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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kurzgeschichte Der Prinz


Teylen
01.03.2008, 21:38
Diese kleine Kurzgeschichte wollte länger schon raus. Jetzt bin ich sie endlich los.

Aber keine Ahnung ob sie so wirkt/funktioniert wie gedacht. :)


Und irgendwie wird's auch mal Zeit, dass ich die Geschichten, die es hier schon gibt lese und kommentiere. Irgendwie peinlich dafür noch keine Zeit gefunden zu haben, aber dann selbst eine Geschichte zu posten. Arghl. Nun ja. Ich verspreche mich zu bessern. : )



Der Prinz

Der Junge Korem stand allein in der Palastküche und schälte Kartoffeln. Kein Küchenjunge, kein Koch war zu sehen. Er freute sich über die Ruhe. So hatte er mehr Zeit, um nachzudenken über die Ungerechtigkeit und den Terror, die im Reich geherrscht hatten. Hunger hatte es gegeben und viele Menschen waren in den Kerkern oder am Galgen gestorben. All dies war nun vorbei. Askarem, Onkel des Prinzen, war gestürzt. Der Wesir des alten Königs hatte mit Hilfe des Wiederstandes dafür gesorgt.

Aber würde es für immer vorbei sein? Der Prinz lebte immer noch, sollte sogar in den nächsten Tagen selbst zum König gekrönt werden, das Reich übernehmen. Wie konnten sie nur so blind sein? Konnten sie seine Schwäche nicht sehen?

Korem hatte die Auswirkungen des Schreckens gesehen. Er war draussen gewesen, ausserhalb der Palastmauern. Er hatte Freunde im Volk gefunden und hatte sie leiden sehen. Einer hatte sogar sterben müssen als heraus kam, dass er zum Palast gehörte.

Der Prinz war für all dies mitverantwortlich. Er hatte all die Jahre in denen Askarem herrschte nicht einen Finger gerührt, um seinem Volk zu helfen. Gut, er war jung. Gut, es waren immer Wachen in der Nähe gewesen. Aber es hatte immer wieder Chancen gegeben, die der Prinz aus Angst nicht genutzt hatte. Er war schwach und auch er musste bestraft werden.

Tränen tropften auf die geschälten Kartoffelwürfel als Korem an seine Freunde draussen dachte. Sie hatten Abschied von ihm genommen und ihn zurück geschickt in den Palast. Es lag nun an ihm dem Reich eine bessere Zukunft zu bescheren. Es lag in seiner Hand.

Korem rieb sich mit dem Handrücken die Augen und blickte auf das Messer, welches er hielt. Es war als Waffe in seinen unerfahrenen Händen so gut geeignet wie alles andere und der Moment würde sicher nicht mehr besser werden. Gerade als der Chefkoch in die Küche kam und ihn erstaunt ansah, machte er sich davon. Den Weg zu den Gemächern des Prinzen kannte er gut.

Vorsichtig schlich er die Gänge entlang, achtete darauf möglichst niemandem zu begegnen. Auch das Messer hielt er versteckt. Sollte er entdeckt und aufgehalten werden, war alles dahin. Dann würde ein schwacher Prinz auf dem Thron sitzen und möglicherweise begann alles von vorne. Korem verstand nicht was der Wesir und die anderen in ihm sahen. Es hieß zwar, dass er die Weisheit seiner Mutter geerbt habe und auch die Stärke seines Vaters in ihm schlummern würde. Aber wie hatte er dann so versagen können?

"Guten Abend, Euer Hoheit", sagte ein Wache, nicht weit hinter Korem. Er schreckte auf und lief ohne sich umzudrehen davon. Nicht der Prinz! Nicht jetzt! Nicht hier! Auf den Gängen waren zu viele Wachen und er konnte sich nicht erlauben einer davon in die Hände zu fallen. Er musste ihn allein in seinen Gemächern erwischen. Um die Wache loszuwerden, nutzte Korem einen Geheimgang, den er vor einer Weile entdeckt hatte. Doch am Ende des Ganges traf er auf das nächste Hindernis.

Er sah den Wesir und den Chefkoch miteinander reden. Letzterer war ziemlich aufgeregt und ersterer schien ziemlich besorgt. Hatte der Koch etwas geahnt? Wenn es so war, war nicht mehr viel Zeit. Als die beiden weiter gingen, kam er aus seinem Versteck und eilte zu den Gemächern des Prinzen.

Er hatte Glück. Er traf ihn an. Der Tag der Abrechnung war da. Nun würde wirklich alles anders werden.

~~~

Der Wesir war nach dem Bericht des Kochs wirklich beunruhigt. Schon länger machte er sich Sorgen, aber diesmal schien es ernst zu sein. Er konnte es sich nicht leisten den Prinz zu verlieren. Es waren nicht nur politische Gründe, die es nötig machten ihn auf den Thron zu setzen. Er glaubte auch wirklich, dass der Junge seine Stärke noch wiederfinden würde.

Doch wo mochte er sein? Die Gemächer des Prinzen hatte er gerade besucht und niemanden vorgefunden. Nachdem er allerlei Wachen auf die Suche geschickt hatte, ging er dann doch, einer Ahnung folgend, zurück.

Der Anblick, der sich ihm dort bot, war ein Schock für ihn. Der junge Prinz sass dort, Schnitte an den Handgelenken, viel Blut um ihn herum und ein einfaches Kartoffelmesser neben ihm.

Er lief zu ihm, schüttelte ihn vorsichtig und war erleichtert noch Leben in ihm zu finden. Sofort rief er nach einem Arzt und blickte dann den Prinzen wieder an.

"Prinz Korem!", sprach er den Jungen an, "Euer Hoheit! Was habt ihr getan?"

Prinz Korem blickte auf, lächelte schwach. "Ich habe den bösen Prinz getötet. Nun wird alles gut!"

Warin
01.03.2008, 21:55
wah, eine Geschichte vom Fantasy-Forum Geschichtenwettbewerbgewinner^^ Da musste ich natürlich sofort reinlesen.

Man ahnt ja fast, dass es anders kommen muss, als erwartet, dass macht eine gute Kurzgeschichte ja aus -und nichts anderes habe ich von dir erwartet.;)

Schöne Pointe. Ein Prinz mit Selbstzweifeln, so groß, dass er lieber seinem Leben ein Ende setzt, statt sich dem Volk zuzumuten. Ich denke, jetzt, wo er gerettet wurde, wird er sicher ein guter Prinz werden. Geschrieben von einem Autor, der selbst mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat/hatte o.O?

Teylen
01.03.2008, 22:17
Schöne Pointe. Ein Prinz mit Selbstzweifeln, so groß, dass er lieber seinem Leben ein Ende setzt, statt sich dem Volk zuzumuten. Ich denke, jetzt, wo er gerettet wurde, wird er sicher ein guter Prinz werden. Geschrieben von einem Autor, der selbst mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat/hatte o.O?

Hat nicht jeder Autor irgendwie Selbstzweifel? Und ist es nicht Voraussetzung für's Besser werden, dass man zumindest eine gewisse Portion Zweifel an seinen Werken hat? Wenn man völlig von sich überzeugt ist, wird man Kritik nur schwer umsetzen können.

Aber auch die Frage an sich selbst, ob man ein guter Mensch ist, halte ich für recht wichtig. Es mag viele geben, denen es egal ist wie sich ihre Taten oder Nicht-Taten auf andere auswirken. Aber wenn man Verantwortung für andere übernehmen soll, kann das schon sehr belastend sein, wenn man sich nicht sicher ist immer das richtige tun zu können.

Wobei der Prinz in der Geschichte noch ein anderes Problem hat. Sein Gewissen bezüglich all dessen was geschehen ist und vor allem, dass er sich nicht in der Lage sah etwas zu tun. Selbst wenn er tatsächlich nichts hätte tun können, werden ihn die Zweifel diesbezüglich immer quälen.

Das Ergebnis dessen war wohl, dass er ein wenig durchdrehte und einen symbolischen Akt brauchte, um sich von all dem zu lösen, damit er das werden kann, was er werden will. Versuchter Selbstmord ist da zugegebenermaßen etwas arg drastisch und in meiner Vorstellung von der Geschichte ist er dabei auch nicht so geschickt vorgegangen, dass er ernsthaft in Gefahr war. Aber ich kann durchaus nachvollziehen wie man mit all der Schuld, die man auf sich nimmt, keinen wirklichen Ausweg mehr für sich sieht.
Schöner wäre es gewesen, wenn er einen anderen Weg gefunden hätte. Suizid ist da keine Lösung und beraubt einem all der Chancen, die man noch gehabt hätte.. und es gibt immer noch einen Weg. Aber ich wollte die Story nicht derart umschreiben. :)

Hmm.. psychologisch geht in der Story durchaus mehr ab als es auf dem ersten Blick den Anschein hat.


Und ja... ich denke auch, dass er danach ein guter Herrscher werden wird. Seine Selbstzweifel wird er noch lange nicht los sein, aber er wird damit leben können. : ) Vielleicht schreibe ich irgendwann mehr von ihm.. mal sehen. :)

Elenya
01.03.2008, 22:23
. Geschrieben von einem Autor, der selbst mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat/hatte o.O?

Ja, ich hab im Grunde zwar keine Ahnung, aber es wirkt fast wie ein Spiegel wenn man darüber nachdenkt.
Das Ende war aber recht leicht zu erahnen, obwohl ich gedacht hätte, dass der Prinz nicht nur sein böses, sondern gleich noch sein gutes Selbst mit umbringen würde. Schwächen kehren immerhin häufig wieder...:rolleyes:
Noch etwas mehr ausgefeilt hätte es mir gefallen.

Viele Grüße von der, die wieder irgendwelchen Stuss zusammenphilosophiert.

Ps: "hiess" oder "hieß"?

Teylen
01.03.2008, 22:30
Ja, ich hab im Grunde zwar keine Ahnung, aber es wirkt fast wie ein Spiegel wenn man darüber nachdenkt.

Eine meiner Lieblingsgeschichten heißt "Reflections for the Winter of my Soul". :)

Ich würde es aber nicht so sehr Spiegel als eher frühere Erfahrungen nennen.

Das Ende war aber recht leicht zu erahnen, obwohl ich gedacht hätte, dass der Prinz nicht nur sein böses, sondern gleich noch sein gutes Selbst mit umbringen würde.

Ich steh' auf Happy End. *grins* Und glaube, dass jeder lernen kann mit seinen Schwächen zu leben. :)

Ps: "hiess" oder "hieß"?

hieß.
Ich hab's in meinem Text korrigiert. Danke. Es gibt ein paar Fehler, die ich irgendwie immer wieder mache.

Hathor
02.03.2008, 09:32
Dein Erzählstil gefällt mir unheimlich gut. Kurzgeschichten sind mein Ding, ich habe schon unendlich viele gelesen und wage deshalb das Urteil, dass deine keinen Vergleich mit den Großen des Genres scheuen muss. Du verstehst es, auch zwischen den Zeilen zu schreiben, die Phantasie der Leser herauszufordern und gerade im richtigen Ausmaß anzuregen. Ich mag es, wenn Raum für eigene Interpretationen bleibt.

Ob da wirklich ein Happy End vorliegt, wage ich ja zu bezweifeln ;) Aber das ist ja wieder das, was ich vorhin angesprochen habe: jede(r) findet ihren (seinen) eigenen Zugang zu einer guten Kurzgeschichte.

*klugscheißermodus an* Es heißt "draußen" und "saß", da die Vokale lang gesprochen werden *klugscheißermodus aus*

RickyLee
02.03.2008, 19:47
Eine schöne Geschichte! Mehr kann ich nicht hinzufügen, es stimmt einfach. Schön zu lesen, schöne Idee, schöne Umsetzung.
Genau, wie eine Kurzgeschichte sein sollte.
Und Prinz Koram gefällt mir, rein als Charakter. Mal zur Abwechslung kein Herrscher mit aufgepumpten Ego oder ein jugendlicher Alleskönner.

Wären wir bei Animexx, ich würd sie auf meine Favoritenliste setzen ^^
Ähm... ja ^^

Akissi
02.03.2008, 21:10
Mir hat's auch gefallen *ja*

Was mir zuerst mal auffiel waren die vielen Absätze, die du machst; das könnten meiner Meinung nach ein paar weniger sein, aber das ist sicher Geschmacksache (und eig nicht wichtig, fiel mir wie gesagt nur auf^^)

Dein Stil gefällt mir auch, wie auch den anderen^^ Anfangs fand ich die Sätze etwas zu... knapp oder wie man es sagen will, aber das beschränkt sich eig auf den ersten Absatz, wenn ich jetzt nochmal so draufkucke... vllt auch nicht, jedenfalls liest man sich rein und das ist gleich nochmal so viel wert :D

Die Geschichte ist auch sehr gut - mir dämmerte iwann in der Mitte schon langsam, was passieren würde, war aber noch nicht sicher; ich war so ein wenig am Schwanken :D
Ich fand die Gefühlswelt Korems sehr schön beschrieben, auch, wenn es mir stellenweise etwas zu knapp gehalten war, ich fände es an einigen Stellen noch ausbaubar in der Hinsicht^^
Und ich finde es ehrlich gesagt auch besser so, dass es so endet, wie es endet - offen mit einer Tendenz zu "gut" :D Es muss ja nicht immer alles in Trauer und "Zerstörung" enden und ich muss sagen, dass das hier auch meines Erachtens nicht gepasst hätte... ich finde den Gedanken, dass der Prinz so noch eine Chance bekommt, weitaus schöner und auch von der... mh, wenn man es so sagen kann, Moral her besser *ja*

Oh, und toll, dass der Wesir nicht IMMER böse ist :D

Mamol
05.03.2008, 17:02
Das meiste wurde ja schon gesagt. Den Schreibstil finde ich super, das doch gute Ende hat mich dann erfreut. War mir fast sicher gewesen er würde ganz sterben.

Wie Akissi schon sagte sind für mich so viele Absätze dann doch zu viel des Guten.

Wenn man völlig von sich überzeugt ist, wird man Kritik nur schwer umsetzen können.

Weise Worte ;)

Rumburak
05.03.2008, 21:00
Na ja, nicht sehr elegant gelöst. Die Idee ist auch nicht gerade neu. (eine richtig coole Umsetzung dieses oder eines ähnlichen Themas findet man im Film `Fight Club´ mit Brad Pit, ein Spitzenfilm!) Ich hab immer so mein Problem damit, wenn man sich nicht genug Zeit lässt, um eine Situation oder einen inneren Konflikt genauer zu beschreiben (hier wohl eindeutig Schizophrenie).

Es fängt an, dass ein Junge (vielleicht ein Küchenjunge, aber nein, die Küchenjungen sind ja grad weg) Kartoffeln schält. Hm, ein Prinz, der Kartoffeln schält, wow, wie fortschrittlich!
Dann erfährt man kurz was, von Freunden, die er außerhalb des Palastes hat und die offenbar unter der Herrschaft des jungen Prinzen leiden. Warum leiden sie? Was hat der Prinz denn so Furchtbares gemacht?
Und wenn er der Prinz ist, warum erkennt ihn dann niemand, wenn er unters Volk geht?

Nun, ich finde es verdammt schwer, eine gute Kurzgeschichte zu schreiben, und das hier bestätigt es mir wieder. Zu schnelles Abhandeln der Geschichte birgt immer die Gefahr nur an der Oberfläche zu kratzen, und das hast du meiner Meinung nach hier gemacht. Die schnelle Wendung am Schluss rettet das dann auch nicht mehr.

Sry, meine Meinung.

Teylen
05.03.2008, 22:44
Letztendlich ging es mir wohl auch nur um die Oberfläche.

Die Schizophrenie hast du richtig erkannt. Und gerade diese ist wohl auch das Problem an der Geschichte. Mir wäre es unglaublich schwer gefallen das ganze weiter auszuführen, ohne das eigentliche Geheimnis des Protagonisten schon zu früh zu verraten. Auch so ist es einigen wohl schon früh aufgefallen, andererseits sind die Hinweise dazu aber ja auch absichtlich im Text gestreut.

Letztendlich ging es mir nur um ein wenig Irreführung und die Auflösung am Ende. Wollte ich den geistigen Zustand des Prinzen genauer ausführen, müsste ich wo ganz anders anfangen. Es wäre nötig zu zeigen wie es dazu gekommen ist. Wie sein Leben unter der Herrschaft seines Onkels war. Wie er schließlich nach draußen kam und Freunde fand und wie es ihn dazu brachte eine Art zweite Persönlichkeit zu entwickeln, um mit der Schuld fertig zu werden. Dann hätte ich noch beschreiben müssen wie er die Rückkehr des Wesirs und seine Rückkehr in den Palast erlebt und wie ihn das alles schließlich dazu bringt zu diesem Mittel zu greifen.

Unglaublich komplex. Vielleicht auch interessant. Irgendwie hätte ich sogar Lust dazu. Aber es ist definitiv über meinen Fähigkeiten. Weswegen ich mich dann eben auf ein schnelles Durchspielen der Idee und mehr tell als show (statt "show, don't tell") beschränkt habe. Und mir dann gesagt habe, dass der Leser sich den Rest denken soll. Dies ist ja meistens auch ein Aspekt von Kurzgeschichten, dass man nicht alles in aller Ausführlichkeit darstellt, sondern sich auf das notwendigste zu Hintergrund, Atmosphäre und Charaktere beschränkt. (Wobei meine dafür fast schon wieder zu lang ist.)

Jedenfalls ist das wohl ein Grund warum ich das Geschichten schreiben meistens lieber lasse. Ich kann's einfach nicht wirklich und es frustriert mich, dass es viel Übung erfordern würde wirklich gut zu werden. Und selbst dann könnte man immer noch nicht alle Leser zufrieden stellen.

~

Gerade eine Zusammenfassung von Fight Club gelesen. In der Grundidee sind tatsächlich ein paar Ähnlichkeiten zu der Grundidee meiner Story. Ich kannte bisher weder Film noch Buch von Fight Club. Neue Ideen zu finden ist nicht einfach.

~

Zum Prinz der Kartoffeln schält noch was: Es kommen Würfel bei ihm raus. Sonderlich fähig scheint er nicht zu sein. : ) Ohnehin ein Ergebnis seiner inneren Verwirrung.

~

Die Absätze sind wohl wirklich etwas viel. Ich habe da noch nicht das richtige Maß und habe meist nach jedem gedanklichen Schritt einen gemacht. Wohl auch, weil ich es mit häufigeren Absätzen einfacher finde am Bildschirm zu lesen. (Gute Ausrede, oder? :) ) Wenn ich wieder schreibe, werde ich versuchen darauf zu achten... oder noch mal genauer in Büchern schauen nach welchem Schema andere Absätze machen.
(Wobei ich tatsächlich für die Stellen wo in Büchern einfach eine neue Zeile begonnen wird, für die Bildschirm-Lesbarkeit lieber eine ganze Leerzeile dazwischen mache.)

Und ja... das 'wenn ich wieder schreibe' kann man als Drohung interpretieren. :)

Saniya
06.03.2008, 23:10
Huch!
Ich habe die Geschichte jetzt sogar schon öfter gelesen aber noch kein Feedback abgegeben. Dann wird`s jetzt mal Zeit:

Ich hatte auch recht früh einen Schimmer, worauf das hinausläuft. Allerdings hast Du ja immer wieder etwas Verwirrung reingebracht. Und so sollte eine Kurzgeschichte ja auch sein. Genug Raum für Eigeninterpretationen und der Knalleffekt am Schluss.

Dein Schreibstil gefällt mir. Mach Deine Drohung ruhig wahr *ja*

Elyon
07.03.2008, 19:34
Hey, ich finde das eine super Geschichte!!! Du hast eine schöne Wortwahl, das gefällt mir..... Hast du auch mal daran gedacht eine längere Geschichte zu schreiben?? Würde sicher gut herauskommen.....

OwenJackson
25.02.2009, 23:37
Eine sehr tiefsinnige Geschichte.
Zudem zeigt es, zu welch schrecklichen Taten ein Mensch fähig ist, wenn er gewisse Erlebnisse hatte.
Dies war, woran ich erst dachte.
Doch die Tatsache dass er selbst der Prinz ist überraschte mich.
Es war sehr unerwartet.
Ich lobe den Autoren, von allen Geschichten die ich bis jetzt gelesen habe, war dies die eindeutig beste, auch wenn es noch nicht viele waren.