Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Beschreibe die Zukunft
Riordian
02.04.2008, 20:59
Wie stellt ihr euch genau vor wie die Zukunft funtioniert? Ich meine nicht in 20 oder 30 Jahren ich meine in 2 oder 3 Jahrhunderten.
Gibt es noch Menschen? Leben wir noch auf der Erde? (Oder vieleicht schon auf dem Mars oder dem Monde vieleicht auch dem Europa?) Wie sieht der Alltag eines Zukunftsmenschen aus? Wie steht es mit der Politik wie ist es mit der Logik zu vereinbaren? Und und und...
... und und und deine eigene bescheidene Meinung dazu ist? :)
Riordian
02.04.2008, 22:41
Meine eigene Meinung dazu sieht wie folgt aus, Ja es gibt noch Menschen, Nein wir haben uns nicht Ausgerottet dazu sind wir viel zu dumm.
Ich denke das sich unsere Zukunft in den Nächsten 100 Jahren auf die erschließung des Sonnensytems ausrichten wird. Als ersten Schritt beispielsweise währe da das teraforming auf dem mars das uns dabei helfen würde ihn so weit zu reparieren bis es möglich währe ihn zu besiedeln.
Ich denke auch das der Mars nach einiger Zeit eigenständig werden würde und wie das nun mal so ist gäbe es erst einmal Krieg (Da es ja manche Menschen für wichtig halten das Blut für jeden Quadratzentimeter geopfert wird.)
Dies wird sich so denke ich in einem streng geführten und Religionsfreihen Militärregime auspendeln den meiner bescheidenen Meinung nach ist der Mensch dazu geschaffen einander zu beherschen. Durch die fortgehende vergiftung unseres Planetens singt die Lebenserwartung auf unter 70 Jahre (Mann muss nun von Erdenjahren sprechen da vermutlich in dieser Zeit der Mars, der Mond oder gar der Europa besiedelt sein werden) ...
(Mann muss nun von Erdenjahren sprechen da vermutlich in dieser Zeit der Mars, der Mond oder gar der Europa besiedelt sein werden) ...
Ja.....vermutlich......................
Ich bezweifle, dass es in den nächsten 100 Jahren möglich sein wird, den Mars zu besiedeln.
Im Übrigen wusste ich nicht, dass er kaputt ist.
Meine Vision der Zukunft ist die logische Weiterführung dessen, was wir insgesamt auf unserem Planeten erleben. Damit nicht sehr rosig.
Das wird so lange weitergehen, bis das Dasein des Menschen völlig zu Recht für gescheitert erklärt werden wird.
Betragen= 6!
Es ist äußerst schwierig, sich auszumalen, wie die Zukunft in ein bis zwei Jahrhunderten aussehen wird, denn es kommt erstens immer anders und zweitens als man denkt, wie es so schön heißt. Man stelle sich sich vor, die Menschen aus dem achtzehnten Jahrhundert hätten versucht, die Welt im angehenden dritten Jahrtausend vorherzusagen, ich wage zu behaupten, sie hätten komplett daneben gelegen und ich wage des weiteren zu behaupten, dass auch wir recht weit danebenliegen würden. Es ist meiner Meinung nach allenfalls möglich, gewisse Trends vorherzusagen, bei konkreteren Versuchen, wird es wohl schief gehen.
Ich denke, einer dieser Trends wird das weitere Zusammenwachsen und die weitere Vernetzung aller möglichen Dinge sein. Bei technischen Geräten zeichnet sich dieser Trend heute schon ab, es ist möglich, den PC mit dem Fernsehsystem, dem Handy oder weiß der Geier was zu vernetzen. In Zukunft werden wohl alle technischen Gerätschaften miteinander vernetzt sein, der Kühlschrank, der Waren ordert, die leer sind, ist meiner Meinung nach alles andere als Utopie, um nur ein Beispiel zu nennen.
Auch im größeren Maßstab ist dieser Trend zu beobachten, Stichwort Globalisierung. Die Welt wird auch weiter zusamenwachsen, ob es uns nun gefällt oder nicht, die Vorteile überwiegen meiner Meinung nach. Schon heute werden Landkreise zusammengelegt, werden Bündnisse zwischen Staaten geschlossen, ich denke, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir in den "Vereinigten Staaten von Europa" leben, die Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen, die Europäische Union ist immerhin eine stärkere Wirtschaftsmacht als die Vereinigten Staaten es sind. Dies wird aber zweifellos noch lange dauern und eine Menge Politiker werden sich die Köpfe darüber heiß debattieren.
Der Zukunftsvision, die Riordian schildert, kann ich mich leider überhaupt nicht anschließen, außer in dem Punkt, dass es die Menschen noch ein ganzes Weilchen geben wird, wenn auch nicht aus dem Grund, dass die Menschen zu dumm sind, um sich auszurotten, auch wenn dieser Verdacht in Anbetracht einiger Artgenossen nahe zu liegen scheint.
Ich würde beinahe einen Garantieschein darauf ausstellen, dass in den nächsten hundert Jahren die Kolonialisierung des Sonnensystems noch überhaupt kein Thema sein wird. Optimistisch geschätzt dürften Flüge zum Mars erst um das Jahr 2030 anstehen, wenn überhaupt. Die Raumfahrt hat gerade in letzter Zeit zu viele Rückschläge hinnehmen müssen (Columbia; ISS). Beispielsweise den Mars zu terraformen würde nichtmal ansatzweise auszudenkende Geldbeträge verschlingen, was bei der aktuellen wirtschaftlichen Situation (damit meine ich nicht die ach-so-schreckliche Wirtschaftskrise, die uns gerade heimsucht, sondern die Situation generell) unmöglich ist. Meiner Meinung nach besteht auch garkein Bedarf an solchen Planeten "Made on Earth" (@Riordian: wie um alles in der Welt kommst du auf "reparieren"?), denn allen Untergangspropheten zum Trotz ist es doch sehr wahrscheinlich, dass sich das ökologische Gleichgewicht unseres Planeten mittelfristig stabilisiert. Dabei denke ich garnichtmal an die Bemühungen der Industrienationen zum Umweltschutz, jedenfalls einiger..., sondern schlichtweg an die Tatsache, dass das Erdöl in absehbarer Zeit ausgehen wird, und dann werden wir einfach auf erneuerbare Energien umsteigen müssen, auch die Chinesen, die alle nochmal vorher ein Auto besitzen wollen. Das soll aber nicht heißen, dass ich denke, das Problem löse sich von allein, wir müssen unseren Rohstoffverbrauch weiter senken, sodass das Erdöl vieleicht noch eine Dekade länger reicht und sich die Umweltbelastung somit in geringerem Maße auf einen längeren Zeitraum verteilt, denn Kohlenstoffdioxid wird ja auch ständig abgebaut, eine längere, geringere Belastung wäre also günstiger. Außerdem sollten die erforderlichen Technologien natürlich fertig sein, wenn sie wirklich benötigt werden, also wenn das Erdöl ausgegangen ist, weshalb wir heute damit anfangen müssen, in diese Richtung zu forschen.
Die Idee mit dem strengen Militärregime tue ich einfach mal als typisches Science-Fiction-Film-Klischee ab, die Idee mit dem Jupitermond hiermit: Ein bemannter Flug zum Mars würde ungefähr 6 Monate dauern, dieser ist rund 0,4 Astronomische Einheiten entfernt. Der Jupiter hingegen ist, an seinem nähesten Bahnpunkt 4 Astronomische Einheiten entfernt, was bei gleicher Antriebestechnologie eine Dauer von fünf Jahren bedeuten würde. Da aber noch mehr Treibstoff und Proviant benögitgt wird, ist davon auszugehen, so denke ich mir das, dass die Kosten nicht linear zur Entfernung ansteigen, sondern exponentiell. Ich will mir garnicht ausmalen, wieviel das wäre (die Marsmission soll 50 Mrd € kosten, mit Transrapidzuschlag also 100 Mrd ;))
Fazit: In den nächsten hundert, zweihundert und meinetwegen auch dreihundert Jahren objektiv ausgeschlossen.
Lange Rede kurzer Sinn: Zukunft = unberechenbar aber sehr sehr spannend...
Meine eigene Meinung dazu sieht wie folgt aus, Ja es gibt noch Menschen, Nein wir haben uns nicht Ausgerottet dazu sind wir viel zu dumm.
Ich denke das sich unsere Zukunft in den Nächsten 100 Jahren auf die erschließung des Sonnensytems ausrichten wird. Als ersten Schritt beispielsweise währe da das teraforming auf dem mars das uns dabei helfen würde ihn so weit zu reparieren bis es möglich währe ihn zu besiedeln.
Ich denke auch das der Mars nach einiger Zeit eigenständig werden würde und wie das nun mal so ist gäbe es erst einmal Krieg (Da es ja manche Menschen für wichtig halten das Blut für jeden Quadratzentimeter geopfert wird.)
Dies wird sich so denke ich in einem streng geführten und Religionsfreihen Militärregime auspendeln den meiner bescheidenen Meinung nach ist der Mensch dazu geschaffen einander zu beherschen. Durch die fortgehende vergiftung unseres Planetens singt die Lebenserwartung auf unter 70 Jahre (Mann muss nun von Erdenjahren sprechen da vermutlich in dieser Zeit der Mars, der Mond oder gar der Europa besiedelt sein werden) ...
Die Besiedelung des All ist ein alter Traum, aber eigentlich vollkommener Unsinn, denn der Aufwand ist einfach zu groß und ist es nicht viel einfacher, die Sahara zu besiedeln? Oder die Meeresböden? Wenn die Menschen Lebensraum erschließen wollen, dann wohl auf der Erde und vorerst nicht auf den Planeten. Man wird sicherlich Mikroben auf den Mars schießen, die die Welt innerhalb der nächsten Tausend Jahre bewohnbar machen, aber Kolonien unter Kuppeln sind betriebswirtschaftlich totaler Unsinn.
Was meine Sicht der Zukunft betrifft ist, dass es weitergehen wird wie die letzten Jahre. Das Erdöl wird ausgehen, aber andere Formen der Energiegewinnung treten an die Stelle. Die Lebensqualität des Menschen wird trotz eines gewaltigen Fortschritts stagnieren, aber insgesamt gehe ich davon aus, dass die Menschheit die Umweltverschmutzung in den Griff bekommt, wenn auch nicht ohne große Probleme.
Was die Gesellschaft betrifft, so werden sich weiterhin Staaten verbinden und aufsplittern. Kriege wird es weniger geben, denn der Nutzen einer Eroberung wird immer geringer. Der Terror jedoch wird in dem Maß zunehmen wie die Spanne zwischen Nord und Süd weiter aufgehen wird.
Der Autor Neal Stephenson bot mit seinen Büchern Snow Crash und Diamond Age Zukunftsszenarien, die sehr interessant und wahrscheinlich sind. Ich lege Euch die Romane ans Herz.
Riordian
03.04.2008, 17:04
Ich bin eher der Überzeugen das zumindest der Mond noch vor dem Meeresgrund besiedelt oder zumindest einem der Erdstaaten einverleibt wird bzw eine wie bei der ISS vorgenommenes gemeinschaftsprojekt aus mehreren Staaten genutzt wird.
Ich bin jedoch der überzeugen das der Mensch nur mit der expansion in den Weltraum wirklich ewig oder bzw für das Leben also in einem Zeitraum von ca. 100000 Jahren exestieren könnte.
Zum Thema Klimaerwärmung:
Ich denke das der mensch nicht die alleinige Schuld daran trägt schließlich ist es bewiesen das sich das Erdklima auch von selbst so erhöht hätte. So ist ebenunmal die Natur eingestellt mit der Klimaerwährmung gäbe es ein Massensterben und die überlebenden Arten haben mehr Platz für einen neuanfang so denke ich jedenfalls.
Ich bin festdavon überzeugt das wir eines wohl fernen aber festen Tages auf anderen Planeten leben werden.
Zum Thema Mars:
Es ist nun mitlerweile ziemlich sicher das der Mars einst so war wie die Erde heute also von Leben erfüllt. Und mit reparieren meine ich eben das hinzufügen von künstlich erzeugten Stoffen die für die entstehung einer festen Atmosfähre benoetigt werden um das Klima dort einiger Massen atraktief fuer Grünalgen und ähnlichem zu machen.
Riordian
03.04.2008, 17:06
Ach und zum Thema Europa währe da die Kilometer dicke Eisschicht die Atraktief für die produktion von Nahrungsmitteln währe. Ich meine nicht wirklich eine besiedlung ich denke da eher an eine Art Teleskop anlage oder ähnlichen Forschungseinrichtungen.
Ach und zum Thema Europa währe da die Kilometer dicke Eisschicht die Atraktief für die produktion von Nahrungsmitteln währe.
erklär mir diesen Satz, bitte x_x Ich hab ihn jetzt 4mal gelesen und versteh immer noch nicht, was du uns sagen willst T_T
Dieses ganze All-Geschwafel ist mir zu... zu ausgelutscht. Ich meine, jaah, maaaag sein, dass es so etwas irgendwann in irgendeiner Form geben wird... leben wollen würde ich glaube ich trotzdem nicht auf einem anderen Planeten. Dann doch lieber unterm Meer, DAS wäre finde ich mal erstrebenswert, wie Rusch ja auch schon anmerkte...
Ich glaube, wir - also die Menschen - werden der Erde noch eine ganze Weile erhalten bleiben, so wie die Erde uns :D Not macht erfinderisch - wenn ich mir von meinen Eltern anhören muss, wie versifft die Flüsse zu ihrer Jugend waren, auweia... und heute sind sie zumindest wieder sauberER^^ Ohne unser Hirn säßen wir schließlich immer noch in Höhlen oder - fast noch schlimmer - in mittelalterlichen Müllhalden, auch genannt Städte.
High-Tech und super-duper-NASA-Power ist schön und gut, aber wahrscheinlich/hoffentlich nicht das einzige, was die Zukunft bereithält >_> Das fände ich schon iwie etwas ärmlich... >_>
Riordian
03.04.2008, 19:29
Ja stimmt der Satz ergibt echt keinen Sinn^^
Ich glaube es ist unmöglich auf dem Meeresgrund zu wohnen die druckverhältnisse sind einfach zu verschieden im vergleich zur Erdoberfläche.
High-Tech und super-duper-NASA-Power ist schön und gut, aber wahrscheinlich/hoffentlich nicht das einzige, was die Zukunft bereithält >_> Das fände ich schon iwie etwas ärmlich... >_>
Bedauerlicherweise konzentriert sich verdammt viel mehr Kohle auf die Erforschung kalter Klumpen im All, als auf mit den gleichen Geldern händel- oder zumindest beeinflussbare Probleme der Erde.
Man könnte sich fragen, was man mit den Millarden auf der Erde anstellen könnte......aber das ist wahrscheinlich eine höchst naive Frage ( in den Augen der betreffenden Staaten......)
Bedauerlicherweise konzentriert sich verdammt viel mehr Kohle auf die Erforschung kalter Klumpen im All, als auf mit den gleichen Geldern händel- oder zumindest beeinflussbare Probleme der Erde.
Man könnte sich fragen, was man mit den Millarden auf der Erde anstellen könnte......aber das ist wahrscheinlich eine höchst naive Frage ( in den Augen der betreffenden Staaten......)
Im Prinzip gebe ich dir schon recht, Elyvrion.
Allerdings als SF-Fan und Träumer wäre mir tausendmal lieber, die Staaten schleudern Milliarden ins Weltall als Billionen in irgendwelche besch.... Öl- oder Religionskriege.
...hach, wie gerne hätte ich es noch erlebt, auf einem Kolonistenkreuzer durch's All zu fliegen :D
Solange Weltraumforschung sich mit den Problemen der Erde beschäftigt - Ursachenforschung des Klimawandels und Ähnliches - hab ich nichts dagegen.
Was aber bringt es der Welt, wenn in drölf Jahren fette amerikanische Weltraumtouristen für 20 Millionen Dollar einmal zum Mond und zurück fliegen können???
Aber die Frage könnte man auch bei zig anderen Themen stellen und es käme wahrscheinlich die gleiche Antwort heraus...
der Schritt auf den Mond als "großer Schritt für die Menschheit" hat wissenschaftlich soviel gebracht wie der Schritt in den Vorgarten.
Mir persönlich wird viel zu viel Zeit damit vergeudet, für fantastische Zukunftsillusionen noch fantastischere Summen auszugeben, als sich mit der naheliegenden Zukunft auf der Erde auseinanderzusetzen.
Und dieses Jahrhundert wird entscheidend dafür sein, was auf uns zukommen wird und - ob ich es will oder nicht - es liegt leider wieder einmal verdammt viel an Amerika, was daraus gemacht wird, vielleicht mehr denn je, denn bedauerlicherweise rücken Nationen wie China derartig rasant technologisch nach, die von der Entwicklung da stehen, wie wir vor hundert Jahren.
Es ist nun mitlerweile ziemlich sicher das der Mars einst so war wie die Erde heute also von Leben erfüllt. Und mit reparieren meine ich eben das hinzufügen von künstlich erzeugten Stoffen die für die entstehung einer festen Atmosfähre benoetigt werden um das Klima dort einiger Massen atraktief fuer Grünalgen und ähnlichem zu machen.
Auf dem SciFi Channel gibt es eine Reihe von ca. 5 Minütigen Sendungen, in denen ein Wissenschaftler Technische Dinge erklärt und diskutiert. In einer sehr interessanten Sendung hat er die Probleme einer Marsmission beschrieben. Zunächst ist da das Problem, wie man die Mannschaft eines Raumschiffs sicher zum Mars bringt. Die Risiken sind Flugkörper und die aggressive Strahlung der Sonne. Hier hat man noch keine wahre Lösung. Noch viel schwierige ist es mit dem Mars an sich. Der Mars hat kein Magnetfeld und so ist die Strahlung der Sonne viel stärker und gefährlicher. Selbst wenn der Mars terraformed wäre, könnten die Menschen trotzdem nicht im freien rumlaufen. Glaub mir, der Meeresboden und die Sahara lassen sich viel einfach besiedeln.
ExLibris
04.04.2008, 09:12
Ich glaube wir werden uns wieder zurückentwickeln. Wenn alle natürlichen Ressourcen ausgeschöpft und alle fossilen Brennstoffe verbraucht sind, werden Technik und Technologien unsinnig. Geld wird wertlos.
Wir sind so von diesen Dingen beherrscht, dass sich alles ändern wird, sollten sie nicht mehr zur Verfügung stehen.
Wir werden wieder Feuer nutzen statt Strom, und Pferde statt Autos. Handwerker werden wieder gebraucht, um alltägliche Dinge herzustellen. Kleine Zweckgemeinschaften werden sich bilden, statt nationale Bündnisse. Tauschgeschäft statt Marktwirtschaft.
Die medizinische Versorgung wird zusammenbrechen, also wird die natürliche Selektion wieder ihren biologischen Lauf nehmen.
Zum Thema Mars:
Es ist nun mittlerweile ziemlich sicher, dass der Mars einst so war wie die Erde heute, also von Leben erfüllt.
Wie die Erde HEUTE? Du meinst sicher Bakterien, von denen einige Forscher ausgehen, dass sie einst auf dem Mars bzw. in längst vergangenen Meeren lebten. Vielmehr dürfte es aber nicht gegeben haben, denn, wie Rusch schon anmerkte, hat der Mars kein Magnetfeld, dass vor der Strahlung der Sonne schützt. Leben in Ozeanen könnte also in einfachen Formen möglich gewesen sein, an Land jedoch nicht.
Ich glaube wir werden uns wieder zurückentwickeln. Wenn alle natürlichen Ressourcen ausgeschöpft und alle fossilen Brennstoffe verbraucht sind, werden Technik und Technologien unsinnig. Geld wird wertlos.
Wir sind so von diesen Dingen beherrscht, dass sich alles ändern wird, sollten sie nicht mehr zur Verfügung stehen.
Wir werden wieder Feuer nutzen statt Strom, und Pferde statt Autos. Handwerker werden wieder gebraucht, um alltägliche Dinge herzustellen. Kleine Zweckgemeinschaften werden sich bilden, statt nationale Bündnisse. Tauschgeschäft statt Marktwirtschaft.
Die medizinische Versorgung wird zusammenbrechen, also wird die natürliche Selektion wieder ihren biologischen Lauf nehmen.
Schonmal was von erneuerbaren Energien gehört? Wenn die fossilen Brennstoffe verbraucht sind, wird die Menschheit darauf vorbereitet sein. Technik und Technologien werden also nicht unsinnig, sondern wichtiger denn je, sie wird effizienter und hochentwickelter sein als jemals zuvor. Im Vergleich zu den Bemühungen, die derzeit der Erdölabbau erfordert, dürfte es auch nicht viel schwieriger sein, einige Ozeane mit Offshore-Windkraftanlagen zuzupflastern oder eine kleine Wüste mit Photovoltaikzellen. Ich bin der festen Überzeugung, dass, wenn erstmal das Erdöl verbraucht ist, die Lebensqualität sogar noch steigen wird, da es dann keine Alternativen mehr zu erneuerbaren Energien gibt.
Im Prinzip gebe ich dir schon recht, Elyvrion.
Allerdings als SF-Fan und Träumer wäre mir tausendmal lieber, die Staaten schleudern Milliarden ins Weltall als Billionen in irgendwelche besch.... Öl- oder Religionskriege.
Na aber da wird es doch wohl hoffe ich noch andere Möglichkeiten geben, oder? :D Nur weil man die Gelder nicht ins All schießt, muss man sie doch nicht gleich für den Krieg verschwenden; da müsste sich doch auch was anderes finden lassen (gerade, wenn endlich Präsidentenwechsel war *HUST*)
Man sollte ja auch erwarten, dass gewisse Weltmächte ihre Kohle mal nicht GEGEN ärmere Länder verwendet, sondern FÜR sie >_> Das wäre auch verdammt einfach, aber daran denkt keiner oder sagen wir, zumindest ein paar zu wenig...
mit so simplen Sachen könnte man doch anfangen... Star-Wars-Ausmaße werden wir ohnehin nie haben >_> Wozu denn auch? >.<"
bei der frage frage ich: was für eine zukunft?
so wie es im moment aussieht, glaube ich nicht wirklich, dass es eine zukunft für uns geben wird.
wir menschen betrachten uns immer als die krone der schöpfung, nur weil wir uns in den letzten jahrunderten/jahrtausenden/jahrmillionen sehr weiterentwickelt haben. aber wir zerstören die erde mehr, als das wir ihr forschritt bringen.
wenn das ganz so weiter geht, seh ich es noch nicht, dass auf diesem planeten noch etwas lebt. so wies im moment aussieht ist es doch nicht ausgeschlossen, dass es einen dritten weltkrieg geben könnte. und was dann passiert...das will ich mir gar nicht erst ausmalen. so viele nationen besitzen jetzt antombomben etc...mit den nuklearwaffen könnte man den ganzen planeten zerstören.
ich hoffe zwar nicht, dass das passiert, aber für ganz ausgeschlossen halte ich es nicht.wollen wir mal hoffen, dass die kranken superhirne unseres planeten zur vernunft kommen...
ZanIzuNES
05.04.2008, 23:41
Schwere Frage: Ich versuches es mal mit einer rein subjektiven Kalkulation...
Dass das Erdöl ausgehen wird, ist sicher... da gehe ich einfach davon aus, dass man auf andere Energiequellen umsteigen wird ... wie sollte denn sonst der Rubel noch rollen?
Kriege halte ich - wie Rush eher für unwahrscheinlich, denn mit wem soll man noch Handel treiben, wenn man ihn in Grund und Boden gebombt hat?
Allerdings denke ich doch, dass die Lebensqualität sinken wird, denn die Weltbevölkerung wächst und mit ihr die Bedürfnisse dieser Menschen und da wir alle vernetzt sind, weiß auch der kleine Bauer in Wasiland, dass es ihm anderswo besser gehen könnte.
Daher wird es weiterhin Migrationsbewegungen geben, die Gesellschaften verändern werden.
Das Risiko einer Pandämie - einer weltumspannenden Seuche - wird auch weiter wachsen.
Sauberes Wasser wird auch in unseren schönen Landen ein Luxusgut. Genauso wie Wohnraum, und saubere Luft zumindest mittelfristig betrachet.
Alles in allem, nicht ganz so rosig wie wir es gerne hätten, aber auch nicht ganz so schlimm wie manche es sich ausmalen. Auflüge ins All halte ich für Schnickschnack - ich denke wir werden uns noch recht lange auf diesem blauen Planeten mit uns selbst auseinadersetzen müssen.
Gruß ZanIz
Die Gefahr eines dritten Weltkrieges halte ich für äußerst gering. Und zwar aus einem ganz einfachen Grund: jeder der großen Staaten hat heutzutage riesige Summen in den anderen Staaten investiert. Immobilien, Bankkonten usw....
Wie in Michael Moore's Fahrenheit 9/11 erwähnt wird, gehören zum Beispiel umgerechnet rund 9% der USA der Arabischen Emiraten. Und mit China und Russland sieht es sicher nicht viel anderes aus. Genauso umgekehrt haben die USA Unsummen an Kapital in China usw.... liegen.
Wäre doch mehr als dämlich gegen so einen Staat Krieg zu führen.
Aber die Gefahr von Bürgerkriegen und Terrorattacken wird vermutlich steigen.
Der radikale Islamismus ist für mich derzeit die größte Gefahr für den Weltfrieden. Wobei der sich natürlich auch aus der Armut dieser Länder nährt.
ExLibris
07.04.2008, 07:50
Schonmal was von erneuerbaren Energien gehört? Wenn die fossilen Brennstoffe verbraucht sind, wird die Menschheit darauf vorbereitet sein.
Wo sind denn diese erneuerbaren Energien? Wenn wir nicht zügig anfangen, diese Technologien weiter zu entwickeln, wird es wohl zu spät sein. Mit dem bisschen Wind- und Sonnenenergie wird man unsere jetzige Welt nicht aufrecht erhalten können. Dieses Thema wird genauso wichtig eingestuft wie Umweltschutz allgemein. Keiner will es sich leisten, die Prioritäten liegen eben wo anders. Dazu fällt mir ein was Elyvrion zu den Verschwörungstheorien gemeint hat, dass diese Technologien zurückgehalten werden, vielleicht ist da was dran.
Trotzdem glaube ich, dass wir keinen Ersatz für Erdöl haben, oder haben werden. So ist der Mensch, solang es da ist gut. Über danach machen wir uns morgen Sorgen.
bei der frage frage ich: was für eine zukunft?
so wie es im moment aussieht, glaube ich nicht wirklich, dass es eine zukunft für uns geben wird.
Ich sehe das mit dem alter jetzt viel gelassener. In den 80ern gab es ja die No Future Philosophie. Wälder starben an sauren Regen, Flüsse waren alle vergiftet und dann noch Tschernobil. Heute sieht es im Vergleich deutlich besser aus, auch wenn das mancher von der jungen Generation nicht so sehen mag. Aber man kann jetzt sogar wieder im Rhein baden (das hätte man zu Beginn der 80er nicht machen dürfen) und auch die Wälder sind gesünder geworden. Die Gefahr des Atomaren Kriegs ist gesunken (eine Angst, die in meine Jugend immer latent da war) und Umweltthemen sind Teil der Politik (war in den 80ern überhaupt nicht so).
Ich will nicht sagen, dass wir nicht mehr machen sollten - im Gegenteil, aber so schlecht sieht es nicht aus.
ich denke, eine Weile wird der Fortschritt noch anhalten, und es wird uns gut gehen. wenn dann aber das Erdöl ausgeht und alles den Bach runter geht, dann wird es wohl eine globale Krise geben.
Nach dieser Krise wird wohl etwa die Hälfte der Erdbevölkerung tot sein. Aber wir werden uns schon irgendwie am Leben halten. Dann wird sich die Erde wohl wieder etwas erholen und das Leben kann weiter gehen. Es gewissermassen ein Weitermachen und ein Neuanfang zu gleich. Vielleicht werden wir dann nicht mehr die selben Fehler machen.
Vielleicht (oder sogar ziemlich sicher :D) liege ich auch total falsch. Aber ich denke, so wie jetzt kann es längerfristig nicht weitergehen. Zum Beispiel kann die Bevölkerung nicht ewig wachsen, denn schon jetzt ist die Erde überbevölkert. Je mehr Platz der Mensch braucht, desto weniger hat es platz für die Natur, was das globale Gleichgewicht erheblich stört.
naja, we'll see.. (oder auch nicht:D)
John Doe
07.04.2008, 19:13
der Schritt auf den Mond als "großer Schritt für die Menschheit" hat wissenschaftlich soviel gebracht wie der Schritt in den Vorgarten.
Der vermutliche Hauptzweck der Mondlandung wurde erreicht: die Sowjets im bemannten Raumflug zu überholen und damit Pluspunkte im Wettrüsten zu machen.
Tintenherz
07.04.2008, 19:52
Also ganz erlich glaube ich, dass wir alle tot sein werden, wenn man sich nur mal The day after tomorrow anschaut und die Klimaveränderungen. Es wird so ein Hype daraus gemacht, aber trotzdem glaube ich, dass es uns nicht mehr lange geben wird und somit auch keine Politik mehr. Es werden wieder Tiere die Welt regieren...
LG Tintenherz
Wo sind denn diese erneuerbaren Energien? Wenn wir nicht zügig anfangen, diese Technologien weiter zu entwickeln, wird es wohl zu spät sein. Mit dem bisschen Wind- und Sonnenenergie wird man unsere jetzige Welt nicht aufrecht erhalten können.
Die erneuerbaren Energien sind einsatzbereit. Sie bräuchten nichtmal weiterentwickelt werden, um die Energieversorgung sicherzustellen. Sie müssten nur in größerem Maße genutzt werden. Es ist ohne weiteres möglich, die jetzige Welt mit erneuerbaren Energien aufrecht zu erhalten. Die Kosten werden zugegebenermaßen enorm sein und die Ausmaße ebenso, da muss vielleicht ein Großteil der Nord-und Ostsee mit Offshorewindparks überzogen werden, da müssen vielleicht in den nördlichen Bundesländern nochmehr Windparks entstehen, da müssen vielleicht alle Häuserdächer in Deutschland mit Photovoltaikzellen gedeckt werden. Möglich ist es allemal, die jetzige Welt, oder in kleinerem Maßstab Deutschland, allein durch regenerative Energien mit Energie zu versorgen. Wind-und Sonnenkraft sind ja auch längst nicht die einzigen Möglichkeiten, von Gezeitenkraftwerken bis zur Geothermie und darüber hinaus stehen uns die Möglichkeiten längst offen.
Also ganz ehrlich glaube ich, dass wir alle tot sein werden, wenn man sich nur mal "The Day after Tomorrow anschaut und die Klimaveränderungen.
Oh ja, The Day after Tomorrow, dieser Film ist natürlich prädestiniert, um das Schicksal der Menschheit vorauszusagen...
Zum einen besteht die Menschheit am Ende des Filmes fort, wenn ich mich nicht gänzlich irre, zum anderen werden in dem Film Entwicklungen, die normalerweise Jahrzehnte bis Jahrhunderte andauern, zu Gunsten der Dramaturgie innerhalb von wenigen Tagen zusammengefasst.
Ich bin ehrlich gesagt dieses "Der Mensch ist dumm und böse / wir werden alle sterben" - Gesülze satt.
Der Mensch wird überleben, er ist anpassungsfähig genug. Wenn es hart auf hart kommt, werden die jetzt nochnicht benutzten Technologien eingesetzt werden. Vielleicht werden eingige Menschen an Sekundärerscheinungen wie Überflutungen und Dürreperioden sterben, der Mensch als Art wird jedoch überleben.
ExLibris
08.04.2008, 08:02
Die Kosten werden zugegebenermaßen enorm sein und die Ausmaße ebenso, da muss vielleicht ein Großteil der Nord-und Ostsee mit Offshorewindparks überzogen werden, da müssen vielleicht in den nördlichen Bundesländern nochmehr Windparks entstehen, da müssen vielleicht alle Häuserdächer in Deutschland mit Photovoltaikzellen gedeckt werden.
Ich bin schon gespannt, wer sich da als erster meldet, um das zu finanzieren. :) Oder steht das im Notfall dann frei zur Verfügung?
Und wenn wir das alles haben, warum fangen wir nicht schon damit an? Richtig effizient meine ich, nicht nur ein paar Windräder hier und da. Sondern gleich soviel, dass man zB auf Atomstrom aus Reaktoren aus Osteuropa verzichten könnte.
Weils billiger ist. Der Mensch hat eben keine Weitsicht. Sonst würden wir schon heute freiwillig viel mehr investieren um in Zukunft abgesichert zu sein, für zukünftige Generationen.
Vielleicht werden eingige Menschen an Sekundärerscheinungen wie Überflutungen und Dürreperioden sterben, der Mensch als Art wird jedoch überleben.
Da stimm ich dir zu. Die Art wird weiter bestehen, unter welchen Umständen wird sich zeigen.
Wahrscheinlich wird sich die Anzahl drastisch verringern, was ja global gesehen für den Planeten nur gesund sein kann.
Ich baue ja darauf, dass in den nächsten 20 Jahren das erste Kernfusionskraftwerk gebaut wird. Wenn das gelingt, dann sind unsere Energiesorgen gelöst. So ein Kraftwerk wird zwar ein gigantische Anlage, aber gegen den Output sind selbst Atomkraftwerke ein Witz.
Mad Bull
08.04.2008, 13:02
Was in 300 Jahren passiert ist unmöglich vorher zu sagen.
Wenn man sich den heutigen Fortschritt anschaut, kann das alles mögliche sein.
Als Romanautor beschreibt man das, was einen am besten gefällt.
In der Geschichte der Menschheit kann man Schlüsse ziehen, was sich immer wieder ereignen wird.
Durch die Technologie werden bestimmte Probleme wie Naturkatasstrophen wie Tsunamis oder Vulkanausbrüche berechenbarer.
Auch wird durch die Technologie die Geschwindigkeit in vielen Dingen größer werden.
Kriege müssen gemäßigt geführt werden. Es läuft darauf hinaus, das es Kampfzonen geben wird. Wenn überhaupt.
Durch die Unreife neuer Technologie kommt immer eine Fehlerhaftigkeit zum Vorschein die schwer vorher zu sehen ist.
Und somit sind da der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Kriege müssen gemäßigt geführt werden. Es läuft darauf hinaus, das es Kampfzonen geben wird. Wenn überhaupt.
Na ja, ob es zwangsläufig darauf hinausläuft, wage ich zu bezweifeln.
Wenn man sich die heutige Zeit ansieht, scheint es mehr und mehr darauf hinauszulaufen, dass schmutzige und unberechenbare Kriege geführt werden.
Keine Staaten mehr, sondern länderübergreifend verschiedene Gruppen, so wie es derzeit der Islam......pardon.......Islamismus anschaulich tut.
Durch die Globalisierung werden Staaten abhängiger voneinander, da wird ein politisch geführter Krieg zwischen Staaten immer unwahrscheinlicher.
Nicht jedoch der ideologische....Und der steckt traurigerweise erst in den Kinderschuhen.
Kriege müssen gemäßigt geführt werden. Es läuft darauf hinaus, das es Kampfzonen geben wird. Wenn überhaupt.
Ich würde mal sagen: Kriege müssen überhaupt nicht geführt werden. ;)
Aber Du bist mit Deiner Idee nicht allein. Der Gedanke den Krieg zu instrumentalisieren und ihn auf begrenzte Weise abzuhandeln findet sich häufiger in der SF. Einmal kämpfen zwei Männer gegeneinander, mal erledigen Roboter und Maschinene das ganze und mal spielt sich alles auf einer virtuellen Ebene statt. Aber alles ändert nichts an der Tatsache, dass eine hochentwickelte Gesellschaft keine Kriege braucht.
Leider definiert sich der Mensch nur als ein vernunftbegabtes Wesen und nicht als ein vernünftig handelndes Wesen. Ich bezweifle, dass sich daran in Zukunft viel ändern wird. Es wird immer Idioten geben, die meinen Probleme mit Menschenopfern lösen zu können.
Über kurz oder lang wird es eine Lebensmittel- und/oder Trinkwasserknappheit geben. Das wird vermutlich der Auslöser für den nächsten großen Krieg sein, der in die Geschichte eingeht. Es gibt nicht umsonst das berühmte Brecht-Zitat "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral".
Der Mensch wird überleben, er ist anpassungsfähig genug. Wenn es hart auf hart kommt, werden die jetzt noch nicht benutzten Technologien eingesetzt werden. Vielleicht werden einige Menschen an Sekundärerscheinungen wie Überflutungen und Dürreperioden sterben, der Mensch als Art wird jedoch überleben.
HALT! Einspruch! :D
Der Mensch und anpassungsfähig? Wohl eher nicht, würde ich da sagen. Ich denke, dass wir uns die Erde untertan gemacht haben und sie an uns angepasst haben. Nicht wir uns an sie. Und wenn das so weiter geht mit der „Entwicklung“, unterwerfen wir wahrscheinlich auch noch den letzten Marienkäfer und stecken ihn in irgendein Kraftwerk, um erneuerbare Energien zu „produzieren“.
Was das Überleben angeht, hoffe ich ganz ehrlich gesagt genau das Gegenteil. Ich denke, dass es für die Welt das eindeutig beste wäre, wenn unsere Art aussterben würde und alles so werden, als hätte es uns nie gegeben. Aber wie soll das bitteschön gehen? Wir haben soviel zerstört und das alles wieder zu erneuern grenzt meiner Meinung nach ans Unmögliche. Siehe Erdöl.
Kriege müssen gemäßigt geführt werden. Es läuft darauf hinaus, das es Kampfzonen geben wird. Wenn überhaupt.
Glaube ich ganz und gar nicht. Wenn die Menschen weiter existieren WÜRDEN (und das auf lange Dauer), bezweifle ich, dass sie schlauer sein werden. Ich meine, nur weil die Schnecken die Atomkraft noch nicht entdeckt haben, heißt das doch noch lange nicht, dass der Mensch das intelligenteste Lebewesen des Planeten ist.
Und das mit den Kriegen… Naja was aus Vereinbarungen und Friedensabkommen wird, sieht man ja im Sudan oder Amerika. Nix da von wegen Gleichberechtigung der Rassen, was hier immer gepredigt wird.
Also ganz ehrlich glaube ich, dass wir alle tot sein werden, wenn man sich nur mal The day after tomorrow anschaut und die Klimaveränderungen. Es wird so ein Hype daraus gemacht, aber trotzdem glaube ich, dass es uns nicht mehr lange geben wird und somit auch keine Politik mehr. Es werden wieder Tiere die Welt regieren...
LG Tintenherz
*pfeif* au ja the day after tomorrow als Paradebeispiel. Klar, es ist nicht das Gegenteil von den Geschehnissen bewiesen, aber dass das ganze in so wenigen Tagen passiert, halte ich für ein Gerücht. Dieser Film zeigt anscheinend alles auf, wie es sein wird, aber tatsächlich haben wir darüber doch gar keine Gewissheit, oder? Klar, so kann es passieren, aber ich bezweifle, dass das Ganze so schnell kommen kann. Denn so kaputt ist das Klima noch nicht, dass man mit einem „plötzlichen Angriff der Umwelt“ rechnen kann. Glaube ich zumindest. :D
*pfeif* au ja the day after tomorrow als Paradebeispiel. Klar, es ist nicht das Gegenteil von den Geschehnissen bewiesen, aber dass das ganze in so wenigen Tagen passiert, halte ich für ein Gerücht. Dieser Film zeigt anscheinend alles auf, wie es sein wird, aber tatsächlich haben wir darüber doch gar keine Gewissheit, oder? Klar, so kann es passieren, aber ich bezweifle, dass das Ganze so schnell kommen kann. Denn so kaputt ist das Klima noch nicht, dass man mit einem „plötzlichen Angriff der Umwelt“ rechnen kann. Glaube ich zumindest. :D
Nun, wenn der Golfstrom zusammenbrechen sollte, dann würde das extreme Auswirkungen für Europa haben. Die Temeratur würde empfindlich sinken. Wenn man sich vor Augen hält, dass Chicago und New York etwa auf selber Höhe liegen wir Rom, dann kann man sich vorstellen, was passieren würde.
ExLibris
16.04.2008, 08:56
The Day after Tomorrow. War das der Film, wo der Typ vor der Kälte davonläuft und sich rettet, in dem er die Tür schließt? :D
Klar, so kann es passieren, aber ich bezweifle, dass das Ganze so schnell kommen kann. Denn so kaputt ist das Klima noch nicht, dass man mit einem „plötzlichen Angriff der Umwelt“ rechnen kann. Glaube ich zumindest. :D
Dazu fällt mir "Eine unbequeme Wahrheit" von Al Gore ein. Erschreckend genug, auch ohne Actionszenen.
John Doe
16.04.2008, 17:22
Dazu fällt mir "Eine unbequeme Wahrheit" von Al Gore ein. Erschreckend genug, auch ohne Actionszenen.
Berufe dich nicht zu sehr auf diesen selbsternannten Weltenretter;-) Denn mal ehrlich, glaubst du ernsthaft, dass gerade der sein Leben "umweltbewusst" gestaltet?
Ollowain
16.04.2008, 20:25
Ich lese den Titel dieses Threads seit einer Weile immer wieder und dachte immer wieder, was ist das denn? Beschreibe die Zukunft, wie soll das denn gehen?
Um ehrlich zu sein, ich habe keine Vorstellung, wie die Welt in ein Paar Jahrhunderten aussehen wird, denn ich kann nicht in die Zukunft sehen. Außerdem konnte sich ja auch niemand das Internet richtig vorstellen, bevor man es erfunden hatte, oder? Also fällt das mit der technischen Entwicklung wohl auch eher flach. Genauso wie die Entwicklung der Umwelt: Gäbe es wieder einen Unfall wie in Tschernobyl oder etwas ähnliches, hätte das Auswirkungen auf die ganze Welt.
Was wiederkehren wird ist aber auf jeden Fall (irgendeine Form von) Diktatur und Rassismus. Vielleicht ist das ja sehr pessimistisch, aber nicht unwahrscheinlich. Es muss sozusagen nur der richtige Nährboden gegeben sein. Und mit weiterem Fortschreiten der technischen Entwicklungen wird es auch immer leichter werden die Bevölkerung zu überwachen.
Ich möchte mir die Zukunfrt nicht allzu genau ausmalen - ich möchte sie erleben. Und 2050 dürfte ich noch erleben und dann sehen wir mal weiter *grins*
Berufe dich nicht zu sehr auf diesen selbsternannten Weltenretter;-) Denn mal ehrlich, glaubst du ernsthaft, dass gerade der sein Leben "umweltbewusst" gestaltet?
Es gab ja mal den Vorwurf einer Organisation, dass Gores Haus angeblich einen sehr hohen Stromverbrauch hätte. Allerdings haben Blogger herausgefunden, dass das Ganze wohl eine Kampagne war, da es sich bei der Organisation wohl um eine Briefkastenfirma ohne Mitarbeiter handelte.
Darauf hat Gore rausgeben lassen, dass er grünen Strom, Solaranlagen, Energiesparlampen, etc. verwende.
http://thinkprogress.org/2007/02/26/gore-responds-to-drudge/
Seine Motive sind vermutlich echt und seine Aktionen gut gemeint, nur die Methoden mit denen er den Klimaschutz unterstützt sind teilweise etwas fraglich (z.B. Live Earth, Einfliegen tausender Leute => CO2-Ausstoß).
ExLibris
17.04.2008, 08:45
Berufe dich nicht zu sehr auf diesen selbsternannten Weltenretter;-) Denn mal ehrlich, glaubst du ernsthaft, dass gerade der sein Leben "umweltbewusst" gestaltet?
Ich versteh nicht, was die Kritik an ihm persönlich, und an seinem Lebenswandel (gut oder schlecht oder heuchlerisch), an den Inhalten des Films ändern sollte.
Ich habe den Film erwähnt, weil auch er versucht, einen Blick in die Zukunft und die Entwicklung zu werfen. Jedoch etwas seriöser als "The Day after Tomorrow".
Es gibt ja noch Menschen, die glauben nichtmal, dass wir einen Klimawandel haben, oder dass wir ihn verschuldet haben. Durch Kritik an Gore versuchen sie den Film zu entkräften und lächerlich zu machen.
Aber auch Kritiker konnten den Film nicht völlig auseinander nehmen, sondern mussten Wahrheiten zugestehen.
Dass sich Gore dafür engagiert, rechne ich ihm schon hoch an. Er tut mehr für den Umweltschutz, als alle Kritiker zusammen, die ihn so gern als "Moralapostel" titulieren. (und selber mit dem Flugzeug fliegen und keinen Biostrom haben) ;)
John Doe
19.04.2008, 15:15
Darauf hat Gore rausgeben lassen, dass er grünen Strom, Solaranlagen, Energiesparlampen, etc. verwende.
Was genau ist "grüner Strom"?
Dass sich Gore dafür engagiert, rechne ich ihm schon hoch an. Er tut mehr für den Umweltschutz, als alle Kritiker zusammen, die ihn so gern als "Moralapostel" titulieren. (und selber mit dem Flugzeug fliegen und keinen Biostrom haben)
Was tut er denn? Ich glaube nicht, dass er an vorderster Front mit anpackt. Er nutzt seine Popularität dazu, Reden zu halten, mehr nicht. Und dass er sich den Luxus "Biostrom" leistet, bedeutet deiner Meinung nach, dass er ein "besserer" Mensch ist als die vielen Leute, die ihren Strom aus einem Kohlekraftwerk beziehen, jedoch effektiv keinen größeren Verbrauch von elektrischer Energie vorweisen als er?
Was genau ist "grüner Strom"?
grüner Strom = Ökostrom (Solar-, Wasser-, Windenergie, etc)
Bei Wikipedia gibts ein paar Infos was der Mann so tut. Ganz unten sind einige Links, unter anderem auch ein Interview, indem er erzählt, was er persönlich gegen den Klimawandel unternimmt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Al_Gore#Engagement_f.C3.BCr_den_Umweltschutz
EvanKorrigan
18.09.2008, 21:47
Das Problem mit Ökostrom ist, das der Wirkungsgrad noch sehr gering ist. Windkraftanlagen bräuchten, wenn sie rund um die Uhr bei 100% laufen würden, 40 Jahre um mehr Energie zu produzieren, wie bei Herstellung und Wartung verbraucht wird, und sie laufen nicht dauernd bei 100%. Es würde also noch länger dauern, und so lange stehen die Dinger nicht. Der Wirkungsgrad von Biogas ist noch schlechter. Man würde 2500 Quadratkilometer Rapsfelder brauchen, um ein 100-MW-Kraftwerk zu betreiben, wir müssten also ganz Deutschland mit Raps bepflanzen, nur um ein paar wenige Städte mit Stom zu versorgen. Spätestens wenn die Wälder Rapsfeldern weichen müssten, würden selbst die Grünen Alarm schlagen. Für eine ensthafte Alternative zu den heutigen Energieformen halte ich die Kernfusion, weil weniger radioaktive Stoffe entstehen, die allerdings stärker strahlen als bei der Kernspaltung. So paradox das klingt ist das sogar gut, denn dann zerfallen diese Stoffe auch schneller zu ungefährlichen Stoffen.
Abgesehen davon denke ich, dass wir die Erde noch eine Weile mit unserer Anwesenheit beglücken werden. Was die Zukunft bringt ist schwer zu sagen. Vielleicht bomben wir uns in die Steinzeit zurück, überraschen würde es mich nicht, aber ich denke es würden irgendwo genügend Menschen übrigbleiben um neu anzufangen. Vielleicht brechen wir auch zu anderen Planeten und Sternen auf, entweder in Generationenschiffen, Schlafschiffen, oder wir kriegen das mit der Lichtgeschwindigkeit noch hin (die Schallmauer war ja auch undurchdringlich). Sicher bin ich mir leider nur, dass der Mensch bei jeder neuen Entdeckung wahrscheinlich versucht herauszufinden, ob mann damit auf etwas schießen kann.
Es gibt ja noch Menschen, die glauben nichtmal, dass wir einen Klimawandel haben, oder dass wir ihn verschuldet haben. Durch Kritik an Gore versuchen sie den Film zu entkräften und lächerlich zu machen.
Aber auch Kritiker konnten den Film nicht völlig auseinander nehmen, sondern mussten Wahrheiten zugestehen.
Ich muss sagen; glücklicherweise gibt es Menschen, die nicht anmaßend genug sind, zu denken, dass wir das Klima beeinflussen. Dass das Klima sich verändert, ist klar, das wissen wir alle und das gehört dazu. Jedes Kind weiß von der Eiszeit. Irgendwie wurds aber eben mit der Zeit wärmer.
Gores Film Eine Unbequeme Wahrheit ist unseriös. Schon allein dieses nette Temperaturdiagramm, wo er sich auf eine Hebebühne stellt, um das momentane Temperaturlevel zu erreichen. Vollkommener Humbug, so warm ist es momentan nicht, vielleicht lokal, aber keinesfalls global. Es gab Zeiten, da war unsere Erde ein kompletter Schneeball, es gab Zeiten, da war der Nordpol nicht mal im Winter vorhanden. Wir haben kein Anrecht auf einen konstanten Meeresspiegel, geschweige denn ein konstantes Klima.
Der Klimawandel findet statt, aber wenn wir daran Anteil haben, ist dieser so verschwindend gering, dass es geradezu lächerlich anmutet, zu sagen, wir zerstörten die Erde. Eher ist es Umweltzerstörung, die Welt mit schön vielen Solarkraftwerken und Windkrafträdern zuzupflastern, von denen wir Massen brauchen um ein lokal begrenztes Atomkraftwerk zu ersetzen, dessen Stoffe richtig gelagert kaum eine Gefahr darstellen. (Ich finde Kernfusion ist jedoch immernoch erstrebenswerter.)
Nicht, dass ich die Entwicklung als schlecht empfände, die Natur zu schonen, im Gegenteil; es ist sehr gut. Aber der momentane Ausdruck dessen ist vollkommen verkehrt. Mit gentechnisch manipulierten Saaten könnte man Massen an Dünger und Insektenschutzmittel sparen, Anbaufläche, Wasser. In ärmeren Ländern könnte das Zeug eingesetzt werden, um die Nahrungsversorgung zu verbessern. Solange die Saaten nicht nur in den Händen weniger Großunternehmen lagern, ist sogar ein Phänomen wie die negativen Folgen der Grünen Revolution halbwegs verhinderbar. Aber was machen wir? Böse Gene!
Natürlich sind auch positive Dinge im momentanen Wandel zu sehen; die steigende Unabhängigkeit vom Erdöl. Doch dafür eine vollkommen verkehrte und faktenungestützte Ideologie zu verwenden? Das ist Instrumentalisierung unserer Urängste und nichts anderes als Terrorismus seitens Al Gore und Konsorten. Insgesamt sollte man sich dem Klimawandel anzupassen versuchen, statt den vergeblichen Versuch zu starten, unsere Erde zu kontrollieren. Denn eines ist sicher; genauso wie es momentan wärmer wird, kommt es bald zur nächsten Eiszeit. Und was machen wir dann? Wollen wir die Erde heizen?
Gruß,
Der Klimawandel findet statt, aber wenn wir daran Anteil haben, ist dieser so verschwindend gering, dass es geradezu lächerlich anmutet, zu sagen, wir zerstörten die Erde. (...) Eher ist es Umweltzerstörung, die Welt mit schön vielen Solarkraftwerken und Windkrafträdern zuzupflastern, von denen wir Massen brauchen um ein lokal begrenztes Atomkraftwerk zu ersetzen, dessen Stoffe richtig gelagert kaum eine Gefahr darstellen. (...)
Mit gentechnisch manipulierten Saaten könnte man Massen an Dünger und Insektenschutzmittel sparen, Anbaufläche, Wasser. (...) Aber was machen wir? Böse Gene!
(...) und nichts anderes als Terrorismus seitens Al Gore und Konsorten. Insgesamt sollte man sich dem Klimawandel anzupassen versuchen,:eek::eek::eek::eek::eek::eek:
*umfall*
*sprachlos*
Das ist mir im Forum noch nie passiert.
Dazu fällt mir wirklich nichts mehr ein, ohne ausfallend zu werden.
Hätte nie gedacht, dass die dummdämlichen Argumentationen amerikanischer Lobbyisten selbst hier in Deutschland Anhänger finden.:rolleyes:
O.K., den Anfang lass ich ja noch als Meinungsäußerung durchgehen, auch wenn es sich um Meinungen handelt, denen ich nicht ansatzweise folgen kann. Aber Friedensnobelpreisträger Al Gore als Terroristen zu bezeichnen ist sowas von neben der Spur, dafür kann man sich nur schämen.ò.ó
Gut, mit der Bezeichnung Terroristen bin ich etwas übers Ziel hinausgeschossen, aber nutzen Gore und Co. für mich schamlos die Ängste der Menschen aus. Und dass die Ökoindustrie keine Lobby hat, der man profitieren kann, will ich irgendwie nicht glauben. ;)
Ansonsten empfehle ich einfach Bücher wie Nachrichten aus einem Fremden Universum, Der Lange Zyklus: Die Erde in 10 000 Jahren, Biokost & Ökokult, Cool it! und so weiter. Oder eben Statements verschiedener Wissenschaftler wie Jesse Ausubel, Björn Lomborg, Norman Borlaug und Konsorten, um sich etwas differenzierter mit der Thematik Klimawandel, Gentechnik, erneuerbare Energien und so weiter auseinander zu setzen. Oder man liest einfach NOVO. *lach*
Übrigens habe ich hier auch niemanden als dummdämlich dargestellt, obgleich hier die meisten die Mainstream-Öko-Meinung vertreten. Ich erbitte mir denselben Respekt mir gegenüber.
Gruß,
Übrigens habe ich hier auch niemanden als dummdämlich dargestellt, obgleich hier die meisten die Mainstream-Öko-Meinung vertreten. Ich erbitte mir denselben Respekt mir gegenüber.Als dummdämlich habe ich die Argumentationen der amerikanischen Lobbyisten bezeichnet. Aber wenn du dir den Schuh anziehen möchtest, steht dir das selbstverständlich frei;)
Als dummdämlich habe ich die Argumentationen der amerikanischen Lobbyisten bezeichnet. Aber wenn du dir den Schuh anziehen möchtest, steht dir das selbstverständlich frei
Unsinn.
Hätte nie gedacht, dass die dummdämlichen Argumentationen amerikanischer Lobbyisten selbst hier in Deutschland Anhänger finden.
O.K., den Anfang lass ich ja noch als Meinungsäußerung durchgehen
Du unterstellst mir, ich würde den dummdämlichen Argumentationen der Lobbyisten folgen und sie hier im Forum widergeben. Und -gestehst- mir diese als Meinungsäußerung zu. (Du warst wahrscheinlich in Rage, verstehe ich, aber ich halte diesen Ausdruck für ziemlich bedenklich.)
Gruß,
ExLibris
19.09.2008, 08:59
Ansonsten empfehle ich einfach Bücher wie Nachrichten aus einem Fremden Universum, Der Lange Zyklus: Die Erde in 10 000 Jahren, Biokost & Ökokult, Cool it! und so weiter. Oder eben Statements verschiedener Wissenschaftler wie Jesse Ausubel, Björn Lomborg, Norman Borlaug und Konsorten,
Das ist nun wirklich kein Argument. Würd ich mir die Mühe machen (was ich nicht tue), könnte ich jetzt irgendwelche Bücher und Wissenschaftler raussuchen, die das Gegenteil unterstützen.
Natürlich nur um
sich etwas differenzierter mit der Thematik Klimawandel, Gentechnik, erneuerbare Energien und so weiter auseinander zu setzen.
Der Klimawandel findet statt, aber wenn wir daran Anteil haben, ist dieser so verschwindend gering, dass es geradezu lächerlich anmutet, zu sagen, wir zerstörten die Erde. Eher ist es Umweltzerstörung, die Welt mit schön vielen Solarkraftwerken und Windkrafträdern zuzupflastern,..
Du hast vergessen zu erwähnen, dass Windkrafträder enorm viel Lärm machen. Das ist das Argument schlechthin, wenn man gegen Windmühlen.. ähm -räder ankämpft.
von denen wir Massen brauchen um ein lokal begrenztes Atomkraftwerk zu ersetzen, dessen Stoffe richtig gelagert kaum eine Gefahr darstellen.
Mit gentechnisch manipulierten Saaten könnte man Massen an Dünger und Insektenschutzmittel sparen, Anbaufläche, Wasser. In ärmeren Ländern könnte das Zeug eingesetzt werden, um die Nahrungsversorgung zu verbessern.
Zu solchen Aussagen möcht ich eigentlich garnichts mehr antworten.
Und mit dem Statement Gore/Terrorismus hast du dich mMn selbst ins Aus geschossen.
Tja, wie ich mir die Zukunft vorstelle?
Ich red´ einfach mal ein bisschen ins blaue... *Blick-in-Kristallkugel-werf*
Wenn ich so über die Zukunft nachdenke, fällt mir zuerst immer dieses leidige Thema mit der Energieversorgung ein. Daran werden wir und auch zukünftige Generationen bestimmt noch lange, lange zu tun haben.
Obwohl, gib´s denn überhaupt ein Energieproblem? Ich würde eher sagen, das der viel zu hohe Verbrauch von Ressourcen und mangelndes Reycling, langsam aber sicher zum ernsten Problem werden.
Die heutigen Energieträger dürften selbst bei gleichbleibender Nutzung wohl in wenigen Jahrzehnten endgültig versiegt sein.
Und dann?
Aus Mangel an billigen, bezahlbaren Alternativen, die z.B. Erdöl nicht mal ansatzweise ersetzen könnten, nehme ich stark an, das der Individualverkehr zusammenbrechen wird und der Flugverkehr größtenteils eingestellt werden muss. Die Moblität, wie wir sie heutzutage gewohnt sind, wird es dann wahrscheinlich nur noch für´s Militär und für Superreiche geben.
Da ich hier zum Thema Kernenergie auch einiges gelesen habe, hier mal kurz meine Meinung dazu:
Kernenergie ist für mich auch keine (Zukunfts)Lösung, denn die Vorräte an spaltbarem Materialien sind begrenzt. Und selbst neuere Technologien (http://de.wikipedia.org/wiki/Brutreaktor)
werden die Verfügbarkeit nur herauszögern können. Außerdem, wohin mit den ganzen Abfällen? Für mich ist die Frage jedenfalls bis heute ungeklärt. Und auf lange Zeit gesehen, bekommt man aus einem Kilo Silizium (z.B. Solarzellen) letztendlich mehr Energie als aus einem Kilo Uran.
Und was die Kernfusion betrifft, ja sie könnte einmal eine große Rolle spielen, aber für die sehe ich in den nächsten fünfzig Jahren (noch) keine Zukunft.
Ich denke, die Energieversorgung geht im allgemeinen weg von Großkraftwerken mit mehreren tausend Megawatt Leistung hin zu kleineren, dezentralen Anlagen. Auch wenn die Energiedichte der erneuerbaren Energien (welche auch immer) sehr gering ist, werden sie doch immer mehr an Bedeutung gewinnen.
Aber zukünftig wird uns wohl nicht nur der hohe Verbrauch von Erdöl & Kohle zum Problem, auch die Vorräte von Kupfer, Blei, Zinn, Zink, Chrome, Quecksilber, Wolfram, u.v.m. werden trotz Recycling in naher Zukunft knapp und teuer werden. Von den natürlichen und nachwachsenden Ressourcen will ich da noch gar nicht erst sprechen... :(
Das heißt für mich, es wird letztendlich starke Einschnitte in allen Bereichen des Lebens und besonders der Lebensqualität geben. Der Konsum vieler Waren wird wegen mangelnder Verfügbarkeit eingeschränkt werden müssen, entweder durch Preiserhöhung, oder durch leere Regale.
Politische Entscheidungen und neue Erfindungen werden diesen Trend vielleicht etwas abmildern können, ihn aber nicht mehr rückgängig machen.
In dieser Hälfte dieses Jahrhunderts rechne ich deswegen noch mit vielen Krisen und Katastrophen.
Die Umweltzerstörung wird wohl leider (trotz aller Gegenmaßnahmen) ein bisher nie erreichtes Ausmaß annehmen. Viele der jetzt schon bedrohten Tierarten werden wahrscheinlich aussterben oder nur in Zoo´s überleben können, weil ihr Lebensraum einfach nicht mehr existiert.
Erst ab der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts wird wohl, auch wegen mangelnder Alternativen, wieder mit einer nachhaltigeren Lebensweise der gesamten Bevölkerung zu rechnen sein, die dann bei ungefähr neun Milliarden stagnieren dürfte.
Aber um mal wieder auf´s eigentliche Thema zurückzukommen.
Wie stellt ihr euch genau vor wie die Zukunft funtioniert? Ich meine nicht in 20 oder 30 Jahren ich meine in 2 oder 3 Jahrhunderten.
Ich schätze, das in zwei- bis dreihundert Jahren der Meerespiegel um einige Meter höher liegen wird als heute und das wird diesmal fast ausschließlich auf meinem bzw. unsereren heutigen Lebensstil zurückzuführen sein - mögen uns unsere Kinder vergeben.
Die Landschaft wird durch den Einfluss des Menschen weiterhin stark verändert und seinen Bedürfnissen angepasst werden, wie auch in den Jahrhunderten zuvor.
Von dem heutigen Landschaftsbild und den meisten Bauwerken wird wohl nur wenig übrig bleiben.
Die jetzigen Landesgrenzen wird es auch nicht mehr geben, aus welchen Gründen auch immer. Entweder durch Kriege oder durch neue Bündnisse.
Unsere Sprache und Schrift wird sich weiterentwickeln und sich mit anderen vermischen und deshalb den heutigen bestenfalls ähneln.
Geld wird es immer noch geben (den Tauschhandel find ich iwie zu unpraktisch) allerdings in anderen Formen (Währungen) und vielleicht auch nur noch elektronisch.
Arbeiten und einem Beruf nachgehen wird man bestimmt auch weiterhin können und müssen. Maschinen werden die Arbeit wohl nie komplett ersetzen können - für viele wird frühes Aufstehen also weiterhin angesagt sein.:p
Neue Erfindungen & Errungenschaften, die ich mir jetzt noch gar nicht vorstellen kann, werden den Alltag bestimmen. Vielleicht gibt es bis dahin schon sowas wie künstliche Intelligenz oder das Leben im All ist im 24. Jahrhundert Wirklichkeit geworden?
Das Energie- oder besser das "Verbrauchsproblem" von heute, wird jedenfall ENDGÜLTIG gelöst sein, entweder es gibt nichts mehr zu "verbrauchen", oder die Wirtschafts- und Lebensweise wird endlich zukunftsorientiert ausgelegt sein. Ich tendiere da eher zum Letzteren.
So, das sollte erstmal reichen. *Kristallkugelwiederwegleg*
Na ja, wie auch immer alles aussehen wird - voller "Überraschungen" wird die Zukunft bestimmt sein, da bin ich mir sicher.*ja* Und wer weiß, vielleicht kramt ja nochmal jemand den Thread in dreihundert Jahren raus *grins* und derjenige denkt dann vielleicht: ja, ja die Leute von früher, die waren schon ganz schön naiv, die wussten´s halt noch nich´ besser... oder sie werden sagen: man, das waren aber echt noch wilde Zeiten ...damals Anno 2008.
Zum Thema Klimawandel, ich meine dass sich das Klima wandelt steht außer Frage, aber die Diskussionen über Auswirkungen und wie groß unser Beitrag zum Klimawandel ist, halte für reine Spekulation. Sich bei der Diskussion auf Wissenschaftler zu berufen ist so eine Sache, zwei Wissenschaftler drei Meinungen. Genau so gut könnte man die Pflanzen mitverantwortlich machen, da sie den "Klimakiller" (geniale Wortschöpfung) Methan produzieren, welches den Treibhauseffekt viel stärker fördert als CO2. Was wir aber betreiben, insbesondere die Industrienationen, ist eine massive Ausbeutung und Verschmutzung der Umwelt und dies wird mit Sicherheit in der Zukunft nicht ohne Folgen bleiben. Krankheiten wie Krebs (in Deutschland stirbt mittlerweile jeder vierte daran) werden zunehmen, was sicher auch Folge von Tschernobyl und vieler Atomtbombentests in den 50iger und 60iger Jahren ist.
Atomenergie ist kein Model der Zukunft, vor allem auch weil die Sicherheitsstandards global gesehen nicht auf dem Niveau Deutschlands sind und selbst hier kann sich ein GAU ereignen und so "sorgsam" wie hier mit dem Atommüll umgegangen wird, ist dies in anderen Staaten noch lange nicht der Fall. "Atomenergie ist Ökoenergie", über diesen Satz, den der CDU-Politiker Pofalla vom Stapel gelassen kann ich nur den Kopf schütteln, wenn ich das mal so unprätentiös schreiben darf.
Windkraft als alternative finde auch nicht gut, da hier wie Enduni schon sagte die Landschaft zu sehr verschandelt wird. Vielleicht kann man versuchen, die Erdwärme als Energiequelle zu nutzen oder sonst irgendetwas.
Die Ernährung der dritten Welt mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln halte ich für bedenklich, da ich hier den Eindruck nicht loswerde, man benutzt diese Menschen nur als Versuchskaninchen, um die langfristige Wirkung gentechnisch veränderter Lebensmittel auf den Menschen zu testen. Gut, die Pestizid verseuchten Lebensmittel sind auch nicht gerade gesund.
Nein, aber das Problem Ernährung muss man anders in Griff bekommen. Man muss der dritten Welt helfen sich selbst zu ernähren, dies kann nur durch einen Stopp von Agrarspekulationen, keine hoch subventionierten Lebensmittel aus dem Westen mehr, durch die eigene Erzeugung sich nicht mehr Lohnt und eigene Erzeugnisse müssen für die eigene Bevölkerung verwendet werden und nicht wie Falle Brasiliens ganze Soja-Produktionen als Tierfutter in den Westen verkauft werden.
Lythande
23.09.2008, 15:50
Hallo zusammen,
ich würde den Meanstream nicht den ökologisch bewussten Menschen unterschieben. Für mich ist Meanstream etwas, dem sich alle ohne nachzudenken anpassen, einfach das Maul halten und nur ja ja sagen. Ökologie oder Ökonomie ist für meinen Geschmack etwas, mit dem wir uns auseinandersetzen sollten, wenn wir nicht die Natur als solche beleidigen wollen. Nicht um sonst verehrten und verehren Menschen die Mutter-Erde als Mutter, da sie uns Früchte schenkt. Mannomann! Wozu frage ich, brauchen wir den Genmist? Wir sind aus Fleisch und Blut und brauchen keine Chemie, keine Genmanipulation oder sonstigen Kram. Wir sollten uns als Menschheit bewusst darüber sein - und ich spreche aus eigenem Antrieb -, dass wir um zu leben, diese Erde benötigen. Gentechnisch manipulierte Pflanzen sind für mich eine Katastrophe und in der Zukunft werden sie ein immer größeres Thema sein.
Oder seht euch mal unser Salz an, das auf dem markt ist! Da ist allerlei drin, bloß kein reines Salz. Es stimmt, dass Himalajasalz oder andere Salze teuer sind, aber Salz war lange das weiße Gold und hatte seinen Wert.
Ich will nicht vom Thema abschweifen, aber für mich persönlich ist Umweltschutz und Konsorten sehr wichtig, da wir schließlich noch einige Jahre in dieser unserer Generation auf der Erde leben.
Gruß
Lythande
Windkraft als alternative finde auch nicht gut, da hier wie Enduni schon sagte die Landschaft zu sehr verschandelt wird.
Dem kann ich nur zustimmen! *ja*
Aber ich denke, in Zukunft wird es die (eine) Alternative auch gar nicht geben können. Der Trend geht vielleicht eher in eine andere Richtung. Und die könnte so aussehen: ein bisschen Solarenergie, ein bisschen Windkraft, ein bisschen Biomasse, ein bisschen Erdwärme usw.- je nach Lage und Wohnort. Jedes Einzelne von Ihnen wird die Energieprobleme allein wohl nicht lösen können. Denn wenn man´s mit einer Übertreibt, oder es drauf´ anlegt, das nur die Eine, die "richtige" Lösung ist, dann ist das mit dem BIO sowieso hinfällig. Und selbst alle zusammen werden nur ein Teil des heutigen Verbrauchs abdecken können.
Ich bin auch ziemlich sicher, das es in absehbarer Zukunft in der Richtung große Veränderungen geben wird. Und nicht nach dem Motto: Wir haben jetzt alternative Energien, also is´ alles gut und wir machen weiter wie immer... Man kann die Landschaft nicht mit Windräder und Solarzellen zupflastern, aber man könnte den (Energie)Verbrauch senken.
Gentechnisch manipulierte Pflanzen sind für mich eine Katastrophe und in der Zukunft werden sie ein immer größeres Thema sein.
Ja, so ungefähr würde ich das auch sehen. Auch wenn es noch so gut gemeint ist und die besten Absichten dahinterstecken. Das Problem bei der Gentechnik ist, das die Folgen der Veränderungen nicht vorhersehbar, oder besser absehbar sind. Die meisten Versuche müssen, um aussagekräftige Ergebnisse liefern zu können, im Freiland unter realen Bedingungen durchgeführt werden.
Und das erinnert mich jetzt plötzlich irgendwie an meine Vergangenheit. ^ ^
*Zwanzigjahrezurückblick*
~ Der Conan war noch klein, ging in die erste Klasse und war ziemlich neugierig. ~
Ich wollte mal versuchen, mit einem Buntstift (o.Ähnl.?) an eine Tafel zu schreiben. Ich sagte: Ich will nur mal sehen wie´s aussieht, ich mach´s auch gleich wieder weg... aber es ging nicht mehr weg.*mph* Weder durch einen Schwamm, noch durch einen Lappen oder sonstwie... Die Schule steht heut´ noch und mein Strich ist bestimmt immer noch an der Tafel. :rolleyes:
Mit der Gentechnik ist es doch fast genau das selbe: Ich will nur mal sehen wie´s aussieht, ich mach´s auch gleich wieder weg...
Aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu misstrauisch und zu vorsichtig? Die heutigen vorgenommenen Veränderungen am Genmaterial sind jedenfalls noch sehr, sehr gering.
Aber gibt es Grenzen? Mit der Zeit werden die Eingriffe sicher größer werden und man wird vielleicht Pflanzen und Tiere massiv verändern (können), um mehr Erträge zu liefern. Oder man wird in der Zukunft andere "Verbesserungen" vornehmen und versuchen, den perfekten Menschen zu erschaffen. Aber soweit ich weiß, gibt es nichts perfektes und somit wird in meinen Augen letztendlich die ganze Sache kräftig in die Hose gehn´...
Es muss doch einen Grund haben, warum die Lebewesen heutzutage so aussehen wie sie sind und nicht anders... ?
Es muss doch einen Grund haben, warum die Lebewesen heutzutage so aussehen wie sie sind und nicht anders... ?
Aye, und es ist höchstwahrscheinlich die Evolution. Die Sache mit der Evolution ist allerdings folgende, dass sie unaufhaltsam weiterarbeitet, was man an Viren und Bakterien, an diversen Insekten und so weiter auch sieht; manche Arten sterben aus, andere passen sich an und überleben. Warum es heute so aussieht, wie es aussieht? Weil gestern geschehen ist, was geschehen ist und dadurch die Welt ihre Gestalt bekommen hat.
Hallo zusammen,
ich würde den Meanstream nicht den ökologisch bewussten Menschen unterschieben. Für mich ist Meanstream etwas, dem sich alle ohne nachzudenken anpassen, einfach das Maul halten und nur ja ja sagen. Ökologie oder Ökonomie ist für meinen Geschmack etwas, mit dem wir uns auseinandersetzen sollten, wenn wir nicht die Natur als solche beleidigen wollen. Nicht um sonst verehrten und verehren Menschen die Mutter-Erde als Mutter, da sie uns Früchte schenkt. Mannomann! Wozu frage ich, brauchen wir den Genmist? Wir sind aus Fleisch und Blut und brauchen keine Chemie, keine Genmanipulation oder sonstigen Kram. Wir sollten uns als Menschheit bewusst darüber sein - und ich spreche aus eigenem Antrieb -, dass wir um zu leben, diese Erde benötigen. Gentechnisch manipulierte Pflanzen sind für mich eine Katastrophe und in der Zukunft werden sie ein immer größeres Thema sein.
Oder seht euch mal unser Salz an, das auf dem markt ist! Da ist allerlei drin, bloß kein reines Salz. Es stimmt, dass Himalajasalz oder andere Salze teuer sind, aber Salz war lange das weiße Gold und hatte seinen Wert.
Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber für mich klingt es, als würdest du auf das Niveau des Dunklen Zeitalters zurückkehren wollen, oder sogar stellenweise noch tiefer, bis in die Steinzeit. Wozu brauchen wir Chemie, den "Genmist", sonstigen Kram? Um unsere durchschnittliche Lebensqualität zu verbessern. Ohne die Chemie hätten wir massenweise weniger Medikamente, keinen Kunststoff, würden den Großteil unserer Rohstoffe erst gar nicht gewinnen können oder zumindest nur sehr mühsam, hätten keinen Strom, kein Feuer, kein Gar-Nichts. Auch das Feuer schadete der Natur, es schadete stellenweise uns, wurde zu Kriegszwecken eingesetzt und missbraucht, aber niemand würde sicherlich zurück in der Zeit reisen um zu verhindern, dass wir Menschen das Feuer entdecken. (Und am Salz ist meist nur das Speisesalz NaCl interessant. Wenn wir das gewinnen können, ohne großflächige Flächen an Meeren zu versalzen oder Wunden in die Berge zu schlagen; warum nicht? - Sicher hat auch die andere Herstellung Nachteile, aber Natriumchlorid ist Natriumchlorid, ob aus dem Himalaya oder der Nordsee.)
Und zu gentechnisch manipulierten Pflanzen; wir Menschen beschäftigen uns seit Jahrtausenden mit der Züchtung von u.A. Getreide, aber auch Tieren. Das ist im Prinzip angewandte Gentechnik, weil wir uns immer die besten Merkmale herauspicken und kombinieren. Nur ist die Gentechnik weitaus präziser und kontrollierbarer. Es ist kontrollierte und selbstgewirkte Evolution, ja, aber das war es vorher auch. Hätten wir keine Züchtung betrieben, könnten wir uns noch immer kaum von Getreide und Ähnlichem ernähren, weil die Erntedichten so verdammt klein gewesen wären. Und a la Helmut Kohl; wichtig ist, was hinten rauskommt. Bei gentechnisch manipulierten Pflanzen zählt meiner Meinung nach das Produkt, denn dass Gene uns verändern können, ist absoluter Quatsch, weil ein Großteil unserer Nahrung eben auf Genen basiert; Pflanzen, Fleisch, und bisher habe ich mich noch nicht durch Genuss von Tomaten in eine verwandelt. - Man sollte die gentechnisch manipulierten Pflanzen so wie jede andere auch einfach auf alle möglichen gesundheitsgefährdenden Stoffe abtasten. Wenn keine drinn sind, sind keine darinn. Einzige Möglichkeit wäre, dass neue gesundheitsgefährdende Stoffe entstehen, aber das ist bei vielen anderen Dingen ebenfalls möglich. Das angestrebte 0-Risiko gibt es nicht, gab es auch nicht beim Feuer. Wir in unserer Wohlstandsblase können warten, bis erwiesen ist, dass Grüne Gentechnik absolut ungefährlich ist, aber was ist mit den Leuten, die darin vielleicht ihre einzige Chance sehen, nicht zu verhungern?
Natürlich ist das alles grundsätzlich und vielerlei Bedingungen spielen eine Rolle, aber es ist meine Meinung.
Du hast vergessen zu erwähnen, dass Windkrafträder enorm viel Lärm machen. Das ist das Argument schlechthin, wenn man gegen Windmühlen.. ähm -räder ankämpft.
Fällt etwa in die Aussagekraft deines "Arguments", ja. Zum Glück stütze ich mich lieber auf objektive Argumente. Denn der massenweise Bau von Fundamenten für Windkraftanlagen führt zu einer Verdichtung des Bodens, die Windräder töten massenweise Vögel, Off-Shore-Kraftwerke sind dazu noch eine Gefahr für die Schifffahrt, sollte dort ein Öltanker gegen krachen, oh mein Gott. Hinzu kommt die nötige Infrastruktur zum Zusammenfassen der Energie, die notwendige Wartung und Kühlung der Kabel, um größeren Energie"verlust" zu vermeiden, letztlich kommt die bisher geringe Energiedichte hinzu und auch die inzwischen oftmals statistisch errechneten Zweifel am Nutzen von Windkraftwerken.
Das ist nun wirklich kein Argument. Würd ich mir die Mühe machen (was ich nicht tue), könnte ich jetzt irgendwelche Bücher und Wissenschaftler raussuchen, die das Gegenteil unterstützen.
Es gab keine Eiszeit, es gab nie dazwischen Wärmeperioden? Oha, ich bin überrascht und getroffen. Ich schätze wirklich, dass mein Weldbild vollkommen zerstört ist. - Klimawandel findet statt, inwiefern er an uns liegt, lässt sich mit den beschränkten Modellen nicht herausfinden, die uns zur Verfügung stehen. Die Natur ist ein solches Geflecht aus Faktoren und Bedingungen, dass es uns kaum möglich ist, alles korrekt zu erfassen und daraus unsere Schlüsse zu ziehen. Und selbst wenn, können bei vielen Modellen nur minimale Abweichungen der Ausgangswerte eine große Abweichung der Endwerte hervorrufen, laut Chaostheorie. (Man nehme nur die Angaben dazu, welcher Meeresspiegel alsbald herrschen soll. Von 20 cm bis 12 Meter über dem jetzigen Stand kann man alles finden.)
Zu solchen Aussagen möcht ich eigentlich garnichts mehr antworten.
Und mit dem Statement Gore/Terrorismus hast du dich mMn selbst ins Aus geschossen.
Ich bin wertlos, Gnade! - Den ersten Satz kannst du dir sparen, weil er vollkommen sinnlos ist. - Zum zweiten; jeder, der Angst egal für welchen Zweck instrumentalisiert, ist in meinen Augen ein Terrorist. Und auch, wenn diese Angst zu einem guten Zweck instrumentalisiert ist, wie einem besseren Umweltbewusstsein, so ändert das nichts am Mittel. Der Zweck sollte nie die Mittel heiligen. (Und dass in Gores Film einige Daten übertrieben wurden, sieht man spätestens bei diesem netten Diagramm...)
Und nein, von Biosprit fange ich erst gar nicht an...
Gruß,
Lythande
27.09.2008, 13:42
Hallo Enduni,
ich glaube, wir reden aneinander vorbei, denn ich möchte keines Falls in ein dunkleres Zeitalter zurückkehren oder die gesamte Chemie verdammen, es gibt jedoch grundsätzlich einiges, dass einfach der Profitgier der Großkonzerne und irgendwelcher Obermafiabosse dient, als dem Erhalt der Menschheit.
Das mit dem Salz kannst du ja auch im Internet mal nachlesen, ich meine nicht das natürliche Salz, das man in der Natur findet, sondern das einfache Speisesalz, dem sämtliche Stoffe entzogen wurden. Für mich hat das nichts mit Steinzeit zutun. Man sollte nur nicht einfach alles so hinnehmen, wie es einem vorgesetzt wird und alles wahllos in sich hineinfuttern.
Es gibt einfach Dinge, die unser Körper einfach nicht braucht und dazu gehören für meinen Geschmack auch gentechnisch veränderte Lebensmittel. Warum sind manche Nationen von dem zeugs abhängig? Weil die Großfirmen ihnen keine andere Wahl lassen und ihr gesamtes Land beschlagnahmen. Warum sonst sind z.B. die Leute in Venezuela so arm? Dort gibt es Rohstoffe im Überfluss, die einfachen Leute bekommen jedoch nichts als einen korrupten Präsidenten und eine Diktatur aufgezwängt und sehen keinen Cent von den verkauften Rohstoffen.
Das gehört zu den Bedingungen die Segen und Fluch ausmachen; hätten sämtliche Länder die Möglichkeit, selbst und unabhängig von Großkonzernen gentechnisch verbesserte Saaten herzustellen, die an die klimatischen und pedosphärischen Verhältnisse angepasst sind, haben die Großkonzerne eben weniger Einfluss. Dass deren manchmal Beinahe-Monopolstellung sowie Korruption und Ausbeutung, Schmarotzertum und Unterdrückung allgegenwärtig sind, streite ich auch nicht ab. Nur ist es in meinen Augen sinnlos, den Grund dafür in der Gentechnik, dem wissenschaftlichen Fortschritt oder eben der industriellen Chemie zu sehen. Vielmehr sind meiner Meinung nach z.B. Großteile des aufgedunsenen Finanzmarkts schuldig im Sinne der Anklage, sowie angesprochene Großkonzerne, Diktatoren, die Korruption im Allgemeinen und auch wir selbst (wer kauft das alles und achtet auf den Preis dessentwegen nur so wenig überhaupt ankommt?). Trotzdem sollte man bedenken, dass ein Volk sich noch immer selbst helfen kann und sollte, statt mit ausländischer Hilfe zugleich in eine Abhängigkeit gezwungen zu werden.
Aber das alles gehört nun wirklich nicht mehr zum Thema. :| Deshalb halte ich es für besser, uns wieder auf eine gewagte Voraussicht über 200-300 Jahre zu beschränken. Die Gegenwart ist teilweise ohnehin zu undurchsichtig und zu vieles hängt von der Berichterstattung und den Erfahrungen des Einzelnen ab, um hier im Internet schnell zu einem gemeinsamen Nenner in all diesen Themen zu kommen. - Weshalb ich mich an dieser Stelle ausklinke.
Gruß,
Unsere Zukunft... nur so viel... :
Alle Tiere sind ausgestorben. Vor allem Tiger, Leoparden, Jaguare und Elefanten (nur so als Beispiel) wird es nicht mehr geben.
Die Erde hat keinen Platz mehr für uns, da wir einfach zu zuvielen Menschen sind (300 Millionen reichen vollkommen, wir sind schon zu 6.5 Milliarden!!) und wir verdrecken die Welt.
Die Natur wird es auch, wenn wir Pech haben, nicht mehr geben, höchstens noch Parks und einige, kleine Wälder, damit uns die Luft nicht weggeht.
Ich weiß, das ist sehr krass ausgedrückt, aber so sehe ich unsere Zukunft.
die Windräder töten massenweise Vögel, Off-Shore-Kraftwerke sind dazu noch eine Gefahr für die Schifffahrt, sollte dort ein Öltanker gegen krachen, oh mein Gott
Was das mit den Vögel betrifft, da geb´ ich dir Recht. Das ist letztendlich der Preis, wenn man in Zukunft mit aller Gewalt versucht, mit nur einer der vielen alternativen Energien den gesamten Verbrauch abzudecken. Ich bin ja immer noch der Meinung, dass Energiesparen die beste Alternative ist. Und auch die Gefahr für die Schiffahrt, durch den Bau von Off-Shore-Kraftwerken wird sich sicher erhöhen. Die ideale Energiegewinnung wird es wohl leider nie geben können.
Was die Gentechnik angeht, mit der kann ich mich bis heute absolut nicht anfreunden. Die "Vorteile" dieser Technik lassen sich auch in Zukunft mit der herkömmlichen Landwirdschaft erreichen, mit weniger Risiken. Der Hunger auf der Welt ist für mich auch eher eine Frage der Verteilung. Oder einfacher gesagt: Gewehre & Panzer verkaufen sich halt besser als Spaten & Mähdrescher.
...dass Gene uns verändern können, ist absoluter Quatsch, weil ein Großteil unserer Nahrung eben auf Genen basiert; Pflanzen, Fleisch, und bisher habe ich mich noch nicht durch Genuss von Tomaten in eine verwandelt...
Aber gerade durch die Gentechnik kann ja ALLES verändert werden. Die große Produktionssteigerung von der die Rede ist, wird wohl sicher nicht dadurch erreicht werden, das Pflanzen einfach nur mit weniger Wasser oder schlechteren Böden auskommen, denn diese Pflanzen gibt´s ja schon längst. Der Trend, der sich bereits heute schon in den USA abzeichnet, ist folgender:
Der Gencode soll so verändert werden, das die Nutzpflanzen starke Abwehrstoffe (Gifte) gegen natürliche Fressfeinde produzieren. Diese Abwehrstoffe werden dann ebenfalls Genverändert sein und sollen für Unfruchtbarkeit, Missbildungen oder für den sofortigen Tod bei den Fressfeinden sorgen. Und Unkräuter? Die Nutzpflanzen sollen auch mit Resistenzen gegen sehr starke Pflanzenschutzmittel ausgestattet werden, die dann wiederum alles vernichten, außer die Nutzpflanze selbst. Erste erfolgreiche Forschungen laufen bereits in diese Richtung und das letztendlich alles mit Hilfe von natürlichen Genen.
Und selbst klassische Züchtungen sind auch nicht zwingend gut oder natürlich. Ich denke da nur an bestimmte Katzen- & Hunderassen. Oder an Dinge, die nur schwer zu kontrollieren sind und auch nicht mehr rückgängig gemacht werden können (z.B.Afrikan. Honigbiene (http://de.wikipedia.org/wiki/Killerbienen)).
Wie werden sich zukünftig Tiere & Pflanzen entwickeln, wenn sie keine natürlichen Feinde mehr haben? Mag sein, das da meine Befürchtungen unbegründet sind.
Aber ich sage trotzdem: "Ich will keinen Genfrass, das Zeug könnt ihr selber essen!" Und genau da liegt das Problem. Die Frage, die sich mir stellt ist: Werden wir in Zukunft überhaupt noch Nahrung bekommen, die nicht verändert wurde? Ich befürchte, wir werden leider keine Wahl mehr haben...
Aber wenn man schon alles besser machen will, dann soll man bei sich selber anfangen. Wieso manipuliert man dann nicht gleich die Menschen, damit der Körper die Nahrung noch effizienter nutzt? Die landwirtschaftliche Fläche könnte dann vielleicht sogar verkleinert werden...
Wenn der Gencode nach belieben umgeschrieben wird, dann kann alles, wirklich ALLES manipuliert werden. Und wer legt letztlich die Grenzen dafür fest, oder besser WO sind dann die Grenzen? Aber wie du schon selbst sagtest...
Die Natur ist ein solches Geflecht aus Faktoren und Bedingungen, dass es uns kaum möglich ist, alles korrekt zu erfassen und daraus unsere Schlüsse zu ziehen. Und selbst wenn, können bei vielen Modellen nur minimale Abweichungen der Ausgangswerte eine große Abweichung der Endwerte hervorrufen, laut Chaostheorie.
Eine große Abweichung der Endwerte... Wie wohl zuküftig diese "Abweichungen" der Endwerte bei der Gentechnik (bei Lebewesen) aussehen werden? Tja, das wird die Zukunft zeigen. Mit Züchten im klassischen Sinne hat das in meinen Augen nur sehr wenig zu tun.
Bei gentechnisch manipulierten Pflanzen zählt meiner Meinung nach das Produkt
Nein, nicht nur allein, letztendlich zählt auch die Würde und der Respekt gegenüber Lebewesen!
Kurz gefasst; ich habe mich unpräzise ausgedrückt. WIR verändern uns nicht durch die Aufnahme von genmanipuliertem Was-auch-immer. Dass unser Eingreifen in die Natur Veränderungen hervorruft, ist bekannt; Schädlingsbekämpfung, Düngemittel, selbst Zäune(!) sind unnatürlich und hindern die Natur so zu verfahren, wie sie will. Doch wir sind der Natur in vielerlei Belangen noch immer schutzlos ausgeliefert, ich sehe keinen Grund, sie zu schonen, es sei denn, sie für uns zu erhalten. - Gentechnik ist etwas anderes als das klimatische System und man sieht spätestens nach dem Wachsen, was da denn so spross.
Und ehrlich, dass dir die Lebensrechte von Pflanzen höher sind als die von Vögeln finde ich ziemlich merkwürdig. Vor allem finde ich merkwürdig, dass du sie höher stellst als die Rechte hungernder Menschen auf Nahrung. Wir brauchen Brot; wir haben die Möglichkeit dazu. Solange wir sicher sind, dass keine Gifte und für den Menschen gefährliche Nebenprodukte entstehen, sehe ich kein Problem darin, einige Arten oder regionale Bestände für Menschenleben zu opfern. Die Evolution hält uns locker aus. Sie hielt auch im Meer den Megalodon aus. Es mag scheinen, als würden wir Gott spielen und über alles Herr werden, die gesamte Welt verwüsten und dann sämtliches Leben irgendwann zerstören. Aber ich finde es illusorisch uns Menschen mehr Macht zuzusprechen als z.B. vom Himmel fallenden Meteoren, die die gesamte Dinosaurierwelt auslöschten (Oder Singular). In Wahrheit werden wir stetig mit der Erde, auch mit der Evolution und mit dem Klima, in Wechselwirkung bleiben. Die Erde wird sich ändern, ja, aber das tut sie schon immer.
Letztlich noch das; Mir ist es egal, ob die Menschheit irgendwann vom Antlitz der Erde verschwindet. Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit wird sie das sogar tun, aus welchen Gründen auch immer. Wichtig ist weder die Zukunft, denn sie ist zu unberechenbar (wer hätte vor 20 Jahren an Handys und Internet geglaubt?), noch die Vergangenheit, bis auf die Erfahrung und das Wissen aus dieser, sondern die Gegenwart und dass man gegen die Probleme der Gegenwart etwas tun muss. Diese menschliche Kurzsichtigkeit zwingt uns zu Innovation und Fortschritt. Wir können Probleme niemals verhindern, so sehr wir auch wollen! Und vielleicht zwingt sie uns auch irgendwann, die Erde zu verlassen. Und das wäre vielleicht gar nicht schlecht. (Dass wir aussterben, bezweifle ich.)
Und damit ist hier Schluss für mich, jetzt wirklich und egal, was noch jemand schreibt. Ich möchte das Ganze nicht ins Off-Topic ziehen.
Gruß,
PS: Wirklich gewissenhafte und ehrliche sowie konsequente Grüne und Ökologisten sollten der modernen Welt entsagen und zurück in die Höhle gehen. Nur so würden sie "natürlich" mit der Umwelt zusammen leben.
O.K., den Anfang lass ich ja noch als Meinungsäußerung durchgehen, auch wenn es sich um Meinungen handelt, denen ich nicht ansatzweise folgen kann. Aber Friedensnobelpreisträger Al Gore als Terroristen zu bezeichnen ist sowas von neben der Spur, dafür kann man sich nur schämen.ò.ó
in einer Welt wie der unseren würde ich einem Nobelpreisträger nicht unbedingt nur gute Motive unterstellen..., meiner Meinung nach sind öffentliche Institutionen wie u.a. auch das Nobelpreiskomitee nicht viel glaubwürdiger als die Mafia und dienen oftmals dazu die Leute zu blenden...
Andererseits ist es auch Unsinn unseren Einfluss auf den Klimawandel einfach wegzureden. es stimmt schon dass die Erde einem bestimmten Klimazyklus folgt und es demnach wärmere und kältere Perioden gibt, nur ist die Geschwindigkeit mit der das Weltklima sich erhöht momentan schon beängstigend und ein Ozonloch gabs in den bisherigen Perioden noch nie, seit der Entstehung dieser Schicht...
Bleibt nur noch zu sagen, was sicher schon viele wissen, nämlich dass die Zukunft des Menschen nicht unbedingt besonders rosig zu sehen ist. Wir haben mehr Probleme als wir bewältigen können und werden meines Erachtens in einigen Jahrhunderten oder auch Jahrtausenden untergehen. Eine kleine Elite wird es schaffen, die menschliche Rasse am Leben zu erhalten, jeder der nicht dazu zählt stirbt. Klingt pessimistisch, aber so siehts aus, wenn man alle momentanen Trends nimmt, 1 und 1 zusammenzählt dann bleibt kaum eine andere Wahl.
EvanKorrigan
09.12.2008, 19:24
Ich bin allerdings der Auffassung, dass es dem Menschen durchaus gelingen wird, den Weltraum zu besiedeln, und wenn es ihm auf der Erde zu ungemütlich wird wird er das auch tun. Ansonsten glaube ich, dass es keine anthropogene Katastrophe gibt, die wirklich alle Menschen vernichtet.(Außer wir fackeln unsere Atmosphäre ab, aber sooo blöd sind nicht mal wir.) Wir könnten uns in die Steinzeit zurückbomben, aber Unkraut vergeht nicht.
Um eins klar zu stellen, dieses Thema handelt von der technologischen Entwicklung der Menschheit , nicht von der Entwicklung neuer Spezies oder der Erde. Wir leben quasi am Ende der letzten Eiszeit also bleiben uns noch mindestens 10 000 Jahre bis zur nächsten Vereisung. Dem Planeten kanns ja egal sein, bricht der Yellowstone-Park aus, jede anfällige Spezes wird ausgelöscht, die Erde hat wieder einmal einen kleinen Furz in ihrer Geschichte abgelassen. Schlägt ein Asteroid ein, siehe Dinosaurier und anschließende Entwicklung der Säugetiere im Tertiär und der Menschheit im Quartär.
Wenn wir uns schnell genug entwickeln und Die Priorität uns Inteligenz anzueignen herabsenken überleben wir Homo sapien die nächten Klimaveränderungen. Vielleicht besaßen auch Dinosaurier Technologien, mit denen sie sich zerstörten und wieder zu Raptoren oder was auch immer degradierten.
...
moment...
...
Ne also seit der Renaissance waren uns die bahnbrechensten Erfindungen geglückt, dazu gehörten zunächst Wagemutige Ideen(ich nehm mal L. da Vinci) und künstlerische Umsetzungen, wie die Anwendungen der Dampfmaschine während der Industrialisierung. Nie zuvor (glaub ich...) waren so viele Menschen erpicht darauf die technologische Entwicklung der Menschheit zu fördern. Ein regelrechter Wettbewerb um das Verständnis der Materie und Nutzen der Energieformen fand, & findet( & vlt. hörts ja mal auf......vlt.) statt.
Die Menschheit wird immer neuere Technologien erwerben, indem sie die Systeme der Materie erforscht und sich diese unglaublichen Eigenschaften Zunutze macht. Einen Teilchenbeschleuniger in Cern, erbaut um das Geheimnis der Gravitation zu lüften, zeigt den wahnwitzigen Einsatz der Regierung Milliarden in etwas zu investieren, was jediglich eine Theorie beweisen soll oder uns dazu zwingt noch gewaltigere Summen zu verschwenden um neue Indizien für diese Theorie zu finden...
Die Verwendung von sogenannten Higgs - Bosonen, die die Materie zusammenhalten sollen, wäre phänomenal für die technologische Entwicklung, denn es könnte instellare Komunikationsmöglichkeiten geben oder Fortbewegungsmittel, bei denen sich Newton im Grab umdrehen würde.
Wenn die Menschheit zu Zeiten des Krieges solche Technologien besitzen würde, dann könnte sogar das Bestehen anderer Spezies auf unserem Planeten gefährdet werden, falls wir die Erde zu einem neuen Mars zubomben. Wenn man nur bedenkt zu welchen Zwecken Technologien wie die Teleportation, das Kontrolieren der Gravitation oder den Einsatz bzw. Ersatz künstlicher Intelligenz verwendet werden können.
Insbesondere Letzteres sollte lieber im Reich des Sci - Fi bleiben.
...Ersatz....ich glaub ich sollte weniger vor der Glotze hängen....wer weiß.....
Lythande
26.12.2008, 13:21
Hallo Logos,
es ist richtig, dass sich die Menschen immer neue technische Konstruktionen ausdenken werden, um sich damit vielleicht irgendwann selbst zu zerstören, doch ich bin der Ansicht, dass bei all den Milliarden, die da reingesteckt werden, man sich mal über eine andere Sache klar werden müsste und besonders unsere rationelle Gesellschaft. Wenn wir genau so viele geistige Fortschritte machen würden, wie wir Technik produzieren - dann wäre ich um einiges ruhiger. Was nützt all die Technik, wenn der Mensch nur noch als Verbraucher oder Konsument angesehen wird? Das ist nicht einmal Zukunftsmusik, sondern mittlerweile knallharte Realität. Deine letzten Gedanken von Teleportation usw., da hoffe ich auch, dass man das - entdeckt man, wie es funktioniert - im Science-Fiction bleibt. Man müsste sich eher mehr darauf konzentrieren, die Menschlichkeit und geistige Fähigkeiten einzusetzen, um sich weiter zu entwickeln. Heute wird z.B. in den Schulen nur noch Wissen in die Kinder gepumpt, abgefragt und was bleibt von den individuellen Fähigkeiten? Ich bin froh, dass ich nicht unsterblich bin und nicht mehr miterlebe, wie eines Tages ein Atomkrieg oder so was ausbricht. Der Bürger und normalsterbliche Mensch wird doch verheizt. Die angeblichen Machthaber haben doch ohnehin schon genug Wissen, das dem einzelnen Menschen unbekannt ist.
Hallo Lythande,
Was du ansprichst ist die Entwicklung der Moralvorstellung, also die Philosophie der Menschheit. Da hast du vollkommen recht, denn man wird insbesondere heutzutage zu sehr mit Wissen vollgepumt und nicht selten wird radosophiert. Machen denn ein Großteil der Medien was anderes? Solange das utopische Denken im Menschen und nicht in der Masse existiert, wird die Fortlaufende Entwicklung keine Probleme haben, eben weil jeder Mensch eigenständig denken sollte ohne von einem System verleitet zu werden.
Ich sehe das ähnlich wie Lythande, die Wissenschaft wird auch weiterhin wichtige Erkenntnisse und technische Errungenschaften produzieren. Diese meist aus positiven Motiven heraus entwickelten Konstruktionen werden aber leider viel zu oft für negative Zwecke missbraucht. Ich glaube es war Aldous Huxley, der den Satz folgenden Satz geprägt hat: "Technisch sind wir Übermenschen - moralisch sind wir nicht einmal Menschen." Genau daran scheitert die Menschheit, eine positive Erfindung wie die Kernspaltung wird zur Entwicklung der Atombombe missbraucht - einzig und allein mit dem Zweck Massenhaft Menschen zu vernichten. Ein anderes Beispiel ist der Motor, eigentlich für den Antrieb von Beförderungsmitteln gedacht, wird zum Betrieb von Kriegsgerät verwendet.
Ich bin eigentlich ein Fan der Menschheit und wirklich gespannt, wie sich das Leben auf unserem noch entwickeln wird. Nur müsste die Menschheit mal wirklich anfangen nachzudenken, weil, wenn ich mir Dinge wie die Finanzkrise oder Kriege anschaue, dann frage ich mich, ob dort wirklich jemand gedacht hat - Krieg ist überhaupt das Ende von Denken.
Die Entwicklung von Zukunftstechnologien wie der Künstlichen Intelligenz (KI) ist ein spannendes Forschungsfeld mit dem Ziel der Nachahmung der menschlichen Intelligenz. KI wie wir sie heute in Form von Internetsuchmaschinen und Routenplanern kennen, vereinfachen uns vieles und sind aus unserem Leben fast nicht mehr wegzudenken.
Ich bin kein Experte auf dem Gebiet der KI, aber ich frage mich weit man deren Entwicklung voranzutreiben kann. Marvin Minsky einer der der Pioniere der KI sah in ihr eine Möglichkeit der Überwindung des Todes. Die Angst vor dem Tod als Antriebskraft von Wissenschaft.
Es gibt ein Buch von Hans Moravec "Kinder des Geistes" in dem er ein Szenario beschreibt wo das Wissen des Gehirns, sprich das Bewusstsein auf einen Computer transferiert werden kann. Der Beginn eines Posthuman Zeitalters - das Biomasse überflüssig macht. Für mich wäre dies eine grausige Vorstellung, da Körper und Geist eine Einheit sind. Gut, so was ist Fiktion - aber es gibt bestimmt Wissenschaftler in deren Köpfen so etwas spukt und ein Wort wie Liebe scheint ein Fremdwort für solche Menschen zu sein. Wozu, soll das Entwickeln von Maschinen die wie Menschen fühlen und denken, so weit dies möglich ist, gut sein. Ich könnte dem nichts abgewinnen, wenn plötzlich Roboter anfangen zu Gott zu beten, Kirchen bauen und Kriege führen. Wahrscheinlich kann man noch das Argument anführen, das man durch KI-Maschinen jemanden hat, der einem die „Drecksarbeit“ abnimmt – aber was ist das für ein Denken, das man immer jemanden braucht der einem die „niederen Tätigkeiten“ abnimmt. Durch den ständigen Einsatz von KI gehen dem Menschen vielleicht auch Fertigkeiten wie Kopfrechnen verloren.
Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte ging so rasant, dass ich mir fast sicher bin, dass irgendwann alles einstürzt. Ein so aggressiver Aufstieg kann einfach nur den absoluten Fall zur Folge haben.
Wahrscheinlich wird alles, was uns heute die Überlegenheit versichert, in Zukunft nicht mehr, oder nur noch teilweise funktionieren. Die Völker der sogenannten Dritten Welt werden es sein, an die wir uns hilfesuchend wenden werden. Ob sie uns diese Hilfe gewähren?
Jedenfalls gibt es dann irgendwann einen Umsturz und alles geht von Vorne los. Auf und ab. Das ewige Schicksal der Menschheit. *ja*
Man stelle sich die gegenwart einmal vor wenn der Vortschritt und die Zivilisation der Römer nicht nach deren Fall verloren gegangen wäre.
Oder die Zerstörung der Bibliothek von Alexandria durch einen Brand....
Man stelle sich die Gegenwart einmal vor, wenn der Fortschritt und die Zivilisation der Römer nicht nach deren Fall verloren gegangen wäre.
Oder die Zerstörung der Bibliothek von Alexandria durch einen Brand....
Der Fortschritt der Römer ist nach deren Fall verloren gegangen? Wusste ich garnicht, hast du da konkrete Beispiele?
Und dass die heutige Gesellschaft weiter entwickelt wäre, wenn die Bibiothek von Alexandria nicht abgebrannt wäre, möchte ich auch anzweifeln. Natürlich wüssten wir wahrscheinlich mehr über die Themen (ich kenne mich da nicht aus, was genau für Bücher dort standen), aber ich glaube nicht, dass dadurch die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit deutlich anders wäre, als sie heute ist.
Interessant allerdings finde ich die Vorstellung, wie es heute wäre, wenn es das Mittelalter nicht gegeben hätte. Denn immerhin war die Forschung und der Fortschritt in jenem dunklen Zeitalter verschrien, sodass in dieser immerhin knapp 1000 Jahre dauernden Periode kaum Entwicklung stattfand. Wäre in dieser Zeit normal geforscht worden, könnte ich mir vorstellen, dass die heutige Gesellschaft ein etwas besseres Verständnis der Naturwissenschaften bzw. eine höher entwickelte Technik hätte.
Ich muss gestehen das ich früher des öfteren History-Channel gesehen habe und generell in Geschichte interessiert bin.
Ein paar Beispiele Roms wären das Strassensystem, welches sich quer durch Europa zog und Handel, sowie Fortbewegung im allgemeinen erleichterte.
Was eigentlich jeder kennt sind die Aquädukte (Buchstabierung fraglich), die Wasser in die Städte transportierten. Die Armee Roms war ein genereller Schutz fürs Volk vor den Barbaren die an den Grenzen des Römischen Reiches warteten.
Desweiteren gab es bereits die ersten Krankenhäuser dort.
Nachdem die Barbaren Rom besiegten wurden alle diese Dinge vernachlässigt
und Europa kam ins Mittelalter.
Alexandria war damals die "Stadt des Wissens" kann man so sagen. Nur dort war es im damaligen Reich erlaubt tote Menschen zu untersuchen. Alles Wissen wurde aufgeschrieben und gelagert. Ich bin mir ziemlich sicher dass es heute bedeutend anders aussehen würde ohne diese Ereignisse. "Aber was wäre wenn?" fragt man sich des öfteren und die Antwort ist meistens nur vermutung und man kann nie sicher sein welchen Weg die Dinge gegangen wären.
Okay, ich wusste nicht, dass derlei Dinge in Alexandria gelagert wurden, aber nachdem ich es jetzt weiß, stimme ich dir doch zu, dass es durchaus möglich wäre, dass heute einiges anders wäre. Denn dabei handelt es sich ja um wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse.
Desweiteren gab es bereits die ersten Krankenhäuser dort.
Nachdem die Barbaren Rom besiegten wurden alle diese Dinge vernachlässigt
und Europa kam ins Mittelalter.
Wieder was gelernt, okay, danke für die Erklärung.
Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte ging so rasant, dass ich mir fast sicher bin, dass irgendwann alles einstürzt. Ein so aggressiver Aufstieg kann einfach nur den absoluten Fall zur Folge haben.
Ja, das denke ich auch.*ja* Denn die Entwicklung der Menschheit verlief nie linear und es gab in der Geschichte immer auch Höhen und Tiefen - warum sollte es ausgerechnet in unserer Zeit anders sein?
Unsere Welt wird sich m.E. in Zukunft schneller (ver)ändern als jemals zuvor, denn die technischen Möglichkeiten waren noch nie so einflussreich und mächtig wie heutzutage. Ich vermute aber, dass neue Techniken oder der Fortschritt an sich zu insgesamt nicht mehr Umweltschutz beitragen können, denn das liegt am Ende an jedem selbst. Aber wir und die Menschheit werden bestimmt auch diese Art von Wandel überstehen. Denn Veränderungen gibt & gab es schon immer und sie gehören bis zu einem gewissen Ausmaß auch iwie zu dieser Welt dazu. Aber ich glaube auch nicht an das sogenannte "Ende", weder an das der Menschheit noch an das der Welt.:rolleyes:
Nur einige Dinge, wie die sogenannte "anthropogene Katastrophe" sehe ich aber schon bald kommen. Denn wenn man sich den Verbauch und dessen Steigerung von den Hauptenergieträgern so ansieht, ist in naher Zukunft in der Richtung schon mit einigen ~Problemen~ zu rechnen.
Die Vorräte eines Rohstoffes, viell. des Rohstoffes überhaupt, werden auf absehbare Zeit wohl nicht mehr den wachsenden Energiebedarf decken können. Und er wird m.M.n. auch durch nichts ersetzt werden können, ohne das der heutige Lebensstandart nicht in irgendeiner Form (massiv) eingeschrängt werden wird/muss. Er ist letztlich auch das, was unsere heutige Welt ausmacht, mit am meisten prägt und unser gesamtes Leben direkt oder indirekt in irgendeiner Weise beeinflusst - das Erdöl.
Der Verbrauch entspricht laut einigen Quellen (http://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6l#Weltverbrauch) ca. 87. Mio. Barrel pro Tag. Aber ich hab´ mir nie Gedanken darüber gemacht, wieviel das eigl. wirklich ist... Warum auch?
Muss man denn sowas wissen? Ist das wichtig? Egal...
Aber letztlich entspricht das ~ 160.000 Liter pro Sekunde. Oder anders ausgedrückt, es entspicht einem Güterzug mit einer Länge von etwa sechstausend Kilometern - jeden Tag! Und von dieser Menge werden ca. 90% in Motoren verbrannt. Wenn diese Mengen über mehrere Jahrzehnte freigesetzt werden, dann hat das m.M.n. bestimmt irgendwelche "Auswirkungen". Genauso wie der enorme Flächenverbrauch von Ballungsräumen oder von diversen landwirdschaftlichen Flächen, besonders in tropischen Gebieten. Auf einigen Webseiten kann man mit Hilfe von Satellitenbildern über die Jahre gut verfolgen, was an bestimmten Stellen dieser Erde so abgeht - was sich wie verändert... Sollten gewisse Dinge so weitergehen, dann wird das auf kurz oder lang natürlich entsprechende Folgen haben.
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
(Albert Einstein 1879-1955)
In dieser Sache würde ich mich natürlich nicht ausschließen. Ich (wir?) hab´ jedenfalls noch iwie keine große Lust, meinen Lebensstil im großen Maße zu verändern oder gar einzuschränken.
Meine/unsere alltäglichen Lebensgewohnheiten und die daraus folgenden Aktivitäten sind aber bereits so stark, das sich sogar die Zusammensetzung der Atmosphäre verändert und zwar in einem in der Erdgeschichte nur selten dagewesenen Tempo - die entsprechenden Konsequnzen werden natürlich ebend so schnell folgen.
Klimaschutz hin oder her, bestimmte Sachen werden schon bald selbständig ablaufen oder sich verstärken - aufzuhalten sind sie m.M.n. nicht mehr. Solche Veränderungen, sogenannte "positive Rückkopplungen" (aller Art), laufen bereits in Alaska, Sibirien und im Nordpolarmeer ab und viele andere Regionen werden vermutlich sehr bald folgen. Die letzte Klimakonferenz ist ja Ende letzten Jahres auch mal wieder erfolgreich gescheitert - das sagt doch in der Sache eigl. alles über Einsteins Zitat aus. Aber solche Verhandlungen sind in meinen Augen mittlerweile auch ziemlich nutzlos geworden.
Denn die Zeit ist abgelaufen...
Interessant allerdings finde ich die Vorstellung, wie es heute wäre, wenn es das Mittelalter nicht gegeben hätte. Denn immerhin war die Forschung und der Fortschritt in jenem dunklen Zeitalter verschrien, sodass in dieser immerhin knapp 1000 Jahre dauernden Periode kaum Entwicklung stattfand. Wäre in dieser Zeit normal geforscht worden, könnte ich mir vorstellen, dass die heutige Gesellschaft ein etwas besseres Verständnis der Naturwissenschaften bzw. eine höher entwickelte Technik hätte.
Das wäre sicher interessant zu wissen, wenn damals schon einige Techniken im großen Stil zum Einsatz gekommen wären. Ich vermute, die Welt sähe heute komplett anders und fremdartig aus.*beam*
Hmm... wer weiß, wie die Welt in tausend Jahren aussehen wird -> wird sie von höherentwickelten Techniken bestimmt werden oder wird es wieder ein langes "dunkles Zeitalter" geben?
Nangyala
07.01.2009, 18:39
Dazu benötige ich nicht viele Worte:
irgendwann wird die Zukunft wie in Aldous Huxley's Schöne neue Welt..
Kleiner Auszug:
Mittels physischer Manipulationen des Fötus und anschließender mentaler Indoktrinierung werden die Menschen ihre jeweilige gesellschaftliche Kaste geprägt. Die Kasten gehen von Alpha-Plus-Menschen in Führungspositionen bis zu Epsilon-Minus-Menschen für einfachste Tätigkeiten. Allen Kasten gemeinsam ist die Konditionierung auf eine permanente Befriedigung durch Konsum, Sex und die Droge Soma. Durch Beschränkung von Religion und Kultur verlieren die Menschen das Bedürfnis zum kritischen Denken und Hinterfragen der Weltordnung. Die Regierung der Welt bilden Kontrolleure, Alpha-Plus-Menschen, die von der Bevölkerung wie Idole verehrt werden.
Quelle: Wikipedia
AMBER schattensturm
31.01.2009, 14:24
1984 scheint mir wahrscheinlicher als Huxley - natürlich unter veränderten Vorzeichen. Die weltweite Vernetzung wird weiter zunehmen.
Wer die ständige Erreichbarkeit durch Mobiltelefone für eine soziale Revolution hielt - was ist erst, wenn wir alle so vernetzt sind, dass wir direkt über Mikroelektronik - entweder als Implantat, oder als externer abtaster unserer Hirnwellen - jederzeit in der Lage sind mit dem Internet und jedem anderen Kontakt aufzunehmen? Wenn wir ins nächste Restaurant wollen und eine Route wird direkt auf unsere Netzhaut durch eine Kontaktlinse oder Brille projeziert? Wenn Partnervermittlungsagenturen, während wir durch die Straßen gehen uns potentiell passende Partner, die uns zufällig auf der Straße begegnen, farbig für uns herausheben? Wenn Internet und reale Welt wie Ebenen übereinander liegen und die Unterschiede verwischen?
Computerbenutzeroberflächen werden sich grundsätzlich ändern. Die Benutzung wird zu einer normalen Art Kommunikation, indem der Computer einen Avatar in unser Blickfeld projeziert, mit dem wir interagieren können. Je länger man einen Computer verwendet, umso besser und exakter, wird er in der Lage sein, sich auf individuelle Bedürfnisse einzustellen, indem er seinen Benutzer kennenlernt. KI wird den Alltag revolutionieren.
Natürlich macht uns das jederzeit ortbar, jederzeit überwachbar. Werbung wird uns auf einem Level erreichen, das für uns viel natürlicher und selbstverständlicher wirkt. Wir werden noch leichter manipulierbar.
Ferner ist die bereits erwähnte anthropogene Katastrophe - ich bin der Ansicht wir befinden uns schon mitten darin - auch ein entscheidender Faktor. Insbesondere die Überbevölkerung wird dazu führen, dass wir unseren Lebensraum und unsere Ressourcen immer weiter verknappen.
Es wird Umwälzungen geben, die das Ende der Ersten Welt, wie wir sie heute kennen, bedeuten wird. Globalisierung ist ein Gleichmacher. Natürlich wird es weiter Länder geben, die aufgrund politischer Instabilitäten, schlechter Bildungspolitik und ungünstiger klimatischer Entwicklungen weiterhin von diesem Prozess abgeschnitten sein werden, unter den anderen Ländern jedoch wird der Wettbewerb um Arbeits-, Produktions- und Absatzmärkte sich weiter verschärfen. Arme Länder werden vergleichsweise reicher und reiche Länder ärmer.
Natürlich ist das fair, denn auch die armen Länder sollen von der Globalisierung profitieren, doch das Gefühl in der ersten Welt, Verlierer der Globalisierung zu sein wird zunehmen. Ein Prozess, den die politische Linke zwar fordert, in ihren Konsequenzen jedoch ablehnt, insbesondere Organisationen wie Attac. Schizophren.
Schizophren.
Ist es nicht. Attac und andere richten sich gegen die negativen Aspekte der Globalisierung, die die Armen ärmer macht; du gehst ja auch auf einige Punkte dieses Bereiches ein. Insofern ist ihre Haltung konsequent und nicht schizophren.
Und die Globalisierung ist zwar ein Gleichmacher, aber nicht der einzige Faktor, der unsere Zukunft bestimmt. Die sich verringernden Reserven an fossilen Energieträgern werden die Preise weiter steigen lassen und den armen Ländern fehlen die Möglichkeiten, sich davon unabhängig zu machen. Arme werden ärmer werden, viele Reiche ebenfalls.
DerBarde
02.03.2009, 20:53
Ich glaube kaum das die Zukunft viel gutes bringt. Höchstens für die die sich die Zukunft leisten können. Aber das war wohl schon immer so!
Ich glaube kaum das die Zukunft viel gutes bringt. Höchstens für die die sich die Zukunft leisten können. Aber das war wohl schon immer so!
Kurz gesagt, die Zukunft war schon immer das, was sie ist ; )
Sind noch nicht "eingetretene Ereignisse" immer von vornherein schlecht? Über diesen philosophischen Ansatz haben sicher schon viele Generationen sich vor uns Gedanken gemacht. Aber ein amerikanischer Reporter/Schriftsteller hat das z.B. mal ziemlich gut formuliert:
Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, daß man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird. - Ernest Hemingway (1899-1961) -
Manchmal frage ich mich auch, ob die sogenannten "guten alten Zeiten" wirklich um so vieles besser waren?o.O Wobei ich im Allgemeinen der Zukunft ebenfalls eher skeptisch entgegensehe. Mit meinen Worten würde ich es deshalb schon eher so ausdrücken:
- Der Sensenmann schärft bereits seine Klinge, um Homo Sapiens zu mähen wie
trockenes Gras. -
pierrôt triste
06.03.2009, 16:41
hm, ich schreibe seeeeehr selten was, war bisher eher sehr schreibfaul, das will ich nun ändern, und ich denke, dieser thread ist ein idealer Einstieg.
Betrachten wir heute die 2. und 3. Länder ist in den Großstädten meist das interessante Phänomen zu beobachten dass es einen reichen Stadtkern gibt (Bankenviertel, Regierungssitz, etc) und drumherum breiten sich die Slums aus. Das gab es immer schon, im Mittelalter waren es halt Befestigungen in denen der Adel hausierte und drumherum hauste der Pöbel. Ich denke dass es auch in den ersten Ländern so werden wird bzw. schon ist (zumindest in den Großstädten heute schon). Dieses Phänomen wird weiter um sich greifen. Vernetzung der gesamten Welt wird wohl so aussehen das es eher die Vernetzung der reichen Enklaven ist und der Pöbel mit überdimensonierten Flachbildschirmen, Hologrammen, Projektionen etc abgespeist wird. Telefonzellen werden in Multimedialzellen umgewandelt, da darf man sich dann von den paar Credits die man sich mühsam verdient ins www einloggen und sich daran ergötzen was man niemals haben wird.
Die Überbevölkerung wird sich wohl aufgrund der Ressourcenknappheit irgendwann "regulieren", der langangekündigte, aber höchstwahrscheinlich eintretende Klimawandel wird ebenfalls mitspielen. Hungersnöte werden die Erdbevölkerung wohl über kurz oder lang in die Zange nehmen. Je nachdem wie gut die 1. Welt gelernt hat zu wirtschaften kommt sie mit einem blauen Auge davon. Kriege, sich ausbreitende Seuchen (resistente HI-Viren, resistente Grippe-Viren, mangelnde medizinische Versorgung) wird die Welt in Atem halten, Anfang des 20. Jahrhunderts (1918/1919) hat eine Pandemie ("Spanische Grippe") auch Westeuropa stark geschwächt. (Weltweit > 30 Mio. Todesfälle). Und zu dem Zeitpunkt flog man noch nicht mal eben rund um den Globus, ein solcher Grippevirus würde sich heute wesenstlich effizienter verbreiten und auch die BRD ist gegen keinerlei Pandemie gerüstet. Noch nicht einmal gegen die von Zecken übertragbare Hirnhautentzündung könnten alle Menschen in betroffenen Gebieten heutzutage geimpft werden.
Wir sollten uns auf das Heute besinnen auch wenn manches nicht so läuft wie es soll, es könnte wahrschlich schlimmer werden. Aber wer weiß, vielleicht gelingt der Menschheit ja ein einziges Mal der Akt zusammen an einem Strang zu ziehen und den Weg in die Zukunft richtig anzulegen. Denn die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zum Schluss.
LG der Clown
Bertvogel
08.03.2009, 17:42
Zunächst müssen wir die Klimaerwärmung in den Griff bekommen, die Hungersnöte, die daraus resultieren, und nach dem Erschöpfen der fossilen Energien eine neue Energiequelle haben.
Eine Marsbesiedlung halte ich nicht für bezahlbar, es sei denn, für Zwecke der Ausbeutung des Mars. Hundert Jahre sind eine ganze Menge, und wenn bis dahin ein Plan gefunden wird, nicht nur wie wir hinkommen, sondern wie wir insbesondere Öl fördern und natürlich zur Erde transportieren, und sich dies insbesondere rechnet, dann sind unsere Konzerne auf dem Mars.
Schneller als das Licht - bildlich gesprochen.
Lythande
09.03.2009, 16:38
Hi,
dass wir die Resourcen unserer Erde in naher Zukunft auch hüten müssen wie Goldschätze, ist für mich ein sehr wichtiger Punkt. Irgendwann wird es deswegen vielleicht einen Krieg geben - einen Krieg ums Wasser! Die, die Geld haben, sollten es sinnvoll ausgeben und wenn ich da so in die Gegenwart schaue und höre, wieviele Milliarden der Staat großen Konzernen hinten rein stopft, dann sehe ich für eine sinnvolle Anlegung des Geldes keine Chance. Meine Hoffnung liegt trotz alledem in der medizinischen Forschung, der bis vor ein paar Jahren auch noch so einiges unmöglich erschien. Dieser Bereich entwickelt sich heute sehr schnell und für den Menschen effizienter. Auch sehe ich andererseits ein großes Problem mit AIDS, wenn ich das so sehe, weigert sich die katholische Kirche, in den Entwicklungsländern die Freigabe von Verhütungsmitteln nach wie vor zu "bewilligen"! der Hammer!
Diese Bevölkerungsgruppen werden es in der Zukunft viel schwerer haben, da die medizinische Versorgung in solchen Gebieten ohnehin sehr schlecht ist. Der Mensch sollte sich viel mehr in der Zukunft auf die wesentlichen Dinge konzentrieren und vielleicht nicht alles unter den Teppich kehren. Die Wegschaugesellschaft ist etwas, dem wir "viel zu verdanken haben", wenn ihr mich fragt.
Grüße
Lythande
Bassel1996
09.03.2009, 19:34
Mh....Also die Erde ist noch von Menschen übersiedelt.Aber es gibt fast nur noch gesetzlose.Manche Kontinente gibt es gar nicht mehr.Und das Wissen der Menschen wird nur noch von wenigen Familien-Generationen weitergegeben.Manche Menschen,die das Wissen und das neu erlangene Wissen nicht verlieren wollen,suchten eine Möglichkeit auf andere Planeten zu leben.Das wurde auch geschafft.Die Erde blieb aber immer noch von Menschen bewohnt,die die Erde in Chaos sinkten.Nach ein paar Jahren starben die Menschen auf der Erde und die übrigen Menschen fingen auf den anderen Planeten zu mutieren und konnten älter als 150 Jahre werden.Das Hauptthema,dass die mutierten Menschen jetzt intressiert,ist die Ausrottung der Tiere.*ja*Der Planet Erde....Schöner Planet....jetzt grausamer Planet:eek:
Die Zukunft ...
Die Menschheit hat eine Vergangenheit, sie hat eine Gegenwart und sie hat auch eine Zukunft. Ob diese auf der Erde oder sonst wo im Kosmos liegt, sei nun einmal ... Science Fiction.
Wir haben Probleme, sicher. Ganz sicher bedürfen die auch einer Lösung. Ebenso sicher muss man diese Probleme aber danach unterscheiden, ob sie kurz-, mittel- oder langfristig zu lösen sind.
Problem Klima: Wie hier in anderen Posts verschiedentlich schon angedeutet, unterliegt das Weltklima periodischen Schwankungen. Es war schon mal wärmer auf der Erde ... aber auch schon mal kälter. Das Wettersystem ist viel zu komplex, als das man genaue Vorraussagen treffen könnte, was wann wo welche Auswirkungen hat. Die Erwärmung schmilzt die Pole. Ein Stillstand des Golfstroms würde in unseren Breitengraden trotz Erderwärmung eine neue Eiszeit zur Folge haben. Es gibt - durchaus seriöse und durchaus ernstzunehmende - Modelle, die darstellen, dass klimatische Veränderungen dort die Verödung zur Folge haben, während sie woanders aus der Öde fruchtbares Land machen. Die Perioden der Schwankungen werden - so sagt die Wissenschaft - kürzer. Das mag durchaus stimmen. Wahrscheinlich trägt die Menschheit sogar dazu bei. Sicher fehlt uns (noch) ein globales Umweltbewusstsein, aber Anfänge sind gemacht. Man kann sich den Problemen stellen und damit machen, was man mit Problemen machen sollte: sie lösen! Man kann aber auch nur darüber diskutieren und alles fürchterlich finden. Ändern wird sich dann zwar nichts, aber zumindest kann man ruhigen Gewissens sagen: "Ich habe es ja gesagt!" Der Klimawandel ist im Gange. Es ist nur die Frage, ob es der Klimawandel ist oder ein Klimawandel.
Problem Ressourcen: Natürlich kann man strenge Gesetze erlassen, um Ressourcen zu "sparen". Die Folge wäre aber dann genau das, was viele prophezeien, wenn die Ressourcen einmal versiegen sollten: Kämpfe darum. Denn es wird immer welche geben, die über mehr Ressourcen verfügen als andere. Jene, die wenig oder keine haben, werden welche haben wollen. Wenn nun jene, die sie haben, den Hahn zudrehen um zu "sparen", was dann? Die Frage ist nicht Ressourcen zu sparen oder nicht, sondern die Frage ist Alternativen zu finden - praktikable und finanzierbare Alternativen. Traumalternativen sind der falsche Weg. Es ist unmöglich, die ganze Welt mit Wind-, Wasser- oder Solarenergie zu versorgen. Es gibt durchaus saubere Ansätze. Kernfusion ist einer davon. Diesen Ansätzen sollte unser Augenmerk gelten. Bereits heute gibt es Kritiker von Windparks (Schon mal in der Nähe eines Growians in vollem Betrieb gestanden?). Solarzellen funktionieren unter einer dichten Wolkendecke nur höchst unzureichend. Es muss eine Mischung - eine sinnvolle Mischung! - aus allem sein. Sich nur auf eines zu beschränken hat zwei Nachteile: man wird abhängig und man hat keine Ausweichmöglichkeiten.
Problem Weltraum(siedlungen): Wann es geschehen wird, kann niemand vorhersagen. Doch dass es geschehen wird, das ist meine feste Überzeugung. Warum? Weil der Mensch es tun kann, deswegen! Man kann dazu stehen wie man will, ohne seine Neugier würde der Mensch heute noch in Höhlen hausen. Also wird er eines Tages auch den Weltraum "erobern" (bislang schauen wir gerade mal über den Tellerrand). Ob wir jemals den Mars "terraformen" werden, steht ebenso in den Sternen wie jedes andere bemannte Weltraumunternehmen auch, dass uns über die Mondumlaufbahn hinausführt. Natürlich kann man über Sinn und Zweck solcher Unternehmungen streiten. Über die Kosten. Über das, was es bringt. Nun, auch Menschen wie Columbus sahen sich ungeheurem Widerstand ausgesetzt. Er ist trotzdem in See gestochen.
Ob ein Teil der Zukunft der Menschheit im Weltraum liegt ... wer will es sagen. Dazu sind wir heute noch viel zu "bodenständig". Wir haben noch nicht angefangen, den Weltraum zu "erobern". Die Frage ist auch, ob er sich "erobern" lässt. Aber ich glaube fest daran, dass wir eines Tages weiter hinausgehen werden, als die paar kleinen Schritte bis zum Mond. Als Menschen hinausgehen - nicht in Form von Robotersonden. Einfach weil es in unserer Natur liegt, das Unbekannte entdecken zu wollen.
Problem Gesellschaft: Kriege in irgendeiner Form gibt es, seit es den Menschen gibt. Kriege aus Glaubensgründen, aus Habgier, aus Machtgier, aus ... Es wird Kriege auch weiterhin geben - leider. Kein Krieg ist gerecht und schon gar nicht gerechtfertigt. Wir werden Kriege niemals völlig unterbinden können, dazu setzt sich die Menschheit aus zu vielen Individuen mit zu vielen unterschiedlichen Interessen zusammen: "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt!" Es ist eine Illusion zu denken, dass man Kriege verhindern kann. Wer Krieg führen will, wird ihn führen. Das ist keine Frage der Moral oder der Ethik.
Es wird auch immer Reich und Arm geben, so wünschenswert es auch wäre, das zu ändern. Das liegt ebenfalls in der menschlichen Natur begründet. Und auch das gibt es, seit es Menschen gibt. Es wird immer welche geben, die reicher sind als andere: weil sie mehr tun, weil sie größere Ressourcen haben, weil sie mehr erreichen ... oder weil sie in der Lage sind, es sich zu nehmen.
Wir werden solche Dinge wie Krieg oder Reichtum nicht ändern können. Aber wir können versuchen, ihre Auswirkungen zun minimieren, sprich die Folgen in einem erträglichen Rahmen zu halten. Das mag fatalistisch klingen, ich nenne es realistisch.
Ja, die Menschheit hat hier und heute viele Probleme, die es zu lösen gilt. Doch ich bin überzeugt davon, dass wir sie lösen werden. Morgen werden wir anderen Problemen gegenüberstehen. Einem großen Asteroiden etwa, der die Erde bedroht.
Die Menschheit hat eine Zukunft und ich glaube an eine positive Zukunft. Sie hat nur dann keine Zukunft mehr, wenn sie die Probleme zu Tode diskutiert, anstatt sie zu lösen. Oder sich ihrer Agonie ergibt und nur noch jammert. Doch es wird immer welche geben, die die Probleme lösen wollen und werden; welche, die tun, statt jammern.
Insofern ... wir haben eine Zukunft *ja**ja**ja*!
Lythande
10.03.2009, 18:55
Hallo HMP,
wollen wir hoffen, dass dies auch unsere Politiker einsehen, die ja nichts anderes besser können als Dinge tot zu diskutieren und letztendlich nichts dabei rauskommen zu lassen. Auch ich sehe die nähere Zukunft eigentl. positiv, aber was die langfristigen Planungen oder auch eben keine Planungen angehen, kann ich nicht bestimmt sagen. Wenn heute eine Naturkatastrophe passiert, sind wir zwar geschockt, aber es war immer schon so, dass Wellen, Feuer oder Stürme wüteten. Es liegt denke ich, an der schnellen Verbreitung von Nachrichten durch die Medien. Selbige sind auch meiner Meinung nach dafür verantwortlich, dass sich Menschen, die sich von der Informationsflut der Medien beeinflussen lassen, keine eigene Meinung mehr bilden, geschweigedenn selbstständig handeln! Das ist nur ein sehr nahes Beispiel, aber es kann auch langfristig gesehen werden. Du hast sicherlich recht damit, dass es immer Leute geben wird, die dann auch anpacken und Probleme lösen, aber hoffen wir, dass es Leute sind, die ihr Ego im Griff haben und sich nicht selbst feiern wie unsere größten Anteile in der Regierung.
Grüße
Lythande
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