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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : George Orwell - 1984


Hathor
03.03.2008, 11:46
Im Orwell-Staat wird eine neue Sprache verordnet, das sogenannte "Neusprech". Zusammen mit dem sogenannten "Zwiedenk" soll den Menschen das Denken abgewöhnt werden. Orwell beschriebt eindrucksvoll, wie durch Veränderung der Sprache der Manipulation des Volkes durch die herrschende Klasse Tür und Tor geöffnet werden kann.

Noch ein Buch aus der Schublade "Alt, aber gut". Ein Buch, das dem Namen nach viele kennen, aber meist nur wenige gelesen haben. Es ist schon erschreckend, was Orwell da im Jahre 1984 vorausgeahnt und beschrieben hat.

Big Brother ist keine Erfindung von RTL2, sondern von George Orwell, der damit die totale Überwachung bezeichnet. Das Buch ist durchsetzt von Euphemismen: zB gibt es das Friedensministerium, das in Wirklichkeit einen Krieg nach dem anderen plant.

Interessant zu lesen ist auch die Verkümmerung der Sprache, das orwell'sche Neusprech, das aus dem Ministerium für Wahrheit das "Miniwahr"macht. Was wiederum einen Bedeutungswandel impliziert, der durchaus beabsichtigt ist.

Rusch
03.03.2008, 13:10
Big Brother ist keine Erfindung von RTL2, sondern von George Orwell, der damit die totale Überwachung bezeichnet. Das Buch ist durchsetzt von Euphemismen: zB gibt es das Friedensministerium, das in Wirklichkeit einen Krieg nach dem anderen planen.
Interessant zu lesen ist auch die Verkümmerung der Sprache, das orwell'sche Neusprech, das aus dem Ministerium für Wahrheit das "Miniwahr"macht. Was wiederum einen Bedeutungswandel impliziert, der durchaus beabsichtigt ist

Alle Ministerien im Buch machen genau das Gegenteil von dem, was man vermuten würde. Das Friedensministerium plant Kriege, Freiheitsministerium ist ein großer Knast, usw.

Hinsichtlich der Verarmung der Sprache würde ich Orwell fast als Propheten bezeichnen, aber was den Rest betrifft, so finde ich doch Orwells Sicht extrem negativ. Die Grundaussage ist, dass die Strukturen in jedem System gleich sind und die herrschende Klasse die unteren Schichten unterdrückt. Orwell hatte eine sehr, sehr negative Sicht und es war kein Wunder, dass er letzten Endes sein leben willentlich vorzeitig beendete.

Ach ja: Ich finde, dass Animal Farm um längen besser als 1984 ist.

Rotkätzchen
03.03.2008, 14:48
Interessant zu lesen ist auch die Verkümmerung der Sprache, das orwell'sche Neusprech, das aus dem Ministerium für Wahrheit das "Miniwahr"macht. Was wiederum einen Bedeutungswandel impliziert, der durchaus beabsichtigt ist

Solche Euphemismen haben eine beängstige Durchschlagungskraft beim Leser bzw. Betrachter. Zumindest geht es mir so. "Friedensministerium", da sollten schon mal bei jedem normal denkenden und noch nicht vom täglichen Informationsmüll zugedröhnten Menschen die Alarmglocken klingeln. Noch eindrucksvoller: Ein "Ministerium für Wahrheit". Wenn es für solche Dinge ein "Ministerium" geben muss, dann kann etwas nicht stimmen. Jaja, "die Wahrheit ist, was wir euch sagen!"
Orwell hat das wirklich grandios in Szene gesetzt.

Ollowain
03.03.2008, 16:14
Hinsichtlich der Verarmung der Sprache würde ich Orwell fast als Propheten bezeichnen, aber was den Rest betrifft, so finde ich doch Orwells Sicht extrem negativ. Die Grundaussage ist, dass die Strukturen in jedem System gleich sind und die herrschende Klasse die unteren Schichten unterdrückt.


Zumindest in der Vergangeheit war das so krass - und wer sagt, dass sich das nicht wiederholt oder wiederholen kann? :(
Und ein Überwachungsstaat wie in 1984 bahnt sich in China ja auch an...

Wenn Menschen (in Staatsform) zusammenleben muss es zwangsläufig gewisse Formen geben - ohne das Verbot zu töten beispielsweise würde höchstwahrscheinlich totale Anarchie herrschen. Insofern sind seine Gedanken zwar negativ, aber irgendwo ziemlich realistisch.

Ich hatte mal reingeschnuppert, aber damals hatte mich das Thema gar nicht angesprochen - eher noch abgeschreckt - aber durch den Thread und eine Buchpräsentation hab ich mich entschlosse, das Teil doch mal ganz zu lesen :o

Rusch
03.03.2008, 21:08
Mich stört nicht die Passage über den Überwachungsstaat, die sehr gut als Warnung dient. Nein, ich meine den ureigenen Pessimismus. Orwell schreibt gegen Ende von der Immerwährenden Unterdrückung. Ich bin überzeugt, dass er schon damals Depressionen hatte.

Rotkätzchen
03.03.2008, 21:22
Die Grundaussage ist, dass die Strukturen in jedem System gleich sind und die herrschende Klasse die unteren Schichten unterdrückt. Orwell hatte eine sehr, sehr negative Sicht und es war kein Wunder, dass er letzten Endes sein leben willentlich vorzeitig beendete.

Also in Wikipedia steht, er starb an Tuberkolose, nicht aus eigener Hand. X.X

Rusch
03.03.2008, 21:49
Hm, Du hast recht. Das hatte ich wohl falsch in Erinnerung. Aber es ging ihm ziemlich mies am Ende.

Akissi
04.03.2008, 15:51
aber durch den Thread und eine Buchpräsentation hab ich mich entschlosse, das Teil doch mal ganz zu lesen :o

Das ist lustig, diese Buchpräsentation einer Klassenkameradin hat mir ein Buch vorgestellt, das ich schon kannte, ohne es zu kennen :D
Vor Jaaaaahren, ich glaub im Grundschulalter, hat mir meine Mutter mal davon erzählt, vor allem von den Teleschirmen, weiß shcon gar nicht mehr, wie wir damals darauf kamen...
Jedenfalls sitz ich dann da in der Deutschstunde und iwie kommt mir das Ganze so bekannt vor, ohne dass ich's kenne xD War echt lustig... ich werd denk ich bei Zeiten auch mal reinlesen, nachdem ich das Buch durchhab, das wir momentan für Deutsch lesen...^^

Faern
05.03.2008, 15:53
Leider wird das Buch heute viel zu oft zitiert. In Großbritannien ist der Orwellsche Überwachungsstaat bereits Realität, im Rest von Europa möchte man ihn gerne einführen. Die sog. Volksvertreter haben aus der Vergangenheit leider nichts gelernt.

Orwells Visionen sind erschreckend und haben viel zu viel mit der Realität gemeinsam. Böse Zungen bezeichnen ja bereits das Innenministerium als eine Art Miniwahr. Sicherheit um jeden Preis ist heute das Motto in der EU. Orwells Visionen haben gute Chancen zur Realität zu werden, wenn auch mit 25 Jahren Verspätung. :(

Akissi
06.03.2008, 13:23
In Großbritannien ist der Orwellsche Überwachungsstaat bereits Realität, im Rest von Europa möchte man ihn gerne einführen.

?
Sry, aber könntest du das was näher erklären?^^" Hab ich da iwas nicht mitgekriegt, wie's scheint... Oô

Faern
06.03.2008, 15:49
GB ist schon seit langem Weltmeister in der Überwachung. (Sprechende) Kameras überall, Telefonüberwachung, E-Mailüberwachung, Verkehrsüberwachung, automatische Gesichtserkennung, alles bereits Realität.

Big Brother ist wirklich ein Brite (http://www.zeit.de/2007/03/Big-Brother)
Smile, you ‘re on camera - Flächendeckende Videoüberwachung in Großbritannien (http://www.cilip.de/ausgabe/61/norris.htm)
Grossbritannien weitet Video-Überwachung aus (http://www.netzwelt.de/news/70604-grossbritannien-weitet-videoueberwachung-aus.html)
Wenn Kameras mit Dir sprechen (http://www.tagesschau.de/ausland/meldung25192.html)
Videos zum Arte Themenabend: "Wir werden alle überwacht!" (http://www.trust-us.ch/ccc2/index.php?/archives/106-Videos-zum-Arte-Themenabend-Wir-werden-alle-ueberwacht!.html)
Erste Polizeidrohne in Großbritannien (http://www.golem.de/0705/52420.html)
Großbritannien führt Mail-Überwachung ein (http://www.tomshardware.com/de/grossbritannien-fuehrt-mail-ueberwachung-ein,news-1012.html)
Großbritannien startet flächendeckende Verkehrsüberwachung (http://www.gulli.com/news/grossbritannien-startet-2005-12-22/)
Satelliten sollen Sexverbrecher verfolgen (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,448353,00.html)
Mit Überwachungskameras gegen Parksünder (http://www.heise.de/newsticker/meldung/104265/)
Großbritannien will zentral verwalteten digitalen Lebenslauf einführen (http://www.heise.de/newsticker/meldung/103579/)
Verkehrsüberwachung mit integrierter Gesichtserkennung (http://www.heise.de/newsticker/meldung/34407)

Außerdem ist GB in den letzten Monaten zum ungeschlagenen Meister im Nicht-Datenschutz geworden:
Daten von hunderttausenden Patienten sind in Großbritannien verloren gegangen (http://www.heise.de/newsticker/meldung/101035)
Britischen Behörden gehen erneut Millionen Daten verloren (http://www.heise.de/newsticker/meldung/100742/)
In Großbritannien reißt die Pannenserie von Datenverlusten bei Behörden nicht ab (http://www.heise.de/newsticker/meldung/101061)
Millionen Briten von Datenpanne betroffen (http://www.heise.de/newsticker/meldung/99315)
Briten sind Europameister beim Verschlampen (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,539508,00.html)

Ich denke das reicht erstmal. :D

Mad Bull
21.03.2008, 14:30
Der Roman ist eine der schlimmsten Geschichten die Ich kenne.
Wundere mich immer wieder wie unsere Freiheit stück für stück aus der Hand
gegeben wird. Es ist eben bequemer hilflos zu sein (was man niemals ist) und sich beschützen zu lassen. Mit der Überwachungstechnologie machen sich unsere Beschützer eben auch die Arbeit leichter.
Polizeiarbeit ist anstrengend.

Jedes Überwachungssystem kann überlistet werden.
Gegen Kameras gibt es Masken, gegen Telefonabhörung gibt es Schlüsselsprachen.

Mir fällt dazu noch eine Filmszene ein, in der die Hauptperson ein Waffenhändler ist.
Tuareg: "Hast du die "Sonnenschirme für die Sahara?"
Waffenhändler: "Aber natürlich habe Ich die ´Sonneschirme für die Sahara´."
Und überreicht dem Tuareg noch die gefälschten Papiere mit den Geldscheinen darin.

Curuthrandir
26.03.2008, 16:13
Zu 1984: schweinegeiles Buch, muss ich echt mal so sagen. Orwell hat sich damit selbst ein Denkmal gesetzt.
Eine ähnliche Thmeatik handelt der Film "Equilibrium" ab, den man unbedingt mal gesehen haben sollte. SUper viel tiefgründige Symbolik und offene sowie versteckte Sozialkritik enthalten. Wem 1984 gefiel, deer wird den FIlm sicherlich auch mögen!

Mad Bull
08.04.2008, 13:31
Equilibrium ist der Hammer Curuthrandir,

wenn man selbst von natur aus zu den Jägern und Kämpfern gehört.
Sonst kann man enttäuscht werden.
Ich selber mag dieses Genre.

Eine Bekannte von mir sagte, "Die Science Fiction Geschichten (1984 ist eine Science Fiction Geschichte) sind deswegen so düster, damit die Action stimmt.
Das heist, es ist so negativ das man nicht anders kann als die Träger dieses miesen
System platt zu machen.

DisAster
08.04.2008, 18:50
Das Jahr war vielleicht etwas falsch eingeschätzt, aber wer weiß? Was kommt 2084? Wenn unsere Politik so weiter macht, werden wir noch wirklich überwacht. Wie wichtig sollte uns unsere Freiheit sein?

Ich habe das Buch anfangs mit 12 gelesen. Nun würde ich es gerne noch einmal lesen. Unglaubliche Geschichte ... Es gehört zu meinen drei Lieblingsbüchern. *ja*

Rusch
09.04.2008, 08:38
1984 ist eigentlich kein echter SF Roman, da die Technik eine untergeordnete Rolle spielt. Das Buch ist eine utopische (oder auch dystopische) Geschichte, die mit einem Weltenentwurf spielt und als Warnung verstanden werden will. Da spielt es keine Rolle, ob es 1984 oder 2084 angesiedelt ist. Außerdem hat ja Orwell gegen Ende des Buchs seine Idee postuliert, dass jedes Gesellschaftssystem darauf ausgerichtet ist, die Unterschichten zu knechten und den Erhalt der herrschenden Klasse zu sichern. Eine extrem verbitterte Sicht auf die Menschheit ohne einen Hoffnungsschimmer.

Heryst
29.04.2008, 12:56
Das Buch, es ist schon ein wenig her, dass ich es gelesen habe, ist ein Meisterwerk, welches zum Nachdenken bewegen soll. Die Autorität 'Big Brother' ist überall sichtbar und dennoch bleibt sie unerkannt.
Die Lebensverhältnisse, die beschrieben worden sind, sind sehr erschreckend, gerade zu apokalyptisch. Lügen beherrschen das Leben in der Stadt, ein Krieg der nei endet, der nur ständig seine Parteien ändert.
Das Verbot, welches der Protagonist zu seiner Liebe begeht, die darauffolgende Folter, der Verlust der Freiheit.
Es ist ein Buch zum Nachdenken, aber es wirklich einmalig gemacht.

SemSimkin
22.06.2008, 10:50
Das Jahr war vielleicht etwas falsch eingeschätzt, aber wer weiß? Was kommt 2084? Wenn unsere Politik so weiter macht, werden wir noch wirklich überwacht. Wie wichtig sollte uns unsere Freiheit sein?


Ja, das stimmt allerdings. Eine österreichische Datenschutzvereinigung hat über quintessenz.at kürzlich eine SF-Ausschreibung mit dem Titel "Am Ende der Leitung" durchgeführt, und dies in Zusammenhang mit Orwells 1984 vor fast 60 Jahren gesetzt. Habe mich gerade an meinem Kaffee verschluckt, als ich die Email mit der Aufnahme meiner Kurzgeschichte in die Anthologie bekam. War aber auch ein interessantes Thema!

elbenweib
07.08.2008, 16:53
Um mal ein wenig skarkastisch zu sein; ich frage ich des öfteren wer wohl gewinnt: Orwell oder Huxley (Brave new world).
Die Gesellschaft bewegt sich meiner Meinung nach richtung Huxley, die Politik Richtung Orwell. Mal sehen wer stärker ist.

Aber wahrscheinlich dauert es noch etwas länger als bis 2084, denn Gesellschaft und Politik behindern sich so schön gegenseitig. :rolleyes:

Maki
17.09.2008, 15:32
Ich fand das Buch absolute Klasse. Habs aber leider erst gelesen, nachdem ich den film gesehen hatte (der aber auch genial war)

Zu 1984: schweinegeiles Buch, muss ich echt mal so sagen. Orwell hat sich damit selbst ein Denkmal gesetzt.
Eine ähnliche Thmeatik handelt der Film "Equilibrium" ab, den man unbedingt mal gesehen haben sollte.

"Equilibrium" war wirklich toll. Benutzt zwar zum Teil die Thematik von "1984", zielt aber sonst mehr in Richtung "Fahrenheit 451" ab". Und dann werden noch optische Seitenhiebe auf andere ältere Filme wie "Metropolis" (die Skyline) oder "Olympia" (die Szene mit den trainierenden Männern, in der die Sonne so zwischen den Säulen durchscheint) mit eingebaut

grey
11.01.2009, 23:05
Warum wird bei solchen Themen eigentlich immer zuerst das System genannt und erst dann der Mensch?

Ein Bekannter von mir meinte einst, dass jedes Staatsmodell funktionieren würde. Woran es jedes Mal scheitert sind die Menschen. Ich finde, dass die Grundaussage von 1984 nichts mit der Unterdrückung durch ein Gesellschaftssystem zu tun hat. Sie behandelt den Menschen an sich und seine Natur.

Ich versuche mal Julia zu zitieren, obwohl ich mich nicht mehr an den genauen Wortlaut erinnere:

"Sie zeigen dir etwas, das dich zwingt alles zu verraten. Auch die Menschen, die du liebst. Du kannst dir einreden, dass du nur so getan hast als ob du sie verraten würdest und es in Wahrheit nicht so gemeint hast. Aber in deinem Inneren weißt du, dass du es so gemeint hast. Jedes einzelne Wort."

George Orwell machte in 1984 keine dunkle Prognose für die Zukunft und übte auch keine Kritik an sich anbahnenden Gesellschaftsmodellen. Er kritisierte die Menschen. Menschen wie er sie sah.

Und nachdem ich 1984 gelesen hatte, habe ich mich ein weile wirklich verachtet. Weil ich ehrlich genug war mir einzugestehen, dass Julia recht hatte.

Haramis
13.01.2009, 23:10
Ich fand diesen Roman gut, aber erschreckend.
Das Gesellschaftssystem, die Menschen, ihr Handeln, ihr Denken, alles.
Besonders furchtbar finde ich die Vorstellung, dass man diesem System überhaupt nicht entkommen kann.
Und dass eigentlich alles "Menschliche", z.B. Gefühle, Triebe, Beziehungen, durch das System beendet werden soll.

Ich hoffe, das wird nie eintreffen. :(

Invisible Hand
07.02.2009, 22:15
1984 gehört meiner Meinung nach wirklich zur Pflichtlektüre. Allerdings ist wirklich alles sehr pessimistisch geschrieben, was aber nicht gross verwunderlich ist da es kurz nach dem 2. Weltkrieg geschrieben wurde und der Kalte Krieg seinen Anfang nahm. *nein*

Ich finde es wirklich erschreckend, wie nah an der Realität das Buch manchmal ist und wie viel sich die Leute gefallen lassen wenn man innen einredet es sei zu ihrer Sicherheit.

Pathfinder
07.02.2009, 22:37
JA!
In der Tat. Es ist ein Pflichtteil, im Fach Filmgeschichte. Dennich habe auch in diesem Zusammenhang wieder nur den Film und nur wenige Pasagen des Buchsgelesen im Rahmen des Makin of´s.
Doch es ist in der Tat erschreckend das es oft so sehr an der Realität ist und das ist erschreckend, erschreckend!!!:eek:
Denn es Zeigt wie manipulierbar die heutige Menschheit ist und lässt nur vermuten wie schrecklich die dinge sind, welche möglich sein können. Um es vorsichtig auszudrücken.*cool*

Muchacho
28.05.2009, 20:42
Ein Buch, was sehr zum nachdenken anregt. Und wirklich erschreckend nahe ist - manchmal erkennt man parallelen.
Ein Buch, was man einfach lesen muss. Nicht nur weil es von literarischer Qualität ist, sondern auch inhaltlich sehr spannend ist und eine Welt aufbaut, die wir doch irgendwoher kennen.
Ein Buch, das somit auch in keinem Bücherregal fehlen darf. :) Es gehört schon ziemlich zur "Grundinventar" in Sachen Literatur.