Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Euer Schreibstil
mondfeuer
01.03.2008, 22:02
Hallo liebe Community,
was mioch schon immer interessiert hat, ist, wie euer schreibstil ist.
und warum ihr so schreibt. hat es bei euch eine große bedeutung?
schreibt ihr gerne klein? klein- und großbuchstaben?
wie baut ihr euren beitrag auf?
bitte erläutert eure antworten. :)
(für den fall, dass ich ins falsche forum gepostet habe.. verschieben ins richtige, please)
Ollowain
01.03.2008, 22:13
was mioch schon immer interessiert hat, ist, wie euer schreibstil ist.
und warum ihr so schreibt. hat es bei euch eine große bedeutung?
schreibt ihr gerne klein? klein- und großbuchstaben?
wie baut ihr euren beitrag auf?
Ich versuche möglichst mich an die Deutschen Rechtschreibung zu halten - in einem anderen Forum habe ich in der Hinsicht nämlich ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht.
Und wie ich den Beitrag aufbaue? Ich schreibe einfach in der Reihenfolge, in der mir einfällt, was ich sagen möchte. Ansonsten versuche ich so zu schreiben, dass man es versteht, was ich sagen will - und es nicht miss- oder gar nicht versteht.
Am Ende überflieg ich das Teil nochmal, um zu sehen, ob nicht doch komische Satzkonstruktionen reingerutscht sind - und dann wird der Beitrag abgeschickt :)
nazgul666-rr
01.03.2008, 22:23
auch mit Deutsch 4-5 versuch ich mich an die Rechtschreibregeln zu halten - zum Glück hat Firefox eine eingebaute Rechtschreibkorrektur *G*, die hilft ungemein
mondfeuer
02.03.2008, 12:19
ich schreibe gerne in kleinbuchstaben. aus dem grund, weil mich diese groß- und kleinschreiberei von der schelligkeit abhält. Sowas empfinde ich als äußerst nervig, meine ausfürlichen, oft informativen beiträge, stoppend und mit vielen überlegungen, so zu schreiben. Ich schreibe einfach alles so zusammen, dass jeder satz sich mit dem anderen verbindet und der nächste den vorherigen satz flüssig fortsetzt, versuche kaum wie möglich einzelne sätze hinzuknallen und verwende gerne "strenge", also scharf rüberkommende in der befehlshabenden person geschriebene, textinhalte für den beitrag - um besser auszustrahlen.
Seit es im alten Forum zur Diskussion stand, achte ich auf Groß- und Kleinschreibung. Früher habe ich nämlich immer alles klein geschrieben.
Und natürlich achte ich auf die Rechtschreibung. Zur Not editiere ich auch mal einen Beitrag und korrigiere. Es kommt nämlich öfter mal vor, dass ich ein paar Buchstaben vergesse.. Meine Laptop Tastatur ist irgendwie komisch.. Da muss man fester auf die Tasten draufdrücken als bei der normalen Tastatur am PC. Naja - werde ich mich wohl noch dran gewöhnen.
Ansonsten mache ich es genauso wie Ollowain.
nazgul666-rr
02.03.2008, 13:27
Mila, eigentlich sollten die Tasten leichter gehen als am normalen PC.... - evtl nochmal zu deinem Händler bringen und nachfragen
und die Firefox Rechtschreibhilfe unter Extras->Add-ons->Erweiterungen herunterladen(rechts unten)->Wörterbücher (links im Menü)->de-de-comb (heißt das glaub ich)
dann unterstreicht der alles so wie in einer Textverarbeitung was er nicht kennt in rot - mit rechter Maustaste auf den Text kann man dann auch die Korrekturvorschläge angucken
Mila, eigentlich sollten die Tasten leichter gehen als am normalen PC.... - evtl nochmal zu deinem Händler bringen und nachfragen
Weiß nicht... Also es geht ja eigentlich, aber die sind "niedriger" als die auf der normalen Tastatur.. Und deshalb muss ich mich erst umstellen *g*
Kann man mir folgen? :o
nazgul666-rr
02.03.2008, 13:35
ja ich kann dir folgen - aber ich fand die nur von Anfang an leichter - vll weil ich auch angefangen hab mit einer Tastatur, die noch einen Klick hatte
ich schreibe gerne in kleinbuchstabenDamit kann ich leben, wobei ich sagen muss, dass ich es als Leser lieber sehe, wenn die Groß-/Kleinschreibung beachtet wird.meine ausfürlichen, oft informativen beiträgena, an Selbstbewußtsein scheints dir ja nicht zu mangeln;)Ich schreibe einfach alles so zusammen, dass jeder satz sich mit dem anderen verbindet und der nächste den vorherigen satz flüssig fortsetztIch hoffe, du meinst damit nicht, auf Absätze verzichten zu können? Ich glaub nicht, dass das -grad bei längeren Beiträgen- dann noch jemand lesen will. also scharf rüberkommende in der befehlshabenden person geschriebene, textinhalte für den beitrag - um besser auszustrahlen.Ähem... ich bin jetzt nicht so der Sprachexperte, aber eine befehlshabende Person würd' ich höchstens beim Bund vermutenX.X Ansonsten: Ein höflicher und freundlicher Umgangston hat noch niemanden geschadet - und strahlt m.E. deutlich mehr aus^^
mondfeuer
02.03.2008, 17:24
Ich hoffe, du meinst damit nicht, auf Absätze verzichten zu können? Ich glaub nicht, dass das -grad bei längeren Beiträgen- dann noch jemand lesen will.
Ähem... ich bin jetzt nicht so der Sprachexperte, aber eine befehlshabende Person würd' ich höchstens beim Bund vermutenX.X Ansonsten: Ein höflicher und freundlicher Umgangston hat noch niemanden geschadet - und strahlt m.E. deutlich mehr aus^^
Nein, das meine ich nicht. Ich mache nur Absätze um Texte zu ordnen oder die Augenkrebsgefahr zu reduzieren.
Damit meine ich auch wieder etwas anderes. Es ist so, dass ich entweder Dich als Leser anschreibe oder von "es"/"ich" rede.
zum beispiel wenn ich irgendwelche bedingungen oder sontiges schreiben muss. Lieber befehlend (also streng) als wie gelassen. so schreibt man gelassen, wird man nach meiner bisherigen erfahrung öfters nicht respektiert.
hingegen, wenn man freundlich schreibt, findet man leichter kontakte.
sagen wir es so: jedes forum hat seine eigenen bräuche. vielleicht ändert sich bei mir ja auch noch das ein oder andere.
;)
so schreibt man gelassen, wird man nach meiner bisherigen erfahrung öfters nicht respektiert.
Also, meinen Respekt kann man sich nur durch Höflichkeit, Freundlichkeit und qualifizierte Beiträge verdienen. Aber sicher nicht, indem man mich anschnauzt oder im Befehlston schreibt.
mondfeuer
02.03.2008, 17:32
Also, meinen Respekt kann man sich nur durch Höflichkeit, Freundlichkeit und qualifizierte Beiträge verdienen. Aber sicher nicht, indem man mich anschnauzt oder im Befehlston schreibt.
sachte sachte. ich habe doch bereits gesagt, dass ich mich dem forum noch anpassen muss.
das dauert seine zeit. aber ich garantiere dass wir uns zukünftig verstehen werden. das verspreche ich :)
ChibiShiina
02.03.2008, 17:43
ich schreibe gerne in kleinbuchstaben. aus dem grund, weil mich diese groß- und kleinschreiberei von der schelligkeit abhält. Sowas empfinde ich als äußerst nervig, meine ausfürlichen, oft informativen beiträge, stoppend und mit vielen überlegungen, so zu schreiben.
Das Beachten von Groß- und Kleinschreibung hat mich noch nie davon abgehalten mit 460 Anschlägen in der Minute zu tippen. O_o Vielleicht musst du nur einfach ein bisschen mehr üben. ^^
Mein Schreibstil ist meistens geprägt von Länge und Ausführlichkeit. So wie ich meine Geschichten schreibe, so schreib ich meistens auch meine Beiträge, pregnant, ein wenig herumscharwenzelnd, manchmal auch zielgerichtet auf den Punkt kommend, manchmal mit Umwegen, manchmal ein bisschen schwafelnd, mit Beispielen ausgeschmückt, mit Quellen und Links untermauert, manchmal auch Zitaten - und immer so wie ich es für richtig halte - meine Meinung halt O_o
Wenn ich mich vertipp, dann editier ich auch mal, vor allem wenn ich auf Grund meiner Schnelligkeit doch mal hier und da einen Fehler übersehe.
Das wars von mir ^^
ist aber wirklich so. ich schreibe auch nur klein, es sei denn, es handelt sich um eigennamen. wieso ich es so mache, weiß ich nicht genau. ich glaube, weil ich möchte, dass es auch visuell am original bleibt ^^.
absätze mach ich gern
aber nicht zu viel ;)
ansonsten versuch ich so leserlich wie möglich zu schreiben. bei größeren posts les ich mir den ganzen text bevor ich ihn abschicke noch mal durch, damits auch für jeden verständlich ist. ich mach nur wenige tpipfelher, aber wenn, dann hau ich sie sofort raus.
ich kann auch 10-finger blind tippen und finde auch, dass es ohne großschreibung wesentlich schneller geht. ausserdem muss man nicht großartig nachdenken sondern kann wirklich das schreiben, was einem so grade in den sinn kommt.
meine anschläge kenn ich nich, aber ich kann etwa so schnell tippen, wie ich normal rede. darunter kann sich jetzt keiner was vorstellen, aber ich hab was gesagt :P
was ich nicht abhaben kann ist wenn leute weder absätze noch irgendwelche interpunktation benutzen dann sieht der text nämlich in etwa so aus und das kann keiner lesen ich kann zum beispiel bla sagen schreiben und es würde niemand wissen was ich meine weil ich keine anführungsstriche benutze
texte sind von situation zu situation, sowie von stimmung, tageszeit, mondphase, sternzeichen und blutgruppe des threadstarters, usw usf unterschiedlich.
Urgs!
Groß-/Kleinschreibung bitte! Und wenn man's schon der englischen Sprache nachmachen will, dann bitte wenigstens am Satzanfang einen Großbuchstaben. Das erleichtert das Lesen ungemein. Lieber wäre mir natürlich, wenn alles halbwegs korrekt geschrieben ist.
Fehler können jedem natürlich passieren. Auch ich habe davon vermutlich ziemlich viele, bemühe mich aber dennoch richtig zu schreiben. Zudem lese ich meine Postings immer noch mal durch und korrigiere oftmals per 'Bearbeiten' sogar noch nachträglich Fehler, wenn mir welche auffallen. (Wobei meine Komma-Setzung seit jeher ein Gräuel ist...)
Konstantes Kleinschreiben, Nicht-Korrektur von Schreibfehlern und inhaltslose Kurzpostings nerven mich gewaltig.
Wenn selbst Legastheniker es hinbekommen weniger Fehler zu machen als ich *grins*, kann man auch von allen anderen ein wenig Mühe beim Schreiben erwarten. Alles andere empfinde ich als eine Art Respektlosigkeit gegenüber den anderen Forenteilnehmern.
P.S.: Ich bring's auch ohne 10-Finger-System auf etwa 330 Anschläge pro Minute... ^^, ... bei schon halbwegs korrekter Schreibweise und mit Korrigieren nebenbei.
ich schreibe gerne klein.
ich mag die großschreibung nicht so
das ist mir zu viel arbeit immer auf die großschreibtaste zu gehen :D
"Normalerweise", also außerhalb vom FF habe ich bisher eig immer in Kleinbuchstaben geschrieben... hat sich iwie so ergeben... ist schon immer so gewesen...^^
Hier hab ich das dann iwie nicht gemacht - vllt weil ich mir dachte, das Niveau ist ein bissl höher als sonst^^ Aber ich muss sagen, dass es mir inzwischen auch selbst besser gefällt.
Und es ist auch im Grunde kein Problem für mich, da ich jetzt schon ein paar Jahre Geschichten schreibe und da selbstverständlich auf Groß- und Kleinschreibung achte - und daher ziemlich schnell einfach Shift gedrückt hab :D
Da ist denk ich vor allem Übung wichtig... wie Teylen hab ich nämlich keine Ahnung vom 10-Finger-System und hab mal mit der Raubvogel-Technik angefangen :D
Ich mache grundsätzlich viele Absätze, immer dann, wenn ich in ieiner Weise zum "nächsten Thema/Punkt" übergehe.
Ich benutze dauernd Abkürzungen :D
Find ich einfach bequem und solang es nicht zuviele sind...^^ Sowas wie "eig, vllt, i*" schreib ich eig (DA!) dauernd, weil mir die richtigen Worte zu lang sind und ich weiß, dass es anders geht :D
Ansonsten ist mir Rechtschreibung aber durchaus wichtig. Ich kann's vor allem nicht ab, Posts lesen zu müssen, die wortwörtlich ohne Punkt und Komma geschrieben wurden -.-
Und meistens mach ich mir vorher keine Ordnung dessen, was ich schreiben will - ich schreibe einfach und kuck dann, was mir im Verlauf so einfällt :D
Ich benutze dauernd Abkürzungen :D
Find ich einfach bequem und solang es nicht zuviele sind...^^ Sowas wie "eig, vllt, i*" schreib ich eig (DA!) dauernd, weil mir die richtigen Worte zu lang sind und ich weiß, dass es anders geht :Dund das schlimmste ist, dass du mich damit bös angesteckt hast... iwie... awas... OMG:D
Ich schreib ausschließlich 10-Finger, hab' aber iwie ziemlich nachgelassen...
"Nur" noch 320 Anschläge die Minute fehlerfrei (ohne Leerzeichen), hab grad extra mal einen Artikel über die amerikanischen Vorwahlen abgetippt und 2x nachgemessen. Die PC-Tastatur scheint mir aber auch zu "weich" zu sein.
Ich habe in der Handelsschule noch richtig Maschinenschreiben gelernt, daher habe ich mit dem 10-Finger-System keine Probleme.
Ich weiß nicht wieviele Anschläge / Minute, aber ich denke, dass ich recht schnell schreibe. Allerdings passieren mir hier oft Buchstabendreher, die ich aber schnell sofort korrigiere, da ich beim Schreiben ausschließlich auf den Bildschirm schaue. Rechtschreibung ist mir sehr wichtig. Nur mit der neuen Rechtschreibreform blicke ich nicht wirklich durch (bin ja auch nicht mehr in der Schule um es zu lernen).:) Deshalb schreibe ich da vieles einfach, wie es mir logisch ist, bzw. wie ich es von früher kenne.
Selbst bei einer SMS achte ich darauf (Ich denke hier immer an den, der das dann lesen muss). Das Einzige wo ich laufend klein schreibe ist beim Skypen. Das fiel mir anfangs aber auch sehr schwer.
Meine Beiträge schreibe ich eigentlich immer so, wie es mir gerade einfällt. Ich benutze auch gerne Smileys und versuche irgendwie ansprechend zu schreiben. Auf Abkürzungen stehe ich nicht so, weil man oft rätseln kann, was das nun schon wieder heißt. Wobei ich mich an hiesige Abkürzungen wie iwie, eig. vllt usw. bereits gewöhnt habe.;)
und das schlimmste ist, dass du mich damit bös angesteckt hast... iwie... awas... OMG:D
:D Hahaha... oh, da fällt mir auf, dass ich das andere vergessen hab, mit dem ich dich immer mal wieder anstecke: Wörtchen, um iwelche Geräusche oder Laute auszudrücken xD
Mehe
Nuy
Nja
...
:D
:Wörtchen, um iwelche Geräusche oder Laute auszudrücken xD
Mehe
Nuy
Nja
...
Meine Favoriten auf dem Gebiet sind eher: urgs, argh, hmm, hmf und das einzige wahre Fragewort: HÄ? 'Nja' seltener mal. Außerdem 'hrhrhr' als abgedrehte Piratenlache. :) Und natürlich nicht zu vergessen die drei Punkte für den gedanklichen Leerlauf und 'Blah' als Ersatz für eine anderweitige Meinungsäußerung.
Aber bis auf 'hmm' und '...' benutze ich die nur in Chats. Mein Schreibstil ist also im Forum anders als in einem Chat (oder in noch wieder anderen Bereichen).
Ich weiss nicht mehr was für ein Buch das war. Es muß wohl Fantasy gewesen sein. Aber in irgendeinem Buch sagte ein Charakter tatsächlich mal "..."
a la: "...", antwortete xyz.
ich schreibe eigentlich immer kleine buchstaben. den aufwand mach ich mir aus irgendeinem grund nicht, alles groß zu schreiben. da es auch so lesbar ist, warum anders? wenn ich allerdings geschichten am computer tippe, mache ich mir schonmal deutlich mehr mühe, schon in der hinsicht, dass ich dann anders formuliere.
Irgendwie habe ich einen Rechtschreibungstick....
Ich muss jedesmal darüber nachdenken ob man das Wort gross oder klein schreibt....
Natürlich könnte ich ja alles klein schreiben, aber dann hab ich das Gefühl, das ich etwas Falsch mache( und das ist ein schlimmes Gefühl für einen Perfektionist wie mich...):D
Verzwickte Situation...
ich bin auch eine absolute perfektionistin aber bei so was seh ich das absolut nicht so eng. dagegen krieg ich immer nen total-koller, wenn ein buch rechtschreib- oder grammatikfehler hat.
das regt mich irgendwie total auf. naja, ich halt.
auch beim gitarrespielen. alles muss auf anhieb perfekt klappen, wenn nicht, bin ich ein wenig depri. aber das legt sich meist wieder, weil ichs dann meist auch hinkriege:D
Liathano
15.05.2008, 21:56
Ich muss sagen, nach den ersten Tagen hier bin ich doch etwas ...überrascht.
Aus anderen Foren, die sich vordergründig mit Literatur beschäftigen, kenne ich es eigentlich nicht, das orthographische Faulheit tolleriert wird. ;)
Sprich: es wird darauf hingewiesen, das Groß- und Kleinschreibung erwünscht ist und das man ebenso seinen Beitrag auch einmal Korrektur lesen sollte. Niemand ist perfekt und Fehler schleichen sich immer (!) ein, aber komplette Kleinschreibung und das nicht-beachten von Satzstellung, Zeichensetzung u.Ä. erinnert mich immer eher an einen Chat und ist mE auch relativ ermüdend.
Aber positiv überrascht bin ich doch von den größtenteils gehaltvollen und interessanten Diskussionen (wobei die in den nicht-literarischen Foren deutlicher beliebter zu sein scheinen ;) ) und dem freundlichen Umgangston, der eine recht nette Atmosphäre schafft, sodass ich mich auch nicht sorge, in der Luft zerrissen zu werden, wenn ich hier und da kontroverse Aussagen tätige.
Im Übrigen mache ich ebenfalls gern Absätze, da ich dies übersichtlicher finde und versuche auch meine Beiträge möglichst logisch zu gliedern; Aussagen sinnvoll zu halten und sie auch nachvollziehbar zu begründen. Ich neige allerdings dazu, gerade wenn es um Renzensionen/Gedanken zu Büchern geht, etwas zu ausführlich meinen Standpunkt zu klären. :rolleyes:
Da gelobe ich noch Besserung.
Rückspiegelgott
11.07.2008, 13:49
Ich versuche nach der aktuellen Rechtschreibung zu schreiben aber habe manchmal auch meine Aussetzer. Bitte verzeiht meine Rechtschreibfehler, ich war noch nie gut damit:'-(. Außerdem erwische ich beim tippen manchmal einen falschen Buchstaben.
Ansonsten schreibe ich meißt wie ich denke: wirrX.X versuche aber alles verständlich zu halten
Pantalaimon
11.07.2008, 14:01
Ansonsten schreibe ich meißt wie ich denke: wirr versuche aber alles verständlich zu halten
__________________
Ph'nglui mglw'nafh Cthulhu R'lyeh wgah'nagl fhtagn
LOL *muahaha*
Ich finde, Deinen letzten Satz direkt über Deine Signatur geschrieben hat ein bisschen was... Kabarettistisches...
Davon mal abgesehen denke ich, ist es einfach ein Akt der Höflichkeit den anderen Usern gegenüber, wenn man verständlich schreibt. Auch auf Groß- und Kleinschreibung lege ich wert, denn es ist wirklich keine Mühe die Shift-Taste zu betätigen. Ehrlich nicht.
Von diesen Internet-Slangs halte ich gar nichts. Nix. Sobald ich einen Beitrag sehe, in dem solche Ausdrücke vorkommen les ich nicht weiter. Ich versteh auch gar nicht was das soll? Ist es cool?
Wahrscheinlich bin ich schon zu alt, um darin einen Sinn zu sehen. Aber für mich ist dieser Stil erstmal ein Zeichen von fehlender Bildung...
Was hab ich mich schon mit meiner Schwester angelegt, als sie anfing mir solche Emails zu schicken. Habs dann einfach nicht mehr gelesen. Irgendwann hat sie es aufgegeben und schreibt wieder "normale" Sätze.
Rückspiegelgott
11.07.2008, 14:06
Da kann ich dich verstehen. Ich kann dieses geschreibe auch nicht verstehen, aber ein paar Rechtschreibfehler macht jeder.
Die Signatur ist übrigens nicht von mir und der Satz ist schon ziemlich alt*cool*
Ich schreibe so wie ich es in der Grundschule gelernt hab. Mit Groß- und Kleinschreibung, Satzzeichen und in der neuen deutschen Rechtschreibung, auch wenn ich zugeben muss, dass ich keine Ahnung hab, ob alles richtig ist was ich schreibe, da die neue Rechtschreibung in den letzten Jahren ja andauern geändert wurde, so dass da kein Mensch mehr durchsehen kann.
Außerdem schreibe ich gerne sehr lange Sätze mit dutzenden Nebensätzen. Dabei fällt mir auf, dass ich manchmal selber den überblick verliere und nicht genau weiß, ob ich die deutsche Grammatik jetzt eingehalten habe oder nicht.
Absätze helfen den Lesern den Überblick über den Post zu behalten und vereinfach das Lesen; deswegen baue ich immer Absätze ein, wenn es nach meinem Verständnis Sinn macht.
Was das Schreiben auf einer Tastatur angeht, bringt es manchmal das PRoblem mit sich, dass man zwei Buchstaben vertauscht oder die ersten beiden Buchstaben groß schreibt (s. o. - "PRoblem"). Aber ich denke, dass kann jeder Leser hier verzeihen :)
Rückspiegelgott
11.07.2008, 15:03
Mit den langen, verschachtelten Sätzen, die manchmal echt verwirrend, und kaum zu lesen sind habe ich auch manchmal ein Problem, aber manchmal kann ich solche Sätze, trotz des Versuches diese zu vermeiden, sie nicht verhindern.X.X
dragonheart
18.07.2008, 15:06
Also ich achte automatisch auf Groß und Kleinschreibung, wenn ich etwas wichtiges oder eine Geschichte schreibe. Ansonsten mach ich es in Forenbeiträgen o.ä. teilweise nicht... Dann ist mir aber sehr langweilig :D
Was mir große Probleme bereitet, zum Beispiel im Deutschunterricht, ist, dass meine Deutschlehrerin immer nach den Nigel-Nagel-Neuen-Rechtschreibungen korrigiert... Und das macht natürlich Probleme, weil ichs habs natürlich ganz anders gelernt, als die Rechtschreibung heute.
Geschrieben hab ich schon seit ich ganz klein bin. Damals waren die noch.. Joah. In den Geschichten, die ich schreibe, mach ich gerne Absätze ^^ Sowas mag ich *höhö* Dann sieht das Dokument schon viel größer aus :p
Also vor drei Jahren bin ich zum ersten Mal an einen PC rangegangen.
Damals noch die Raubvogeltechnik. Jetzt schreib ich ziemlich schnell, aber irgendwie mit meinem persönlichen Chaossystem. Also mit den kleinen Fingern hab ich noch nie getippt, eigentlich tipp ich nur mit vier Fingern... Oder so ähnlich ^^ Naja, vielleicht auf fünf Finger.. Mit dem Daumen drück ich immer Leerzeichen.. *hust*
Na, egal jetzt.
Also.. Joah ^^
*winke*
lG Dragonheart
Ich persönlich halte mich sehr stark an die Rechtschreibung.
Hauptsächlich, weil dadurch die Leserlichkeit sehr positiv beeinflusst wird.
Satzzeichen, Groß- und Kleinschreibung, sowie passende Absätze sind in meinen Augen sehr wichtig um einen Text interessant zu halten.
Abkürzungen hasse ich, es gibt nur sehr wenige, die ich nicht boykottiere.
Ich finde es furchtbar, mit Abkürzungen überschwemmt zu werden, vor allem wenn es Dinge sind, die man wirklich leicht ausschreiben könnte.
Soviel also zu diesem Thema.
dragonheart
23.07.2008, 17:00
Abkürzungen hasse ich, es gibt nur sehr wenige, die ich nicht boykottiere.
Ich finde es furchtbar, mit Abkürzungen überschwemmt zu werden, vor allem wenn es Dinge sind, die man wirklich leicht ausschreiben könnte.
Ja, teilweise schon. Das kommt wohl auch aus dieser SmS - Sprache? Oder lieg ich da falsch?! *hust*
Ich schreibe "etc." abgekürzt...Immer ^^ Hab nämlich überhaupt keine Ahnung, wie man das schreibt ^^ (Wenns jemand weiß, dann wär ich dankbar, wenn mir das jemand mitteilen könnte... -> Bin mir nicht sicher, vielleicht "Et-Cetera" Oo?)
Den Rest schreib ich dann auch aus, obwohl ich teilweise mit "und so weiter" schlampig bin ^^
Ich schreibe "etc." abgekürzt...Immer ^^ Hab nämlich überhaupt keine Ahnung, wie man das schreibt ^^ (Wenns jemand weiß, dann wär ich dankbar, wenn mir das jemand mitteilen könnte... -> Bin mir nicht sicher, vielleicht "Et-Cetera" Oo?)
Bin mir ned ganz sicher, aber ich glaube so: et c'est-era .. der erste Teil stimmt ganz sicher nur das Ende da weiß ich es nicht genau ;)
*Horbrille aufsetz, Haare zu Knoten steck*
Der Rest heißt "cetera":
et cetera = und das Übrige (lateinisch) :)
*Hornbrille absetz*
Ich kürze privat (auch in Foren) kaum ab, in der Arbeit ständig und zwar in der Art, dass es für Außenstehende nicht mehr wirklich lesbar ist, z.B.:
A an ARO zwV bezgl ZA in AD. :)
Die langen Schachtelsätze habe ich mir mühsamst abgewöhnt, aber kaum passe ich mal nicht auf, hat das Ding auf einmal sieben Zeilen und dann heißt es schöööön wieder auseinandertrennen. :rolleyes:
Und Kommata sind böse. *whiteflag*
Die langen Schachtelsätze habe ich mir mühsamst abgewöhnt, aber kaum passe ich mal nicht auf, hat das Ding auf einmal sieben Zeilen und dann heißt es schöööön wieder auseinandertrennen. :rolleyes:
Und Kommata sind böse. *whiteflag*
*schmunzelt* Darum habe ich Satzzeichen ja so gerne, weil sie Schachtelsätze wunderbar übersichtlich machen können. Das mit der Kommasetzung ist natürlich eine eigene Sache, da hatte ich auch eine Zeit lang Probleme. Aber mit ein wenig Übung gibt sich das quasi von selbst.
Dinge wie "etc.", "usw." und "bzw." gehören zu den wenigen Abkürzungen die ich nicht boykottiere.
Richtig allergisch reagiere ich ja auf Dinge wie "lol", "rofl", "omg" ... etc. *zwinkert*
Das gilt vor allem dann, wenn diese "Begriffe" auch noch in verbalen Unterhaltungen benutzt werden. Ihr versteht bestimmt was ich meine.
Ja, vor allem wann vor ein und ein Komma gesetzt wird, ist für mich eine höchst geheime Wissenschaft, obwohl ich theoretisch weiß, dass die Setzung von der Gleichwertigkeit des angeschlossenen Satzteils abhängt.
Nun ja, Frau übt. :D
Die "lols" und "rofls" haben bei mir zwar auch noch nicht Einzug gehalten, allerdings andere Buchstabensalate, die ich hauptsächlich Terry Pratchett verdanke.
So gehört "ARGL!" und "Hmpf", fürchte ich, zu meinem täglichen, privaten Sprachgebrauch.
Wenn ich allerdings Geschichten schreibe, würde ich das niemalsnienicht zum Teil eines Dialoges machen, es sei denn der gesamte Text ist humoristisch.
In ernsthaft Geschriebenem wirken für mich auch tatsächlich geläufige Laute wie "Ähm" oder "Eeh" irgendwie fehl am Platz.
Es wirkt für mich stimmiger, wenn der Autor stattdessen schreibt:
"Er zögerte" oder "Er räusperte sich".
Irgendein Schriftsteller hat einmal gesagt, dass man trotz möglichst realisitscher Wortwahl darauf achten sollte, dass Dialoge in Büchern nunmal stilisiert sind.
"Hmpf" und "Argh" sind in meinen Augen nicht wirklich Abkürzungen, es sind schlicht und ergreifend geschriebene Laute - aus dieser Sicht fallen sie auch nicht unter meine tiefgehende Abneigung (manche würden es Hass nennen), gegenüber Chatraum-, SMS-, Onlinespiel-Abkürzungen.
Was deine Meinung zu geschriebenen Texten betrifft, stimme ich mit dir überein Acatane. Wenn es nicht grundlegend locker und humorvoll gemeint ist, dann sollte man derartige Dinge natürlich vermeiden.
Das allseits beliebte Beispiel des grummelnden Zwerges:
Den Humpen Bier betrachtend, schnaubte der Zwerg: "Hmpf - ich hoffe, dass Dein Bier wenigstens entfernt nach echtem Bier schmeckt, Mensch! Zwergenbier! Das ist das einzig wahre! Zwergenbier!"
Der Zwerg grummelte und schnaubte mürrisch, als er den Humpen voller Bier in den Händen hielt: "Ich hoffe, dass Dein Bier wenigstens entfernt nach echtem Bier schmeckt, Mensch! Zwergenbier! Das ist das einzig wahre! Zwergenbier!"
Ich persönlich wüsste ziemlich genau, welchen dieser beiden Sätze ich in eine Geschichte einbauen würde. *zwinkert*
Ich versuche eigentlich immer auf die Groß- und Kleinschreibung zu achten, das hat sich irgendwie so ergeben und letzendlich bin ich dabei geblieben, bei anderen ist mit das aber ziemlich egal.
Absätze, besonders bei längeren Texten, müssen sein, ich hab sonst Angst, das sich das sonst keiner mehr durchliest und die ganze Mühe umsonst war.
Außerdem stört es mich, wenn ich sowas selber lesen muss, da verliert man zu schnell den Überblick.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten (Einfingersuchsystem) geht mir mittlerweile die Schreiberei mit der Tastatur etwas besser von den Fingern, obwohl ich noch Welten vom Zehnfingersystem entfernt bin. Und was die Rechtschreibung anbelangt, in der Schule hatte ich nur die alte und bin bis heut´ dabei geblieben. :)
KaoruUzu
24.09.2008, 21:32
Nabend zusammen,
ich muss sagen ich weiß nicht, ob es sie ein Thema hier schon gibt... zumindest habe ich es noch nicht gesehen :D
Mich Interessiert brennend welche verschiedenen Style ihr beim Schreiben eurer Texte verwendet. Es gibt da ja so derart viele, dass ich mich einfach frage welcher von wem, bei welchen Arten von Geschichten genutzt wird und welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt.
P.S.:
An meiner eigenden beschreibung dazu arbeite ich noch. Schreibe es vor und setze es erst dann hier herein. Versuche damit Rechschreibfehler zu verhindern... :D
Also:
ich habe im laufe der letzten Jahre unterschiedliche Style ausprobiert.
Angefangen hatte ich mit der "Ich-Perspektive", allerdings habe ich gemerkt, dass das nicht umbedingt, das ist was ich gut schreiben kann.
Anschließend habe ich ein wenig mit der "Allgemeinen-Erzähler-Perspektive" gearbeitet. Also wusste der Leser (wer auch immer es gerade war) immer alles, was passierte, aus einer neutralen, wirklich allwissenden Sicht.
Irgenwie fand ich es langweilig so zu schreiben.
Jetzt schreibe ich so, dass ich als Erzähler fungiere und den Leser auch sehen lasse, was die Person denkt, aber dabei ist man nicht "Allwissend". Ich fixiere es immer auf eine Person und springe gelegendlich nach einem Absatz zu einer Neben und der anderen Hauptperson. Zumeist sieht man dann das, was im letzten Absatz passiert ist aus der Sicht der zweiten Figur und kann auch lesen, was gedacht wird, oder auch gesagt, selbst wenn die eigendliche Hauptperson das nicht mitbekam. Allerdings springe ich fast immer nach einem höchsten zwei Absätzen zurück zur eigendlichen Hauptperson.
Ich finde das sorgt für ein Gründliches Wissen rund um das Geschehen und man kommt sich nicht "Allwissend" vor, wo einem oft nichts mehr überrascht.
Bisher habe ich mit dieser Schreibweise gut Erfahrungen gemacht und mehr als einfach nur die Aussage zu höfen bekommen: "Der Text klingt gut/nciht schlecht"
Nabend zusammen,
ich muss sagen ich weiß nicht, ob es sie ein Thema hier schon gibt... zumindest habe ich es noch nicht gesehen :D
Dann hättest du nur die Suchfunktion bemühen und "Schreibstil" eingeben müssen ;)
Und ich würde auch denken, dass es ins Thema "Rund ums Schreiben" gehört, wenn man in dieser Richtung sich austauchen möchte, hier gehts ja eher um die Forenposts.
Und bei denen versuche ich einfach, mich an alle Regeln der Rechtschreibung und Grammatik zu halten, was bei Kommas nicht ganz einfach ist. Sogut wie nie lese ich meine Beiträge noch einmal durch, außer ich habe Langeweile. Meistens finden sich aber in längeren oder kürzeren Beiträgen aber doch schon zwei, drei, manchmal äußerst peinliche Fehler, die ich dann wegeditiere, sobald sie mir ins Auge springen. ;) Aber inhaltlich ändere ich an meinen Postings nie etwas.
Gruß,
wenn es um beiträge in foren geht, schreibe ich grundsätzlich klein, trotzdem auf die "noch richtige" schreibweise der wörter bedacht, abgesehen von der groß- und kleinschreibung. :D
ich schreib auch immer gern in foren klein, weil das einfach viel zeit spart. hab ja nicht den ganzen tag zeit. natürlich ist es wiederum unfreundlich, aber ich finde, solange man erkennt und versteht was ich mein, ists nicht all zu schlimm. :)
Ich versuche mich auch immer an die Rechtschreibung zu halten, aber mir unterlaufen bestimmt hier und da mal Fehler. Seien es Tippfehler oder wirklich Wissenslücken. Kann man ja beides verbessern/ausbessern ;)
Was ich überhaupt nicht mag, ist diese 'Chatsprache', wie "qeil", "dazZZz izZ" usw. Wer hat sich denn bitte das ausgedacht? Versteht doch kein Mensch mehr und man kommt sich vor, wie jemand, der gerade eine verschollene Kultur und deren Sprache entdeckt hat.
Allerdings muss ich gestehen, dass ich, wenn ich mit Freunden per Icq chatte, auch gerne mal faul bin und mich nicht an die deutsche Rechtschreibung halte. Schreibe zwar nicht, wie oben als Beispiel genannt, sondern so wie jetzt, nur etwas freier (?). Ich hoffe, man versteht, was ich euch irgendwie sagen möchte. Wenn nicht: Ist ja nicht wichtig, wie ich im Chat schlampere ;D
Wie ich schreibe, kann ich nicht, genau sagen. Habe da meine ganz eigene Technik. Weder Adler-Such-Sytsem noch 10-Finger-System finden bei mir Verwendung. Ersteres nicht, weil ich es einfach nicht mehr brauche und Letzteres, weil ich es nie gelernt habe. Macht aber auch nichts, komme mit meinem System auch recht gut zurecht.
Ollowain
04.11.2008, 19:45
Allerdings muss ich gestehen, dass ich, wenn ich mit Freunden per Icq chatte, auch gerne mal faul bin und mich nicht an die deutsche Rechtschreibung halte. Schreibe zwar nicht, wie oben als Beispiel genannt, sondern so wie jetzt, nur etwas freier (?). Ich hoffe, man versteht, was ich euch irgendwie sagen möchte. Wenn nicht: Ist ja nicht wichtig, wie ich im Chat schlampere ;D
Ach ja, Chatsprache...
Ich schreibe im Chat mal so, mal so. Mal achte ich auf meine gesamte Rechtschreibung (also auch Großschreibung) und manchmal (vor allem wenns schnell gehen muss) schreibe ich durchgehend klein und es schleichen sich viel mehr Tippfehler und Abkürzungen rein.
Auf Kommasetzung achte ich komischerweise immer. Oder zumindest setze ich vor Nebensätzen Kommata.
Auf andere Sachen wie "althaaa was treibscha soooo" verzichte ich ganz. Dafür ist mir die Sprache zu schade. *nein*
Am Anfang meiner Internetkarriere habe ich alles in einer sehr hochgestochenen Sprache geschrieben, was auf viele Leser überheblich, umständlich und/oder befremdlich wirkte. Auch waren meine Beiträge unnötig lang und mit vielen Ausschmückungen vollgestopft. Ich war damals auf einem Bardentrip. ^^"
Positive Resonanz erhielt ich kaum. Also habe ich meine Schreibweise nach und nach umgestellt. Heute versuche ich mich möglichst kurz zu fassen und auf unnötige Schnörkel zu verzichten. Auf Rechtschreibung achte ich dabei ebenso, wie auf übersichtliche Gliederung meiner Texte.
Nach dem posten lese ich mir meine Beiträge oft noch mehrmals durch und editiere sie dann um Fehler zu korrigieren oder Textstellen, mit denen ich unzufrieden bin umzuformulieren.
Ich achte hauptsächlich auf die Rechtschreibung (die alte, da die neue erst nach meiner Schulzeit eingeführt wurde, und ich nicht wirklich Lust habe sie zu lernen. Was ich von der neuen weiß, versuche ich aber zu beachten.
Ansonsten hau ich ab und zu mal nen Absatz rein, weil es so einfacher zu lesen ist, als wenn alles in einem Block steht.
Ich bin aber auch jemand, den arge Rechtschreibfehler bei anderen total stören. Ich rede jetzt nicht von versehentlichen Buchstabendrehern oder vergessenen Kommas, aber wenn ich sehe, dass jemand "wendern" statt "wenn dann", "außen ums weise" statt "ausnahmsweise" oder "brubieren" statt "probieren" schreibt, krieg ich ne Krise.
Nangyala
26.12.2008, 15:11
Ich achte immer auf gute Rechtschreibung,
denn alles andere wäre peinlich. Auch acht ich natürlich auf Groß/Kleinschreibung - zumindest in Foren u./od. E-Mails. Der Chat ist natürlich was anderes, da achte ich auf Rechtschreibung, aber Groß/Klein ist mir da herzlich Wurst.
Und ich habe mir angewöhnt, abkürzungen z. machen, wie z.B. für jmd., viellt., u., od. usw..
Ist einfacher, geht schneller, da ich für die Arbeit viel u. schnell schreiben muss.
Stil nimmt bei mir einen ziemlich hohen Stellenwert ein. In den letzten Jahren habe ich immer wieder gemerkt, wie extrem wichtig das "wie" ist - gerade bei abstrakten, surrealen / irrealen Texten ... da macht der Stil gleich nochmal meh aus. Und da ich ein riesen Surri-Fan bin :) ...
Ich mag auch Adjektive. Viele meiner Texte enthalten sehr viele - ich bin gegen diese Adjektivabneigung, die es derzeit in vielen Schreibforen gibt. Bloß nicht zu viele Adjektive, Drama! Ich finde, wenn man sie GUT EINSETZT sind sie toll, machen Texte erst lebendig. Aber natürlich sollte man nicht vor jedes Nomen irgendein Adjektiv klatschen - der bewusste, effektvolle Einsatz ist wichtig ... ich lese auch gerne Texte, die mit vielen, gut eingesetzten, Adjektiven arbeiten. Macht atmosphärisch einfach verdammt viel aus :) ...
Letztlich ist es ja Geschmackssache. Zusammengefasst: Ich mag Adjektive und ich mag eine schnelle, surreal / irreal angehauchte Schreibweise ... und ich mag Cyberpunk á la William Gibson, diese krasse Mischung aus gelungenen Metaphern und Gossensprache! :)
Also beim chatten, speziell in englisch, ist meine sprache schlimm. so viele abkürzungen wie möglich und ein grauenhafter slang, so dass es echt nur noch meine engen freunde verstehen, und keine anderen mehr.
Beim Geschichten schreiben ist mein schreibstil (welcher sich noch in entwicklung befindet) wahrscheinlich ganz okay, aber ich beschreibe noch zu wenig so zumindest die bisherigen feedbacks zu meinem schreibstil lol
Gruss BoOoOoOoOoOoOoOoOomi
Es kommt immer darauf an, wann man was für wen schreibt. Wenn man in viele verschiedene Richtungen schreibt, gewöhnt man sich im Laufe der Zeit verschiedene Stile an.
Mein Kolumnen schreibe ich anders als meine Online-Heftserie. Die wiederum anders als meine Fantasy- oder SF-Geschichten. Und meine Artikel für unser Magazin sehen wieder anders aus. Selbst innerhalb des gleichen Genres gibt es Unterschiede, auch hier hängt es davon ab, was für wen.
Bei den Kolumnen übertreibe ich und verwende gerne sehr umgangssprachliche Begriffe und Beschreibungen. Ein gewisser Spott und hin und wieder auch ein wenig Zynismus ist diesen Kolumnen zu Eigen - als Stilmittel.
Bei meiner Online-Heftserie verwende ich viele Trivialitäten und Stereotypen. Notwendigerweise, weil der Platz eines Bandes beschränkt ist und ich einfach nicht genügend Raum für seitenlange Charakterstudien habe.
Längere Werke hingegen sind beschreibungslastiger, weil einfach der Raum da ist. Stereotypen, Spott, Ironie kommen da weniger vor. Sie sind ernster und gehen tiefer. Dort können auch sehr komplizierte Satzkonstruktionen vorkommen.
Meine Artikel sind in einer lockeren, verständlichen Sprache (hoffe ich), ohne aber zu locker oder gar flapsig zu sein. Sie sollen flüssig zu lesen sein, ohne durch allzuviele langatmigen Beschreibungen aufzuhalten. Eine lockere Sachlichkeit gepaart mit journalistischen Elementen könnte man es nennen.
Für alles gilt aber, dass ich auf Grammatik und Rechtschreibung so gut es geht achte. Sprachexperimente mit Wortneuschöpfungen liegen mir nicht. Ebensowenig formale Experimente (wie die wörtliche Rede kursiv oder in Gedankenstriche statt ganz konservativ in Anführungszeichen). Ich versuche Sätze deswegen zu schreiben, damit sie verstanden werden. Nicht um zu zeigen, wie gut ich (vielleicht) mit Worten umgehen kann.
engelchen
11.04.2009, 20:01
also hier bei den Beiträgen im Forum schreib ich einfach drauf los. Grammatik beachte ich...hoffentlich. Internetsprache natürlich ausgenommen:D Rechtschreibung halte ich auch ein, natürlich schleichen sich aber immer wieder Tippfehler zwischendrein rein....ich glaub die Satzzeichen lass ich ziemlich außer acht - aber wen interessiert das schon? Und groß- und Kleinschreibung nur teilweise, wie man sieht
Bei meiner Geschichte, die ich schreibe, ist das natürlich gnaz anders. as halte ich mich straikt an alle regel. Meinen Stil kann ich selbst nur schwer beurteilen, das ist echt schwer. kp...
Mein Schreibstil variiert je nach Geschichte und Handlung.
Vor allem aber ist es mir selbst wichtig in die Geschichte persönliche Vorstellungen einzubauen wie bspw Dinge die mich täglich zum grübeln bringen in den Geschichten zu verarbeiten und meine eigenen Idealvorstellungen, wenn auch meist versteckt in die Charaktere einzubauen.
Dennoch achte ich darauf einen Charackter nicht vollkommen "ideal" auszustatten, sondern einen Werdegang zu demonstrieren, an Aufgaben zu wachsen und das herkömmliche "Lernen" nicht außer Acht zu lassen.
Oftmals kommt es auch vor, dass Probleme behandelt werden, die jeder aus der Gesellschaft kennt, die jedoch ziemlich abgewandt vorkommen und so umgewandelt werden, dass die Herkunft nicht auf den ersten Blick einzusehen ist und sich nur langsam identifizieren lässt.
Wichtig vor allem sind mir auch "Rätsel" bzw Denkanstöße, Dinge die sich meist erst im Nachhinein offenbaren.
Was die Umgebung anbelangt, achte ich vor allem darauf, einzelne Details besonders hervorzuheben, aber dennoch Raum zu lassen für eigene Vorstellungen.
Von Geschichte zu Geschichte variieren Intensität, mal mehr mal weniger.
Standpunkte ändern sich oftmals.
Ganz wichtig ist mir persönlich über die Grenzen der Realität hinauszugehen.
Dinge die in der Realität unmöglich erscheinen in meinen Geschichten alltäglich sein zu lassen.
So dass ganz andere Vorraussetzungen herrschen.
Auch die Namen wähle ich gern speziell, keine herkömmlichen, die man im Alltag zu hören bekommt.
Aber letztendlich kann man nie ein genaues Muster erstellen.
Mit jeder Geschichte die man schreibt, öffnen sich widerrum neue Möglichkeiten die es auszuschöpfen gilt: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. So kurz oder so lang eine Geschichte auch sein mag.
Interessant finde ich es eigene Sprachen zu kreieren, Ortsnamen, Wesen etc.
Es ist immer eine Herausforderungen, aber das sind Merkmale, wie ich finde, die eine Geschichte besonders individuell macht.
Spannend finde ich auch, Dinge, so wie wir sie nunmal im alltäglichen Leben sehen und kennen, so umzuformen, dass sie in Geschichten eine ganz andere Bedeutung und Form annehmen.
Es gibt abertausende Möglichkeiten, und man findet immer wieder neue Aspekte die man einbringen kann.
Manchen grübeln tage-oder wochenlang über Formulierung und Satzbau, andere schreiben einfach drauf los.
Aber Letztendlich ist es das Endergebnis, das so kommt wie es kommt :)
Mit fantastischen Grüßen - Zentara
Existenz
20.06.2009, 12:10
Rechtschreibung und Grammatik sind mir wichtig. Da ich jedoch nur mit einem einzigen Finger tippe, schleichen sich ab und an Flüchtigkeitsfehler (Buchstabendreher idR.) ein. In anderen Foren werde ich an meinen "ncihts" und "udn" erkannt *g*.
Mangasmilies sind mir unsympathisch, "*g*" und die "normalen" Smilies sind mir weit lieber.(wobei ich die grafischen meist deaktiviere). Ich benutze diese auch relativ inflationär, da ich aufgrund dessen, dass ich Vieles übertreibe oder einen ironischen, sarkastischen Tonfall anschlage, schon das ein oder andere Mal missverstanden worden bin.
Meinen Schreibstil an sich kann ich genauso gut beurteilen, wie ich auch meine Stimme, mein Aussehen und meinen Charakter beurteilen kann: nämlich fast gar nicht. ;)
Aber ich mag ihn. Kunststück, sonst würde ich nicht schreiben, wie ich schreibe ;)
Oh: in Geschichten/im Rollenspiel sieht es etwas anders aus. Natürlich verwende ich dann keine Smilies oder *g*er.
Silberblut
21.06.2009, 00:20
Rechtschreibung, Grammatik, Wortwahl und Syntax sind mir sehr wichtig. Ich möchte fließend und verständlich in gepflegter Alltagssprache schreiben. Anders kann ich nicht - selbst wenn ich eine SMS verfasse oder chatte.
Seitdem ich versuche, meine von Latein herrührende Vorliebe für Schachtelsätze zu unterdrücken, entstehen bisweilen allerdings auch Halbsätze, die auch auf mich unvollständig und gestückelt wirken, obwohl sie es nicht sind.
Meine Sprache erscheint mir außerdem manchmal wie Beamtendeutsch, doch wer glaubt, darin eine besondere Sympathien für das Beamtentum erkennen zu können, täuscht sich! :D
Außerdem habe ich eine Vorliebe für (Selbst-)Ironie und Gedankenstriche.
Tippfehler lassen sich dagegen nicht immer vermeiden.
Koboldkind
21.06.2009, 11:03
Schreibstil im Netz: Eher kumpelig oder sachlich. Kommt auf den Thread an. Meine Rechtschreibung ist mir wichtig, sie ist auch gut, von den paar Fingerverdrehern und zwei Großen Buchstaben (wie UNd) abgesehen. Da gibts dann so Phasen, wo ich alle drei Worte nur noch Murks zusammen tippe:rolleyes:
Smileys benutze ich gerne. Und wenn nicht die graphischen, dann die einfachen. Oder ich setze eine Handlung in *zeig*
Aber auch darin kommen nur vollständige Sätze. DIe Leser sollen mich ja auch verstehen und nachvollziehen können.
Schreibstil in Geschichten: Ich liebe ... und -
Die benutze ich bisweilen recht inflationär, was mir auch schon angekreidet wurde ^^
Aber ansonsten, je nach Geschichte, streue ich versteckte Witze und Situationskomik ein, also ich versuche zumindest etwas Witziges zustande zu bringen. Den üblicherweise werde ich sehr dramatisch. Ich versuche auch mit Beschreibungen und Dialog zu experimentieren. Muss unter anderem gerade lernen, dass man die Geschichte auch der Fantasie des Lesers überlassen kann.
AMBER schattensturm
21.06.2009, 11:57
Rechtschreibung und Grammatik sind ein Muss. SMS, eMail oder Chat sind für meinen Anspruch an mich selbst keine Entschuldigung für vernachlässigte Groß- und Kleinschreibung, Kommata, etc. Zwar lese ich selten Sätze im Web noch einmal Korrektur, versuche aber schon beim ersten Schreiben keine Fehler zu machen. Das klappt natürlich leider nicht immer. Typische Beispiele: Zwei verdrehte Buchstaben, besonders nervig wenn Leertaste und Buchstabe in der falschen Reihenfolge kommen, etwas "dummg elaufen".
Abgesehen davon versuche ich vielseitig zu bleiben. Früher habe ich eine Zeit nebenbei für Zeitungen geschrieben und mir dabei von Reportage bis Bericht gelernt zwischen Stilformen sauber zu trennen. Darüber hinaus schreibe ich auch viel Lyrik, sowohl nach Versmaß als auch freie, moderne Lyrik, in der ich bewusst versuche Versmaßkonventionen über Bord zu werfen. M.E. nach kann das gerade ein interessantes Mittel sein.
Außerhalb der Lyrik bemühe ich mich um Sachlichkeit im Stil und i.d.R. um die saubere Trennung von Meinung und Fakten. Formulierungen wie "meiner Meinung nach" kommen daher bei mir recht häufig vor.
Mein Schreibstil, was soll ich dazu sagen? Wenn ich in Foren schreibe mache ich gerne mal einen kleinen Scherz :) - natürlich nur wenn's zum Forum passt, außerdem mag ich Smileys *cool*. Gewöhnen musste ich mich an die ganzen Kürzel wie LOL oder IMO (was bedeutet eigentlich rofl?). Zur Rechtschreibung kann ich sagen, dass ich auf Groß- und Kleinschreibung achte, einfach weil es mir in Fleisch und Blut übergegangen ist. @ AMBER schattensturm, das mit den verdrehten Buchstaben kenne ich :D. Aber ich bringe noch andere Fehler: Worte auslassen, oder falsche Worte im Satzzusammenhang schreiben, z.B: "Amuri war eine Magierin, aber wenn sie über Land reiste trug sie mit die Robe, die akademische Magier zu tragen pflegen." - statt
"Amuri war eine Magierin, aber wenn sie über Land reiste trug sie nicht die Robe, die akademische Magier zu tragen pflegen."
irgendwie verwechsele ich immer nicht und mit, oder ich und die. Weiß nicht voran das liegt. Vielleicht daran, das ich mit meinen Gedanken schneller als mit meinen Fingern bin X.X. schon beim ersten Schreiben keine Fehler zu machen klappt bei mir jedenfalls nie und nimmer.
Den Stil meiner Geschichten kann ich schlecht beschreiben, ich denke, dass man dazu die Seite einer meiner Geschichten als Beispiel bräuchte. "Das Opfer der Götter" jedenfalls habe ich in einen satirischen Stil geschrieben. Heute habe ich die diese Story mal wieder durchgelesen - und Dinge entdeckt, die ich stilistisch verbessern könnte. Irgendwie bin ich mehr dabei meine Geschichten zu verbessern, als sie zuende zu schreiben *vogel*. Wie geht es euch damit? Aber das gehört vllt. eher ins "Geschichtenschreiben Forum"
Zitat von amuri:
Irgendwie bin ich mehr dabei meine Geschichten zu verbessern, als sie zuende zu schreiben . Wie geht es euch damit? Aber das gehört vllt. eher ins "Geschichtenschreiben Forum"
Oh, das kenne ich! *mph* Vielleicht sollten wir uns mal via PN drüber unterhalten, das wäre ja jetzt OP. Aber davon könnte ich dir nen Lied singen! :D
Ansonsten:
Grammatik und Rechtschreibung ist mir schon wichtig, das zu allerst.
Ansonsten kommt es auch auf den Thread an. Wenn ich z.B. an einer Leserunde beteiligt bin und ich möchte auf meinen Vorposter antworten, werden dementsprechend Stellen zitiert und danach noch was von mir dazugepostet, dass ich sowieso sagen wollte.
Wenn ich die 1. bin, die etwas dazu schreibt, schreibe ich eigentllich das auf, was mir auffiel. - Charaktere, Zusammenhang, Logik des Geschehens, erste Eindruck etc.
Wenn ich - wie z.B. hier - etwas posten möchte, fange ich mit dem Allgemeinen an und differenziere mich dann immer mehr.
Eigentlich kann man es mit Einleitungssatz, Hauptteil und Schlusswort vergleichen, gut kombiniert mit Zitaten und der deutschen Rechtschreibung inklusive Grammatik (natürlich ist klar, dass auch diese nicht fehlerfrei ist).
Ansonsten mache ich das eigentlich automatisch (Ich glaube, dass kommt von Deutsch-Leistungskurs o.o). Ich denke nicht groß darüber nach, wie ich was beginne, außer natürlich, wenn ich was für meine/n Geschichte/Roman schreibe.
So, ich hoffe, das war nun aufschlussreich! :D
Gruß, Nazurka.
Ich achte sowohl in Chats als auch in Foren darauf, korrekt zu schreiben. Das schließt Groß- und Kleinschreibung und Zeichensetzung mit ein. Ich finde, das gebietet einfach die Höflichkeit gegenüber denen, die den Kram irgendwann lesen sollen.
Absätze mag ich auch.
Meine Ausdrucksweise passe ich dem Niveau der getätigten Aussage an. Nehme ich an einer sachlichen Diskussion teil, schreib ich schnörkellos und nüchtern.
Will ich nur meine mehr oder minder bedeutsame Meinung in die Welt schreiben, wird mein Sprachstil merklich lockerer und ich scheue mich auch nicht davor, niveaulosen Slang zu nutzen. Verstehste?
Dragonologist
03.02.2010, 22:13
Ich bin froh, dass Silberblut schreibt, wie er/sie schreibt, denn ich klinge auch manchmal recht hochtrabend ("Beamtendeutsch") und bin lateinverliebt, was in elendslangen, mit Caesars Beschreibungen vergleichbaren Schachtelsätzen wie diesem hier endet; ich setze deswegen gerne Semikola ein, damit der Leser und ich mal eine Atempause machen können. Außerdem komme ich mir manchmal beim Schreiben oberlehrerinnenhaft vor und benutze, um das zu kaschieren, ab und zu ein fröhliches Smiley:D Dann allerdings kommt mir mein Beitrag aufgesetzt grinsebreit vor. Ich liebe es immer, Reaktionen auf Beiträge zu bekommen, weil ich dann sehe, was Andere mit dem anfangen, was ich schreibe.
Ich liebe es immer, Reaktionen auf Beiträge zu bekommen, weil ich dann sehe, was Andere mit dem anfangen, was ich schreibe.
Das finde ich sehr interessant ;):).
Zu meinem Schreibstil gibt es nicht viel zu sagen.
Ich achte auf richtige Groß/Kleinschreibung, Kommasetzung und versuche es zu vermeiden, grammatikalisch völlig zu entgleisen.
Ich benutze noch die "Höflichkeitsformen". Damit will ich sagen, dass ich Worte wie z. B. "Du" oder "Sie" stets groß schreibe (sofern ich es nicht manchmal vergesse, was mich im Nachhinein ärgert), wenn ich jemanden direkt anspreche bzw. anschreibe.
Abkürzungen wie z. B., evtl., imo, mMn etc. verwende ich, da jeder sie versteht und es einfach schneller geht, diese gängigen Kürzel zu verwenden.
Ich finde Absätze vor allem in längeren Textpassagen sehr wichtig und mag es nicht, mich durch ellenlange, absatzlose Satzblöcke zu kämpfen.
Ansonsten versuche ich, auch in schriftlichen Auseinandersetzungen, einen höflichen Ton zu waren. Hier liegt die Betonung manchmal aber leider immer noch auf "versuche" ;)
Hallo allerseits :-)
Das ist mal eine interessante Frage!
Mein Schreibstil wechselt eigentlich ständig, je nachdem mit wem ich schreibe und wo; letztens habe ich zufällig entdeckt, dass ich mal eine Zeit hatte wo ich alles klein schrieb, keine Ahnung wieso.
Zum Beispiel bemühe ich mich hier im Forum mehr und vor allem in der Arbeit (eh klar!), achte auf Groß- und Kleinschreibung usw.
Aber privat lass ich es dann wieder mal komplett schleifen und schreibe einfach dahin wies mir einfällt - alles klein, wenns passt im Dialekt, teilweise wird sich auch ein Fehler einschleichen ... (ICQ, Skype, Chat, PNs *g*) - da gehts mir definitiv um die Schnelligkeit u. den "Schreibspaß" und dass halt jeder möglichst bald seine Antwort bekommt. Obwohls eigentlich komisch ist, da zu wechseln wenn ich näher drüber nachdenke *hmm* Ich denke der Punkt ist einfach, ob es länger wo gespeichert steht oder ob es nur der schnellen Nachrichtenübermittlung dient - in SMS z.B. schreib ich nie groß - viel zu viel Aufwand.
Bei den Beiträgen lese ich das alles nochmal zur Kontrolle, verbessere mich womöglich (bleibt ja doch gespeichert und soll leserlich sein finde ich). Bei privaten Texten mach ich das im Normalfall nicht und schreibe dann auch teilweise wieder im Dialekt (eigentlich nur bei Freunden, die das auch tun...), mache 5 Rufezeichen usw., wie es halt grade passt.
Manchmal brauch ich auch echt lang um die Beiträge hier zu verfassen... und sie werden oft auch etwas länger. Aber ich denke das ist ein gutes Zeichen =)
Manchmal fällt mir generell auf, dass ich mich etwas unverständlich ausdrücke... aber es wird schon besser ;-)
Ich denke ich verwende zu viele Füllwörter und was vielleicht noch erwähnenswert ist, ich denke ich mache im Großen und Ganzen viele Smilys.. oder 3 Punkte ... :)
G. L. G!
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