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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pen & Paper Rollenspiele


Teylen
11.02.2008, 15:07
Was sind Pen&Paper-RPGs? Einführung, Geschichte, Spielprinzip. (Uninteressant oder bekannt? Dann unten weiter lesen. :) )

Es soll ja immer noch Leute geben, die keine Schimmer haben was Pen&Paper-Rollenspiele sind. Die meisten denken bei 'Rollenspielen' ja eher an Dinge, die ich aus Gründen des Jugendschutzes hier mal lieber unerwähnt lasse. :)

Manch einer kennt dafür aber schon Computer-Rollenspiele a la Baldur's Gate, Final Fantasy, Ultima, Diablo (Action-Computer-RPG), Eye of the Beholder oder die MMORPG-Ecke (das RPG im MMORPG bedeutet Roleplaying Games, im deutschen dann eben 'Rollenspiele') a la World of Warcraft.

Ursprung der Computer-Variante waren aber Rollenspiele, die am Tisch gespielt wurden mit Stift (Pen), Papier (Paper) und einem oft riesigen Haufen Würfel. :) (Und der Ursprung der Pen&Paper-Rollenspiele waren wiederum sogenannte WarGames oder KoSims=KonfliktSimulationen. Das teils gigantische Ausmaße annehmende Warhammer 40K gehört zum Beispiel eher in diese Kategorie.)

Das (allgemeine) Spielprinzip dort ist, dass jeder Spieler eine eigene Spielfigur darstellt, den man üblicherweise Charakter nennt. Dazu gibt es meist einen Charakterbogen auf dem in Zahlenwerten eine Reihe von Eigenschaften (Stärke, Charisma, Geschicklichkeit usw.) und Fähigkeiten (Schwertkampf, Schneidern, Taschendiebstahl) aufgeführt sind. Bei manchen Charakterklassen (Krieger, Dieb, Zauberer usw.) kommen da auch noch anderen Fähigkeiten hinzu, zum Beispiel bei magischen Fähigkeiten eine Reihe von Zaubersprüchen. Einige Rollenspielsysteme bieten zudem noch ein ausgeklügeltes System zur Auswahl von besonderen Stärken/Vorteilen und Schwächen/Nachteilen. Aber gute Rollenspieler entwickeln zu ihrem Charakter meist ohnehin noch einen reichhaltigen Hintergrund (Vergangenheit, Familie, Freunde und Feind, Abneigungen, dunkle Geheimnisse, Macken usw.).

Ein Spieler ist Spielleiter. Er (oder sie :) ) ist mehr oder minder die Welt und übernimmt damit auch alle anderen Charaktere, die auftauchen können (sogenannte Nicht-Spieler-Charaktere, NSCs). Der Spielleiter leitet das Spielgeschehen, welches sich als eine Art Mischung aus Brettspiel und Erzählung darstellt. Üblicherweise gibt es irgendeine Art Aufgabe, die die Spieler zu bestehen haben. Sie dürfen frei beschreiben was ihre Charaktere tun und der Spielleiter beschreibt ihnen dann, ob ihre Aktionen klappen oder nicht, oder wie die Spielumwelt auf sie reagiert. Bei besonderen Aktionen lässt der Spielleiter würfeln, um herauszufinden, ob etwas funktioniert. Will ein Spieler seinen Charakter zum Beispiel über eine hohe Mauer springen lassen, könnte ein Wurf auf die Fähigkeit 'Akrobatik' fällig sein. Soll ein Charakter versuchen die Gunst einer Dame zu erringen, könnte ein Wurf auf die Fähigkeit 'Betören' fällig sein oder auf die Eigenschaft 'Charisma', um festzustellen, ob dies zu einem Erfolg führt. Der Spielleiter könnte aber auch entscheiden, dass er sich lieber frei vorgetragen anhört welche Worte der Spieler nutzen würde, um das Gewünschte zu erreichen und dann selbst entscheiden, ob es so gelingt oder nicht.

So viel nur zur ungefähren Spielmechanik. Die Ausgestaltung der Regeln, zu denen auch die Zusammenstellung der Eigenschaften und Fähigkeiten gehören, kann von Spielsystem zu Spielsytem sehr unterschiedlich sein.

Der entscheidende Unterschied zu Brettspielen ist bei dieser Spielform, dass es keinen Gewinner gibt. Die Spieler und der Spielleiter spielen miteinander, um gemeinsam eine spannende Geschichte zu erleben. Dabei werden die Spielcharaktere nach einem bestandenen Abenteuer in den allermeisten Fällen auch später weiter gespielt, so dass die Charaktere nach und nach auch immer besser werden.

(Und eines zum Schluss der Erklärung noch: Der Spielleiter hat immer Recht! :) In vielen Spielsystemen steht sogar extra drin, dass der Spielleiter das Recht hat jede Regel so umzuändern wie es ihm passt. Wenn er/sie aber kapiert hat, dass er mit den Spielern spielt und nicht gegen sie, macht er aber nur so selten davon Gebrauch, dass es zu keinen Problemen kommt.)



Genug dazu. :)

Allgemeine Fragen des Themas :)
Habt ihr schon mal von Pen&Paper-Rollenspielen gehört? Oder spielt ihr sogar selbst? (Siehe Umfrage?) Wenn ja, welches System spielt ihr? Was gefällt euch am System/ an der Spielwelt? Wie lange spielt ihr schon? Was war/ist euer Lieblingscharakter?


Meine Erfahrungen

Ich selber habe vor mittlerweile vor wohl über 14 Jahren angefangen zu spielen. Damals mit Advanced Dungeons&Dragons 2nd edition. Zwischendurch gab's zwar mal eine Pause, aber derzeit spiele ich auch wieder mit einer sehr netten DSA-Gruppe (Das Schwarze Auge).
Unterwegs bin ich so Systemen wie Earthdawn, ERPS, Paranoia, MERS und SLA Industries begegnet. Und ich hoffe immer noch, dass ich mal eine Runde für "Amber Diceless" finde (ein System, dass auf dem Amber-Zyklus von Roger Zelazny basiert, derzeit seit Jahren out of print ist, aber wieder aufgelegt werden soll).

Mein derzeitiger Lieblings-Charakter ist der aventurische Streuner Mikele Winterfuchs. Oftmals ist er mit einem Gerechtigkeitssinn ausgerüstet, der so gar nicht zu seiner eigentlich streunerischen Natur passen mag. Aber das macht es nur um so spannender ihn zu spielen. Da er aber alleine noch eine Aufgabe zu erledigen hat, hoffe ich, dass der neue Charakter, der Knappe Tobrian von Firnwulf ebenso interessant wird.

"Das Schwarze Auge" mag ich vor allem wegen seiner Welt, auch wenn es bisweilen echt anstrengend ist noch freie Flecken dort zu finden. So hat jede Spielgruppe wohl früher oder später eine eigene Version von Aventurien, die entweder subtil oder gewaltig von den offiziellen Publikationen abweicht. (Wirklich auf den Keks geht mir nur, dass wir immer noch Version 3 statt Version 4 von DSA spielen).


Sooooo... : ) jetzt wirklich genug von mir erst einmal. Mehr vielleicht, wenn sich hier eine nette Unterhaltung entwickelt. Ihr seid alle (Spieler, ebenso wie Ahnungslose) herzlich dazu eingeladen an bestimmte Leute oder an alle, Fragen zu stellen. (Nur ein 'Eure P&P-RPG-Charaktere'-Thema sollten wir vielleicht auslagern?)

--

Teylen

Rusch
11.02.2008, 15:29
Ich immer wieder mal an einer Rollenspielgruppe teilgenommen. Seit gut einem Jahr treffen wir uns zweimal im Monat und spielen im System D&D: Forgotten Realms. Das ist schon lustig, weil inzwischen jeder ein fettes Players Handbook hat. Die Regeln schein unerschöpflich, aber daraus entwächst irgendwie der Rezi des ganzen. D&D war immer schon ein gutes System, aber mit dem neuen Änderung ist das ganze tatsächlich noch besser geworden. Wir haben eine Menge Spass und unsere Party ist ziemlich ungewöhnlich. Die Charaktare passen nicht recht zusammen und wir sind im Spiel eher eine Zweckgemeinschaft. Da wir alle in unseren Charaktaren bleiben gabe auch Spannungen und Momente, in denen wir fast mit gezückten Waffen aufeinander losgegangen wären. So und nicht anders soll sein. Momentan haben wir eine Menge Spass unserem Spiel, vor allem, wenn wir uns (als Spieler) gegenseitig angiften. Unsere Spielleiterin bekommt noch graue Haare. *ja*:D

Phrosh
11.02.2008, 18:31
ich hatte mal vor, mit ein paar freunden das zu machen. die diskussion ist noch frisch, und werd glaub ich bald mal wieder nachhaken, was denn aus der idee geworden ist.
wir wollten alle für das spiel zusammenschmeißen und uns dann ein paar schöne abende machen. quasi wie die üblichen karten-spiel-runden unter kollegen, nur halt mit unserem rpg ^^

ich hab sogar selber mal eins gemacht... nen pokemon rpg. eben wie das gameboyspiel nur als brettspiel und ich war der "erzähler". ich hab echt alles selbst gebastelt: die landschaft, die häuser zum aufklappen und ein kampfsystem. alle meine freunde habens geliebt :) und mir hat es auch mega fun gemacht - da ich schon immer rpgs entwickeln wollte ^^
liegt immer noch hier rum, und manchmal öffne ich die blaue pappkiste des spiels und schwälge in alten zeiten ;)

Moon
12.02.2008, 14:00
Ein paar Fragen habe ich:
Der Spielleiter leitet das Spielgeschehen, welches sich als eine Art Mischung aus Brettspiel und Erzählung darstellt.

Wie sieht denn die Mischung nun aus bzw. woher bekommt man so ein Spielbrett und woher entstammen die Erzählungen? Ich habe ja schon von DSA-Büchern gehört, aber die wurden bis jetzt eher kritisiert. Und so ein ( falls es nur eins ist? ) Spielbrett wäre doch ziemlich klein?
Denkt ihr euch dann auch die Aufgaben selbst aus?
Wie oft macht ihr das bzw. wie lange dauert so ein Treffen?

Das wars erstmal :D

Razor
12.02.2008, 14:18
woher bekommt man so ein Spielbrett und woher entstammen die Erzählungen?

Ein Spielbrett ist kein Muss. Ich habe z.B. nie eins gehabt in meinen Runden als Spieler, als auch als Leiter. Was man braucht sind: Papierbögen, Stifte, Würfel und jede Menge Fantasie und Spaß.

Ich habe ja schon von DSA-Büchern gehört, aber die wurden bis jetzt eher kritisiert.
DSA Bücher sind Romane, die keinen Einfluss auf das Pen&Paper Spielkonzept haben. Sie dienen lediglich als Hintergrundinfo, wenn man das so sehn will, sind aber wie gesagt auch nicht zwingend.
Es gibt dafür aber DSA-Abenteuer und Kampagnen (Kampagnen = Ein Riesenabenteuer). Das sind quasi Anleitungen mit jeglichen NPC's, Vorkommnisse, Hauptstrang usw. Es gibt aber auch die Möglichkeit sich selbst ein Abenteuer auszudenken bzw das Vorgeschriebene nach seinen Vorstellungen umzugestalten. Was das angeht ist man ziemlich frei.

Wie oft macht ihr das bzw. wie lange dauert so ein Treffen?
Das kann man nicht pauschal sagen. Es kommt auf die Gruppe und das Abenteuer an. Wir haben beispielsweise immer so an die 5-6h am Stück gespielt einmal die Woche bzw einmal alle zwei Wochen. Eine Kampagne kann dementsprechend Monate dauern, von daher ist das von Vorteil, wenn man sich hin und wieder mal Notizen macht :p

Rusch
12.02.2008, 15:57
Bei D&D greift man irgendwann unweigerlich auf eine Spielbrett zurück, denn in Kampfsituationen ist es maßgeblich, wie die Helden stehen. Das stellen sich Fragen wie: Ist ein Gegner von mehreren Helden attakiert, dann gibt es einen Bonus. Oder ob ein Rouge einen heimtückischen Angriff machen kann oder ob ein Bogenschütze überhaupt das Ziel treffen kann.

John Doe
12.02.2008, 18:32
Ich habe ja schon von DSA-Büchern gehört, aber die wurden bis jetzt eher kritisiert.

Es gibt eine große Menge an Romanen, deren Handlung in der Welt von DSA angesiedelt ist. Ein Fan von DSA wird mit dem Großteil der Bücher schon etwas anfangen können, ein anspruchsvollerer "Außenseiter" wird sie wohl eher schnell wieder zur Seite legen. Für ihn machen die Romane aber auch nicht viel Sinn, da in den meisten ein gewisses Hintergrundwissen zur vollständigen Erfassung der Handlung vorausgesetzt wird.

Moon
14.02.2008, 18:35
Danke für die Antworten :)!
Und entschuldigt, falls das irgendwo erwähnt wurde, aber ich kann zur Zeit nicht allzu lange an den PC und deshalb lese ich nicht so aufmerksam:

Verkleidet man sich da denn auch entsprechend?
Denn ich erinner mich noch, wie alle Schüler mal über Fotos unserers Latienlehrers geschmunzelt haben, als der in einem Umhang und mit einem Schwert bewaffnet irgendwas getan hat. Anscheinend ein Rollenspiel :D

Teylen
14.02.2008, 19:09
Verkleidet man sich da denn auch entsprechend?

Nein. Üblicherweise nicht. Stattdessen sitzen alle in Jeans und T-Shirt um einen Tisch herum und futtern nebenbei Pizza und Chips... ok... das war ein Witz. Aber es gibt und gab wohl dennoch viele Rollenspiel-Gruppen wo es so läuft :) Klassisches Rollenspieler-Klischee.

Die Jungs (und Mädels), die sich verkleiden und durch Wald, Wiesen, Burgen und ähnliches rennen, um sich dann mit Polster-Waffen zu vermöbeln sind die Live-Rollenspieler. (Auch 'LARP' genannt, steht für Live Action RolePlaying) Die haben auch gar nicht die Zeit zu würfeln.
Und ich gebe zu, dass auch diese Beschreibung völlig unzureichend ist und möglicherweise ein völlig falsches Bild liefert. :) Aber zum einen gibt es hier Leute, die das besser erklären können und zum anderen wäre LARP meines Erachtens was für ein neues Thema. Ich hoffe irgendwann traue ich mich dann auch mal zu LARPen... würde das gerne mal machen.


ConQuest of Mythodea 2008 (http://www.fantasy-forum.org/showthread.php?t=260&highlight=mythodea) <-- In diesem Thema von Nuramon, da geht's zum Beispiel um LARP... und darum verurteile ich Nuramon dazu mal näher zu erklären was LARP eigentlich ist. *grins*

Razor
14.02.2008, 20:34
Nein. Üblicherweise nicht. Stattdessen sitzen alle in Jeans und T-Shirt um einen Tisch herum und futtern nebenbei Pizza und Chips... ok... das war ein Witz.
Ehrlich? Det is kein Witz!! Also bei uns war das immer so *lach* :p

Diese DSA-Abende sind immer regelrechte Futterabende geworden.

the_new_guy
23.02.2008, 11:16
Ich wollte auch schon immer so richtig Pen and Paper Rollenspiele spielen, weil ich so viel davon gehört habe, aber bei mir und meinen Freunden kam Magic the gathering einfach besser an:kuh:

nazgul666-rr
23.02.2008, 13:03
Ehrlich? Det is kein Witz!! Also bei uns war das immer so *lach* :p

Diese DSA-Abende sind immer regelrechte Futterabende geworden.

Kann ich nur zustimmen, Pizza, Tütenweise Chips und viel zuckerhaltige Getränke und Bier teilweise auch.... - Der Pizzaservice hat sich immer gefreut bei unserm Anruf und hat direkt hinten in die Hütte geliefert

ich würd auch malwieder gern spielen

hab nen Thorwaler mit Babarenstreitaxt, ne Amazone und eine angefangene Rahja Geweihte

Tintenherz
23.02.2008, 21:17
Ich spiele seit längerer Zeit DSA und es macht wirklich tierischen Spaß...
Ich kann gar nicht mehr genug davon kriegen, allerdings lerne ich dadurch auch weniger, also kann ich nur sagen werdet ja nicht süchtig nach diesen Pen and Paper RGS's.... :D

LG Tintenherz

Faern
05.03.2008, 15:39
Gestern ist der (Mit)Erfinder und einer der Urväter des heutigen Rollenspiels im Alter von 69 Jahren in seinem Haus in Lake Geneva verstorben. Gary Gygax war neben Dave Arneson Schöpfer der Rollenspielwelt Dungeons & Dragons. In den 70ern hatte er sich sein Hobby zum Beruf gemacht, gründete die Firma TSR, die 1998 von Wizards of the Coast übernommen wurde und vertrieb seitdem hunderte von D&D-Boxen.

Auf Spiegel Online gibt es einen schönen Artikel, der sein Leben und seinen Einfluss auf die Rollenspielwelt zusammenfasst:
Link zum Artikel (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,539436,00.html)

Schade um den guten Mann, ihm hab ich unter anderem meine Lieblings-Fantasyrasse, die Drow, zu verdanken. Möge er in Frieden ruhen. *traurigwink*

Rusch
05.03.2008, 15:43
Oh, das ist schade. Die Welt wäre doch viel ärmer ohne Fantasy Rollenspiele.

Übrigens erscheint D&D nicht in Form von Boxen wie DSA, sondern in Form von fetten Büchern. Die Würfel und die Bleistifte muss man sich in einschlägigen Geschäften kaufen. ;)
Aber das Players Handbook ist für jeden der Runde nötig. Wir sind fünf und haben insgesamt vier Players Handbocks, die auch teileweise alle im Einsatz sind. :D

Faern
05.03.2008, 17:16
Klar gibts auch Boxen: Guckst du hier (http://www.amazon.com/Dungeons-Dragons-Basic-Set-BOX/dp/0394511115/) ;)

Aber im Allgemeinen hast du natürlich Recht. Ich hab bisher leider noch kein P&P gespielt, auch wenn es mich anzieht und die D&D Welt aus literarischer Sicht schon recht spannend ist. Allerdings frage ich mich auch immer, wer die dicken Schinken - auch bekannt als Regelbücher - lesen soll. Da ist man sicher schon eine Weile beschäftigt, bis es überhaupt mal los gehen kann. :D

Rusch
05.03.2008, 17:32
Ich habe das mal zu dem Thread hierher geschoben. Da haben wir dann wenigstens alles beieinander.

Ich finde D&D macht schon viel Spass. Erst letzten Freitag haben wir wieder rumgesucht: Wann kein ein Rouge eine Sneak Attack machen? Bislang war es mir nicht geglückt, weil die Gegner Untote waren und/oder ich nicht flanked stehen konnte, aber dieses mal gelang es mir und ich dann würflte ich sogar noch ein kritischer Schlag. 52 Punkte Schade. Ich glaube, das gelingt mir nie wieder. *ja* Und natürlich, wie sollte es sogar anders sein, gibt es eine Regel bei D&D, die besagt, dass jeder Schaden mit 50 Punkte oder höher sofort zum Tode führt, ganz gleich, wie mächtig das Monster (oder der Spieler) ist. Aber in diesem Fall war das egal. Der Schlag hätte so oder so locker gerecht. Aber genau aufgrund all dieser Feinheit mag ich das System.

Übrgens: Die Box, die Du da gefunden hast scheint schon älter zu sein. Aber bestimmt gibt es auch hier und da noch D&D Sets.

Teylen
05.03.2008, 18:01
Ich meine mich zu erinnern, dass es zu Beginn der dritten Edition auch D&D-Boxen in Deutschland gab. Ähnlich wie DSA früher immer machte.

Ich fand Boxen aber immer doof und komme mit dicken Büchern besser zurecht. Beim AD&D-Spieler-Handbuch damals wusste ich irgendwann immer sofort wo ich was nachgucken muss. Bei den DSA3-Heftchen aus den Boxen (spielen wir immer noch) bin ich heute noch verwirrt wo was steht. Zum Glück sind die mittlerweile auch auf schöne dicke Hardcover-Bände umgestiegen.

~

Zu Gary Gygax. Er ruhe in Frieden. Sehr schade um ihn.
Er hat die Fantasy-Rollenspiele so richtig angestossen. Für mich eine der genialsten Spiele-Erfindungen, die je gemacht wurden :)
Aber ich denke, dass früher oder später auch jemand anderes auf die Idee gekommen wäre.

Interessant finde ich, dass in dem von Faern verlinkten Artikel auch Ian Livingstone und Steve Jackson erwähnt werden. Die waren mit den Abenteuer-Spielbüchern damals eigentlich meine erste RPG-Erfahrung... besonders lange fand ich's zwar nicht interessant, aber ab der Idee in einer Fantasy-Welt selbst frei zu agieren, war ich wohl endgültig dem Fantasy/SciFi-Genre verfallen. :) Steve Jackson dürfte im übrigen wohl für das Rollenspiel-System GURPS bekannt sein. :) .. hmm.. hab immer noch das auf GURPS basierende Discworld-RPG. Das will ich endlich mal spielen.
Die Erwähnung von Richard Gariott (Lord British ^^) finde ich auch toll. Ultima VII war eines der besten Computer-RPGs, die ich je gespielt habe.

~

Zu Spielsystemen...
Jedes hat so seine Stärken und Schwächen. Bei DSA ist die Welt wohl die Stärke, aber gerade bei DSA3 das System die Schwäche.
Am interessantesten fand ich damals noch das alte MERS (Mittelerde-Rollenspiel), welches auf Rolemaster basierte. Dank der ganzen Tabellen zwar ziemlich komplexes Kampfsystem, aber dort kam es nie vor, dass man irgendwelche Waffengattungen als harmlos erachtete. Das war nämlich das größte Problem für mich bei AD&D-2nd-edition und ist es auch noch bei DSA3... wenn man einem Typ mit einem Bogen gegenüber steht, dann sagen sich leider viele Spieler: 'hey.. der macht höchstens 1W6+x Schaden... ich lauf auf ihn zu!' Das Gefühl der Gefahr für den Charakter geht irgendwie verloren.

Luthien
05.03.2008, 18:05
Also @Teylen, ich bin auch schon paar Mal verkleidet und mit Latexwaffe durch den Wald gerannt. :D

Ich hab auch mal etwas DSA gespielt, nur hat mich das Würfeln aufgeregt. Wenn man wirklich alles auswürfelt, kann das meiner Meinung nach einen Charakter komplett versauen (meine Tiertrainerin hats dreimal beim Aufsteigen vom Pferd geschmissen *nein*).

Ich bin eher fürs freie Rollenspiel. Das kann aber nur dann klappen, wenn der Meister gut ist und jeder Spieler einen guten Charakter mit Stärken UND Schwächen hat, und diese auch wirklich ausspielt, und es schafft, seinem Charakter auch mal weh zu tun.

Was mich wirklich mal interessieren würde, wäre das MERS. Nur werden da die Anleitungen nichtmehr verlegt - dachte ich. Wisst ihr vielleicht etwas näheres? Ist das System überhaupt zu empfehlen?

Faern
05.03.2008, 20:32
Mal auf eine LARP Con zu gehen hab ich auch schon länger vor. Sich mit einem Latexschwert in einer ambientigen Umgebung gegenseitig die "Köppe einzuschlagen" und pöse Purschen zu verjagen stell ich mir spaßig vor.

Dann hält einen wenigstens auch der letzte Rollenspielkritiker aus dem Bekanntenkreis für total bekloppt und bescheinigt einem den kompletten Realitätsverlust. :D

Aber: www.wayne-interessierts.de *g*

nazgul666-rr
05.03.2008, 20:55
oh ja hätte echt mal was mit LARP - das macht das Pen&Paper noch lebendiger^

ich hab auch ein Zier-Katana (leider kein echtes) - juckt mich auch nicht groß was andere sagen

Rusch
05.03.2008, 22:18
Ich bin eher fürs freie Rollenspiel. Das kann aber nur dann klappen, wenn der Meister gut ist und jeder Spieler einen guten Charakter mit Stärken UND Schwächen hat, und diese auch wirklich ausspielt, und es schafft, seinem Charakter auch mal weh zu tun.

Ich habe beides versucht: Frei Rollenspiele (sogar vollständig ohne Würfe) und eben mit Systemen. Beides macht auf seine Weise Spaß, aber D&D finde ich doch besser, weil es unberechenbarer ist. Es gibt zwischen den Völkern und den Rassen der Spieler viel Interaktion und die Sache mit der Gesinnung kann schon mal zu Spannung führen. Das finde ich witzig. Was die Welt betrifft, so finde spielen wir auf Farun, einer Welt, auf der auf Baldurs Gate zu finden ist, falls jemanden dies was sagt. Da bleiben echt keine Wüsche übrige.

Teylen
05.03.2008, 23:08
Also @Teylen, ich bin auch schon paar Mal verkleidet und mit Latexwaffe durch den Wald gerannt. :D

LAAARP... will auch endlich. x.x,
So lange tigere ich halt erstmal über Mittelaltermärkte und mache historische Tänze.

meine Tiertrainerin hats dreimal beim Aufsteigen vom Pferd geschmissen

Yo. Spielleiter können auch zu viel würfeln lassen. Gerade bei Charakteren, die eine Sache eigentlich können sollten eine ziemlich nervige Angelegenheit. Gute Spielleiter sind Gold wert. : )

Ich bin eher fürs freie Rollenspiel.

Würde ich auch gerne mehr machen/ausprobieren. Mehr in Richtung Storytelling. Ich lese immer wieder Berichte von Bekannten, die das häufiger machen und unglaublich viel Spaß dabei haben. Leider wohnen die alle in Köln und ich in Kiel. x.x,
Aber auch halb-freie Rollenspiele mit Regelsystemen ohne Gewürfele finde ich interessant. So würde ich gerne mal AMBER diceless ausprobieren und hoffe irgendwann mal endlich eine Engel-Runde zu finden.

Was mich wirklich mal interessieren würde, wäre das MERS. Nur werden da die Anleitungen nichtmehr verlegt - dachte ich. Wisst ihr vielleicht etwas näheres? Ist das System überhaupt zu empfehlen?

Als System an sich fand ich es ziemlich interessant. Andere kritisierten es aber gerne wegen der vielen Tabellen des Kampfsystems.
Ein anderes Problem war, dass es für ein in Mittelerde angesiedeltes System einfach zu viel magisch begabte Charaktere bot. Etwas was man entweder als Gruppe ausgleichen muss oder einfach akzeptiert, dass man in einem Mittelerde rumläuft wo deutlich mehr Wesen Magie beherrschen als im Original.


[...] und die Sache mit der Gesinnung kann schon mal zu Spannung führen.

Meine D&D-Charaktere waren meistens 'chaotisch gut' : )
Der Rest der Gruppe war meist 'chaotisch neutral'... oder auch einfach nur vollkommen irre.

Beim schwarzen Auge kommt Spannung häufig durch den Glauben an unterschiedliche Götter (bzw. Götterpantheone oder Dämonenpaktierer). Wobei auch die Anhänger des Zwölfgöttlichen Glaubens sich nicht alle ganz grün sind. Das führt dann gerne mal dazu, dass es auch Spannungen unter den Spielercharakteren gibt, auch wenn das Regelwerk an sich erst einmal davon ausgeht, dass die Spielercharaktere 'guter Gesinnung' sind.

MissGunst
25.03.2008, 23:21
Übrigens erscheint D&D nicht in Form von Boxen wie DSA, sondern in Form von fetten Büchern.

Stimmt nicht ganz. Ich habe hier diverse Boxen rumfliegen, z.b. die Planescape- oder Menzoberanzzan-Box. Wobei es sein kann, dass mittlerweile in der 3rd Ed. nur noch einzelne Bücher vertrieben werden. Das mag natürlich sein. Bringt ja auch mehr Geld *hass*.

Ephialtes
26.03.2008, 14:34
Ich habe lange Zeit Space Gothic (ein Sci-Fi Rollenspiel) als Leiter betrieben. War sehr spaßig aber doch extrem komplex, viele Würfelwürfe, komplexe Tabellen für das Auswürfeln und Umrechnen von irgendwelchen Treibstoffladungen für Raumschiffen usw. Da habe ich dann das Spiel auch einfach mal abgekürzt und mir gedacht, dass ein Charakter nicht zwingend einen Geschicklichkeits-Test ablegen muss um eine Leiter hochzuklettern oder einen Computerbedienen-Test um sein Notebook einzuschalten und seine E-Mails abzurufen^^

D&D spielen wir in unserer Gruppe erst seit gut 2 Wochen (auch wenn ich die Regelbücher schon fast ein Jahr habe ^^). Auch wieder ich als Leiter... mir gefällt es einfach meine eigene Welt zu erschaffen, gefährliche Monster auf meine Freunde zu hetzen und ihnen kniffelige Rätsel zu stellen (ja, ich bin Sadist^^).
D&D ist relativ einfach, wenn man sich einmal durch die Bücher durchgeforstet hat. Ich war etwas von der Charakererschaffung verwirrt, aber im großen und ganzen klappt das wenn man einmal den Dreh raus hat. Ich finde, wenn man ein guter Spielleiter ist muss man seinen Charakteren eine gewisse Freiheit lassen, bei mir wird z.B. niemals jemand vom Pferd fallen wenn er auch nur einen Punkt in Reiten geskillt hat, aber wenn er ohne einen Punkt dadrin versucht über diverse Hindernisse zu springen, ist es sein Pech.^^

Naja, wenn mir bei D&D noch was auffällt, sag ich euch bescheit.

MfG

Dragonfan
28.03.2008, 15:03
Kennt jemand das Rollenspiel DSA?

Elyon
28.03.2008, 15:21
Was heisst DSA? Wenn ich das weiss kenn ich es vielleicht....

Teylen
28.03.2008, 15:28
DSA = Das Schwarze Auge (ein Pen&Paper-Fantasy-Rollenspiel)

...und ja ...das kennen sogar mehrere Jemande.

Schau mal dort: http://www.fantasy-forum.org/showthread.php?t=435



Nichts gegen ein eigenes DSA-Thema, aber nicht mit nur einer einzelnen Zeile Text als Einführung. Da kann man mehr erwarten! So nicht.

Bei allgemeinen Bedarf nach Rollenspiel-Systemen/Welten: Gehe also direkt in obigen Thread, ziehe nicht 4000 Mark ein. Da gibt's auch DSA-Spieler... mich zum Beispiel. :)


Closed.

Verräter
22.04.2008, 10:45
Ich würde furchtbar gerne mal DSA und/oder D&D spielen, nur leider gibt es niemanden der da mitspielt :( Bin hier in der letzten Einöde am Hintern von Deutschland. Es gibt genau eine Person die ich kenne, mit der ich spielen könnte, aber zu zweit is nu auch nich so toll :{
Deshalb versuche ich immer mal wieder in Foren rpgs mitzumischen (die im Chat sind nicht so mein Fall), aber das wars dann für mich auch schon.

Nejira
22.04.2008, 23:37
Ich war in der 3,/4,/5, Klasse (keine Ahnung, wann genau das war...) Mitglied in einer Rollenspielgruppe. Ich kann leider nicht mehr sagen, was genau wir für ein System gespielt haben - das war mir ziemlich egal. :D Aber es hat tierisch Spaß gemacht und wir haben so manchen spannenden Abend verbracht.
Leider hat unser Spielleiter - den wir immer nur "Meister" genannt haben;) - irgendwann aufgehört. Einer der älteren unter uns hat seinen Job dann übernommen, aber er war leider nicht so gut - und nach und nach ist unsere Gruppe zerbröckelt.
Ich hab lange Zeit gar nicht mehr darüber nachgedacht, bis ich ein Buch gelesen habe, in dem es auch flüchtig um Rollenspiel ging. Seitdem würde ich gerne wieder damit anfangen - aber leider teilt keiner aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis meinen Wunsch. Und mit der alten Gruppe habe ich keinen Kontakt mehr. :(

Naja - vielleicht im Studium... Neue Stadt, neues Glück! *grins*

Yovril Vandros
23.04.2008, 18:24
Leider kann man hier nicht zwei Sachen ankreuzen.

Ich spiele seit 1990 Pen&Paper-Rollenspiele und spiele/leite auch in verschiedenen Foren.

Razor
23.04.2008, 23:16
Yovril Vandros:
Vielleicht führst du das näher aus?

Welche Spiele spielst du denn? Und welche werden von dir geleitet? Wie bist du zum Spielen gekommen und was fasziniert dich daran? :)

Yovril Vandros
24.04.2008, 07:50
Hmm, alles etwas genauer ausführen.

Wie bin ich zum Rollenspiel gekommen? Ein Freund von mir hat mal ein Zeitungsinserat angeschleppt. Da wir nicht wußten, was "Rollenspiel" ist, wofür jemand Mitspieler gesucht hat, haben wir uns das dann kurzerhand mal angeschaut. Angefangen haben wir dann mit AD&D, haben dann zwischenzeitlich mal Shadowrun, CoC, Earthdawn, Gurps gespielt. Bis dahin haben wir so jedes Wochenende gespielt (damals war ich noch Student), dann ist es halt auch weniger geworden. Vor 5 Jahren bin ich dann umgezogen. Da war es dann aus mit dem regelmäßigen Spielen (Arbeit, Frau, Kinder, Mangel an einer Gruppe in der Nähe). Ab und an bin ich dann doch mal zum Spielen gekommen, bin jetzt bei D&D3 und Arcana Evolved gelandet, mit einem kleinen Abstecher zu MERS. Zur Zeit arbeite ich daran, mal wieder eine Gruppe auf die Beine zu stellen. Vielleicht klappt es ja.

So bleibt mir nur in Foren zu spielen, wo ich drei DD3 Runden leite (KoK, WotBS, Ptolus) und spiele auch in verschiedenen DD3 Runden mit. Aber auch das hat zur Zeit nicht die höchste Priorität, weil ich im Moment zeitlich ziemlich eingeschränkt bin.

Ich hoffe, das war nun ausführlich genug. :)

PS: Fast hätte ich das Sternenmeer vergessen. Tsss!

Tancred
05.05.2008, 14:09
Bei mir hat es mit Shadowrun angefangen. Einer meiner Freunde spielte dies regelmäßig mit seinem Cousin. Irgendwann luden die beiden mich zu einem Spielchen - es zog sich über zwei Tage hin - ein. Von da an war ich infiziert.

Shadowrun blieb allerdings das einzige, bekannte Rollenspiel. Im Laufe der Zeit hatte mein Freund nämlich ein eigenes Rollenspielsystem entwickelt, welches "SpellForge" heißt. Seither bewegen wir uns nur noch in diesem Universum.

Was mir daran so gut gefällt ist, dass ich diese Welt mitgestalten kann, mehr als bei bereits festgeschriebenen Regelwerken. Eigene Länder, Völker, Bräuche, etc. zu erschaffen und diese dann im Spiel selbst zu erleben hat einen zusätzlichen, gänzlich anderen Reiz als nur Spieler / Spielleiter zu sein.

Tudor
07.05.2008, 21:29
Oh weh, hier will ich gar nicht groß in die Diskussion einsteigen, weil ich sonst keine Zeit mehr für anderes habe. ;) Aber gut, so viel in aller "Kürze".
Ich spiele seit 1988 P&P Rollenspiele. Begonnen habe ich mit DSA, wie so viele. Allerdings hat mich das nicht so überzeugt, es war halt mit den ganzen Boxen, Abenteuern etc. so viel vorgegeben. So habe ich begonnen, eigenes zu schreiben, eigene Abenteuer und bald ein eigenes SF RPG. Über Freunde bin ich dann zu verschiedenen anderen Rollenspielen gekommen, z.B. Paranoia, MERS und Eigenkreationen von Freunden. Mein Interesse war aufs Neue geweckt. Die folgenden Jahre ließ ich mich zu jeder günstigen Gelegenheit mit Rollenspielmaterial beschenken und habe mir auch selbst eine gute Sammlung zugelegt. Seit 2000 veranstalte ich außerdem kleine Cons, auf denen ich fast immer (für viele der Teilnehmer) neue Rollenspiele vorstelle. Neben mir gibt es aber jedesmal noch ein bis zwei weitere Spielleiter (sonst wäre es ja kein Mini-Con ;)). Gespielt haben wir schon sehr viel, Vampire, Paranoia, Risus, MERS, Arcane Codex, Cartoon Action Hour, Das Dunkle, Engel, Fading Suns, Hârnmaster, Kleine Ängste, Midgard, Shadowrun, Space Gothic, USF... Na ja, was halt in 8 Jahren so zusammenkommt. :)
Aktuell bin ich Spielleiter in einer Welt der Dunkelheit-Chronik, außerdem biete ich hin und wieder Warhammer Chaos-Oneshots, Der Letzte Exodus-Oneshots und Arcane Codex-Oneshots an. Spieler bin ich aus Zeitgründen nicht... Puh, ich würde gerne mal wieder einen Robin Hood-Oneshot auf Hârnmaster-Basis anbieten... Und bei Space Gothic habe ich eine lustige Seniorenrunde in petto... Puh... Nun und dann bastele ich seit einiger Zeit an einem zweiten Rollenspiel, einem Dark Fantasy-RPG zu meinem Roman "Chomeling". Ja ja, Rollenspiel ist eines meiner großen Hobbies. Zum Glück eines, das meine Lebensgefährtin mit mir teilt. :)

Tudor
08.05.2008, 14:36
Für diejenigen, die mal ein neues Fantasy-Rollenspiel jenseits der großen ausprobieren möchten. Siehe auch http://www.keas.de.ms/.

Mukudmak
09.06.2008, 19:48
Angefangen hatte das damals bei mir mit DSA, war ich auch jahrelang begeisterter Spieler und hatte da auch die längste Gruppe mit. Dann entdeckte ich Shadowrun und KULT, die dann zu meinen Lieblingsspielen wurden. Die Spielgruppen wechselten dann aber ziemlich häufig und ich entdeckte auch viel zu viele Systeme, die dann eigentlich nur eher oberflächlich gehandhabt wurden und von den Regelsystemen her meist auch recht ähnelten. GURPS fand ich dann noch richtig reizend, weil es ein Allgemeinsystem ist, mit dem sich so ziemlich alles spielen lässt und man die Bücher auch ziemlch billig auf dem Wühltisch findet (oder mal fand), so war ich noch ziemlich angetan von "GURPS: Voodoo/Illuminati" ;) und "GURPS: Varmints" (Monsterhandbuch, was mich noch auf "Deadlands" aufmerksam machte).

Leider zuviele Werke und zuwenig Mitspieler..:(

Alantie
14.06.2008, 14:07
Ich spiele seit mittlerweile 11 Jahren, angefangen hat es mit DSA 3.0. Leider musste ich zwischendurch eine längere Pause einlegen, da mir leider die community fehlte. Inzwischen hab ich an der Uni meine Pappenheimer und wir haben dort auch einen Rollen und Brettspiel verein. DSA ist glaub ich neben D&D der Klassiker auf den Rollenspielabenden. Shadowrun ist auch noch relativ bekannt, aber was ich auch empfehlen kann sind Chutulu (oder wie auch immer das geschrieben wird) oder auch Warhammer Fantasy RPG. Das ist relativ neu und basiert auf dem W100 System. Vieles ist noch in englisch aber das ist nicht schlimm. Zur Zeit ziehe ich das dem DSA zocken vor. Die Welt ist größer und hat für alteingesessene einfach mehr zu bieten. Es ist nähr am realen Mittelalter dran aber nicht so krass wir Chutulu >.>'' Aber auch bei WH kann man wahnsinnspunkte sammeln. Macht auf jeden fall Spaß ^^
Am meisten wird jedoch immernoch DSA gezockt. Ich glaube das krasseste was wir je gemacht haben war 2 Tage Non-Stop. Wir haben den Raum komplett verdunkelt und jegliches Zeitgefühl verloren. Aber das waren noch die glücklichen Schulzeiten in denen man Sommerferien hatte ^^

Rückspiegelgott
04.07.2008, 08:20
Ich spiele zur zeit DSA und Call of Cthulhu (leider wird die Gruppe wohl nicht mehr weiterspielen) und bald auch Vampire. Außerdem leite ich D&D und bald Shadowrun. In meiner Gruppe suchen wir noch ein Rollenspiel das Fallout gleicht fals da jemand ein System kennt bitte sagen*bookworm*

koshka
04.07.2008, 16:13
Man kann nicht mehrere Antworten ankreuzen... Ich spiel fast alles, Pen&Paper, Mail-RPG und Foren, Live...

Hat wer Lust im Raum München Shadowrun zu spielen? ;-)

Mim
16.07.2008, 02:34
Ich habe heute (bzw. gestern ^^) zum ersten Mal damit begonnen, Pen & Paper zu spielen. Die Charaktere haben wir vor ein paar Tagen angefangen, heute dann beendet und unser erstes Abenteuer gestartet.

Ich kenne mich zwar noch nicht so richtig mit dem Spielprinzip aus (Regeln nach AD&D, Abenteuer nach DSA, soweit ich das verstanden habe) und gehe bisher noch viel zu umständlich an die ganzen Sachen heran, aber ich denke, dass das noch wird. Außerdem bin ich erst einmal ohnmächtig geworden mit meinem 4TP starken Charakter. :D Ist übrigens eine Diebin, menschlich, noch Stufe 1.

Übrigens ist es wirklich interessant, wie sich so ein Abenteuer entwickeln kann. Irgendwie sind einem kaum Grenzen gesetzt. Zum Beispiel mussten unsere Charaktere heute ein Stück Wald durchqueren, welches mit sogenannten Vampirrosen übersät war. Diese sind normalerweise weiß, klammern sich dann jedoch an Beinen oder Ähnlichem der Abenteurer fest und färben sich schließlich von deren Blut rot. Meine Schwester und ich hatten die glorreiche Idee, dass die drei Kerls die Pflanzen "natürlich bewässern", damit diese sich vollsaugen und somit kein Blut mehr in sich aufnehmen können. Im Nachhinein haben wir das dann aber anders geregelt, wurden jedoch darauf hingewiesen, dass wir es auch so hätten versuchen können zu erledigen. Interessant.


Morgen geht's weiter, ich bin gespannt. :)

Rückspiegelgott
16.07.2008, 07:48
4 HP auf Level 1? Dann hast du aber eine sehr niedrige Konstitution oder der Meister hat euch am Anfang nicht den vollen ersten Lebenspunktwurf gegeben. (Normal hat ein Schurke am Anfang 6 + Konstitutionsbonus Lebenspunkte)

PS: Was ich noch Fragen wollte AD&D oder D&D (Ist ein kleiner aber feiner Unterschied)

Rusch
16.07.2008, 08:30
Man kann nicht mehrere Antworten ankreuzen... Ich spiel fast alles, Pen&Paper, Mail-RPG und Foren, Live...

Hat wer Lust im Raum München Shadowrun zu spielen? ;-)

Vielleicht später mal. Derzeit habe ich eine sehr unterhaltsame D&D Runde und langsam wird es interessant. Vor allem weil wir nach einem Jahr endlich einigermaßen die Regeln im Griff haben (also Verson 3.5 hat wirklich uferlose Regeln). Beim Kampfsystem sind sie IMHO ein wenig übers Ziel hinaus geschossen.

Acatane
16.07.2008, 13:10
Ich hätte auch ein paar mehr Auswahlmöglichkeiten gebraucht.
Am PC spiele ich so lange ich denken kann RPGs (es ging mit Pixelwundern wie Albion oder Might & Magic und den Uralt-DSAs los und ist über Baldurs Gate zu Oblivion gewandert) und Foren- (aber keine E-Mail-) RPGs hab ich auch gespielt.
Mit Pen & Paper hatte ich irgendwie immer Pech. Ich hab zwar öfter (AD&D) angespielt, allerdings bei Freunden die vieeeel zu weit weg waren um ernsthaft einzusteigen. Auf dem Lande wo ich aufgewachsen bin, gab es nicht sooo viele Möglichkeiten und hier hat sich irgendwie noch nichts ergeben. Aber ich arbeite daran. :)
Bis dahin darf ich mir weiterhin neidvoll die ansprechenden Geschichten meines Freundes über jahrelange D&D und Rolemaster - (gerade die Komplexität spricht mich irgendwie an) Kampagnen anhören. *mph* :'-(

Rusch
16.07.2008, 14:23
Acatane, Du wohnst ja wie koshka auch im Raum München. Vielleicht kannst Du ja mit ihm was ausmachen. Bei mir geht es derzeit wegen einer anderen Rollenspielgruppe (die hervorragen läuft und viel Spass macht) nicht so. Für mehr lässt mir meine Familienleben nicht genug Zeit.

Acatane
16.07.2008, 15:12
Ja, die (:)) arme koshka hat meinen Übereifer auch schon zu spüren bekommen, fürchte ich.
Der Beitrag war auch weniger als Aufruf als ein Statement gemeint, weil es (in meinen Augen) fast schon ungewöhnlich ist, sich so lange mit dem Thema Fantasy auseinanderzusetzen ohne jemals diesen "Grundpfeiler" angetastet zu haben.
Irgendwie kenne ich mehr Menschen, die zwar wenig mit Fantasyliteratur an sich anfangen können, aber über Jahre gespielt und sogar selbst geleitet haben, als solche, die Fantasy zwar interessiert, die aber nie Pen&Paper gespielt hätten.
Sieht man an den Beiträgen hier im Thread auch recht schön. :)

Rückspiegelgott
16.07.2008, 15:35
@ Rush
Wenn du Regelfragen über D&D 3.5 hast kanst du mich Fragen, ich glaub ich kenn mich damit recht gut aus:D

Und zum Kampf: Ich leite gerade eine Gruppe aus einem Tank (Krieger) und einem Barbar. Die ham mir vor kurzem einen Endgegner (War ein Magier) mit einem Schlag gespalten:eek: (ca. 60 Schaden bei 45 HP und das auf Level 3! Blöder Kampfrausch + Inierster + Kritischer Treffer mit Zweihandaxt*vogel*)
War aber in Ordnung da das Abenteuer ziemlich Plot-Based war

koshka
16.07.2008, 21:07
*G*
Ich bin auch mittlerweile ernsthaft am überlegen die spontane Idee das Wächter Universum mit ShadowrunRegeln als Pen&Paper Runde umzusetzen.
Es sollten nur genügend Interessenten da sein... Zu zweit geht das nämlich nicht so gut. :-)

Mim
17.07.2008, 03:50
4 HP auf Level 1? Dann hast du aber eine sehr niedrige Konstitution oder der Meister hat euch am Anfang nicht den vollen ersten Lebenspunktwurf gegeben. (Normal hat ein Schurke am Anfang 6 + Konstitutionsbonus Lebenspunkte)

Du, ich hab da echt nicht so die Ahnung. Ich habe für mich mit 'nem 6-er Würfel die 4 Punkte ausgewürfelt und gut war's dann - glaube ich. Beim Stufenaufstieg heute dann durfte ich mit dem 6-er Zusatzlebenspunkte würfeln, sodass das Ganze mittlerweile auf 8 steht. Ob das alles so richtig ist, kann ich nicht sagen.

nazgul666-rr
17.07.2008, 07:48
also (A)D&D kenn ich nicht aber in DSA hat jede Charakterklasse eine Start-Lebensenergie und die liegt bei den meisten Klassen bei 30 (mit Mantel Schwert und Zauberstab) und wird bei Stufenanstieg (auch von 0 auf 1) mit einem W6 erhöht (bei nicht magischen) bei Magischen Klassen war das mein ich Lebensenergie oder Mana pro lvl Up erhöhen

so hat man erstmal einen guten Grundsatz an Grund-HP für das erste Abenteuer

Rückspiegelgott
17.07.2008, 08:08
@ Mim: Ist als Schurke auch nicht ganz so wichtig aber im Normalfall kriegst du deinen ganzen ersten Würfel ohne zu würfeln (in deinem Fall 6 Leben) Bei AD&D würde ich mich nicht so gut auskennen aber bei D&D erhältst du bei jedem Level einen zusätzlichen Lebenspunkt pro Konstitution 2 größer als 10 (also Konstitution 12 = +1; Kon 14 = +2; ...)


@ Koshka:

Interesse wäre da aber die Entfernungsanzeige von hier sagt über 150 Km und das ist zu weit:(

Rusch
17.07.2008, 08:51
@ Rush
Wenn du Regelfragen über D&D 3.5 hast kanst du mich Fragen, ich glaub ich kenn mich damit recht gut aus:D

Und zum Kampf: Ich leite gerade eine Gruppe aus einem Tank (Krieger) und einem Barbar. Die ham mir vor kurzem einen Endgegner (War ein Magier) mit einem Schlag gespalten:eek: (ca. 60 Schaden bei 45 HP und das auf Level 3! Blöder Kampfrausch + Inierster + Kritischer Treffer mit Zweihandaxt*vogel*)
War aber in Ordnung da das Abenteuer ziemlich Plot-Based war

Nun, wir hatten ziemlich lange gebracht, bis wir die Grappel Regeln drauf hatten (also das Überwältigen eines Gegners). Und dann hat der Rouge eine sehr gute Eigenschaft mit Namen Sneak Attack. Diese erlaubt ihm, unter bestimmten Umständen einen Angriff auf einen besonders verwundbare Stelle des Gegners (sprich extra Schaden). Das Problem ist, dass der Gegner entweder flanked stehen oder seinen Dexterity Bonus vorloren haben muss. Außerdem gilt das ganze nicht bei Untoten. Außerdem habe ich eine schwere Armbrust und Repid Reload als Feat. Da bracht ein Kampf schon einigen Hirnschmalz. :D

Rusch
17.07.2008, 08:52
@ Mim: Ist als Schurke auch nicht ganz so wichtig aber im Normalfall kriegst du deinen ganzen ersten Würfel ohne zu würfeln (in deinem Fall 6 Leben) Bei AD&D würde ich mich nicht so gut auskennen aber bei D&D erhältst du bei jedem Level einen zusätzlichen Lebenspunkt pro Konstitution 2 größer als 10 (also Konstitution 12 = +1; Kon 14 = +2; ...)

Dies ist bei D&D bei allen anderen Eigenschaften genauso.

Tudor
17.07.2008, 09:52
*G*
Ich bin auch mittlerweile ernsthaft am überlegen die spontane Idee das Wächter Universum mit ShadowrunRegeln als Pen&Paper Runde umzusetzen.
Es sollten nur genügend Interessenten da sein... Zu zweit geht das nämlich nicht so gut. :-)

Das ist eine gute Idee und die Wächter-Welt ist schon super! Ich persönlich würde eher die Ars Magica Regeln benutzen (die sind im magischen Bereich immer noch am flexibelsten), aber wenn Du Shadowrun gut kennst, ist das sicher auch eine gute Wahl. :) Ich scheide allerdings als Interessent aus, da ich weder die Zeit, noch aktuell die finanziellen Mittel übrig habe (für so eine Runde müßte man wohl einiges an Anfahrt in Kauf nehmen). Hm, nachdenk... Die Welt der Dunkelheit Regeln könnten sich auch anbieten, was jedoch den riesigen Nachteil hat, daß man für alles (Magi, Vampire, Werwölfe, Hexer, etc.) jeweils eigene Regelwerke bräuchte. Ne, da ist Shadowrun oder Ars Magica schon besser.

Rückspiegelgott
17.07.2008, 10:55
@ Rush: Das Beispiel mit den Zahlen (Konsti) war aus D&D 3. Edition (3 und 3.5)

Zu AD&D könnte ich kein Beispiel geben, da ich AD&D nicht wirklich kenne, und es ist außerdem komplexer als D&D 3.Edition.

Eigentlich kenne ich mich bei D&D nur in der 3. Edition aus (die 4. ist ja jetzt draußen und ich werde sie beukottieren)

Zu dem Beispiel mit dem Schurken: Das ist eigentlich ganz einfach, ich habe von einem Kumpel gehört das die einen Gargoyle als Charakter haben (Flugbewegung) und noch eine Menge mehr an Sonderregeln über die gesamte Gruppe verteilt hab aber das meiste schon vergessen.

Rusch
17.07.2008, 14:31
@ Rush: Das Beispiel mit den Zahlen (Konsti) war aus D&D 3. Edition (3 und 3.5)

Zu AD&D könnte ich kein Beispiel geben, da ich AD&D nicht wirklich kenne, und es ist außerdem komplexer als D&D 3.Edition.

Eigentlich kenne ich mich bei D&D nur in der 3. Edition aus (die 4. ist ja jetzt draußen und ich werde sie beukottieren)

Zu dem Beispiel mit dem Schurken: Das ist eigentlich ganz einfach, ich habe von einem Kumpel gehört das die einen Gargoyle als Charakter haben (Flugbewegung) und noch eine Menge mehr an Sonderregeln über die gesamte Gruppe verteilt hab aber das meiste schon vergessen.

Ja, so kenne ich das auch. Mir sind auch nur die 3rd edition rules geläufig. Mit AD&D hatte ich mich vor langer Zeit mal beschäftigt, aber nicht tiefgreifend. Aber ich glaube nicht, dass AD&D unterm Strick komplexer war als D&D, denn es gibt nun wesentlich mehr Figuren mit mehr Sonderfähigkeiten. Wir spiele Forgotten Realms / Faerun und da gibt es noch weitere Rassen und Klassen. Das macht dann das ganze richtig kompliziert.

Hast Du schon mal in die 4th Edition reingesehen? Ich habe den Eindruck, sie haben sich Mühe gegeben, das Ganze ein wenig zu vereinfachen. Aber das ist egal, weil wir bei 3.5 bleiben werden.

Rückspiegelgott
17.07.2008, 15:53
Nein ich habe mir noch nichts von der 4. angeschaut, vor allem weil ich SL bin und erst ein halbes Jahr vor dem erscheinen der 4. etwa 200 € für Regelwerke der 3. ausgegeben hab. Die wird es warscheinlich Jahrelang nicht in 4. und deutsch geben und einer meiner Spieler kann kaum Englisch

koshka
19.07.2008, 19:12
@Tudor:
*G* Das Shadowrun Regelwerk haben wir im Haus, und einen erfahren Meisterer. ;) In alles andere müsste man sich erst wieder einarbeiten... deswegen die Wahl... weil's einfach ist. Mal sehen was draus wird. :D

Cullabay
08.09.2008, 21:20
Ich habe früher mal DSA gespielt. Das war noch ziemlich zu den Anfängen des Systems, welches damals noch nicht sehr detailliert ausgebaut war. Die Ausbauversion mit Etablierung des Talentsystems hat den Spielspaß deutlich erhöht aber inzwischen hat das meiner Ansicht nach Auswüchse erreicht, die an der Realität ziemlich vorbeigehen. Zumindest wenn man der arbeitenden Bevölkerung angehört und nicht mehr so viel Zeit hat ist es nahezu unmöglich sich in dem existierenden Dschungel aus Regeln, Spielhilfen, Zaubersprüchen usw. zurechtzufinden. Und meine persönliche Erfahrung war, dass die besten Abenteuer die waren, bei denen man die Phantasie sich frei entfalten ließ ohne sich zu sehr mit Regelwerk zu belasten.
Leider hat sich unsere Gruppe aufgelöst als wir alle nach und nach ins Berufsleben eingetreten sind. Die einen sind weggezogen, die anderen hatten keine Zeit mehr, wenn wir es geschafft haben uns zu treffen haben wir das Abenteuer nicht fertigbekommen und das nächste Mal war erst in ein paar Monaten... Das lief dann so aus. Aber ich trauere der Zeit auch heute noch manchmal nach.:'-(

Narr
15.09.2008, 16:07
ich hab in pen&paper eigentlich gar keine erfahrung.... ich hab erst einmal gespielt. da war ich auf ner freizeit, und einer aus meinem zimmer hatte das silmarlion dabei. dann hab ich ihn darauf angesprochen, heraus kam, dass wir beide leidenschaftliche fantasy-leser waren. dann hat er mir erzählt, dass er mit seinen freunden immer midgard (weiß ned ob ma des so schreibt) spielt. ich hab ihn gefragt, was das denn sei, und er hat mir ne halbe stunde lang davon erzählt. er hatte aber die regelbücher und so nicht dabei, also haben wir uns hingesetzt, und eins geschrieben. war alles sehr primitiv und einfach, aber es hat spaß gemacht :) ... des blöde war nur, dass wir zwei tage und nächte (!) geschrieben, und dann nur ein paar stunden gespielt haben...
aber ich weiß jetzt nicht, was bei einem "echten" RPG alles dazugehört....
mfg Narr

Mordocklady
17.09.2008, 05:33
Ich persönlich habe noch nie P&P gespielt, würde es aber gern tun.
Mein Freund hatte, bis er zu mir gezogen ist, eine feste P&P-Gruppe und die haben Warhammer, Midgard, Star Wars ect. gespielt. Da nun jetzt ca. 500 km Entfernung ihn hindern wieder zu spielen, sind wir derzeit auf der Suche nach spielwütigen Mitgenossen.

Mein Interesse ist wie gesagt sehr groß daran, zumal man da seiner Phantasie freien lauf lassen kann und es doch ein sehr geselligen Chararkter hat.
Hier in Regensburg gibt es Vereine und Club's, aber die treffen sich in Gasthäusern um zu P&P und Tabletop's zu spielen und das finde ich für eine gute Athmosphäre nicht so toll.:(

Mal sehen ich muß mich mal Uni-mäßig umhören vielleicht hab ich da mehr Glück.;)

Asfalasarion
19.09.2008, 01:03
Ich habe früher auch mit meinen Freunden im Keller bei Kerzenschein und Met P&P gespielt. Das wichtigste ist, nicht zu ernst und mit den richtigen Leuten zu spielen. Das Tolle ist, dass man letztlich machen kann, was man will ;)

Spielt überhaupt auch jemand Larp? Ich habe das nie so wirklich gemacht (da zu viel Aufwand), aber spaßig ist es mit Sicherheit.
Eine Impression:
http://www.youtube.com/watch?v=qz_6gpRzqwk
Ein Klassiker:
http://www.youtube.com/watch?v=vVLr_MB84uY

treogen
19.09.2008, 10:25
Spielt überhaupt auch jemand Larp?

Bisher nicht, aber wenn wir wirklich bei Weltentor dabei sind, wird das wohl nicht ausbleiben...

Rückspiegelgott
19.09.2008, 10:43
Ich persönlich nicht, aber ich kenne ein paar. Das ist mir zu teuer:(

Aber das Call of Cthulhu LARP soll echt krank sein.

koshka
23.09.2008, 14:23
LARP hab ich üfter mal gespielt, früher, jetzt fehlt mir irgendwie eine gute Gruppe, würd sofort wieder anfangen. ;-)

Ts4EVER
23.09.2008, 16:59
Mein Cousin spielt LARP und meine Tante Das schwarze Auge (wobei auch sein kann dass die auf WoW umgesattelt hat). Ich selbst hab mich da nie so für interessiert.

Nangyala
24.11.2008, 12:34
Pen&Paper:

Ich spiele DsA, eine YakoshDei (Waldmensch, schwarze Haut, blauschwarze Haare, Charisma 17 :D), heisst Kara..
und
D&D (auch AD&D), eine Drow, Eilistraeeanhängerin, Kämpferin, heisst Kyriell..

Und ansonsten mache ich LARP's,
bin immer auf'm ConQuest of Mythodea u. auf'm Drachenfest.. :D
Spiele eine Gobbo!
Und dann noch Vampire~die Maskerade, bin eine Nosferatu.. *grins*

treogen
24.11.2008, 12:52
All jene, die schon immer mal Larp ausprobieren wollten, oder jene, die es sich auch mal einfach nur anschauen wollten, oder jene die es kennen, aber denen es bis zum nächsten Treffen zu lang hin ist...

www.themenpark-weltentor.com

Seit 2 Wochenenden hat der Fantasy-Wintermarkt geöffnet - und das noch bis Silvester. Meine Frau und ich sind an insgesamt 4 der 7 Wochenenden als "der Buchbinder und seyn Weib" dabei.
Auf dem Plane kann man ganz normal wie auf einem Weihnachtsmarkt einkaufen, oder wie auf einem MA-Markt Handwerkern beim Arbeiten zuschauen. Aber - und das ist der Bonus von Weltentor - man kann sich genausogut im Kampfe mit Larpwaffen üben oder die eine oder andere Quest erfüllen.

Also - auf nach Ronneburg, wo das Tor in eine andere Welt offensteht...

Nangyala
24.11.2008, 13:03
Auch wenn's net hierhergehört, aber:



Also - auf nach Ronneburg, wo das Tor in eine andere Welt offensteht...

Wunderbar, ich kann die Ronneburg nur empfehlen. Wir sind immer im Winter dort mit unserem Mittelalterlager.. :)

treogen
24.11.2008, 13:05
Wunderbar, ich kann die Ronneburg nur empfehlen. Wir sind immer im Winter dort mit unserem Mittelalterlager.. :)

Allerdings ist Weltentor nicht in der Ronneburg, sondern auf dem BuGa-Gelände ;)

Faern
25.11.2008, 02:24
Achtung es gibt in Deutschland 2 Ronneburgs!

Das eine liegt in Hessen im Main-Kinzig-Kreis. Da steht das Burgmuseum Ronneburg in der viele Veranstaltungen statt finden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ronneburg_(Hessen)

In Thüringen nahe Gera befindet sich der Ort Ronneburg, in dem der Themenpark steht. In diesem Ronneburg gibt es keine Burg, sondern nur ein Schloß.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ronneburg_(Th%C3%BCringen)

Habe mich auch schon gefreut, als ich vor fast einem Jahr das erste mal vom Themenpark Weltentor gehört habe. Das hessische Ronneburg ist nur etwa 35km von mir entfernt. Das in Thüringen etwa das 10fache davon. Zu früh gefreut. :rolleyes:

grey
25.11.2008, 17:14
Mit meinen gerade mal vier DSA Sessions, gehöre ich wohl zu den absoluten Anfängern. Gespielt habe ich einen Schwarzmagier, der sich solange guter Gesundheit erfreute, bis er beschloss zur Rettung einer Stadt einen Dämon herbei zu rufen ~

Wie auch immer. ^^

Leider hat sich die Gruppe sofort nach Schulende aufgelöst und jetzt spiele ich halt nicht mehr. Aber Spaß gemacht hat es. :)

Melina
25.12.2008, 20:31
Ich weiß, was P&P-Rollenspiele sind, aber gespielt hab ich es bisher noch nicht. Ich bin aber in einem Foren-RPG, wo es einen P&P-Bereich gibt, aber der muss zum einen noch ein wenig ausgearbeitet werden und zum anderen muss man dafür auch mehr Zeit haben.

AMBER schattensturm
22.01.2009, 21:05
Nach Erfahrungen mit vielen Systemen muss ich sagen, dass ich gerade die "Big Kahunas" D&D und DSA vom System her am schlechtesten finde.
D&D ist ein System, dass absolut auf Kampf ausgelegt ist. Das Fertigkeiten-System ist an das Kampfsystem "drangeflanscht" ohne wirklich durchdacht zu sein. Mehr als zwei Drittel der Zauber sind Kampfzauber. Die Idee einen Würfel (W20) für eine Fertigkeitsprobe zu benutzen ist von der Wahrscheinlichkeit her geradezu absurd. Jeder Mensch neigt dazu relativ qualitativ einheitliche Ergebnisse abzuliefern. Mit einem einzigen Würfel ist eine unterirdische 1 jedoch genauso wahrscheinlich wie eine durchschnittliche 11. Man ist mehr von seinem Würfelglück als von seinen Fähigkeiten abhängig. Was D&D jedoch hat sind sehr gut ausgearbeitete und schöne Spielwelten.
Das DSA Fertigkeitssystem ist in gewisser Weise eine noch größere Katastrophe. Hier besteht ein Fertigkeitswurf nicht aus einer, sondern aus drei Proben, die (weitestgehend) unabhängig von einander gelingen müssen, damit die Aufgabenstellung an sich gelungen ist. Dabei hat jeder einzelne Wurf das selbe Problem wie bei D&D. Es ist ja nett, ob eine Probe an der Fingerfertigkeit oder Körperkraft eines Charakters gescheitert ist, aber letztlich macht es das System noch zufälliger.
Besser sind Systeme, in denen mehrere Würfel für eine Probe gewürfelt werden, da es dabei zu einer Gauss'schen Normalverteilung innerhalb der Probe kommt, die durchschnittliche Ergebnisse wahrscheinlicher macht als außergewöhnliche, womit sie auch außergewöhnlich bleiben. Gute Beispiele für gelungene Systeme sind dabei das Storyteller System von White Wolf und Shadowrun. Gurps ist auch ein gutes System, aber ihm fehlt der "Flavour".
Die besten Systeme sind jedoch Würfellose System wie - oh Wunder - Amber.
Sie unterstützen das Rollenspiel ohne zufällig zu sein. Hier geht es nur um die Geschichte und Unterhaltung. Niemand kommt mitten im Spiel auf die Idee noch einmal in drei Regelbüchern zu wälzen um herauszufinden, wie diese oder jene Regel noch einmal genau war. Mein Tipp: Versucht's mal ohne Würfel.

sveawolf
19.02.2009, 21:32
Hail to thee, Amberites!

Rechtzeitig zur Reunion unserer Kieler Amberrunde öffnet dieses Forum seine Pforten.

Hier können Spieler eintauchen in die bizarren Fantasymodule um den "Amber-Zyklus" des amerikanischen Kultautors Roger Zelazny, im Konzept des ewigen Kampfes zwischen den Höfen des Chaos und dem Königreich Amber - Logrus und Muster - einen imaginären Helden auf seiner Reise durch die Welten des Multiversums führen und an unseren Amber Zusammenkünften teilnehmen.

Natürlich ist es Gästen gestattet, sich zu registrieren und dieses Forum als Plattform rund um das Thema "Amber" zu nutzen.

So seiet also herzlich willkommen, ihr Rollenspielfans, die ihr euch von Würfeln losgesagt und etwas völlig Neues gewagt habt.

Dieses Rollenspiel ist absoluter Kult - und ihr seid dabei!

Und ich freue mich sehr darüber!!!


:mrgreen:

Carsten
(Gamemaster)

_________________
"As I sailed into Shadow, a white bird of my desire came and sat upon my right shoulder, and I wrote a note and tied it to its leg and sent it on its way. The note said, 'I am coming', and it was signed by me."


(Nine Princes in Amber)

grey
20.02.2009, 12:28
Das DSA Fertigkeitssystem ist in gewisser Weise eine noch größere Katastrophe. Hier besteht ein Fertigkeitswurf nicht aus einer, sondern aus drei Proben, die (weitestgehend) unabhängig von einander gelingen müssen, damit die Aufgabenstellung an sich gelungen ist. Dabei hat jeder einzelne Wurf das selbe Problem wie bei D&D. Es ist ja nett, ob eine Probe an der Fingerfertigkeit oder Körperkraft eines Charakters gescheitert ist, aber letztlich macht es das System noch zufälliger.

Hey, hey. So zufällig sind die Proben ja nicht, hat man doch viele Möglichkeiten Einfluss darauf zu nehmen. Sei es durch Zauber, durch Verbesserung der entsprechenden Fertigkeit oder durch den Erwerb von bestimmten Talenten.

Natürlich kann man auch als Meisterschütze noch immer einen Patzer würfeln, aber auch in der Wirklichkeit wird es für den Schützen wohl oder übel Tage geben, an denen er nicht so gut drauf ist. ^^

Außerdem ergeben sich durch die Würfelpartien sehr lustige Situationen. Zum Beispiel wenn man als Priester der Peraine versucht mit der Bardame zu flirten und jede Probe verhaut. :D

sindar
20.03.2009, 18:01
Au weia, das kann lang werden :)

Angefangen hat es in der Schule, muss Mitte der 80er gewesen sein. Da hat mich in einer Hohlstunde ein Klassenkamerad am Schlaffittchen gepackt und in seine Gruppe gezerrt. War DSA0. Hach, war das toll. Fuenf Eigenschaften, Attacke, Parade, zwoelf Zauber, sechs Charaktertypen, fertig. Und was haben wir (nach meinen heutigen Massstaeben) fuer einen Murks zusammengespielt. Und Spass dabei gehabt! *ja* Dann kam noch eine Midgardrunde dazu. Ich hoere immer wieder, dass Midgard sehr regellastig sei und dass sein Klassensystem die Charakterentwicklung stark eingrenze. So, wie wir das gespielt haben, kann ich das gar nicht finden. Wobei - das war 1990 rum ("Sturm ueber Mokattam" war das letzte, was wir gespielt haben *g*). Oder unser SL hat schlicht 90% der Regeln weggelassen :D.
Tja, dann kam das Abi, und wir haben uns in alle Winde zerstreut :(. Das war's dann mit Rollenspiel, bis waehrend meiner Doktorarbeit ein Kollege eine DSA-Gruppe aufgemacht hat. War ein total sonderbarer Mix aus DSA1, DSA3 und Hausregeln (die im Wesentlichen aus Weglassen offizieller Regeln bestanden *g*). Der Meister hat 'n bissel gesponnen, aber unter ihm zu spielen hat Riesenspass gemacht! Und auch mit ihm, denn wir haben uns spaeter mit dem Meistern abgewechselt. Um die Zeit habe ich auch erste Erfahrungen mit Earthdawn gesammelt. Da hat leider die Gruppe nicht gepasst, System und Hintergrund gefallen mir gut.
Tja, und dann der Wechsel, erst nach Koeln, dann nach Dublin. und wieder war es fuer laengere Zeit aus. Erst seit kurzem habe ich hier wieder eine regelmaessige Runde! Noch spielen wir D&D4, aber ich hoffe, die Truppe von Earthdawn ueberzeugen zu koennen.
Ach ja, Forenabenteuer habe ich auch schon ein paar mal probiert. In einem davon habe ich gerade die Leitung (mit) uebernommen, die meisten anderen sind irgendwann im Sande verlaufen. Ist auch nicht wirklich mein Ding. Es gehoert zum Rollenspiel einfach dazu, zusammen um den Tisch zu sitzen! *find*

Sylence
21.03.2009, 09:15
Ich spiele jetzt seit fast 7 Jahren regelmäßig RPG. Angefangen hat alles mit D&D und meiner Felidea Bogenschützin. Ich hatte vorher noch nie etwas davon gehört und schneite dann in einem Jugendzentrum in eine Gruppe rein. Seit dem kam ich davon nicht mehr los. Die Gruppe gibt es immer noch, auch wenn der ein oder andere Spieler gewechselt hat und wir ab und zu von vorne begonnen haben. Ganz ehrlich ab den epischen Stufen, macht es in der Regel kaum noch Spass, weil man alles kann...

Dazu kam dann noch mit der Zeit DSA und Shadowrun.
DSA ansich gefällt mir eher weniger. Wir hatten einen tollen Master, weswegen es schon sehr viel Spass gemacht hat. Aber diese strenge Götter - Dämonen - Welt ist auf die Dauer schon sehr anstrengend. Und meistens ist in der Gruppe immer irgendein Geweihter dabei. Dann ist Chaos schon vorprogrammiert.
Shadowrun war dann wieder mehr nach meinem Geschmack. Nach langem betteln durfte ich endlich eine Vampirin spielen und bin seit dem bei diesem Charakter geblieben. Unsere Gruppe ist komplett chaotisch, neigt dazu alles in Schutt und Asche zu legen und treibt den Spielleiter des öfteren zur Weisglut.

Ich möchte sehr gerne Vampire anspielen, habe aber bisher noch keine Gruppe dafür gefunden und bei uns hat keiner lust sich das Regelwerk anzulesen. Allerdings habe ich nur Gutes davon gehört und was ich gelesen habe, sagt mir auch sehr zu.

Bisher ist D&D aber mein Lieblingssystem. Es ist Highendfantasy. Man kann alles machen, alles ist möglich. Die Welten sind frei gestaltbar und riesig. Zur Not wechselt man einfach mal eben die Ebene. Die Götter haben dort nicht soooo viel zu sagen (man muss zumindestens nicht angst haben von nem Blitz erschlagen zu werden). Man kann die verrücktesten Wesen spielen, wobei Elfen und Zwerge quasi zu den "normalsten" Rassen gehören. Es läßt Platz zum träumen und rumspinnen. Also mich hat es gefangen.
Wir spielen gerade das letzte Abenteuer mit unserer aktuellen Gruppe und ab Sommer geht es von vorne los. Neue Chars, neues Glück. Freu mich schon :)

Aso: Ich glaube die nächste Stufe ist dann LARP, was ich seit 4 Jahren mache ^^

Sandbarsch
27.03.2009, 17:56
Ich habe auch in meiner jugend Pen & Paper Rpg gespielt das bekannteste ist auch heute noch DSA nur leider findet sich keiner mehr der interesse dran hat es zuspielen, daneben habe ich noch Magic The Gathering gespielt und so liegen die beiden Sachen ungenutzt auf meinen Boden und warten nur drauf wieder erweckt zu werden.

Lg Sandbarsch