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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Feedback Die Silberweberin


bisou
17.03.2008, 21:01
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr meine Geschichte lesen würdet und mir auch Tipps, Kritik und eventuell auch Verbesserungsvorschläge geben würdet.

Ich freue mich auf jede Anregung.

liebe grüße

Akissi
18.03.2008, 17:16
Also, dann mache ich hier mal einen Anfang^^

Gleich zu Beginn ein weiteres Mal: Großes Lob, dein Schreibstil ist schon sehr ausgereift^^ Bis auf einige "Seltsamkeiten", die ich unten aufgezählt habe, liest sich die Geschichte flüssig und es macht Spaß sie zu lesen.

Ich finde es übrigens sehr geschickt, am Anfang kurze Kapitel zu bringen, anders, als ich das mache xD" So hält man die Leser am Lesen, auch wenn die Story sie noch nicht ergriffen hat oder ihnen nicht ausreicht, um gleich Romane zu lesen :D

So, hier sind einige Stellen, die mir aufgefallen sind. Nur vorweg, falls ich dir hierbei harsch vorkomme: Ich mein es nicht so >.< Ich bin ziemlich pingelig/perfektionistisch, aber ich will dir damit wirklich nur helfen x)

doch er spiegelte wieder nur die unendlichen Weiten wieder.

Nur ein Formulierungs"fehler", aber das macht schon viel aus - ich würde das erste "wieder" durch ein anderes Wort ersetzen wie "erneut", "abermals", usw...^^

Es gab keine Erben und das würde heißen, dass das Königreich kein Königreich mehr sein würde.

Naja, aber ist es nicht normalerweise so, dass der König bei Erbenmangel (:D) einen außerfamiliären Nachfolger bestimmt? Gerade bei der Gefahr, dass es solche Folgen hätte, wenn er das nicht täte?

Der neue König hieß Enaya.

Den Satz fand ich überflüssig. Das ist zwar an sich keine schlechte Art, einen Absatz zu beenden, aber in den 5 oder 6 Zeilen davor erwähnst du immer und immer wieder, wie der Junge heißt und dass er jetzt der König wird; deswegen, das ist finde ich ein bisschen zu viel des Guten^^"

Es gibt Geheimnisse in unserem wunderschönen Königreich, ich will sie alle lüften.

Das solltest du meiner Meinung nach weiter erläutern. Was für Geheimnisse? Weshalb will er sie unbedingt lüften? Ohne jeglichen Hintergrund, den er dazu angibt, wirkt das etwas... aufgesetzt, dahergeredet. So nach dem Motto "Es muss hier irgendwas Unbekanntes geben und egal was es ist, ich deck's auf." Also wie gesagt, da würde ich mir etwas mehr Begründung wünschen, wenn man so will.

dessen Schuld nicht schwer auf den eigenen Schultern lastet.

Den Satz verstehe ich schlichtweg nicht ._. Meinst du "Der in meiner Schuld steht" oder "In dessen Schuld ich stehe?" oder was ganz anderes? ._."

es ist wie mit der Liebe. Entweder kommt sie oder sie tut es nicht. Niemand kann euch helfen, niemand wird euch helfen, euch selbst könnt ihr nur in Zusammenarbeit mit eurem Herzen erfahren.

Mit dem Vergleich ging's mir genauso xD" Was hat das Finden von Lieben mit dem Finden einer vertrauenswürdigen Person zu tun?
Ich meine, vllt ist es ja auch Absicht und der Berater soll einfach ein wenig... kauzig sein :D

verschwand ebenso plötzlich wie er gekommen war.

Haaaaalt, Widerspruch O_O Vorher ist er langsam geschlurft und jetzt verschwindet er plötzlich? o_o"

--

Mein größter Kritikpunkt und gleichzeitig Anlass zum Loben sind deine Vergleiche, die bildliche Sprache. Man findet überall "als ob", "wie ein...", "als hätte/würde..." und abgesehen von dem Vergleich mit der Liebe sind diese Verbildlichungen auch echt spitze gelungen *applaus*
Und hier kommt das große aber: ABER diesen Vergleichen wird meist ein ganzer kleiner Absatz gewidmet, an dessen Ende fast immer eine Übertreibung des Ganzen steht.

Plötzlich war die bedrückende Stille nicht mehr da, als ob ein Bann gebrochen wurde, mitten hindurch, feine Splitter hinterlassend auf seiner Handfläche. Enaya pustete sacht auf seine Hand (...)

Der Vergleich mit der zerbrechenden Stille ist einfach super, genauso wie der, der schon vorher kam, mit der lauten Stille, die von überall zurückgeworfen wird.
Aber dass er auf seine Hand pustet - näh. Selbst wenn ich mir das in dieser Form vorstellen würde an Enayas Stelle, das ganze so in die Realität zu übertragen, dass ich diese "Splitter" dann wegblasen will, finde ich dann etwas arg fantastisch und deshalb zu viel^^"


In dieser Traumwelt sind die Dinge auch wieder sehr schön beschrieben, zB das Gras, das wie von der Sonne umgebogen und eingefärbt wirkt, ein weiteres großes Lob, sehr schön formuliert^^
Aber an dieser Stelle:

(Tautropfen glitzerten rot und spiegelten jede Wolke, jeden Fetzen der Welt, wie winzige Spiegel, welche das Tageslicht fingen) und vielfach verstärkt in den Augen eines jeden Betrachters glänzten und aussahen, wie Tränen eines goldenen Rosses.

wird es wieder zu viel. Die Tränen eines goldenen Rosses, welch Formulierung *eek*
Aber eindeutig zu viel^^"

Um's zusammenzufassen: Diese Vergleiche sind eine deiner Stärken, aber stellenweise solltest du finde ich um einiges zurückstecken.

Ich finde auch an anderen Stellen, dass du etwas arg schnörkelig formulierst; ich kenne das aber von mir selbst, ich hatte das auch mal eine Weile und wenn ich davon heute was lese, runzle ich nur noch die Stirn :D
Soll heißen: Ich denke, da wirst du noch ein Mittelmaß finden.

Zur Story habe ich jetzt nichts gesagt, weil ja bisher noch nciht viel passiert ist und das bisherige auch noch ein wenig wirr und teilweise iwie zusammenhangslos wirkt - da es aber nur ein Anfang ist, kann da ja aber noch viel draus werden^^Von daher dazu jetzt erstmal kein ausführlicherer Kommentar.

--

Als Fazit würde/möchte ich sagen: Auch wenn meine Kritikpunkte scheinbar zahllos und wahnsinnig kleinkariert sind und mein Lob sich hauptsächlich auf einen oder 2 Punkte gebündelt hat, finde ich, dass du schon wirklich weit bist. Wie alt bist du, 13? *umfall*
Dafür ist das nämlich schon wirklich nicht schlecht *klatsch*
Und wer weiß, was da noch drauß wird x) Ich bleibe jedenfalls mal dran und hoffe, du bist mir aufgrund meines Riesengemeckers nicht böse : )

Elyon
18.03.2008, 19:21
Boahh!!*clap*
Also ich finds echt toll...
Wenn ich so was hätte schreiben müssen, wäre ich sicher 2 Jahre dran gewesen... Denn solche Sätze wie:Plötzlich war die bedrückende Stille nicht mehr da, als ob ein Bann gebrochen wurde, mitten hindurch, feine Splitter hinterlassend auf seiner Handfläche. Enaya pustete sacht auf seine Hand(...)
hätte ich nie zustande gebracht.;)
Diese Geschichte ist irgendwie geheimnissvoll....

Ein grosses lob an dich, weiter so!*thumbsup*

bisou
19.03.2008, 11:58
also erstmal: danke für die anregungen und kritik
warum sollte ich dir böse sein? bin "froh" dass du das so rausgeholt hast, dann weiß cih nämlich jetzt, wo unter anderem meine schwachstellen liegen.
dankeschön :D

Warin
19.03.2008, 12:46
Gleich vorneweg: Ein durchaus ordentliches Stück Arbeit, dass du da abgeliefert hast.

Ich muss zugeben, da ich als zuständiger Mod ja jeden Beitrag lesen muss, gehe ich schon mal mit gemischten Gefühlen an die Geschichten mir noch unbekannter Autoren ran. Doch bei dir kam schon nach wenigen Sätzen ein Aufatmen. Und nach ein paar Absätzen habe ich sogar eine Plagiatsprüfung per google vorgenommen, ein gutes Zeichen, bedeutet es doch, dass ich dem Autor diese Qualität zuvor nicht zugetraut habe:o. Nu ja, ich wusste ja, dass du von manga.de kommst, also daher keine Überraschung gefunden (nein, ich habe noch nicht weitergelesen;))

Was mir immer im Kopf rumschwebte ist die alte Weisheit: Zuviel Zucker ist ungesund. Aki hat schon angedeutet, was ich meine. Du benutzt schöne Vergleiche, aber manchmal ist es zuviel des Guten:
"Rot wie die Flammen des Feuers in Iklandur", "Plötzlich kamen Worte über die Lippen der Elfe, gesponnen wie feinstes Garn, verwebt zu einem feinen Netz aus Tugend und Wirklichkeit."Das wirkt auf mich doch sehr klischeehaft.

Stilistisch weißt du gut mit Worten umzugehen, setzt geschickt Wiederholungen ("Verloren … verloren … verloren ….") und rhetorische Fragen ("Warum gab es so etwas?") ein.

Bitte achte bei direkter Rede darauf, eine neue Zeile zu beginnen, wenn der Sprechende wechselt:
„Mein Herr, was kann ich für euch tun?“
Enaya musste wieder lächeln. Solch förmliche Ausdrucksweise war er nicht gewohnt. „ Bitte, nennt mich doch Enaya.“
Beflissentlich nickte Kalistra mit dem Kopf.
„Ich … ich brauche euren Rat...."
Das entspricht den Konventionen und macht es für den Leser übersichtlicher.

Ein Fehler, den ich auch gerne mache: Zuviel Farbe. Zähl mal in diesen Sätzen die Farbwörter: "blaubrüstiger Vogel durch das Goldumrahmte Fenster flatterte und sich auf seiner Schulter niederließ. Seine rehbraunen Augen blickten aufmerksam auf den kleinen Vogel, dessen winzige schwarze Knopfaugen neugierig seine Nase musterten. Der silberne Schnabel blitze im Sonnenlicht"

Sprachliche Kleinigkeiten:
"dem wohl jüngsten Herrscher, der je in Lianor existierte" -> er will wohl mehr, als nur existieren, oder? Ich würde "regierte" vorschlagen.
"ging am Ballabend zu ihm, dem, er mich nicht erhört hatte" -> dem, an dem er mich nicht erhört hatte?

Inhaltlich kam mir der Prolog ein wenig zu sehr von Hölzchen auf Stöckchen:
So z.B. der Raub der Seele der Mutter: "Sie verrichtete die anfallenden Arbeiten zwar genauso wie zuvor und doch war ein Teil von ihr für immer verloren." -> ja du meine Güte, allein darüber hätte man ja ganze Kapitel schreiben können. So wirkts iwie... überflüssig.
"der Königssohn wurde gekrönt. Der neue König hieß Enaya." zack, bumm. Das ging auf einmal auch schnell.Zur Elfe:
"Ja, als ich noch so jung und rein war, wie du bist" -> jung ist sie doch immer noch, oder? Sogar gerade erst (wieder-) geboren. Vielleicht besser unverdorben und rein, wobei dass ja das selbe wäreX.X
„Warum erzählst du mir das alles?“ „Ich weiß nicht, wahrscheinlich weil du mir sympathisch bist" -> genau die Frage habe ich mir auch gestellt und die Antwort hat mich nicht wirklich befriedigt. Aber vielleicht kommt das ja noch im weiteren Verlauf der Geschichte.Ansonsten: Elfchen, Königssöhne und Bauerstöchtern... auch ein wenig klischeehaft. Fies wie ich bin, habe ich mir manchmal Rickys bissige Ironie herbeigewünscht. Das soll jetzt aber bitte kein Vorschlag für deine ernstgemeinte Geschichte sein, sondern wie schon eingangs erwähnt: Ein bisschen weniger Zucker, ein bisschen weniger Klischee würde guttun.

Ich hoffe, ich bin jetzt nicht zu negativ rübergekommen. Unterm Strich bleibt es eine Geschichte, bei der ich mich darüber freue, dass sie hier im Forum steht.*thumbsup*

RickyLee
22.03.2008, 00:56
Warin, du ehrst mich... *haare nach hinten werf*

So, hab mir die Kapitelchen auch mal durchgelesen. Erstmal im Vorraus: Ich persönlich finde kurze Kapitel recht angenehm, die Einteilung der Geschichte fällt dann wesentlich leichter.

In der von dir geschaffenen Welt geht es recht süß, recht hell und... ziemlich schnell voran. Du hast dir wenig Zeit genommen genau zu beschreiben, wie die Mutter ihre Seele verlor und wie sie sich hinterher verhalten hat, aber sonderlich schwerwiegend ist das nicht - 1. kann das wieder nachgeholt werden, 2. macht es dne Einstieg in die Geschichte einfacher.
Die Idee mit den Elfchen ist niedlich, das mit dem sprechenden Vogel (Gestaltwandler) auch.

Allerdings purzeln bei dir die Ereignisse nur so aufeinander, was vor allem auch an Salesta liegen dürfte. Seeehr viele Infos in einem Abschnitt, noch dazu hat sie sehr wirr erzählt. Ich nehme allerdings an, dass das beabsichtigt war, aber mir war nicht klar, wie sie plötzlich vom Tanzen zum Kämpfen kam, wieso sie plötzlich wütend über sich selbst, dann plötzlich zufrieden über den toten Elf war und... wie, wieso, warum?
Ich nehm einfach mal an, dass das dazu gehört XD"

Die Charaktere erscheinen mir momentan noch etwas flach (zum Beispiel steht für mich jetzt schon fest, dass die beiden zusammenkommen werden... ausserdem sind beide so... nett... und einfach diese typischen Auserwählten)
Allerdings hat man von ihnen noch nicht soviel erfahren.
Achtung!: Ein Charakter mit Ecken und Kanten ist viel interessanter!
Und auch, dass Shina angefangen hat zu weinen, weil sie unbedingt woanders hinmöchte, war für mich nicht allzu gut nachvollziehbar.
Klar, dass man nicht für den Rest seines Lebens eingesperrt sien will, aber für mich als Leser war es jetzt nicht so tragisch, dass ich es nachvollziehen konnte. Du könntest versuchen, erstmal die Situation eher für den Leser begreifbar zu machen (indem du zum Beispiel den Alltag mit der Mutter schilderst und an konkreten Beispielen darauf eingehst, wie sich Shina selbst demütig verhalten muss) und den Leser einfach "gefühlsmäßig" näher heran zu bringen.

Und noch eine Kleinigkeit: Im den ersten 2 Sätzen schmeißt du mit unbekannten Ortsbezeichnungen und fremdartigen Namen nur so um dich.

"Shina saß auf dem Felsvorsprung und schaute zum glühend roten Vollmond hinauf. In Lianor, so nannte sich das Land in dem sie lebte, gab es zwei Monde, einer so dunkelblau wie der Nachthimmel, der nur am Tage zu sehen war, der andere Rot wie die Flammen des Feuers in Iklandur."
Rickylein (mal als ignorante Leserin) liest da nur: Oha, Shina...Felsvorsprung... fantasytypisches Fremdwort...blabla...hm, wieder ein fantasytypisches Fremdwort, blabla, 2 Monde...öööh, was fürn Feuerland?
Och nee, wieder SO EIN Fantasybuch... *zuklapp*

Mit anderen Worten: Erst den Leser in eine Situation hineinbringen, die er kennt. DANN darfst du ihn mit der Geographie vertraut machen. Ich hoffe, das ist hier so einigermaßen nachvollziehbar, was ich meine...

Aber bevor ich zu sehr daran herumkrittel: Dein Werk liest sich flüssig und angenehm leicht und ab und an hat es mich zum schmunzeln gebracht. Die Beschreibungen sind teils sehr einfallsreich und insgesamt anschaulich, sehr hübsch. Spannung wurde erzeugt und gehalten, das Interesse wurde geweckt (wie wird die Reise von Enaya verlaufen? Was ist Shinas Bestimmung?)
Weitermachen ^^

Ps: herrgott, ist das wieder ein ewiglanges Kommentar *kopf schüttel* was bin ich nur für ne Labertasche?

Saniya
24.03.2008, 22:55
Erst einmal:
Bisher finde ich die Geschichte toll und habe richtig Spass beim Lesen.
Auch Deine Vergleiche helfen dabei, sich das Ganze bildlich vorzustellen, was allerdings teilweise wiederum von der Geschichte ablenkt.
Doch will ich jetzt nicht darauf herumreiten. Akissi und Warin haben das denke ich schon gut klar gemacht, was gemeint ist ;)
Deine Wortwahl im Gesamten gefällt mir jedoch sehr gut. Sie macht die Geschichte in meinen Augen anspruchsvoll und animiert zum Weiterlesen.
In diesem Sinne:
Ich freue mich auf die nächsten Kapitel......

_zuchtmopsNRW_
26.03.2008, 15:51
hallo erstma

ich finde deine Geschichte sehr schön formuliert
die vielen vergleiche machen sie noch anschaulicher

weiter so
und hoffe mehr von dir zu hören*ja*

Suráya
26.03.2008, 17:56
hallo, bisou.


Nachdem ich schon einmal falsch geschrieben habe :D :o *lalala* nun hier mein Feedback


ich hab mir deine Geschichte durchgelesen und ich muss sagen, sie gefällt mir echt gut. Sie ist mal was anderes und es stecken sehr gute Ideen drin :) Schön geschrieben und die Dialoge wirken nicht gestellt. Ich hab zwar noch nicht so ganz alles genau verstanden, aber das kommt bestimmt mit den nächsten Teilen noch :)

ich hab unten mal son paar Dinge zitiert, die mir aufgefallen sind, hoffe ich konnte dir helfen :)





Prolog

Shina suchte die Antwort am Himmel, doch er spiegelte wieder nur die unendlichen Weiten wieder.


das letzte Wieder wird nur "wider" geschrieben




Der Teil, mit dem sie fühlte, Emotionen empfing, Liebte.

liebte solltest du klein schreiben, da es ein Verb ist :)




Vor einigen Tagen,
siebzehn Jahre sind vergangen,
siebzehn Sommer mussten wir warten,
doch mein Mann kehrte niemals wieder.


irgendwie irritiert mich hier das "Vor einigen Tagen" ich seh hier den Zusammenhang zu den restlichen Zeilen nicht...X.X





sich für etwas hielten, was sie nicht waren. Nein, wahrlich, so wollte sie zwar nicht sein, doch wollte sie etwas verändern, etwas sein.


schön philosophiert, doch irgendwie hat mich das zuerst sehr verwirrt, sodass ichs nochmal lesen musste. War das so beabsichtigt ? :)

„Dann kam irgendwann die Zeit, in er der große Tanz gefeiert wurde,...


du hast geschrieben "in er der..." ich glaube du meintest "in der der..." :)



Doch es starb nicht, die letzte Erbin der Silberweber überlebte, wie, ist mir ein Rätsel.

nach dem wie kein Komma setzen :)


kleiner Tipp noch, versuch die Zahlen auszuschreiben, das wirkt, gerade bei Fantasy-Geschichten viel besser :) besonders die Zahlen unter 10, aber auch die dadrüber würd ich ausschreiben.

Ab Kapitel 3 muss ich noch genauer lesen, aber ich finde den genauen Bezug zum "Norden" hin sehr gut gewählt...

bisou
29.03.2008, 10:06
dankeschön für euer feedback:)
freu mich, dass ihr meine geschichte lest.
und ja, suraya, das ist mir beim zweiten lesen auch aufgefallen, habs aber nur in einer datei weggemacht, die andere hab ich vergessen:D
werde das schnell mal ändern.
achja, das dritte war so beabtsichtigt. da komm ich später nochmal drauf zurück. :D bin im moment am überarbeiten, stelle den nächsten teil aber bald rein^^

Akissi
06.04.2008, 00:27
So, ich geb hier nur mal meine persönliche Antwort auf die Frage unterm neusten Kapitel(abschnitt), gelesen hab ich es noch nicht, muss ich gestehen^^"

so, ich hab das ganze jetzt mal ein wenig aufgeteilt, da der rest des kapitels beinahe nur aus dialog besteht.
ích habe noch eine frage. kann man in der mitte der geschichte umbrechen und dann aus einer völlig anderen perspektive schreiben? jetzt schreibe ich ja aus der beobachterperspektive aber wie wäre es, wenn man dann in die ich-persepektive rüberleitet? giinge das?

Platt gesagt: Es geht praktisch alles.
Aber ich war genauso am Überlegen, als das bei mir nötig wurde. Nur, dass meine Geschichte eben die meiste Zeit aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, mit Absätzen zwischendrin, in denen aus der Sicht einer anderen Person erzählt wird... ich habe mich ziemlich lange damit rumgeschlagen, ob ich das "darf" - und bin letztendlich zu dem Entschluss gekommen, dass diese Überlegung lächerlich ist. Wie du deine Geschichte aufbaust, ist deine Sache; sicher muss sie anderen nachher auch gefallen, aber die Form bestimmst du selbst *ja* Wichtig ist daran denke ich nur, dass du absolut klar machst, aus wessen Perspektive du schreibst, damit du den Leser nicht verwirrst; dadurch wird das Lesen fürchterlich anstrengend, man will ja schließlich wissen, um wen es geht.

Ansonsten... ich weiß nicht, ob du den "Clan der Otori" gelesen hast, wahrscheinlich nicht; die Autorin wechselt da kapitelweise zwischen 2 Einzelgeschichten/-schicksalen, die zusammenfinden. Das eine ist in der Ich-Form geschrieben, das andere in 3ter Person (allerdings weniger allwissender Erzähler mäßig, sondern mit Einblick in Gedanken, Gefühle, etc., also praktisch wie ein 2ter Ich-Erzähler, nur in 3ter Person :D)
Zuerst habe ich da gedacht "Mh, darf man sowas?" und dann hab ich mich auch schon über mich selbst geärgert.
Mach was du meinst, um deine Geschichte so aufzubauen, wie du sie haben willst *ja* Nur achte wie gesagt darauf, dass es übersichtlich bleibt, das ist da denke ich die einzige oder zumindest eine der wenigen Regel(n). =)

bisou
26.06.2008, 18:43
so, auf Anfrage von mir wird dieses Thema geschlossen.

Ich will an dieser Stelle nochmal allen danken, dass ihr euch die Mühe gemacht habt, meine Geschichte zu lesen und auch zu kritisieren/loben was euch nicht gefällt, bzw. gefällt.
Aus vielen der Kommentaren habe ich Schlüsse ziehen können und vielleicht...ja, wenn ich Glück habe, kann ich diese Schlüsse irgendwann in Händen halten.

Wer an dem Grund für die Schließung interessiert ist:
Unsere Nachbarin arbeitet beim Lübbe-Verlag und ist dort Verlegerin. Durch puren Zufall hat sie mitbekommen, dass ich im Moment an einem Romanversuch arbeite und mir angeboten, dass sie es, wenn Die Silberweberin fertig gestellt ist, ins Lektorat gibt und deshalb besteht die Chance, dass meine erste längere Geschichte veröffentlicht wird.
Daran ist allerdings die Bedingung geknüft, dass sie noch nicht veröffentlicht wurde, egal in welcher Form.

Deswegen auch herzliche Dank an das Mod-/Adminteam.

Liebe Grüße