Livrion
03.04.2008, 23:41
Für mich eines der besten Werke der Weltliteratur.
Die Geschichte ist so einfach erzählt, wie sie tiefsinnig ist.
Die zentrale Figur des Buches ist Kapitän Ahab, der in krankhaftem Hass den weißen Wal Moby Dick jagt, der ihn einst verstümmelte.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des Protagonisten Ismael, der die Geschichte mehr als passiver Erzähler miterlebt.
Ahab jagt den weißen Wal wider besseren Wissens, wider jede Vernunft und wider jeden Widerstand von Seiten der Mannschaft, den er (Ahab) nur von seinem ersten Steuermann erhält.
Alle anderen Schiffsmitglieder fügen sich der scheinbar allmächtigen Autorität ihres Kapitäns, der schon direkt zu Anfang wie ein unheilvoller Dämon dargestellt wird.
Großartig wie tragisch ist das Ende des Buches, das ich hier allerdings nicht vorwegnehmen möchte.
Moby Dick beruht auf einer wahren Begebenheit, nämlich dem Untergang des Schiffes Essex.
Leider gibt es von Moby Dick - wie bei so vielen klassischen Werken - unzählige Übersetzungen aus nahezu jedem Jahrzehnt und noch dazu für jede Altersgruppe.
Meine letzte - und bis dato (zweit)beste - Version ist die Übersetzung von H. Lorenz, wofür auch immer das H. stehen mag.
Ich hatte eine alte Übersetzung aus den 60ern, die leider verschollen ist und ich für noch gelungener befand.
P.S.
Für Star Trek Fans unter euch:
Jeder Star Trek Fan wird sich wohl an die Stelle in "First Contact" erinnern, wo Picard mit Ahab verglichen wird und er eine Stelle aus dem Buch zitiert. Eine meiner absoluten Lieblingsstellen aus Star Trek überhaupt.
Die Geschichte ist so einfach erzählt, wie sie tiefsinnig ist.
Die zentrale Figur des Buches ist Kapitän Ahab, der in krankhaftem Hass den weißen Wal Moby Dick jagt, der ihn einst verstümmelte.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des Protagonisten Ismael, der die Geschichte mehr als passiver Erzähler miterlebt.
Ahab jagt den weißen Wal wider besseren Wissens, wider jede Vernunft und wider jeden Widerstand von Seiten der Mannschaft, den er (Ahab) nur von seinem ersten Steuermann erhält.
Alle anderen Schiffsmitglieder fügen sich der scheinbar allmächtigen Autorität ihres Kapitäns, der schon direkt zu Anfang wie ein unheilvoller Dämon dargestellt wird.
Großartig wie tragisch ist das Ende des Buches, das ich hier allerdings nicht vorwegnehmen möchte.
Moby Dick beruht auf einer wahren Begebenheit, nämlich dem Untergang des Schiffes Essex.
Leider gibt es von Moby Dick - wie bei so vielen klassischen Werken - unzählige Übersetzungen aus nahezu jedem Jahrzehnt und noch dazu für jede Altersgruppe.
Meine letzte - und bis dato (zweit)beste - Version ist die Übersetzung von H. Lorenz, wofür auch immer das H. stehen mag.
Ich hatte eine alte Übersetzung aus den 60ern, die leider verschollen ist und ich für noch gelungener befand.
P.S.
Für Star Trek Fans unter euch:
Jeder Star Trek Fan wird sich wohl an die Stelle in "First Contact" erinnern, wo Picard mit Ahab verglichen wird und er eine Stelle aus dem Buch zitiert. Eine meiner absoluten Lieblingsstellen aus Star Trek überhaupt.