Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welche Zukunftsvisionen hattet ihr in eurer Kindheit und was ist daraus geworden?
Als Kind war ich ein Riesen-SciFi Fan und ich wusste auch ziemlich genau, wie das alles weiterzugehen hat. Denn ich hatte ein Buch, da war eine Zeittafel drin - nicht über die Vergangenheit, sondern für die Zukunft. Für mich stand fest: So und nicht anders wird es laufen.
Die Welt ein Paradies, das Weltall kolonialisiert. Alle Umweltprobleme gelöst, da umweltbelastende Produktion nur noch auf Raumstationen stattfinden würde. Einkaufen würden wir am Computer, Fortbewegen würden wir uns mit Magnetschwebebahnen und Hovercrafts, die Straßen würden saftige Wiesen. Hunger und Krieg wären abgeschafft und die Wüste würden wir zum blühen bringen.
War ich naiv...
Plötzlich wird mir klar: Es ist 2008 und diese, meine Zukunft hat nicht stattgefunden. Oder doch? Habe ich es vielleicht gar nicht bemerkt? Was wäre, hätte ich eine Zeitreise gemacht von 1978 ins Jahr 2008?
Manches wäre meiner Vorstellung wohl recht nahe gekommen. Die neue Mitte in Berlin. Die Frankfurter Skyline. Rasendschnelle ICE's. World Wide Web und Handy. Technisch kann ich mich wohl nicht beklagen.
Doch dann: Religiöse Fanatiker, Länder, die ins Mittelalter zurückzufallen scheinen, ernsthaftes Bestreiten der Evolutionslehre. Damit hätte ich nicht gerechnet. Eigentlich sollten unsere Energieprobleme längst gelöst sein. Durch Kernfusion. Eine schöne Utopie, von der wir uns wohl verabschieden können. Der Klimawandel bestimmt unser Leben. Allerdings wenn ich dann an die ganzen Windparks denke, hätte ich das für möglich gehalten? Vielleicht ein Stück wahr gewordene Utopie.
Im Weltall haben wir nicht viel erreicht. Die NASA ein Auslaufmodell. Sie rechnet sich einfach nicht. Und ich dachte, wir würden alle mal im All leben. Doch warum sollten wir?
Wie sieht's bei euch aus? Wurden eure Vorstellungen, eure Visionen wahr? Wartet ihr noch darauf? Oder seht ihr der Zukunft pessimistisch entgegen?
Ich denke, darüber kann man lange philosophieren;)
So wirklich vorbei ist meine Kindheit ja noch nicht, ich stecke ja zumindest teilweise noch drin :D
Momentan wünsche ich mir vor allem eine oder mehrere Alternative(n) zu unseren Energiebeschaffungsmethoden. Bin auch recht zuversichtlich, in Notlagen wird der Mensch ja iwie schon gleich nochmal so erfindungsreich :D
Früher - so vor... mh, vllt 5 Jahren, bissl länger, weiß nich^^ - hab ich mir auch immer mal vorgestellt, wie es wohl wäre, Städte unter Wasser zu haben, nachdem ich mal gelesen habe, dass es schonmal minimale Versuche in die Richtung gegeben hatte. Und ob ich da leben wollen würde :D Aber bisher entwickelt sich da ja nüscht in die Richtung... ich finde es ehrlich gesagt aber immer noch eine aufregende Vorstellung^^ Und auf jeden Fall besser als diese ganzen Weltraum-Fantasien, denn: was ist denn im All? Nix. ._. Platt gesagt. Abgesehen von ein paar blöden unbewohnten/-bewohnbaren Planeten, alles andere ist eh so gut wie unerreichbar...
Manches wäre meiner Vorstellung wohl recht nahe gekommen. Die neue Mitte in Berlin. Die Frankfurter Skyline. Rasendschnelle ICE's. World Wide Web und Handy. Technisch kann ich mich wohl nicht beklagen.
Interessant, dass Du das erwähnst. Ich lese viel SF und ich habe schon unmengen an SF Büchern durch, aber ich habe in keinem Buch von etwas gelesen, was annähern der Prognose des Internet gleichgekommen wäre. Irgendwie war das all den Autoren, die ihre Geschichten auf Schreibmaschinen verfassten (selbst Neuromance wurde noch auf ein Schreibmaschine geschrieben), viel zu abwägig und abstrakt.
Melyanna
22.01.2008, 17:26
Was ist mit Snow Crash von Neal Stephenson. Ich meine, 1992 hat ja nun noch wirklich niemand geglaubt, dass wir uns 10 Jahre später derart selbstverständlich im Internet bewegen, oder? Okay.. vielleicht hat er auch eher SecondLife "vorhergesehen" *wunder*
Ich weiß nicht, ob ich "als Kind" "Zukunftsvisionen" hatte. Seit meinem 10 Lebensjahr liebe ich StarTrek - und ich habe mir oftmals gewünscht, dass die Zukunft so (ähnlich) aussähe. Aber ob ich das wirklich geglaubt habe? Ich glaube nicht..
Aber mit zunehmenden Alter finde ich den Gedanken "was wird sein" immer interessanter. Meine Oma - 85 - erzählt viel von früher. Wie es im 2. Weltkrieg war, wie sie ihre Lehre als Verkäuferin nicht machen durfte, wie lange sie kein Telefon / keinen Fernseher hatte und und und.. alleine die technische und geschichtliche Weiterentwicklung in diesem Zeitraum ist enorm. Dann frag ich mich, ob ich in meinem Leben auch soviel "erleben" werden - und finde es dann spannend festzustellen, wie die Zeit an mir vorbeigeht, ohne dass ich es merke. Handys, ein vereintes Deutschland, fertig geputzten und geschnittenen Salat - hätte ich das als Kind glauben können? Und doch ist es jetzt alles sowas von selbstverständlich.
Neulich hab ich auf *hust* arte *hust* diese wunderbare Reihe gesehen. "2057 - Das Leben in 50 Jahren". Sehr spannend.. Weltraumaufzüge wurden prognostiziert. Organe aus dem Drucker. Endlich die Überwindung der Energiekrise. Manches klang so weit weg, anderes so nah. Und ich bin gespannt - denn mit etwas Glück könnte ich 2057 noch erleben. :)
Btw. Mein Lieblingssatz in besagter "Dokumentation":
Wir tragen heute Handys mit uns herum, die eine Speicherkapizität haben, welche vor 25 Jahren nicht von allen Computern auf der Welt zusammen erreicht wurde.
Dornkirk
26.01.2008, 17:38
Handys, ein vereintes Deutschland, fertig geputzten und geschnittenen Salat.
Bei diesen genannten Dingen zeigt sich, dass nicht alles was die Zukunft bring toll ist. *hüstel*
Aber das mit dem geschnittenen und geputztem Saltat ist wirklich toll. Oder Prosecco in Dosen – wer hätte an so was jemals gedacht. Die echten Fortschritte stammen ja aus den Weltkriegen und auch das Internet ist eine Erfindung des Militärs. Bedauerlich Mitahnzusehen das es ohne Krieg keine wirklichen Entwicklungen mehr gibt. In vielen Dingen haben wir uns sogar zurückentwickelt zb. konnte man früher viel schneller Reisen als heute denn das einzige Überschallpassagierflugzeug ist ausgemustert worden. Ein neues wird nicht folgen.
Die einzige Sache ich als kleiner Junge immer unbedingt haben wollte war ein Lichtschwert. Leider gibt es noch immer nicht aber wahrscheinlich würde ich mir ohne die Fähigkeiten eines Jedi sowieso nur ein Ohr absäbeln. Trotzdem warte ich da noch drauf. Bei allen anderen Sachen lasse ich mich lieber überraschen.
Also irgendwie ist eine Hoffnung aus meiner Kindheit so in etwa wahr geworden. Und das schlimmste ist, dass mich da eine Star Trek Episode darauf gebracht hat.
Irgendwann gabeln Kirk und Co. die SS Botany Bay auf und entdecken Khan Noonien Singh. Sie schaffen ihn auf die Krankenstation. Und dort schnappt er sich ein Computerterminal und beginnt zu lesen... darüber wie sich die Geschichte, die Technik und alles andere entwickelt hat, seitdem er 'eingefroren' wurde.
Was ich toll fand war die Idee Informationen aus einer Quelle zu bekommen, eben über den Computer. Keine endlosen Reihen Lexika und endloses Rumgeblättere. Sondern gleich das bekommen was man sucht. Und das auch noch aktuell.
Das Internet und allen voran wikipedia sind da so nahe dran wie nie zuvor. Wenn auch immer noch das Problem besteht, dass es schwierig ist objektive Informationen zu bekommen. Zu bestimmten Themen gibt es immer wieder eine subjektive Färbung des ganzen, die einen auch ganz schön in die Irre führen kann. Aber insgesamt ist meine Hoffnung auf den einfachen Zugang zu Informationen/Wissen schon zu einem beeindruckenden Teil erfüllt. : ) ... aber es könnte noch besser werden. (Gute, freie Sprachkurse wären mal was...)
John Doe
06.02.2008, 01:36
Ich kann mich nicht mehr im Detail an alle Kindheitsutopien erinnern, aber da wären einmal Fusionskraftwerke, dann effiziente Alternativen zu fossilen Brennstoffen und noch imperiale Blastergewehre (oder Laserwaffen im Allgemeinen, wobei ich die Blastergewehre der stormtroopers doch stark favorisiere).
In Punkto Kernfusion gibt es ja schon immerhin frühe Erfolge und bei Lasern hatte ich wohl eine falsche Vorstellung. Aber wie wenig wir bis jetzt bei alternativen Energien erreicht haben, ist schon erstaunlich in Anbetracht anderer wissenschaftlicher Entdeckungen. Vielleicht sollte ich das Träumen von billigem Treibstoff doch lieber lassen und mich stattdessen auf die wohl vorher erfundenen Blastergewehre einstellen.
Dornkirk
06.02.2008, 07:47
Ich kann mich nicht mehr im Detail an alle Kindheitsutopien erinnern, aber da wären einmal Fusionskraftwerke, dann effiziente Alternativen zu fossilen Brennstoffen...
Du hast in deiner Kindheit von Fusionskraftwerken und alternativen zu fossilen Brennstoffen geträumt? Beachtlich. Ich glaube damals wusste ich noch nicht mal was Strom ist, geschweige denn das wir zu wenig davon haben und eine neue Art der Energiegewinnung entdecken müssen. Fossile Brenstoffe - ich hab mir nie gedanken darüber gemacht warum ein Auto überhaupt fährt bzw. es war mir egal. Ach die gute alte Zeit. Es stimmt - seelig sind die Dummen.
Du hast in deiner Kindheit von Fusionskraftwerken und alternativen zu fossilen Brennstoffen geträumt? Beachtlich. Ich glaube damals wusste ich noch nicht mal was Strom ist, geschweige denn das wir zu wenig davon haben und eine neue Art der Energiegewinnung entdecken müssen. Fossile Brenstoffe - ich hab mir nie gedanken darüber gemacht warum ein Auto überhaupt fährt bzw. es war mir egal. Ach die gute alte Zeit. Es stimmt - seelig sind die Dummen.
Das denke ich mir schon seut Bestehen dieses Threads. Als Kind haben mich Zukunftsvisionen nicht die Bohne interessiert. Was ich mir von der Zukunft erwartete? Ich wollte endlich erwachsen werden, eine tolle Wohnung, ein schickes Auto, einen interessanten Beruf, der viel Geld und wenig Arbeit bringt, einen Mann, der so aussehen sollte wie mein jeweiliger Mädchenschwarm und eine Horde Kinder, die ich natürlich völlig richtig erziehen wollte. Und was ist daraus geworden? Ein Teil hat sich erfüllt, auf die letzten beiden Geschenke warte ich immer noch. Hätte ich bloß mal von Überlichtantrieb, Holodecks, dem Weltfrieden, Recht auf gratis Schokolade für jedermann, Gedankenübertragung und Superkräften geträumt.
John Doe
06.02.2008, 11:54
Du hast in deiner Kindheit von Fusionskraftwerken und alternativen zu fossilen Brennstoffen geträumt? Beachtlich. Ich glaube damals wusste ich noch nicht mal was Strom ist, geschweige denn das wir zu wenig davon haben und eine neue Art der Energiegewinnung entdecken müssen. Fossile Brenstoffe - ich hab mir nie gedanken darüber gemacht warum ein Auto überhaupt fährt bzw. es war mir egal. Ach die gute alte Zeit. Es stimmt - seelig sind die Dummen.
Geträumt wäre wohl doch etwas übertrieben - sagen wir Gedanken gemacht. Ich habe früher sehr viel sachliche Literatur zu allen möglichen Themen gelesen und mir deshalb schon lange Raumschiffe und derlei aus dem Kopf geschlagen. Mit Ausnahme von besagten Blastern, wohlangemerkt.
Dornkirk
06.02.2008, 20:27
Das denke ich mir schon seit Bestehen dieses Threads. Als Kind haben mich Zukunftsvisionen nicht die Bohne interessiert. Was ich mir von der Zukunft erwartete? Ich wollte endlich erwachsen werden, eine tolle Wohnung, ein schickes Auto, einen interessanten Beruf, der viel Geld und wenig Arbeit bringt, einen Mann, der so aussehen sollte wie mein jeweiliger Mädchenschwarm und eine Horde Kinder, die ich natürlich völlig richtig erziehen wollte.
Naja ich glaube bei uns Jungs ist das etwas anders. Spätestens wenn du aus Lego-Technik deinen ersten Airwolf gebastelt hast und du dich fragst wie viele Laserkanonen du wohl auf eine Tragfläche montieren kannst fängt der eine oder andere zu phantasieren an. Und dann träumt man halt von Raumschiffen, Lichtschwertern und Blaster. Aber ob das realisierbar ist hat mich zumindest nicht die Bohne interessiert.
Mit Ausnahme von besagten Blastern, wohlangemerkt.
Da kommt es wieder zum Vorschein, das Kind im Manne. Was willst du jetzt noch mit einem Blaster? Railgun heißt das Zauberwort - ist sogar viel wahrscheinlicher als jede Laserpistole aber 10 Mal so cool. Trotzdem jetzt wo ich weiß das man dafür bestraft wird, kann ich es nicht mehr gebrauchen und wenn du sagst du hättest jetzt verwendung für einen Blaster, dann macht mir das ehrlich gesagt Angst. :D
*Threadrauskram*
In dieser Sache versuch ich mal so weit wie möglich zurückzublicken, auch um in einigen meiner "Visionen" auf runde zwanzig Jahre zu kommen.
Tja, wie ich mir damals die Zukunft so vorgestellt hab, mmh... Kann ich jetzt iwie nicht genau sagen, denn ich hatte ja damals (Ende der 80´ziger) kaum eine allzu große Ahnung von der Gegenwart - aber ich fang mal einfach an. Hier mal ein paar Sachen, an die ich mich noch recht gut erinnern kann:
In Sachen Autos wollte ich jedenfalls immer einen Ford Sierra haben, genauso wie ich ihn damals auch als Matchbox hatte - in den Farben Weiß/Rot und mit einem schwungvollen Schriftzug quer über der Motorhaube.
Das war alles noch zu einer Zeit, in der man noch ~ 10 Jahre auf sein eigenes Auto warten musste. Mein "Wunschauto" gehörte also nicht grad´ zur Sorte von Wagen, die das damalige Straßenbild geprägt haben. Tja und heute... einen Führerschein und ein Auto kann ich mein Eigen nennen, auch wenn es kein amerikanisches Modell ist.
Mein eigl. Berufswunsch lag immer Bereich Forschung - einfach gesagt, alles solche Sachen, die iwie mit Natur & Umwelt zu tun haben. Besonders Vulkane hatten auf mich damals (und auch heute) eine große Faszination ausgeübt, davon zeugen noch rund ein Dutzend umfangreiche Sachbücher in meinem Regal, die ich mir alle im Laufe der Jahre zugelegt hatte. Aus dem Wunsch, eine "Forscherkarriere" anzufangen, ist aber bis heute iwie noch nichts geworden... na ja, viell. im nächsten Leben.:D
Anfang der Neunziger haben wir dann mittlerweile rund ein halbes dutzend Fernsehprogramme empfangen. Irgendeiner aus meiner Schule hat in dieser Zeit mal behauptet, das er bereits so um die vierzig Sender bei sich zu Hause empfangen kann. Ich hab ihm absolut kein Wort geglaubt, ihn für einen großen Angeber gehalten und mir in Sachen Medien eine so große Auswahl nicht vorstellen können.
Na ja und heute - na ihr wisst ja selbst... Nur die Frage, was man denn mit so vielen Programmen anfangen soll, ist für mich bis heute noch nicht zufriedenstellend geklärt.:rolleyes:
Und in Sachen Weltraum habe ich mir ebenfalls iwie viel mehr "erhofft" / erträumt. Auch im Hinblick darauf, was die Erforschung und die Besiedlung der Ozeane betrifft - meine Fantasien wurden bestimmt zum Teil durch die damaligen (Trick)Filme inspiriert. Nur aus heutiger Sicht und etwas nüchterner betrachtet, sind diese Dinge doch allesamt extrem kostenintensiv und werden vermutlich, auch was ihre Umsetzung im großen Stil betrifft, noch sehr sehr lange auf sich warten lassen. In naher Zukunft werden wohl andere Dinge im Vordergrund stehen.
In den letzten zwanzig Jahren hat sich jedenfalls in allen Bereichen extrem viel getan, auch in einigen Dingen, die ich so nicht für möglich gehalten habe. Ich bin mal gespannt, was die nächsten Jahre alles an Überraschungen bringen werden...:)
BelleTaine
14.01.2009, 10:37
Als Kind hatte ich von der Zukunft viel mehr Wunschvorstellungen als Visionen.
Da waren so spannende Dinge wie das Beamen, damit die weiten Wege von und zur Schule entfallen - im Ernst, daß wünsche ich mir auch heute noch, wenn ich im Stau stehe. Oder Autos, die nicht auf Rädern fahren sondern über dem Boden schweben, wie ich es bei Star Wars gesehen habe. Dazu habe ich mir immer gerne ausgemalt, daß es keine hässlichen Straßen mehr geben würde. Stattdessen mehr Wiesen und Wälder. :)
Irgendwie habe ich mir auch erhofft mitzuerleben, wie der Weltraum erobert wird. Die Vorstellung von fernen, bewohnbaren Planeten und dort existierendem Leben hat mich immer fasziniert.
Dann hatte ich - wie sollte es anders sein, als junge Schülerin - noch die Idee, jemand könnte doch eine Maschine entwickeln, mit der man im Schlaf lernen kann.
Ja, ich muss zugeben, meine Freizeitgestaltung war mir schon immer wichtig. *grins*
Naja, mit 21 ist meine Kindheit noch nicht so weit ehr, aber ich gebe mal meinen Senf dazu*grins*
Nun, ich muss zugeben ich hatte eigentlich relativ wenig Visionen über die Zukunft, ich ließ alles auf mich zukommen. ich wusste, irgendwannw ird es vielleicht roboter geben, vielleicht auch Raumschiffe, doch eine feste Jahreszahl hatte ich nicht im Kopf.
Im Übrigen hasse ich die pessimistische Einstellung von Vielen, in 100 Jahren würde die Erde eh drauf gehen*mph* Was schon mal nicht stimmt. Tatsache ist, dass in der zukunft große ökologische Umwälzungen stattfinden werden, da manche Orte wärmer und manche Orte kälter sein werden.
Aber ich hoffe dennoch, dass die Menschheit sich letztenendes zusammenrafft, mal etwas vernünftiger nachdenkt und dann eine schlaue Idee entwickelt, wie sie am Besten aus dem Schlamassel rauskommt. Der Mensch hat schon ganz andere Katastrophen überwunden.
Ich habe übrigens mal ein ganz gutes Buch gelesen mit Bildern, habe es glaube ich sogar noch irgendwo hier. Da standen die erstaunlichsten Sachen drin, was man theoretisch heute schon längst alles für Dinge bauen könnte. Vielleicht sogar Ansätze von Raumschiffen, keine Spaceshuttles mehr. Aber das Problem ist wie immer das Geld ;) Keiner gibt für ein rein theoretisches und noch nicht geprüftes Projekt eben mal ein paar milliarden Euro aus.
Aber ich sage, wir müssen da nur noch etwas weiter nachforschen, und schon können wir eigentlich theoretisch Enormes schaffen:D
In Sachen Autos wollte ich jedenfalls immer einen Ford Sierra haben, genauso wie ich ihn damals auch als Matchbox hatte - in den Farben Weiß/Rot und mit einem schwungvollen Schriftzug quer über der Motorhaube.
Das war alles noch zu einer Zeit, in der man noch ~ 10 Jahre auf sein eigenes Auto warten musste. Mein "Wunschauto" gehörte also nicht grad´ zur Sorte von Wagen, die das damalige Straßenbild geprägt haben. Tja und heute... einen Führerschein und ein Auto kann ich mein Eigen nennen, auch wenn es kein amerikanisches Modell ist.
Du kommt aus dem Osten, oder? Bei uns jedenfalls gab es niemals so lange Wertezeiten. Es gab hin und wieder Engpässe, wie z. B. beim New Beetle, aber länger als ein Jahr musste man eigentlich nie warten.
Anfang der Neunziger haben wir dann mittlerweile rund ein halbes dutzend Fernsehprogramme empfangen. Irgendeiner aus meiner Schule hat in dieser Zeit mal behauptet, das er bereits so um die vierzig Sender bei sich zu Hause empfangen kann. Ich hab ihm absolut kein Wort geglaubt, ihn für einen großen Angeber gehalten und mir in Sachen Medien eine so große Auswahl nicht vorstellen können.
Na, Du warst nur nicht gut informiert. Anfang der 90er hatte die in USA schon weit über 100 Kanäle - genügend um den letzten Funken Intelligenz zum Erlöschen zu bringen.
Und in Sachen Weltraum habe ich mir ebenfalls iwie viel mehr "erhofft" / erträumt. Auch im Hinblick darauf, was die Erforschung und die Besiedlung der Ozeane betrifft - meine Fantasien wurden bestimmt zum Teil durch die damaligen (Trick)Filme inspiriert. Nur aus heutiger Sicht und etwas nüchterner betrachtet, sind diese Dinge doch allesamt extrem kostenintensiv und werden vermutlich, auch was ihre Umsetzung im großen Stil betrifft, noch sehr sehr lange auf sich warten lassen. In naher Zukunft werden wohl andere Dinge im Vordergrund stehen.
Ja, die SF und der Weltraum. Da wird immer kühn prognostiziert. Rein real betrachtet wird es eine Mond Kollonie wohl nicht in den nächten 40 Jahren geben. Die Kosten und die technischen Schwierigkeiten verhindern dies. Vor allem aber: Warum soll man Milliarden für so ein Projekt ausgeben, dass eigentlich keinen wahren Nutzen hat?
Als Kind hatte ich nicht so viele Zukunftsvisionen. Ich habe die Zukunft als solche nicht wahrgenommen, weil die Gegenwart schon schwer genug zu bewältigen war. :D
Ich wollte auch nie den Weltraum besiedeln, oder eine Allianz der Planeten mit extraterrestischen Wesen bilden. Der Weltraum hat mich nie besonders interessiert. ^^"
Fliegende Autos wollte ich immer haben. Ich fand die Vorstellung toll, einfach los zu fliegen. Auch dachte ich an so Dinge wie Schwebeplattformen, und Düsenrücksäcke, die ich aus Zeichentricks kannte. Ach ja! Und ich wollte beleuchtete Straßen haben. Jetzt nicht mit Laternen oder so, sondern von sich aus leuchtende Straßen. Weiß nicht mehr woher die Vorstellung kam. ^^
Jedenfalls ist aus all diesen Sachen nichts geworden. Immerhin haben wir heute Magnetschwebebahnen. Ein kleiner Vorstoß in die Welt der Freiheit. :D
Ja, die SF und der Weltraum. Da wird immer kühn prognostiziert. Rein real betrachtet wird es eine Mond Kollonie wohl nicht in den nächten 40 Jahren geben. Die Kosten und die technischen Schwierigkeiten verhindern dies. Vor allem aber: Warum soll man Milliarden für so ein Projekt ausgeben, dass eigentlich keinen wahren Nutzen hat?
Die schnellste Möglichkeit den Weltraum zu erschließen, wäre ihn zu privatisieren. So würde man die gleiche Geldgier der Menschen für Weltraumprojekte ausnutzen, die sie heute verhindert. ^^
Du kommt aus dem Osten, oder? Bei uns jedenfalls gab es niemals so lange Wertezeiten. Es gab hin und wieder Engpässe, wie z. B. beim New Beetle, aber länger als ein Jahr musste man eigentlich nie warten...
...Na, Du warst nur nicht gut informiert. Anfang der 90er hatte die in USA schon weit über 100 Kanäle - genügend um den letzten Funken Intelligenz zum Erlöschen zu bringen.
Das mit dem Osten ist richtig. Und die Wartezeiten fürs Auto waren selbst für damalige Verhältnisse schon wirklich etwas ungewöhnlich lang... Denn viell. auch aufgrund der hohen Nachfrage und ich sag mal, einiger (kleinerer!?:rolleyes:) Schwierigkeiten bei der Produktionssteigerung, kam es wohl zu den "etwas" längeren Verzögerungen bei der Auslieferung -> mmh... so ungefähr: 8 - 12 Jahre nach Antragstellung war die Regel.:D
hehe... wie sagt man doch gleich, Vorfreude ist die schönste Freude. Nachdem, was mir so gesagt wurde, war die schriftliche Bestätigung für den Wagen fast genauso begehrt, wie das eigentliche Auto. Aber diese ganze Sache hat sich ja mittlerweile (seeehr) weit ins Gegenteil gewandelt.
Und das mit den vielen Sendern stimmt natürlich - dafür fehlte mir damals iwie noch die nötige Vorstellungskraft. Aber was wusste ich damals als Sieben.- oder Achtjähriger schon groß über diverse Fernsehempfänge, geschweige denn über die Vereinigten-Staaten.
Als Kind hatte ich nicht so viele Zukunftsvisionen. Ich habe die Zukunft als solche nicht wahrgenommen, weil die Gegenwart schon schwer genug zu bewältigen war. :D
Als richtige "Zukunftsvisionen" würde ich meine Gedanken von damals auch nicht beschreiben. Es waren wohl mehr oder weniger alles Wünsche/Träume oder Gedankenspiele - so wie z.B. die Sache mit der Raumfahrt. :)
In Letzterem sehe ich wiegesagt auch auf lange Sicht keine große Zukunft. Denn allein was viell. eine bemannte Mission zum Mars kosten würde... Den berühmten "großen Schritt der Menschheit" kann man m.E. auch gut auf der Erde vollbringen.
Letzten Ende hört der Reiz mit dem Mars auf, sobald man an die Kosten denkt. Es ist 100 Mal so einfach, die Wüsten umzugestalten, als den Mars und es ist 10 Mal so einfach, Lebenraum im Meer zu erschließen. Warum also der Mars? Öder, lebensfeintlicher Brocken.
Zitat von Rusch:
..Warum also der Mars? Öder, lebensfeintlicher Brocken.
Die Bedingungen auf dem Mars waren ja nicht immer lebensfeindlich. Immerhin war der Planet (schneller als unsere Erde) fähig Leben hervor zubringen. Vor 4,6 Milliarden Jahren entstand bei uns durch einen überdimensionalen Impact der Mond weswegen sich die Entwicklung komplexerer Lebensformen "etwas"(4 Milliarden Jahre) verzögert hat.
Wie kamen wir denn eigentlich auf das Thema.....X.X
...Raumfahrt!!!...unendliche Weiten!!!...und jeder halbwegs interessante Ort ist in allen drei Achsen unerreichbar..*mph*.. Pah! Glaubt hier eigentlich Jemand die Geschwindigkeit des Lichts könne nicht übertroffen werden? Denn ich hab mich noch nie und werd mich auch nie damit zufrieden geben, dass ein zukünftiger Raumfahrer die weiten des Raums erkundet während seine Mitmenschen 1000 mal schneller altern und er wahrscheinlich schon von neueren Techniken überholt wird während er sich auf seine ewig lange Rückreise vorbereitet.
Mein Kindheitstraum....also mein Traum war es schon immer die erstellten Grenzen der Physik zu überschreiten und mittels überlichtgeschwindigkeit unbekannte Orte zu bereisen. Auch jetzt bin ich noch davon überzeugt, dass in den nächsten Jahrunderten diese Grenze gesprengt sein wird und eine Kollonialisierung des Weltraums ganz und gar nicht abwägig wäre. Kaum auszumalen, was dies für unsere Gesellschaft bedeuten würde wenn der Warpantrieb, wie in Star Trek, eine völlig neue Infrastruktur erschaffen würde.:rolleyes:
Man kann nur noch hoffen, dass die Menschheit dieses Wissen nicht leichtsinnig ausnutzt.
...ups...ich glaub mein Kommentar gehört in einen anderen Thread rein....
...egal:D
bladecrosser
23.01.2009, 18:38
Mir hat schon immer der Gedanke gefallen unter Wasser zuleben.
Ich hab nie so recht daran geglaubt,aber erst vor zwei Wochen kam auf Welt der Wunder eine Dokumentation über den laufenden Bau eines Unterwasserhotels.
Wenn es fertig ist werde ich auf jeden Fall versuchen mir dort einen Aufenthalt zu organisieren.
Plusquamperfekt
26.08.2009, 21:30
Also, ich kann noch nicht so viel darüber sagen, schließlich bin ich 12. Habe also noch einige Kindheitsträume. Jetzt, liebe ich alles was mit Weltall, Mond, Mars und Universum zu tun hat. Ich würde es toll finden irgendwann mal in riesigen "Blasen", in denen ganze Städte positioniert sind, zu leben. Aber mir ist klar, dass das alles eher unmöglich ist.
Meine erster Kindheitstraum wie die Zukunft aussieht kam zu meinem 8. Geburtstag. Meine Eltern schenkten mir Star Wars Episode 1 - Wie alles begann und wir guckten den Film am gleichen Abend. Als ich dann schlafen ging, dachte ich mir, so und nicht anders werden wir alle in 20 - 30 Jahren leben.
Ich freue mich auf jeden Fall was die Zukunft (hoffentlich gutes) noch bringt und sehe optimistisch nach vorne.*ja*
Alcarinque
27.08.2009, 10:36
Was und wie ich mir als Kind die Zukunft vorgestellt habe hat sich natürlich dauernd geändert.
Ich glaub Captain Future war wohl irgendwie mein erster Kontakt, dann auch das schon erwähnte Lego, da gab es einige Zeit Raumstationen und Raumschiffe und so, danach kann dann natürlich Startrek und diverse SciFi Romane, Filme (Starwars).
Entsprechend waren meine Vorstellungen anfangs recht bunt und fantastisch, wurden dann aber im Teenageralter etwas gedämpft, da ich mich etwas mehr mit der Technik und dem aktuellen Stand befasste, besonders auch dem Stand der Natur, Ende 80er und Anfang 90er (oder so) war ja der Saure Regen gerade dabei die ganze Welt in wenigen Jahren zu zerstören, großes Waldsterben, Jahrhunderstürme und Überschwemmungen und alles deutete darauf hin, das wir das nächste Jahrtausend nicht mehr erleben würden. Naja, in dem Alter mag man es ja gerne etwas überdramatisch. :D
Das hat sich inzwischen zum Glück wieder relativiert, die Wälder stehen immer noch mehr oder weniger und vom Sauren Regen hört man nur noch wenig, dafür gibt es nun neue Gefahren die uns alle töten werden. :p
Worüber ich mich in letzter Zeit ja immer wieder amüsiere sind alte SciFi Romane, z.B. Isaac Asimovs Foundation-Zyklus, wo man zwar "Atomlaser" und Hyperraum hat, aber Nachrichten immer noch mit einer Art Rohrpost versendet werden. Und wie schon erwähnt hätte niemand geahnt das das Internet in so kurzer Zeit so einen großen Einfluss bekommen könnte, da kann also noch einiges kommen, das wir uns gar nicht vorstellen können...
Mhh..ehrlich gesagt war ich schon immer ein Mensch, der mit der Zukunft nicht viel anfangen konnte.
Seit meinem 6. - 7. Lebensjahr faszinierte mich Geschichte, die Vergangenheit..davon träumte ich. Die Zukunft war eher neben Sache. (Abgesehen von diesem typischen "bhäää will auch erwachsen sein")
Aber natürlich hatte man ab und zu auch mal solche Gedanken.. zB beim Bücher lesen oder Filme schauen. Ich dachte doch tatsächlich ich würde auch mal etwas bewegen können. Ich war naiv.
Und was daraus geworden ist..? Die Realität. Und der Wunsch, die kindliche Naivität wieder zu haben.
Magitorius
13.09.2009, 17:04
Ohje das ist lange her. Ich war eigentlich als ich jünger war an SF nicht besonders interessiert. Von daher hatte ich nicht unbedingt die Vorstellung, dass in der Zukunft Raumschiffe herumfliegen.
Ich hatte mal ein Vogel, also so einen im Käfig, den Anderen hab ich immernoch. ;)
Irgentwann hab ich mir mal vorgestellt, dass man in Zukunft mal irgentwas erfinden würde, womit ich mit ihm sprechen kann. Das war wohl etwas Blauäugig. Wer würde schon so was erfinden. :D
Naja und dann hatte ich auch noch den glauben daran, dass in der Zukunft allgemein alles besser und schöner würde. Z.B. keine Schule mehr. Hat sich auch irgentwie nicht erfüllt.
Heute denke ich das sich wohl in der Zeit in der ich leben werde, noch eine Menge im Bereit Medizin und vor allem Technik tun wird. Aber dass die Menschen Städte auf dem Mars bauen, werde ich dann wohl doch nicht mehr erleben. Muss ja auch nicht sein. ;)
Es wird wahrscheinlich alles so bleiben wie es ist, und nur noch ein bisschen schneller werden. Aber nichts Weltveränderndes.
Gruß
Magitorius
SemSimkin
29.09.2009, 22:01
Hmm, also von Star Trek oder so habe ich als Kind (Ende 80er Anfang 90er) nicht geträumt oder mir die Zukunft ausgemalt. Aber irgendwann später ist mir dann aufgefallen, dass Cpt. Picards Laptop dreimal so dick ist wie meiner im Studium :D.
Als es irgendwann so 1992 hieß, dass wir einen richtigen COMPUTER für die Familie kriegen, war ich total aus dem Häuschen, wobei ich eher an das Technodrome aus Turtles gedacht habe, nach dem Motto "Computer: Vernichte die Turtles!" *grins* Naja, aber der 386er war dann doch nicht ganz so mächtig.
Ahja und toll ist auch, dass mein Motorola Handy ne größere Rechenleistung hat als die ganze Bodenkontrollstation der ersten Mondlandung ... vielleicht sollt ich auch mal dahin fliegen.
Zuerst wollte ich Schauspielerin werden. Mit so 10 war das glaube ich. Zwischendurch dann mal Sängerin. Hab ich mir dann auch aus dem Kopf geschlagen.^^ Danach kam die Phase mit Lehrerin, Archiologin. Auch aus dem Kopf gehauen. Angekommen bei Anwalt und Politikern (Damals hatte ich ne ziemlich große Klappe). Nunja.
Jetzt bin ich bald 17 und möchte Lektorin werden. :)
Und ich hoffe, ich werde dieses Ziel auch erreichen. ;>
Nazurka, hier gehts um Zukunftsvisionen im Sinne von SciFi... darum ist dieser Thread auch im SciFi-Unterforum ;)
Hier geht es nicht um Berufswünsche :)
Meine Kindheits-, naja, eher Jugendvision der Zukunft bestand immer in so einem Endzeitszenario, da es entweder durch Fortschritt- und Profitwahn oder einen Atomkrieg (der in den 70er Jahren ja noch eine recht wahrscheinliche Option war) irgendwann der ökologische Kollaps kommen musste. Das Überleben war entweder nur technikabhängig (z.B. im Weltraum oder unter Schutzkuppeln) möglich, oder unter primitivsten Bedingungen in einer wüsten verseuchten Umwelt.
Glücklicherweise ist es noch nicht dazu gekommen. Und so schwach der politische Einfluss der Betreffenden im Vergleich zu ihren Gegnern auch noch ist, so gibt es doch inzwischen Bestrebungen, ernsthaft das Klima zu schützen, erneuerbare Energien zu erschließen, die Erde als bewohnbaren Lebensraum zu erhalten. Die Nach-mir-die Sintflut-Lobbyisten mögen immer noch in der Übermacht sein, aber sie sind nicht mehr allein. Wer hätte noch vor 35 Jahren an Hybrid-Autos gedacht, an Sonnenkollektoren auf vielen Dächern und an Biogasanlagen, an die Auflösung des "Ostblocks" und an den Beitritt vieler ehemaliger Ostblockstaaten in die EU?
Andererseits findet in China und in vielen Ländern der dritten Welt (gibt es diesen Begriff überhaupt noch?) gerade so eine Art Steinzeit-Industrialisierung statt, bei der die schlimmsten Fehler unserer industriellen Phase offenbar noch übertroffen werden. Auch entstehen neue Machtblöcke und Fronten in der Welt, die "unseren" schöngeistigen und egozentrischen Interessen nicht sehr nahe stehen, wenn man an islamisteische Vereinigungen und multinationale Wirtschaftskonzerne denkt.
Wir leben immer noch in interessanten Zeiten.
Als ich 14 Jahre alt war, sollten wir in der Schule einen Aufsatz über die Zukunft schreiben. Was würde in 30 Jahren sein? Ich war nicht ich selbst, als ich den Aufsatz schrieb. Alles was ich niederschrieb, ist bis heute eingetreten. Ich sah ein Bild, daß ich letztes Jahr im Internet fand. Was für mich das schlimmste ist, ich sah auch, was in naher Zukunft geschehen wird. Lange Jahre hab ich mich für eine Spinnerin gehalten, aber heute weiß ich, daß dem nicht so ist, denn inzwischen lernte ich Menschen kennen, die genau das gleiche sahen wie ich und auch ansonsten die gleichen Gedanken wie ich haben.
Ich habe sehr viele Visionen gehabt. Im Moment ist es zur Ruhe gekommen.
Das letzte Jahr war für mich sehr streßig aber davon erzähle ich später, vorausgesetzt, man tut mich hier nicht als Spinnerin ab.
LG Glywen
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