beachtung geschenkt wird und die ich dennoch stelle:
Seite 265: "Immer wieder löste sich das Kabel, mit dem ich das Zwerg-Löschdecken-Paket verschnürt hatte. Von drinnen roch es nach abgestandenem Zigarettenrauch und Popcorn."
Dumme Frage aber: Roch das Paket oder das Kabel? X.X
Das Wort "drinnen" deutet meiner Ansicht nach einen Innenraum an, den ein Kabel nicht hat. Gemeint war Lösung A, das Paket.
Seite 275: "Ich wählte Kims Nummer von einem Münztelefon. [...]Ein Donnerschlag am Himmel warf mich von meinem Sitz."
Hat das Münztelefon sitze oder war das bevor sich Sebastian an der Haltestelle zusammengekauert hat?
Ich hab die Stelle gerade nicht ganz genau im Kopf. Gemeint ist die Bushaltestelle. Das Münztelefon wird hier nur en passant erwähnt, d.h. es wird dokumentiert, nicht aber dramatisch dargestellt, dass gewählt wurde.
Seite 317: "Anni wirkte sehr zufrieden [...] als hätte sie [...] eine Runde Schnee geschippt. Aber er lag kein Schnee."
Tippfehler oder Dialekt?
Wir haben keinen Dialekt in Hannover. Natürlich ein Fehler. Schieben wir es auf das Lektorat.
Seite 321: Sebastian erklärt seine Situation im Altenheim mit "Ich konnte da nichts zu."
Das ist aber Dialekt oder? :rolleyes:
Dürfte in meinem Sprachraum so viel wie "Ich konnte da nichts für." heißen oder?
Korrekt müsste es heißen: Ich konnte dazu / dafür nichts. Aber die Redewendung: "Da kann ich nichts zu" ist dort, wo ich herkomme, durchaus geläufig.
vBulletin® v3.8.4, Copyright ©2000-2010, Jelsoft Enterprises Ltd.