Deny
21.01.2008, 18:55
Ich weiß, als erste Geschichte in diesem Forum nicht hgeerade passend, und sie wird nicht jedem gefallen. Aber mir macht es einfach Spass sie zu schrieben:) (ich hoffe es sind nicht alzuviele rechtschriebfehler enthalten)
(Feedback Hier (http://www.fantasy-forum.ch/showthread.php?t=142))
Hier mal Kapitel 1*grins*
Viel Spass bei http://i113.photobucket.com/albums/n217/deny-c/Lailogo-1.jpg
Namen in Liebe auf Irrwegen
Familie Mahlberg
Tamara Mahlberg
Isabel Mahlberg
Familie Raven (spricht man Ravén aus :smile: )
(Katherina Raven †)
(Werner Raven †)
Sebastian Raven
Thomas Raven
WG
Florian Kramer
Erik Rager
Merle Edel
Flora
Tilman Zepter
Lydia Tiez
Tina Richter
Next
Karsten Foster
Sandra Foster
Liebe auf Irrwegen
Mein Name ist Isa, Isabel Mahlberg .Ich bin 17, fast achtzehn Jahre, habe blonde Haare, die ich meistens zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden habe und bin (leider) nur ein Meter Sechzig. Habe Braune Augen, sodass ich das Blondinenklischee nicht erfülle. Genug von mir jetzt noch kurz zu meiner Familie und dann geht’s los…
Ich bin die Tochter von Tamara Mahlberg, eine der beiden Führungspersonen(sie will nicht das ich Bosse sag) der Blumengeschäftskette „Flora“. Und sie ist ziemlich pingelig.
Meinen Vater habe ich nie kennen gelernt. Und meine Mutter schweigt dieses Thema zu Tode.
Ich vermisse auch nichts.
Hab ja Tommy, naja eher hatte. Ich hab mich von ihm getrennt vor zwei Monaten. Nach drei Jahren Beziehung, aber die Richtung in der sich das entwickelt hat, hat mir nicht gefallen. Es war klar, dass wir später heiraten würden. Und ich bin erst achtzehn. Siebzehn um genau zu sein. Aber ich will nicht mein ganzes Leben verplanen! Wie es meine Mutter so gerne macht… Und das Schlimmste ist, der zweite Chef von Flora ist Thomas Bruder. Das heißt ich werde ihn täglich sehen, denn ich fange nach diesem Sommer meine Ausbildung dort an, damit ich es später mal der Chef von Flora sein kann. Wegen meiner Mutter. Tommy muss noch nen Jahr an die Schule. Dabei ist er sogar älter als ich.
Ich habe schon mein Abitur, Auch wenn ich erst 17 bin. Ein Jahr zu früh eingeschult. Und dann noch im Sommer Geburtstag. Also bin ich mit fünf eingeschult worden. Mit Fünf? Ist meine Mutter verrückt?
Geht das Überhaupt?
Oh ein Wind zieht durch mein Zimmer, er richt irgendwie nach Veränderung
Willkommen in meinem Leben….
Kapitel 1-Anfang
Auf den Straßen Hamburgs stritt Isabel Mahlberg, schon wieder, mit ihrem Exfreund Thomas: „Thomas kannst du mal endlich aufhören mir aufzulauern? Das nervt!“
Thomas, der einen Kopf größer als Isa war antwortete: „Nein, bei so einer bezaubernden Frau wie dir geht das nicht!“.
„Also so toll bin ich nicht, und das zwischen uns ist schon längst vorbei.“, sagte Isabel. Da packte Thomas Isabel unsanft am Arm. „Komm schon, du willst es doch auch.“, flüsterte er in ihr Ohr.
„Thomas du tust mir weh! Lass mich los.“
„Tu nicht so! Ich weiß du liebst mich. Noch immer.“
„Thomas das ist totaler Schwachsinn, Lass mich los du tust mir weh.“ Isabel werte sich heftig, doch er bedrängte sie weiter, auf der menschenleeren Straße.
„Niemals! Wir gehören zusammen.“
Die beiden merkten nicht, wie Jemand von vielleicht achtzehn Jahren an sie heran trat. Er hatte eine schwarze Lederjacke an, und darunter ein rotes T-Shirt. Es war zwar schon Sommer, aber an diesem Morgen war es doch ziemlich frisch. Der Rest an ihm war schwarz. Schwarze Haare, schwarze Hose und Schwarze Schuhe.
„Hast du nicht gehört, was die Dame gesagt hast, du sollst sie in Ruhe lasse, du Wicht!“
Der Typ war ein gutes Stück größer als Thomas. Ein-meter-neunzig, vielleicht .
Die Worte zeigten ihre Wirkung auf Thomas. „Bleib cool, Mann.“, sagte dieser und ließ Isabel los, aber nicht ohne zu sagen: „Die Sache ist noch nicht durch.“ Und zu dem Typen sagte er: „Wir sprechen uns noch.“
Da sagte der nur: „Ja klar.“
Und Thomas drehte ab und der Typ drehte sich zu Isa um und als sie in diese Augen erblickte war es um sie geschehen. Diese Augen waren ein Traum aus blaugrün sie hatten eine fast unmenschliche Tiefe. Süße Ohren ne tolle Nase. Und die Lippen sahen so aus als Könnten sie Küssen. Gut küssen.
„Und du passt auf mit was für Leuten du dich abgibst.“, er schaute an ihr herunter.
„Du süße Erdbeere.“ Denn auf ihrem T-Shirt stand groß „Sweet Strawberry“ Er lachte sie an und drehte sich ab. „Klar, mache ich.“ Sie war wie auf Drogen.
„Wie heißt du eigentlich“ rief sie ihm nach, als sie wieder halbwegs normal denken konnte.
„Lassen wir das mal mit den Namen!“ reif er zurück und verschwand.
In einer Flora-Filiale direkt neben der Bar Next, saß Merle vor einem Büro und wartete.
„Die müssen mich nehmen, die haben gar keine andere Wahl. Mit diesem Abitur könnte ich sogar Ärztin werden.“, sagte das Mädchen zu sich. In den zweieinhalb Jahren in denen sie mit Marco zusammen war hatte sie sich nur ein bisschen verändert.
Ihre Haare gingen ihr bis zur Schulter und sie hatte sich heute auch geschminkt. Sie wirkte erwachsener, aber auch nu „Auch Florian wurde erwachsener…“ Der Gedanke machte sie traurig, immerhin war er ihr bester Freund sie wollte weiter denken, dann wurde es auch Zeit in den ersten Stock zu gehen, um Herr Raven und Frau Mahlberg zu treffen.
Sie nahm die Treppe.
Das Next war der angesagtes Laden in ganz Hamburg, auf alle Fälle wenn man den Besitzer, Karsten Metz, gefragt hätte. Es war schwer zusagen ob das Next ein Coffeehouse, ein Restaurant oder doch eine Szenebar war. Der Laden war nach Farben sortiert. Im roten Bereich standen einige Tische und im blauen Bereich waren die Bar und die Sessel und Sofas und hinter der Bar hingen Gitarren an der Wand. Eine E-Gitarre und eine Akustikgitarre . Der Rest der Dekoration war keiner genauen Kultur und auch keinem bestimmtem Land nachempfunden. Es war ein Mischmasch aus den verschiedensten Gegenständen. Ein moderner Sitzsack stand neben einem afrikanischen Hocker die an einem Edelstahltisch standen. Aber Isas Lieblingssitzgelegenheit war der große Urnensessel, der sie so an ihren Großvater erinnert, denn der hatte genauso einen gehabt. Es gab auch eine kleine Bühne im Next, bei der, wenn es Gelegenheit gab, die Stühle herunter gestellt werden konnten und unentdeckte und entdeckte Künstler auftreten können.
„Hey Karsten, du hast mich gesucht? “, fragte Isa, als sie sich an die Bar lehnte. Karsten drehte Sich um. Er hatte wirklich hellblondes Haar aber dafür ganz dunkle Augen, fast schwarz.
„Genau, das habe ich. Ich will nicht lange Drumherum reden. Sondern eher gleich zur Sache kommen. Das Next wir immer populärer, und ich habe mich gefragt, ob du nicht jemanden kennst, der hier Jobben könnte. Ich und Sandra…“ Isa räusperte sich.. worauf Karsten sie verwundert anschaute:
„Was ist denn?“
„Es heißt „Sandra und ich“ und nicht „Ich und Sandra““
„Also noch Mal: Sandra und ich wissen langsam nicht mehr wo oben und unten ist. Wir brauchen unbedingt ne Aushilfe, kennst du jemanden?“
„Nö kein Plan! Aber du könntest mir zwei Kaffee zum mitnehmen.“
„Was hättest du denn gerne“
„Also Lydia hätte gerne einen normalen, wie immer mit viel Milch und Zucker und ich…? Was hast du heute neues?“
„Wie wäre es mit einem Sombreo Sunrise.“
„Was ist da drinnen?“, fragte Isa, voller Neugierde, eigentlich mochte sie Karstens Kaffeekreationen.
„Ein Sombreo Sunrise Ist mexikanischer Kaffee und Chili…“
„Äh, ich glaube ehr nicht, nehme da doch lieber nen Kaffee Latte.“
„Kommt sofort.“
Isa merkte, dass er ein bisschen gekränkt war, doch er ließ es sich nicht anmerken, aber Isa konnte sich nicht vorstellen, das Kaffee und Chili gut schmecken sollte. Sie dachte an heute morgen, als ihr der total tolle Typ aus der Patsche geholfen hatte. SO tolle Augen. Und SO starke Arme. Und erstmal das Gesicht. Sie konnte sich sogar an die Ohren erinnern, sie waren irgendwie ein bisschen klein. Aber total süß…
„Erde an Isa, bist du noch da?“
„Äh ja klar.“
„Das macht dann vier Euro dreißig.“
„Ähh.. Karsten…“
„Ja Isa?“
„Mir ist das unglaublich peinlich, aber…“
„Lass mich raten, du hast das Geld vergessen.“
„Ähhmm ja, aber setz es auf die Rechnung, biiiitttteeeeeeeeee!“
„Wenn ihr eure Rechnung bezahlt, kann ich mich zur Ruhe setzten.“ Er lachte
„Du bist der Beste.“ sie nahm die beiden Becher und ging nach draußen.
„Also dann fangen Sie in zwei Wochen bei uns an.“, meinte Sebastian Raven, ein junger Mann von 25 Jahren, bei dem sich Merle vorgestellt hatte. „Um den Platz an der Berufsakademie kümmern wir uns, und den Vertrag bringen sie einfach am ersten September mit.“
Tamara Mahlberg, nickte nur die ganze Zeit. Merle war sehr Überrascht, dass beide Chefs einer Blumenladenkette mit 25 Geschäftstellen in der Umgebung, Zeit hatten für eine Einfache BA-Studentin.
Herr Raven (Ravèn ausgesprochen, hatte er Merle erklärt) hatte schwarze Haare und warme bersteinfarbene Augen.
Ganz im Gegenteil zu Frau Mahlberg, sie hatte kurzes schulterlanges Blondes Haar und kalte Blaue Augen. Richtig Kalte!
Sebastian stand auf, gab Merle den Vertrag und verabschiedete sich
Als Merle aus der Tür trat, wollte sie fast schreien. Sie hob ihre Arme und schüttelte ihren Kopf und rannte zum Ausgang.
„Hey warte“, rief ihr Lydia nach, die gerade einem Kunden Rosen verkaufte. Merle drehte sich um und ging zu der Theke.
„Und wie lief’ s?“ Der Kunde hat den Laden verlassen. „Super! In zwei Wochen fang ich bei euch an!“
„Cool!“ sagte Lydia, sie hatten sich vorher schon unterhalten… „Ja! Aber ich muss, bis in zwei Wochen!“
Folgendes sollte ich jetzt nicht tun:
1. Immer an den Typen von heute morgen denken, mit den süßen Ohren, den tollen Augen, dem schwarzen Haar.. .und der tollen Stimme. (Was ist los? Ich habe mich doch nicht…Nein! Das fühlt sich anders an)
2. Thomas begegnen. Ich glaube nicht, dass er gut gelaunt ist, nachdem was heute Morgen passiert ist.
(War das damals bei Thomas auch so? Nein. Bei dem Typen mit der Lederjacke… Ah ist der Süß! Nein Isa nicht mehr an ihn denken...)
3. Kaffee verschütten…
Hoppla!
„Oh scheiße, das tut mir Leid.“, meinte Isa.
“Nein mir muss es Leid tun, “ meinte das Mädchen.
„Nein mir!“
„Wieso das den?“, fragte das Mädchen
„So was passiert immer mir. Jeder hat ein Glas in der Hand. Wem fliegt es runter? Mir!“, meinte Isa und versuchte mit einem hervorgeholten Taschentuch zu retten was zu retten ist.
„Das glaub ich dir nicht.“ meinte Merle. „Und jetzt hör mal mit dem Taschentuch auf. Ich wohn hier gleich um die Ecke, da ist das kein Problem. Und du musst auch aus deinem T-Shirt raus.“
„Ich muss Lydia den Kaffee bringen, vorher mir dir vorstellen, um dann danach aus diesem T-Shirt raus“, antwortete Isa.
„so geht’s auch. Also Du bist?“, fragte das Mädchen
Sie heißt Mahlberg, Isabel Mahlberg. Mit der Lizenz zum…Kaffee verschütten…
„ Isabel Mahlberg. Genannt Isa. Oder Schatz.. aber das auch nur von meiner Mutter.“
„Ich bin Merle Edel, Spitzname MC M. Nein kleiner Scherz. Wohne hier in der nähe in einer Wohngemeinschaft. Mit meinen zwei Freunden.“ Stellte sich Merle vor um danach gleich zu fragen: „Wieso bringst du Lydia einen Kaffee?“
„Sie ist meine Arbeitskolleginfreundindingsbums“, meine
„Ah jetzt weiß ich woher dich kenne ich habe dich vorher in den Laden rennen sehen.“
„Ja das war ich“
Isabel Brachte der Kaffee den sie nicht umgeschüttet hatte zu Lydia. Zum Glück hatte sie ihren verschüttet.
Und die beiden Mädchen schlenderten zu der WG als ihnen jemand entgegen kam.
Jemand den Isa nicht sehen wollte.
Thomas.
„Ah da bist du ja mein Schatz!“ sagte er mit weicher Stimme. Isa war so überrascht, dass sie gar nichts tun konnte. Er küsste sie auf die Wange.
Merle stand nur ratlos daneben, als er sagte: „Na dann macht’s mal Gut, die Damen“ und er ging.
„Wer war das? Dein Freund“, fragte Merle.
„Mein Ex-Freund!“, meinte Isa während sie mit der Hand versuchte die Wange zu säubern. Als ob sie dadurch die Sache besser machen konnte.
Aber Merle zog die Augenbrauen Hoch und Fragte ungläubig „Ex-Freund?“
„Ja! Ex-Freund!“, Antworte Isabel energisch. „lass uns von was anderem Reden okay!“
„Okay, Okay…“ antworte Merle Und quasselte weiter.
Punkt zwei und drei sind passiert…
Dann lass ich eben auch Punkt eins zu….
Denk, denk, de-he-nk…
Was er wohl für tolles Parfüm benutzt?...
Die WG von Merle und ihren Freunden war ein großes Loft. Die Wohnung hatte sogar ein Turmzimmer, mit Blick über ganz Hamburg. Es hatte zwei Stockwerke, in dem unteren lagen das Wohnzimmer und die Küche, wie auch ein Bad und die Zimmer von Erik und Merle. Das zweite Stockwerk hatte zwei Zimmer. Das eine war das Turmzimmer, das Florian bewohnte und das andere war ein weiteres Zimmer, das Leer stand.
Die Küche, in denen Isa und Merle jetzt saßen war eine ganz normale WG Küche, aber sie war hell und hatte einen eigenen Tisch. Nachdem sie sich umgezogen hatten(Die Mädchen hatte zum Glück fast dieselbe Kleidergröße) saßen sie an dem Tisch an in der Küche und unterhielten sich.
„Bin wieder Zuhause“ ertönte es aus der Richtung Haustür.
„Flo kommst du mal“, rief Merle zurück.
Er stand in der Tür und Merle sagte: „Kann ich dir Isa vorstellen? Isa das ist Florian, Florian das ist Isa.“
„Hey kennen wir uns nicht?“ fragte er.
Doch Isa konnte nicht antworten. Es war der Typ von heute Morgen…
Fortsetzung Folgt...
(Feedback Hier (http://www.fantasy-forum.ch/showthread.php?t=142))
Hier mal Kapitel 1*grins*
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Namen in Liebe auf Irrwegen
Familie Mahlberg
Tamara Mahlberg
Isabel Mahlberg
Familie Raven (spricht man Ravén aus :smile: )
(Katherina Raven †)
(Werner Raven †)
Sebastian Raven
Thomas Raven
WG
Florian Kramer
Erik Rager
Merle Edel
Flora
Tilman Zepter
Lydia Tiez
Tina Richter
Next
Karsten Foster
Sandra Foster
Liebe auf Irrwegen
Mein Name ist Isa, Isabel Mahlberg .Ich bin 17, fast achtzehn Jahre, habe blonde Haare, die ich meistens zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden habe und bin (leider) nur ein Meter Sechzig. Habe Braune Augen, sodass ich das Blondinenklischee nicht erfülle. Genug von mir jetzt noch kurz zu meiner Familie und dann geht’s los…
Ich bin die Tochter von Tamara Mahlberg, eine der beiden Führungspersonen(sie will nicht das ich Bosse sag) der Blumengeschäftskette „Flora“. Und sie ist ziemlich pingelig.
Meinen Vater habe ich nie kennen gelernt. Und meine Mutter schweigt dieses Thema zu Tode.
Ich vermisse auch nichts.
Hab ja Tommy, naja eher hatte. Ich hab mich von ihm getrennt vor zwei Monaten. Nach drei Jahren Beziehung, aber die Richtung in der sich das entwickelt hat, hat mir nicht gefallen. Es war klar, dass wir später heiraten würden. Und ich bin erst achtzehn. Siebzehn um genau zu sein. Aber ich will nicht mein ganzes Leben verplanen! Wie es meine Mutter so gerne macht… Und das Schlimmste ist, der zweite Chef von Flora ist Thomas Bruder. Das heißt ich werde ihn täglich sehen, denn ich fange nach diesem Sommer meine Ausbildung dort an, damit ich es später mal der Chef von Flora sein kann. Wegen meiner Mutter. Tommy muss noch nen Jahr an die Schule. Dabei ist er sogar älter als ich.
Ich habe schon mein Abitur, Auch wenn ich erst 17 bin. Ein Jahr zu früh eingeschult. Und dann noch im Sommer Geburtstag. Also bin ich mit fünf eingeschult worden. Mit Fünf? Ist meine Mutter verrückt?
Geht das Überhaupt?
Oh ein Wind zieht durch mein Zimmer, er richt irgendwie nach Veränderung
Willkommen in meinem Leben….
Kapitel 1-Anfang
Auf den Straßen Hamburgs stritt Isabel Mahlberg, schon wieder, mit ihrem Exfreund Thomas: „Thomas kannst du mal endlich aufhören mir aufzulauern? Das nervt!“
Thomas, der einen Kopf größer als Isa war antwortete: „Nein, bei so einer bezaubernden Frau wie dir geht das nicht!“.
„Also so toll bin ich nicht, und das zwischen uns ist schon längst vorbei.“, sagte Isabel. Da packte Thomas Isabel unsanft am Arm. „Komm schon, du willst es doch auch.“, flüsterte er in ihr Ohr.
„Thomas du tust mir weh! Lass mich los.“
„Tu nicht so! Ich weiß du liebst mich. Noch immer.“
„Thomas das ist totaler Schwachsinn, Lass mich los du tust mir weh.“ Isabel werte sich heftig, doch er bedrängte sie weiter, auf der menschenleeren Straße.
„Niemals! Wir gehören zusammen.“
Die beiden merkten nicht, wie Jemand von vielleicht achtzehn Jahren an sie heran trat. Er hatte eine schwarze Lederjacke an, und darunter ein rotes T-Shirt. Es war zwar schon Sommer, aber an diesem Morgen war es doch ziemlich frisch. Der Rest an ihm war schwarz. Schwarze Haare, schwarze Hose und Schwarze Schuhe.
„Hast du nicht gehört, was die Dame gesagt hast, du sollst sie in Ruhe lasse, du Wicht!“
Der Typ war ein gutes Stück größer als Thomas. Ein-meter-neunzig, vielleicht .
Die Worte zeigten ihre Wirkung auf Thomas. „Bleib cool, Mann.“, sagte dieser und ließ Isabel los, aber nicht ohne zu sagen: „Die Sache ist noch nicht durch.“ Und zu dem Typen sagte er: „Wir sprechen uns noch.“
Da sagte der nur: „Ja klar.“
Und Thomas drehte ab und der Typ drehte sich zu Isa um und als sie in diese Augen erblickte war es um sie geschehen. Diese Augen waren ein Traum aus blaugrün sie hatten eine fast unmenschliche Tiefe. Süße Ohren ne tolle Nase. Und die Lippen sahen so aus als Könnten sie Küssen. Gut küssen.
„Und du passt auf mit was für Leuten du dich abgibst.“, er schaute an ihr herunter.
„Du süße Erdbeere.“ Denn auf ihrem T-Shirt stand groß „Sweet Strawberry“ Er lachte sie an und drehte sich ab. „Klar, mache ich.“ Sie war wie auf Drogen.
„Wie heißt du eigentlich“ rief sie ihm nach, als sie wieder halbwegs normal denken konnte.
„Lassen wir das mal mit den Namen!“ reif er zurück und verschwand.
In einer Flora-Filiale direkt neben der Bar Next, saß Merle vor einem Büro und wartete.
„Die müssen mich nehmen, die haben gar keine andere Wahl. Mit diesem Abitur könnte ich sogar Ärztin werden.“, sagte das Mädchen zu sich. In den zweieinhalb Jahren in denen sie mit Marco zusammen war hatte sie sich nur ein bisschen verändert.
Ihre Haare gingen ihr bis zur Schulter und sie hatte sich heute auch geschminkt. Sie wirkte erwachsener, aber auch nu „Auch Florian wurde erwachsener…“ Der Gedanke machte sie traurig, immerhin war er ihr bester Freund sie wollte weiter denken, dann wurde es auch Zeit in den ersten Stock zu gehen, um Herr Raven und Frau Mahlberg zu treffen.
Sie nahm die Treppe.
Das Next war der angesagtes Laden in ganz Hamburg, auf alle Fälle wenn man den Besitzer, Karsten Metz, gefragt hätte. Es war schwer zusagen ob das Next ein Coffeehouse, ein Restaurant oder doch eine Szenebar war. Der Laden war nach Farben sortiert. Im roten Bereich standen einige Tische und im blauen Bereich waren die Bar und die Sessel und Sofas und hinter der Bar hingen Gitarren an der Wand. Eine E-Gitarre und eine Akustikgitarre . Der Rest der Dekoration war keiner genauen Kultur und auch keinem bestimmtem Land nachempfunden. Es war ein Mischmasch aus den verschiedensten Gegenständen. Ein moderner Sitzsack stand neben einem afrikanischen Hocker die an einem Edelstahltisch standen. Aber Isas Lieblingssitzgelegenheit war der große Urnensessel, der sie so an ihren Großvater erinnert, denn der hatte genauso einen gehabt. Es gab auch eine kleine Bühne im Next, bei der, wenn es Gelegenheit gab, die Stühle herunter gestellt werden konnten und unentdeckte und entdeckte Künstler auftreten können.
„Hey Karsten, du hast mich gesucht? “, fragte Isa, als sie sich an die Bar lehnte. Karsten drehte Sich um. Er hatte wirklich hellblondes Haar aber dafür ganz dunkle Augen, fast schwarz.
„Genau, das habe ich. Ich will nicht lange Drumherum reden. Sondern eher gleich zur Sache kommen. Das Next wir immer populärer, und ich habe mich gefragt, ob du nicht jemanden kennst, der hier Jobben könnte. Ich und Sandra…“ Isa räusperte sich.. worauf Karsten sie verwundert anschaute:
„Was ist denn?“
„Es heißt „Sandra und ich“ und nicht „Ich und Sandra““
„Also noch Mal: Sandra und ich wissen langsam nicht mehr wo oben und unten ist. Wir brauchen unbedingt ne Aushilfe, kennst du jemanden?“
„Nö kein Plan! Aber du könntest mir zwei Kaffee zum mitnehmen.“
„Was hättest du denn gerne“
„Also Lydia hätte gerne einen normalen, wie immer mit viel Milch und Zucker und ich…? Was hast du heute neues?“
„Wie wäre es mit einem Sombreo Sunrise.“
„Was ist da drinnen?“, fragte Isa, voller Neugierde, eigentlich mochte sie Karstens Kaffeekreationen.
„Ein Sombreo Sunrise Ist mexikanischer Kaffee und Chili…“
„Äh, ich glaube ehr nicht, nehme da doch lieber nen Kaffee Latte.“
„Kommt sofort.“
Isa merkte, dass er ein bisschen gekränkt war, doch er ließ es sich nicht anmerken, aber Isa konnte sich nicht vorstellen, das Kaffee und Chili gut schmecken sollte. Sie dachte an heute morgen, als ihr der total tolle Typ aus der Patsche geholfen hatte. SO tolle Augen. Und SO starke Arme. Und erstmal das Gesicht. Sie konnte sich sogar an die Ohren erinnern, sie waren irgendwie ein bisschen klein. Aber total süß…
„Erde an Isa, bist du noch da?“
„Äh ja klar.“
„Das macht dann vier Euro dreißig.“
„Ähh.. Karsten…“
„Ja Isa?“
„Mir ist das unglaublich peinlich, aber…“
„Lass mich raten, du hast das Geld vergessen.“
„Ähhmm ja, aber setz es auf die Rechnung, biiiitttteeeeeeeeee!“
„Wenn ihr eure Rechnung bezahlt, kann ich mich zur Ruhe setzten.“ Er lachte
„Du bist der Beste.“ sie nahm die beiden Becher und ging nach draußen.
„Also dann fangen Sie in zwei Wochen bei uns an.“, meinte Sebastian Raven, ein junger Mann von 25 Jahren, bei dem sich Merle vorgestellt hatte. „Um den Platz an der Berufsakademie kümmern wir uns, und den Vertrag bringen sie einfach am ersten September mit.“
Tamara Mahlberg, nickte nur die ganze Zeit. Merle war sehr Überrascht, dass beide Chefs einer Blumenladenkette mit 25 Geschäftstellen in der Umgebung, Zeit hatten für eine Einfache BA-Studentin.
Herr Raven (Ravèn ausgesprochen, hatte er Merle erklärt) hatte schwarze Haare und warme bersteinfarbene Augen.
Ganz im Gegenteil zu Frau Mahlberg, sie hatte kurzes schulterlanges Blondes Haar und kalte Blaue Augen. Richtig Kalte!
Sebastian stand auf, gab Merle den Vertrag und verabschiedete sich
Als Merle aus der Tür trat, wollte sie fast schreien. Sie hob ihre Arme und schüttelte ihren Kopf und rannte zum Ausgang.
„Hey warte“, rief ihr Lydia nach, die gerade einem Kunden Rosen verkaufte. Merle drehte sich um und ging zu der Theke.
„Und wie lief’ s?“ Der Kunde hat den Laden verlassen. „Super! In zwei Wochen fang ich bei euch an!“
„Cool!“ sagte Lydia, sie hatten sich vorher schon unterhalten… „Ja! Aber ich muss, bis in zwei Wochen!“
Folgendes sollte ich jetzt nicht tun:
1. Immer an den Typen von heute morgen denken, mit den süßen Ohren, den tollen Augen, dem schwarzen Haar.. .und der tollen Stimme. (Was ist los? Ich habe mich doch nicht…Nein! Das fühlt sich anders an)
2. Thomas begegnen. Ich glaube nicht, dass er gut gelaunt ist, nachdem was heute Morgen passiert ist.
(War das damals bei Thomas auch so? Nein. Bei dem Typen mit der Lederjacke… Ah ist der Süß! Nein Isa nicht mehr an ihn denken...)
3. Kaffee verschütten…
Hoppla!
„Oh scheiße, das tut mir Leid.“, meinte Isa.
“Nein mir muss es Leid tun, “ meinte das Mädchen.
„Nein mir!“
„Wieso das den?“, fragte das Mädchen
„So was passiert immer mir. Jeder hat ein Glas in der Hand. Wem fliegt es runter? Mir!“, meinte Isa und versuchte mit einem hervorgeholten Taschentuch zu retten was zu retten ist.
„Das glaub ich dir nicht.“ meinte Merle. „Und jetzt hör mal mit dem Taschentuch auf. Ich wohn hier gleich um die Ecke, da ist das kein Problem. Und du musst auch aus deinem T-Shirt raus.“
„Ich muss Lydia den Kaffee bringen, vorher mir dir vorstellen, um dann danach aus diesem T-Shirt raus“, antwortete Isa.
„so geht’s auch. Also Du bist?“, fragte das Mädchen
Sie heißt Mahlberg, Isabel Mahlberg. Mit der Lizenz zum…Kaffee verschütten…
„ Isabel Mahlberg. Genannt Isa. Oder Schatz.. aber das auch nur von meiner Mutter.“
„Ich bin Merle Edel, Spitzname MC M. Nein kleiner Scherz. Wohne hier in der nähe in einer Wohngemeinschaft. Mit meinen zwei Freunden.“ Stellte sich Merle vor um danach gleich zu fragen: „Wieso bringst du Lydia einen Kaffee?“
„Sie ist meine Arbeitskolleginfreundindingsbums“, meine
„Ah jetzt weiß ich woher dich kenne ich habe dich vorher in den Laden rennen sehen.“
„Ja das war ich“
Isabel Brachte der Kaffee den sie nicht umgeschüttet hatte zu Lydia. Zum Glück hatte sie ihren verschüttet.
Und die beiden Mädchen schlenderten zu der WG als ihnen jemand entgegen kam.
Jemand den Isa nicht sehen wollte.
Thomas.
„Ah da bist du ja mein Schatz!“ sagte er mit weicher Stimme. Isa war so überrascht, dass sie gar nichts tun konnte. Er küsste sie auf die Wange.
Merle stand nur ratlos daneben, als er sagte: „Na dann macht’s mal Gut, die Damen“ und er ging.
„Wer war das? Dein Freund“, fragte Merle.
„Mein Ex-Freund!“, meinte Isa während sie mit der Hand versuchte die Wange zu säubern. Als ob sie dadurch die Sache besser machen konnte.
Aber Merle zog die Augenbrauen Hoch und Fragte ungläubig „Ex-Freund?“
„Ja! Ex-Freund!“, Antworte Isabel energisch. „lass uns von was anderem Reden okay!“
„Okay, Okay…“ antworte Merle Und quasselte weiter.
Punkt zwei und drei sind passiert…
Dann lass ich eben auch Punkt eins zu….
Denk, denk, de-he-nk…
Was er wohl für tolles Parfüm benutzt?...
Die WG von Merle und ihren Freunden war ein großes Loft. Die Wohnung hatte sogar ein Turmzimmer, mit Blick über ganz Hamburg. Es hatte zwei Stockwerke, in dem unteren lagen das Wohnzimmer und die Küche, wie auch ein Bad und die Zimmer von Erik und Merle. Das zweite Stockwerk hatte zwei Zimmer. Das eine war das Turmzimmer, das Florian bewohnte und das andere war ein weiteres Zimmer, das Leer stand.
Die Küche, in denen Isa und Merle jetzt saßen war eine ganz normale WG Küche, aber sie war hell und hatte einen eigenen Tisch. Nachdem sie sich umgezogen hatten(Die Mädchen hatte zum Glück fast dieselbe Kleidergröße) saßen sie an dem Tisch an in der Küche und unterhielten sich.
„Bin wieder Zuhause“ ertönte es aus der Richtung Haustür.
„Flo kommst du mal“, rief Merle zurück.
Er stand in der Tür und Merle sagte: „Kann ich dir Isa vorstellen? Isa das ist Florian, Florian das ist Isa.“
„Hey kennen wir uns nicht?“ fragte er.
Doch Isa konnte nicht antworten. Es war der Typ von heute Morgen…
Fortsetzung Folgt...