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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nora Roberts - Grün wie die Hoffnung


Saniya
17.03.2008, 12:09
Irland im 12. Jahrhundert. Ein blutiger Kampf droht zwischen den Kräften des Guten und denen des Bösen, als Lilith, die mächtigste Vampirin der Welt, ihre dunklen Anhänger um sich versammelt.
Die Göttin Morrigan erhebt sich, um ihrer grausamen Zerstörung Einhalt zu gebieten. Doch allein ist sie machtlos. Sie braucht einen Kreis von sechs Auserwählten im Kampf gegen Lilith.
Der erste Auserwählte ist der Zauberer Hoyt. Auf seiner Suche nach Verbündeten gegen das Böse reist er durch die Zeiten und findet sich in den Armen einer unwiderstehlichen Frau wieder, die couragiert genug ist, ihr Schicksal mit seinem zu verbinden.

Der erste Teil der Trilogie hat mich förmlich mitgerissen.
Vampire, wie sie meiner Meinung nach sein sollten, Leidenschaft, Spannung, teilweise auch was zum Schmunzeln.
Alles in Allem ein guter Auftakt zur Trilogie.

Nuramon
17.03.2008, 20:50
Ich habe die Ringtrilogie auch gelesen. Das erste war ganz ok und es machte spaß es zu lesen. Beim Zweiten Teil wurde es immer romantischer und ich habe echt gedacht : na was wird das jetzt? So ein kitschiger Frauen Liebesroman? Aber es hielt sich dann doch in Grenzen. Im Groben und Ganzen fand ich die drei recht unterhaltsam und vergleiche sie gerne mit Buffy so eher leichte Kost. Nichts brutales oder Blutrünstiges obwohl es um Vampiere geht.
Für Nora`s ersten Fantasyroman gibt es für mich drei sterne;)

Pantalaimon
18.03.2008, 10:24
Für Nora`s ersten Fantasyroman gibt es für mich drei sterne

Womit ich gern nochmal auf das Bewertungssystem hinweisen möchte.
:)
Wäre toll, wenn ihr das auch nutzt. Ja, ich sehe, Du hast es genutzt, Nuramon, aber auch andere können / dürfen / sollen bewerten.

Und nun btt ;)

Lena
25.03.2008, 19:26
Auf den ersten Seiten habe ich ständig gedacht, das kennst du doch schon irgendwoher!*wunder*

Zwei Brüder, Zwillinge, beide verfügen über magische Kräfte. Der eine ist zwar kein Vampir, aber kämpft trotzdem im Innerem gegen das Böse. Die Handlung spielt in Schottland und nicht in Irland, aber für mich ist das fast das Gleiche. Keltische Sprache und Rituale werden verwendet und die Steinkreise werden für die Zeitreisen verwendet. Rein nach dem Erscheinungsdatum hat Nora Roberts abgeschrieben und das nicht besonders gut. Die Handlung gewinnt zwar etwas Eigenes als die anderen Personen des Zirkels auftauchen, aber dies hat mich auch nicht unbedingt überzeugt.

Was die Romanze angeht, es war doch von Anfang an klar, dass die sich bekommen. Die Frage war nur, wie viele Seiten bis dahin man lesen muss?

Schreibstil ist zwar flüssig zu lesen, ist aber nicht wirklich weltbewegend. Die Handlung war für mich nicht wirklich was Neues und daher sehr enttäuschend.

Von mir gibt es nur zwei von fünf Sternen.

Saniya
25.03.2008, 19:47
@ Lena
Wenn Du sagst, Nora Roberts hat abgeschrieben:
Welche Bücher kennst Du denn noch in der Art?
Für mich war diese Trilogie mal was ganz neues und hat mich deshalb so begeistert. Wenn Du ähnliche Buchvorschläge hast, nur her damit.

Lena
25.03.2008, 20:06
Da muss ich mich ja outen, dass ich die Bücher gelesen habe!*mph* Na gut, bin ja nicht so:p

Die Autorin, die ich meine, ist Karen Marie Moning. Sie hat verschiedene Bücher über Highländer geschrieben unter anderem „Die Liebe des Highländers“ – erzählt die Geschichte von Drustan, wenn man die Hauptfiguren vergleicht, ist er Hoyt ähnlich. „Der dunkle Highländer“ erzählt die Geschichte um Dageus und ist der „bösere“ Zwillingsbruder, wie Cian.

Nun, bei den Büchern kann man keine Welt-Literatur erwarten, aber für zwischendurch durchaus sehr unterhaltsam. Die Handlung ist zwar ab und zu etwas übertrieben und nicht immer jugendfrei. Schreibstil ist sehr angenehm.

Also, wenn dir/euch die Bücher von Nora Roberts gefallen haben, kann ich diese Bücher empfehlen.

Belle Morte
25.03.2008, 20:55
Für mich ist Roberts ne klassische Vielschreiberin die jetzt auch auf die Vampirwelle aufspringen muss. Interessanterweise findet sie sich immer wieder in ein Genre gut rein, sorgt aber auch für den ein oder anderen Grinser (in dieser Trilogie allerdings weniger). Ist nett, ist kurzweilig, vorhersehbar, das war es.

3 Sterne

Warin
12.10.2008, 13:48
OMG, was ist das denn? Ein Soft-Porno, eingebettet in einer kruden Fantasy-Story, die vor Klischees nur so strotzt. Nicht, dass ich etwas gegen erotische Literatur hätte. Aber wenn sich die Erotik auf die ständige Wiederholung der Sätze "sie bog sich ihm entgegen", "sie spürte ihn tief in sich" und "die Kerzen flammten hell auf" beschränkt, dann empfinde ich das doch als... arg billig. Aber der absolute Witz, der totale Schenkelklopfer ist, dass Nora Roberts die Story am Ende noch in eine Rahmenhandlung packt, in der ein alter Mann die Geschichte Kindern (KINDERN!) am Kamin erzählt: "sie bog sich ihm entgegen"; "sie spürte ihn tief in sich"..., tja, die großen Augen der Kinder konnte ich nachvollziehen :-)

Die Handlung besteht fast ausschließlich aus Dialogen, Beschreibungen fehlen nahezu vollständig, eine böse Vampirqueen will alle Menschen vernichten, doch die von den Göttern(!) auserwählten Helden stellen sich ihr mutig entgegen (wenn sie nicht gerade Sex haben). Bereits nach wenigen Seiten habe ich mich bemüht, jegliche Logik auszublenden, ansonsten hätte ich wohl Seiten mit logischen Fehlern füllen können. Der gröbste bleibt für mich, wie locker flockig die Wesen aus verschiedenen Welten und verschiedenen Zeitaltern miteinander reden können, sich dabei sogar höchstmodern foppen können. Aus der Kategorie, Bücher, die die Welt nicht braucht. Meine Vermutung über die Entstehung dieser Trilogie: Verlag an Nora Roberts: Vampirgeschichten sind gerade in, können sie uns eine liefern? Nora Roberts: Klar, in drei Wochen schreibe ich ihnen eine ganze Trilogie.

Pantalaimon
13.10.2008, 12:04
Na, dann hab ich ja noch Hoffnung... :rolleyes: Bin nämlich gerade auf Seite 153 und bisher hat sich bezgl. Sex noch nix getan...

Ich muss gestehen, auch ich hab die Bücher von Karen Marie Moning gelesen und fand sie erfrischend. Nora Roberts hat sich davon offensichtlich sehr "inspirieren" lassen. Und nichtmal besonders gut abgeschrieben... lediglich die Tatsache, dass ein Protagonist Vampir ist, unterscheidet die Story. Und es bei Moning schon sehr viel früher frivol zuging...

Naja, ich werd mal gucken ob ich "Grün" noch weiter lese, bisher ist es zwar kurzweilig, aber sehr vorhersehbar. Die Nachfolgebänder schaffen es allerdings definitiv nicht in mein Regal.