PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Elternecke


Warin
10.03.2008, 23:06
Ich hab' gedacht, ich mach mal ein kleines Eckchen auf für alle, die Kinder haben*baby*

Aktueller Anlass ist, dass ich grad vor zwei sehr schweren Entscheidungen stehe:

Entscheidung 1 ist: Die mittlere (wird im Oktober sechs) einschulen oder nicht? Die geistige Reife besitzt sie, Ergebnis von Schnupperschule und Schuluntersuchung sind positiv. Die Erzieherinnen bemängeln nur, dass sie wenig Kontakte schließt. Irgendwie glaub' ich aber nicht, dass sich das in einem weiteren Jahr Kindergarten groß ändern würde. Vorteil wäre allerdings, dass sie die ganz Kleine (wird 3) in den Kindergarten "einführen" könnte. Nur deshalb will ich ihr ja keine Chance verbauen (wenn man sie fragt, würd' sie gern in die Schule, aber das können Kinder in dem Alter noch nicht selbst entscheiden).

Entscheidung 2 - und das ist ziemlich bitter: Die Älteste hat so wenig Interesse an Schule, dass sie inzwischen die Schlechteste in der 2. Klasse ist. Mathe hat sie jetzt nach lauter vieren mal eine zwei geschrieben, aber deutsch ist eine Katastrophe. Kein Interesse zu lesen, noch weniger zu schreiben, generell unkonzentriert, träumt. Aber das beliebteste Mädel der Klasse (irgendwo bei 20 in einem Jahr haben wir aufgehört die Einladungen zu Kindergeburtstagen zu zählen). Während ihre Klassenlehrerin (kennt sie erst seit diesem Jahr) sie aufgegeben hat, sieht ihre ehemalige Lehrerin und Schulleiterin genau wie wir mehr Potenzial in ihr (ich mein, wieso auch nicht, meine Frau und ich waren beide sehr gute Schüler). Druck nutzt gar nichts, da macht sie ganz dicht. Es macht einfach nicht "klick" bei ihr. (War beim Schwimmenlernen auch so, da hat sich eine teure Schwimmschule mehrfach dran versucht und dann im Urlaub ein Ex-Bundeswehrschwimmlehrer, den sie klasse fand und schwupps, schwamm sie wie ein Fisch im Wasser). Nu ja, jetzt ist halt die Frage, Eingangsklasse 2 wiederholen oder nicht (das ist der Vorteil an dem System, die Klasse besteht ja zur Hälfte aus Erst- und Zweitklässlern, so dass der Übergang nicht so hart ist, wie ein Sitzenbleiben in der 3. oder 4. Klasse).:(

Sanatii
11.03.2008, 00:12
Elternecke is ja nett *gg*

Hmm ... weiß nicht wie da die Meinung einer noch recht jungen Mutter ankommt, aber immerhin sind meine zwei Lauser auch schon bald 8 und gleich 2. Aber ich geb mal meinen Senf dazu ...

Naja die erste Entscheidung ist wirklich nicht leicht. Das mit dem wenig Kontakt zu anderen aufbauen, war auch bei uns ein Problem, dennoch würde ich dem nicht allzuviel Bedeutung beimessen. Das gibt sich sicher in der Schule, zumal man da ja leicht neue Freundschaften schließt - es sitzen schließlich alle im selben Boot und da gibt sich das von selbst.
Die essenziele Frage, ob ihr sie einschult, müsst ihr wohl aus dem Bauch heraus entscheiden. Einige Vorteile ergeben sich schon dadurch, wenn sie später eingeschult wird. Zum Beispiel, dass sie später einfach "reifer" ist und der Schule eine größere Wertigkeit beimessen kann.
Ich hab erlebt, dass es besser ist wenn Kinder später eingeschult werden. Aber das hängt immer vom Kind ab - wichtig is das sie ruhig sitzen und aufmerksam folgen kann.
Gibt es bei euch eine Vorschulklasse? - Das wäre die idealste Lösung.

Zum zweiten ....
Wie org is bitte die Lehrerin drauf? Also das pack ich garnicht wenn ich höre sie hat das Kind schon aufgegeben - nicht böse sein, aber da hätte ich meinen Sohn aus der Schule genommen, bzw in eine andere Klasse versetzt.
Zudem find ich es schlimm, dass man bei euch in der zweiten Klasse schon ein Notensytem hat.
Problem lesen und schreiben ist bei uns auch groß. Mathe weniger da hat er wohl ein Talent - gelernt hat er meines Wissens noch nie dafür - na gut zumindest nicht mehr als Aufgaben gemacht.
Aber zurück zum Thema. Träumen ist doch schon mal gut. Das zeugt von Interesse und Fantasie - genau hier müsst ihr sie bei ihrer Neugier packen. Es gibt so viele tolle Kinderbücher, wie auch ich feststellen konnte - ich hänge meist länger in der Kinderbuchabteilung fest als sonst wo. Sie einfach mal in der Bücherei bzw. Buchhandlung schmöckern lassen.
Jedenfalls, ja der erste Schritt ist mühsam (oh jaaa und wie ...), nämlich genau das zu finden, was den Knopf aufgehen lässt. Ja ich gebe zu ich hab da ein recht unkonventionelles Mittel genutzt - den DS und diverse Spiele, darunter auch Pokemon - wenn er spielen wollte vor allem, wenn er weiterkommen wollte, musste er lesen.
Weiter gings damit das Verbotenes verlockend ist - also ja nicht mit Taschenlampe im Bett lesen - das kam übrigens von der Lehrerin.
Probiert es mit Comics, die lesen sich leichter und das nicht nur der vielen Bilder wegen. Es gibt ja nicht nur zu Naruto und dergleichen Zeitschriften - da findet sich sicher auch diese Prinzess little fee oder so *gg* Meiner liest sich grad durch unsere Lustigen Taschenbücher.
Wichtig wäre wenn ihr ihre Aufmerksamkeitsdauer testen könntet - werd mal schauen ob ich dazu was finde. Es nutzt alles nichts, wenn sich nicht lange genug "Folgen" kann.
Jedenfalls ... ja ich weiß nicht, subjektiv würde ich sagen - wenn sie sich in der Klasse wohl fühlt - nicht wiederholen lassen. Meiner Meinung nach brauchen manche Kinder etwas länger bis da was kommt - war bei mir auch so. Was ganz schlecht ist - Zwang und Muss - ja Regeln/Richtlinien müssen sein, aber ich denke es bringt mehr, wenn man mal die Schule "schleifen" lässt. Einfach für einige Zeit die Wertigkeit geringer macht. Sie bekommt ja eure Sorgen mit, dies solltet ihr nutzen um sie in die richtige Richtung zu führen. Zu drohen, dass sie wiederholen muss bringt nichts - außer, dass sie es dann noch mehr vernachlässigt. Wenn dann ehre locken mit, weiß nicht, kleinen Überraschungen, wenn sie mal was gut macht. Nie sagen das sind so und soviel Fehler sondern - schau wieviel du da schon richtig geschrieben hast. Wirklich immer versuchen das Positiver richtig hervorzuheben. Irgendwann suchen sie dann von selbst nach der Bestätigung und verbessern sich ungemein - und das fast von allein.

So da hab ich doch jetzt mehr geschrieben *gg* vielleicht konnte ich dir irgendwie helfen, würd mich freuen. Leider braucht gut Ding wirklich ne Weile und bei Kindern sollte man nix überstürzen.

Edit: Das wichtigste hab ich vergessen - eh klar *kopfschüttel*
Ihr müsst herausfinden welcher Lerntyp sie ist. Weiß nicht wie gut du darüber informiert bist, aber ich bin so frei und erkläre mal.

Es gibt den visuellen - lernt am besten durch Beobachtung (Lesen, Ansehen,.. - zB. Wörter in Bilder verpacken) den akustischen - lernt am besten durch zuhören (viel vorlesen und vorsagen - Buchstabieren) und den motorischen - lernt am besten durch Handlungen (anfassen, mitschreibe, zeichnen,..)
Ideal ist wenn man es alle drei vereint. Und etwas was gefühlsbetont gelernt wird, schafft es viel eher ins Langzeitgedächnis. Genauso hilft bewegen beim lernen. Wenn sie zB. was auswendig lernen soll oder jetzt nicht weiß wie man einen Satz bzw Wort teilt/ schreibt, lasst sie den Satz ablaufen. Jede Silbe ein Schritt und am Schluss hinhocken für den Punkt.
Ja wenn mir noch was einfällt ergänz ich.

Hathor
11.03.2008, 08:24
Ich hoffe, ich darf auch mitreden, auch wenn ich keine Schulkinder habe ;) Aber ich war mal ein Kind mit Problemen und kann mich noch sehr gut daran erinnern :D

Zum Thema Einschulung: wenn die geistige Reife vorhanden ist und das Kind zur Schule gehen will, wäre es schlimm, sie nicht einzuschulen.
Nur weil ihre Sozialkontakte nicht so sind, wie es sich die Erwachsenen vorstellen *kopfschüttek*
Jedes Kind ist eben anders, deine scheint ein wenig schüchtern oder mit wenigen Kontakten zufrieden zu sein. Und das wird sich entweder von selber ändern oder es wird sich eben nie ändern. Da bringt ein weiteres Kindergartenjahr sicher nicht den gewünschten Erfolg. Vielleicht erreicht man sogar das Gegenteil...

Stell dir mal vor, wenn all ihre gleichaltrigen Freunde und Freundinnen Schulkinder sind, nur sie nicht. Das nagt dann doch gewaltig an ihrem Selbstbewusstsein.

Und zu deiner Ältesten: ist sie in der richtigen Schule? Deine Schilderung klingt nach einer unterforderten Hochbegabten.

Rusch
11.03.2008, 09:22
Ich muss sagen, ich hab das genau richtig gemacht und eine Grundschullehrerin geheiratet. :D

Wir haben drei Kinder Lisa ist 8, Anja ist 5 und Paula 1 1/2

Im Ernst: Die Fragen, was man machen soll beschäftigen alle Eltern durch die ganze Schulzeit. Wir haben uns bei unserer großen lange Gedanken gemacht, ob wir sie Einschulen sollen oder nicht. Am Ende hatten wir sie doch eingeschult und es war gut. Aber wie sagt die Lehrerin: Lisa ist vom wissen her eine Viertklässerin und vom emotionalen eine Zweitklässerin. Tatsächlich ist sie in der Dritten. Sie ist ein Träumer und es fällt ihr schwer, mit anderen zu kommunizieren. Aber sie hat einige gute Freunde in der Klasse und das reicht. Und sie hat, da bin ich wahnsinnig stolz auf Sie, auch schon Mut vor der Klasse bewiesen. Sie spielt jetzt seit 1 1/2 Kontrabass (ok, dass ist jetzt bestimmt kein naheliegendes Instrument für Kinder, aber sie wollte es von allen Instrumenten unbedingt lernen und inzwischen verstehe ich auch wieso - Ein Kontrabass ist ein tolles Instrument) und hat sich Weihnachten vor die Klasse gestellt, "Oh Du fröhliche gesungen" und mit dem Kontrabass die Begleitung gespielt. Ich hätte mich so etwas nie getraut.
Na, sie geht schon ihren Weg und die Noten sind gut.

Was unsere zweite betrifft, so wir sie im Herbst wohl eingeschult. Sie hat es drauf und ist sehr Geschickt in Menschenmengen. Ich sag immer, sie wir Politiker. Überzeugend Lügen kann sie jetzt schon und man muss höllisch aufpassen. Da haben wir ganz andere Probleme, denn sie weicht Arbeit eher aus.

Aber zu Dir, Warin: Ich werde mal meine Frau fragen. Ihr müsst versuchen in dem Kind den Spass am Lernen zu wecken. Versucht herauszufinden, warum es mit Deutsch nicht klappt. Was sagt den Lehrerin genau? Warum wird das Problem erst jetzt akut, das hat sich doch schon früher abzeichnen müssen?
Wie sind den die Noten in den anderen Fächern? Lernt sie generell nicht gerne? Lest ihr Euren Kindern vor? Oder leidet sie vielleicht an Legasthenie?
Da hat bei unseren sehr die Freude an der Sprache gewecket. Unsere Große liest inzwischen so viel, dass wir sie schon einbremsen müssen. Jüngst konnte sie nachts nicht schlafen und sie hat dann in einer Nacht die Wilden Hühner von Cornelia Funke gelesen.
Schafft ein Belohnungssystem für gute Ergebnisse, setzt aber zunächst die Marke sehr niedrig an. Wir machen das in etwa so: Wenn Du was gut machst, dann bekommst Du einen Aufkleber. Hast Du fünf Aufkleber, gibt es ein neues Buch oder sonst irgend etwas. Probiert es einfach aus. Ihr werdet schon einen Weg finden, sie zu motivieren. Es muss halt auf das Kind bezogen sein.

Ich würde jetzt nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Vielleicht liegt es auch an der Lehrerin. Im nächsten Jahr hat ihr doch eine andere, oder? Zumindest im Bayern ist dem so, dass die Klassleitung nach zwei Jahren wechselt. Noten gibt es bei uns auch ab dem zweiten Halbjahr 2. Klasse. Ich halte das auch für früh, aber es ist nicht zu ändern. Bei uns hat es aber geholfen, die Ehrgeiz zu wecken.

Und seht das positiv: Unsere Lisa ist eher ein Freak. Sie träumt, führt träumt viel, fängt Spinnen, Insekten und Regenwürmer in der Pause und benimmt sich überhaupt nicht wie ein normales Mädchen. Im Umgang mit Erwachsenen ist sie pampig und läßt es oft an Benehmen zu wünschen übrige. Da war sie bei einer Freundin und sie meint, dass es zu Hause besser schmeckt. Da willst Du im Boden versinken. So unterhält sie nur wenige Freundschaften und wir würden uns wünschen, sie würde bei 20 Einladung zu Feiern bekommen. Wir sind schon froh, wenn sie im Jahr 6 mal eingeladen wird.

Ich kann nur sagen, nehmt Eure Kinder, wie sie sind. Sie haben gute und schlechte Eigenschaften wie wir alle und wir können uns nur an den guten erfreuen und gegen die Schlechten arbeiten.

Allanon
11.03.2008, 13:39
Huhu du,

meine Kids sind zwar schon aus dem Gröbsten raus, der Fall erinnert mich aber dennoch sehr an die Anfangsschulzeit meiner mittleren Tochter. Bei ihr war und ist es bis heute so, das wenn sie einen Menschen nicht auf den ersten Blick schmecken kann, oder auch nur einigermaßen mag, er bei ihr kein Land sieht. Dies hatte in der der Grundschule fatale Folgen.
Sie ist im Juli geboren, war damals sehr klein und als Kannkind eingeschult. Körpergröße und Alter machte sie mit Mundwerk und nicht endendem Selbstbewusstsein wett. So lange bis die Klassenlehrerin einmal krank wurde und eine Vertretung kam. Schon in der ersten Stunde machte unsere Tochter ihr klar (wörtlich vor der ganzen Klasse) das sie lange nicht so nett sei wie die Klassenlehrerin und der Unterricht bei ihr keinen Spaß macht. Die Retourkutsche folgte bei nächsten lesen, dort erklärte die Lehrerin ganz nebenbei das sie ja überhaupt nicht richtig lesen könne.
Von dem Zeitpunkt an, konnten wir machen was wir wollten, das Kind war nicht mehr zu Lesen zu bewegen. Als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Erst am Jahresende, nachdem sie einen neuen Lehrer bekam, der ihr persönlich sehr zusagte, besserte sich das. Die Freude am lesen allerdings, ist bis heute nicht eingekehrt. Sie sieht es mehr als notwendiges Übel, büffelt ihre Bücher durch und legt sie zur Seite. Romane egal welchen Genre`s findet man bei ihr so gut wie nie. Mittlerweile hat sie die Realschule so gut wie in der Tasche und bewirbt sich an anderen Schulen auf`s Abi (Fachabi Richtung Bio/Medizin/Pharmazie).
Tja was will ich damit sagen. Ich glaube, und das hat ja das Schwimmen gezeigt, das mit dem Wechsel der vermittelnden Person bestimmt auch ein Großteil eures Problems gelöst ist. Kinder nehmen Erwachsene einfach anderes war, als wir. Ihr Bauchgefühl tickt anders als unseres.
Und eine Ehrenrunde, wenn sie so schnell Anschluß findet wie du schreibst sehe ich auch nicht als Problem. Lasst dem Kind einfach Zeit, auch wenn es als Elternteil schwer fällt und man gerne ungeduldig wird.

liebe Grüße


Allanon

Nuramon
11.03.2008, 18:26
Na, dann will ich meinen Senf auch noch ebend dazu geben. Ich habe zwei Kids. Der Große ist 11 und in der 5.Klasse Gymnasium. Die kleine ist 9 und kommt im Sommer aufs Gym. So, wie ihr seht, ist meine Tochter noch sehr jung. Sie hat die zweite Klasse übersprungen (das war auch eine sehr schwere Entscheidung aber ich denke wir haben die richtige getroffen).
Mein großer war auf der Grundschule ein Zweierschüler aber hatte soziale Probleme. Er war sozusagen der Outlaw der Klasse. Er wurde gehänselt und kam auch mit der Klassenlehrerin nicht zurecht. Aber er hat sich durchgeschlagen. Jetzt in der 5. Klasse gehen die Zensuren rapiede nach unten. Warum? Ich weiß es noch nicht. Die Lehrer sagen auf jeden Fall das er nicht auffällig währe. Warten wir mal das nächste Zeugnis ab.
Meine Tochter (keine Ahnung von wem sie das hat) ist eine eins/zweier Schülerin) Da mache ich mir garkeine Sorgen. Aber auch sie hat schwierigkeiten Kontakte zu knüpfen. Nicht das sie keine Freunde hat aber es dauerte sehr lange.
Ich würde auf jeden Fall das Kind einschulen wenn nur die Kontaktschwierigkeiten der Grund sein sollten es nicht zu tun. Freunde kommen.
Das Problem mit der Ehrenrunde habe ich am eigenen Leib erfahren. Ich habe die 4. zweimal gemacht (es hat nichts genützt. Ich war ein echt fauler Schüler).
Ich glaube ich hätte echt schwierigkeiten damit wenn ich meinen Sohn wiederholen lassen müsste. Dann währe er nämlich mit seiner Schwester in einem Jahrgang und er ist zwei Jahre älter. Das würde ihn, glaube ich, seelisch fertig machen.
Aber an deinen Stelle Warin...ich bin immer der Meinung wenn die Basis nicht sitzt gehts nicht. Ich bin Handwerker und vergleiche das immer mit einem Hausbau. Man kann nur ein solides Haus bauen wenn das Funderment richtig sitzt. Ansonsten klappt das Haus irgendwann zusammen. ;)

Warin
11.03.2008, 19:42
Wow, vielen, vielen Dank für die ganzen Ratschläge und den Zuspruch, das tut wirklich gut, denn einfach ist die Situation für uns nicht.

Ja, ein Wechsel der Bezugsperson wäre sicher genau das richtige, aber man kann Lehrer ja nicht einfach aussuchen. Allerdings würde sie in der 3. Klasse tatsächlich eine neue Lehrerin bekommen, vielleicht ein Argument , um sie weiterziehen zu lassen. Die jetztige ist... nu ja, irgendwie verhuscht. Schreibt zwar brauchbare schriftliche Beurteilung, aber im Gespräch kommt da gar nichts rüber, außer dass sie ziemlich unsicher ist und einem nicht so recht in die Augen blicken kann. Die Noten gibt es übrigens nicht "offiziell", sondern nur auf dem Zettel der Lehrerin und wir wissen ja auch so, was 40 oder 50% bedeuten.

@Sati: Ja, deine Tricks habe ich auch schon versucht umzusetzen, z.B. habe ich ihr versucht zu erkären, dass sie ja alle Musik von unserer Netzwerkfestplatte hören könnte, wenn sie im Mediaplayer die Titel lesen könnte. Aber selbst das interessiert sie nicht. Ansonsten liegt hier fast alles rum, was für Kinder so zu lesen empfohlen wird - und wird nicht angerührt:(. Vorgelesen habe ich... bestimmt 1-2 Jahre fast jeden Abend, daran kann es eigentlich nicht liegen.

@Rusch: Das einzige mal, wo sie in der Schule richtig aufgeblüht ist, war, als sie bei der Schulaufführung die Lotta spielen durfte (und das richtig gut). Da haben wir uns auch gefragt, wo sie das her hat, denn dass hätte sich keiner von uns beiden getraut.

Bei der Mittleren tendiere ich jetzt noch mehr zur Einschulung. Zumal ich mal einen Artikel von einem Schuldirektor gelesen habe, der gegen vorzeitige Einschulung war, diese bei Geschwisterkindern aber für sinnvoll hielt, da die Kleineren sich doch schon einiges bei den Größeren abgucken. Stillsitzen, zuhören und so ist sicherlich kein Problem. Aktive Mitarbeit wäre wohl eher fraglich, aber nu ja, die Eltern waren beide eher stille Schüler, wo soll sie's also her haben?

Rusch
11.03.2008, 19:51
Also für mich klingt das schon so, als ob Deine Tochter total gefrustet ist. Es ist schwer einen Rat zu gegen, aber Du musst diesen Kreislauf durchbrechen. Sie muss Freude an der Schule finden. Ihr werde bestimmt etwas finden.

Luthien
30.03.2008, 12:28
Bin ich erleichtert. Bin ja noch eine junge, unerfahrene Mutti, aber vor 2 Tagen hat mein Kleiner (7 Monate alt) geschrien wie am Spieß. Das ist ziemlich ungewöhnlich, weil er sonst ein ganz lieber, ruhiger ist und bei Leibe kein Schreikind. Abends hat er seine Motzstunde bei den Simpsons :D - aber sonst beschwert er sich ganz selten. Auf jeden Fall war es herzerweichend und wenn er noch ne halbe Stunde länger geschrien hätte, wäre ich zum Arzt gegangen.

Anscheinend hat sich der kleine Knuddel den Magen verrenkt, denn an dem Tag und am darauffolgenden hat er nur MIlch getrunken und nichts mehr gegessen. Er hatte auch innerhalb eines Windelwechsels plötzlich einen ganz wunden Popo.

Auf jeden Fall bin ich jetzt überglücklich, daß es meinem Kleinen wieder besser geht. *ja*

Nuramon
30.03.2008, 13:17
Oh mein Gott...was bin ich froh das meine da raus sind. Es gibt doch nichts besseres als Kinder, die einem erzählen können was sie quält. Ich fand das immer ganz schön ätzend anhand des weinens oder der lautstärke des scgreiens raus zuhören was der/die Kleine hat.
Mit unserem großen waren wir auch oft im Krankenhaus. Der hat sich damals so oft ne Magendarmgrippe eingefangen, das er uns fast ausgetrocknet währe.

Rusch
30.03.2008, 20:39
Bin ich erleichtert. Bin ja noch eine junge, unerfahrene Mutti, aber vor 2 Tagen hat mein Kleiner (7 Monate alt) geschrien wie am Spieß. Das ist ziemlich ungewöhnlich, weil er sonst ein ganz lieber, ruhiger ist und bei Leibe kein Schreikind. Abends hat er seine Motzstunde bei den Simpsons :D - aber sonst beschwert er sich ganz selten. Auf jeden Fall war es herzerweichend und wenn er noch ne halbe Stunde länger geschrien hätte, wäre ich zum Arzt gegangen.

Anscheinend hat sich der kleine Knuddel den Magen verrenkt, denn an dem Tag und am darauffolgenden hat er nur MIlch getrunken und nichts mehr gegessen. Er hatte auch innerhalb eines Windelwechsels plötzlich einen ganz wunden Popo.

Auf jeden Fall bin ich jetzt überglücklich, daß es meinem Kleinen wieder besser geht. *ja*

Hört sich nach zahnen an...
Wenn er wieder solche Tage hat, dann ist es das bestimmt. Manche Kinder schlagen recht gut auf Globoli an (meine leider nicht so) und ich empfehle Dentinox, das beruhigt.

Warin
30.03.2008, 21:41
Mit unserem großen waren wir auch oft im Krankenhaus. Der hat sich damals so oft ne Magendarmgrippe eingefangen, das er uns fast ausgetrocknet währe.Ja, das hat unsere jüngste auch schon ins Krankenhaus gebracht. Da muss man echt aufpassen bei den Kleinen. Die trocknen so schnell aus und wenn es ihnen schlecht geht, wollen die auch gleich keine Flüssigkeit mehr trinken. Da hilft dann nur noch der Tropf.:(

Rayk
23.04.2008, 21:27
sorry fürs ziemlich verspätete Posting, aber Warin, ich war in der Grundschule auch immer unkonzentriert und verträumt, faul usw..
Die Erzieherinnen im Kindergarten meinten auch ich wäre noch nicht weit genug für die Schule...

und heute bin ich immernoch faul und unkonzentriert, aber aufm Gymnasium^^:D

Antigone
24.04.2008, 09:09
Hallo Warin!

Hoffe, du kannst auch mit einer verspäteten Antwort noch was anfangen.

Zum 2. Problem kann ich nicht viel sagen - mein Großer ist in der 2. im Gym und lernt (gottseidank) sehr brav. Daher fehlen mir die Erfahrungswerte.

Aber das 1. Problem kenne ich. Meine Tochter hat im September Geburtstag und wurde somit auch mit noch nicht ganz 6 Jahren eingeschult. Wäre sie das erste Kind gewesen, hätt ich das nicht gemacht, aber als Jüngere hat sie enorm viel vom großen Bruder profitiert. (ich nehm mal an, dass ist bei deiner Mittleren ganz ähnlich). Daher hätte sie sich bei einem weiteren Jahr im Kindergarten nur gelangweilt.

Kontaktschwierigkeiten bessern sich nicht durch ein weiteres Jahr im Kiga. Hat sie denn nicht wenigstens ein, zwei Freundinnen, die auch in die Schule kommen? DAs wäre nämlich ein noch triftigerer Grund, sie schon einzuschulen. (selbst wenn es keine Freunde sind, aber es ist schon besser, wenn sie wenigstens bekannte Gesichter um sich hat).

Und das Argument, dass sie der Kleinsten beim Kiga-BEginn helfen würde, ist nicht sehr schlagkräftig. Ich kenne eure Kleine ja nicht, aber ist sie auch kontaktscheu, würde sie sich nur an den Rockzipfel der Größeren hängen und evtl. die "heiße" Beginn- und Kennenlernphase versäumen (und das ist schwer nachzuholen, wenn sich erst mal Gruppen gebildet haben). Und ist sie eh kontaktfreudig, schafft sie das auch ganz alleine.

Ähm.. . langer Rede, kurzer Sinn: wir haben die frühere Einschulung unserer Tochter nie bereut. Und wie mein Mann immer sagt: ein Jahr früher in die Schule heißt auch ein Jahr früher in die Pension. :D

lg, A.

Rusch
24.04.2008, 16:48
Ähm.. . langer Rede, kurzer Sinn: wir haben die frühere Einschulung unserer Tochter nie bereut. Und wie mein Mann immer sagt: ein Jahr früher in die Schule heißt auch ein Jahr früher in die Pension. :D

lg, A.

Ich denke eher, es heißt: Ein Jahr früher in die Schule heißt ein Jahr länger arbeiten, weil es die Bundesanstalt für Arbeit eine Scheißdreck interssiert, wann jemand eingeschult wurde.

In Bayern wird das übrigens derzeit umgestellt. Meine Tochter war ebenfalls im September geboren worden und wurde mit noch 5 eingeschult. Jetzt aber werden die Kinder jedes Jahr einen Monat früher eingeschult. Meine zweite Tochter ist im Oktober geboren und ist bereits ein reguläres Schulkind. D. h. ich müsste sie Rückstellen lassen und das heißt unterm Strich, dass quasi einmal durchfallen schon erledigt wäre, wenn man sich für das Zurückstellen entscheidet. Zum Glück ist sie so schulreif, wie sie nur sein kann.
Ich denke 2010 werden alle Kinder regulär in Bayern eingeschult, die in dem Jahr der Einschulung 6 Jahre alt werden.

Warin
24.04.2008, 21:53
Ja, bei uns wird das Eintrittsalter auch sukzessive reduziert, deshalb habe ich mir ja auch gedacht: Warum nicht?

Wir werden sie trotzdem noch nicht einschulen. Kognitiv gar keine Frage, gem. der Leiterin des Kindergartens erfüllen aber auch bereits die meisten Vierjährigen (einer war tatsächlich schon in der Schnupperschule dabei) kognitiv die Voraussetzungen für die 1. Klasse. Sowohl Kinderärztin, Kindergarten als auch Schule waren aber der Meinung, dass ihr Sozialverhalten nicht ausreichen würde. Es ist ehrlichgesagt auch ein recht "wilder" Jahrgang - sie würde schlicht und ergreifend untergehen. Eigentlich hat sie's auch recht gefasst aufgenommen, noch ein Jahr in den Kindergarten zu gehen. Und ihre Freundinnen sind mehr in dem kommenden Jahrgang, also passt das.

Bei der Großen hat sich noch nichts zum Besseren gewendet. Die Schulpsychologin meint, wir sollten ihr mehr Anreize zum Erwachsenwerden geben. Damit hat sie meine Vermutung voll und ganz bestätigt. Des weiteren gibt es in der Tat ein Problem mit ihrer Linkshändigkeit. Plötzlich will sie (ohne das jemand Einfluss genommen hat) mit rechts schreiben. Sie ist inzwischen ziemlich beidhändig und die Psychologin meint, da könnte irgendeine "Überkreuzsstörung" (der genaue Begriff ist meiner Frau leider entfallen) vorliegen. Nun denn, wir werden sie in der Klasse vorangehen lassen, haben uns hinsichtlich der weiteren Schullaufbahn aber schon mal Richtung Gesamtschule orientiert.

Cullabay
22.08.2008, 10:43
Hallo Warin,

da meine Tochter erst knapp 2 Jahre alt ist, habe ich selbst solche Probleme zwar noch vor mir, habe aber bei meinem Bruder, der 5 Kinder hat doch schon ähnliches mitbekommen.
Bei manchen Kindern macht es auch einfach später klick. Meine älteste Nichte (auch Linkshänderin) hatte in der Grundschule auch ungeheure Probleme ( Obwohl oder vielleicht auch weil sie in einer Waldorfschule war?!). Sie konnte in der 4. Klasse immer noch nicht richtig lesen und schreiben, ohne daß sie eine Legasthenikerin gewesen wäre. Da man heutzutage durch die Medien ja einen solchen Druck bekommt was die Schullaufbahn der Kinder angeht, waren mein Bruder und seine Frau todunglücklich und haben quasi ihr Kind schon als Hartz4-Empfängerin gesehen. Sie ist dann zuerst auf die Förderstufe und dann auf die Realschule gegangen, hat vor 2 1/2 Jahren einen guten Realschulabschluß gemacht und eine Ausbildung zur Hotelfachfrau gemacht. Sie ist jetzt 18 Jahre alt, mit ihrer Berufswahl superglücklich und eine selbstbewusste, für ihr Alter sehr reife junge Frau, die weiß was sie will und sich jetzt im Ausland bewirbt um in ihrem Beruf weiterzukommen.
Lesen tut sie allerdings freiwillig immer noch nicht viel aber das muss ja auch nicht jeder.

Moki710
22.08.2008, 20:45
Hey Warin,

auch wenn ich noch in der achten Klasse bin, hoffe ich ich kann auch ein wenig Rat geben. Ich bin im Oktober geboren und wurde mit fast sieben eingeschult. Ebenfalls war meine ältere Schwester ein halbes Jahr mit mir zusammen im Kindergarten. Zu der Zeit war das für mich auch gut, aber eines Morgens kam die Erzieherin aus einer anderen Klasse und hat mich einfach mitgenommen, weil meine Mutter mich zum Ganztagskindergarten hat umsellen lassen. Mich hat das doch ziemlich gezeichnet, weil ich von dieser Gruppe damals niemanden kannte. Deswegen würde ich dir empfehlen die kleine gleich in eine andere Gruppe als die Große zu tun, sonst verpasst sie evtl. den Anschluss, den ich dank weiteren 3 1/2 Jahren aufholen konnte. Was die Große angeht, meine beste Freundin war ein Jahr über mir, ist aber nur 9 Tage älter. Sie ist mit fünf eingeschult worden, weil sie auch zur Schule wollte, ich hingegen wollte da in dem alter noch nicht hin, weil meine Schwester immer erzählt hatte, die Schule wäre doof.
Jedenfalls hat meine Freundin dann in der siebten Klasse ganz große Probleme mit ihren Klassenkameraden bekommen, da in der Realschule nach der sechsten aufgrund des Zweigsystems neu sortiert wird. Meine Freundin hatte es da sehr schwer, ist am Ende nur noch gemobbt worden und hat dann die siebte freiwillig (!) wiederholt, seitdem ist sie auch mit mir in einer Klasse.
Darum empfehle ich dir, die große noch ein Jahr drinnen zu lassen, sofern sie ihre Freundinnen nicht alle bei den älteren hat.

Ich hoffe ich könnte helfen.;)
Moki710

silcrest
09.12.2008, 17:32
Hallo Warin,

zu Deiner zweiten Frage kann ich nicht viel sagen, dafür aber zur ersten, da ich in derselben Situation bin. Mein Sohn ist 5 und ein Kannkind, d. h. er muß nächstes Jahr noch nicht zwingend in die Schule. Wir hatten ihn aber trotz allem angemeldet, da er ein ziemlich fittes Kerlchen ist. Haben die Anmeldung jetzt aber doch wieder rückgängig gemacht, um ihm mehr Zeit zu geben. Habe mittlerweile schon ein paarmal gehört, daß es selbst in der Grundschule unter den Kindern ziemlich hergeht. Da ist es sicher besser, wenn die Kinder etwas reifer sind und sich besser behaupten können. Der Ernst des Lebens beginnt dann noch früh genug.

Lieber Gruß

Silvia

Xena
10.11.2009, 08:14
Zwei meiner drei Söhne sind im Herbst geboren also Sept. und Oktober - beide hab ich erst nach ihrem vollendeten 6. Lebensjahr eingeschult.

Lena
10.11.2009, 09:10
Meine Tochter ist noch lange nicht soweit in die Schule zu gehen, aber in den Kindergarten, was zum Teil für Gesprächsstoff in meinem Umfeld sorgt. Ist ein Jahr zu früh für den Kindergarten?

Ich stehe zu meiner Entscheidung! Es ist für meine Tochter genau das Richtige. Sie weint nicht, wenn ich sie hinbringe. Teilweise winkt sie mir nicht mal zum Abschied, weil sie so abgelenkt ist. In der Gruppe sind Kinder bis zum Vorschulalter, d.h. sie lernt spielerisch den Umgang mit Gleichaltrigen sowie mit größeren Kinder und natürlich den Erwachsenen. Irgendwann ist sie auch nicht die jüngste und muss „Verantwortung“ für kleinere übernehmen. Dies finde ich unteranderem mit das Wichtigste heutzutage. Soziale Kompetenz gewinnt immer mehr an Gewicht.

Außerdem haben die Erzieherinnen natürlich auch ganz andere Möglichkeiten sie zu fördern. Unteranderem ist eine französisch sprechende Erzieherin in jeder Gruppe, die sich mit den Kindern hauptsächlich in dieser Sprache unterhält. ( Gut, mir wäre zwar englisch lieber, aber durch die Nähe zu Frankreich...)

Das sind jetzt wirklich nur zwei Punkte für meine Entscheidung. Wie sieht ihr das? Habt ihr eure Kinder auch so früh in den Kindergarten gegeben/Hattet ihr diese Möglichkeit?

Xena
10.11.2009, 09:41
Ich finde wenn es deiner Tochter gefällt und grad so kleine könne sehr wohl ihr Unwohlbefinden zeigen dann ist es doch ok.

Leider hat man heutzutage als Frau noch dazu als Alleinerzieherin aus existenziellen Gründen oft nicht die Wahl die Kinder länger bei sich zu haben.

Ich finde das ein wenig krank und gegen die Natur. Meinen Kindern und mir hat es meiner Meinung nach nicht gut getan, daß sie als sie klein waren und ich noch beim Tourneetheater gearbeitet hab, soviel von mir getrennt bei meiner Mutter waren. Jetzt sind alle schon Gymnasiasten und die Zeit von damals können wir nicht mehr nachholen.

Lena
10.11.2009, 09:57
Ja, als alleinerziehender Elternteil hat man es immer schwer.

Bei mir ist die Notwendigkeit nicht gegeben. Mein Mann sichert unsere Familie finanziell ab. Ich werde ein Jahr von zuhause arbeiten. Also wenn sie krank wäre oder ähnliches, könnte ich sie ohne Probleme bei mir behalten.

Sie bleibt ja auch nur drei Stunden dort, davon schläft sie eine halbe Stunde.

Xena
10.11.2009, 20:35
Drei stunden ist ja wirklich sehr kurz und in deinem Fall völlig unbedenklich.

Blöd wäre wenn du 8 Stunden arbeiten müsstest und dann todmüd zu Hause noch den Haushalt machen müsstest und die kleine zusätzlich hättest.

Allanon
11.11.2009, 08:40
Das hätten meine Frau und ich uns auch gewünscht, leider gab es die Möglichkeiten damals noch nicht in dieser Form, zumindest nicht in bezahlbarem Rahmen. Nichts kann den Lerneffekt in diesem Alter besser fördern als der Umgang mit vielen gleichaltrigen und etwas älteren. Die Kinder können wunderbar alles abschauen, nachahmen und aufnehmen. Auch die sprachliche Förderung könnte nicht besser sein. Der Schritt deine Tochter in diese Gruppe zu bringen war genau der richtige. Auch wenn es nur drei Stunden sind, und selbst wenn du in diesen drei Stunden arbeitest oder den Haushalt schmeißt, sind sie für dich nebenbei auch noch so etwas wie mentale Erholung (hört sich dumm anist aber wirklich so *ja*) von deiner Tochter.

liebe Grüße

Allanon

Lena
11.11.2009, 09:35
Es ist immer noch relativ selten, dass Kinder so früh in den Kindergärten aufgenommen werden. Es sind noch sehr viele überrascht, dass es diese Möglichkeit überhaupt gibt. Und bezahlbar? Es ist schon große finanzielle Belastung, aber wenn nicht mein Kind es wert ist, wer/was denn sonst? (natürlich, nur wenn man auch das Geld zur Verfügung hat)

Ja, das hört sich zwar blöd an, aber ich bin froh meine Tochter die drei Stunden nicht bei mir zu haben. Ich weiß das sie gut aufgehoben ist und es der Aufenthalt ihr dort gut tut, daher kann ich mich zuhause entspannen. Ich bin zwar sehr gerne Mutter, aber ich bin auch noch so viel mehr. Nach den drei Stunden kann ich mich mit viel mehr Energie und Freunde mit meiner Tochter beschäftigen ohne von dem Haushalt ablenken lassen zu müssen.

Leider sieht das meinst die ältere Generation nicht so. Da kommen öfters kleinere Bemerkungen, das es früher auch ohne gegangen ist. :rolleyes: