PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kurzgeschichte Eislichter


Mim
09.04.2008, 23:04
Ooookay. Ich habe wirklich richtig lange überlegt, ob ich hier etwas posten soll.
Das Ergebnis meiner Überwindung ist eine Kurzgeschichte, die ich mal als Literaturhausaufgabe geschrieben habe. Ich weiß, dass sie auf keinen Fall perfekt ist, ich weiß auch, dass ich besser schreiben kann. Und genau deswegen fände ich es schön, wenn ihr mir Kritik dazu geben könntet, damit ich meine Fehler ausbessern kann, daraus lerne und schließlich mit dem Werk auch zufrieden bin, denn da gibt es noch einige Stellen, die mir zu holprig sind, für die ich aber trotzdem keine Verbesserung finde...Deswegen sollen da mal die Profis bei Bedarf ran. :D


Eislichter
Kälte. Das Einzige weit und breit. Kleine weiße Dampfwölkchen stiegen vor dem Gesicht des jungen Mädchens auf, wenn sein Atem einen Weg durch die aufeinander klappernden Zähne fand. Neuerdings schien Neoka oft in Gedanken versunken zu sein, ging nicht mit vollster Konzentration an ihre Aufgaben heran. Aber das ihr so etwas passieren konnte? Ausgeschlossen. Und trotzdem fand sie sich mitten in der Eiswüste wieder, umgeben von Schnee und Eis. Einöde. Nichts weiter. Und diese Kälte.
Wozu lernte man in ihrer Sippe überhaupt, wie man Schlitten fuhr und die Hunde richtig anleinte und lenkte? Eigentlich konnte Neoka dies, sie hatte oft genug dabei zugesehen, wie jemand die Hunde anspannte. Sie selbst hatte es auch schon des öfteren selber gemacht. Aber sie war eine Träumerin. Sehnte sich nach den grünen Wiesen und der täglich scheinenden Sonne aus den Geschichten der Reisenden. Man ließ es zu. Hin und wieder ein verschütteter Krug, eine Tür, die nicht offen stehen durfte. Sollte sie doch träumen. Sie war ein Kind, welches man gewähren ließ.
Doch als plötzlich drei der Schlittenhunde, die Neoka in das nächst gelegene Dorf fahren sollten, zurückgekommen waren, war man sich sicher, dass irgendetwas passiert war. Denn sie kamen ohne Neoka zurück und ohne die Hunde, die die Waren und einen selbst zogen, war es hoffnungslos, sich draußen in dem Schneegestöber zurecht zu finden.
Wenigstens war ihr ein Hund geblieben. Ein Zittern durchfuhr den Körper des jungen Mädchens, als es sich abermals vorstellte, wie plötzlich der Schlitten umgekippt war, als sich die ersten Hunde von dem Gespann gelöst hatten und das Holzgestell geradewegs in einen aufgeschütteten Schneehügel hinein raste. Neoka hatte geschrieen, wild mit den Armen gerudert, aber es half nichts. Die Decke, die ihre Beine während der Fahrt warm halten sollte, war zu fest um ihre Beine geschlungen, sodass sie sich mit dem Schlitten überschlug und sich schließlich unter diesem wiederfand. Als sie sich drunter hervor gegraben hatte, waren drei der vier Hunde schon längst fort gelaufen. Nur der eine, der ihr gehörte, war geblieben. Frierend schlang Neoka die Arme um den Hals des Tieres und vergrub ihr Gesicht in dem dichten Fell. Es wärmte. Zwar nur ein wenig, aber immerhin musste sie nicht mehr die Eiskristalle aushalten, die ihr mit dem Wind in das Gesicht peitschten. Wenn die anderen wenigstens wüssten, wo genau ihr der Unfall passiert war. So könnten die Suchtruppen sie besser ausfindig machen. Oder dachten sie vielleicht, dass sie wegen dem heran nahenden Sturm in dem Dorf geblieben war? Ein Schauer lief ihr den Rücken hinunter. Sie schüttelte den Kopf, eine stumme Unterstreichung, dass dem sicherlich nicht so war.
"Sid", flüsterte sie. "Mir ist so kalt." Große braune Augen spiegelten ihren Blick wieder. Kurz löste sie ihre Arme von dem Hund und zog sich den linken Handschuh über den der anderen. Damit hielt sie die Enden ihrer Mütze fest unter ihrem Kinn zusammen und zog die Rechte samt Arm in ihre Felljacke hinein. Hauptsache sie blieb warm. Irgendwie.
Langsam ließ Neoka ihren Blick über den zugefrorenen See wandern, der sich still vor ihr ausbreitete. Das Eis spiegelte das silbrige Mondlicht wieder und lies kleine Glitzersterne über die Fläche jagen, deren Glanz die Eiszapfen am Ufer reflektierten.
Ich schaffe es. Die einzigen Worte, die noch Platz in ihren Gedanken fanden. Ich werde es schaffen. Man wird mich finden. Mich und Sid.
Vorsichtig lehnte sie sich zur Seite und bettet ihren Kopf in die Halsbeuge des Hundes, den Blick weiterhin auf den See gerichtet. Das Letzte, was sie nicht durfte, war schlafen. Aber wie sollte sie es nur so lange aushalten? Ihre Augenlider waren so schwer, ihr ganzer Körper geschwächt, unterkühlt. Es war so einfach. Sie musste nur die Augen schließen und ihren Gedanken freien Lauf lassen. Wenn es vorhergesehen war, dass sie hier in der Eiswüste ihr Ende fand, dann war es eben so. Was sollte sie schon dagegen unternehmen können? Langsam schloss sie die Augen, stellte sich eine der grünen Wiesen vor, die sie so sehnlichst einmal in ihrem Leben sehen wollte. Stellte sich vor, wie sie und Sid darauf herum liefen... Er freudig bellte...Bellte? Neoka erschrak. Ja, es war ein Bellen, das an ihre Ohren drang. Ein Entferntes, nicht das ihres Hundes. Aber es war da. Waren es die Suchtruppen? Kamen sie, um sie zu holen und wieder mit nach Hause zu holen? Kraftlos richtete sie ihre Augen abermals hinaus auf den See und das, was sie dort sah, zauberte ihr trotz Allem ein Lächeln in das kindliche Gesicht. Lichter. Warme Lichter. Rote, Orangene, Gelbe. Fackelschein. Sie waren es, ganz sicher. Die sich reflektierenden Farben waren schöner, als alles andere. Selbst schöner als die bunten Blumen, die in den Erzählungen der reisenden Händler vorkamen. Nur wenige Farben, aber willkommene.
"Hey! Ich bin hier drüben!"

Hathor
09.04.2008, 23:34
Das ist ja eine richtige Gänsehautgeschichte. In mehrfacher Hinsicht: erstens von der Atmosphäre her, die du mit Worten zauberst. Mir wurde beim Lesen kalt, ich spürte Eis, Schnee und Frost. Zweitens durch die Handlung, die ein sehr dramatisches Geschehen in so ruhigen Worten schildert, dass ich als Leserin gleich noch einmal Gänsehaut bekam. Durch diese ruhige, fast schlichte (bitte im positiven Sinn zu verstehen) Sprache wird die Stimmung so richtig in den Vordergrund gerückt. Und drittens durch Sätze wie

"Sid", flüsterte sie. "Mir ist so kalt." Große braune Augen spiegelten ihren Blick wieder. Kurz löste sie ihre Arme von dem Hund, zog sich den Handschuh der einen Hand über den der anderen, hielt damit die Enden ihrer Mütze fest unter ihrem Kinn zusammen und zog die andere samt Arm in ihre Felljacke hinein.

Diese zitierte Stelle ist wunderschön. Schon deshalb lohnt es sich, deine Geschichte zu lesen. Und sicher werde ich sie nicht so schnell vergessen.

Die von dir angesprochene "Holprigkeit" konnte ich nicht wirklich feststellen. Du hast ein paar Kleinigkeiten beim Korrigieren übersehen. Zum Beispiel, dass zu "Mädchen" nicht das Fürwort "sie" passt, sondern "es", oder das Wort Halsberge, das wohl Halsbeuge heißen soll. Sowas könntest du ausbessern, aber diese Fehlerchen stören kaum.

Nachtrag: Ich hoffe, du hast für diese Hausaufgabe die Bestnote bekommen...

Simon the Sorcerer
10.04.2008, 00:32
Hallo,

ich muß sagen, die Geschichte war echt gut. Vor allem hast du es geschafft in einer relativ kurzen Geschichte alles zu sagen ohne irgendwie gepreßt zu wirken. Es hat sich alles irgendwie von selbst erklärt ohne das ich groß was davon gemerkt habe. Die Geschichte ist einfach schön erzählt.....:)

Nun bin ich kein Experte und war auch nie ne Leuchte in deutsch. Deswegen wußte ich auch zuerst nicht wie ich hier irgendwas kritisieren sollte. Aber dann ist mir eine Stelle aufgefallen an der ich stockte.

[SIZE="1"]Kurz löste sie ihre Arme von dem Hund, zog sich den Handschuh der einen Hand über den der anderen, hielt damit die Enden ihrer Mütze fest unter ihrem Kinn zusammen und zog die andere samt Arm in ihre Felljacke hinein.



Ich mußte den Satz 2x lesen, um zu verstehen was gemeint war. Was zu ändern ist weiß ich nicht, was mich stocken ließ... weiß ich auch nicht genau. Vielleicht könntest du hier etwas ausführlicher beschreiben oder es durch etwas "weniger" vereinfachen....?;)

Es hat mir Spaß gemacht die Geschichte von Neoka und Ihrem Hund zu lesen,
vielleicht kannst du dich ja nochmal überwinden und was von dir posten....*ja*

Grüße

Razor
10.04.2008, 09:04
Mim, ich finde es schön hier auch mal was von dir lesen zu können. Und die Geschichte ist dir meines Erachtens auch gut gelungen. Die besagten Stellen, bei denen du die sehr selbst unsicher warst - vielleicht nennst du sie selbst, denn was Gravierendes (im negativen Sinne) habe ich auch nicht finden können.

Was mir persönlich aufgefallen ist, sind kleinere Makel wie:
Doch als plötzlich drei der Hunde, die das Schlittengestell gezogen hatten, mit dem Neoka in das nächst gelegene Dorf fahren sollte, zurück gekommen waren, war man sich sicher, dass irgendetwas passiert war.
Ist etwas schwer zu lesen, aufgrund der vielen Kommata. Wenn es dir selber nicht gefällt, dann kann man ja 2 Sätze draus machen.
Vielleicht so etwas in der Art: Drei der Hunde, die eigentlich das Schlittengestell von Neoka in das nächst gelegene Dorf ziehen sollten, trafen ein. Nun war man sich sicher, dass irgendetwas passiert sein musste. Denn sie kamen ohne Neoka zurück [...]

Denn sie kamen ohne Neoka zurück und ohne die Hunde, die die Waren und einen selbst zogen, war es hoffnungslos,
Da würd ich ein Komma setzen, damit der Lesefluss nicht gestoppt wird.

Die Beschreibung des Unfalls, ist dir supergut gelungen.

Ebenfalls ein Pluspunkt: Wörter wie "Eis, Eiskristalle, Eiszapfen, Dampfwolke, Kälte" usw. gehören demselben Wortfeld an und die gewünschte Atmosphäre kommt beim Leser gut rüber.

Dann kommt wieder ein langer Satz, der unnötig kompliziert ist:
Kurz löste sie ihre Arme von dem Hund, zog sich den Handschuh der einen Hand über den der anderen, hielt damit die Enden ihrer Mütze fest unter ihrem Kinn zusammen und zog die andere samt Arm in ihre Felljacke hinein.
Vielleicht machst du daraus auch wieder 2-3 kleinere Sätze die verständlicher sind und benennst die "eine" oder "andere" Hand (links ode rechts).

Große braune Augen spiegelten ihren Blick wieder.
Das Eis spiegelte das silbrige Mondlicht wieder und lies kleine Glitzersterne über die Fläche jagen, [...]
Wie man schon bei Gilead gesehen hat, bin ich vor allen Dingen ein alter Meckerdrache, was Wiederholungen von Wörtern angeht. :o
Möglicherweise würde beim zweiten Satz "reflektierte" besser passen?

Was die Halsberge angeht, so ist das ein Rüstungsteil einer Ritterrüstung, soweit ich weiß. :)

Das Letzte, was sie nicht durfte, war schlafen.
Rein vom Sinn her würde ich ein "nicht" dazwischen klemmen, wenn man sich dann die nächsten Sätze durchliest.

Stellte sich vor, wie sie und Sid darauf herum liefen... wie sie zusammen spielten...... wie er freudig bellte - bellte?
Das ist ja eine kleine Hallu von ihr und die kann man ruhig noch ein wenig ausschmücken und in diesem Fall fänd ich "...'s" nicht schlimm.

Die Szene, in der sie wieder einen klaren Verstand bekommt und sich Fragen stellt: Spitze
Ebenso wie das Ende!

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich dein Zögern nicht verstehen kann diese Geschichte hier rein zu setzen. Sie ist mehr als gelungen.

Nachtrag: Ich hoffe, du hast für diese Hausaufgabe die Bestnote bekommen...
Das will ich auch mal hoffen!

Mim
10.04.2008, 15:47
Ui, danke für eurer Feedback. Dass die Geschichte doch so positiv rüberkommt ...Nee, hätte ich nicht gedacht. Und deswegen freue ich mich jetzt riesig :D
Und es ist vorallem Hilfe, um die Geschichte zu verbessern und ich weiß bei Werken, die noch folgen werden, sofort Bescheid.



Das Letzte, was sie nicht durfte, war schlafen.
Rein vom Sinn her würde ich ein "nicht" dazwischen klemmen, wenn man sich dann die nächsten Sätze durchliest.
Urgs, da muss auf jeden Fall ein nicht hin. Dankeschön, dass du mich drauf hingewiesen hast.

Stellte sich vor, wie sie und Sid darauf herum liefen... wie sie zusammen spielten...... wie er freudig bellte - bellte?
Das ist ja eine kleine Hallu von ihr und die kann man ruhig noch ein wenig ausschmücken und in diesem Fall fänd ich "...'s" nicht schlimm.
Ich werd mir das nochmal angucken. :)



Große braune Augen spiegelten ihren Blick wieder.

Das Eis spiegelte das silbrige Mondlicht wieder und lies kleine Glitzersterne über die Fläche jagen, [...]
Wie man schon bei Gilead gesehen hat, bin ich vor allen Dingen ein alter Meckerdrache, was Wiederholungen von Wörtern angeht.
Möglicherweise würde beim zweiten Satz "reflektierte" besser passen?


Reflektierte habe ich kurz danach benutzt: 'Das Eis spiegelte das silbrige Mondlicht wieder und lies kleine Glitzersterne über die Fläche jagen, deren Glanz die Eiszapfen am Ufer reflektierten.'
Aber ich werde mal schauen, ob mir da noch ein anderes passendes Wort für einfällt.



Denn sie kamen ohne Neoka zurück und ohne die Hunde, die die Waren und einen selbst zogen, war es hoffnungslos,
Da würd ich ein Komma setzen, damit der Lesefluss nicht gestoppt wird.

Mist, ich hatte da erst eins. Werde ich dann aber natürlich wieder hinsetzen.

Du hast ein paar Kleinigkeiten beim Korrigieren übersehen. Zum Beispiel, dass zu "Mädchen" nicht das Fürwort "sie" passt, sondern "es"
Huppala. Das ist ein sehr guter Hinweis.

Die Halsberge-Halsbeuge Sache werde ich auch sofort ausbessern. Wäre mir selbst gar nicht aufgefallen.

Was diese Schachtelsätze betrifft: Ich kann nicht anders. Und wenn ich erst einmal so einen stehen habe, weiß ich nicht mehr, wie ich den zusammen fassen kann. Aber Danke, Razor, für den Vorschlag. Ich schau dann mal, ob ich die entsprechenden Sätze, die von euch angesprochen wurden, kürzen oder trennen kann.


Und; die Lehrerin hat die Hausaufgabe noch nicht gesehen. Es gab bei uns an der Schule einen Schreibwettbewerb, zu dessen Thema wir als Hausaufgabe eine Geschichte schreiben sollten. In der Schule sollten wir in Kleingruppen den anderen unsere Geschichten vorlesen. Bei Bedarf hätten wir unsere Werke auch für den Wettbewerb abgeben können, aber die Lehrerin meinte zu einigen von uns, dass wir unseren Klausurtext (den wir einige Wochen zuvor geschrieben haben) stattdessen abliefern sollen. Und das ohne, dass sie unsere Hausaufgabe kannte. :rolleyes: Im Nachhinein haben die dann gar nichts von mir bekommen. Aber; die Mappen werden noch eingesammelt, dann wird meine Lehrerin die Geschichte zu Gesicht bekommen.

Warin
12.04.2008, 17:56
ja... ja...
eigentlich kann ich nichts anderes sagen, als Hathor schon gesagt hat:

Dass ist es, das ist show don't tell.*thumbsup*

Fast ein Musterbeispiel. Genau wie Hathor habe ich gefroren, die Wärme des Hundes gespürt, mitgezittert. Ich hab's nicht gelesen. Ich war dabei.

Formal:

Schachtelsätze hatte Razor schon erwähnt
"zurück gekommen", "vorher gesehen" -> würde ich zusammenschreiben, bin mir da aber nicht sicher
Absätze! -> lass ruhig mal eine Zeile ZwischenraumUnterm Strich: Vier Sterne von mir. Den fünften gibts, wenn deine nächste Geschichte noch ein überraschendes Ende hat;)

Und ich hoffe sehr, dass es bald eine nächste Geschichte gibt^^

Mim
16.04.2008, 16:11
Danke auch dir, Warin, für dein Feedback. :)
Wirklich schön, dass es ein Beispiel für show don't tell sein könnte.

"zurück gekommen", "vorher gesehen" -> würde ich zusammenschreiben, bin mir da aber nicht sicher
Der Herr hat Recht. Böse Wörter. Das sieht immer so "hässlich" aus, wenn man das zusammenschreibt (<- ha, dran gedacht!). Noch unschöner sind dann aber die roten Markierungen in den Deutschklausuren. Ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen. -__-

Absätze! -> lass ruhig mal eine Zeile Zwischenraum
Brr. Eine leere Zeile. Ich kann gut verstehen, dass so etwas den Lesefluss erleichtert, aber ich kann mich damit bei Kurzgeschichten nicht anfreunden. Meistens lässt eine freie Zeile sich (meiner Meinung nach) nicht überall einbringen, besonders dann, wenn die Handlung eigentlich dicht aufeinanderfolgt.
Vielleicht geht das ja doch...aber wo...? o.O



So, die angesprochenen "Fehler" wurden beseitigt bzw. ausgebessert. Ich hoffe, dass ich alles gefunden habe.
Ich mag mich noch einmal bei den lieben Feedbackgebern bedanken. ;)

Iron Nemesis
14.05.2008, 20:49
uua mir wird schon ganz kalt...
echt beeindruckend wie du die kälte dieses ortes mit der schönheit von selbigem zusammenbringst. in meiner geschichte versuche ich auch immer den leser mit solchen sachen zu verzaubern, dir ist es echt gut gelungen :)
für mich ist die geschichte etwas zu kurz, aber okay es heißt ja auch kurzgeschichte ;) was ich gelesen habe ist auf jedenfall die zeit wert gewesen und den titel finde ich auch sehr passend, er hat mich sagen wir... magisch angezogen:)

lg Iron

Mim
18.05.2008, 00:58
Auch dir ein herzliches Danke für dein Feedback, Iron. :)

Was die Kürze betrifft; naja, jeder definiert das anders. Ich finde, dass die Geschichte lang genug ist und auch alles gesagt wurde, was gesagt werden sollte. Und überhaupt war meine längste Kurzgeschichte bisher nur 2 Seiten lang und diese 1, von daher kann man nicht mehr von mir erwarten. *pfeif*

Was den Titel betrifft: Da habe ich soo lange überlegt, aber wirklich. Verschiedene Leute wurden gefragt, was sie passend finden und trotz Zustimmung wurde er wieder geändert und, und, und. Mit diesem hier habe ich mich wirklich schwer getan und umso mehr freut es mich, dass er dich dazu gebracht hat, die Geschichte zu lesen.


Und; ich bin ja dann mal gespannt, wie deine Geschichten aussehen. Hopp, nur noch 92 Beiträge. :D

Hathor
18.05.2008, 09:57
Noch schnell was Grundsätzliches zum Thema "kurze Geschichte": wenn eine Geschichte als "Kurzgeschichte" bezeichnet wird, erwarte ich mir keine epische Breite ;) Im Gegenteil, weitschweifiges Geschwafel und lange Erklärungen gehören nicht in diese Literaturform.

Mich erstaunt oft, dass die Qualität einer Geschichte mit der Länge in Verbindung gebracht, d.h. gleichgesetzt wird. Das sollte nicht so sein. Ein schönes langer Roman ist ein Kunstwerk. Aber eine gelungene Kurzgeschichte ist es auch. Und ich weiß, dass sie meist schwieriger zu schreiben ist. Einen Gedanken auf den Punkt zu bringen und in wenigen Sätzen Atmosphäre, Handlung und Spannung zu zaubern: das ist Erzählkunst vom Feinsten.

RickyLee
20.05.2008, 12:58
Eine schöne Geschichte, viel mehr kann ich nicht dazu sagen, das haben meine Vorgänger ja schon übernommen XD

Nur eines noch: Mir hat dieser Parallelismus von den Traumfarben und der Wirklichkeit gefallen, vor allem der letzte Satz:

Nur wenige Farben, aber willkommene.

*applaudier* Rundet wunderbar die Geschichte ab ^^