Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Beta-Leser?
Hi :)
ich wollte mal nachfragen, ob es hier im Forum schon so etwas wie eine "Beta-Lese-Börse" gibt. Ich hatte ja schonmal auf das Problem angesprochen, das ich habe in Bezug auf frühe Internetveröffentlichung. Weil ich mir ja nicht sicher bin, ob sowas für einen Verlag nicht ein Defizit darstellt.
Vielleicht gehts ja nicht nur mir so...
In anderen Foren habe ich gesehen, dass es dort so eine Beta-Lese-Börse gibt, in der sich halt einige Leute auch melden, die zum Beispiel Korrektur lesen. Als Gegenleistung dann aber auch ihre Geschichten gelesen bekommen, wenn der Korrekteur es gerne so hätte.
Also einfach mal ne Nachfrage Interessehalber, wenn man beim Veröffentlichen vorsichtig ist, vielleicht gibts ja Interesse zu sowas :)
wenn die Idee schon irgendwo existiert, tuts mir leid, hab nix dergleichen gefunden...
Nur der Verständnis halber:
Es geht Dir also darum, dass, solltest Du hier eine eigene Geschichte veröffentlichen wollen, erstmal gerne einen Korrektur-Leser zurate ziehen möchtest?
In diesem Fall wäre es doch sinnvoll, demjenigen einfach eine PN mit deiner Geschichte zu schicken, denn sonst kann die Geschichte ja doch schon jeder lesen. Und es gibt zu den Geschichten ja eh ein Feedback.
Oder habe ich Dein Problem jetzt gänzlich falsch verstanden? X.X
ChibiShiina
25.03.2008, 18:07
@Nijura
Ich weiss was sie meint, sie möchte hier eine Art "Betaleser-Börse" aufmachen, das bedeutet:
User die sich als Betaleser anbieten, schreiben in diesen Thread hinein mit ihren Bevorzugten Genres, denen die ihnen nicht so liegen und ob und was sie korrekturlesen. Es gibt ja auch Betaleser die beschäftigen sich nur mit dem Inhalt, sagen aber nichts zur Rechtschreibung, oder umgekehrt. Oder es gibt solche die beide Dienste anbieten. *ja*
Wenn sich dann jemand anbietet, kann derjenige, der einen Betaleser sucht, in diesen Thread hineinschauen und die User per PN anschreiben ob sie denn die Geschichte Betalesen können.
Betaleser sind eine feine Sache, sie sind distanzierter zur Geschichte, weil sie nicht mit dem Autor direkt befreundet sind und können auch mal hier und da auf Schnitzer aufmerksam machen oder generell etwas strenger an die Sache rangehen. ^^
Ich find das ist eine gute Sache ^^ Würde ich nicht so schlecht in Rechtschreibung sein, würde ich mich anbieten, aber da ich selbst einen Betaleser habe, tut mir Leid. *nein*
danke, ChibiShiina, hats genauso erklärt, wie ich mir das gedacht hatte :)
Ich würd mich auch selbst anbieten, wenn ich nicht kurz vorm Abi ständ, aber vielleicht danach :)
Was ich gedacht hätte wäre dass man z.B. die ganzen User, mit Vorlieben, Stärken und Schwächen z.B. in den 1. Post stellen könnte, dann wär die Übersichtlichkeit gewährleistet und dann, wenn ein User Hilfe braucht, aber seine Geschichte nicht im Forum veröffentlichen möchte (aus z.B. Angst wegen den Verlägen, wies bei mir der Fall ist), kann er sich hier eine Person aussuchen und bei derjenigen Anfragen :)
Also sollte das hier zustande kommen, stelle ich mich gerne zur Verfügung.
Bin da sowieso schon öfter privat gefragt worden, ob ich mir mal eine Geschichte durchlese und was ich davon halte. Auch in Rechtschreibung hatte ich immer gute Noten. Ich bin allerdings lange genug aus der Schule, um von der Rechtschreibreform keinen blassen Schimmer zu haben ;)
Die verwirrt mich irgendwie nur.
Oh, das wär super :D
ich kann ja einfach mal kurz schreiben, was in den "Kurzsteckbrief" rein kommen könnte :)
Wenn wir den besprochen haben, könnte man den ja dann in den 1. Post reineditieren und da kommen dann immer die anderen noch dazu :) dann ist das Übersichtlicher. Also erst mal so nen Steckbrief, weils ja nicht fest ist, müsste man gucken, wer sich noch so meldet.
---------------------------Steckbrief------------------------------
Nickname:
e-Mail Adresse:
bevorzugte Genre:
(falls etwas nicht so erwünscht ist dabei schreiben oder später einfach sagen)
Kapitelanzahl:
Stärken:
Schwächen:
(hierbei z.B. Rechtschreibung, Logik, Beschreibungen ...)
frei: (ja/nein) (je nachdem, wieviel man auf einmal haben möchte)
------------------------------------------------------------------
was meint ihr?
---------------------------Steckbrief------------------------------
Nickname:
e-Mail Adresse:
Alter:
bevorzugte Genre:
(falls etwas nicht so erwünscht ist dabei schreiben oder später einfach sagen)
Seitenbegrenzung:
Stärken:
Schwächen:
(hierbei z.B. Rechtschreibung, Logik, Beschreibungen ...)
frei: (ja/nein) (je nachdem, wieviel man auf einmal haben möchte)
------------------------------------------------------------------
Find ich so schon gar nicht schlecht.
Nur bedenke, dass nicht jeder gerne sein Alter verrät.
Und aus der Seitenbegrenzung würde ich Kapitelanzahl machen.
Was genau meinst Du mit frei?
Find ich so schon gar nicht schlecht.
Nur bedenke, dass nicht jeder gerne sein Alter verrät.
Und aus der Seitenbegrenzung würde ich Kapitelanzahl machen.
Was genau meinst Du mit frei?
super Idee :) änder ich gleich. Meinst du wir sollten Kapitelanzahl, oder Kapitelbegrenzung nehmen? ich weiß nicht, ob das gleich jeder versteht, wenn da Anzahl steht :D
Mit frei meinte ich, ob man gerade "besetzt" ist (oh man :rolleyes::D) also ob man eine Geschichte annehmen kann, oder nicht. nachher hat man plötzlich 4 und kommt kaum noch nach, das wär ja blöd.
mmh... ich möchte deinen Enthusiasmus ja nicht bremsen... aber beta-leser die sich anbieten o.O Da bin ich auf die Resonanz mal gespannt. Zumal wenn du gleiches für dich aufgrund Zeitmangels schon mal ausschließt. Beta-Lesen beruht doch oftmals auf Gegenseitigkeit.
Ich würde mich nicht für jemanden anbieten, von dem ich noch nie zuvor etwas gelesen habe. Am besten lernt man Betaleser eigentlich immer noch über Schreib- und Geschichtenforen kennen. Einfach mit einer Kurzgeschichte oder ein Gedicht Interesse wecken und die, von denen brauchbares Feedback kommt ansprechen, ob sie nicht Lust hätten, auch was längeres zu lesen. Letztendlich ist es aber auch eine große Vertrauenssache. Kannst du dir sicher sein, dass der andere nicht deine Ideen klaut? Der Diebstahl geistigen Eigentums ist schwer nachzuweisen. Man sollte den beta-Leser daher gut genug kennen, um ihn vertrauen zu können, andererseits darf die emotionale Bindung nicht zu groß sein, damit das Feedback ehrlich bleibt. Unterm Strich ist es in der Tat schwierig, gute Betaleser zu finden. Gut, dass ich gleich zwei davon habe;)
Hast du mal über Lehrer als beta-Leser nachgedacht? Halte ich auch noch für eine sinnvolle Alternative.
Hallo,
ich muß Warin zustimmen.
Wenn es nur darum geht, eine Geschichte für sich selbst ins Reine zu bringen, mögen Foren und deren Mitglieder eine gute Möglichkeit sein - zumindest eine Zeit lang.
Aber wenn man vorhat an einer Geschichte für einen Wettbewerb oder an Einsendungen an einen Verlag zu arbeiten, würde ich mich nur auf Personen Personen, die mir persönlich bekannt sind, oder zu denen ich durch langsjährige Internet-Kontakte ein besonderes Vertrauensverhältnis habe, verlassen.
Betaleser sind eine feine Sache, sie sind distanzierter zur Geschichte, weil sie nicht mit dem Autor direkt befreundet sind und können auch mal hier und da auf Schnitzer aufmerksam machen oder generell etwas strenger an die Sache rangehen. ^^
Ich habe 3 Beta-Leser. Meine Beta-Leser sind mit mir befreundet und meine Beta-Leser gehen generell streng mit mir um. Gegen das, was mir diese "befreundeten Beta-Leser" an Kritik an den Kopf hauen, sind viele Kritiken in Schreibforen ein Streichelzoo.
Da geht manchmal ein regelrechtes Feilschen um Worte los, da werden Lexikas gewälzt und die Herkunft von Wörtern hinterfragt, damit auch alles zusammenpasst.
Da bekomme ich für 400.000 Anschläge schon mal 10-30 Seiten Verbesserungs- und Korrekturkommentare. Von jedem der 3.
Also können auch durchaus Freunde und Bekannte gute Beta-Leser sein.
Meiner Meinung nach ist eher die Frage, wie stelle ich mich der Kritik?
Strahlt mein ganzes Innerstes aus: "Ich hab was supertolles geschrieben, bitte sag mir, wie gut ich bin. Ich will gelobt werden. Und wenn du was Schlechtes sagst, dann bin ich nicht mehr dein Freund und außerdem hast du ja eh keine Ahnung, denn du schreibst ja nicht, du liest ja nur."
Oder sagt mein Innerstes: "Hee, wenn du wirklich ein guter Freund sein willst, dann sag mir deine Meinung. Deine ehrliche Meinung, weil alles andere bringt mir nichts. Und wenns mal ein wenig hart ist und wir zoffen uns deswegen - nimms mir bitte nicht übel."
Ich habe mich am Anfang auch mal mit einem meiner Beta-Leser richtig gefetzt. Er sagte dann nur zu mir:
"Ich hab keine Ahnung, wie man schreibt. Vielleicht hast du dir dabei viel Mühe gegeben und viel Herzblut reingesteckt. Keine Ahnung. Das interessiert mich auch nicht. Ich will ja nicht schreiben, du willst schreiben. Aber ich hab Ahnung vom Lesen. Ich lese seit über 50 Jahren. Und das da - das würd ich nicht lesen. So nicht!"
Damals habe ich mich für ihn als meinen Beta-Leser entschieden - obwohl es manchmal hart für mich war. Weil mich nur so jemand weiterbringt.
Ich glaube auch, dass es problematisch sein kann, wenn Schreibende untereinander Beta-Leser sind. Es besteht die Gefahr, dass man sich gegenseitig seinen Schreibstil beibringen möchte. Ich habe auf 3 Nur-Leser-Nicht-Schreiber zurückgegriffen. Dabei habe ich mMn gut gestreut. Ein absoluter Vielleser mit 2 Romanen, 1-2 Heftromanen, Zeitung und diverse Magazine pro Woche, ein Durchschnittsleser mit ein bis zwei Büchern pro Monat und einen Wenigleser, für den mein Manuskript das einzige Buch alle 2 Jahre ist.
Dabei sind alle drei Testleser weit jenseits der 30, also schon etwas erfahrener. Das macht meiner Meinung nach viel aus.
Erstens haben sie einen vollentwickelten, eigenen Geschmack :D
Zweitens haben sie eine vernünftige Streitkultur, die nicht von "du magst mich nicht, dann mag ich dich auch nicht" geprägt ist.
Ich denke auch, genauso wie du deinen Schreibstil entwickelst, entwickeln sich auch Beta-Leser weiter. Meine Beta-Leser motzen heute bei Stellen, bei denen sie vor 5 Jahren nichts gesagt haben: "Das kannst du besser. So etwas habe ich schon besser von dir gelesen."
Aber im Endeffekt muß jeder selbst seinen Weg finden. Ob man lieber einem Fremden oder einem Bekannten vertraut, ob man sich anonym in einem Forum oder öffentlich in einem Autorenkreis der Kritik stellt.
@ Warin:
Da sprichst Du ein Thema an, worüber ich mir auch schon Gedanken gemacht habe. Ich selbst habe gerade Lena ein Kurzgeschichte per Mail geschickt, die ich vielleicht hier reinstellen will. Wir kennen uns schon ewig und ich weiß, dass sie ehrlich kritisiert. Aber ist es nicht so, dass, im Prinzip jeder, der in dieses Forum schaut, die hier veröffentlichten Geschichten "klauen" könnte?
Aber wenn man vorhat an einer Geschichte für einen Wettbewerb oder an Einsendungen an einen Verlag zu arbeiten, würde ich mich nur auf Personen, die mir persönlich bekannt sind, oder zu denen ich durch langsjährige Internet-Kontakte ein besonderes Vertrauensverhältnis habe, verlassen.
Da gebe ich Dir Recht. Wenn es um Wettbewerbe oder Verläge geht, würde ich so leicht auch keinem im Internet vertrauen. Aber hier geht es denke ich doch auch darum, dass Anfänger wie ich sozusagen üben können und lernen, ihren Schreibstil zu verbessern. (Was aber die meisten hier wohl kaum noch nötig haben. Eure Geschichten sind größtenteils wirklich gelungen)
Aber wie bereits erwähnt wurde, kann das ja jeder für sich selbst entscheiden.
Aber ist es nicht so, dass, im Prinzip jeder, der in dieses Forum schaut, die hier veröffentlichten Geschichten "klauen" könnte?
Radio Eriwan meint: Im Prinzip ja :D
Aber durch das Forenprotokoll samt Datum und Uhrzeit hättest du in einem solchen Fall den Nachweis, dass du die Geschichte zuerst gepostet und damit das Urheberrecht hast.
zunächst einmal, ich kenne einige Foren, die dies genauso anbieten, wie ich es hier versucht habe.
zu meinem Anteil an der Sache selbst: Ich habe gesagt, dass ich es erstmal nicht selbst anbieten kann, und da bin ich ganz ehrlich. Aber Betonung ist hier auf erstmal, weil ich gerade mein Abitur mache, das jetzt noch bis Ende April dauert. Ich denke, dass man das verstehen kann.
zudem muss ich Nijura Recht geben, es ist noch viel "gefährlicher" wenn man seine Geschichte in ein Forum stellt, denn auch dabei können Leute deine Ideen klauen. Das schließt sich natürlich bei Betalesern auch nicht aus, aber bleibt wenn man ein Buch liest und das wirklich toll fand nicht auch was im Gedächtnis hängen? Bei mir schon.
Ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit Betalesern gemacht und in anderen Foren hatte ich bisher ja eine Nette gefunden, nur leider ist das dumme Forum scheinbar offline und ihre e-mail Adresse ist auch nicht mehr bei mir. Dort habe ich auch mal was reingeschrieben an Geschichten. Ich hab ja auch nicht gesagt, dass ich hier nichts reinschreiben möchte, aber die Betalese-Börse ist ja auch nicht nur für mich gedacht.
Ich hab da auch an die anderen User gedacht, die vielleicht Hilfe brauchen und nicht wissen, wen sie fragen können. Wenn sich aber hier welche melden, ist es viel einfacher.
Ich glaube auch, dass es problematisch sein kann, wenn Schreibende untereinander Beta-Leser sind. Es besteht die Gefahr, dass man sich gegenseitig seinen Schreibstil beibringen möchte. Ich habe auf 3 Nur-Leser-Nicht-Schreiber zurückgegriffen. Dabei habe ich mMn gut gestreut. Ein absoluter Vielleser mit 2 Romanen, 1-2 Heftromanen, Zeitung und diverse Magazine pro Woche, ein Durchschnittsleser mit ein bis zwei Büchern pro Monat und einen Wenigleser, für den mein Manuskript das einzige Buch alle 2 Jahre ist.
Dabei sind alle drei Testleser weit jenseits der 30, also schon etwas erfahrener. Das macht meiner Meinung nach viel aus.
Erstens haben sie einen vollentwickelten, eigenen Geschmack
Zweitens haben sie eine vernünftige Streitkultur, die nicht von "du magst mich nicht, dann mag ich dich auch nicht" geprägt ist.
das stimmt :) bei Lesern läuft man nicht so Gefahr, dass sie etwas abgucken :)
Ich denke, dass hier nicht nur Schreiber sind, denn hier geht es ja auch sehr viel um Bücher aller Art und deshalb werden hier auch sehr viele Leser sein :D
Wegen dem Alter kann ich das hier nicht beurteilen, ich selbst such gern auch ältere aus, aber allein wegen des Niveaus auf dem sich dieses Forum rein Sprachlich befindet hab ich mir gedacht ist das lohnendswert hier mal nachzufragen :)
nunja, mal sehen, was draus wird...
sorry, Hathor, jetzt hab ich dich übersehen, weil ich zu lang geschrieben hab *gg*
was ich noch sagen wollte, wenn ich beta lese, sehe ich so manche gute Ideen, aber ich bin noch nirgendwo auf die Idee gekommen, sie für mich zu "verwenden", weil die Idee bei mir gar nicht in die Geschichte passen würde :rolleyes:
Eigentlich wäre es nicht uninteressant, mal betazulesen. Ich habe auch Riesen-Leseerfahrung, habe Germanistik/Literatur studiert, bin also einigermaßen deutschkundig, schreibe aber selber nicht.
Um es mal klar zu sagen: im Prinzip würde ich schon für jemanden die Beta-Leserin machen, aber nur zu meinen Bedingungen.
Ich lese keine Geschichten, die an schon bestehende angelehnt sind, also nichts über Elfchen und Zwerge, Zauberlehrlinge und monumentale Schlachten.
Ich korrigiere zwar, bin aber kein Rechtschreibprogramm. Soll heißen, ich mache zwar auf Orthographie- und Grammatikfehler aufmerksam, aber wenn ich meine, dass jemand sich nur auf mich verlässt und sich selber keine Mühe gibt, fehlerfrei (oder zumindest fehlerarm) zu schreiben, dann steige ich aus.
Und ich lese keine Monsterkapitel. Mehr als drei oder vier ausgedruckte Seiten mag ich nicht am Stück betalesen, am Bildschirm lese ich sowas prinzipiell nicht.
Ich lese keine Geschichten, die an schon bestehende angelehnt sind, also nichts über Elfchen und Zwerge, Zauberlehrlinge und monumentale Schlachten.
wie meinst du das genau? ^^ gibt ja schon einige, die über Elfen und so schreiben. Aber ok, sind dann deine Bedingungen, meine Geschichte wirst du dann wohl leider nicht lesen *nein*
zudem muss ich Nijura Recht geben, es ist noch viel "gefährlicher" wenn man seine Geschichte in ein Forum stellt, denn auch dabei können Leute deine Ideen klauen.
das Thema "Ideenklau" seh ich nicht mal als wirklich problematisch an. Da gibt es genügend Mittel und Wege, wie man sich dagegen absichern kann.
Beispielsweise schicke ich mir grundsätzlich immer mein ausgedrucktes Manuskript zu. Bei der Post darauf achten, dass man einen sauberen Datumsstempel bekommt oder gleich eine Labelfreimachung nehmen. Nachdem der Briefumschlag bei mir angekommen ist, vermerke ich auf der Rückseite, um welches Manuskript es geht und verwahre ihn ungeöffnet an einen sicheren Ort. Und schon hat man die beste Absicherung, die es gibt.
Falls es einen Urheberrechtsstreit gibt, präsentiert man im Falle des Falles als Beweismittel den ungeöffneten Briefumschlag, der dann während der Verhandlung geöffnet wird und dich als den unumstrittenen Urheber der Geschichte erklärt.
Viel problematischer ist es, dass die Geschichte danach "verbrannt" sein könnte, also nicht mehr zur Veröffentlichung in Print-Medien benutzt werden könnte.
das stimmt :) bei Lesern läuft man nicht so Gefahr, dass sie etwas abgucken :)
Wie schon erwähnt, mir geht es nicht so sehr ums abgucken.
Ich sehe eher die Gefahr, dass manche Autoren (da nehme ich mich nicht aus) zu sehr in ihren Stil verhaftet sind und diesen als das absolut Ultimative ansehen. So nach dem Motto: "Wenn du es nicht so wie ich machst, dann ists schlecht."
LG
Treogen
wie meinst du das genau? ^^ gibt ja schon einige, die über Elfen und so schreiben. Aber ok, sind dann deine Bedingungen, meine Geschichte wirst du dann wohl leider nicht lesen *nein*
Kam das ein bisschen arrogant rüber? War nicht meine Absicht. Ich habe nur gerne klare Fronten.
Wie ich das meine? Nun, ich lese nur mit Widerwillen Geschichten, die schon Meilen gegen den Wind als HdR-Verschnitte erkennbar sind. Mit ach so edlen Elfen oder ach so primitiven Zwergen und Haudrauf-Kriegern.
Elfen (Elben) und Zwerge an sich sind nicht das Problem ;)
Kam das ein bisschen arrogant rüber? War nicht meine Absicht. Ich habe nur gerne klare Fronten.
Wie ich das meine? Nun, ich lese nur mit Widerwillen Geschichten, die schon Meilen gegen den Wind als HdR-Verschnitte erkennbar sind. Mit ach so edlen Elfen oder ach so primitiven Zwergen und Haudrauf-Kriegern.
Elfen (Elben) und Zwerge an sich sind nicht das Problem ;)
nee, so wollt ichs nicht hinstellen habs auch nicht arrogant aufgefasst. Ich hab mich nur gewundert, wie du schon vorher sagen kannst, dass es dir nicht gefällt Allein schon den Schreibstil von den unterschiedlichen Schreibern ist es zu verdanken, dass nicht alles ein Herr der Ringe "Verschnitt" ist. Ich mag HdR zwar, aber ich gehe bei keinem der Bücher, die ich lese davon aus, dass es dem ähnlich wird Aber es gibt hier ja auch viele Leute, die auch sehr moderne Sachen schreiben, oder Horror oder Thriller demnach wirst du denke ich mal nicht "Gefahr laufen" etwas zu lesen, was du nicht möchtest :D
@treogen: versteh ich natürlich :) Aber zweifelst du beim Lesen anderer Bücher denn auch am Stil des Autoren? Natürlich kann man es nicht vermeiden vielleicht zu versuchen dem Autor etwas von sich mitzugeben, aber das ist doch auch nicht schlimm, dadurch lernt der Autor ja. Lehrer machen das ja auch nicht anders. Glaube kaum, dass es leicht ist ohne die eigene Meinung an ein Buch dran zu gehen, du kannst dich ja auch darauf spezialisieren z.B. die Logik zu hinterfragen, also ob z.B. das zu frühe Aufdecken eines Geheimnisses für den Verlauf der Geschichte logisch wäre, oder ob dus anders machen würdest. Dann hast du deine Sicht, bzw. deinen Stil mit eingebunden und kannst dem Autoren damit helfen
Wenn du jedoch meinst, dass eine Aufgabe dich dazu verleiten könnte, dem Autoren zu viel reinzureden oder zu hartneckig zu sein, dann musst du die Aufgabe ja nicht machen. Wie du möchtest :D
Mit ach so edlen Elfen oder ach so primitiven Zwergen und Haudrauf-Kriegern.
@Hathor:
Was hältst du von Geschichten mit primitiven Elfen und edlen Zwergen, Kriegern mit Weinkrämpfen, Orks im rosa Tütü und Oger mit Latex-Keulen? *cool*
@Suráya:
Das geht mir in den letzten 10 Jahren so, dass ich oft ein Buch weglege und unzufrieden bin und mir sage, dass ich es besser hinbekommen hätte.
Und ich glaube schon, dass ich relativ vereinnahmend bin.
Deswegen habe ich mir für das Lichtbringer-Projekt ja auch eine bunt gemischte Jury gesucht. Sonst würde die Anthologie vielleicht auch zu eintönig werden...
Ich find eine Beta-Leser-Börse in diesem Forum eigentlich recht unnötig, da man hier für seine Geschichten von vielen Leuten ein recht umfangreiches Feedback bekommt (soweit ich das beurteilen kann).
Man kann hier natürlich Kontakte knüpfen für solche Angelegenheiten, aber eine richtige Börse? Naja...
Ich selbst wär als Beta-Leserin wohl nicht ganz so gut geeignet, weil ich mich an viele Geschichten einfach anpasse und deswegen selten was zu meckern habe. Egal wie schlecht sie sind. Ich könnte höchstens das Gesamtbild beurteilen, aber eher nicht einzelne Passagen. Gerne lesen tu ich sie aber trotzdem.
Lieben Gruß
@Suráya:
Das geht mir in den letzten 10 Jahren so, dass ich oft ein Buch weglege und unzufrieden bin und mir sage, dass ich es besser hinbekommen hätte.
Und ich glaube schon, dass ich relativ vereinnahmend bin.
Deswegen habe ich mir für das Lichtbringer-Projekt ja auch eine bunt gemischte Jury gesucht. Sonst würde die Anthologie vielleicht auch zu eintönig werden...
mmhm, es muss aber auch nicht jeder mitmachen :) Wenn du es nicht möchtest, weil du denkst, dass du die Geschichte eines Anderen teilweise dadurch zu deiner machen könntest, dann brauchst du es ja nicht anbieten :) Gilt ja nur für die, die an sowas dann Interesse haben, oder halt eben Hilfe brauchen *ja*
@Elenya: das das hier durch Feedback möglich ist, ist klar, aber ich habe ja auch gesagt, dass manche, die ihre Geschichte später veröffentlichen wollen, da vorsichtig mit sein werden (wie ich) und die Story nicht ins Internet stellen möchten. Auch die brauchen vielleicht einen 2. Korrektor, der auf persönlichem Abstand die Geschichte liest und einem mit Kommentaren hilft.
@Elenya: das das hier durch Feedback möglich ist, ist klar, aber ich habe ja auch gesagt, dass manche, die ihre Geschichte später veröffentlichen wollen, da vorsichtig mit sein werden (wie ich) und die Story nicht ins Internet stellen möchten. Auch die brauchen vielleicht einen 2. Korrektor, der auf persönlichem Abstand die Geschichte liest und einem mit Kommentaren hilft.
Kann ja sein dass ich das ganze jetzt falsch verstehe, aber unter einer Börse verstehe ich etwas, dass eher öffentlich ist und auf das auch alle Leute zugreifen können.
Wie hast du dir das denn vorgestellt? Ein Bereich zu dem Beta-Leser mit einem Passwort zugriff haben?
Ach moment, jetzt versteh ichs *kopfgegenwand* es geht hier darum Beta-Leser zu verwalten und nicht die Geschichten *nochmakopfgegenwand*
Oh man, ich brauch wohl mal eine Gehirnerneuerung. *duck*
Lieben Gruß vom Trollkopf
SemSimkin
26.03.2008, 23:35
das Thema "Ideenklau" seh ich nicht mal als wirklich problematisch an. Da gibt es genügend Mittel und Wege, wie man sich dagegen absichern kann.
Beispielsweise schicke ich mir grundsätzlich immer mein ausgedrucktes Manuskript zu. Bei der Post darauf achten, dass man einen sauberen Datumsstempel bekommt oder gleich eine Labelfreimachung nehmen. Nachdem der Briefumschlag bei mir angekommen ist, vermerke ich auf der Rückseite, um welches Manuskript es geht und verwahre ihn ungeöffnet an einen sicheren Ort. Und schon hat man die beste Absicherung, die es gibt.
LG
Treogen
Hm, so einfach ist das leider nicht. Ideen sind nicht urheberrechtlich schützbar. Nur wenn der "Dieb" so dumm sein sollte und seinen Zwerg Gimli und seinen schlapphutigen Zauberer Gandalf nennen sollte und diese von einem 10m Feuerdämon über eine Brücke jagen lassen sollte, ist er fällig. Ein paar Schräubchen hier und dort drehen und er kann nicht mehr belangt werden.
(Ganze Geschichten einfach copy > pasten ist natürlich was anderes)
Ideen sind nicht urheberrechtlich schützbar.
Wenn dir das wirklich Sorgen bereitet, dürftest du deine Geschichten auch nie drucken und verlegen lassen.
Ideen werden im Buchgeschäft wieder und wieder kopiert (man zähle nur die Möglichkeiten, die zeitreisende Frauen in den letzten 10 Jahren bekommen haben um in die Vergangenheit zu reisen - meine Frau hat so ein paar Bücher gelesen, mir reichen schon die Klappentexte :D).
Wirklich wichtig ist doch die Umsetzung, die Details, die Charaktäre, der Konflikt, die Darstellung des Konfliktes - und damit auch der Schutz des Textes an sich.
Denk mal daran, dass (falls Ideen schützbar wären) niemals mehr jemand etwas über heulende Krieger oder Orks in Tütü schreiben dürfte, weil ich das gestern im Thread erwähnt hatte.
Und denk mal daran, an wen du alles zahlen müsstest, wenn die verwendeten Ideen in deinem Werk gezählt werden.
Selbst Tolkiens Erben wären heute pleite, weil Tolkien wahrscheinlich Haus und Hof an Snorri hätte verpfänden müssen.
SemSimkin
27.03.2008, 23:47
Wenn dir das wirklich Sorgen bereitet [...]
Denk mal daran, dass (falls Ideen schützbar wären) niemals mehr jemand etwas über heulende Krieger oder Orks in Tütü schreiben dürfte, weil ich das gestern im Thread erwähnt hatte.
Und denk mal daran, an wen du alles zahlen müsstest, wenn die verwendeten Ideen in deinem Werk gezählt werden.
Selbst Tolkiens Erben wären heute pleite, weil Tolkien wahrscheinlich Haus und Hof an Snorri hätte verpfänden müssen.
<räusper räusper> Hab ich denn gesagt, dass es mir Sorgen bereitet ?? X.X Ist mir durchaus klar, dass es unpraktisch wäre ... zufällig ist mein Jura-Schwerpunkt Marken + Urheberrecht ...
War nur ein aufrichtig nett gemeinter Hinweis, dass du mit diesen Umschlägen ggf. vor Gericht ziemlich schlecht dastehen könntest.
War nur ein aufrichtig nett gemeinter Hinweis, dass du mit diesen Umschlägen ggf. vor Gericht ziemlich schlecht dastehen könntest.
Nicht wenn es um den Schutz des Textes als solches geht. Dafür ist es ideal. Und dafür mach ich es *ja*
Aber eigentlich sind wir reichlich OT
ChibiShiina
28.03.2008, 19:12
Aber eigentlich sind wir reichlich OT
Oh yeah, und das schon auf der 2. Seite ^^
Ich würde vorschlagen, falls sich jemand als Betaleser anbieten möchte, möge er doch bitte einen zweiten Thread eröffnen (wo wirklich nur Betaleseranbieter reinposten - im Ersten Post dann halt noch kurz den Steckbrief von der 1. Seite) und diesen hier könnte man zur Diskussion gebrauchen ^^
Sonst wird das ganze reichlich Unübersichtlich.
Oh yeah, und das schon auf der 2. Seite ^^
Ich würde vorschlagen, falls sich jemand als Betaleser anbieten möchte, möge er doch bitte einen zweiten Thread eröffnen (wo wirklich nur Betaleseranbieter reinposten - im Ersten Post dann halt noch kurz den Steckbrief von der 1. Seite) und diesen hier könnte man zur Diskussion gebrauchen ^^
Sonst wird das ganze reichlich Unübersichtlich.
So ich habe jetzt noch ein bisschen gewartet und ich sehe, dass die Mehrheit ja doch Interesse für das Beta-Lesen hegt.
Dann machen wir es so, wie du sagtest Chibi :) Ich mach dazu einen neuen Thread offen und dann können wir gucken, wer sich so meldet :)
PoiSonPaiNter
09.06.2008, 15:33
Gut wie fange ich am besten an...X.X...also ich denke mal das einige bestimmt schon mitbekommen haben das ich, was Rechtschreibung - speziell Kommata - angeht nicht ganz so fit bin.
Nun würde ich auch gerne mal eine Kurzgeschichte reinstellen, nur möchte ich da nicht Zichtausend Fehler drin haben! Das Gleiche und wichtigere gilt auch für eine Reportage die ich geschrieben habe. (Die Reportage ist eine Verlängerung hiervon (http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?t=746) und sie ist wichtig, ich brauch sie für eine Bewerbung wo nächsten Montag Bewerbungsschluss ist!)
Meine schlichte und einfache Frage ist egtl nur: Wer könnte da mal Korrektur lesen? X.X Bitte! (evtl. PN)
Der Thread steht zur weiteren Nutzung frei zur Verfügung! :D
Rechtschreibung und Grammatik korrigiere ich gern, aber Stil, Satzbau und Ausdruck nicht. Wenn dir das reicht, schick mal eine Geschichte per PN...
Holla. Ja ich hätte hier das selbe anliegen. Würde sich jemand bereit erklären und meine in Arbeit befindliche Story korrektur lesen?
Al Fifino
06.07.2008, 15:36
Schick sie an philipweisel@hotmail.de , ich schaue sie mir mal an. ;)
Ich würde auch noch Leute suchen, die meine Texte überarbeiten, da immer wieder einige Fehler übersehen werden ...
Wenn also jemand Zeit und Lust hätte, dann würde ich mich freuen.
Al Fifino
12.09.2008, 16:32
Auch wenn bald schon wieder die Schule angeht und es nicht lange dauern wird, bis ich diese Entscheidung bereue...
Schick´s an die oben genannte Email-Adresse. (Am Besten noch heute, damit ich mich noch dieses Wochenende dran machen kann. ;) )
Greets
Ich lese wie gesagt auch Korrektur. Aber bitte erstmal selber überarbeiten und zumindest auch schon mal ein Rechtschreibprogramm über den Text laufen lassen.
Hallo
Kann ich auf die Angebote hier noch zurückgreifen? *schaut lieb*
Auch nach langer Abwesenheit ... nun bin ich ja wieder da.
Liebe Grüße
An'wén
Wenn es jetzt wirklich nur um kurze (!) Geschichten (und keine Romane) und Korrekturlesen geht, kann ich auch gerne ab und an was übernehmen. Allerdings bitte nicht enttäuscht sein, ich schreibe normal keine detaillierte Auflistung zurück, was mir gefallen hat, sondern korrigiere halt in die Datei rein, die ich dann per Mail wieder zurückschicke.
Meine Mailadresse ist unstern[@]gmail.com , natürlich ohne die Klammern rund ums @, das mache ich wegen der adresssammelnden Spambots.
Von mir aus könnt ihr mir die Geschichten auch gleich ans erste Mail angehängt werden (wenn ich es doch nicht mache, tut es mir so ein kleiner Textanhang auch nicht weh), aber bitte als .doc oder .rtf. (Ich kann keine xdoc-Dateien öffnen.)
Hi!
Korrekturlesen klingt nach einer Aufgabe für mich:D
Würde mich also auch anbieten:
Rechtschreibung weitestgehend, Satzbau und Stil begrenzt.
Kommata ist immer so ne Sache, da doch vieles Gefühlssache ist. Im deutschen Sprachgebrauch finden - so weit ich weiß - eh die meisten Kommata ihren Gebrauch, im Vergleich mit anderen Sprachen.
Dennoch sind mir die Grundregeln geläufig;)
Ich biete mich auch an, Geschichten orthographisch und sprachlich Korrektur zu lesen. Aber bitte nur Kurzgeschichten, keine Romane! Solange mich nicht eine Flut von Geschichten ereilt, gerne. :)
@Drikay: Steht dein Angebot noch?
Achja - ich biete mich gerne ebenfalls als Korrekturleserin an. Auch für alle Arten der Korrektur, vom einfachen Drüberlesen bishin zur Stilbesserwisserei :D
Jepp, ich bin noch dabei;-)
Aber du selbst brauchst keinen Korrekturleser oder?
Ich würde meine Dienste auch anbieten, ich prüf gern auch Rechtschreibung und besonders gern Kommasetzung ;)
Ich würde neben Geschichten auch wissenschaftliche Sachen lesen - Hausarbeiten und so Kram, solange der Umfang nicht allzu groß wird.
Plusquamperfekt
26.07.2009, 11:40
Jep, ich stell mich auch mal zur Verfügung. Ich korrgiere Stil, Satzbau und ein wenig Rechtschreibung.
Stil- und Satzbaufehler verbessere ich aber in einer extra Mail da manchen das andere vielleicht besser gefällt und ich will ja keinem was aufzwingen ;)
Samwell Tarly
29.07.2009, 11:35
Hallo!
Bin Germanistin und biete mich gern als Korrekturleserin an. Im Austausch freu ich mich, wenn ich dafür einfach mal eine (gern schonungslos ehrliche) Meinung einholen kann zu etwas, das ich geschrieben hab. Wenn ich euch was korrigieren soll, könnt ihr einfach über das Kontaktformular auf meiner Website in Verbindung mit mir treten.
Liebe Grüße
Katja
Da ich realtiv viel Zeit habe, kann ich auch gerne Kurzgeschichten überarbeiten, in Form von Zeichensetzung und diversen grammatikalischen Fehlern.
Was Stil angeht, lege ich gerne Verbesserungsvorschläge bei, aber nicht ohne Zustimmung. Wer Interesse hat, der schreibe gerne eine PM an mich.
lg Zentara
Ist zwar ein langer Titel für einen Thread aber okay.
Was ich meine ist,meistens wenn Leute anfangen zu schreiben denken sie in etwa so:
Mein Buch wird das beste der Welt und ich habe meine Ansprüche an Beta Leser blabla...
Jedoch wird das meist sowieso nichts,da das erste,was man schreibt irgendwann irgendwo in einer Ecke untergeht,wenn neue,bessere Ideen aufkommen.
Ich wollte mal wissen,was ihr darüber denkt.
Wenn ihr ein Buch veröffentlichen wollt,würdet ihr einfach irgendwen Beta lesen lassen,oder wäre das egal?
Würdet ihr einen Betaleser für ein Honorar anheuern,jemanden,der den Beruf macht?
Was denkt ihr darüber,dass andere eure Geschichte lesen und BEARBEITEN?
Da ich schon seit einiger Zeit schreibe,habe ich auch meine Ansprüche an einen Betaleser.Zum Beispiel sollte derjenige sich gut in die Geschichte einfügen können.Für mich genügt es jedoch,wenn ein Betaleser die Geschichte auf Verständnisfehler scant und mir Bescheid gibt.(Sie unkorrigiert zurückschickt,aber anmerkt,wo die Fehler sind.)Und ein ehrliches Feedback zur Storyline und den Charakteren,bzw. den Details der Geschichte ist nützlich.
Ich würde keinen Pro-Betaleser anheuern,da ich finde es sollten Leute beurteilen,die so sind wie die,die das Buch im Endeffekt lesen,nicht die,die Geld dafür bekommen.Außerdem wäre es bei meiner Einstellung (oben)auch etwas sinnlos,da ich keine Korrektur will.
Wie schon gesagt,ich verzichte auf die Einmischung anderer.Außer Kritik und Meinung.
Verräter
12.11.2009, 20:30
Aufgrund des "wichtig tuens" wie du es beschreibst, haben wir hier die 100-Post Regel für das einstellen von eigenen Geschichten :) Und soweit ich weiß werden hier weitestgehend auch alle Anfragen in irgendeiner Richtung unter Stammuser ignoriert, ich finde den Fall haben wir also schon mal im Prinzip soweit ausgeschlossen wie man es eben kann. von daher mache ich mir um dieses Problem gar keine Sorgen ^^
Sollte ich irgendwann einmal über die ersten Kapitel (in akzeptabler Sprache) hinauskommen, werde ich sicherlich jemanden Fragen, ob er denn mal drüber lesen möchte.
Nichts ist so toll wie eine ordentliche Kritik. Besonders als "Laie" lässt man (ich) sich oft dazu verleiten, Phrasen in den Text einzubauen die eigentlich nicht wichtig und ganz schlimm, sogar immens störend für den Leser ankommen. Darauf aufmerksam gemacht zu werden ist das beste was einem in diesem Fall passieren kann.
einen Betaleser erkaufen ... uhm ... da kommt es ganz darauf an. Für einen "richtigen" Text, ist das viel zu teuer, aber so wie ich gelesen habe ist es wohl ganz nützlich gerade über den Teil, den man z.B. an Verlage schicken will, noch ein letztes mal einen "Profi" drüber lesen zu lassen. (Dieser muss schließlich, wie in einigen Threads auch hier im Forum nachzulesen, absolut perfekt sein um überhaupt Chancen im prozentualen Bereich zu erhalten)
Insgesamt würde ich aber keine Person fragen, der ich im RL nahestehe, denn Erfahrung zeigt, dass man dort selten auf ernste Kritik stößt, sondern wenn überhaupt alle negative Gedanken hinter Bienchen und Blümchen versteckt werden. Jemand aus einem Forum wie diesem hier ist da schon eher etwas, am besten jemand der selbst schreibt und stilistisch dabei von dir selbst vollkommen unterschiedlich ist und von dem man weiß, dass dieser alle seine persönlichen Gedanken,Kommentare und Anregungen vorbringt. Wenn ich scheiße geschrieben habe, möchte ich das man es mir auch so sagt! ;)
Es ist aber zwingend Notwendig eine zweite Person zu besitzen, denn aus Fehlern lernt man nur, wenn man solche auch erkennt und das ist beim Schreiben sehr schwierig.
Insgesamt würde ich aber keine Person fragen, der ich im RL nahestehe, denn Erfahrung zeigt, dass man dort selten auf ernste Kritik stößt, sondern wenn überhaupt alle negative Gedanken hinter Bienchen und Blümchen versteckt werden. Jemand aus einem Forum wie diesem hier ist da schon eher etwas, am besten jemand der selbst schreibt und stilistisch dabei von dir selbst vollkommen unterschiedlich ist und von dem man weiß, dass dieser alle seine persönlichen Gedanken,Kommentare und Anregungen vorbringt. Wenn ich scheiße geschrieben habe, möchte ich das man es mir auch so sagt! ;)
Es ist aber zwingend Notwendig eine zweite Person zu besitzen, denn aus Fehlern lernt man nur, wenn man solche auch erkennt und das ist beim Schreiben sehr schwierig.
Nicht nur wegen der Kritik,auch könnten Leute,die dir Nahe stehen dir Ideen geben,die du vielleicht gut findest,aber wäre das dann noch deine Geschichte?
Leute aus dem Forum,die selbst schreiben denke ich wäre okay.Aber ich finde,es wäre besser Leute zu befragen,die nur lesen.Jemand mit einem anderen Stil würde vielleicht an deinem etwas verändern wollen.
Verräter
12.11.2009, 21:25
Nicht nur wegen der Kritik,auch könnten Leute,die dir Nahe stehen dir Ideen geben,die du vielleicht gut findest,aber wäre das dann noch deine Geschichte?
Definitives Ja.
Und wenn die Anregung eines anderen die Geschichte verbessert... warum sollte man freiwillig darauf verzichten?
Leute aus dem Forum,die selbst schreiben denke ich wäre okay.Aber ich finde,es wäre besser Leute zu befragen,die nur lesen.
Lesen und Schreiben sind zwei unterschiedliche Dinge. Es geht auch darum ein Gleichgewicht zwischen dir und dem Betaleser zu schaffen, schließlich bemüht er sich für dich, nicht andersrum. Und dann geht es nicht einfach um ein "schön/nicht schön" oder "gefällt/gefällt nicht", sondern darum in die Details zu gehen. Z.b. Nicht einfach nur wie die Charaktere sind und ob dein Leser nun mit ihnen sympathisiert oder nicht, sondern wie genau du die Charakterisierung vorgenommen hast, wie sie für dich entstanden sind und ob das auch über die Art wie und was du schreibst ankommt.
Wo welche Zusammenhänge liegen, wo neue erarbeitet werden müssen, wo Dinge gestrichen werden können usw.
Jemand mit einem anderen Stil würde vielleicht an deinem etwas verändern wollen.
Das ist der Sinn. Ich gehe davon aus, dass die eigene Sprache/Geschichte nicht perfekt ist (sonst könnte man sich die ganze Arbeit hier auch sparen ^^), was bedeutet dass es im Text Passagen, Phrasen, Gegebenheiten,whatsoever geben wird. Jemand, dessen Sichtweisen und Herangehensweisen an solche Texte, wird natürlich auch deinen Text anders sehen als du es selbst tust. Aber ich traue jedem Schreiber zu sich in den Kopf eines anderen soweit wie möglich hineinzudenken und auch in fremden Terrain hilfreiche Kritik und Verbesserungsvorschläge zu geben, bzw. kann er es gerade dadurch so gut. - Sieht/bemerkt vielleicht Dinge, die du gar nicht beachtet hast und kann gute Ideen einbringen deinen Stil zu verbessern/für die Allgemeinheit verständlicher/vielschichtiger anstatt dich in ein Extrema driften zu lassen.
Eine Person, die alles genau so sieht wie du selbst, wäre ein langweiliger Gesprächspartner und in diesem Szenario keine große Hilfe (denke ich).
Definitives Ja.
Und wenn die Anregung eines anderen die Geschichte verbessert... warum sollte man freiwillig darauf verzichten?
Weil man dann gleich zu zweit schreiben könnte meiner Meinung nach.
Meine Geschichte=Meine Idee.
Lesen und Schreiben sind zwei unterschiedliche Dinge. Es geht auch darum ein Gleichgewicht zwischen dir und dem Betaleser zu schaffen, schließlich bemüht er sich für dich, nicht andersrum. Und dann geht es nicht einfach um ein "schön/nicht schön" oder "gefällt/gefällt nicht", sondern darum in die Details zu gehen. Z.b. Nicht einfach nur wie die Charaktere sind und ob dein Leser nun mit ihnen sympathisiert oder nicht, sondern wie genau du die Charakterisierung vorgenommen hast, wie sie für dich entstanden sind und ob das auch über die Art wie und was du schreibst ankommt.
Wo welche Zusammenhänge liegen, wo neue erarbeitet werden müssen, wo Dinge gestrichen werden können usw.
Nein,nicht um ein Gleichgewicht,aber jemanden,der es so liest wie einer,der es im Buchladen kauft.
Weil man dann gleich zu zweit schreiben könnte meiner Meinung nach.
Meine Geschichte=Meine Idee.
Ich glaube, niemand würde sich das komplette Grundkonzept, also die Idee der Geschichte einfach so verdrehen lassen ;) Aber Kleinigkeiten kann man immer verbessern (lassen), ohne dass die komplette Geschichte gleich in Teamwork entstanden ist.
@Verräter:
einen Betaleser erkaufen ... uhm ... da kommt es ganz darauf an. Für einen "richtigen" Text, ist das viel zu teuer, aber so wie ich gelesen habe ist es wohl ganz nützlich gerade über den Teil, den man z.B. an Verlage schicken will, noch ein letztes mal einen "Profi" drüber lesen zu lassen. (Dieser muss schließlich, wie in einigen Threads auch hier im Forum nachzulesen, absolut perfekt sein um überhaupt Chancen im prozentualen Bereich zu erhalten)
Das glaube ich eigentlich garnicht mal (und ich lasse mich gern eines besseren belehren). Ich denke, da sind die Verläge auch durchaus in der Lage, über kleine Mängel hinwegzusehen, wenn sie insgesamt eine Tendenz sehen, die zum Programm passt und lohnend zu verlegen erscheint. Es liegt ja auch in der Aufgabe des Verlages, an einem eingesandten Manuskript noch zu feilen. Andersherum gesagt: Was nützt es dem Verlag auch, wenn ein kleiner Abschnitt sprachlich perfekt ist, aber das komplette Konzept der Geschichte Murks?
Ramontra
14.11.2009, 04:32
Das glaube ich eigentlich garnicht mal (und ich lasse mich gern eines besseren belehren). Ich denke, da sind die Verläge auch durchaus in der Lage, über kleine Mängel hinwegzusehen, wenn sie insgesamt eine Tendenz sehen, die zum Programm passt und lohnend zu verlegen erscheint. Es liegt ja auch in der Aufgabe des Verlages, an einem eingesandten Manuskript noch zu feilen. Andersherum gesagt: Was nützt es dem Verlag auch, wenn ein kleiner Abschnitt sprachlich perfekt ist, aber das komplette Konzept der Geschichte Murks?
Ich denke mal, der erste Eindruck zählt, deswegen ist schon gut, wenn man etwas richtig gutes am Anfang abliefert, dann wird das garantiert nicht schaden, aber natürlich muss der Rest auch stimmen ...
Gerade "Noname"-Bücher habens ja erstmal recht schwer, hab ich mir sagen lassen, weswegen deise überzeugen sollten.
Allerdings sind das hier eher Gedanken, keine Erfahrungen, muss ich ehrlich zugeben.
Eigentlich wollte ich mich noch als Betaleser bewerben (fals das mit unter 100 Posts geht - ich arbeite dran), ich habe allerdings noch nie wirklich betagelesen, das will gesagt sein.
Nickname: Ramontra
e-Mail Adresse: auf Anfrage
bevorzugte Genre: Fantasy *Schulter zuck*. es sollte interessant sein, ich will mich nicht quälen ... aber ich hoffe, dass wenn man einen Betaleser sucht die Geschichte schon ausgereift ist.
(falls etwas nicht so erwünscht ist dabei schreiben oder später einfach sagen)
Kapitelanzahl: Soviel, wie ich lesen kann, ka, das ist schwer zu sagen (=
Stärken: -unbekannt-
Schwächen: -unbekannt-
ZwergenTurner
11.12.2009, 20:27
Ich will jetzt überhaupt nicht nervig oder verderbend klingen und ich weiß auch nichts genaueres über dein Werk. Aber ich denke es ist der falsche Weg nur nach Meinungen in Internet zu fahnden. Es kann sein, dass ich völlig falsch liege, dann entschuldige meinen wohl überflüssigen Beitrag, aber falls es so ist, dass du nur hier nach Meinungen suchst, würde ich vorschlagen, dass du auch eine Meinung von jemanden der dir nahe steht einholst (Freund, Familie, usw...), denn man kann etwas viel besser erklären, wenn man auch wirklich mit einander spricht.
Also fazit ist: Falls du noch keinen "persönlichen" Betaleser hast such dir min. einen und dann gilt natürlich, umso mehr meinungen umso besser;)
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