Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : P.S.: Ich liebe dich
Eine ganz große Liebe: So wollten Holly (Hilary Swank) und Gerry (Gerard Butler) den Rest ihres Lebens miteinander verbringen. Bis Gerry plötzlich an einem Gehirntumor stirbt - und eine erst 29-jährige, völlig verzweifelte Witwe zurücklässt, die nicht mehr leben möchte. Bis sie eines Tages einen Brief erhält, verfasst in Gerrys Handschrift - der erste von insgesamt zwölf, die er noch vor seinem Tod schrieb. In jedem stellt er Holly eine Aufgabe, unterzeichnet mit "P.S: Ich liebe Dich".
Millionen Begeisterte, die den gleichnamigen romantischen Bestseller von Cecilia Ahern verschlangen, werden in der zweiten Zusammenarbeit von Hilary Swank und Richard LaGravenese nach "Freedom Writers" bei einem intensiven Lebewohl anrührende Wärme ums Herz verspüren.
Ich finde, dieser Film ist schon eher was für weibliche Zuschauer, aber das ist auch Geschmackssache. ;) Der Film ist relativ traurig und auch ein wenig kitschig, da es sich auch nur um diese eine Liebe dreht und um die Verarbeitung dieser Tragödie.*ei*
Empfehlenswert ist der Film allemal!!*ja*
Liebe Grüße
Nihal*star*
Ist es denn so schwer ein Buch auf die Leinwand zu bringen?
Ich habe wirklich sehr große Erwartungen an den Film gesetzt, aber die ganze Zeit habe ich gedacht, was hat es mit dem Buch zu tun? Es wurden zwar die Namen übernommen und Gerry starb auch, aber ansonsten? Wieso musste die Handlung von Dublin nach New York verlegt werden? Wieso hatte Holly nur noch eine Schwester, waren die drei Brüder im Weg? Warum waren die Eltern von Holly getrennt? Warum wurde aus Daniel so ein „Versager“ gemacht? Und wer zum Teufel ist William?
Ich war wohl zu sehr damit beschäftigt mich über diese gravierende und total unnötigen Abweichungen aufzuregen, dass ich die rührenden Stellen wohl verpasst habe. Ich weiß nicht, ob mir der Film besser gefallen hätte, wenn ich das Buch vorher nicht gelesen hätte.
Daher meine Empfehlung: zuerst den Film sehen und erst danach das Buch lesen.
Aaaaalso Lena:
Ich habe das Buch immer noch nicht gelesen ... kann also zu deiner Meinung nichts sagen. Aber den Film alleine betrachtet fand ich richtig gut. Vielleicht änder ich meine Meinung, wenn ich irgendwann einmal das Buch anfange zu lesen.
Und Nihal:
Ja. Der Film ist in der Tat was für Frauen! Meinen Schatz habe ich regelrecht dazu genötigt und der hat wohl gebetet, dass der Schnulz endlich aus ist :D
Naja immer kann ich mir sowas nicht ansehen aber zu dem Zeitpunkt hats mich total berührt. Schon am Anfang liefen die Tränen, als er gestorben ist und dann jedesmal wieder, wenn ein neuer Brief kam ... Ich war wohl an diesem Abend sehr sentimental ... Es ist aber nicht gesagt, dass das beim nächsten Mal wieder genau so ist. Das kommt immer ganz auf meine persönliche Verfassung an.
@Saniya: Du hast das Buch immer noch nicht zu Ende gelesen?:eek: Haben wir uns nicht schon vor einem Jahr über das Buch unterhalten? Selber Schuld, wenn du dir ein so schönes Buch entgehen lässt.
Aber zum Film: warum schreibt man nicht einfach: angelehnt an das Buch "sowieso" und dann wäre es ja gut. Aber nein! Es heißt das Buch wird verfilmt und dann wird so gut wie gar nichts übernommen. Das regt mich aufò.ó.
Verräter
08.04.2009, 11:07
ein Frauenfilm? hmm... wahrscheinlich. Womöglich liegt es an meinen Schwestern, dass ich in diesem Punkt etwas "abgehärtet" bin, aber ich fand den Film wirklich ausgesprochen gut.
Das Buch habe ich nie gelesen und werde es in meinem Leben wohl so schnell auch nicht mehr, und den Film habe ich auch nur deshalb angefasst weil meine Schwester solange davon schwärmte bis ich nahezu keine Wahl mehr hatte, denn von einem Film der den Titel "P.S. Ich liebe dich" trägt... nunja... kann man keine ernsthafte Handlung erwarten.
Die Handlung kam dann aber doch und zu meinem Glück unterscheidet sich der Film gänzlich von so vielen anderen Liebesfilmen, in denen sich ein paar kennen lernt, sich sofort verlierbt, sich dann wegen irgendwas streitet und schlussendlich (5 Minuten vor Filmende) versöhnt -> Happily ever after -> Gäähn!
Solche Filme schaue ich mir nur an, wenn es sich um Komödien handelt, denn die sind meist wirklich lustig.
Aber gut, hier haben wir ja etwas vollkommen anderes um nicht zu sagen einzigartiges. Wir begleiten eine Frau, die nach dem Tod ihres Mannes vollkommen in sich zusammengefallen ist und nun (mithilfe der Briefe) versucht ihr Leben wieder aufzubauen. Ein herrlich trauriges Thema! Ich kann nicht sagen, dass es mich zu tränen gerührt hätte (dafür bin ich wohl noch nicht Frau genug ? oO) aber der Film bewegt, wenn er auch einige Längen hat die mehr oder wenig langweilig sind. So plätschert die Handlung dann allmählich vor sich hin (einen Spannungsbogen braucht man ja nicht zu erwarten? ;) ) am Ende gibts noch ein paar Schöne Erkenntnisse (Wer z.b. die Briefe in ihr Postfach gelegt hat) und das ganz große Kitsch Finale, was ich schon nach dem ersten viertel erwartet habe tritt .... nicht ein! Hurra! Mein größter Pluspunkt für den Film.
Es gibt genau 2 Schnulzen auf dieser Welt die ich richtig, richtig gut fand: P.S. Ich liebe dich ist einer davon. Einfach weil er eine sehr schöne und vor allem "andere" Handlung besitzt.
Als ich das Buch las, war ich davon völlig fasziniert. Es ist zwar schon eine Weile her, aber ich kann mich erinnern, dass ich es (und das tue ich sonst nie!) überall hin mitgenommen und jede freie Minute weitergelesen habe. Die Geschichte hat mich einfach berührt.
Dementsprechend hatte ich auch sehr hohe Anforderungen an den Film - vielleicht törichterweise, denn ich gehöre zu den Menschen, die lieber lesen anstatt Filme zu schauen -, zu dem mich eine Freundin übrigens überreden musste, denn ich wollte mir die gute Erinnerung an das Buch nicht verderben lassen. Na ja, ich liess mich dann doch überreden.
Einerseits fand ich die Geschichte des Filmes wirklich gut, auch die Inszenierung. Ich mochte besonders die Landschaftsbilder, welche zwar ganz anders waren, als ich es mir vorgestellt hatte, aber doch sehr schön. Nur konnte ich die Verbindung zum Buch nicht immer herstellen. Die Grundidee war sicher die Gleiche, aber die meisten Änderungen (Lena hat schon viele erwähnt) fand ich völlig unnötig. Ausserdem war die Grundstimmung im Film irgendwie anders als im Buch... Wenn ich an den Film denke, kommt mir die Farbe braun in den Sinn (eher düster), das Buch jedoch ist blau (liegt vielleicht auch am Umschlag). Aber das verändert für mich die Atmopshäre bereits total - und diese Veränderung mochte ich nicht.
Der Film ist sicher nicht schlecht, wenigstens nicht als Film, doch im Vergleich zum Buch finde ich ihn nicht besonders gelungen.
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