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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Robert A. Heinlein - Starship Troopers


Ephialtes
23.03.2008, 12:16
Rober A. Heinleins grandioses Buch über eine Welt die im Krieg lebt.
In der Zukunft hat die Menschheit sich selbst zerfleischt, die Nachkriegsordnung wird von ehemaligen Militärs gebildet, die niemandem vertrauen ausser sich selbst. So kommt es, dass in der neuen Weltordnung der Föderation nur diejenigen ein politisches Mitspracherecht haben, welche sich auch für die Gesellschaft einsetzen. Jeder muss in der Armee gedient haben um ein Vollbürger mit Wahlrecht zu werden.
Juan "Johnny" Rico, der charismatische Held dieser Geschichte, will seine 2 Jahre Mindestdienstzeit absitzen und meldet sich freiwillig zur Armee. Nach einigen komplikationen kommt er zur Mobilen-Infanterie. Im laufe des Buchs begleiten wir Johnny durch die harte Ausbildung. Doch aus dem ruhigen militärdienst wird nichts. Die Erde wird erneut von den Bugs, einem insektoiden Volk von einem anderen Planeten, angegriffen. So kommt Johnny doch noch zu der zweifelhaften Gelegenheit zu zeigen, dass er sich wirklich für die Gesellschaft einbringen will.


Ich kann keine Kluge Rezession über dieses Buch schreiben, aber ich sage euch einfach mal wie es mir gefallen hat^^
Dieses Buch beschreibt eine nicht zu unwahrscheinliche Form der Zukunft. Heinlein ging davon aus, dass die Demokratie der Massen irgendwann scheitern würde. Die neue Weltregierung wurde von den Menschen geschaffen die es konnten, Militärs. Im Buch wird erwähnt, dass es sich bei dieser neuen "Demokratie", in der nur der Wählen darf, der bereit ist sich für die Gesellschaft zu opfern, nicht um die perfekte Form der Regierung handelt, aber es ist die beste die bisher geschaffen wurde.
Im allgemeinen besteht das Buch zu großen Teilen aus von Johnny Rico erzählten Fragmenten, seine Ausbildung, Kampfeinsätze, seine Zeit an der Schule usw.. Ein großteil des Buches deckt aber der Militärdienst ab, mit beschreibungen der Grundausbildung, der Wartung der Ausrüstung und ähnlichem. Allerdings ist das Buch dennoch nicht trocken oder langweilig, sondern fügt sich gut zusammen.

Das Buch ist kein Statement für eine "Militärdiktatur", sondern ehr dafür, dass Menschen sich für die Gesellschaft einbringen müssen, damit sie ihnen am Herzen liegt. er sagt nicht, dass jeder zum Militär gehen sollte, sondern nur der, dem es auch gefällt. Denn wie hat Johnny Rico gesagt: "Man kann nirgendwo die Karriereleiter so schnell heraufklettern wie in der Armee... in Kriegszeiten." ;)

Rusch
23.03.2008, 14:59
Das erste wirkliche Military SF Buch überhaupt. ;)

Eine gute Rezension, denn es kommt gut heraus, dass es eben nicht nur um Action geht, sondern auch um einen Weltenentwurf. In dem Buch stecken viele politische Gedanken, die nicht alle unumstritten sind. Auf jeden Fall sollte man nicht den Fehler machen, den Film mit dem Buch gleichzusetzen. Zwischen beiden Werken liegen Welten.

Ephialtes
25.03.2008, 15:13
Kann ich nur bestätigen, wobei ich sagen muss, dass ich den Film mag. Der ist so schön Trashig und fasst doch einige Aspekte der Idee von Heinlein zusammen, aber auf eine ganz andere Art und weise. Ein Kumpel von mir meinte auch mal, der Verhoeven hätte für den Film auch die Besetzung von Beverly Hills 90210 engagieren können.... und er hat recht :-D So einen Platten und Bonbonfarbenen Film habe ich selten gesehen, aber er hat doch eine gewisse Spannung und .... die Action ist fein ^^

Das Buch ist auf jedenfall viel tiefschichtiger als der Film. Ist ja normalerweise immer so, aber hier ganz besonders. Für Heinlein scheint die Zukunftswelt in Starship Troopers keine "negative" Welt, ich fand immer, er ging recht Wertungsfrei vor. Es gibt einige gravierende Unterschiede zu unserer Gesellschaft, vorallem was das Wahl- und Strafgesetz angeht, aber so brutal es da auch teilweise zugehen mag, Heinlein lässt die Regierung doch nie wirklich schlecht wegkommen.

Im Film dagegen wirkt das Regieme sehr viel Menschenverachtender, was durch einige Personen (Zim oder Razack) gemindert wird, aber da wird sehr viel klarer wie die Regierung die Menschen manipuliert (Todeszahlen nach dem Meteor usw.) Und die Genialste Szene ist die mit der Schweigesekunde für die Gefallenen, dass fasst eigendlich deren gesammte Mentalität zusammen.
Es will nicht die gleiche "Frontromantik" aufkommen wie im Buch, auch wenn einige Stellen schon recht nah da ran kommen, aber am Ende bleibt der Film ehr ein... Actionfilm. Er hat zwar eine Aussage aber... das Buch sollte man trotzdem gelesen haben :-D

MfG

Maranwe
25.03.2008, 18:02
Mein Kumpel ist so Fan von dem Buch... vielleicht sollte ich es auch ma lesen =)

Bisher hab ich nur den Film und die öm 14? Folgen der Animation gesehen...

Aber Bücher sind eh meistens besser =) *ja*

Ephialtes
26.03.2008, 14:24
Ich glaube das sind 28 Folgen... 7 "Campagins" mit zwischen 4 und 6 Folgen.

Die sind sehr ... cool, haben aber eindeutig ein anderes Publikum, sprich die beschäftigen sich auch viel mehr mit dem Kampf gegen die Bugs. Ist irgendwie eine bloße "Actionserie".

.... hab die aber trotzdem auf DVD :-D

MfG

Maranwe
26.03.2008, 17:50
okay 28 Folgen ja das kann sein.. is auch schon ne halbe ewigkeit her =)

jo ich glaub das beste daran waren diese Roboter die sie da hatten... die waren glaub noch cool ^^ ahja und die Atomhandgranate is natürlich auch immer ein Renner ;D

Ephialtes
26.03.2008, 19:00
Ja, in der Serie gab es File Sachen die weder im Buch noch im Film vorkommen, wie z.B. die CHAS (Kampfroboter) oder Marauder bzw. Chickenhawk Kampfanzüge. Im Buch sind die MI aber ehr so wie in der Serie und nicht wie im Film.

Aber ich kann dir nur Raten das Buch zu lesen, habe es förmlich "verschlungen" in nur 2 Tagen :-D

MfG

Sith-Lord
27.08.2008, 18:16
Halllooo Trooper,

hierzu muß ich auch meinen Beitrag leisten.
Das Buch ist eines meiner drei Heiligen.
Was dort an Sozialkritik drin steht, das kann man heute auch sehr gut auf unsere und andere Gesellschaften anwenden.
Ich war sehr überrascht als ich es angefangen habe, aber dann hats mich umgehauen.
Zum Film: Ein geiles Teil!
Sehe ihn mehr wie eine Art Ergänzung zum Buch, weniger als eine Verfilmung. Er packt mich jedes Mal wenn ich ihn sehe und das schafft kaum ein anderer Film. Er reißt ein förmlich mit.
Zur Serie: habe ich auch gesehen, wieder eine Art Zusatz, da die geschichte anders erzählt wird und die Charas völlig unterschiedlich zueinander stehen als im Buch oder im Film.

hat jemand schon den trailer vom 3. gesehen, mit dem Untertitel Marauder. Rico ist wieder mit dabei. Wird zwar kein Oberkracher aber wesentlcih besser als der zweite Teil. Achja, da hätte ich noch nen Goof zu:

Im 1 Film stirbt die Captain der Roger Young indem sie von einem sich schließenden Schott multipliziert wird.
Im 2 Teil gibt es die Selbe Schauspielerin als normale Infanteriesoldatin.
:D
Aber der zweite existiert für mich nicht. Bis auf den Goof.

Rusch
27.08.2008, 20:08
Sith-Lord, ein Tipp für Dich: Lies mal von John Scalzi - Krieg der Klone. Das Buch liest sich wie eine Fortsetzung von Starship Trooper. Ich mir mir ziemlich sicher, dass es Dir gefallen dürfte. Es gibt noch zwei weitere Bücher, die die Geschichte fortsetzen und das ganze zu einer wirklich gelungenen Trilogie abrunden.

Sith-Lord
29.08.2008, 04:59
@Rusch
Vielen Dank. da ich gerade wieder Lesefutter suche und es noch ein paar Monate dauern dürfte bis der neue "Feuerreiter" in Dt. kommt, werde ich mir den mal bei amazon bestellen.

@ephialtes
Marauder ist im Buch der Name des normalen Infanterieanzuges wenn ich mich nicht irre.
Die Serie hat in USA sogar nen Emmy bekommen, wahrscheinlich weil die AMIs als Weltpolizei darin wiederspiegeln.

Maki
17.09.2008, 15:46
1. Die Bugs im Buch waren viel interessanter als die im Film.

2. Der Film hat die Kraft des Buches absolut nicht rüber gebracht.
Ob es ein kritisches Werk ist, weiß ich nicht. Es wurde eine Welt geschaffen, in der wohl keiner von uns leben will: Der Mensch ist dem System absolut untertan, hat keinen wirklcihen freien Willen, sondern funktioniert nur. Es bleibt aber offen, ob Henlein dies als Ideal propagiert (kein Krieg zwischen den Menschen, keine Intoleranz, fast keine Verbrechen ...)
oder ob er diesen Verlust an Menschlichkeit kritisiert.
Er erzählt einfach nur die GEschichte eines Menschen, der in dieser menschenverachtenden Welt versucht, sich zu behaupten, ob man sie nun mag oder nicht.
Dem Leser bleibt also selbst überlassen,über diese Zustände zu urteilen.
Viellicht kann man die Erde aus diesem Buch mit der Schreckensvision aus
"1984" vergleichen, nur gehen die Menschen anders damit um. Vielleicht aber auch mit der perfekten Welt aus "Paradision"

Rusch
17.09.2008, 18:04
Hm, hast Du ein anderes Buch gelesen als ich? Sicher, es gibt kritische Töne, aber dass die Menschen dem System untertan sind, dass sie keine persönliche Freiheit haben, kann ich nun nicht sagen. Fakt ist, dass Menschen nur dann Verantwortung in dem System übernehmen konnten und wählen durften, wenn sie in der Armee gedient hatten. Wer aber nicht diesen Weg (der vollkommen freiwillig war) wählte, konnte sein Leben frei gestalten, musste sich aber den Gesetzen beugen. Aber dies ist bei uns ja auch nicht anders. Einen Vergleich zu 1984 (ein ätzend negatives Buch übrigens) kann ich jedoch nicht ziehen.

Asfalasarion
31.12.2008, 03:52
Ich habe das Buch mit recht hohen Erwartungen angefasst und war hinterher doch ziemlich ernüchtert, wenn nicht schon ein kleines Bischen erbost.
Ich bereue nicht das Buch gelesen zu haben, denn interessant war es allemal, aber der Inhalt weckte in mir häufiger das Verlangen dem Autor verbal in die Weichteile zu treten.
Die Weltordnung, die der Autor mit diesem Machwerk vertritt, steht im krassen Widerspruch zu unserer und ist imo unvereinbar mit den Menschenrechten. Durch das Heranziehen der wehrlosen, selbst erschaffenen Historie und dem üblichen Kameradschafts-, Kriegsverherrlichungs- und "Was-dich-nicht-umbringt-macht-dich-härter"-Gesülze soll diese Ordnung als mögliche, günstige, wahrhaftige (auf jeden Fall nicht abschreckend) Alternative propagiert werden.
Hinter aller Rechtssicherheit und Freiwilligkeit verbirgt sich trotzdem eine verdammte Militärdiktatur (kommt vielleicht am Deutlichsten bei der Schilderung der Entstehung dieses Gebildes rüber).
Der Autor lässt mich unwillkürlich Vergleiche zu längst verschiedenen Demagogen ziehen, die es irgendwie in die heutige Zeit geschafft haben oder aber an auf grenzwertigen Pfaden (mit gutem Willen gesprochen) wandelnden Republikanern denken.

Davon ab ist Schreibstil und Aufbau ganz nett, Glaubwürdigkeit jedoch schnell in der Tonne (auch wenn er sich noch so lange bemüht zu erklären, warum man auch in der Zeit noch mit einem Messer kämpfen können muss).
Die Geschichte wirkt auf mich wie ein Vehikel zum Transport der Weltanschauung des Autors, wobei die Charaktere trotzdem recht symphatisch rüberkommen.
Wäre die schon nicht mehr unterschwellige Botschaft nicht, könnte ich das Buch als interessantes, gut gemachtes Military-Buch für zwischendurch genießen, so allerdings...

Der Film richtet sich imo klar gegen das Buch und ist einfach um Längen besser, eben aufgrund dieses ironischen Brechens, was das Buch schmerzlich missen lässt.

Hathor
20.07.2009, 12:36
Auf Ruschs Empfehlung hin und weil ich mir demnächst die Geisterbrigaden vornehmen möchte, habe ich nun endlich die Starship Troopers gelesen.

Den Film kenne ich (noch) nicht, darum kann ich auch keine Vergleiche ziehen.

Das Buch an sich hat mir richtig gut gefallen. Heinleins Stil ist, obwohl schon 50 Jahre alt, immer noch zeitgemäß und in gewisser Weise auch ein Zeitdokument. Ich finde es immer lustig, wenn ich SF-Romane lese, die in Zeiten entstanden sind, die von der Jetztzeit schon lange überholt worden sind...

Die Weltordnung, die der Autor mit diesem Machwerk vertritt, steht im krassen Widerspruch zu unserer und ist imo unvereinbar mit den Menschenrechten. Durch das Heranziehen der wehrlosen, selbst erschaffenen Historie und dem üblichen Kameradschafts-, Kriegsverherrlichungs- und "Was-dich-nicht-umbringt-macht-dich-härter"-Gesülze soll diese Ordnung als mögliche, günstige, wahrhaftige (auf jeden Fall nicht abschreckend) Alternative propagiert werden.



Na, ich weiß nicht, ob die Weltordnung so anders ist...

Dass Heinlein den Krieg verherrlicht, fand ich eigentlich nicht. Das Buch ist aus der Sicht von Rico geschrieben, der in eine Gesellschaftsordnung hineingewachsen ist und wohl einige Denkweisen übernommen oder sich angeeignet hat, um zu leben und zu überleben. Aber er hatte auch immer die Wahl. Niemand hat ihn gezwungen, den Weg zu gehen, den er gewählt hat.

Was mich an dem Roman besonders fasziniert hat, war, dass ich großteils gar nicht das Gefühl hatte, einen SF-Roman zu lesen. Immer nur in den Kapiteln, in denen die Bugs vorkamen, wurde es mir ins Bewusstsein gerufen.

Rusch
20.07.2009, 14:12
Ich habe inzwischen restlos alles gelesen, was von Heinlein auf Deutsch erschienen ist und sogar noch mehr. Ich schätze ihn sehr als Autor und man muss sagen, dass Starship Trooper wohl sein umstrittenstes Buch ist. Kaum zu glauben, dass er es als Jugendbuch konzipiert hatte, aber das war wohl auch in gewisser Weise als Provokation gedacht. In 12 Jahren von diesem Buch hatte er jedes Jahr mit großem Erfolg ein Jugendbuch veröffentlicht. Diese Bücher waren allesamt sehr unkonventionell und nicht unbedingt das, was man sich unter einem Jugendbuch vorstellen könnte. Die Mehrheit der Roman sind für erwachsene gut lesbar, einige von den Romanen zählen zu den Klassikern des Genres. Aber einher gingen ständige Grabenkämpfe mit Lektoren und Bibliothekaren. Am Ende kam das Ende in einem heftigen Streit und der Scribbner Verlag feuerte seinen erfolgreichsten Autor. Schon witzig.

Starship Troopers ist nicht Heinleins bestes Buch - ich würde sagen gehobenes Mittelfeld.

Meine Tipps für Euch:

Tür in den Sommer
Roter Planet (eines der Jugendbücher)
Von Stern zu Stern (dito)
Bürgerin des Mars (dito)

Ebenfalls Lesenswert, aber mit schwierigen Inhalt - hier hängt es stark vom persönlichen Geschmack ab:

Fremder in einem fremden Land
Die Leben des Lazarus Long
Das geschenkte Leben
Das neue Buch Hiob (Hathor, ich könnte mir vorstellen, dass Du diese Buch lieben wirst)

Finge weg von:
Reiseziel Mond
Die Zahl des Tiers
Die Marionettenspieler aka Weltraummolusken erobern die Erde
Farnhams Oase aka Die Reise in die Zukunft.

Conan
20.07.2009, 20:47
In dem Buch stecken viele politische Gedanken, die nicht alle unumstritten sind. Auf jeden Fall sollte man nicht den Fehler machen, den Film mit dem Buch gleichzusetzen. Zwischen beiden Werken liegen Welten.
Wobei man auch sagen muss, dass das Buch etliche Jahre älter ist als der Film. Die Produzenten wollten die Sache viell. etwas moderner (mit mehr Aktion^^) rüberbringen. Wobei eine perfekte Eins-zu-eins-Umsetzung scheint es iwie nicht so richtig zu geben, jedenfalls nicht für die breite Masse - denn irgendwas ist ja immer.:D
Den Film kenne ich (noch) nicht, darum kann ich auch keine Vergleiche ziehen.
Der erste Film ist wirklich sehenswert - wobei die ungekürzte Fassung (in Deutschland) seit 1999 indiziert ist. Das ist aber nicht so schlimm, denn es fehlen viell. höchstens einige Min., die eh nich´ handlungsrelevant sind.

Die überspitze Darstellung des Patriotismus und einiger anderer Klischees und die ständigen "Propaganda-Werbespots" zwischen den (Action)Szenen ergeben eine gute Mischung. Auch ist er optisch ein guter Science-Fiction-Film mit teilw. sehr brutalen Splattereinlagen und guter Besetzung.
Aber man darf auf keinen Fall ein tiefsinniges und ernsthaftes SciFi-Epos erwarten.;)

Fazit: Die Action ist übertrieben, die Charaktere und die Story auch... Eigentlich der ganze Film! Iwie eine Mischung aus "Melrose Place" mit Riesenkäfern und dicken Wummen - eine "überzeichnete Überzeichnung" trifft´s wohl am besten. Aber gerade das macht ihn auch so klasse.*ja*

Was jedoch die beiden Nachfolger anbelangt... vergiss sie, die sind reif für den Mülleimer. Also ich hab ja schon so manchen Schwachsinn gesehen, aber DAS ist wirklich einsame Spitze! Besonders der dritte Teil gilt für mich als "gröbster Unfug", der je auf Zelluloid gebannt wurde. Diese Filme gehören ab nach "Klendathu"!

Alcarinque
14.08.2009, 13:22
Hm, sehr interessant, wie unterschiedlich das Buch verstanden wurde.
Von kriegsverherrlichend oder der Verbreitung seltsamer Ideale habe ich irgendwie nichts bemerkt.

Ich empfand die aufgezeichnete Gesellschaft eher als bedrückend und düster, und ganz anders als im Film schienen die Bugs nicht wirklich wichtig zu sein (zumindest im Vergleich zum Film, wo es nur darum ging).
Hat er sich nicht auch ein paar Gesellschaftselemente von antiken Kulturen übernommen?

Buch und Film haben ja, außer den Namen kaum etwas gemeinsam, dabei wäre da sicher viel mehr möglich gewesen, schade eigentlich (wie so oft).



@Rusch: Spielen diese Bücher alle mehr oder weniger in der Zukunft?
Ich glaube da muss ich mich einmal umschauen...