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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Andreas Eschbach - Die seltene Gabe


Hathor
05.04.2008, 20:30
Gegenstände bewegen sich nicht von allein. Sie brauchen Hilfe von außen ... Spiegel zerspringen, Autos bleiben liegen, wie von Geisterhand geführt schweben Dinge durch den Raum … und daneben steht ein Junge, dessen starrer Blick diese unheimlichen Vorgänge zu lenken scheint. Armand ist ein Telekinet. Der wohl beste, den es je gab. Doch diese seltene Gabe hat auch ihre Schattenseiten. Wenn Armand wollte, könnte er seine parapsychologischen Kräfte als gefährliche Waffe einsetzen – und genau das möchte das Militär von ihm. Armand bleibt schließlich nur die Flucht. Eine Flucht, die ihn zu Marie und möglicherweise in ein neues Leben führt. Ein spannender Wettlauf beginnt: gegen die Zeit, das Netz der Geheimdienste, den Tod und um die Freundschaft.

Der Unterhaltungswert dieses Jugendbuches ist gut, Spannung ist vorhanden. Andreas Eschbach ist auch eigentlich ein guter Geschichtenerzähler. Aber dieses Buch ist nicht gerade sein Aushängeschild.

Ich finde, die Story ist viel zu simpel gestrickt, viel zu sehr schwarzweißmalend. Aber um Eschbach beurteilen zu können, ist dieser Roman nicht gerade prädestiniert.

Nette, aber ein bisschen seichte Unterhaltung für einen verregneten Sonntag oder den Urlaub.

:D Der Typ auf dem Titelbild schaut genauso gewollt dramatisch aus wie ein Kandidat der Uri-Geller-Show :D

Mukudmak
09.06.2008, 18:39
Ich habe das Buch gelesen, fand die Idee selbst ganz gut, aber das Buch war etwas stupide eintönig und kurz. Eher ne enttäuschung, da ich das Buch nach "Das Mars-Projekt" und davor "Quest" (sein bestes Buch) gelesen hatte. Hätt mir lieber nen X-Men-Comic holen solln (oder Storm Watch!!)

Corry
12.09.2008, 23:34
Ich habe das Buch damals als Jugendbuch gelesen und fand es nett, mehr aber auch nicht. Als ich gesehen habe, dass es noch eine Ausgabe für Erwachsene gab, war ich doch sehr überrascht bzw. schockiert, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Erwachsener so richtig viel Freude daran hat, wenn er andere Titel von Eschbach kennt.
Einfach gestrickt... Der Beschreibung stimme ich zu.
Die Charaktere sind sympathisch dargestellt, Gott sei Dank, denn aus der Story hätte man viel mehr machen können - in Bezug auf das Forschungslabor und die anderen Jugendlichen mit ihren paranormalen Fähigkeiten!