Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sergej Lukianenko - Die Wächter-Romane
"Wächter der Nacht" - eine einzigartige Mischung aus Fantasy und Horror über den ewigen Kampf zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis.
Durch den Missbrauch des Kraftprismas hat die dunkle Hexe Alissa alle Gunst bei ihrem ehemaligen Geliebten, dem Magier Sebulon, verspielt. Als sie aber im Kampf zwischen den Lichten und den Dunklen auch noch ihre gesamten Zauberkräfte verliert, bekommt sie eine neue Chance. Sie wird in ein Kindererholungsheim geschickt, um sich an den Albträumen der Kinder zu nähren. Kaum angekommen verführt sie den gut aussehenden Igor -- und muss erkennen, dass es sich bei ihm um einen lichten Magier der Gegenseite handelt, der an diesem Ort ebenfalls neue Kräfte tanken soll. Es kommt zum Kampf mit tödlichem Ausgang, dessen Bedeutung sich dem Leser erst allmählich entschlüsselt. Aber welche Rolle spielen die Chefs der Tag- und Nachtwache in diesem düstren Spiel?
Der undurchsichtige Mann im Versace-Anzug hat ein Anliegen. Er steht am Ufer der Moskwa in der Nähe eines nahezu unbewohnten Moskauer Luxus-Hochhausblocks und scheint mit den Wellen zu plaudern. So jedenfalls sieht es für seinen Chauffeur und den Leibwächter aus der Ferne aus. In Wirklichkeit aber spricht der reiche Emporkömmling mit einem aus dem Reich der Anderen, der ihn selbst zu einem Anderen machen soll. Kein Vampir will er werden, auch kein unglücklicher Werwolf. Lieber ein rangniedriger Magier, und gern auch einer, der Gutes tut. Dafür ist ihm jedes Mittel, auch das der Erpressung, recht.
Nach den Bestsellern "Wächter der Nacht", "Wächter des Tages" und "Wächter des Zwielichts" nun der Höhepunkt in Sergej Lukianenkos einzigartiger Mystery-Saga um die sogenannten "Anderen" - Vampire, Hexen, Magier, Gestaltwandler -, die seit ewigen Zeiten unerkannt in unserer Mitte leben. Längst ist der Friede zwischen den Mächten des Lichts und den Mächten der Dunkelheit zusammengebrochen, und auf Moskaus Straßen tobt eine unerbittliche Schlacht. Da taucht eine rätselhafte Kraft auf, die das Schicksal der Welt für immer entscheiden wird ...
Russische Romane sind eigentlich nicht mein Fall: zu viele Namen, zu viele Variationen des Namens, die für mein westliches Hirn oft keinerlei Zusammenhang haben.
Aber Wächter der Nacht gefiel mir auf Anhieb. Der Protagonist Anton ist ein "Held" wie ich ihn mag, er hat gute und schlechte Eigenschaften, Ecken und Kanten und lässt sich in keine eindeutig beschilderte Schublade stecken.
Was übrigens für beide Seiten gilt: die Anderen des Lichts sind nicht nur gut, die Anderen des Dunkels nicht nur böse. Es gibt unendlich viele Grautöne, und das ist gut so.
Angehm fand ich in den Büchern auch, dass Lukianenko im Gegensatz zu seiner Einstellung in Spektrum keinerlei chauvinistische Tendenzen zeigt. Seine Frauengestalten haben es nciht nötig, mit schönem Aussehen und unsagbarer Dummheit zu punkten. Sie sind kompetent, hochinteressant und den männlichen Kollegen durchaus ebenbürtig.
Ich fand auch, dass sich Lukianenko in jedem Roman ein wenig gesteigert hat. War die Handlung in den beiden ersten Bänden noch ein wenig verworren, wurde das Ganze zunehmend übersichtlicher, homogener und geradliniger.
Mir haben die Romane auch sehr gut gefallen bis auf den letzten, der dieses typisch russische Flair nicht mehr hatte. Insgesamt aber eine durchaus gelungene Reihe, die durchaus neue Inhalte bringt oder zumindest bestehendes auf eine innovative Art neu anordnet.
Wo hast Du bei Spektrum chauvinistische Tendenz entdeckt? Irina war vielleicht ein wenig dumm und leichtsinnig, aber man hätte diese Figur auch durch einen Mann ersetzen können.
Wo hast Du bei Spektrum chauvinistische Tendenz entdeckt? Irina war vielleicht ein wenig dumm und leichtsinnig, aber man hätte diese Figur auch durch einen Mann ersetzen können.
Martin ist der schrecklichste Chauvinist, den man sich denken kann. Wie ich schon im Spektrum-Thread geschrieben habe: ein Säufer, Frauenhasser und -verächter, ein präpotenter Dummkopf und Schwätzer. Ich hasse Typen wie den *mph*
Ich habe bisher leider nur den Film zum ersten Buch gesehen, wie immer wenn ein Buch verfilmt wird war er grauenvoll.
Wenn ich die bisherigen Aussagen zu den Büchern richtig deute, scheinen sie sich wirklich zu lohnen. Ich werde sie mal auf meine Liste der mir noch fehlenden Bücher setzen.
Vl. finden sich ja noch ein paar Leseratten ein, die noch etwas dazu schreiben. Es wäre auf jeden Fall interessant noch ein paar Kleinigkeiten über die Bücher zu erfahren.
liebe Grüße
Allanon
Martin ist der schrecklichste Chauvinist, den man sich denken kann. Wie ich schon im Spektrum-Thread geschrieben habe: ein Säufer, Frauenhasser und -verächter, ein präpotenter Dummkopf und Schwätzer. Ich hasse Typen wie den *mph*
Hey, er ist Russe. Das gelegentliche Exen einer Wodkaflasche ist in diesem Land sozusagen Nationalsport. Unsereins sitzt sich zusammen auf eine Falsche Wein. In Rußland ist in der Falsche halt Wodka. ;)
Wächter der Nacht
Ich habe leider zu erst den Film gesehen. Diesen fand ich sehr verwirrend. Da ich vorwitzig bin, wollte ich nicht so lange auf die Fortsetzung warten. Außerdem habe ich mir ein paar Antworten auf meine Fragen versprochen.
Zur meiner Überraschung musst ich feststellen, dass es wirklich gravierende Abweichungen zwischen dem Buch und dem Film gibt. Da ich den Film nicht besonders fand, ist es positiv für das Buch zu bewerten. Deshalb auf jeden Fall das Buch lesen, nicht von dem Film abschrecken lassen. Oder falls die Verfilmung gefallen hat, bekommt man besseren Einblick in das Ganze.
Die Erzählung ist in Ich-Form geschrieben, diese wird nicht von sooo vielen Autoren benutzt, aber diesem Buch mehr „Glaubwürdigkeit“ verleiht. Die Sichtweise von Anton ist sehr flüssig und spannend beschrieben. Vor allem, da er alles hinterfragt. Es gibt in dem Buch keinen strahlenden Helden, der keine Fehler macht oder das abgrundtief Schlechte. Da es von allem abweicht, was ich bis dahin gelesen habe, ist die Handlung kaum oder gar nicht vorhersehbar. Was für mich einen großen Stellenwert hat.
Wächter des Tages
Wächter des Tages ist so wie sein Vorgänger in drei Handlungsabschnitte unterteilt. Diesmal wird die Geschichte aus der Sicht der Dunklen Seite erzählt.
Zu Anfang kann man am Leben von Allisa, einer Hexe, teil haben. Dabei stellt man fest, dass die „Bösen“ sympathisch sein können. Sie haben Gefühle wie Mitleid und Liebe ist ihnen nicht unbekannt.
Mittelstück beschreibt die Eindrücke von Witali Rohosa. Seine Reise beginnt plötzlich genau so wie diese endet. Und dazwischen versuchen alle Anderen an die Kralle von Fafnir zu gelangen.
Am Schluss werden die Erlebnisse von Edgar wiedergegeben. Dieser muss nach Prag um vor Gericht der Inquisition treten. Um dort fest zu stellen, dass er nur eine weitere Schachfigur auf dem Brett ist.
Lukianenko ist sich selbst treu geblieben sein Stil ist spannend, fesselnd, überraschend und regt zum Nachdenken an. Auf jeden Fall lesenswert!
Was man den Dunklen nicht nehmen kann ist ihre Lebensfreunde. ( ein Zitat aus dem Buch )
Nach dem ich das Buch gelesen habe, habe ich mich gefragt zu welcher Seite ich tendieren würde. Die Lichten dienen der Allgemeinheit, bei den Dunklen stehen persönliche Belange an der ersten Stelle. Auch nach längerem überlegen könnte ich bis jetzt die Antwort nicht finden.
Wächter des Zwielichts
Ich finde, dass der Wächter des Zwielichts bis dahin am besten war.
Wieder ist Anton die Hauptperson, er muss herausfinden ob es möglich ist aus Menschen Andere zu machen. Der Vampir Kostja spielt eine sehr entscheidende Rolle sowie Lass, der eine der witzigsten Personen im ganzem Buch ist.
Die Erklärung warum manche zu Anderen werden und die Meisten normale Menschen bleiben, fand ich nur genial! Die Einfachheit und die Nachvollziehbarkeit sind einmalig. Der Autor hat nicht irgendwelche wilden Theorien aufgestellt, sondern mit ziemlich nahe liegendem erklärt. Und dies hat er konsequent bis zum überraschenden Ende umgesetzt.
Wächter der Ewigkeit
In den „Schottlands Verliese“ geschieht ein Mord, das viele Rätsel aufgibt. Anton, der immer noch Schwierigkeiten mit seiner neue gewonnenen Stärke hat, wird auf diesen Fall angesetzt, weil es am Anfang alles auf einen Vampir deutet und er sich davor besonders geeignet scheint. Es wird die Existenz weiterer Schichten des Zwielichts offenbart, diese ein Geheimnis in sich verbergen... Eine Bildung einer neuen Gruppierung wird entdeckt... Menschen werden mit magischen Gegenständen ausgestattet und werden zu erstzunehmenden Gegner... Merlin...
Schreibstil hat sich nicht geändert und die Handlung ist genau so unvorhersehbar, wie bei den Bücher davor.
Da noch Bücher zu dieser Reihe folgen werden, bietet der Schluss keinen richtig befriedigendes Ende. Da Lukianenko selbst behauptet hat, dass er die Fortsetzung jeder Zeit ohne größere Anstrengung schreiben könnte, hoffe ich, dass er diese Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nimmt und würdige Nachfolger abliefert.
Ich habe es heute endlich fertig gelesen.
Es ist ein wirklich sehr schönes Buch mit vielen neuen Eindrücken, eine Geschichte, wie ich sie halt noch nie zuvor gelesen habe.
Die Beschreibungen über das Zwielicht sind sehr 'stylisch' möchte ich schon sagen, dass die Farben alle zu einem Braun werden, dass die Menschen sich wie Schnecken bewegen...
Der einzige Wehrmutstropfen aus meiner Sicht ist das merkwürdige Ende. Eigentlich gut geschrieben, aber ich habe zum Schluss kaum mehr was nachvollziehen können. Verstand nicht, wieso Anton gerade so handelte.
Nichts desto trotz ist es ein sehr lesenswertes Buch, was man einem empfehlen kann.
Antigone
28.04.2008, 23:14
Und wieder einmal zitier ich mich selbst aus einem anderen Forum:
In den beiden Büchern von Sergej Lukianenko geht es um das Gleichgewicht von Gut und Böse zwischen den Anderen (magisch begabten Menschen sowie Vampire und so), das von den Guten (den Wächtern des Tages) und den Bösen (Wächter der Nacht) bewacht wird. Dazu gibt es noch die Kontrollinstanz der Inquisition, der die Einhaltung des Vertrages überwacht.
Was ziemlich verworren klingt, ist es auch. Jedenfalls tut man sich beim ersten Band recht schwer, erst einmal die Fakten zu verstehen. Der Autor hält sich nämlich nicht mit Erklärungen auf, sondern schmeißt einen mitten ins Geschehen. Trotzdem finde ich die Grundidee sehr spannend, und besonders gefällt mir der Einblick in die russische Mentalität. Das ist eine angenehme Abwechslung zu all dem amerikanischen und englisch geprägten Zeugs.
Teil zwei hat mir dann gleich viel besser gefallen, sei es, weil die Stories gradliniger waren, oder ich mich einfach schon besser auskannte.... Die erste GEschichte (in jedem Buch gibt es drei abgeschlossene Geschichten, die aber doch zusammenhängen) war eine wahrlich herzzerreissende Liebesgeschichte. Noch nie kamen die Bösen so sympathisch rüber, und das Ende wollte ich partout nicht wahrhaben.
Auf Amazon sind die Kritiken nicht so berauschend, aber ich finde beide Bücher absolut lesenswert. Spannend sind sie sowieso.
lg, A.
Meine Freundin und ich gehören auch zu den Leuten, welche die Wächter-Romane gut finden. Insbesondere, daß die Protagonisten keine "geleckten Helden" sind, sondern Ecken und Kanten haben. Auch ist die Atmosphäre teilweise sehr schön dunkel, gerade das Zwielicht strahlt ja nun erst mal eine gewisse Trostlosigkeit aus. Die Wächter-Romane sind auf jeden Fall nichts für Leute, die Geschichten mit niedlichen Feen mögen, die im Sonnenlicht auf Lichtungen tanzen. *schmunzel*
Da noch Bücher zu dieser Reihe folgen werden, bietet der Schluss keinen richtig befriedigendes Ende. Da Lukianenko selbst behauptet hat, dass er die Fortsetzung jeder Zeit ohne größere Anstrengung schreiben könnte, hoffe ich, dass er diese Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nimmt und würdige Nachfolger abliefert.
Es wäre besser gewesen, er hätte dem ganzen mit "Wächter des Zwielichts" ein stimmiges Ende gegeben. Das hätte sehr, sehr schön gepasst. So aber wird das wohl ein rumgemurkse und in den nächsten Jahrzehneten werden immer wieder Romane erscheinen, die aber nie die Qualität der ersten drei erreichen.
Es wäre besser gewesen, er hätte dem ganzen mit "Wächter des Zwielichts" ein stimmiges Ende gegeben. Das hätte sehr, sehr schön gepasst. So aber wird das wohl ein rumgemurkse und in den nächsten Jahrzehneten werden immer wieder Romane erscheinen, die aber nie die Qualität der ersten drei erreichen.
Er hat mir gesagt, das es höchstens noch zwei Bücher rauskommen werden. Er hat schon zwar eine Kurzgeschichte geschrieben in der Nadja und Anton eine Nebenrolle spielen, die mir vom Grundgedanken und Schreibstil sehr gut gefallen hat. Dies und das er wohl tatsächlich nicht vorhat die Wächter ständig und immer wieder durchzukauen, lässt schon hoffen.
Es wäre besser gewesen, er hätte dem ganzen mit "Wächter des Zwielichts" ein stimmiges Ende gegeben. Das hätte sehr, sehr schön gepasst. So aber wird das wohl ein rumgemurkse und in den nächsten Jahrzehneten werden immer wieder Romane erscheinen, die aber nie die Qualität der ersten drei erreichen.
Ganz meine Meinung. Ich habe die Romane ganz gern gelesen, aber ich hasse es, wenn aus reiner Geschäftemacherei eine an sich gute Idee so lange ausgewalzt wird, bis sie vollkommen platt ist.
Weitere Wächter-Romane kommen mir nicht ins Regal :D
Bis jetzt habe ich nur die ersten drei Romane gelesen, mal schauen, ob der vierte im Vergleich wirklich so abfällt. Die Wächter Romane haben mir immer sehr gut gefallen. Sehr stimmige Atmosphäre aus einem Fantasy-Mix der in der realen Welt angesiedelt ist, dergleichen habe ich bis jetzt noch nicht gelesen. Protagonisten die man, obwohl sie auf verschiedenen Seiten stehen, nicht in irgendwelche Schubladen stecken kann. Manchmal gab es auch was zum Schmunzeln und die Passagen, wenn über gut und böse philosophiert wird, fand ich sehr gelungen. Sergej Lukianenko ist auch ein Meister des Intrigenspiels, was er hier Eindrucksvoll beweist. Subjektiv gesehen hat mir der 3. Teil am Besten gefallen. Den Film allerdings mochte ich überhaupt nicht, ohne Kenntnisse des Buchs blickt man da überhaupt nicht durch - alles sehr verworren.
Verräter
06.05.2008, 21:18
Habe nur das erste Buch gelesen und war begeistert davon. Gerade in der zweiten Geschichte, wenn der Chef im letzten Kapitel alles auflöst. Das ist reine Gänsehaut! Der ewige Kampf Licht gegen Dunkel, der einzig durch Bürokratie ausgetragen wird. Das ganze erinnert mich ein wenig an den Kalten Krieg, wenn zwei Fronten direkt gegenüberstehen, beide allerdings die Folgen eines Angriffs fürchten und deshalb halbwegs Frieden herrscht. Es wird ja oft genug darauf hingewiesen, was ein offener Schlag von einer Seite für Folgen hätte.
Und Anton ist einfach nur eine fantastische Hauptperson! Ein durchschnittlicher Magier, der mit den Anforderungen vollkommen überfordert ist (Wie er ja gerne sagt: "Ich bin Programmierer, kein Fahnder!") aber sein bestes gibt um seine eigene Haut und die seiner Mitmenschen zu retten, letztendlich aber nichts anderes ist, als ein Bauer auf dem Spielbrett der beiden Wachen, der ständig versucht nicht das Opfer zu werden. Mal erscheint er als "große Nummer" und direkt darauf wieder als "einer unter vielen", ein Niemand.
Lukianenko hat einen Weltklasse Roman geschrieben, der den Stempel "Bestseller" definitiv verdient! Von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd. Das zweite Buch liegt bereits hier, bin aber noch nicht zum lesen gekommen. :/
Ich habe den erstern Wächter-Roman mit großer Begeisterung gelesen und hatte für meinen Teil auch kein Problem in den Handlungsstrang einzusteigen. Vielleicht weil ich durch mein Studium (Englisch, Französisch, Spanisch) an kompliziert konstruierte Bücher gewohnt bin. ;)
Ich finde die Atmosphäre, die in dem Buch herrscht, äußerst faszinierend, genauso wie Lukianenkows Weltbild und seine Sicht der Realität.
Der zweite Band liegt schon bereit, hatte aber noch keine Zeit, damit anzufangen. :(
Alelrdings habe ich mich auch schon mit Leuten unterhalten, die die Bücher unlesbar fanden aufgrund des Handlungsaufbaus.
Diese Reihe empfand ich mal als etwas neues und frisches. Hat mich wirklich überrascht, wie gut diese Bücher geschrieben sind.
Gut, diese Art des Schreibens mag sicher nicht jeder. Man muss sich daran gewöhnen. Aber mir persönlich hat dieses, ja zum Teil auch lyrische, gut gefallen.
Nur diese immer wiederkehrenden Songtexte...also irgendwann haben sie mich genervt und ich hätte sie egrn überlesen. Aber man "benötigte" sie ja sozusagen für den weiteren Verlauf.
Sehr gut fand ich auch, dass die Bücher oft bzw. meist in der ersten Person Singular geschrieben sind. Sonst liest man ja eine Geschichte in der dritten Person, aber so war auch dieses etwas neues.
Wie gesagt bin ich ja von Russland und dieser Kultur fasziniert. Ich kann leider kein Wort russisch, aber diese namen. Das war doch toll! *lieb* Seitdem muss ich immer alle Namen von Leuten, die ich kenne, verniedlichen. Ganz schlimm bei mir.
Aber, wie gesagt, eine sehr gute Reihe. Ich hätte gern mehr von Anton, Geser, Sweta und wie sie alle heißen, gelesen.
Ich kenne bisher nur den ersten Teil. Er hat mir mittelmäßig gefallen, deshalb habe ich mir die beiden weiteren der Reihe noch nicht zugelegt. Aber ich habe schon oft gehört, dass die beiden weiteren Teile besser sein sollen bzw. er sich steigert. Deshalb sind beide noch fest als Anschaffung angedacht :)
Aber ich fand den ersten Teil etwas gewöhnungsbedürftig. Sowohl vom Schreibstil her als auch von der Figur des Anton, der ja die Hauptfigur darstellt. Eine Art anderer Held in diesem Buch.
Mukudmak
09.06.2008, 18:56
Kenne die ersten beiden Teile auch nur als Film und hab neulich noch "Wächter der Ewigkeit" gelesen. Ja, auch ich bin recht angetan von der Story. Erinnert mich nur sehr stark an White Wolf´s "World of Darkness"-Reihe und denk auch mal, einige teile wurden abgekupfert, die Zwielichtebene war auch nichts Neues, aber recht geil dargestellt, muss ich zugeben.
Wenn du die ersten beiden Teile gesehen und "Wächter der Ewigkeit" gelesen hast, dann fehlt dir "Wächter des Zwielichts" dazwischen. Das ist der dritte Teil des "Quartetts". Das nur am Rande.
Verräter
10.06.2008, 14:02
Nicht nur... Die filme sind nicht mit den Büchern zu vergleichen! Der Film Wächter der Nacht beinhaltet nur ein drittel des Buches "Wächter der Nacht" und selbst dieses ist schlecht oder wohl eher miserabel umgesetzt. Den zweiten Film habe ich noch nicht komplett gesehen, da ich mir das ganze nach 20 Minuten nicht mehr antun wollte, daher weiß ich nicht genau wie weit dieser Film geht. Dürfte aber mit dem Buch "Wächter des Tages" überhaupt nichts mehr zu tun haben.
Vielleicht solltest du mal Wächter der Nacht lesen ^^ dort sieht nämlich einiges ganz anders aus als im Film.
Ich habe "Wächter des Tages" gelesen und gesehen. Der Film könnte meiner Meinung nach gar nicht mehr von der Vorlage des Buches abweichen. Es würden die Namen übernommen und vielleicht noch einige Nebensächlichkeiten damit es einigermaßen nach den Büchern riecht aber ansonsten? Ich frage mich überhaupt wieso der Film und das Buch den selben Titel haben? Das führt doch nur zur Verwirrung und nicht umsonst zur Verärgerung.
Seltsam - den Film habe ich noch nicht gesehen, aber er ist mir von mehreren Leuten empfohlen worden. Auch von solchen, die die Bücher kennen.
X.X
Also wenn man das Buch kennt und den Film schaut, dann versteht man die Passagen darin ja schon. Ich fand ihn zum Beispiel auch ganz unterhaltsam, aber ich würde ihn niemandem empfehlen, der die Bücher nicht kennt.
Ich habe einige Bekannte, die ihn ohne das Wissen um die Bücher geschaut haben und die rein gar nichts daran verstanden haben.
Ich habe bis jetzt die ersten drei Bücher gelesen, "Die Wächter der Ewigkeit" fehlen mir noch.
Von den Filmen habe ich Abstand genommen, da die Inhaltsangabe irgendwie nicht so ganz mit den Büchern übereingestimmt hat und ich es mich meistens stört, wenn Werke die ich mag zu ungenau verfilmt werden (Nicht vom Typus "Dritter-Baum-von-links-steht-zu-rechts"-Meckerer aber schon "Was-zum-&@&%!!!-hat-Arwen-hier-zu-suchen") und dem nach was Lena geschrieben hat,wäre ich nicht glücklich geworden.
Insbesondere beim zweiten Film, scheint der Einstieg stark abgeändert worden zu sein.
Jetzt muss ich eine Frage stellen, die ich normalerweise bei einer fortlaufenden Reihe selbst als überflüssig betrachten würde:
Lohnt es sich, mir den vierten Teil anzulegen?
Ich war mit den ersten drei sehr glücklich; die Atmosphäre, wundervoll graue (oder zwielichtige? :)) Figuren und ein geschickt umgesetztes Leveling-System (ich habe mich jedes mal gefreut, wenn Anton eine neue Stufe erreicht hat und "XX außerhalb jeder Kategorie ist für mich zu einem stehenden Begiff geworden).. die inneren Konflikte, die aus der Ich -Perspektive so glaubwürdig erleuchtet werden..*hach, schööön*
Was den Handlungsstrang angeht, fehlt mir nichts, weil die Bücher in sich schön abgeschlossen waren.
Werden im letzten Band noch Hintergründe beleuchtet (Inqusition, der große Vertrag) die interssant sind? Ist er eine Bereicherung für die gesamte Reihe?
Ich habe nämlich viele negative Kritiken gelesen und würde mir den "guten Geschmack" den die Reihe hinterlassen hat nicht gern nachträglich verderben lassen.
Ich hoffe der letzte Satz ist für irgendjemanden außer mir verständlich..:o
Jetzt muss ich eine Frage stellen, die ich normalerweise bei einer fortlaufenden Reihe selbst als überflüssig betrachten würde:
Lohnt es sich, mir den vierten Teil anzulegen?
Die Frage ist sehr schwer zu beantworten, würde dir trotzdem empfehlen das Buch zu lesen. Der Schreibstil hat sich im vierten Band nicht geänder, obwohl diese Stimmung nicht mehr so gut rüberkommt, aber es nicht heißen soll das es jetzt deshalbt viel an Qualität verliert (mir hat es persönlich nicht viel bis gar nichts ausgemacht). Und es hat noch einen Anreiz sich das Buch anzuschaffen: es kommen wahrscheinlich noch zwei Nachfolger.
Original von Lena:
Und es hat noch einen Anreiz sich das Buch anzuschaffen: es kommen wahrscheinlich noch zwei Nachfolger.
Oh, das wusste ich bis jetzt noch gar nicht, danke!
Ist in der Tat eine zusätzliche Motivation, weiterzulesen.
Wenn der Abfall nicht so gravierend ist, werde ich auf jeden Fall weiterlesen, ich hatte nur Angst der Band könnte wirklich so aufgesetzt sein, dass ich mir damit was verderben könnte.
Also mich hat der letzte Band nicht angesprochen und ich hätte es begrüßt, wenn nach dem dritten Schluss gewesen wäre. Das Thema ist ausgelutscht und drei weitere Bände werden nichts neues mehr zeigen. Also mein Tipp: Spar Dir den Roman und lies, falls Du es noch nicht gemacht hast, die Harry Dresden Romane von Jim Butcher.
Der vierte Band ist ja voll von Anspielungen auf die Filme. Ich fand das klasse!
Ich könnte jetzt nicht sagen daß er überflüssig war, wenn mir auch Anton als schwächerer Anderer besser gefallen hat, das hatte am Ende fast schon was von Powergaming ;-)
Trotzdem werde ich mich über jedes weitere Buch freuen und es auch begeistert lesen, allein des Stils wegen und der interessant aufgebauten Geschichten, deren Dramaturgie angenehm von der Norm abweichen.
...und ich fand die Liedtexte dazwischen ach klasse, wenn man die Stücke kennt passen sie einfach meist wie die Faust auf's Auge und machen das Lesen multimedial. *cool*
Also ich fand alle Teile super. Vielleicht ist der 4. Teil nicht der beste, aber schlecht ist er meiner Meinung nach nicht. Die Idee, wer Magie wie gut nutzen kann, hat mir sehr gefallen und die Sache mit den verschiedenen Schichten des Zwielichts am Ende war, wenn auch nicht ganz überraschend, gut gelungen.
Ich freu mich auf jeden Fall auf weitere Teile.
Den ersten Film fand ich grottig. Also die Effekte waren nicht schlecht, nur das durcheinandermischen der einzelnen Teile war grauenhaft. Aber das ist bei Verfilmungen ja leider häufig der Fall.
...und ich fand die Liedtexte dazwischen ach klasse, wenn man die Stücke kennt passen sie einfach meist wie die Faust auf's Auge und machen das Lesen multimedial. *cool*
Leider kenne ich weder Stücke noch Bands (außer Rammstein), was dazu geführt hat, dass ich mich immer wieder dabei ertappt habe, wie ich die Texte aus den Liedern übersprungen habe ...
*Am Kopf kratz*
Und was mach ich nu?
Eine demokratische Abstimmung ob ich weiterlesen soll, wäre fein...
Nein, Quatsch, ich lasse es mir nochmal durch den Kopf hüpfen. *ja*
Diesen Tipp
Original von Rusch: Harry Dresden Romane von Jim Butcher
merke ich mir aber auf jeden Fall schon mal vor - bin immer auf der Suche nach neuem Stoff. *sabber*
Die Lieder habe ich übrigens nicht übersprungen - die tollen Texte von Piknik haben mich sogar dazu ermuntert mich auf Amazon nach der Band umzugucken, allerdings war ich mir mit der Wahl des Albums unschlüssig und habe es deswegen letztendlich gelassen.
Ich fand es hat zur Stimmung beigetragen, dass Anton so etwas profanes wie Mini-Disc hören tut - und dass man zumindest theoretisch angepasst an die Situation das Gleiche tun könnte.
Für mich ist es sowieso schade, dass es zu Büchern keine Soundtracks mit Empfehlung des Autors gibt (zumindest nach meiner Kenntnis).
du solltest die anderen Teile auf jeden Fall lesen ... Dinge die man anfängt, soll man ja auch zu Ende bringen ;)
Leider kenne ich weder Stücke noch Bands (außer Rammstein), was dazu geführt hat, dass ich mich immer wieder dabei ertappt habe, wie ich die Texte aus den Liedern übersprungen habe ...
Ich kenn Piknik, Nautilus Pompilius und Alissa, schau einfach mal bei YouTube rein, den Inquisitor von Piknik findest du auf jeden Fall, und auch einiges vom Rest...
Ich kenn Piknik, Nautilus Pompilius und Alissa, schau einfach mal bei YouTube rein, den Inquisitor von Piknik findest du auf jeden Fall, und auch einiges vom Rest...
super, vielen Dank. Hätte ich eigentlich auch selber drauf kommen können ;) Bevor ich die Bücher das nächste Mal lese, stelle ich mir eine Anton-Playlist zusammen und baue die mir auf meinen Player...
So, hab' jetzt auch "Wächter der Nacht" durch.
Eine sehr interessant gewobene Geschichte, wie ich finde. Drei Bücher, die zunächst wirken, als wäre jedes in sich abgeschlossen (was sie ja auch irgendwie sind), aber trotzdem durch einen nicht zu unterschätzenden roten Faden miteinander verwoben sind. Am besten haben mir die beiden ersten gefallen, die wohl am meisten von dem typisch russischen "Flair" rüberbringen, das so wohltuend anders ist im Vergleich zu anderen Autoren.
Was ich auch sehr spannend fand, war das Gefühl, stets nur einen Teil des großen Ganzen zu sehen. Was wirklich läuft, wissen wohl nur die Chefs der Wachen, Geser und Sebulon. Anton erarbeitet sich seinen Teil und am dümmsten steht der Leser da. Ich ehrlichgesagt auch noch ein klein wenig am Ende. Deshalb freut es mich hier zu lesen, dass es in den nächsten beiden Bänden ein wenig klarer werden soll.
Verglichen mit dem lustlos und arrogant hingerotzten "Spektrum" ist Wächter der Nacht (selbst in der Übersetzung) auch sprachlich ein Genuss. Die Vergleiche sitzen, ohne zuviel zu werden, die Beamtenatmosphäre innerhalb der Wache wirkt authentisch, das Zwielicht ist wunderbar beschrieben, genau wie die verschiedenen magischen Gegenstände und Taten. Unaufgeregt, einfach und gut. Zum Glück hält Lukianenko anders als bei Spektrum auch seine intoleranten Ansichten im Zaum, ein kleiner Seitenhieb auf alles Amerikanische, ein leicht verächtlicher Tonfall gegenüber Schwule, vermutlich war ich nach Spektrum einfach nur übersensibel.
Einziger echter Negativpunkt waren für mich die Songs: Zuviel, zu lang, zu schlecht und zu platt *schüttel* Nachdem ich wusste, wie's läuft, habe ich wie fleksim drüber weggelesen.
In der Botschaft zeigt die Geschichte durchaus philosophische Ansätze. Eine interessante, unaufgeregte Definition von Gut und Böse, Hell und Dunkel. Vom "frühen" Lukianenko werde ich sicherlich noch mehr lesen (von dem satten, selbstzufrieden Erfolgsautor, der er inzwischen geworden ist, dagegen nicht).
Kleiner Tipp:
Die ersten drei Bände gibt es jetzt auch als Sammelband, für 10,-- € ein echtes Schnäppchen, wie ich finde.
KOSMOS77
31.08.2008, 21:05
Ich habe mir den ersten Band jetzt zu gelegt und werde ihn die Tage anfangen.Bin ja schon gespannt
Wall Hadrian
02.09.2008, 01:20
Ich habe vor drei Stunden den zweiten Band der vier Wächterromane geschafft und bin immer noch, wenn ich daran denke, total, na sagen wir einfach begeistert.
Ich hätte die Bücher eigentlich nie zur Hand genommen, da Ich die beiden Filme schon kannte, aber einige Beiträge aus diesem Threat haben mich echt zum grübeln gebracht.
Deshalb kann ich nur "Danke" sagen!
Nen "Achtung", die Liedtexte können manchmal schon störend sein,
wär aber auch nicht schlecht gewesen ...;)... .
Dr. Borstel
04.09.2008, 17:43
Nach dem ersten Band und der Hälfte des Zweiten bin ich, ehrlich gesagt, noch nicht vom Hocker gerissen. Der Schreibstil ist klasse, die Story ganz nett. Mal etwas anderes eben, trotzdem meines Erachtens zwar gute, grundsolide Fantasy, aber nicht der Meilenstein, als der er überall gepriesen wird. Zumindest der erste Film war ebenso gut wie das Buch, wenn nicht besser.
Mal etwas anderes eben, trotzdem meines Erachtens zwar gute, grundsolide Fantasy, aber nicht der Meilenstein, als der er überall gepriesen wird. Ist die Wächter Triologie Fantasy? Die Frage mag jetzt dumm oder provokant klingen. Es kommen schließlich Hexen, Magier, Zauberer, Vampire und sonstiges Kroppzeug:) vor (ein Schrat - und ich dachte, den gäbe es nur bei Mecki:D). Aber für mich sind die Wächter Romane (zumindest die zwei, die ich bislang gelesen habe) spannende Polit-Thriller. Und das auf allerhöchstem Niveau. Zwei Supermächte, zwei Führer, die sich in Durchtriebenheit nichts nachstehen treiben Ränkespiele, deren Zusammenhänge man erst nach und nach erkennt. Und jede Seite sieht sich im Recht.
Ich bewundere Lukianenkos langen Atem, über soviele Seiten einen Spannungsfaden zu weben, der nichts an Attraktivität verliert. Und dazwischen einfach nette kleine, fast philosophische Geschichten über das Leben zu erzählen.
Zum Wächter des Tages: Ich hätte nie erwartet, dass der sonst in seinen Werken so machohaft wirkende Lukianenko ein ganzes Kapitel aus der Sicht einer Frau schreiben kann. O.K., ich bin ein Mann, aber auf mich wirkte es sehr überzeugend. Ungewöhnlich, aber nicht uninteressant, finde ich die häufigen Perspektivwechsel. Und plötzlich sieht man Anton "von außen", wo man kurz zuvor doch noch in seinem Inneren war. Lukianenko bekommt das gelungen hin, es verwirrt nicht, sondern verschafft einen größeren Überblick. Fast nostalgisch mutet es an, heute, im Jahr 2008, an den hype um die Jahrtausendwende erinnert zu werden. Irgendwie ist das schon wieder so lange her, dass man kaum mehr daran glauben will, aber doch, so war es.
Und diesen Anti-Betrunkenheitszauber, den würde ich auch gerne beherrschen (und Lukianenko wahrscheinlich auch*grins*). Also, ich freue mich schon auf Band 3.
Dr. Borstel
12.09.2008, 18:30
Ich habe die Trilogie vor kurzem beendet und muss sagen, die 1500 Seiten gingen wirklich fix rum. Sehr flüssiger Schreibstil, je länger man liest, desto besser gefällt es einem. Zwar (das einzige Manko der Reihe) gelingt es Lukianenko, auch wegen der kurzen, in sich mehr oder weniger abgeschlossenen Geschichten, nur selten, die Spannung über einen längeren Zeitraum hoch zu halten. Mir persönlich gefielen aber vor allem die kleinen philosophischen Randgespräche und derlei Kleinigkeiten, die in Verbindung mit dem ungewöhnlichen Setting das Lesevergnügen ausmachen. Der Autor drängt dem Leser zwar manchmal seine Meinung auf mit seiner manchmal kritischen, meist verklärenden Sicht auf Russland und Moskau im speziellen, und seine Seitenhiebe gegen Amerikaner (meist berechtigt) und Homosexuelle (die hätte er sich sparen können) stören auch oft. Dennoch, alles in allem hat die Reihe ihren ganz eigenen Reiz und hebt sich ganz klar aus der Masse der sonstigen Fantasy-Literatur ab. Sehr empfehlenswert! "Wächter der Ewigkeit" werde ich mir in Kürze ebenfalls besorgen.
Ist die Wächter Triologie Fantasy? Die Frage mag jetzt dumm oder provokant klingen. Es kommen schließlich Hexen, Magier, Zauberer, Vampire und sonstiges Kroppzeug:) vor (ein Schrat - und ich dachte, den gäbe es nur bei Mecki:D). Aber für mich sind die Wächter Romane (zumindest die zwei, die ich bislang gelesen habe) spannende Polit-Thriller. Und das auf allerhöchstem Niveau. Zwei Supermächte, zwei Führer, die sich in Durchtriebenheit nichts nachstehen treiben Ränkespiele, deren Zusammenhänge man erst nach und nach erkennt. Und jede Seite sieht sich im Recht.
Polit-Thriller und Fantasy schließen sich ja mittlerweile keineswegs mehr zwangsläufig voneinander aus. Meine Empfehlung in der Hinsicht ist "Sommer der Zwietracht" von Daniel Abraham.
Liathano
12.09.2008, 20:59
Polit-Thriller und Fantasy schließen sich ja mittlerweile keineswegs mehr zwangsläufig voneinander aus. Meine Empfehlung in der Hinsicht ist "Sommer der Zwietracht" von Daniel Abraham.
*unterschreib*
Der Abraham ist seeehr grandios, und trotz des politischen Fokus' keinesfalls dröge (wobei das wohl leserabhängig ist).
Zudem geht's in immer mehr High-Fantasy-Werken eher um politische Ränkespielchen als um "Fantasy" an sich, gerade in Russland hat das große Tradition, politisches so ein bisschen zu verstecken (man denke auch an Pelewin oder Bulgakow, allerdings kann man die beiden eher nicht mit Lukianenko vergleichen).
Zu der gesamten Trilogie schreib ich auch noch was ausführlicheres, ich hab mir nun ebenfalls den Heyne-Sammelband besorgt. Was ich schon früher vom ersten Band gelesen hatte, hat mich positiv überrascht, wenn auch nicht vom Hocker gehauen. Auf jeden Fall einer der besseren Romane, die sich (u.a.) mit Vampiren und Urban Fantasy beschäftigen.
ExLibris
15.09.2008, 11:01
Hab endlich den Wächter der Nacht beendet. Und ich kann den Meinungen zum Thema Polit-Thriller nur zustimmen. Es gibt zwar übernatürliche Wesen, Magie und eben das Zwielicht, aber die Bürokratie, die Kompromisse, die Hierarchie der Wächter, und die Aufgabe das Gleichgewicht zu wahren, das alles kam mir sehr trocken, sehr sachlich vor. Nichtsdestoweniger spannend!
Überhaupt hat mir der Kern der Geschichte, das Grundthema zwischen den Fronten von Dunkel und Licht, die Philosophie besser gefallen als die Handlung selbst. Nämlich dass es nicht um gut und böse geht, sondern um das Gleichgewicht. Wir denken zwar der Leser steht auf der Seite des Helden Anton, auf der Seite des Lichts, aber auch Anton begreift, dass das überhaupt keine Rolle spielt.
Leider war mir dafür die Handlung etwas zu lasch. Spätestens nach dem "zweiten" Buch kann man sich denken, dass auch der dritte Abschnitt eine Aufgabe bringt, die dann durch einen Bluff von Geser gemeistert wird. Gefallen hat mir daran, dass man durch Unwissenheit und Vermutung mit Anton verbunden ist. Aber es war zum Schluss doch schon voraussehbar, dass es mit einer total unerwarteten Überraschung enden wird. Also war die Handlung irgendwie schon egal, weil am Ende alles anders sein würde als vermutet.
Zu den Charakteren konnte ich keinen rechten Draht finden, sie blieben mir irgendwie fremd. Anton ist mir zu undurchsichtig, und zu fad. Da half auch die angedeutete Liebesbeziehung zu Sweta nichts. Er war mir zu unentschlossen. Was vielleicht vermuten lässt, was im nächsten Band passieren könnte. Olga hat mir dafür gut gefallen. Und der Chef selbst, der würdig und sympathisch geschildert wird. Er tut was er tun muss. Ein weiser Menthor.
Weiters sind mir manchmal Andeutungen und Meinungen aufgefallen, die mich irritiert haben. Weil sie so offensichtlich nicht Teil der Geschichte waren, sondern vom Autor selbst kamen. Über Frauen, Homosexuelle und Amerika. Finde ich völlig daneben, wenn ein Autor dem Leser seine persönlichen Statements, egal welcher Art, aufzwängt.
Alles in allem, eine interessante und erfrischend neue Art der Fantasy. Manchmal befremdlich, aber spannend. Die Idee war besser herausgearbeitet als die Handlung selbst. Aber ob die Idee allein mehrere Bände tragen kann?
ich habe alle wächterbücher gelesen, und ich muss sagen, dass ich sie absolut genial fand. ich habe mich noch nie wirklich mit russland beschäftigt, deshalb war es interessant, auf diese weise einblick in die russische mentalität zu erhalten. ich finde, ganz im gegensatz zu ExLibris, überhaupt nicht, dass die gestalt des anton fad oder gar langweilig war. ich fand eher, dass man sich sehr gut mit ihm indentifizieren konnte, vor allem, weil er selbst ja noch sozusagen neuling in der welt der anderen war, den noch vieles überraschen kann. an manchen stellen fand ich den schreibstil etwas unbeholfen, an anderen wiederum hervorragend. das kann aber auch an der übersetzung liegen. trotzdem - ein tolles buch.
mfg Narr
Weiters sind mir manchmal Andeutungen und Meinungen aufgefallen, die mich irritiert haben. Weil sie so offensichtlich nicht Teil der Geschichte waren, sondern vom Autor selbst kamen. Über Frauen, Homosexuelle und Amerika. Finde ich völlig daneben, wenn ein Autor dem Leser seine persönlichen Statements, egal welcher Art, aufzwängt.
Das wäre mir jetzt bei den Wächter-Romanen nicht so aufgefallen. Aber wenn du das schon daneben fandest, dann warne ich dich nachdrücklich vor "Spektrum". Dieses Buch ist chauvinistisch, frauenfeindlich, sexistisch und verherrlicht bloß das Fressen, Saufen und Rauchen.
Alles in allem, eine interessante und erfrischend neue Art der Fantasy. Manchmal befremdlich, aber spannend. Die Idee war besser herausgearbeitet als die Handlung selbst. Aber ob die Idee allein mehrere Bände tragen kann?
Doch, das tut sie. Halte durch, und die Bände werden dir noch einiges zu bieten haben ;)
ExLibris
16.09.2008, 07:58
Doch, das tut sie. Halte durch, und die Bände werden dir noch einiges zu bieten haben ;)
Dann bin ich gespannt! Auf jeden Fall konnte der erste Band die Neugier auf den zweiten wecken.
Noch ein Wort zu Anton. Da muss ich meine Aussage ein bisschen entkräften. Das "fad" nehm ich zurück. :) Ich fand den Gewissenskonflikt schon sehr glaubwürdig geschildert. Aber in der ersten Hälfte fand ich ihn einfach sympathischer. Zum Schluss hin war ich dann ein bisschen genervt. Das Motiv der Liebe zu Swetlana kam nicht so deutlich rüber, wie es vielleicht gewollt gewesen wäre.
Verräter
14.10.2008, 21:32
Okay... ich habe jetzt gerade Wächter des Zwielichts beendet (wobei ich zugeben muss, sowohl das 2. als auch das 3. Buch nicht mehr gelesen sondern nur noch "gehört" habe. (Ich mag Hörbücher eben, und die Audible Version ist 1. gut 2. ungekürzt, wobei ich mir aber nur im ersten Buch sicher sein kann, da ich da beide Versionen kenne ^^). Tja... während ich nach dem ersten Band fasziniert war, bin ich jetzt nach dem dritten vollends begeistert !
Aber beginnen wir ganz vorne:
Buch 1:
Ein Super Anfang! Die erste Geschichte gehört von den 9 zu meinen Lieblingen. Alles wird wunderschön erklärt und trotzdem geht es relativ schnell los. Und schon dort ist mir sofort Tigerjunges aufgefallen, die dann in der dritten Geschichte so richtig schön sympathisch, klar ... ich weiß auch nicht wie man das am besten sagt, aber sie "gefällt" einem einfach sofort. (Umso grausamer war das zweite Buch :( ) Mit der zweiten Geschichte ging es dann gleich rasend schnell weiter. Anton in ständiger Gefahr und auf der Jagd nach einem wildernden Anderen. Und in der dritten Geschichte dann deutlich ruhiger - Antons innerer Konflikt. Ein gelungener Abschluss in einem gelungenen Buch, bei dem dennoch Fragen (besonders bezüglich Olga) offen blieben.
Buch 2:
Und dann kam Wächter des Tages, mein persönlicher Liebling! Beginnend bei Alissa, der Freundin Sebulons, die ihre Kräfte eingebüßt hat. Ihre Sicht auf den ganzen "Gut vs. Böse" Konflikt, repräsentativ für alle Dunklen ist einfach einleuchtend und nachvollziehbar. Ihre Liebesgeschichte dann leicht kitschig, aber gut beschrieben. Die Tragödie am Schluss lässt einen dann leicht melancholisch werden, hätte man ihr doch so vieles gegönnt.
Danach meine persönliche Lieblingsgeschichte aus allen 3 Büchern: Die Geschichte des dunklen Anderen, der ohne jede Erinnerung in Moskau erscheint und mitten ins Gefecht um Fafnirs Kralle geworfen wird. Nur weiß ich nicht genau wie sein Name geschrieben wird (da nur gehört ^^). Seine Geschichte ist vor allem eines: Grausam und Gefühlskalt. Und auch hier ist das Ende wieder anders als erwartet. Wie schon die zweite Geschichte des 1. Buches ist diese sehr schnell und mit viel Krachbumm verbunden. Hier allerdings werden deutlich mehr Fragen in den Raum geworfen, ohne dass diese beantwortet werden.
Dafür nämlich gibt es ja die dritte Geschichte! Diese macht vor allem 2 Dinge:
1. Sie beantwortet so ziemlich alle bislang offenen Fragen, einige während des Kapitels, andere (Wie gewohnt) ganz zum Schluss.
2. Ist sie sehr Gefühlvoll im Gespräch zwischen Anton und Igor, der längst aufgegeben hat.
Auch wird hier wieder das "Detektivische" des ersten Buches wiederbelebt und hier gleich von 2 Seiten. Sowohl Anton als auch Edgar versuchen mit ganzer Anstrengung die Intrigen ihrer Chefs herauszufinden.
Jede der drei Geschichten schlägt am Schluss ganz schön auf dem Magen, große Happy Ends bleiben aus, was mir selbst ganz gut gefällt.
Und dann am Ende Buch 3: Wächter des Zwielichts.
Wie zu erwarten geht es hier hauptsächlich um die Inquisition, eine Einrichtung die in den vergangenen Büchern doch sehr mystisch und vor allem mächtig wirkte. Und schon sehr schnell erkennt man: Auch hier trügt der Schein ^^
Die erste Geschichte ist fantastisch und gleich nach 2.2 die zweitbeste! Genau das, was ich an den Wächter-Romanen so wunderbar fand. Anton, der lichte Magier, der sich als "Detektiv" versucht. Seine Versuche, seine Erfolge, seine Rückschläge - all das verfolgt man mit Begeisterung! Das Ende wirkt zunächst etwas verwirrend, wird dann aber klarer.
Die zweite Geschichte ist dann, dass muss ich einfach so sagen: Langweilig. Da kam ich irgendwie überhaupt nicht rein. Es gab nur wenige Stellen, die einen wirklich aufhorchen ließen. Begonnen bei den Beschreibungen des Zwielichts, weiterführend zu der ein oder anderen gewohnten Zerrissenheit Antons, bis hin zu der Erklärung "was Andere wirklich sind", das wird dann später allerdings nochmal ausführlicher behandelt. Und sonst? Nichts besonderes: Dafür aber eine gute Überleitung zur dritten und letzten Geschichte.
Als erstes ein sehr, sehr informatives Gespräch zwischen Anton und seinem Chef. Diese Gespräche fand ich schon im ersten Buch richtig toll und auch hier wieder absolut Top. Dann die lange Suche nach dem Flüchtigen und dem Buch, welches eigentlich gar nicht existieren sollte.
Und dann diesem Finale! Bei dem man noch eine halbe Stunde lang staunend im Sessel sitzt und darüber nachdenkt. Viel mehr als: WOW! bleibt mir da eigentlich nicht zu sagen und alles weitere müsste ich in Spoiler setzen. Aber gerade in dieser Geschichte fielen mir einige sehr komische Stellen auf, in einem sonst relativ ernsten Buch. Sei es wie Sebulon mit seiner Magie feststelle, wann der nächste Zug abfährt, während Anton das ganze einfach von der Tafel abliest oder die Kommentare von Lass (so wird er ausgesprochen, aber ich bezweifle das man ihn so schreibt).
Die Wächter-Reihe ist hauptsächlich eines: Genial und Einzigartig ! Das vierte Buch werde ich wohl ebenfalls "hören", aber das hat noch Zeit, da es ja schlechter sein soll als die vorherigen.
Ollowain
15.10.2008, 20:25
Ich hab sie angefangen - zur Zeit bin ich beim Wächter des Tages. Fertig lesen werde ich sie sicherlich, aber mehr davon brauche ich nicht...
Wächter der Nacht:
Hat sich sehr nett angelesen.
Dann wurde es immer enttäuschender, weil ich a) beim Lesen dauernd das Gefühl hatte, etwas Wichtiges überlesen zu haben, b) weil Anton mir mit der Zeit immer mehr auf die Nerven gefallen ist und c) der werte Herr Lukanienko so einige Komentare in dem Buch hat fallen lassen, bzw. Stellen geschrieben hat, die irgendwo zwar schon so passieren könnten, aber entweder zu überspitzt und klischeehaft sind oder mit ihrer Häufigkeit einfach nerven. Oder einfach vollkommen grottesk/verletztend wirken.
Und nun ja, wenn ich ein Buch lese, möchte ich nicht alle... 10, 15 (?) Seiten den Drang verspüren, das Teil gegen die Wand klatschen zu wollen.
So eine Stelle war die im zweiten "Buch im Buch", als Anton und Sweta in diesem Restaurant sitzen und Maxims Frau diesen netten Komentar vom Stapel lässt: "Lesben", sagte seine Frau voller Verachtung.
"Was?"
"Guck sie dir doch an! Die Dunkelhaarige, die mit den Jeans, ist doch ein halber Kerl."
Im ersten Moment lustig. Aber dann ist mir das Lachen so richtig in Hals stecken gelieben; ist das einfach eine Beobachtung des Autors, versucht er einfach nur ein authentisches Bild einer (homophoben) Gesellschaft zu zeichnen? Oder ist das seine eigene Meinung?
Nach der Häufigkeit, der bitteren Ironie und dem schlechten Licht in dem alle, die irgedwie anders sind, dargestellt werden, bleibt für mich nur der Schluss, dass es die Meinung des Autors ist.
Und das finde ich wirklich traurig. Ich hab noch nie ein Buch gelesen, in dem sich so viel brauner Dreck angesammelt hat *würg*.
Den Wächter der Nacht hab ich letzendlich doch noch runtergewürgt und - vermutlich ein großer Fehler - dem Wächter des Tages noch eine Chance gegeben.
Dieser ist bis jetzt ein wenig besser als der Wächter der Nacht, aber wenn er sich entwickelt, wie sein Vorgänger, fliegt das Buch trotz halbwegs interessantem Plot in hohem Bogen in den Mülleimer... oder den Kamin...
Fazit bis jetzt: Trotz bei Leibe sehr gutem Schreibstil und eigentlich recht interessanter Handlung eine Qual...
aber mehr davon brauche ich nicht (...), weil ich a) beim Lesen dauernd das Gefühl hatte, etwas Wichtiges überlesen zu haben,Das fand ich eigentlich das Raffinierte an den Wächter Romanen. Allwissend sind nur die "Chefs", Anton weiß oder ahnt ein bisschen und ganz im Dunkeln tappt der Leser. Für mich hat das die Spannung eigentlich eher gehoben, da nach und nach (teilweise auch erst in den nächsten Bänden) alles logisch erklärt wird.
c) der werte Herr Lukanienko so einige Komentare in dem Buch hat fallen lassen, bzw. Stellen geschrieben hat, die irgendwo zwar schon so passieren könnten, aber entweder zu überspitzt und klischeehaft sind oder mit ihrer Häufigkeit einfach nerven. Oder einfach vollkommen grottesk/verletztend wirken.O.K., da muss man trennen. Als klischeehaft würde ich die Wächter Reihe ganz und gar nicht bezeichnen. Ob Hexen, Gestaltwandler oder Vampire - für mich bricht Lukianenko reihenweise Klischees und gerade das - zusammen mit dem ungewöhnlichen Setting in Russland - macht für mich den Reiz der Serie aus.
"Political Correctness" darf man von Lukianenko allerdings nicht erwarten. Auf mich macht er den Eindruck eines homophoben, nationalistischen Chauvinisten, diesbezüglich hatte ich dich aber auch vorgewarnt;). Manchmal ist das noch ganz erfrischend. Wenn man bedenkt, wie lange Hollywood und amerikanische Autoren das Bild vom bösen Russen geprägt haben, warum sollte ein Russe ihnen nicht einmal den Spiegel vorhalten? In der Wiederholung wird es jedoch arg nervig, da gebe ich dir Recht. In der Wächter Trilogie sind diese Anwandlungen aber eigentlich noch recht dezent, wenn ich da an Spektrum denke... *grusel*
Ollowain
16.10.2008, 19:30
Das fand ich eigentlich das Raffinierte an den Wächter Romanen. Allwissend sind nur die "Chefs", Anton weiß oder ahnt ein bisschen und ganz im Dunkeln tappt der Leser. Für mich hat das die Spannung eigentlich eher gehoben, da nach und nach (teilweise auch erst in den nächsten Bänden) alles logisch erklärt wird.
Eigentlich habe ich nichts gegen solche Situationen. Ich tappe sogar gerne zusammen mit den Charakteren im Dunkeln... Aber nicht in dem Maße wie im Wächter... Das stört (mir persönlich) den Lesefluss.
"Political Correctness" darf man von Lukianenko allerdings nicht erwarten. Auf mich macht er den Eindruck eines homophoben, nationalistischen Chauvinisten, diesbezüglich hatte ich dich aber auch vorgewarnt;).
Hähä, da war es leider schon zu spät... Und mitten in der Geschichte abbrechen wollte ich dann auch wieder nicht...
"Wächter der Nacht"
Der Schreibstil ist wirklich gelungen und zumindest für einem mit russischen Autoren nicht vertrauten Leser auch ungewöhnlich.
Das Setting des alternativen Moskaus ist schön und verbindet den russischen Alltag gekonnt mit den Fantasyelementen.
Das System um die Anderen, die Lichten und die Dunklen, ist auch sehr spannend und nahezu philosophisch.
Und auch die Charaktere, allen voran Anton gefallen mir sehr gut.
Die drei abgeschlossenen Geschichten folgen zwar alle einem ähnlichem Schema, das wird aber nicht langweilig.
"Wächter des Tages"
Der zweite Band hat mir nicht wesentlich schlechter gefallen als der erste. Es sind im Grunde die gleichen Dinge, die mir auch hier wieder Freude bereitet haben, also das Setting, das System um die Anderen, die Charaktere und die Kleinigkeiten am Rande.
Hier ist im Vergleich zum ersten Band allerdings ein kleiner Abstrich zu verbuchen, da sich das Buch mehr auf die Handlung zentriert als der Vorgänger.
Dafür wird der Fokus stark erweitert, vor allem auf die Dunklen, aber auch auf die Inquisition und Europa. Das sorgt dafür, dass auch der Fokus von Anton, der unumstrittenen Hauptperson (Ich-Perspektive) des ersten Buches, verschwindet, auch wenn er außer in der ersten Geschichte ein wichtiger Charakter bleibt.
Die Perspektive wechselt alles in allem öfter. Die erste Geschichte wird aus der Ich-Perspektive einer Dunklen erzählt. In der zweiten Geschichte ist es ein anderer Dunkler, aus dessen Sicht hauptsächlich erzählt wird, allerdings wechselt der Autor häufiger in die Erzählerperspektive um die Geschehnisse innerhalb der Nachtwache zu zeigen. Die dritte Geschichte ist durchgängig in der Erzählperspektive geschrieben und wechselt (fast?) ausschließlich zwischen Anton und seinem dunklen Widersacher.
"Wächter des Zwielichts"
Auch der dritte Band der Serie hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Positiv fand ich, dass hier mein Lieblingscharakter Anton Gorodezki wieder als einziger Protagonist auftaucht. Man erfährt auch einiges neues über das Magiesystem. Außerdem werden ein sehr lustiger Mensch und eine interessante Hexe als Nebencharaktere eingefügt.
Spannend fand ich auch die Selbst- und Systemzweifel Antons.
Ansonsten bleibt eigentlich alles beim guten Alten.
"Wächter der Ewigkeit" liegt noch auf dem SuB, aber wahrscheinlich nicht mehr lange :D
"Political Correctness" darf man von Lukianenko allerdings nicht erwarten. Auf mich macht er den Eindruck eines homophoben, nationalistischen Chauvinisten, diesbezüglich hatte ich dich aber auch vorgewarnt. Manchmal ist das noch ganz erfrischend. Wenn man bedenkt, wie lange Hollywood und amerikanische Autoren das Bild vom bösen Russen geprägt haben, warum sollte ein Russe ihnen nicht einmal den Spiegel vorhalten? In der Wiederholung wird es jedoch arg nervig, da gebe ich dir Recht. In der Wächter Trilogie sind diese Anwandlungen aber eigentlich noch recht dezent, wenn ich da an Spektrum denke... *grusel*
Bezüglich Spektrum hatte ich das schon öfter gehört (auch ein Grund warum mich das Buch interessiert ;) ), aber in den ersten drei Wächter-Bänden ist mir das nicht wirklich aufgefallen. Das einzige was mir gerade einfällt war bei er Begegnung mit einem amerikanischen Flieger und auch die Stelle habe ich eher antimilitaristisch als antiamerikanisch verstanden.
Kann mir vielleicht mal jemand ein Beispiel dafür geben?
PS: Es wird ein neuer Wächter-Roman von Wladimir Wassiljew angekündigt. Link (http://www.amazon.de/Bewahrer-Chaos-Wladimir-Wassiljew/dp/3492701779/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1233703310&sr=1-2)
Ich hab jetzt 3 Teile durch. Hab mir auch diesen riesigen Sammelband gekauft ;-) Der sehr günstig war. Kann ich jedem empfehlen!
"Wächter der Nacht" hat mir seeehr gut gefallen. Hab die 3 Geschichten ziemlich schnell durchgelesen. Anton als Ich-Erzähler mag ich ja eh sehr. Ich find ihn einfach super. Kein Superheld, nicht der mächtigste Andere. Aber total sympathisch. Und er durchschaut die ganzen Intrigen der Mächtigen genauso langsam wie der Leser. So kann man sich noch besser mit ihm identifizieren.
Sebulon ist auch einer meiner Lieblingscharaktere. Schon alleine wegen seiner tollen Zwielichtgestalt :D Arme Alissa *g*
Naja, im Große und Ganzen war es mal etwas anderes. Keine Fantasy-Geschichte in einer neu erfundenen Welt, wie ich es sonst immer gerne hab, aber trotzdem eine spannende, tolle Story, die zu unserer Zeit, in unserer Welt spielt.
Der 2. Teil "Wächter des Tages" hat mir dann nicht ganz so gut gefallen.
Die erste Geschichte fand ich noch okay. War schnell zu lesen und mal was abwechslungsreiches und tragisches, aber die 2. Geschichte hat mir dann weniger gefallen.. Die Ich-Perspektive dort mochte ich nicht.
Die 3. Geschichte kam schon mehr an "Wächter der Nacht" ran und konnte mich dann wieder versöhnen..
"Wächter des Zwielichts" hab ich vor ein paar Tagen beendet.. WOW!!!
Dem Buch kann man nur volle Punktzahl geben! Obwohl mir Swetlana immer auf die Nerven gegangen ist..
Was für eine tolle Story, was für tolle Szenen! Es wurde absolut nie langweilig. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Wie alles aufgeklärt wurde..herrlich! Am Ende musste ich wirklich schlucken..
Kostja tat mir schon leid...Er war ja nicht "böse", sondern nur etwas fehlgeleitet..Armer Junge..
Die sollen es bloß nicht wagen das Buch zu verfilmen! Damit würden sie die ganze unglaubliche Stimmung kaputt machen..
Eigentlich wär das ja jetzt ein gutes Ende.. Ich bin gespannt auf "Wächter der Ewigkeit" und das, was dort noch passiert.
Nightfarer
17.05.2009, 18:18
Ich hab hier noch nicht gepostet. X.X Naja, ok, jetzt mach ich das.
Die Bücher finde ich wirklich gut. Vor allem weil wegen dem Gleichgewicht der ganzen Sache. Die Figuren finde ich auch wirklich lustig und gut (und irgendwie kann man weder den einen noch den anderen als gut oder böse einschichten)
Toll finde ich auch immer die Bezüge zu den einzelen Geschichten die der Autor macht und wie das immer verwoben ist.
Ich bin gespannt auf das letzte Buch der Reihe.
in diesem falle habe ich zuerst den film gesehen und danach das buch gelesen. um ehrlich zu sein fand ich den film nicht besonders, obwohl mir teile der handlung sehr gut gefallen haben, da sie doch sehr spannend waren. aus diesem grund habe ich mich dann, in der hoffnung, dass der film schlechter ist als das buch, daran gemacht, das buch zu lesen. "wächter der nacht" lese ich auch im moment noch und ich muss sagen, dass mir dann doch wirklich das buch besser gefällt. das kann auch daran liegen, dass man in einem buch weitaus mehr möglichkeiten hat wenn es darum geht die gedankenwelt bzw. die vorgeschichte oder hintergrundwissen zu beschreiben, als in einem film. ich werde in jedem fall auch die anderen bücher dieser reihe lesen, aber die verfilmung zu "wächter der nacht" kann ich zumindest nicht empfehlen.
Wächter der Ewigkeit hab ich in 2 Tagen verschlungen. Bin genauso begeistert davon, wie von Band 3.
Dieses Mal erinnert die Geschichte mehr an einen Krimi. Ist wieder unglaublich spannend und abwechslungsreich. Was sicher auch an den verschiedenen Handlungsorten liegt.
Sehr witzig fand ich die Anspielungen auf die Verfilmung, die immer so herrlich ironisch waren :D Die Szene, wo Semjon von seinem Traum erzählt, in dem er Sebulon überfahren wollte, war klasse *g*
Auch das Ende des Buches, die Aufklärung, fand ich sehr gelungen.
Und jetzt möchte ich, dass Herr Lukianenko noch mehr Wächter-Bücher schreibt. Meinetwegen wieder aus Antons Sicht.
Aber gerne auch Prequels..über Olga, Sebulon, Geser.....über Sebulon gerne mehr *g*
Das würde mir gefallen =)
Ich habe auch den großen Sammelband gelesen....
Un dich kann zu diesen Büchern nur eins sagen Wow!!!
Sehr schön es gefällt mir sehr, ich will noch mehr davon^^
Waechter
02.06.2009, 10:01
Hat jemand "Bewahrer des Chaos" gelesen und kann das Buch empfehlen oder davon abraten? Spielt ja wohl in St. Petersburg. Sebulon und die anderen aus Moskau sollen aber am Rande vorkommen.
Ich hab Bewahrer des Chaos gelesen und fand es wirklich klasse. Wassiliev muß sich wirklich nicht hinter Lukiananko verstecken. Es ist ein etwas anderer Stil, zum Teil schneller, aber mit nicht weniger subtiler Komik und mit ebenso interessanten neuen Charakteren - und auch alten. Die Handlung findet ausschließlich aus der Sicht der Dunklen statt und bewegt sich zwischen Kiew, Odessa - St. Petersburg - Moskau. Darüber hinaus wird das Verhältnis der Wachen untereinander ein wenig beleuchtet.
Koboldkind
08.06.2009, 11:35
Bewahrer des Chaos steht ganz oben auf meiner Kaufliste. Es MUSS unbedingt ins Bücherregal, die andern vier Bände sehen alleine schon gut aus:p
Die Wächterserie ist wirklich genial. Der Geschichtliche Aufbau, also drei in einem Band = 12 Einzelteile, welche quasi zwingend aufeinander aufbauen und ein ganzes bilden, obwohl jede für sich stehen kann, das ist schon ein unheimlich interessanter Aufbau. Davon abgesehen, dass das ganze Wächter-Universum recht komplex ist.
Die Filme fand ich auch gut übersetzt, also aus den Büchern sinngemäß übertragen. Würde mann die Bücher selbst verfilmen müsste es eine Serie werden, und das kann man eben nicht ins Kino bringen. Dass Anton Jegors Vater sein soll und das ganze eben so gedreht ist, ist eine gute Lösung(ähnlich wie in Star Trek, dass man eben nach einem völlig anderem Ansatz die Geschichte aufbaut.)
Davon abgesehen, dass die Effekte einfach genial waren - welcher Hollywood-Streifen hatte je den Fall einer Schraube beobachtet? :D
Hab heute Wächter der Nacht zu Ende gelesen. (insgesamt hab ich nur drei Tage gebraucht) und war einfach begeistert.
Anton ist mir wirklich schnell ans Herz gewachsen. Wahrscheinlich weil er kein Superheld ist, sondern anfangs nur ein mittelmäßiger Magier, der auch Fehler hat.
Die meisten anderen lichten find ich aber auch cool, besonders Tigerjunges und Semjon.
Bin jetzt gespannt wies in den nächsten drei Bänden weitergeht.
ich als Neuer in diesem Forum darf an die hier versammelte Gemeinde mal eine Frage stellen. Ich bin zwar in Fantasy-Literatur etwas bewandert, aber eine Sache habe ich auch nach langem Nachdenken nicht so ganz kapiert.
Ich habe gestern den 3. Band der Wächter-Reihe (Wächter des Zwielichtes) abgeschlossen, und bis heute habe ich nicht kapiert, was mit Kost(j)a am Ende wirklich passiert und woher Anton wusste, dass es passiert.
Zur Erinnerung:
Kostja möchte aus dem Kosmos alle Menschen zu Anderen machen. Anton verwendet seine extrem aufgestockte Kraft, um einen simplen Abwehrschild zu erstellen. Als Kostja durch das Portal geht, landet er nicht auf der Raumstation, sondern im leeren Raum, und Anton hat das gewusst.
Warum und woher hat er das gewußt?
Also, auch auf die Gefahr hin, dass mich einige wegen meiner Begriffstutzigkeit auslachen werden, bitte ich doch um eure Erklärung, damit ich endlich wieder beruhigt schlafen kann. *schnarch*
Im übrigen bin ich gerade dabei, mir alle Lukianenkos zu geben, hab schon Spektum, Das Schlangenschwert, Ritter der 40 Inseln und eben die 3 ersten Wächter durch und bin gerade bei Weltengänger (naja), aber ich muss sagen, dass mir der russische Erzählstil sehr gefällt. Erfrischend anders als die üblichen Fantasy-Semmeleien. Wobei, Heitz mit seinen Zwergen ja auch sehr gut ist, aber Russen schreiben anscheinend anders.
Also, bitte habt nachsicht mit mir und klärt mich wegen dem Hochvampir Kostja mal auf, ja?! Danke
Verräter
27.08.2009, 11:59
Im 2. Teil des dritten Buchs wird ja schon einige male angesprochen, dass "Andere" nur Kraft aus der Energie ihrer Umgebung saugen (Stichwort: Magische Temperatur (oder so)).
uhm... den Rest in Spoilern...
Im Gespräch mit Giser am Anfang der dritten Geschichte wird das ganze nochmal verdeutlicht, dass jedes Lebewesen eine magische Veranlagung besitzt; Und Andere aus der überschüssigen/ungenutzten Magie anderer Lebewesen ihre Kraft schöpfen, da das Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen zugunsten des Nehmens verschoben sind.
In einem Gespräch mit Kostja hält dieser Anton noch vor das geschafft zu haben, was erst mit seiner Tochter hätte geschafft werden sollen. Den "Absoluten Anderen", derjenige, der selbst am absoluten magischen Tiefpunkt steht, d.h. dass er selbst überhaupt keine Magie in sich trägt und dadurch ungeahnte Mengen Magie aus seiner Umgebung schöpfen kann und damit zum stärkst möglichen Magier wird.
Die einzig logische Schlussfolgerung daraus lautet, dass Kostja (der am Nullpunkt) steht, ohne jegliche Umgebung vom stärksten zum schwächsten Überschwappt. Wo nichts aufzusaugen ist, da kein Zauber möglich.
Dies wird Anton in dem Moment klar, als er vor Kostja vor der Rakete steht und um dafür zu sorgen, dass Kostja dieses Wissen verwehrt bleibt (Der selbst natürlich durch seine Arroganz (als Folge seiner Stärke) selbst nicht daran denkt) schützt er sich mit dem Schild des MAgiers gegen jegliche Gedankenleserei.
Eigentlich hätte jeder drauf kommen können. Mich hats trotzdem im ersten Moment wahnsinnig überrascht als ich es gelesen habe :)
Ein wunderschönes Ende!
He Verräter, erstmal danke für die prompte Antwort. Was du im Spoiler geschrieben hast, das war mir klar... und nebenbei bemerkt, ich finde es auch ziemlich genial, was Lukianenko sich da ausgedacht/zusammengesponnen hat, da läufts einem kalt den Rücken runter...Ehrfurcht vor dem Mann...
meine Frage im Spoiler
nein, was ich noch nicht kapiert habe ist, warum Anton genau gewusst hat, dass Kostja die Raumstation mit dem Portal nicht trifft.
Kostja hängt sich ja ein Portal zur Raumstation auf, tritt hindurch und landet im leeren Raum.
WOHER HAT ANTON GEWUSST, DASS KOSTJA IM KOSMOS LANDET?
Die Rakete benützt Kostja ja nicht, soweit ich das verstanden habe, da er ja weiss, dass Geser, Sebulon und die anderen versammelten Anderen den Start wie auch immer verhindern können. Und Anton sagt auch etwas von "noch nie hat ein Anderer versucht, ein fliegendes Flugzeug, geschweige denn eine Raumstation mit einem Portal zu treffen".
Ist das die Lösung?
Vielleicht kann mir das mal wer verklickern. Danke schön.
Verräter
27.08.2009, 20:33
So, alle Gedanken zum großen finale mal in spoilern. Würde nur unnötig Lesespaß verderben wenn das jemand vor den Büchern liest :)
Ja, ich denke genau da liegt der Haken. Er kann einfach unmöglich auf diese Entfernung ein so kleines Ziel treffen, von dem er nur grobe Informationen hat. Ich schätze sein Plan war ohnehin mehrfach Portale zu öffnen, was ja nicht möglich ist.
Aber ich glaube, selbst wenn er die Raumstation erreicht hätte, könnte er dort nichts ausrichten. All seine Macht wäre dahin.
Vielleicht (bis wahrscheinlich) hat das Portal im Raum auch keine Wirkung mehr, sodass er selsbt wenn er genau trifft, durch das nicht Vorhandensein von Lebewesen in der Umgebung nicht bis zum Ende durchkommt, sondern einfach im Raum ausgespuckt wird.
Das sind aber nur Spekulationen und im Prinzip dieselben Gedankengänge, die Anton die Sicherheit geben mussten zu glauben, dass sein Kostja nicht weit kommen wird.
Dass Anton das sofort dem Leser vermitteln kann, liegt denke ich daran, dass sich hier noch die Erzählerstimme mit einmischt und Informationen weiter gibt, die Anton selbst erst in kurzer Zeit genau erfährt, sich jetzt nur zusammenreimen kann.
Vermithrax
28.08.2009, 17:45
Vor einigen Jahren habe ich mir aus reiner Neugier den ersten Band gekauft. Was der Autor da entfesselte, war für mich spannend bis zur letzten Seite. Danach verlor ich aber die Fortsetzungen aus den Augen und wurde erst wieder durch den Film an die Materie erinnert. Ich weiß nicht, was sich die Filmproduzenten gedacht haben...einen Streifen, der meilenweiter von der Vorlage entfernt war als jener ist mir noch nicht untergekommen! Große Enttäuschung.
Verräter, ich danke dir. Deine Erklärung klingt für mich schlüssig, ich denke, genau so war es.
Das genau macht den Reiz eines guten Buches aus: wenn man danach das Werk zuklappt, aber nicht sofort mit dem Alltag des Lebens beginnt, sondern erst mal anfängt, in die Ferne zu starren und den Nachhall des Buches zu genießen. Das liebe ich so sehr an Büchern und das kann mir kein Film je vermitteln.
bis dann
Ich habe vorgestern begonnen, Wächter der Nacht zu lesen und bin bis jetzt richtig begeistert. Die Geschichte ist meiner Meinung nach erfrischend "anders" und hat einen gewissen "Sog".
Nachdem dieses Twilight-Eeedwaaard-Geschmachte (sorry, ich kann damit einfach gar nichts anfangen) zahllose Vampir-Geschichten und -Geschichtchen nach sich gezogen hat (ein verkitschter Blutsauger-Boom sondergleichen! Blutgruppe S (wie Saccharin)) haben mich Klappentext und Inhaltsangabe zu den "Wächtern ("... Vampire... (NEIN!) ... und Tiermenschen (ARRR!)") zunächst abgeschreckt, aber das Buch steht schon so lange im Regal, dass ich mich jetzt erbarmt habe - und ich bin hin und weg. Eine spannende, originelle Geschichte mit interessanten Figuren und herrlich unkitschig! Das rockt! würde mein Kumpel M. sagen (und wie recht er damit hätte!)
vBulletin® v3.8.4, Copyright ©2000-2010, Jelsoft Enterprises Ltd.