Sanatii
21.01.2008, 09:57
Mein Name ist Joe. Ich bin ein netter Kerl. Aber manchmal bringe ich Frauen um.
Schon allein die Tatsache, dass dieses Buch aus der Sicht des Killers geschrieben ist, hat mir nach einigen Seiten gefallen und mich in seinen Bann gezogen. Dennoch musste ich mich erstmal, an die für mich ungewöhnliche Schreibweise gewöhnen.
Zwar kommt Joe einem nach einiger Zeit, was seine Denkweise anbelangt, absolut "normal" vor (so normal man als Mörder wohl rüberkommen kann). Manchmal sogar überaus intelligent, dennoch ist er was Gefühle und Realität anbelangt absolut Weltfremd. Die Geschichte besticht meiner Meinung nach, durch ihre flüssige Schreibweise, ihren einmaligen Humor und brillante Foltermethoden. Dadurch, dass man durch Joes Augen blickt und einen guten Einblick in seine Gedankengänge bekommt, bekommt man sogar Mitleid mit ihm. Zudem kann man bei solch einer Mutter ja nur zum Psychoathen werden, aber die extreme Liebe zu ihr und zu seinen Fischen kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
Joe hat sein Leben scheinbar fest im Griff - tagsüber jobbt er als Putzmann bei der Polizei, abends geht er anderen Tätigkeiten nach. Er denkt daran, seine Fische zweimal täglich zu füttern und seine Mutter mindestens einmal pro Woche zu besuchen, obwohl er ihren Kaffee ab und zu mit Rattengift verfeinert. Er stört sich kaum an den Nachrichten über den Schlächter von Christchurch, der - so wird behauptet - sieben Frauen umgebracht hat. Joe weiß, dass der Schlächter nur sechs getötet hat. Er weiß es ganz einfach. Und Joe wird diesen Nachahmer finden; er wird ihn für die eine Tat bestrafen und ihm die anderen sechs Morde anhängen. Ein perfekter Plan, denn er weiß bereits, dass er die Polizei überlisten kann. Das Einzige, was noch getan werden muss, ist, sich um all die Frauen zu kümmern, die nicht aufhören, ihm im Weg zu stehen.
Schon allein die Tatsache, dass dieses Buch aus der Sicht des Killers geschrieben ist, hat mir nach einigen Seiten gefallen und mich in seinen Bann gezogen. Dennoch musste ich mich erstmal, an die für mich ungewöhnliche Schreibweise gewöhnen.
Zwar kommt Joe einem nach einiger Zeit, was seine Denkweise anbelangt, absolut "normal" vor (so normal man als Mörder wohl rüberkommen kann). Manchmal sogar überaus intelligent, dennoch ist er was Gefühle und Realität anbelangt absolut Weltfremd. Die Geschichte besticht meiner Meinung nach, durch ihre flüssige Schreibweise, ihren einmaligen Humor und brillante Foltermethoden. Dadurch, dass man durch Joes Augen blickt und einen guten Einblick in seine Gedankengänge bekommt, bekommt man sogar Mitleid mit ihm. Zudem kann man bei solch einer Mutter ja nur zum Psychoathen werden, aber die extreme Liebe zu ihr und zu seinen Fischen kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
Joe hat sein Leben scheinbar fest im Griff - tagsüber jobbt er als Putzmann bei der Polizei, abends geht er anderen Tätigkeiten nach. Er denkt daran, seine Fische zweimal täglich zu füttern und seine Mutter mindestens einmal pro Woche zu besuchen, obwohl er ihren Kaffee ab und zu mit Rattengift verfeinert. Er stört sich kaum an den Nachrichten über den Schlächter von Christchurch, der - so wird behauptet - sieben Frauen umgebracht hat. Joe weiß, dass der Schlächter nur sechs getötet hat. Er weiß es ganz einfach. Und Joe wird diesen Nachahmer finden; er wird ihn für die eine Tat bestrafen und ihm die anderen sechs Morde anhängen. Ein perfekter Plan, denn er weiß bereits, dass er die Polizei überlisten kann. Das Einzige, was noch getan werden muss, ist, sich um all die Frauen zu kümmern, die nicht aufhören, ihm im Weg zu stehen.