Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zaubererartefakte
Tintenherz
07.04.2008, 15:18
Ich dachte mir wir könnten mal ein paar Sachen auflisten was Zauberer zum Zaubern benutzen. Z.B. von Bartimäus...
Ich persönlich finde ja die Pentagramme so toll.
Das Pentagramm (griechisch pentágrammos: mit fünf Linien) oder Fünfstern ist ein fünfeckiger Stern, der sich ergibt, wenn die Diagonalen eines regelmäßigen Fünfecks nachgezogen werden.
Eine ebenfalls mögliche Bezeichnung für ein Pentagramm ist »Pentalpha«, da sich das Symbol auch durch fünf ineinanderstehende Alphas („A“) bilden lässt. Ein von einem Kreis umschlossenes Pentagramm wird »Pentakel« genannt.
Im Volksglauben gilt es als Bannzeichen gegen das Böse. Vergleiche Goethes, Faust I, Studierzimmer, Faust zu Mephisto: „Das Pentagramma macht dir Pein?“. Im Volksglauben hinderte ein Pentagramm, auf die Türschwelle gezeichnet, böse Geister daran, sie zu überwinden. Ebenso als magisches Zeichen in Otfried Preußlers „Krabat“.
http://de.wikipedia.org/wiki/Pentagramm
nazgul666-rr
07.04.2008, 15:22
in DSA verwenden Zauberer teilweise auch ein Pentagramm zum zaubern zB der große "Dämonenstaubsauger" - wenn der misslingt kann im schlimmsten Fall eine Horde Erzdämonen aus dem Pentagramm rausteigen :D
Nun weitere Zauberartefakte:
* Zauberstab (sei es nun ein Wand (kl.) oder Staff(gr.))
* Zauberkugel
* Besen
nazgul666-rr
07.04.2008, 15:34
es gibt 2 Arten von Zauberstäben
einmal die kleinen, im Englischen als "wand" bezeichnet - also die, die in Harry Potter zB vorkommen
und dann die großen Zauberstäbe, die im englischen als "staff" bezeichnet werden - kommt in HDR vor Gandalf und Saruman tragen diese großen Zeuberstäbe, die auch als Gehstöcke verwendet werden können
Das sind nun zwar keine richtigen "Zauberartefakte", aber ich finde zu einem/er richtig klischeehaften Zauberer/Hexe gehört eine schwarze Katze oder ein Rabe.
Als Behausung natürlich ein Hütte im Wald/Sumpf, ein hoher, dunkler Turm oder ein finsteres Schloss.
Mir Krötenschleim, Fischaugen und allem drum und dran :D
Pantalaimon
07.04.2008, 17:05
Mal eine rein grammatikalische Frage:
Heißt es nicht "Artefakte"? Ein Artekfakt, mehrere Artefakte; nicht Artefakten. Mit Fakten, Fakten, Fakten hats ja weniger zu tun...
edit: Danke, Hathor. Wieder mal zwei "Dumme" (oder Halbgebildete, hihi) ein Gedanke... :rolleyes:
Ich dachte mir wir könnten mal ein paar Sachen auflisten was Zauberer zum Zaubern benutzen.
Ja, es ist ein schönes Thema, aber bitte nicht nur auflisten, sonden auch erklären und kommentieren. Andernfalls artet sowas in Plaudereien aus.
Und man braucht nicht nur jedes Artefakt ein neues Posting, außer man legt es darauf an zu spammen ;)
@Tintenherz: Das Pentagramm ist kein Artefakt, sondern ein Symbol. Der Spoiler ist nicht notwendig, daher entferne ich ihn. Und ich ändere auch mal gleich denn Threadtitel, denn es heißt "Artefakte" und nicht "Artefakten". Wir sind ja gebildet, nicht halbgebildet ;)
Tintenherz
07.04.2008, 19:22
Okay mach das. Ich dache nur es gehört auch dazu, da es in Bartimäus oft benutzt wird. Zaubertränke gehören doch auch dazu. Ich meine in jedem Buch, wo es ums zaubern geht, kommen Zaubertränke vor. Also ich denke mal Magier müssen auch nicht unbedingt hässlich sein und in einem Sumpf wohnen... *grins* Finde ich irgendwie lustig.
LG Tintenherz
In Sabriel von Garth Nix werden von den Abhorsen (mächtige Nekromanten) soweit ich mich erinnere sieben magische Glocken benutzt, die unterschiedliche Wirkungen auf Tote und "Wiedergekehrte" haben wie zb. wiederbeleden, für immer ins Reich der Toten bannen etc...
Im Shannara Zyklus kommen gleich mehrere Artefakte zum Einsatz die dem jeweilgen Haupcharakter der Handlung helfen soll das Böse zu Besiegen.
Mal sehen ob ich das noch alles so zusammenbekomme.
In der ersten Triologie - Das Elfenschwert
In der zweiten Triologie - Die Elfensteine
In der Dritten Triologie - Das Wünschlied
In der vierten Triologie - Das Elfenschwert
In der fünften Triologie - Den schwarzen Elfenstein und die Tochter des
Königs vom Silberfluss
Werde den Eintrag später noch einmal editieren und die genauen Fähigkeiten der Artefakte dazuschreiben.
liebe Grüße
Allanon
Und noch eine Kleinigkeit,
aus
Forgotten Realms - Die Vergessenen Welten
In dieser Buchreihe kommt eine schwarze Pantherin mit Namen Guenhwyvar vor. Dieses Tierchen lebt auf einer Astralebene und kann nur durch eine Onyx Statuette von dort gerufen werden. In der Welt von Drizzt dem Dunkelelfen materialisiert sie sich dann und ist ihm eine treue Begleiterin und Freundin.
Ob man hier allerdings von einem Artefakt sprechen kann, ich weis nicht so recht. Bezogen auf die Onyx Statuette dürfte es den Platz hier verdient haben.
liebe Grüße
Allanon
gaea embla
11.04.2008, 17:34
Wollt nur mal bissl unnützes Wissen in die Welt setzen:D:
Ich hab mich immer gefragt, warum Zauberer gerade Kristallkugeln verwenden, um in die Zukunft zu sehen. Mittlerweile weiß ich es, zumindest eine Theorie:
Früher waren die Kristallkugeln nicht so extrem perfekt geformt und klar wie heute. Sie waren meistens aus Bergkristall oder eben der dunkleren Variante, Rauchquarz, die ja, wie ihr vielleicht wisst, doch recht viele Unebenheiten haben z.B. Kratzer, Einschlüsse, Brüche usw. Und die Magier und Hellseher früher glaubten, dass diese Einschlüsse und Brüche die Zukunft beinhalten. Das heißt, wenn sie der Kristallkugel eine Frage zur Zukunft gestellt haben, dann haben sie da reingeguckt und sich von den Unebenheiten des Kristalls "inspirieren" lassen. Deswegen ist es so populär geworden, Kristallkugeln zum hellsehen zu verwenden.
Also Leute, ab in den nächsten Mineralienladen und ab geht die Hellseherei:D
Verräter
13.04.2008, 20:23
Magische Gegenstände haben so etwas nutzloses in meinen Augen...
Kann mir einmal jemand die Frage beantworten: Wofür braucht ein Magier, der Jahrzehnte lang gelernt hat die Magie perfekt zu benutzen, einen blöden Holzstab dafür?
Bei den großen sage ich ja nichts, das sind für mich einfach nur Wanderstöcke die man nicht für jeden Zauber auf den Boden legen kann, und deshalb einfach mitgeschwungen werden. Aber diese ganz kleinen ergeben für mich überhaupt keinen Sinn mehr!
Aber davon mal abgesehen sind mir die ganzen "Magischen Artefakte" ebenso zu unrealistisch. Ich kann natürlich verstehen das es einfach ist, der Hauptperson eine magische Waffe in die Hand zu geben um diese nicht während der Geschichte ein paar Jahre in eine Zauberschule zu schicken (dafür bleibt auch oft keine Zeit, wenn die Welt kurz vor dem Verderben steht). Aber wie zur Hölle macht ein ... Stiefel ... etwas, wozu ein Mensch eine Ausbildung und absolute Konzentration (je nach Geschichte noch endlose Zaubersprüche oder wilde Gestikulationen, etc.) benötigt.
Ich will einfach wissen, woher der Gegenstand kommt, was er genau macht, wie er es macht und warum dieser Gegenstand das kann.
Und das ist mir persönlich viel zu selten gegeben. Die Vergessenen Reiche sind für so etwas das perfekte Beispiel. Da wird man geradezu von Magischen Gegenständen beworfen ohne jemals zu erfahren, womit man es eigentlich genau zu tun hat.
Aber sonst ist mein Lieblings-Magischer-Gegenstand der Schädel des letzten Eichohrkatz! :}
Magische Gegenstände haben so etwas nutzloses in meinen Augen...
Kann mir einmal jemand die Frage beantworten: Wofür braucht ein Magier, der Jahrzehnte lang gelernt hat die Magie perfekt zu benutzen, einen blöden Holzstab dafür?
Bei den großen sage ich ja nichts, das sind für mich einfach nur Wanderstöcke die man nicht für jeden Zauber auf den Boden legen kann, und deshalb einfach mitgeschwungen werden. Aber diese ganz kleinen ergeben für mich überhaupt keinen Sinn mehr!
:}
Hoi du,
ich würde sagen der Stab eines Magiers oder Zauberers, egal wie klein oder groß er ist, dient dazu seine Kräfte zu stärken. Es ist keines Wegs nur einfach ein Wanderstock oder ein physische Verlängerung seiner Arme.
Irgendwo im Netz habe ich einmal etwas gefunden, ich bin mir nicht sicher ob ich es noch zusammen bringe, aber so ähnlich war es auf jeden Fall.
Der echte Zauberstab ist eine Erweiterung und Ergänzung des Zauberers/ Magiers, er gehort diesem, und ist ihm vollständig unterworfen. Totz allem aber bleibt er ein eigenständiges Werkzeug.
Sein Nutzen ist es, bei Gebrauch die Möglichkeiten eines Zauberers zu erweitern. Je besser die beiden zueinander passen, je mehr Zauberer und Stab aufeinander abgestimmt sind je höher ist der Nutzen und die Kraft.
Für den Zauberer ist er ein Hilfsmittel, so wie für einen Jäger die Falle, den Fischer das Netz den Schmiede den Ambos usw. Er ist aber auch gleichzeitig Werkzeug.
Auf der anderen Seite hat er wesentlichen Einfluß auf den Zauberer und seine Kräfte. Er vermehrt diese, verstärkt sie, er lässt das Geschick und die Geschwindigkeit steigen usw. Mit all seinem Potenzial das er dem Zauberer bietet, hat er ohne diesen jedoch keinerlei Wirkung. Der Zauberstab handlt oder wirkt nicht eigenständig.
Wie gesagt, irgendwo im Netz hat sich jemand die Mühe gemacht das einmal richtig ausführlich zu beschreiben. Sollte ich es wiederfinden stelle ich den link hier rein.
liebe grüße
Allanon
ich wollte noch etwas zum pentagramm ergänzen.
das pentagramm wird meist von weißen magiern benutzt, die damit geheimnissvolle riten und zauber durchführen. aufrecht stehend, also die beiden ende nach unten, soll es reinheit und friede bedeuten, umgekehrt, wenn also die spitze nach unten weißt, ist es ein symbol des satanismus.
pentagon -> pentagramm. das pentagon soll ebenfalls für frieden sorgen, deshalb gehe ihc davon aus, dass man eben deswegen diese form gewählt hat. naja, wissen kann mans ja nicht, außer man bricht in das strenggeheime architekturbüro von den USA ein :D
ich gebe ´meinem vorgänger recht. solche symbole sind nur hilfsmittel zur zauberei, die die wírkúng noch verstärken sollen.
es gibt aber auch dinge, die die wirkung abschwächen oder zauberei ganz verhindern. jedenfalls in legenden;)
Ok, wenn ihr unbedingt wollt, sprechen wir auch über magische Symbole ;)
Denn genaugenommen ist das Pentagramm ein Symbol. Artefakte sind aber Gegenstände. Auf einem Gegenstand, beispielsweise einem Amulett, kann zwar ein Pentagramm dargestellt sein, aber ein Pentagramm ist per se kein Artefakt :D
pentagon -> pentagramm. das pentagon soll ebenfalls für frieden sorgen, deshalb gehe ihc davon aus, dass man eben deswegen diese form gewählt hat. naja, wissen kann mans ja nicht, außer man bricht in das strenggeheime architekturbüro von den USA ein :D
Lustige Herleitung :D
Allerdings hat dieses Mysterium eine sehr simple Lösung: der griechische Wortteil "penta" bedeutet "fünf". Ein Pentagon ist also ein Fünfeck, eine Pentagramm besteht aus fünf Linien, die man bildet, indem man die inneren Eckpunkte eines Fünfecks verbindet. Ein Pentameter ist ein Versmaß, bestehend aus fünf Metren... usw
Zu den Zauberstäben: Allanon hat das gut erklärt. Meine Auffassung ist auch, dass Zauberstäbe die Energie des Magiers bündeln, verstärken und lenken. Irgendwie ist es auch ein Denkfehler in den HP-Büchern, wenn da mal jemand einem anderen den Zauberstab klaut und damit zaubert. Denn der Zauberstab ist direkt mit der Magie seines Besitzers verbunden. Wie schon der auch von Ms. Rowling erfundene Mr. Ollivander sagte: Der Zauberstab wählt seinen Besitzer, nicht umgekehrt.
gaea embla
17.04.2008, 14:44
Im Grunde genommen dienen diese Artefakte doch auch nur dazu, einen Zauberer auch wirklich als einen solchen auszuzeichnen. Es sind quasi Statussymbole, denn eigentlich müsste jemand, der die Magie beherrscht, das auch ohne einen Holzstock und eine Glaskugel schaffen. Aber man stelle sich mal Gandalf aus Herr der Ringe ohne seinen Stock vor... dann wäre er ja quasi nur ein alter Zausel, der ein paar Taschenspielertricks vorführt. *grins*Aber mit dem spitzen Hut und dem Stab ist seine Rolle klar definiert.
Dass solche Symbole oder Zauberstäbe die Magie verstärken, liegt dann wohl daran, dass sich der "Zauberer" selbst dann besser vorstellen kann, wie seine Kraft wirkt. Es ist einfacher sich vorzustellen, dass die Energie als Strahl aus einem Zauberstab fließt, als dass einfach "irgendwas" "irgendwo" magisch herumfließt. Und bei magischen Ritualen kommt es ja größtenteils auf die exakte und konzentrierte Vorstellung an.
Im Kino hilft das natürlich auch den Zuschauern, sich die Magie besser vorstellen zu können.
Diese kleinen Zauberstäbe mag ich überhaupt nicht. Ich finde die irgendwie lächerlich und klischeehaft, genau wie spitze Hüte. Die großen Zauberstäbe sind für mich eigentlich eher Wanderstöcke oder vieleicht Kapfstäbe, falls der Magier noch fit genug dazu ist ^^.
ZanIzuNES
28.05.2008, 22:24
Das wichtigste Artefakt: ein Küchenschrubber!!! Zumindest hat Nanny Ogg damit mal einen Dämon beschworen, wenn ich mich recht erinnere! Aber halt, das war ja eine Hexe...
Nun im Grunde kann jeder Gegenstand ein magisches Artefakt werden oder sein, wenn er die oben genannte Aufgabe: Verstärkung der magischen Fähigkeiten des Besitzers, erfüllt.
Meistens sind das dann eben so typische Gegenstände wie die schon erwähnten Zauberstäbe, Kristallkugeln, Amulette.
Finde ich ziemlich langweilig: Es wäre doch mal witzig, wenn das wichtigste magische Artefakt eines Magiers sagen wir mal - eine Flasche Waschmittel, oder Schuhcreme oder ein Schnürsenkel ...
*räusper* Okay, ich sollte das Thema ernsthafter angehen. Ein wichtiges magisches Artefakt ist sicher der Alchemistentigel - gemeinhin auch Zauberkessel genannt, in dem alle Tränke und Tinkturen gemischt werden.
Gruß ZanIZ
Edith hat eine Tippfehler gefunden.
Triss Merigold
17.06.2008, 15:53
Wenn Charaktere aus meinen Geschichten einen Magierstab (so nenne ich die großen Zauberstäbe lieber) verwendet, dann als Kampfwerkzeug und als Mana-Spender. Z.B. sind spezielle Edelsteine in den Stab eingelassen, die Mana, also magische Energie, gespeichert haben, und auf die der Magier im Notfall zurückgreifen kann, um neue Kraft zu tanken.
SargAsmus
17.06.2008, 16:05
zauberer/magier tragen artefakte häufig auch in form von schmuck. diese gegenstände haben dann besondere magische fähigkeiten und können den zauberer zB schützen oder warnen. beispiele hierfür sind das "Amulett von Samarkand" aus der Bartimäus-Trilogie von Jonathan Stroud oder der ring aus HdR von Tolkien.
Kann mir einmal jemand die Frage beantworten: Wofür braucht ein Magier, der Jahrzehnte lang gelernt hat die Magie perfekt zu benutzen, einen blöden Holzstab dafür?
Bei den großen sage ich ja nichts, das sind für mich einfach nur Wanderstöcke die man nicht für jeden Zauber auf den Boden legen kann, und deshalb einfach mitgeschwungen werden.
von den stäben der zauberer habe ich zumindest mal gehört, dass sie die fähigkeit haben sollen, zauber zu lenken oder zu verstärken.
Zauberartefakte sind in meinen Augen alle gleich ... in Ordnung in Sachen Anwendung und Effekt unterscheiden sie sich ein klein wenig, doch kann ich guten Gewissens sagen, dass alle "Artefakte" 3 Regeln folgen.
Regel Nr. 1: Ein Artefakt ist erst dann ein magischer Gegenstand, wenn sein Name mindestens einmal "des"/"der" gefolgt von Unterganges oder Todes oder Zerstöung oder Impotenz oder Qual oder *blahblahsülzsülz*. JE dunkler desto besser ... keiner hat Angst vor Xardas Kaffeetasse. NEIN, ich werde euch mit dem Sud der Tasse des zerstörenden Todesunterganges vernichten!!!
Regel Nr. 2: Ein Artefakt steigert seine Kraft proportional zu seinem Wert. Pro Diamant oder Edelstein pfeffert das Teil noch ein bisschen mehr. Gold ist dabei nur der kleine Vorbrenner (Von dieser Regel scheinen Hexen größtenteils ausgenommen zu sein ... naja, Frauen ;) ...). Also wenn Onkel Dagobert anfängt am Schnabel zu schäumen, haben wir einen weiteren Aparat gefunden der die Welt zerstören kann ... womit wir bei
Regel Nr. 3: wären. 30 % aller Artefakte zerstören das Böse, 20 % das Gute (tja die Welt ist hart aber ungerecht.). Weitere 30 % zerstören die Welt und die restlichen 20 % dienen zum Zeitvertreib bis man die dicken Dinger gefunden hat.
Ich liebe es alles in nahezu sinnfreie Regeln zu stopfen ...jahaaa Hobbys sind eine schöne Sache.
Scheunentor
10.09.2008, 01:26
Zu den Zauberstäben: Allanon hat das gut erklärt. Meine Auffassung ist auch, dass Zauberstäbe die Energie des Magiers bündeln, verstärken und lenken. Irgendwie ist es auch ein Denkfehler in den HP-Büchern, wenn da mal jemand einem anderen den Zauberstab klaut und damit zaubert. Denn der Zauberstab ist direkt mit der Magie seines Besitzers verbunden. Wie schon der auch von Ms. Rowling erfundene Mr. Ollivander sagte: Der Zauberstab wählt seinen Besitzer, nicht umgekehrt.
So einfach funktioniert das mit dem Zauberstab klauen in HP auch wieder nicht. Man kann zwar fast jeden Stab dazu zwingen, dass mit ihm gezaubert wird, aber die resultierenden Ergebnisse sind meist minderer, wenn nicht sogar für den Zauberer verherender Art, wenn nicht der eigene Zauberstab benutzt wird. Problemloseres Zaubern mit den Stäben anderer wird erst dann ermöglicht, wenn der Stab einem anderen Zauberer im Kampf entwaffnet und man ihn in die Hände bekommt, was aber auch als eine Wahl des Stabs interpretiert wird.
Finger weg für alle die HP7 noch vor sich haben.
So geschehen beispielsweise im Haus der Malfoys, als Harry Draco seinen Stab im Kampf entwendet und damit das Fehlen seines eigenen Stabes wieder einigermaßen wet macht.
Magische Ritualgegenstände die mir bekannt sind, sind zum Beispiel.
Der Altar: Auf ihm werden Opfer dargebracht, Energien gebündelt und gelenkt und dienen zumeist als sozusagen "magische Werkbank".
Das Athame: ist ein zeremonieller Dolch. Er hat eine doppelseitige Schneide und ist oft kunstvoll geschwungen und verziert, der Griff oft schwarz. Dient zum bündeln und lenken des Magieandwenders eigener Energie. Mit ihm werden magischen Zeichen in andere Gegenstände geschnitzt, Bannkreise gezogen, Wesenheiten angerufen... und vieles mehr. "magisches Allzweckmesser"
Auf dem Alter platzierte Repräsentanten der Elemente: Beispiele: Luft=Räucherwerk, Wasser=Wasserschale, Feuer=Kerze, Erde=Salz
EvanKorrigan
16.09.2008, 17:08
Man könnte den Zauberstab auch als eine Art Zielhilfe versehen, ähnlich wie bei einer Feuerwaffe Kimme und Korn. Er hilft dem Zauberer, sich auf sein Ziel zu konzentrieren, indem er den Zauber am Stab entlangschickt.
Ansonsten dürfen natürlich Zauberbücher nicht fehlen. Irgendwo muss ja stehen, wie man diesen Trank braut und jenen Dämonenbeschwört. Das kann sich selbst der beste Zauberer nicht alles merken, nicht für jeden denkbaren Trank, Dämonen oder Zauber.
Ansonsten dürfen natürlich Zauberbücher nicht fehlen. Irgendwo muss ja stehen, wie man diesen Trank braut und jenen Dämonenbeschwört. Das kann sich selbst der beste Zauberer nicht alles merken, nicht für jeden denkbaren Trank, Dämonen oder Zauber.
Ja genau, das Zauberbuch!*mit den Fingern schnipp* Das ist doch neben dem Zauberstab schon fast mit das allerwichtigste Utensil in der Magie. Es dient ja in erster Linie dazu, um Zaubersprüche oder Ritualtexte aufzuschreiben - aber natürlich nicht nur, denn sonst wäre es ja bloß ein einfaches Notizheft. Neeein *mit dem Zeigefinger wedel*, es soll ja die Zaubersprüche noch wesentlich wirkungsvoller machen, als wenn man sie bloß aus der "hohlen Hand" zaubert. Außerdem, soweit ich weiß, müssen gewisse (Ritual)Texte ja genau aus so einem Buch auf einem speziellen Pentagramm vorgelesen werden, um eine entsprechende Wirkung zu erzielen.
Und das man durch das Aufschreiben sich nun nicht jeden seiner Zaubersprüche & Psalme merken muss, ist natürlich ein ganz netter Nebeneffekt. Denn wie war das gleich: "man muss nicht alles Wissen... man muss nur Wissen, wo es steht!";)
Da es ja selbst magischen Ursprungs ist, kann es u.a. auch allerlei mystische Schriften, Ritualtexte sowie Formeln & Anweisungen zur Herstellung magischer Amulette, Talismane, Mixturen oder andere Artefakte beinhalten, die dann von einem entspechend hoch ausgebildeteten Zauberer manifestiert werden können. Werden diese magischen Texte und Formeln jedoch von normalsterblichen und magieunbegabten Menschen oder sonstigen Geschöpfen vorgelesen/vorgetragen, dann passiert in den meistens Fällen nichts... gar nichts! Denn so ein Buch kann (fast) allen Zauber nur verstärken, nicht aber aus einem möchtegern Zauberer einen gestandenen "Merlin" machen.
Einige Bücher wurden aber auch mit einer Art von Schutzzauber von ihrem Träger (z.B. dem Zauberer) belegt, die es nur dem "Herrn des Buches" erlauben, daraus vorzulesen, es zu öffnen oder gar zu berühren. Andere sollten dann besser die Finger davon lassen, wenn solch ein Zauber aktiviert ist - denn sonst sind sie ab!
Im Allgemeinen kann so ein Zauberbuch natürlich auch die unterschiedlichsten Dinge beinhalten. Einige befassen sich sogar mit der Nekromatie ("Totenbeschwörung"), der Auferstehung bzw. "Wiederbelebung" von Menschen, bis hin zu allem möglichen Zeugs & Getier, das mal auf Erden existierte. Manche dieser "höheren" Kreaturen (wie z.B. Engel & Geister) lassen sich auch nur unter bestimmten Sternenkonstellationen herbeirufen. Selbst die Herbeirufung von mächtigen Dämonen aus der Unterwelt ist mit so manchen Büchern möglich - natürlich nur mit einem massiven Einsatz von diversen Reagenzien/Opfergaben und sie ist auch nur den Zaubereren vorbehalten, die die höchsten Ausbildungsstufen erreicht haben. Wenn man den Gerüchten glaubt, dann sollen es einige sogar schon geschafft haben, allein mit "schlechter Musik" die Toten aus ihren Gräbern wiederzubeleben, aber das ist wieder eine andere Geschichte... ^^
Es gibt sogar real existierende Zauberbücher zur angeblichen Dämonenbeschwörung, diese sind z.B. (laut Wiki.) das Le véritable Dragon Rouge, das Grand Grimoire, das Lemegeton Clavicula Salomonis, oder das Grimorium Verum. Einige von ihnen sollen sogar angeblich die Herbeirufung Luzifers enthalten.*hide* (Luzifer = übers. "Lichtbringer" oder einfach auf gut deutsch gesagt; "Der Teufel"*teufel*)
Tja, mit so einem fetten Zauberbuch kann man also insgesamt schon recht viel Gutes bzw. Böses anstellen, es hat m.M.n. jedoch auch einen kleinen Nachteil. Die meisten von ihnen sind mit dem Wissen von Jahrhunderten angefüllt, dementsprechend groß und bringen daher ein ziemliches Gewicht auf die Waage, weshalb besonders die älteren Zauberer, (die meistens als ruppige Eigenbrötler bekannt sind und deshalb keine zuverlässigen Träger haben), es lieber sicher verwahrt in ihren dunklen Gewölben zurücklassen.
Und nachdem, was ich so gehört und gelesen habe, sollen viele dieser Zauberbücher auch nicht den Elementen standhalten können (z.B. nicht Wasser- & Feuerfest sein), weshalb sie in Schlachten und Gefechten eher recht selten zum Einsatz kommen. Denn das Zauberbuch verstärkt wie gesagt Zauber(sprüche) und ist zu einem gewissen Teil auch selbst magisch angehaucht. Es besteht jedoch weiterhin aus ganz normalem Papier und sollte deshalb möglichst pfleglich behandelt werden.
So, das war mal mein theoretisches Wissen (Phantasie?!) zum Zauberbuch und deren Eigenschaften. Sollte jemand Kritik haben, oder noch was ergänzen, so möge er es tun.*ja*
P.S.: Auch ja - fast vergessen:o, mit Zauberern mein´ ich natürlich auch genauso gut die Zauberinnen!;)
Feuerfluegel
29.11.2008, 22:31
Ich glaube ich gehe mal in eine vollkommen andere Richtung was magische Gegenstände betrifft.
Runen
Das Runenfuthark (also das Runenalphabet) wurde vorallem in den nordischen Regionen in weit zurück liegender Zeit verwendet.
Damals ritzte man die Runen in kleine Holzstäbchen. Runentexte findet man aber auch in Felsgestein z.B.
Die Runenstäbchen wurden von den Ältesten und den Weisesten aber auch zur Magie verwendet.
Jede Rune hat seine eigene kleine Bedeutung und seine eigenständige Macht.
Wunjo z.B. ist verkürzt gesagt die Glücksrune, die Rune der Wonne.
Jera die Rune der Zeitenwende
Kenaz die Rune der Selbsterkenntnis
und
Naudiz die Rune der Nornen. (Nornen sind die drei Schicksalsfrauen Urd, Verdandi und Skuld, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die das Schicksal der Menschen weben und die Schicksalsfäden auch wieder durchtrennen können)
Das Futhark teilt sich in Achtergruppen auf, die jeweils einem anderen Gott zugeordnet sind.
Fehu zum Beispiel ist eine Rune des ersten Aetts (aett-acht) die dem Gott Freyr angehört.
Runen wurden zu einer bestimmten Mondzeit geweiht, mit bestimmten Worten und in einen geweihten Beutel getan. Meist aus einem organischen Stoff. Z.B. Leder
Runen wurden zur "Weisssagung" verwendet.
In der Einzeldeutung zieht ein Mensch verdeckt eine Rune, hat zuvor eine Frage gestellt. Die Frage darf aber nicht mit Ja oder Nein beantwortet werden können.
Der Weise deutet die Ziehung und teilt sie dem Fragenden mit.
Das präziesere Runenorakel wird mit mehreren Runen vollführt.
Es wird ein bestimmtes Gebilde in den Sand gezeichnet und es werden mehrere Runen geworfen, je nachdem wie sie fallen, erhalten alle Runen eine andere Bedeutungsebene.
(Wer mehr wissen möchte, kann mich gerne anschreiben, dann erkläre ich das genauer)
Runen wurden damals mit Eigenblut gefärbt. Davon ist heute definitiv und mit Nachdruck abzuraten.
"Moderne" Runenmagier färben die Runen mit Ruß oder roter Lebensmittelfarbe.
Auch werden keine Runenstäbchen mehr benutzt, sondern Runensteine.
Je nachdem welches Holz man verwenden mag, wenn man sich für Holz entscheidet, beeinflusst es die Kräfte der Runen.
Runen können auch als Amulette getragen werden.
(Auch wenn jemand Informationen zu den verschiedenen Bedeutungen haben mag, da kann ich auch gerne weiter helfen)
Zum Schluss möchte ich nur noch erklären:
Meine Erläuterungen beziehen sich hauptsächlich auf Eigenerfahrung.
Die Richtigkeit meiner Aussagen kann ich nicht bestätigen. Ihr habt nur mein Wort.
Bedeutungen und Namen der Runen, die ich verwende, sind die des Älteren Futharks. In den Jüngeren Alphabeten können Namen und Bedeutungen abweichen.
Lythande
02.12.2008, 08:40
Hallo
@Geuerfluegel: Hey! Noch jemand, der wirklich sich mit Runen befasst! Ich mache das immer im Winter, denn da habe ich die nötige Zeit und Muße, mich mit den nordischen Runen zu befassen. Ich befasse mich mit Magie und da sind die Runen nur ein Projekt unter vielen. Schön, dass du dich so auskennst, denn deine Beschreibungen sind gut. Ich kann dir die Lektüre von Freya Aswynn empfehlen. Das Buch heißt "Die Blötter von Yggdrasil" und ist sehr gut. Es gibt zwar unterschiedliche Meinungen, wie rum man welche Runen drehen kann und was sie dann heißen, aber meines Wissens gibt es nur 9 umkehrbare Runen. Toller Ansatz und gutes altes Wissen aus unserem Kulturkreis.
Lieben Gruß
Lythande
Feuerfluegel
02.12.2008, 21:05
Ich bin gerade dabei mir ein neues Runenset zu schnitzen.
Bin da glaube ich ein wenig eigen, mache die lieber selbst. Sind mir dann näher.
Habe aber entgegen der geläufigen Meinung verschiedene Sorten von Holz genommen, wollte das mal ausprobieren.
Habe mir Buchenholz sogar selber zusammen gesammelt.Von der Buche heißt es ja, es sei ein sehr sanfter Baum, der es Anfängern leichter macht.
Habe sie bereits in ihrer Grundform. Haben aber noch spitze Ecken, die ich gern rundfeilen möchte.
Die Sinnbilder sind auch noch nicht hinein geschnitzt.
Leider habe ich gerade nicht das nötige Werkzeug dafür da.
Das mit dem Umdrehen der Runen kenne ich auch.
Habe aber noch nicht in Erfahrung bringen können, welche da wie gedreht werden, um eine Bedeutungsänderung zu erzielen.
Kann nur sagen, dass in dem komplexeren Magiebild Runen, die so fallen, dass sie mit der nicht geschnitzten Seite fallen, aus der "Weisssagung" heraus genommen werden, weil ihre Bedeutung dem Zaubernden noch nicht offenbahrt werden sollen. So kenne ich das zumindest und habe es bereits auch so gehalten.
Was mir bisher immer etwas aufgestoßen ist:
Ich nutze ja das ältere Futhark in der die Rune, die wie ein eckiges C geformt ist, Kenaz heißt und die Rune der Selbstfindung (also vereinfacht gesagt ist) und die Rune der Selbstprojektion.
Im jüngeren Futhark heißt die Rune wohl Kaunan und ist eine Schadensrune. (Kaunan=Das Geschwür).
Ich mag es einfach nicht, wenn mir Leute dann auf so eine furchtbar besserwisserische Art beweisen wollen, dass ich vollkommen unrecht habe und nur ihre Meinung, die einzig wahre ist.
Ich habe damit meine Erfahrungen gemacht und ich denke jedem offenbahren sich die Runen auch auf eine etwas andere Art.
Deshalb die erste Regel an alle Runeninteressierten:
Jemand der behauptet er sei ein Druide, istmeist nur ein Hochstapler ;)
Deshalb:
Ich bin keiner. Ich habe das Gefühl, nie auszulernen, was die Runen betrifft und sammle meine eigenen Erfahrungen, bin für Tips immer offen, behalte mir aber vor, sie nicht zu befolgen :)
Ich bin einfach nur Interessiert.......
Lythande
04.12.2008, 10:54
Hallo Feuerfluegel,
das mit dem Buchenholz ist gut, denn die Buche ist auch ein sehr standhafter Baum und wird meist älter als Eichen und der gleichen. Verschiedene Holzsorten sind meiner Meinung nach auch gut, denn so kann man die entsprechende Rune auf das entsprechende Holz zeichnen. Beispiel: Ansuz auf Eiche, da sie die Rune der Götter bzw. Odins ist.
Keine Rune ist eine Schadensrune! Ich teile deine Ansicht, dass viele Leute von Runen behaupten, sie seien auf die eine oder andere Weise schadenbringend. Jede Rune hat zwei Wirkungsarten, nur die nicht-umkehrbaren Runen sind neutral oder besser gesagt universell. Auch ich befolge eher meine eigenen Erfahrungen und nehme mir aus guten Büchern Tipps, die mir richtig erscheinen. Bei Runen geht es viel um die intuitive Wahrnehmung, durch die man sie erst erfahren im wirklichen Sinne kann. Meine Runen sind zwar gekauft, doch ich kann mit ihnen gut arbeiten.
Das mit den Runen, die mit der Schnittfläche nach unten zeigen, kenne ich auch und handhabe es genauso. Das ist, denke ich, schon richtig so und ich bekomme auf diese Weise seltsamerweise immer 13 oder 12 Runen. Immer so um den Dreh.
Runen sind ein tolles Weissagungssystem und zudem sehr archaisch. Man kann so viel aus ihnen lesen. Sie sind jedoch "knallhart". Wenn ich Runen werfe, weiß ich meist genau, was die Stunde geschlagen hat. Sie sind direkt und ehrlich.
Lieben Gruß
Lythande
Hallo
Mir ist noch ein weiterer magischer Artefakt eingefallen: der Dreizack.
Für mich ist er auch eine Art Zauberstab, nur vom Gefühl her bedrohlicher als ein "einfacher" Zauberstab. Meistens wird er sofort mit dem Teufel in Verbindung gebracht, aber mir ist noch ein anderes Beispiel eingefallen, das zwar ein wenig seltsam ist, dafür aber den meisten bekannt sein dürfte: der Vater von Arielle, der Meerjungfrau trägt auch einen Dreizack.
AMBER schattensturm
28.01.2009, 01:34
das pentagon soll ebenfalls für frieden sorgen, deshalb gehe ihc davon aus, dass man eben deswegen diese form gewählt hat. naja, wissen kann mans ja nicht, außer man bricht in das strenggeheime architekturbüro von den USA ein :D
Ich denke eher, dass die Form auf Einflüsse der Freimaurerei zurückzuführen ist. Seit ihrer Entstehung haben die USA eine starke Freimaurer-Tradition. Mindestens vier der Gründerväter waren Freimaurer. Deshalb findet sich auch die Pyramide mit dem Auge auf der Dollarnote, deshalb wird George Washington häufig mit Freimaurerschürze dargestellt, deshalb finden sich verschiedene Freimaurersymbole im Weißen Haus,... Freimaurer lieben mystische Symbole. Das Pentagon gilt als perfektes geometrisches Objekt, da es als Einziges den Goldenen Schnitt in sich vereint.
Auch wenn viele Freimaurer aus heutiger Sicht ein reaktionärer Haufen sind, waren sie in früheren Zeiten extrem progressiv und freiheitlich denkend. Man sollte also nicht gleich eine Verschwörungstheorie daraus konstruieren.
Hallo
Mir ist noch ein weiterer magischer Artefakt eingefallen: der Dreizack. [...] Meistens wird er sofort mit dem Teufel in Verbindung gebracht, aber mir ist noch ein anderes Beispiel eingefallen [...]: der Vater von Arielle, der Meerjungfrau trägt auch einen Dreizack.
Der Dreizack war in der Antike das Symbol des Gottes Poseidon/Okeanos/Triton. Der Vater von Arielle ist an ihm angelegt.
Dieser Umstand resultiert daher, dass der Dreizack oftmals wie eine Harpune als Fischerspeer eingesetzt wurde. Auch der oberste Hindugott Shiva trägt einen Dreizack.
Hallo Feuerfluegel,
das mit dem Buchenholz ist gut, denn die Buche ist auch ein sehr standhafter Baum und wird meist älter als Eichen und der gleichen.
Wenn ihr schon dabei seid über Runen auf Buchenholz zu schreiben, dann seid Euch bewusst, dass Buchenholz auch das traditionelle Medium für Runenstäbe war. Ein anderes Wort für Runenstab is Buch(en)stab, der Ursprung für Buchstabe. Das 'en' wurde im Laufe der Jahrhunderte absorbiert. Ist also eine gute Wahl, wenn man denn an so etwas glaubt.
Lythande
28.01.2009, 12:53
Hallo Amberschattensturm,
das mit dem Buchenholz hat uns unser Deutschlehrer seltsamerweise auch letztens gesagt. Ich wusste es zwar, aber mir ist noch etwas anderes gekommen.
Das Wort Buch" kommt dann denke ich auch von den Buchen, sowie "erzählen" vom wirklichen Zählen der Runenstäbchen herstammt. Die deutsche Sprache hat viele Worte, die auf wirkliche Gegebenheiten hinweisen. Aber das ist of topic, obwohl es sehr spannend ist.
Lythande
AMBER schattensturm
28.01.2009, 14:48
Hallo Amberschattensturm,
das mit dem Buchenholz hat uns unser Deutschlehrer seltsamerweise auch letztens gesagt. Ich wusste es zwar, aber mir ist noch etwas anderes gekommen.
Das Wort Buch" kommt dann denke ich auch von den Buchen, sowie "erzählen" vom wirklichen Zählen der Runenstäbchen herstammt. Die deutsche Sprache hat viele Worte, die auf wirkliche Gegebenheiten hinweisen. Aber das ist of topic, obwohl es sehr spannend ist.
Hallo Lythande,
Ein bisschen Off-Topic ist oft gar nicht so schlecht. Schließlich übersieht man bei konstantem On-Topic oft die Zusammenhänge.
Wikipedia sagt dazu folgendes:
Der Begriff Buch leitet sich möglicherweise daher ab, dass man die Zellulose des Buchenholzes zur Herstellung verwendete. Eine andere Annahme ist, dass Buchpressen zum Drucken aus Buchenholz bestanden.
Feuerfluegel
28.01.2009, 17:02
Zu Entstehung des Wortes Buch (und Bücher sind ja auch Zaubererartefakte im weitesten Sinne;) ) fällt mir ein Episode im Recklinghausener Zeitungsarchiv ein:
Mein ehemaliger Lateindozent erklärte uns, dass das Wort Buch auch noch andere Ursprünge hat:
Früher hieß ein Buch "Codex"
Codex bedeutet so viel wie Baumstamm oder Holzklotz.
Wobei wir wieder bei einer ähnlichen Bedeutung sind.
P.S. Das mit den Runen und den Buchstaben war mir bewusst. Runen sind ja nicht nur Sinnbilder, sondern auch Buchstaben.
AMBER schattensturm
28.01.2009, 20:11
Zu Entstehung des Wortes Buch (und Bücher sind ja auch Zaubererartefakte im weitesten Sinne;) ) fällt mir ein Episode im Recklinghausener Zeitungsarchiv ein:
Mein ehemaliger Lateindozent erklärte uns, dass das Wort Buch auch noch andere Ursprünge hat:
Früher hieß ein Buch "Codex"
Codex bedeutet so viel wie Baumstamm oder Holzklotz.
Wobei wir wieder bei einer ähnlichen Bedeutung sind.
P.S. Das mit den Runen und den Buchstaben war mir bewusst. Runen sind ja nicht nur Sinnbilder, sondern auch Buchstaben.
Streng genommen ist damit nur erklärt, dass es neben dem Wort Buch noch andere Ausdrücke für die selbe Sache gibt. Die Etymologie von Codex sagt jedoch nichts über die Etymologie des Wortes Buch aus. Trotzdem interessant.
meine persönlichen Lieblingsartefakte wäre das Schwert, der Zauberstab und Ammulette
Für mich kann eigentlich alles ein Zauberartefakt sein, solange im Buch oder Film ihm eine derartige bedeutung zugemasst wird und es nicht nur irgendwo rumsteht in ner vitrine sondern auch zum einsatz kommt
Gruss Boomi
Silberblut
21.02.2009, 19:19
Ich hab's nicht so mit Zauberartefakten, mir persönlich wäre es am liebsten, wenn es gar keine gäbe, aber wenn damit sparsam umgegangen wird und nur ein paar wenige, dafür aber äußerst mächtige Artefakte vorkommen, kann ich dem auch etwas abgewinnen. Genau genommen kommt auch meine Geschichte nicht ganz ohne dergleichen aus, aber mir ist es deutlich lieber, wenn ein Magier all seine Zaubertricks ohne Hilfe genauso beherrscht, und zwar ohne Einschränkungen.
Umgekehrt kann ein übermächtiges Zauberartefakt selbst den einfachsten Bauernjungen zu einen strahlenden Helden machen, wenn er damit nur ein wenig umgehen kann, weil er vielleicht in einem Buch davon gelesen hat. Übermächtige Artefakte, die einen Antagonisten noch mächtiger machen, weil er aus ihnen seine Kraft zieht und die ihn vielleicht erst verblendet und auf diese Weise zum "Bösen" gemacht haben, sind dann endgültig nix mehr für mich, das hatte man schon oft, es ist übertrieben. Wenn der Antagonist bisweilen auf mächtige Zaubersteine oder dergleichen zurückgreift, ist das in Ordnung, aber sie sollten nicht im Zentrum seines Handelns stehen, denn der Gegner sollte auch ohne Hilfe solcher Klunker mächtig genug sein.
Soll heißen: Sie boilden die I-Tüpfelchen, sind manchmal wirklich nützlich oder auch wichtig, aber eine allzu übergeordnete Rolle sollten sie nicht übernehmen.
Eine Ausnahme mache ich bei Ritual- und Beschwärungszaubern oder in der Alchemie, das liegt entweder in der imaginären Natur der Sache oder an meinen eigenen Vorstellungen dazu. Nach meinem Verständnis braucht's dazu nämlich Beschwörerkreide, Opfermesser, Mörser, Destillatoren oder dergleichen.
Also Knochen find ich etz eher ekelhaft. In ner Trilogie zaubern sie z.B. mithilfe von Muscheln. Die sind doch schon viel schöner. Allerdings funktioniert die Muschelmagie nur in der Nähe vom Meer.
Lord Dralnu
26.04.2009, 22:49
Ich persönlich mag ja Schädel^^. Also Drachenschädel, Schädel von irgendwelchen mächtigen Zauberer-Untoten-Lich-Lords(so wie mir*cool*), sowas eben. Die oder teilweise auch nur ganz normale Knochen von Zehen oder so spielen ja oft eine wichtige Rolle beim Weissagen, wiederbeleben, zaubern, gruselig wirken(da wohl am meisten^^), .....
Skulls ftw!:D
ich find Knochen toll^^. Wenn da so ein Schädel am Ende eines Buches/Filmes nochmal aufglüht, weiß mann, dass der Bösewicht doch nicht tot ist und es weitergeht^^.
engelchen
01.05.2009, 15:27
Och nee. Also gegen Schädel hab ich auch was. Die Drachenfußknochen, mit denen Angela Eragon in Band 1 die Zukunft deutet, mal ausgenommen. Aber so richtig große Knochen und vor allem blöde Totenköpfe mit leeren Augenhöhlen...da gruselt es mich
Ich bevorzuge Steine und andere hübsche Schmuckstücke. Die kommen zwar soooo oft vor, können aber immer wieder anders sein, weil es einfach so viele Arten von Steinen gibt. Ich rede hier natürlich von wertvollen Edelsteinen, Diamanten und dergleichen. Sie sehen auch noch so verdammt gut auch und sind ziemlich teuer. Außerdem, Schmuck... was wäre bitteschön der Herr der Ringe ohne seinen Ring? :D
Seraphina
26.05.2009, 04:58
Bannzettel!
Diese sind insbesondere bei asiatischen Magiekundigen ( v.a. Priestern ) beliebt und dienen in erster Linie der Dämonenaustreibung ( kommen deshalb auch in vielen Manga/Anime vor ).
Also ich finde einen langen Holzstab, ein Magiergewand, eine Glaskugel und ein magisches Amulett irgendwie...sehr magisch^^
oder manchmal brauen die Megier/zauberer ja solche Tränge, die sie dann in kleinen Flachen mit sich führen.
Oder was ich auch interessant finde:
ein Magier mit langem spitzen Hut und ein so Brillenglas am Auge.
Oder eben Ringe, magisceh Kleidung( Siebenmeilenstiefel; aber ich glaube die hatte kein Zauberer:D) und einen fliegenden Besen^^
....
Ach ja und ein Zauberbuch und magisceh Schriftrollen^^
So das war meiner Meinung nach alles
LG, Faraiel
PS: Ich habe noch was vergessen: Einen magiscehn Beutel in dem allerlei magisceh sachne sind...Ihr wisst ja was die Magier alles für ausgefallene Sachen haben
Bei den Siebenmeilenstiefeln muss ich immer an Pratchett und seine Begründung denken, warum man die besser nicht anziehen sollte :-D
Ich denke bei Zauberartefakten doch gern mal an das Tüchlein, dass die holde Maid ihrem Ritter zusteckt, damit es ihm Glück bringe... und dann, oh wunder - heilt es seine Wunden, gibt ihm Mut und verleiht ihm magische Kräfte.
Aber ich schätze auch das magische Schwert, dass seinen eigenen Willen hat und das Schicksal seines Trägers bestimmt. Es wurde geschmiedet, um eine bestimmte Kreatur - oder gar eine bestimmte Person - zu töten. Aber halt, das ist ja ein verfluchtes Artefakt. So gesehen liebe ich verfluchte Artefakte viel mehr als Zauberartefakte.
Aber der klassische Hexenkessel, den finde ich auch super. Kennt hier noch jemand den Trickfilm "Taran und der Zauberkessel". Dieser Kessel war solcher Art, dass die Gebeine der Toten, die man da hineinwarf wieder lebendig wurden. Das ist natürlich ein böses Artefakt - aber sehr gruselig und mächtig.
Artefakte für Zauberer? Zirkel, Fernrohr, Abakus, Schwefel und Drachenaugen ... weltlicher Kram in unseren Augen. Magie in Augen der Unwissenden.
Ich mag keine Stäbe die Feuerbälle verschießen. Das ist doch einfach zu platt. Da geb ich dem Magier doch gleich Schwarzpulver und ne Flinte.
Gruß
Atain
Also, ich weiß nicht, ob es mir an der Fähigkeit fehlt, mich auf eine Fiktion einzulassen. Bisher dachte ich das eigentlich nicht.
Aber diese Diskussion um die Zauberstäbe ... Sind wir uns noch darüber einig, daß es sich bei den Zauberstäben in der Fantasy-Literatur um Fiktion handelt? Insofern gibt es nicht DEN Zauberstab, mit DIESEN oder JENEN Eigenschaften. Man kann nicht davon ausgehen, daß Zauberstäbe soundso sind und dasunddas können. Ein Autor schreibt in seinen Büchern Zauberstäben bestimmten Eigenschaften zu, ein anderer Autor verwendet ein anderes Gedankenkonzept für diese Gegenstände. Ist das Konzept des einen Autors demnach falscher, als das des anderen?
Frau Rowling lässt den Zauberstabhersteller Ollivander erklären: "Der Stab sucht sich den Zauberer...". Deshalb kann ein Zauberer ja mit einem fremden Stab nur wesentlich schlechter zaubern, als mit seinem eigenen. In Potter 7 wird das stark thematisiert. Da sehe ich keinen Widerspruch.
Der von mir unendlich verehrte Terry Pratchett macht in seinen Büchern einige ganz herrliche Aussagen zu Zaubererhilfsmitteln. Zum Beispiel zum Thema Kristallkugel: ooops, das Buch habe ich gerade verliehen. Mal sehen, ob ich es ungefähr aus dem Gedächtnis hinkriege... Jede Hexe weiß, daß man die gleiche Wirkung mit einer Tasse Wasser erzielen kann, in das sie einen Tropfen Tinte fallen lassen hat...
Oder in Ruhig Blut: "... Eine sogenannte Flotte, ... Keine Kristallkugel. Man konnte sie wie eine benutzen, aber es war keine Kristallkugel... Mit einem Runenmesser konnte jede Närrin Hexe sein, doch brauchte man Talent, wenn einem nur ein Apfelentkerner zur Verfügung stand."
Ich kann diese Erklärung sehr befürworten. Auch meiner Ansicht nach sind Zaubererartefakte und sonstige Hilfsmittel eher so eine Art Linse, mit denen ein Zauberer oder eine Hexe magische Kräfte bündelt, um sie auf ein Ziel zu gichten. Je besser ein Zauberer (oder eine Hexe) ist, desto weniger bedarf er eines Hilfsmittels.
Andererseits ist es ebenfalls Pratchett, der im Winterschmied schreibt, daß Boffo (eigentlich ein Händler für Zauberei- und Hexereibedarf) "den Unterschied (macht)... nicht nur die lächerlichen Scherzartikel, sondern das Boffo-Denken - die Gerüchte und die Geschichten. Fräulein Verrat hatte Macht, weil man sie für mächtig hielt." "... man braucht keinen Zauberstab, kein Wirrwar und nicht einmal einen spitzen Hut, um eine Hexe zu sein. Aber diese Dinge helfen der Hexe, ihre Schau abzuziehen! Die Leute erwarten das. Wenn sie solche Dinge sehen, glauben sie an die Hexe. Ich (Fräulein Verrat) wäre nicht dort, wo ich heute bin, wenn ich eine Pudelmütze und eine Küchenschürze getragen hätte."
Dazu braucht man, glaube ich nichts mehr hinzufügen!
Ein ungewöhnliches Zaubererartefakt habe ich jetzt im Anime Kara no Kyoukai entdeckt: Da nutzt die kettenrauchende Magierin Tōko Aozaki einfach ihre Kippe als Zauberstab:smoke: Praktisch, hat sie ja eh immer dabei und macht sogar was her mit dem Qualm.:D
Dragonologist
05.02.2010, 15:25
Hehe...Mich ein Beitrag hat mich an Nanny Ogg's Lied "Des Zauberers Stab hat einen Knauf am Ende..." erinnert*grins* "Du wirst nicht singen, Gytha!"
Kerzen wurden zwar schon erwähnt, aber, soweit ich gelesen habe, nicht ausführlich.
Magie ist eine Sache des Willens; der Wille, etwas zu verändern soll konzentriert und gelenkt werden. Daher sind magische Artefakte Dinge, die der Magie ausübenden Person helfen, sich auf das zu konzentrieren, was passieren soll. Daher sind Artefakte für mich Symbole. Wenn in unserem Kulturkreis die Farbe rot für Liebe steht, wird ein westlicher Zauberer rote Kerzen für einen Liebeszauber wählen (nicht dass ich denke, dass es den "klassischen" Liebeszauber gibt). Ein chinesischer Zauberer allerdings wird die gleiche Farbe für einen Glückszauber wählen. Es ist also keine Kerze in einer bestimmten Farbe magisch, sondern ihre Farbe löst in uns eine engere Verbindung mit unserem Willen aus.
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