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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Liebe auf Irrwegen-Eine Librinovela


Deny
21.01.2008, 18:55
Ich weiß, als erste Geschichte in diesem Forum nicht hgeerade passend, und sie wird nicht jedem gefallen. Aber mir macht es einfach Spass sie zu schrieben:) (ich hoffe es sind nicht alzuviele rechtschriebfehler enthalten)

(Feedback Hier (http://www.fantasy-forum.ch/showthread.php?t=142))

Hier mal Kapitel 1*grins*

Viel Spass bei http://i113.photobucket.com/albums/n217/deny-c/Lailogo-1.jpg



Namen in Liebe auf Irrwegen



Familie Mahlberg
Tamara Mahlberg
Isabel Mahlberg

Familie Raven (spricht man Ravén aus :smile: )
(Katherina Raven †)
(Werner Raven †)
Sebastian Raven
Thomas Raven


WG

Florian Kramer
Erik Rager
Merle Edel

Flora

Tilman Zepter
Lydia Tiez
Tina Richter

Next

Karsten Foster
Sandra Foster

Liebe auf Irrwegen

Mein Name ist Isa, Isabel Mahlberg .Ich bin 17, fast achtzehn Jahre, habe blonde Haare, die ich meistens zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden habe und bin (leider) nur ein Meter Sechzig. Habe Braune Augen, sodass ich das Blondinenklischee nicht erfülle. Genug von mir jetzt noch kurz zu meiner Familie und dann geht’s los…
Ich bin die Tochter von Tamara Mahlberg, eine der beiden Führungspersonen(sie will nicht das ich Bosse sag) der Blumengeschäftskette „Flora“. Und sie ist ziemlich pingelig.
Meinen Vater habe ich nie kennen gelernt. Und meine Mutter schweigt dieses Thema zu Tode.
Ich vermisse auch nichts.
Hab ja Tommy, naja eher hatte. Ich hab mich von ihm getrennt vor zwei Monaten. Nach drei Jahren Beziehung, aber die Richtung in der sich das entwickelt hat, hat mir nicht gefallen. Es war klar, dass wir später heiraten würden. Und ich bin erst achtzehn. Siebzehn um genau zu sein. Aber ich will nicht mein ganzes Leben verplanen! Wie es meine Mutter so gerne macht… Und das Schlimmste ist, der zweite Chef von Flora ist Thomas Bruder. Das heißt ich werde ihn täglich sehen, denn ich fange nach diesem Sommer meine Ausbildung dort an, damit ich es später mal der Chef von Flora sein kann. Wegen meiner Mutter. Tommy muss noch nen Jahr an die Schule. Dabei ist er sogar älter als ich.
Ich habe schon mein Abitur, Auch wenn ich erst 17 bin. Ein Jahr zu früh eingeschult. Und dann noch im Sommer Geburtstag. Also bin ich mit fünf eingeschult worden. Mit Fünf? Ist meine Mutter verrückt?
Geht das Überhaupt?
Oh ein Wind zieht durch mein Zimmer, er richt irgendwie nach Veränderung
Willkommen in meinem Leben….

Kapitel 1-Anfang

Auf den Straßen Hamburgs stritt Isabel Mahlberg, schon wieder, mit ihrem Exfreund Thomas: „Thomas kannst du mal endlich aufhören mir aufzulauern? Das nervt!“
Thomas, der einen Kopf größer als Isa war antwortete: „Nein, bei so einer bezaubernden Frau wie dir geht das nicht!“.
„Also so toll bin ich nicht, und das zwischen uns ist schon längst vorbei.“, sagte Isabel. Da packte Thomas Isabel unsanft am Arm. „Komm schon, du willst es doch auch.“, flüsterte er in ihr Ohr.
„Thomas du tust mir weh! Lass mich los.“
„Tu nicht so! Ich weiß du liebst mich. Noch immer.“
„Thomas das ist totaler Schwachsinn, Lass mich los du tust mir weh.“ Isabel werte sich heftig, doch er bedrängte sie weiter, auf der menschenleeren Straße.
„Niemals! Wir gehören zusammen.“
Die beiden merkten nicht, wie Jemand von vielleicht achtzehn Jahren an sie heran trat. Er hatte eine schwarze Lederjacke an, und darunter ein rotes T-Shirt. Es war zwar schon Sommer, aber an diesem Morgen war es doch ziemlich frisch. Der Rest an ihm war schwarz. Schwarze Haare, schwarze Hose und Schwarze Schuhe.
„Hast du nicht gehört, was die Dame gesagt hast, du sollst sie in Ruhe lasse, du Wicht!“
Der Typ war ein gutes Stück größer als Thomas. Ein-meter-neunzig, vielleicht .
Die Worte zeigten ihre Wirkung auf Thomas. „Bleib cool, Mann.“, sagte dieser und ließ Isabel los, aber nicht ohne zu sagen: „Die Sache ist noch nicht durch.“ Und zu dem Typen sagte er: „Wir sprechen uns noch.“
Da sagte der nur: „Ja klar.“
Und Thomas drehte ab und der Typ drehte sich zu Isa um und als sie in diese Augen erblickte war es um sie geschehen. Diese Augen waren ein Traum aus blaugrün sie hatten eine fast unmenschliche Tiefe. Süße Ohren ne tolle Nase. Und die Lippen sahen so aus als Könnten sie Küssen. Gut küssen.
„Und du passt auf mit was für Leuten du dich abgibst.“, er schaute an ihr herunter.
„Du süße Erdbeere.“ Denn auf ihrem T-Shirt stand groß „Sweet Strawberry“ Er lachte sie an und drehte sich ab. „Klar, mache ich.“ Sie war wie auf Drogen.
„Wie heißt du eigentlich“ rief sie ihm nach, als sie wieder halbwegs normal denken konnte.
„Lassen wir das mal mit den Namen!“ reif er zurück und verschwand.

In einer Flora-Filiale direkt neben der Bar Next, saß Merle vor einem Büro und wartete.
„Die müssen mich nehmen, die haben gar keine andere Wahl. Mit diesem Abitur könnte ich sogar Ärztin werden.“, sagte das Mädchen zu sich. In den zweieinhalb Jahren in denen sie mit Marco zusammen war hatte sie sich nur ein bisschen verändert.
Ihre Haare gingen ihr bis zur Schulter und sie hatte sich heute auch geschminkt. Sie wirkte erwachsener, aber auch nu „Auch Florian wurde erwachsener…“ Der Gedanke machte sie traurig, immerhin war er ihr bester Freund sie wollte weiter denken, dann wurde es auch Zeit in den ersten Stock zu gehen, um Herr Raven und Frau Mahlberg zu treffen.
Sie nahm die Treppe.

Das Next war der angesagtes Laden in ganz Hamburg, auf alle Fälle wenn man den Besitzer, Karsten Metz, gefragt hätte. Es war schwer zusagen ob das Next ein Coffeehouse, ein Restaurant oder doch eine Szenebar war. Der Laden war nach Farben sortiert. Im roten Bereich standen einige Tische und im blauen Bereich waren die Bar und die Sessel und Sofas und hinter der Bar hingen Gitarren an der Wand. Eine E-Gitarre und eine Akustikgitarre . Der Rest der Dekoration war keiner genauen Kultur und auch keinem bestimmtem Land nachempfunden. Es war ein Mischmasch aus den verschiedensten Gegenständen. Ein moderner Sitzsack stand neben einem afrikanischen Hocker die an einem Edelstahltisch standen. Aber Isas Lieblingssitzgelegenheit war der große Urnensessel, der sie so an ihren Großvater erinnert, denn der hatte genauso einen gehabt. Es gab auch eine kleine Bühne im Next, bei der, wenn es Gelegenheit gab, die Stühle herunter gestellt werden konnten und unentdeckte und entdeckte Künstler auftreten können.
„Hey Karsten, du hast mich gesucht? “, fragte Isa, als sie sich an die Bar lehnte. Karsten drehte Sich um. Er hatte wirklich hellblondes Haar aber dafür ganz dunkle Augen, fast schwarz.
„Genau, das habe ich. Ich will nicht lange Drumherum reden. Sondern eher gleich zur Sache kommen. Das Next wir immer populärer, und ich habe mich gefragt, ob du nicht jemanden kennst, der hier Jobben könnte. Ich und Sandra…“ Isa räusperte sich.. worauf Karsten sie verwundert anschaute:
„Was ist denn?“
„Es heißt „Sandra und ich“ und nicht „Ich und Sandra““
„Also noch Mal: Sandra und ich wissen langsam nicht mehr wo oben und unten ist. Wir brauchen unbedingt ne Aushilfe, kennst du jemanden?“
„Nö kein Plan! Aber du könntest mir zwei Kaffee zum mitnehmen.“
„Was hättest du denn gerne“
„Also Lydia hätte gerne einen normalen, wie immer mit viel Milch und Zucker und ich…? Was hast du heute neues?“
„Wie wäre es mit einem Sombreo Sunrise.“
„Was ist da drinnen?“, fragte Isa, voller Neugierde, eigentlich mochte sie Karstens Kaffeekreationen.
„Ein Sombreo Sunrise Ist mexikanischer Kaffee und Chili…“
„Äh, ich glaube ehr nicht, nehme da doch lieber nen Kaffee Latte.“
„Kommt sofort.“
Isa merkte, dass er ein bisschen gekränkt war, doch er ließ es sich nicht anmerken, aber Isa konnte sich nicht vorstellen, das Kaffee und Chili gut schmecken sollte. Sie dachte an heute morgen, als ihr der total tolle Typ aus der Patsche geholfen hatte. SO tolle Augen. Und SO starke Arme. Und erstmal das Gesicht. Sie konnte sich sogar an die Ohren erinnern, sie waren irgendwie ein bisschen klein. Aber total süß…
„Erde an Isa, bist du noch da?“
„Äh ja klar.“
„Das macht dann vier Euro dreißig.“
„Ähh.. Karsten…“
„Ja Isa?“
„Mir ist das unglaublich peinlich, aber…“
„Lass mich raten, du hast das Geld vergessen.“
„Ähhmm ja, aber setz es auf die Rechnung, biiiitttteeeeeeeeee!“
„Wenn ihr eure Rechnung bezahlt, kann ich mich zur Ruhe setzten.“ Er lachte
„Du bist der Beste.“ sie nahm die beiden Becher und ging nach draußen.

„Also dann fangen Sie in zwei Wochen bei uns an.“, meinte Sebastian Raven, ein junger Mann von 25 Jahren, bei dem sich Merle vorgestellt hatte. „Um den Platz an der Berufsakademie kümmern wir uns, und den Vertrag bringen sie einfach am ersten September mit.“
Tamara Mahlberg, nickte nur die ganze Zeit. Merle war sehr Überrascht, dass beide Chefs einer Blumenladenkette mit 25 Geschäftstellen in der Umgebung, Zeit hatten für eine Einfache BA-Studentin.
Herr Raven (Ravèn ausgesprochen, hatte er Merle erklärt) hatte schwarze Haare und warme bersteinfarbene Augen.
Ganz im Gegenteil zu Frau Mahlberg, sie hatte kurzes schulterlanges Blondes Haar und kalte Blaue Augen. Richtig Kalte!
Sebastian stand auf, gab Merle den Vertrag und verabschiedete sich
Als Merle aus der Tür trat, wollte sie fast schreien. Sie hob ihre Arme und schüttelte ihren Kopf und rannte zum Ausgang.
„Hey warte“, rief ihr Lydia nach, die gerade einem Kunden Rosen verkaufte. Merle drehte sich um und ging zu der Theke.
„Und wie lief’ s?“ Der Kunde hat den Laden verlassen. „Super! In zwei Wochen fang ich bei euch an!“
„Cool!“ sagte Lydia, sie hatten sich vorher schon unterhalten… „Ja! Aber ich muss, bis in zwei Wochen!“

Folgendes sollte ich jetzt nicht tun:
1. Immer an den Typen von heute morgen denken, mit den süßen Ohren, den tollen Augen, dem schwarzen Haar.. .und der tollen Stimme. (Was ist los? Ich habe mich doch nicht…Nein! Das fühlt sich anders an)
2. Thomas begegnen. Ich glaube nicht, dass er gut gelaunt ist, nachdem was heute Morgen passiert ist.
(War das damals bei Thomas auch so? Nein. Bei dem Typen mit der Lederjacke… Ah ist der Süß! Nein Isa nicht mehr an ihn denken...)
3. Kaffee verschütten…
Hoppla!

„Oh scheiße, das tut mir Leid.“, meinte Isa.
“Nein mir muss es Leid tun, “ meinte das Mädchen.
„Nein mir!“
„Wieso das den?“, fragte das Mädchen
„So was passiert immer mir. Jeder hat ein Glas in der Hand. Wem fliegt es runter? Mir!“, meinte Isa und versuchte mit einem hervorgeholten Taschentuch zu retten was zu retten ist.
„Das glaub ich dir nicht.“ meinte Merle. „Und jetzt hör mal mit dem Taschentuch auf. Ich wohn hier gleich um die Ecke, da ist das kein Problem. Und du musst auch aus deinem T-Shirt raus.“
„Ich muss Lydia den Kaffee bringen, vorher mir dir vorstellen, um dann danach aus diesem T-Shirt raus“, antwortete Isa.
„so geht’s auch. Also Du bist?“, fragte das Mädchen
Sie heißt Mahlberg, Isabel Mahlberg. Mit der Lizenz zum…Kaffee verschütten…
„ Isabel Mahlberg. Genannt Isa. Oder Schatz.. aber das auch nur von meiner Mutter.“
„Ich bin Merle Edel, Spitzname MC M. Nein kleiner Scherz. Wohne hier in der nähe in einer Wohngemeinschaft. Mit meinen zwei Freunden.“ Stellte sich Merle vor um danach gleich zu fragen: „Wieso bringst du Lydia einen Kaffee?“
„Sie ist meine Arbeitskolleginfreundindingsbums“, meine
„Ah jetzt weiß ich woher dich kenne ich habe dich vorher in den Laden rennen sehen.“
„Ja das war ich“
Isabel Brachte der Kaffee den sie nicht umgeschüttet hatte zu Lydia. Zum Glück hatte sie ihren verschüttet.
Und die beiden Mädchen schlenderten zu der WG als ihnen jemand entgegen kam.
Jemand den Isa nicht sehen wollte.
Thomas.
„Ah da bist du ja mein Schatz!“ sagte er mit weicher Stimme. Isa war so überrascht, dass sie gar nichts tun konnte. Er küsste sie auf die Wange.
Merle stand nur ratlos daneben, als er sagte: „Na dann macht’s mal Gut, die Damen“ und er ging.
„Wer war das? Dein Freund“, fragte Merle.
„Mein Ex-Freund!“, meinte Isa während sie mit der Hand versuchte die Wange zu säubern. Als ob sie dadurch die Sache besser machen konnte.
Aber Merle zog die Augenbrauen Hoch und Fragte ungläubig „Ex-Freund?“
„Ja! Ex-Freund!“, Antworte Isabel energisch. „lass uns von was anderem Reden okay!“
„Okay, Okay…“ antworte Merle Und quasselte weiter.
Punkt zwei und drei sind passiert…
Dann lass ich eben auch Punkt eins zu….
Denk, denk, de-he-nk…
Was er wohl für tolles Parfüm benutzt?...

Die WG von Merle und ihren Freunden war ein großes Loft. Die Wohnung hatte sogar ein Turmzimmer, mit Blick über ganz Hamburg. Es hatte zwei Stockwerke, in dem unteren lagen das Wohnzimmer und die Küche, wie auch ein Bad und die Zimmer von Erik und Merle. Das zweite Stockwerk hatte zwei Zimmer. Das eine war das Turmzimmer, das Florian bewohnte und das andere war ein weiteres Zimmer, das Leer stand.
Die Küche, in denen Isa und Merle jetzt saßen war eine ganz normale WG Küche, aber sie war hell und hatte einen eigenen Tisch. Nachdem sie sich umgezogen hatten(Die Mädchen hatte zum Glück fast dieselbe Kleidergröße) saßen sie an dem Tisch an in der Küche und unterhielten sich.
„Bin wieder Zuhause“ ertönte es aus der Richtung Haustür.
„Flo kommst du mal“, rief Merle zurück.
Er stand in der Tür und Merle sagte: „Kann ich dir Isa vorstellen? Isa das ist Florian, Florian das ist Isa.“
„Hey kennen wir uns nicht?“ fragte er.
Doch Isa konnte nicht antworten. Es war der Typ von heute Morgen…

Fortsetzung Folgt...

Deny
31.01.2008, 19:42
Kapitel 2-Regen

Florian war sehr überrascht, das Mädchen von heute Morgen zu treffen. Er war SEHR überrascht. Zum Glück hatte er gelernt seine Gefühle zu verstecken.
„Hey, “ kam über seine Lippen „Kennen wir uns nicht?“
Vor zwei Jahren hätte er das nicht gekonnt. Bevor die Mädchen auch nur antworten konnten, sagte er: „Ich muss jetzt auch in mein Zimmer, bis dann“
Und Isa schaute ihn an, diese Augen hatte er nur zu gut in Erinnerung.
Er drehte sich um und ging schnurstracks aus der Küche und schloss die Tür er bisschen schneller als sonst.
Er rannte in sein Zimmer um dort die Tür abzuschließen und um sich gegen Diese zu lehnen. Da schaute er sich das Photo auf seinem Nachtisch an. Und er erschrak
Denn das Mädchen, Isa wenn er sich recht erinnerte, hatte dieselben Augen wie Lisa, das Mädchen das er nie vergessen würde.

In einem anderen Zimmer der WG ging es jemand anderes nicht besser. Erik lag auf dem Boden in seinem Zimmer. Schon wieder Absagen. Fünftausendsechshundertzwölf verfickte Absagen. Es waren nicht ganz so viele, aber viele trotzdem. Er wollte etwas mit Autos machen, Mechaniker wahrscheinlich. Und es gab kein Autohaus in der Nähe das ihn wollte.
Es klopfte und Merles stimme erklang: „Erik bist du da? Kann ich reinkommen?“
„Ja komm rein.“, sagte Erik mit seiner recht dunklen Stimme. Merle trat ein und fragte:
„Was machst du denn da auf dem Boden?“
„Sterben, sieht man doch“, antwortete er.
„Quatschkopf!“, neckte sie ihn. „ Was ist denn los?“
„Ach nichts!“, meinte er, und stand vom Boden auf.
„Schon wieder nur absagen?“, fragte Merle. Erik nickte zerknirscht. Er war auch ein ganzes Stück gewachsen, aber nicht so groß wie Florian. Und er hatte seine Haare rot gefärbt. Er war zwar kein Punk geworden fand es aber total cool mit roten Haaren rum zulaufen. Feuerroten Haaren.
„Willst du was trinken?“ fragte er um von dem Thema abzulenken. „Ich habe einen wahnsinnigen Durst“
Er ging in die Küche und Merle hinter und während er sich ein Glas Cola einschenkte fragte sie: „Weißt du wo Florian heute morgen war? Ich habe ihn vor meinem Bewerbungsgespräch nicht mehr gesehen und als er wieder heimkam, schaute er nur kurz in dich Küche um kurz Isa kennen zu lernen und ist dann wieder in sein Zimmer verschwunden. Als ich vorher a die Tür geklopft habe, hat er nicht reagiert.“
Erik nippte an seinem Glas und sagte ein bisschen deprimiert: „ Ich glaube er war wieder du weißt schon.“
„Schon wieder?!?“ fragte Merle erstaunt.
„Ja schon wieder, leider… Doch wer ist eigentlich diese Isa von der du vorher geredet hast?“

Sebastian ging mit seiner Hündin Cassie laufen. Die Sonne verschwand hinter dem Horizont und die Nacht begann. Er liebte das Abendrot. Da hörte er eine Stimme
„Pizza!“ und dann noch Mal
„Pizza! Wo bist du?!?“
Sebastian sah eine Frau. Sie hatte rotbraunes Haar, das lockig von ihrem Kopf abstand. Eine kleine Stupsnase und braungrüne Augen zierten ihr Gesicht.
„Haben sie meinen Hund Pizza gesehen?“ fragte sie
„Wer nennt seinen Hund schon Pizza?“ meinte
„Ich, Tina Richter, fünfundzwanzig Jahre alt. Ich nenne meinen Hund Pizza!“
„Angenehm, Sebastian Raven!“
„Die Freude liegt nicht auf meiner Seite“ antwortete Tina„Haben sie ihn nun gesehen oder nicht“
„Nein ich habe keinen Hund gesehen. Außer meine Cassie hier“ Er tätschelte seine blonde Hündin. Sie hatte lange Schlappohren schön lockiges Haar und ging Sebastian mit den Schultern fast an die Knie.
„Ja was bist du denn für eine Süße. Ja komm mal her.“ Meinte Tina und kniete sich zu Cassie herunter um sie zu streicheln. Dann sah sie ihren „Pizza“.
Pizza war einer dieser Hunde die man gewollt als Streuer bezeichnen konnte. Er hatte graues Haar und Augen von denen Sebastian glaubte für diese Augen sei das Wort „Hundeblick“ erfunden worden.
„Pizza, da bist du ja wieder.“ begrüßte Tina ihren Hund und zu Sebastian sagte sie. „Man sieht sich…“ und ging und Sebastian sagte zu seiner Hündin. „Hoffentlich nicht“ und er merkte nicht wie Cassie, Pizza traurig hinter hersah.
Aber Tina hatte Recht, sie würden sich wieder sehen. Öfter als gedacht.

„Isa ich bin zu Hause“, rief Tamara Mahlberg, als sie die Tür aufschloss. Es war schon spät.
Es wurde immer spät, wenn Isabels Mutter arbeitete. Isa hatte gelernt damit zu leben. Früher fand sie es schade, dass ihre Mutter so spät arbeitete. Jetzt fand sie es normal.
„und wie war dein Tag noch?“, fragte Isa.
„Ansträngend….“, sagte Tamara zog ihre Schuhe aus und legte sich auf das Sofa.
Sie schlief sofort ein…
Ein Wunder das ich so gut gelungen bin.
Isa ging in ihr Zimmer und schaute aus dem Fenster. Die Sonne war schon verschwunden, aber sie gab noch ein bisschen Licht. Man sah gerade noch die schwarzen Wolken hervorziehen
„Es wird wohl morgen regnen“, sagte sie zu sich selbst. Sie wollte schlafen. Denn morgen würde sie herausfinden, was Florian für ein Problem hatte.
Mit beidem würde sie Recht behalten.

Es war schon spät.
Nach dem dritten Versuch hatte Florian es endlich geschafft die Türe zu öffnen. Er torkelte in die Wohnung und zog die Schuhe aus, denn die anderen würden sicher schon schlafen.
Er versuchte möglichst gerade die Treppe, die zu seinem Zimmer führte, hinauf zu kommen.
Er war heute Abend in der Scheinbar gewesen. Er hatte Getrunken. Alkohol getrunken. Viel Alkohol getrunken. Das kam in letzter Zeit viel zu häufig vor.
Er öffnete seine Zimmertür und viel in sein Bett. Mit Lederjacke und allem.
Sein Zimmer wurde von Mondlicht durchleuchtet. Bevor er die Augen schloss, um Morgen mit einem kräftigen Kater auf zu wachen, sah er das Bild auf seinem Nachttisch.
Mit einer ungeweinten Träne im Gesicht schief er ein und als ob der Himmel für ihn weinen wollte, begann es zu regnen.

Am nächsten Morgen wurde Florian von einem lauten „Frühstück“, von Merle, geweckt. Er hatte solche Kopfschmerzen. Er merkte, dass er sich gestern Abend nicht umgezogen hatte.
Draußen regnete es.
Er stand auf Strich die Kleider glatt und schaute auf die Uhr. Es war viertel vor zehn. Und das an einem Samstag.
Er begegnete Erik im Badezimmer… „War wohl nen bisschen viel letzte Nacht?“, begrüßte er Florian.
„Früher hieß es noch „Guten Morgen Florian“, Entgegnete er. „Wieso denkst du es war letzte Nacht ein bisschen viel?“
„Ich hab dich gehört und weil du so aussiehst.“
Doch Florian wechselte das Thema: „Hast du die Aspirin gesehen?“
„Die haste gestern leer gemacht“, tat Erik ein bisschen besserwisserisch. „Und du wolltest Neue besorgen.“ Er wusste, dass er Florian damit auf Hundertachtzig brachte. Deswegen verschwand er aus dem Bad und ging herunter zum Frühstück.
Florian spritze sich kaltes Wasser ins Gesicht. Der Tag fing ja gut für ihn an. Und dann regnete es auch noch.
Als er in die WG Küche kam, war sie ungewöhnlich voll.
Erik und Merle waren da. Merle hatte nasse Haare.
Marco hatte auch nasse Haare. Er war Merles Freund, und der Neffe von dem Lebensgefährten von Florians Mutter.
Und Isa saß auch da und lächelte verlegen.
„Sag mal verfolgst du mich?“, sagte er barsch. Er drehte sich um ging aus der Küche raus zog seine Schuhe an und ging aus der Tür. Dass Isa zufälligerweise Von Merle im Regen aufgegabelt wurde, interessierte ihn nicht
Er würde irgendwo anders frühstücken.
In der Küche saßen vier verdutze, fast erwachsene Jugendliche. Die alle nichts sagten.
Isa heule jetzt nicht! Nein heul nicht…Tief ein- und ausatmen. Und nicht heulen! Sag was!
„Was war denn das für eine Aktion?“, Fragte Isabel
„Du musst ihn entschuldigen, er hat nen Kater.“, sagte Merle.
„Nimm ihn doch nicht dauernd in Schutz.“, Marco wurde etwas laut. „Er ist nicht dein Freund.“
„Doch das ist er. Mein FREUND“, Schrie Merle ihm entgegen.
„Und was bin ich? Deine Affäre“ Die beiden wurden immer lauter
Erik meinte zu Isa: „Das machen die ständig“, als er ihr erschrockenes Gesicht sah.
„Nein! Du Bist mein FESTER FREUND! Der mit dem ich möglichst viel Zeit verbringen will. Aber in letzter Zeit bin ich mir nicht mehr so sicher“
Das war zu viel für Marco. Er schritt aus der Küche. Und Merle hinterher.
„Du kannst doch jetzt nicht abhauen!“ schrie Merle ihm hinterher. Isa und Erik hörten die Eingangstür zuknallen.
Merle ging nicht zurück in die Küche. Sie hasste es mit Marco zu streiten.
Da waren es nur noch zwei Jugendliche in der Küche.
Erik schmierte sich eins der Brötchen, die Merle vom Bäcker geholt hatte. Und biss genüsslich hinein. Isa sah in verwundert an.
„Wie kannst du noch Frühstücken?“, fragte sie ihn.
„Ganz einfach, Mund auf, Brötchen rein, Mund zu!“
Isa wollte etwas darauf antworten doch sie nippte dann lieber an ihrem Tee.
„Willst auch eins?“, Erik streckte ihr ein Brötchen entgegen.
„Sollten wir Merle nicht wenigstens helfen?“, fragte sie, nachdem sie das Brötchen aufgeschnitten und beschmiert hatte.
„Die kommt klasse alleine Klar.“, antwortete Erik: „Jetzt heult sie ein bisschen und wird Marco anrufen, und sich bei ihm entschuldigen und er sich dann bei ihm und alles würde wieder gut.“
Isa kaufte es ihm diesmal ab und fragte: „Und was ist mit Flo.“ Und biss in ihr Brötchen rein
„Flo könntest du nur helfen, wenn du ihm eine Zeitmaschine bauen würdest. Und verhindern könntest was vor zweieinhalb Jahren passiert ist.“
„Wieso was ist da passiert?“
„Das sollte er dir schon selbst erzählen.“, antwortete Erik und wollte dabei auch bleiben, doch er kannte Isas Geheimwaffe nicht. Den Bettelblick!
So Isa streng dich an.
Schmollmund? Bereit!
Große Augen? Bereit!
Haare auf der Stirn? Bereit!
Rücken zum von unten hinauf schaue? Bereit!
Bettelstimmlage? Bereit!
Und Los!
„Büdde, Erik, bitte! Bitte! Bitte!“
„Okay, schon gut“
Und Isas Bettelblick konnte keiner widerstehen.
Nicht einmal Erik. Und er begann zu erzählen:
„An einem Tag im Januar war die Welt noch schön. Und Florian hatte damals eine Freundin. Lisa war ihr Name… Ach das ist scheiße schwer… Sie war bei uns in der Klasse gewesen. Florian und ich waren damals nicht wirklich Freunde, eher Feinde. Ich war nicht sonderlich nett zu ihm. Was da passierte würde jetzt zu weit führen. Doch an dem Tag X, wie wir ihn seitdem nennen, waren wir auf dem besten Weg Freunde zu werden.
Florian hatte damals einen Freund, er hieß Michael. Ich habe ihn nie zu Gesicht bekommen. Von ihm hat er auch seine Lederjacke, die er nie ablegt.
Er musste weg aus Hamburg, aber nicht ohne sich vorher von Florian zu verabschieden. Er hat ihm eine Sms geschrieben, er solle an einen Strand an der Elbe kommen. Oder so. Nur leider war er, als er diese SMS bekam bei Lisa. Er hat sich von ihr verabschiedet und versprochen wieder zu kommen. Doch aus irgendeinem Grund, den Florian bei sich sucht, hatte sie wohl das Gefühl, sie müsste springen. Frag mich nicht. Ich weiß nicht wie so was ist?“
Isa fand nicht, das er jetzt toll erzähle konnte. Aber sie ließ ihn reden. Es schien ihm schwer zu fallen. Sehr schwer.
„Also beschloss zu springen. Wieso auch immer. Sie war beliebt, weißt du? Aus Ironie hatte sie sich eine Brücke ausgesucht, gar nicht weit von dem Strand an dem sich Florian. Er rannte hin. Und wollte sie retten. Total Romantisch, hatte er ein Leibesgeständnis über die Elbe geschrieen. Er hat sie sogar noch geküsst. Doch, als sie herüber klettern wollte ist sie abgerutscht und sie starb bei dem Aufprall. Seitdem… gibt sich Florian die Schuld, an dem Tod seiner Liebe seines Lebens zu sein.“
Ach du Scheiße!
Isa Merke das ihm es nicht leicht viel darüber zu reden.
„Die nächste Zeit war für uns alle nicht einfach. Aber ich erinnere mich kaum. Nur, das Marco die Schuld an Lisa, sie war seine Schwester, Florian gab.
Doch das Leben ging weiter. Für alle. Nur für Florian nicht…“
Erik musste erstmal tief durchatmen.
„Jetzt weist du’s…“, beendete er seine Erzählung.
„Jetzt weiß ich’s…“

Während Isabel etwas über Florians Vergangenheit erfuhr, lag Merle auf ihrem Bett und heulte. Sie hasste es mit Joans zu streiten. Sie hasste nichts mehr! Da klingelte ihr Handy. „Ich muss dich sehen. Du weißt wo. M.“ ,lautete der Text der Sms. Sie stand auf und zog sich Jacke und Schuhe an. Nahm im Flur ihren großen, bunten Regenschirm- Joans hatte den ihr geschenkt. in die Hand und ging aus der Tür. Erik und Isa schienen nichts zu merken.
Sie wusste genau welchen Ort Jonas in seiner Sms gemeint hatte. Die Bank im Park. Dort hatten sie schon oft gesessen in den zwei Jahren.
Marco wartete schon auf sie. „Hey“, begrüßte er Merle. Sie setzte sich neben ihn, obwohl es immer noch regnete und die Bank sehr nass war. Sie versuchte ihn zu küssen, doch er wies ab.
„Wir müssen reden“, sagte er. Aber nicht in diesem typischen Wir-Müssens-Reden-Tonfall sonder ganz lieb und nett in seiner Stimme. Sie hasste ihn dafür. Und es war der Grund, dafür dass sie ihn liebte. „Was ist denn?“ fragte Merle. Sie merkte wie ihre Stimme zitterte.
„Es hat etwas mit uns zutun…“, meinte Marco. Der Regen prasselte auf ihren Regenschirm. Sie wollte nicht hören was sie jetzt zu hören bekam. „Wir sollten uns trennen“, der Rest drang nur noch ganz verschwommen an ihre Ohren. „Wir streiten nur noch…Ich geh nach München... es ist besser so?“
Sie stand auf. Und ging. Marco reif ihr etwas nach das nach einem „Tut mir Leid“ klang. Aber er stand nicht auf um sie aufzuhalten.
Und ihre Tränen vermischten sich mit dem Regen, der ihr ins Gesicht fiel…

Während Merle von Marco eine Hiobsbotschaft bekam und Isabel etwas über seine Vergangenheit erfuhr, betrat Florian ein Lokal dessen Name „Next“ in Großbuchstaben über der Eingangstür stand und auch auf der Fensterscheibe zu sehen war. Er hoffte hier ein Frühstück zu bekommen.
Er war nass als er eintrat, aber das war nicht so schlimm. Er brauchte kein Aspirin mehr, der nasse Regen, hat seinen Kopf gekühlt. Er hatte Hunger. Jetzt.
Er stellte sich an die Theke und schaute sich in dem laden um. Es sah sehr gemütlich aus. Total verschiedene Stühle und Tische, aber gemütlich. „Was kenn ich Ihnen anbieten“, fragte der Barkeeper. Oder was immer er war.
„Dieses Kuchenstück.“, Florian zeigte auf ein Kuchenstück, das hinter Dem Barkeeper auf einem Regal stand. „Und einen Mokka Latte!“
„Kommt sofort.“
Er wartete kurz, bezahlte und nahm dann das Kuchenstück und den Mokka Latte. Florian setzte sich in einen der Sessel und fing an den Kuchen zu verspeisen und den Mokka Latte zu trinken. Beides schmeckte vorzüglich.
„Aushilfe gesucht“, stand auf einem Schild an der Tür. Und Florian war in Gedanken wieder in der WG-Küche.
„Sag mal verfolgst du mich?“ War er eigentlich verrückt geworden. Er kannte sie nicht. Und sie schien ganz nett sein.
„Kann ich Ihnen helfen?“, fragte der Barkeeper, von vorhin.
„Wieso denken Sie, Sie könnten mir helfen?“, fragte Florian
„Naja. Ich bin Barkeeper, das ist mein Job“, er lächelte. Florian nicht. „Ich bin Karsten und du?“
„Florian“, antwortete Florian. „Ich muss jetzt auch los. aber…vielleicht können Sie mir doch helfen.“ meinte er als er hinaus in den Regen schaute, der immer stärker werden schien. „Haben Sie einen Regenschirm?“

„Tamara ich brauche keine Assistentin. Ich komme gut allein zurecht! Du hast ja auch keine Assistentin oder einen Assistenten“, widersprach Sebastian seiner Geschäftspartnerin.
„Sie wird ja auch nicht DEINE sondern UNSERE Assistentin“, antwortete Isabels Mutter.
„Wir brauchen beide keine Assistentin!“, protestierte Sebastian. Tamara wollte darauf etwas antworten. als es an die Bürotür klopfte.
„Herein“, sagten sie gleichzeitig. Die Tür öffnete sich. Und graute es, als er die Frau sah. Von allen Frauen dieser Welt musste es genau Diese sein. Es war die Ich-nenne-meinen-Hund- Pizza Frau von gestern.
„Willkommen Tina“, meinte Tamara. „Schön dich zu sehen.“ Sie gab ihr einen Kuss auf die linke und auf die Rechte Backe.
„Sebastian, darf ich dir bitte Tina Richter vorstellen?“, fragte Tamara.
„Nicht nötig wir kennen uns bereits.“ Sagte er.
„Das stimmt.“, stimmte Tina hinzu.
„Aber nur Flüchtig.“, setzte Sebastian noch hinzu.
„Dann ist ja gut. Tina ist die Tochter einer Studienkollegin von mir. Die kurz nach Ihrem Studium schwanger wurde.“, erzählte Tamara „Ich habe mir damit ja länger Zeit gelassen. Wie du selbst weißt.“
„Ja ich weiß. Aber ist Frau Richter denn geeignet für den Job?“
„Und wie, sie ist praktisch schon eingestellt“. Tamara setzte ihr Gewinnerlächeln auf ihren Mund.
„Verrat mir einen Grund, wieso du sie einstellen solltest?“
„Verrat mir einen es nicht zutun!“
Und da steckte Sebastian raven in der falle, den Eigentlich gab es ja keinen Grund sie nicht einzustellen.
Vielleicht doch. Er mochte sie nicht. Sie war ihm zu…er wusste es auch nicht. Zu aufgedreht, auch wenn sie es im Moment nicht war. Sie war ihm einfach zuviel… Tina!
Aber DAS konnte er Tamara nicht sagen.

„Bin wieder da“, rief Florian als er die Türe zur WG aufschloss. Er hatte Einkaufstüten in der Hand, denn er war Einkaufen gewesen um das Kochen für heute übernehmen zu können. Er hörte Stimmen aus dem Wohnzimmer und trat ein.
Erik und Isa saßen fröhlich auf dem Sofa und spielten „Mensch ärger dich nicht“. Isa war am Zug und würfelte…
„JA! Ich hab gewonnen“, lachte sie Sie hatte ein ansteckendes Lachen und Erik lachte mit. Aber Florian war nicht nach lachen zumute. Eher nach lächeln
Aber da merkte Isa, dass Florian in den Raum getreten war. Und ihr Lachen erstarb.
„Danke Erik für den schönen Vormittag, aber ich muss jetzt los. Nach Hause.“ sagte sie, stand auf. Nahm ihre Jacke, die über die Armlehne gehangen hatte und ging schweigend an Florian vorbei.
„Ciao,“, sagte Erik noch leise, als Isa die Tür hinter sich zuzog.
Florian hinterher. „Isabel warte!“, rief
Er eilte die Treppe herunter.
Doch sie war verschwunden.